Verkaufsverbot für Mobilfunk-Repeater rechtmäßig

Das Verwaltungsgericht Köln hat das von der Bundesnetzagentur ausgesprochene Vertriebsverbot von Mobilfunk-Repeatern, die Mobilfunksignale empfangen, verstärken und weitergeben können, bestätigt. mehr... Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast Bildquelle: O2 in Deutschland / Flickr Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast O2 in Deutschland / Flickr

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Laut anderen Seiten soll einer der genannten Gründe sein das man beim Einsatz von Repeatern Probleme mit der Lokalisierung von Personen hat die einen Notruf absetzen wollen.
 
@hezekiah: Das ist totaler unsinn, und wird immer wieder falsch dargestellt. Bei unserem deutschem GSM standart ist ein Mobiltelefon immer genau an einem Handymasten "angemeldet" dadurch kann das Handy nur in einem Definierten Radius lokalisiert werden. Daher z.b. in einem Umkreis von 2 km vom Handymast bei Signalstärke X (und die Signalstärke hängt von Umwelt und Gerät ab).

Im Gegensatz hierzu steht der CDMA Standart welchen die Amerikaner einsetzen. Dort ist das Handy an mehreren Handymasten "angemeldet" - hierdruch kann "simpel gesesagt" Triangoliert werden und das Handy ist auf wenige meter genau geortet.

Daraus schließt sich : In Deutschland kann die Rettungsleitzentrale den Anrufer Identifizeren , jedoch nicht lokalisieren!
 
@Hyperbit: deswegen ja auch "genannter" Grund. Das ist halt die Begründung der Provider. Weiß nicht genau welche anderen Gründe die haben, einen Ausbau ihres Netzes zu verhindern.
 
@Hyperbit: das Handy meldet sich, in diesem Fall, über den Repeater am Mobilfunkmasten an, somit ist der such Radius viel größer da der Repeater nicht im Netzplan auftaucht.
 
@Commander Böberle: der Repeater wirkt nur über einige Meter z.B. in Gebäuden. Wer den im Freien aufbaut hat den Sinn nicht verstanden
 
@steffen2: naja, auf demos etc. werden von der polizei mobfu repeater benutzt um die handykommunikation überwachen zu können - also ein nutzen beim aufstellen im freien ist schon gegeben ;)
@hyperbit: geb dir recht, aber ganz so schwarz würde ich die sache nicht sehen - bei unfällen ist der suchradius durch die straße stark begrenzt und in der stadt durch die kleine segmentegröße der funkzellen beschränkt sich der radius auf wenige huntermeter - beim iphone 2 fand ich zumindest die ortung schon relativ beeindruckend - und das gerät hatte nur gprs ;)
 
@Hyperbit: Achja? Wenn Du das glaubst lebste echt hinterm Mond.
 
@realGoliath: Wo er recht hat, hat er aber recht. Das dein Handy deinen Ort genauer bestimmen kann, liegt noch an viel anderen Sachen. WLAN, GPS... Das kannst du auch ganz leicht selbst überprüfen mit z.B. Google Maps. schaltest einfach jeweils mal die einzelnen Komponenten ab änderst natürlich die Position bei deaktivierten Handy und startest es dann mal neu. Wirst du nun genau an der Position gezeigt oder doch etwa in der Nebenstraße? Im weitesten Sinne hast du aber auch recht. Wenn das Handy an ist kann man durch den Verlauf den Standort ermitteln. Aber das geht ohne diesen Verlauf nicht... Gruß
 
@realGoliath:
habe dir mal ein +1 gegeben für dein Pseudonym ...
Schön das ich versucht habe etwas - schwer zu fassendes- für Laien zu erklären .. Aber ist ja auch egal. Ich bin der Elektroniker und du die Person die alles besser weiß. =) Viel spass beim gerettet werden dank der genauen Ortung in DE.
 
typisches Beispiel dafür, dass etwas, was allen Beteiligten nur Vorteile verschaffen würde, verbietet, weil man einfach strikt und stupid Gesetze auslegt, auch wenn es keinen Sinn macht, typisch BRD, weiter so!
 
@florian29: absolut richtig! Immer alle Leute wild in allen Frequenzen rumfunken lassen. Wird schon nix passieren und die Systeme sind ja im Grunde auch gar nicht relevant, so dass Ausfälle oder erzeugte Funklöcher auch total egal sind.
 
@JoePhi: Thema verfehlt, setzen, sechs!
 
@florian29: Wer keine Ahnung von Netzaufbau hat, sollte sich mit Stammtischkommentaren zurückhalten. Da hilft dann auch keine Polemik, mein Gutster.
 
@JoePhi: Was spricht denn gegen Mobilfunkrepeater? Solche werden von der Bahn in ICE Zügen auch eingesetzt, weil man durch die bedampften Scheiben sonst einen noch grottigeren Empfang hätte. Für mich rangiert ein solcher Repeater auf der selben Ebene wie ein WLAN Repeater, oder liege ich da falsch?
Wie wirkt sich ein solcher Repeater denn auf die erwähnte Lokalisierung eines Mobilfunktelefones aus? Müsste das Telefon dann nicht eigentlich über die Funkzelle, an der sich der Repeater angemeldet hat zu lokalisieren sein?
 
@heidenf: Nichts spricht dagegen. Aber ... die Netzbetreiber sollten eben die Chance haben da zu prüfen, um sicherzustellen, dass alles i.O läuft und das Teil keine Ausfällt produziert. Die Bahn agiert ja bei dem Thema mit den Betreibern zusammen, so dass z.B. das verstärkte Signal eben nicht kilometerweit gestreut wird, etc. Ein W-LAN-Repeater bietet auch ein gewisses Störpotential ... ist nur weiniger kritisch und die Lizenzthematik ist eine andere.
 
@heidenf: Nein, es ist nicht dieselbe Ebene wie ein W-LAN Repeater, den du bei dir zuhause einrichtest um dein W-LAN zu vergrößern. Es wäre vergleichbar mit dem offenen W-LAN deines Nachbarn das du repeatest. Es ist ein fremdes Signal dessen Nutzungsrechte du erstmal nicht besitzt. Wenn das abgesprochen ist, kein Thema, wenn nicht, darfst du es auch nicht machen. Bei Mobilfunk sollte das trotzdem irgendwie vereinfacht mit Genehmigung möglich sein. Wenn in ner Tiefgarage mal einer umkippt und man kein Signal hat und zum Telefonieren rauslaufen muss, kann das kostbare Zeit sein, die da verloren geht.
 
@florian29: Wenn man keine Ahnung von Hochfrequenztechnik hat, sollte man hier nicht solche Sch......hausparolen verbreiten.
Außerdem sind die Frequenzen den Netzbetreibern primär exclusiv zugeteilt.
 
@Torsten Zander et al.: liebe BRD-ler, ich habe doch gesagt "weiter so!", also viel spaß noch
 
@florian29: Hast du Torsten Zanders Beitrag verstanden? Und hast du auch das Problem überhaupt verstanden, warum man sich an Regeln halten sollte (egal ob die Sinn machen oder nicht)? Ein Gericht muss sich an die Regeln halten und nicht willkürlich entscheiden, ob sie bei diesem Problem mal eine Ausnahme machen. Das ist hier in diesem Fall auch so. Es gibt nun einmal so ein Gesetz mit den Frequenzen, da muss sich das Gericht auch dran halten. Das diese Grundidee des Gesetzes seine Daseinsberechtigung hat, ist wohl jeden hier klar und steht auch nicht zur Debatte. Sondern nur wie es umgesetz ist, bzw. wurde. Aber was hat nun dieser Satz: "weil man einfach strikt und stupid Gesetze auslegt, auch wenn es keinen Sinn macht, typisch BRD, weiter so!" hier zu suchen? Und das klingt, wie Torsten Zander schon schrieb, sehr nach einer Hausparole... Gruß
 
Warum sollte der Mobilfunknetzbetreiber was dagegen haben? Kann man telefonieren wird das Netz genutzt, verdient der Betreiber. Einziger Grund der für mich dieses schwachsinnighe Urteil begründet heisst: Deutsche Bürokratie/Rechtsprechung. Dauert eben doch noch was bis DE im 21. Jahrhundert angekommen ist. Klasse das meine Privatkommunikation solchen Haarspaltereien unterleigt, im Umkehrschluss der Ami machen kann was er will...
 
@Zwerg7: und was ist wenn so ein repeater modifiziert wird und deine Datenverbindungen gesnifft oder gespräche mitgehört werden? Der Benutzer sieht ja nicht ob er mit einem Repeater verbunden ist oder nicht.
 
@DasRenTier: das ist mir auch als erstes durch den Kopf gegangen, die Sicherheit.
 
@JasonLA: Sicher ist das es Sicherheit nicht mehr gibt!
 
@DasRenTier: Die Gefahr sehe ich aber nicht nur bei diesen Repeatern. Die jetzige Spionagegeschichte, die ja belegt und vermutlich nur die Spitze des Eisbergs ist hätte in dem Umfang vor ein paar Jahren auch Niemand vermutet. Zum abhören deiner Gespräche oder sonstiges loggen deiner Daten braucht es nicht zwingend einen Mobilfunk-Repeater.
 
@DasRenTier: macht die NSA sowieso! Also mach dir darum keine sorgen mehr! es ist zu 100% sichergestellt das all deine Gespräche 24/7 überwacht und gespeichert werden! Falls du mal nicht mehr weist was du deiner Freundin vor 2 Wochen zum Geburtstag versprochen hast kann dir die NSA bestimmt weiterhelfen ;)
 
@SimpleAndEasy: Das die NSA mithört wissen wir inzwischen alle. Ich habe allerdings nicht vor ein Terroranschlag zu verüben oder Drogendealer zu werden. Das aber jeder Hans und Franz mithören könnte der ein bißchen ahnung von Technik hat ist doch eine ganz andere Liga.@hurt: in dem Punkt gebe ich Dir recht. Daher ist ja ein Verkaufsverbot sinnvoll.
 
@DasRenTier: Ich denke, wer bereit ist einen Repeater zu modifizieren um mitsniffen zu können, ist auch bereit, einen Repeater rechtswidrig in Betrieb zu nehmen.
 
@DasRenTier: Dann müsste man aber auch alle Computer verbieten, denn entsprechend modifiziert lässt sich damit auch viel illegales anstellen. Genauso Waffen.
 
@DasRenTier: wenn ich sniffen will sende ich das signal doch nicht weiterer - wozu der aufwand. Das signal liegt doch überall vor und es ist nicht festzustellen das mitgehört wird
 
@Zwerg7: Naben der Sicherheit können die Dinger durchaus dazu führen, dass Frequenzen in Bereiche vordringen, die dann Störungen verursachen, was zu Funklöchern, etc. führen kann. Die Betreiber setzen ja auch nicht einfach irgendwo Masten in die Lande, sondern berechnen sehr genau was mit den Funkwellen dann passiert. Und wenn ich in Bereichen, in denen es viele Minizellen gibt (große Städte) dann mit einem Repeater eine Frequenz viel weiter blase, als vom Netzbetriber gedacht und diese wellen dann irgendwie einen anderen Mast im Grunde unbrauchbar machen, wäre das wenige gut. Die Entscheidung ist schon richtig. Und Repeater werden ja genutzt ... aber eben nur nach Rücksprache mit dem Netzbetreiber um sicher zu stellen, dass das Netz stabil bleibt. Die Luftschnittstelle ist eben difiziel. Das erlebt man in Innenstädten ja auch bei z.B. W-LAN.
 
@JoePhi: Klingt plausibel und wäre für mich ein nachvollziehbarer Grund. In der Klage heisst es aber:"Die Bundesnetzagentur hat den Vertrieb allerdings untersagt, weil die Geräte nicht mit dem Hinweis versehen wurden, dass die Mobilfunknetzbetreiber die exklusiven Nutzungsrechte an den betreffenden Frequenzen haben und für den Betrieb der Geräte deshalb deren Zustimmung erforderlich ist." Urteilsbegründung:"Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts ist das Vertriebsverbot rechtmäßig. Der Mobilfunkrepeater erfülle die Begriffsmerkmale einer Funkanlage, weil er durch den Empfang und die Ausstrahlung von Funkwellen kommunizieren könne. Da die dabei genutzten Frequenzen den Mobilfunknetzbetreibern zugeteilt seien, sei die Inbetriebnahme der Geräte durch andere ohne Einverständnis der Netzbetreiber mangels entsprechender Frequenzzuteilung unzulässig. " Inwie weit das Eine jetzt mit dem Anderen zu tun hat weiß ich nicht. EDIT: Ergänzung
 
@Zwerg7: na ja. Der Netzbetreiber muss eben wissen wo welcher Repeater eingesetzt werden soll, damit man dann schauen kann, ob das negative Folgen hat. Das ist der logische Grunde. Der rechtliche ist einfacher: Der Netzbetreiber hat die Frequenzen vom Staat für viel Geld gepachtet. Er kann also - wie jeder Pächter - über die Nutzung des Pachtobjektes entscheiden.
 
@Zwerg7: "Warum" ist nicht unbedingt die Frage. Der Mobilfunknetzbetreiber ist der Einzige der den Frequenzbereich nutzen darf und eine Nutzung durch andere erfordert dann eben eine Zustimmung des Netzbetreibers. Alles andere ist eben einfach nicht zulässig. Wenn jemand die Rechte an irgendetwas hat, darf dieses eben nicht durch Andere genutzt werden, wenn diese keine Einwilligung dafür haben. In diesem Fall wäre zwar die Herstellung des Repeaters zwar eigentlich zulässig, derjenige der diesen dann aber einschaltet braucht eben diese Genehmigung und dazu fehlt der entsprechende Hinweis.
 
Es geht doch letztendlich nur um einen Beipackzettel, der auf diesen "Genehmigungszwang" hinweist, nicht um die Genehmigung selbst. Das sollte doch kein Problem darstellen: Aufkleber auf jede Verpackung, Zettel in die Verpackung, erledigt...
 
@ZappoB:
...genau das hab ich mir beim Lesen auch gedacht. Wozu noch langwierige kostentreibende Rechtsmittel?
 
@ZappoB: …exakt mein Gedanke!!
 
Gericht in Köln? Die haben wohl immer Karneval. Da war doch die Kölner Entscheidung zur Beschneidung.....
 
@felix48: liegt wohl eher an der kölschen plörre die die sich in den hals kippen^^
 
@felix48: und was war an der Entscheidung zur Beschneidung falsch?
 
Die Stammtischparolen sind sogar mal halbwegs witzig. Vielleicht befaßt man sich aber erstmal mit der Materie, bevor man sich hier lächerlich macht. Man könnte sich zum Beispiel mal schlau machen, wie ein Funk-Repeater funktioniert, und warum man die Dinger nicht wahllos in der Gegend verteilen sollte. Es gibt gute Gründe, das zu reglementieren. Und wer hätte das gedacht, sind diese Gründe absolut im Interesse der Anwender. Das ganze hat übrigens nichts damit zu tun, wer die Frequenzen gepachtet hat. Frequenzzuteilungen obliegen in D grundsätzlich der BNetzA. Wenn ein bestimmter Frequenzbereich einem bestimmten Teilnehmer(kreis) zugewiesen ist, dann darf auch nur dieser Geräte auf diesen Frequenzen in Betrieb nehmen (lassen), von wenigen Ausnahmen für reinen Empfangsbetrieb mal abgesehen. Das gilt nicht nur im kommerziellen Bereich und soll unter anderem Störungen vermeiden. Wenn zuviele Funksender sowohl räumlich als auch frequenztechnisch dicht beieinander liegen, steigt das Störpotential stark an. Man kann sich ausmalen wohin das führt, wenn wahllos jeder Honk einen GSM-Repeater irgendwo hinstellt. Wie konnte sich unsere Zivilisation nur ohne Mobiltelefon soweit entwickeln. Hat man mal kein Netz, geht offenbar gleich die Welt unter. Auch wir Funkamateure dürfen unsere Repeater nicht einfach so in Betrieb nehmen, nur weil wir es können und die entsprechenden Frequenzen für uns reserviert sind. Jeder einzelne unserer Repeater bedarf einer Betriebserlaubnis der BNetzA, welche neben Rufzeichen und festem Standort auch ganz klar das zugewiesene Frequenzpaar und eventuelle Auflagen enthält. Das ganze hat also weder etwas mit Bürokratie noch mit Kommerz zu tun. Nur weil man etwas nicht versteht, weil man zum Beispiel keinen blassen Schimmer von Hochfrequenztechnik hat, ist es nicht unbedingt was schlechtes...
 
haha ok wenn die "netzbetreiber" das so meinen ... sollten sich lieber freunen wenn jemand drittes für netz sorgt wo sie versagen und ihr service dann weiter genutzt werden kann
 
Das ist Deutschland... wegen einem fehlenden Hinweis..ohne Worte
 
Typisch manchmal hier. Statt zu koopieren mit jmd, der es machen will, geht man lieber natuerlich gleich vor Gericht und klagt. :) Dann sollen die Molilfunkanbieter sich mal darum kuemmern, dass solche Orte besser vernetzt werden. WEnn sie schon jmd anklagen, der es machen wuerde, dann sollen sie auch gleich alternativ selber die Loesung machen!
 
@StefanB20: Und das machen sie auch: http://www.o2online.de/business/unternehmen/zusatzdienste/signalbox/ http://www.vodafone.de/business/firmenkunden/femtozelle-private-funkzelle-vodafone-super-signal.html
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