Studie: Browser-Warnungen werden oft ignoriert

Bis zu knapp einem Viertel der Internet-User ignorieren Malware-Warnungen ihres Webbrowsers, und auch in Sachen Phishing sieht es nicht viel besser aus. Zu den überraschend deutlichen Ergebnissen kommt eine aktuelle US-Studie. mehr... Phishing, Cybercrime, Sophos, Karikatur Bildquelle: Sophos Presseinfo / Flickr Phishing, Cybercrime, Sophos, Karikatur Phishing, Cybercrime, Sophos, Karikatur Sophos Presseinfo / Flickr

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Na ja, da kann man nur sagen Dummheit schützt vor Strafe nicht. Keiner kann heute im Netz noch Sicher sein was mit seinen Daten passiert, und wenn man dann auch noch eine Warnung Ignoriert ist man selber schuld.
 
zurecht. man kommt ganz leicht auf die liste, aber wenn man das problem behoben hat und von der liste will, geht das nicht mehr so einfach. hab bisher jede malware warnung von chrome/ff (gleiche liste) ignoriert und hatte keine probleme.
 
@vide: Bei mir auch so. Der Browser läuft bei mir in ner Sandbox, da fühl ich mich auch sowieso recht sicher mit. Bisher denk ich war jeder Alarm und jede Warnung bei mir völliger Mumpitz und SSL-Hinweise einfach auf abgelaufene Zertifikate oder so zurückzuführen - und was will man machen? Will man die Seite besuchen muss man ja akzeptieren. Wobei ich Phishing-Warnungen sowieso deaktivier da ich die vom Datenschutz / der Privatsphäre her bedenklich find.
 
Irgendwie geh ich momentan bei jeder news wo was von Studie, internet und USA drinsteht davon aus, dass die einfach live mitschauen, was die leute so treiben und daher immer fundierte ergebnisse liefern xD

....ne mal im ernst. Wenn ich über solche meldungen stolper denk ich meisten schonmal kurz nach, ob ich auf die seite gerade wirklich drauf muss. Komm ich zu dem schluss, wird aber tatsächlich recht sorglos mit der meldung umgegenagen.
 
@Sebaer: Wenn man nun wirklich Anonym sein will dann darf man nicht mehr ins Netz, kein Festnetz Tele, und kein Handy oder Tablett. Kommunikation nur wie früher mit Brieftauben, aber da bin ich mir auch nicht sicher ob die nicht unterwegs gescannt werden. ^^
 
@Jack21: tjo, ich setzt mittlerweile auf ne kombi von adblock, ghostery und web of trust. Bin ich bis jetzt ganz gut mit gefahren xD
 
@Sebaer: meine Kombi ist https-everywhere + Adblock Edge + better privacy + Disconnect.
 
@Jack21: "Ghostery!!" Ghostery gibt nur vor, sich dem Schutz der User vor Schnüffel-Attacken zu verschreiben. Denn gleichzeitig stellt der Hersteller seine Datenbank der Werbewirtschaft zur Verfügung. Und hier auch gleich die Quelle: http://www.chip.de/downloads/Ghostery-fuer-Firefox_37693930.html
 
@Jack21: Chip, die Bild der Computernutzer >.<
Die Sammelwut scheint opt-in zu sein: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kritik-an-Werbeblocker-Ghostery-1890879.html
 
@The_Xar: oha, das mit ghostery wusste ich gar nicht. Hab in den optionen aber auch grade keine möglichkeit gefunden sowas abzuschalten. Weiß da zufällig jemand weiter?
...Auf der anderen Seite finde ich schon alleine in der "allert bubble" erschreckend zu sehen, was da teilweise alles im Hintergrund mitläuft, was man normalerweise gar nicht merkt. Sind ja teilweise 20 und mehr scripte, die klammheimlich im Hintergrund laufen Oo
EDIT: ah grade gesehen, dass das diese "ghost rank" option ist. Die ist bei mir sowieso seit dem ersten tag aus ;)
 
@The_Xar: Ja, ist Opt-In. Wenn man Ghostery neu installiert ist da kein Haken gesetzt beim Übermitteln der Daten und man wird auch in keinster Weise aufgefordert einen zu setzen - im Gegenteil, man wird in roter Schrift gewarnt sich die Hinweise dazu genau durchzulesen. Außerdem sind die Daten anonymisiert - Und echt wie du schon sagst: Chip. Verweisen als Alternative auf NoScript statt auf Adblock, total panne, NoScript hat ein komplett anderes Einsatzgebiet als Ghostery. Chip tut echt weh.
 
@Sebaer: Einfach die Funktion "Ghostrank" deaktivieren, findet man in den Settings. Standardmäßig ist sie aber eh aus.
 
@Jack21: @Jack21: NoScript bringt dir gar nichts bei Tracking-Cookies oder Zählpixeln. Die Datenbank kann jeder zugreifen, also auch die Werbewirtschaft. Ebenso kann jeder die Adblock-Listen sehen - wo ist das Problem?

@Sapo: Was ist disconnect?!
btw: Https "Everywhere" arbeitet mit einer internen Liste, "Everywhere" ist total irreführend
 
Kein Wunder, https://meine-neue-homepage.de sei Dank, jede kleine Hinterhofwebseite gibt es, inklusive Warnungen, mittlerweile als HTTPS Version. Selbst vermeindlich vertrauenswürdige und häufig genutzte Seiten mischen immer noch lustig http und https Inhalte auf der selben Seite durcheinander.
 
Also ich nehme die Warnungen ernst und kucke dann erstmal was fakt ist. Ist recht selten das er sich aber mal meldet.
 
Das Linux User der Überzeugung sind, dass sie mit einem unangreifbaren Panzer durchs Internet rollen ist ja keine Neuheit ;)
 
Wenn ich eine Warnmeldung für falsch/vertretbar halte habe ich die dann auch ignoriert? Woher wissen die ob eine Meldung ignoriert oder für unsinnig/unwichtig eingestuft wurde? Das ist doch ein gewaltiger Unterschied!
 
Das Problem mit den Warnungen ist einfach die Abstumpfung. Und das kann man den Benutzern nicht einmal zum Vorwurf machen. Wieviele der Warnungen die ignoriert wurden führten tatsächlich dazu, dass dem PC ein Virus oder etwas anderes untergeschoben wurde. Ständige Warnungen führen nicht grade zu einer Sensilibisierung und Falschwarnungen erst recht nicht. In einem Haus in dem 10x am Tag ein Feueralarm ausgelöst wird und bei dem es dann doch "nur" einmal im Jahr tatsächlich brennt, würde auch niemand ernst nehmen.
 
Bei den Zertifikatswarnungen kein Wunder. "Anerkannte" Zertifikate kosten eben ordentlich Geld. Bei einer Bank o.ä. würde ich die Warnung nicht übergehen. Aber lieber Surfe ich auf einer Seite mit HTTPS und habe eventuell wen "dazwischen", als dass ich offen surfe und jeder "dazwischen" kann es lesen..... (Wie wir inzwischen wissen, kann sowie immer "wer" dazwischen sein - wobei die 3 Buchstaben beliebig durch die gleiche Zahl anderer Buchstaben ersetzt werden kann.)
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