Thom Yorke von Radiohead wettert gegen Spotify

Sänger Thom Yorke gilt samt Band Radiohead als einer der ersten, der aktiv versucht hat, mit kreativen Ideen wie dem freiwilligen Bezahlen für ein Album gegen die Krise der Musikindustrie vorzugehen. Da könnte man glauben, dass Yorke Spotify gut ... mehr... Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Bildquelle: Spotify Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Spotify

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unbekannte Künstler bekommen auch so kaum Geld, weil sie eben unbekannt sind, oder irr ich mich?
 
@newmatrixman: Ja, aber für die bekannten Künstler sind die Erlöse aus Spotify doch nur ein kleines Zubrot. Taschengeld, das man gerne mal mitnimmt. Unbekannte Künstler kommen damit sowieso nicht weiter und werden auch nicht entdeckt. Das funktioniert nicht ohne eine ausgeklügelte PR-Maschinerie. Und auch die PR-Leute wollen natürlich bezahlt werden (in der Regel durch die Labels).
 
@newmatrixman: Sie sind unbekannt, da viele etablierte Künstler und Vertriebe die Medienkanäle für sich allein in Anspruch nehmen, die von vielen Bürgern auch wirklich genutzt werden. Viele Bürger haben einfach nicht die Zeit und den Nerv, sich selbständig zu erkunden - sondern werden mit meist mangelhaften Inhalten gefüttert.
 
"dass man bereits eine halbe Milliarde Dollar an die Rechtebesitzer ausbezahlt habe" Soso, an die Rechtebesitzer also, da hat Spotify ja das Problem gut umschrieben. Und von diesen 500Mio gingen wie viel an die Künstler?
 
@modercol: Den Künstlern steht nichts zu, wenn sie die Rechte an andere (z.B. Label) abgetreten haben.
 
@iPeople: Sie bekommen das, was vereinbart wurde.
 
@andryyy: Ja eben, das meine ich. Wenn der Musiker sich entscheidet, für einmalig geld seine Rechte an den tracks zu veräußern, hat er seinen Sold bekommen. Das Geld für die Vermarktung sttfreicht dann der neue Rechteinhaber ein.
 
@iPeople: Die Verträge sind schon komplexer als "ich gebe dir jetzt mal alles". Wo hast du sowas überhaupt her? Bei so einer Sonderausschüttung bzgl. kleinerer Artisten - ist man jener - wird man auch davon profitieren. Natürlich viel zu wenig, das ist klar, leider. Du und ich, wir sind keine Juristen, aber dass es keine Verträge a la "ich habe jetzt alles, du gar nichts" gibt, sollte wohl klar sein. ;)
 
@andryyy: Schonmal mit Musiker unterhalten? Offebar nicht.
 
@andryyy: es gibt einige beispiele wo der die künstler nichts bekommen, aber selbst wenn, bekommt der rechteinhaber den großen batzen davon ab.
 
Gestern hab ich bestimmt wieder 10 Leute mit Gitarre & Co im Park spielen sehen... hm... sind das keine Künstler? Die armen, haben total kostenlos einfach so für die Leute Musik gemacht. Die sind bestimmt schon tot mittlerweile... verhungert... weil sich kein Produzent um sie gekümmert hat... . Wie ich das liebe wenn so Kommerzkünstler wie Yorke das Ende der Musik heraufbeschwören weil Kommerznewcomer mit ihrer Kommerzmucke nicht genug Kommerz auf Kommerz- plattformen machen. Wer gute Musik macht wird entdeckt werden, selbst wenn er am Bahnhof spielt. Und zwar von Leuten, die sich eben für neue Musik interessieren, und die sind nunmal halt nicht auf Spotify, und die werden auch nicht durch Boykotte an neuer Musik interessiert.
 
Ich nutze auch Spotify und diese Problematik ist leider vorhanden und auch irgendwie verständlich. Andererseits machen die unbekannten Künstler über CD-Verkäufe aber auch kein Geld. Schade finde ich trotzdem, dass immer wieder Künstler aus Spotify (und ähnlichen Streamingdiensten) verschwinden. Ich habe mir von vielen, die ich erst über Spotify kennengelernt habe (auch eher unbekannte) auch CDs gekauft. Insofern kurbelt es die Verkäufe sicher auch ein wenig an.
 
Naja ich habe mir jahrelang keine CDs mehr gekauft usw.
Jetzt wo es Spotify gibt ist das erste mal das ich wieder Geld für Musik ausgebe und nicht nur im Radio höre. Sollten die Musiker nun meinen sie müßten nun alle austreten dann kündige ich halt wieder. Das einzigste was die damit erreichen könnten ist also das ich Geld spare. Also liebe Musiker, nur zu....
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