Focus: Telekom liegt mit Bundesregierung im Clinch

Die Deutsche Telekom hält Ziele von Bundesregierung und CDU in Sachen Internet für unrealistisch. Dementsprechend äußerte sich der Deutschlandchef der Telekom, Niek Jan van Damme, im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Focus. mehr... Telekom, Niek Jan van Damme, Portrait, Deutschland-Chef Bildquelle: Telekom Telekom, Niek Jan van Damme, Portrait, Deutschland-Chef Telekom, Niek Jan van Damme, Portrait, Deutschland-Chef Telekom

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"Wir verlegen kein Glasfaserkabel bis zur letzten Jagdhütte, das wäre nicht zu finanzieren." wir haben wohl sehr viele jagdhütten hier in deutschland :) achja. die tcom sieht alles als skeptisch an, was geld gekostet... wenn man dann sowas sieht: http://www.welt.de/img/webwelt/crop109920554/739872541-ci3x2l-w620/DWO-Volkswirtschaften3.jpg in anderen ländern geht es doch auch, nur hier in deutschland nicht. ich bleib bei meiner meinung: deutschland hat mit der telekom den schlimmsten bremsklotz, den man sich nur vorstellen kann.
 
@Mezo: Na ein Glück, dass die anderen Anbieter ausbauen was das zeug hält.
 
@iPeople: telekom gehört nun eben das größte teil des netztes und telekom ist noch so dreist nach so eine schwachen leistung+teuersten preisen eine drossel einzuführen. ich bekomm schon das kotzen, wenn ich nur den namen telekom lese und das hat bisher noch keinr geschafft außer der telekom. denen gehört mal mit voller wucht auf die finger geschlagen.
 
@Mezo: Wann war die Liberalisierung des telekommarktes, 1995? Das ist fast 20 Jahre her. Die Einzigen, die halbwegs einen Ausbau betrieben haben, war damals Arcor. Daneben gibt es teils regionale Anbieter. Alle anderen haben sich feucht fröhlich auf den Leitungen der telekom eingemietet, zu einem Preis, der von außen diktiert wurde. Der Kunde hat sich gefreut. Aber Telekom soll machen. Das ist so scheinheilig. Du kannst ab 2016 auch einen tarif ohne Drossel buchen, steht Dir frei. Und damit es keine Missverständnisse gibt, mir schmeckt diese Entwicklung auch nicht, aber unqualifiziert auf EINEN Anbieter rumhacken, liegt mir fern. Und bitte nicht jetzt damit kommen, dass der Steuerzahler das netz bezahlt hat.
 
@iPeople: oja. die telekom ist ja so gut zu uns allen. sorry dass ich etwas gesagt habe. <3 telekom. danke für alles! und genau das ist auch der punkt. noch höhere preise ohne drossel zu zahlen und trotzdem hinter länder wie rumänien im ausbau zu sein. so schiebt die tcom das ganze geld hin?
 
@Mezo: Verstanden hast Du aber nicht, was ich geschrieben habe, oder? Das, was Du da reininterpretiert hast nämlich nicht.
 
@iPeople: sag mal, iPeople, wie mir in der Vergangenheit (und Gegenwart) oft aufgefallen ist, vertrittst du gerne die Meinung der Lobby. Dass dieses Forum dafür falsch ist und du dir nichts außer dem Minus + irgendeinen evtl. auch recht rauen Kommentar dafür erntest, weißt du, oder? Wenn die Telekom ihre Leitungen abgeben würde - damit die Bundesregierung sie verwaltet - dann würde sie GÄNZLICH untergehen, denn sie hat sonst überhaupt nichts zu bieten. Das ist absolut eindeutig und man muss kein i* sein, um das auch zu sehen. Oder gefällt es dir wenn man dich hier entsprechend behandelt?
 
@divStar: Lies bitte nochmal. Das hat nichts mit Lobby zu tun (ich bin nicht mal Telekomkunde), sondern dass immer auf die Telekom als einziger eingedroschen wird. Hier wird verlangt verlangt verlangt. Dass aber zig andere sich auch zusammentun können und ausbauen, geht dabei völlig unter. das netz in staatlicher Hand würde aus welchem grund schneller und effektiver ausgebaut werden? Du scheinst noch recht jung zu sein, sonst wüsstest Du aus Erfahrung, was es heißt, wenn Infrastruktur (oder was auch immer) von Behörden verwaltet werden. Warum sollte eine Behörde besser ausbauen, als Telekommunikationsunternehmen? Und noch eine Frage: Mit welchem recht sollte die Telekom enteignet werden? Und wer zahlt der Telekom dann die Investiotinen der letzten fast 20 Jahre? Lass mich raten, der Steuerzahler. Und Du wärst sicherlich auch dafür, eine neue Steuer einzuführen, damit das Netz dann flächendeckend ausgebaut werden kann? Achja, und so nebenbei, diese Minusklickerei ist mir völlig wurst, genauso wie "recht rauhe Antworten". Wer nicht zu Sachlichkeit fähig ist, ist es eben nicht, der muss eben "recht rau" antworten. Und was zum Geier ist ein i*? Und interessant, dass ich dann hier "im falschen Forum" bin. Sind andere meinungen also nicht so erwünscht? Was ich hier immer lese, sind Ansprüche, Ansprüche und "die sollten mal". Aber keiner der schlauen hier hat Lösungsvorschläge.
 
@iPeople: zum einen: schau dir andere Länder an. Oftmals ist die Infrastruktur dort in der Hand des Staates - und der Ausbau funktioniert. Zum anderen bauen auch andere Unternehmen aus - oder glaubst du wirklich, dass nur die Telekom angeblich ausbaut? Blauäugig ist im übrigen der, der glaubt, dass er aus Erfahrung alles besser weiß - wenn es in der Vergangenheit so wäre wie jetzt in der Gegenwart, gäbe es nicht einmal Telefon flächendeckend. Und was heißt hier überhaupt andere Meinungen - mir fiel nur ganz nebenbei auf, dass du ständig die "Anti"-Meinung annimmst - wofür du dann auch deine Minuse kassierst. Wieso nicht gern gesehen? Es entsteht nur der Eindruck, dass du für diese plumpe und vollkommen ungerchtfertigte Meinungsmache womöglich auch noch Geld kassierst, denn kein normaler Bürger, der sich selbst und vor allem seine nächsten schätzt, würde ein Unternehmen in Schut nehmen, welches außer sich selbst und seine Manager niemanden schützt. Der Steuerzahler zahlt eh für jeden erdenklichen Quatsch. Was ist also an der Idee falsch mal weniger an die Nachbarn abzugeben und ein wenig für sich selbst zu tun? Es ist ja nicht so als würde hier jeder in Gold baden und überall dort, wo man helfen muss, würden die Menschen nur noch arm ein. Außerdem sollten die richtigen zur Kasse gebeten werden - also Manager usw. von ihrem Geld "befreien" und an die Menschen verteilen. Wenn man also die sinnlosen Abgaben nach Griechenland und für die Bankenrettung abschafft (und stattdessen die Verantwortlichen enteignet) und stattdessen dann die Infrastruktur zurücknimmt und der Telekom die "Investitionen der vergangenen 20 Jahre" (ich hätte da sehr gerne eine Ziffer) erstattet - wäre ich sofort dafür. Die meisten hier haben zumindest Teile von Lösungsvorschlägen und um ganze Lösungsvorschläge haben wir uns hier gar nicht zu kümmern - sondern die Politik, die für nichts anderes bezahlt wird. Dass sie nichts zu leisten bereit ist oder vielleicht lieber Vorstandsgehälter kassiert, statt sich mal auf die Bedürfnisse des Volkes einzustellen, ist dabei ein Fehler des Systems. Das Problem ist halt, dass das Volk die Politik ebenso wenig interessiert wie die Unternehmen. Außer "Steuerzahler" bzw. "Zahler" sehen beide für die Menschen keine "Verwendung". Das ist es, was man zuerst angehen und ändern müsste - aber nicht mit solchen besserwisserischen Dauernörglern wie dir. Das i* war eine Anspielung auf Apple - du rufst mit deinem Nick also absichtlich Provokationen hervor und dein Name ist wohl Programm. Wundert mich nicht - wenn man jung und noch grün hinter den Ohren ist, ist man eben auf Provokation aus, statt auf Argumente.
 
@iPeople: viele orte hätten ohne lokale anbieter noch irgendwas bei dsl 1-2k von der telekom. da stellt sich dann auch gleich die frage, wieso lohnt es sich für den lokalen anbieter auszubauen? erklär mir das mal mit deinem betriebswirtschaftlichen wissen.
 
@Mezo: Muss z.B. EWE seine netze auch 1 und 1 zur Verfügung stellen? Und wenn es sich für EWE rechnet, muss es sich auch für Telekom/Vodafone/usw rechnen?
 
@divStar: Wow, ich bin also ein bezahlter Meinungsverbreiter. Ich lasse ja ungern Dein Weltbild wanken, aber es gibt nicht nur schwarz und weiß. Und solche Sprüche , wie "kein normaler mensch ...... " zeigt, dass Du mit differenzierter Meinung nicht umgehen kannst. Entweder Deine Ansicht, oder die Falsche? Nichts ist falsch daran, weniger an Nachbar abzugeben und selber zu haben. Allein die tatsache, dass Du von 2 völlig verschiedenen Schuhen sprichst, macht die Sache nicht logischer. Du willst also entweder der Telekom und ihren bösen managern und gierigen Aktionären noch mehr Geld in den Allerwertesten blasen? Widerspricht das nicht ein wenig Deiner Auffassung? Oder willst Du die Telekom teuer enteignen (und ja, das würde sehr teuer werden) und den Netzausbau dann über Steuern finanzieren, wo wir dann in ferner Zukunft ein flächendeckendes netz mit veralteter technik bekommen, welches dann verkauft wird (meist an ausländische Investoren, siehe Wohnungsbau). Nach dem Verkauf muss dann teuer das Netz instand gesetzt werden. So lief es nämlich bisher, wenn der Staat was in die Hände nahm. Ein Vergleich mit anderen Ländern ist erst dann interessant, wenn Du alles, aber wirklich auch alles andere vergleichst: Immobilienpreise, Lohngefüge, Kaufkraft .... sonst kannste auch sagen, in China kostet ein Hier was einsetzen) so und so viel und damit weniger als hier und wie geht das und das will ich hier auch haben .... bla bla bla. Telefon flächendeckend auszubauen war schon vor der Privatisierung der Telekom im Gesetzblatt verankert. Wer keine Leitung bekam, durfte sich mit einem Anschluss per Funk begnügen (weiß jetzt nicht genau, wie das realisiert wurde), bis eine Leitung zur Verfügung stand. Ja ich weiß, dass andere ausbauen. Deswegen verstehe ich das Rumgehacke und das Anspruchdenken gegenüber EINER Firma nicht. Wenn EWE meint, das Dorf XXX lohnt sich für sie, dann bauen sie dort Leitungen. Das heißt nicht automatisch, dass es sich für die Telekom auch gelohnt hätte.
Ansonsten sehe ich schon, es läuft bei Dir auf eine komplette Systemänderung hin zum Sozialismus. Und sorry, aber DAS will ich nicht wieder haben, denn ich weiß noch, wie lange ich in der DDR auf ein telefon gewartet habe.
 
@iPeople: dazu gehört noch mehr. hier handelt es sich um ein klassisches problem der ökonomie. ein anbieter von infrastrukturleistungen wird in einem konkurrenzmarkt immer so handeln, wie es die t-kom in dem artikel sagt. er wird sich immer auf lukrative ballungszentren konzentrieren und die randgebiete unbeachtet lassen. warum ? weil er nur so profitabel wirtschaften kann. weil die investitionen in die infrastruktur einfach zu hoch sind. die t-kom kann nicht damit kalkulieren, die nächten 50 jahre auf die rückzahlung dieser investitionen zu warten. man muss sich nur mal die kosten einer glasfaseranbindung für ein kleines dorf vorstellen. und dann ins verhältnis zu den 30,00 EUR für 400 Leute setzen, die das monatlich abbezahlen. solange auch wirklich alle bei der t-kom bleiben und nicht zu anderen anbietern wechseln, die nur variable kosten für die nutzung der leitung haben. sicher wäre die t-kom bereit diese leitung zu legen, aber dann laufen die leute amok wegen einem monatspreis von 500,00 EUR. die einzige lösung dafür ist die folgende : entweder muss die t-kom das netz an eine als natürliches monopol geführte gesellschaft abgeben und genauso agieren wie jeder andere anbieter. oder sie muss das recht auf ein monopol erhalten. nur so kann sie mit langfristig kalkulierten durchschnittskosten profitabel in der breite alle versorgen.
besonders ärgerlich ist es, dass die selben politiker, die vor jahren unbedingt nach privatisierung geschriehen haben, jetzt anforderungen stellen, die in der privaten situation nicht realisierbar sind. und ja, auch in einem natürlichen monopol lassen sich vernünftige preise festlegen. diese können allerdings höher liegen als in märkten die auf konkurrenz setzen. dort wird man aber niemals einen flächendeckenden ausbau neuer technik erleben.
wer mir nicht glaubt, lest einfach mal was dazu. oder schaut euch an was z.B. google in den usa macht. dort fragen sie vorher jeden stadtteil ob sie bereit sind das glasfasernetz zu bezahlen. und nur wenn sich genügend leute melden fangen sie an zu bauen. wenn sich in einer straße nur 3 von 20 leuten melden machen sie gar nichts. das ist die schöne realität des gewinnorientierten kapitalismus. funktioniert super, man darf aber keine für die allgemeinheit sinnvollen entwicklungen erwarten.
 
@ITkrates: ich gehe mit dir vollkommen konform. Als einer der wenigen hier hast du erkannt, dass Ausbau nicht zum Nulltarif zu haben ist. Die Privatisierung der Telekommunikation ist nicht ganz heilbringend wie propagiert, aber das wusste ich 1996 schon. Die Sache ist aber die, man wollte sich das Monster Telefon vom gesellschaftlichen Hals schaffen, genau wie Bahn, ohne die Konsequenzen zu Bedenken. Nun ist das Kind aber in Brunnen gefallen und die Politik schiebt den schwarzen Peter der Telekom zu, genau wie alle anderen hier. Dabei war es eine vorraussehbare Entwicklung. Ich würde folgenden weg vorschlagen: genau wie beim Straßenbau werden die Anwohner des zu versorgenden gebiets zur Kasse gebeten. Bauherren sollten dazu verpflichtet werden, in den Plänen teile für jegliche Infrastruktur zu berücksichtigen. Das wäre insofern gerecht, da denn genau jene dafür bezahlen, die sich an der zersiedelung bereichern bzw deren Vorteile genießen.
 
@iPeople: dem würde ich zustimmen. zumindest solange es keinen konsens darüber gibt, ob man die kosten gemeinschaftlich auf alle nutzer landesweit verteilen will. immerhin ist eine zentralistische urbanisierung auch nicht das idealziel, meiner meinung nach;)
und die leute auf dem land wohnen dort ja zum teil genau deshalb, weil sie jeden tag aufs feld müssen damit man in der stadt brot essen kann. sie zu benachteiligen wäre nicht fair. aber sicherlich müssen auch die vorteile der ländlichen standorte in der kalkulation berücksichtigt werden.
 
@ITkrates: Naja, ich glaube, die zeiten, wo nur bauern auf dem land wohnen, sind lange vorbei. Das meinte ich mit Zersiedelung, diese ganzen Speckgürtel um Städte.
 
@iPeople: Andere Anbieter bauen aus. Netcologne hat ganz Köln mit Glasfaser versorgt. KD und Telecolumbus sind auch stets am was aufreißen. Die Hansenet hat damals Hamburg aufgerissen. Da sind schon einige die was tun.
 
@kkp2321: kabel wollte ich hier mal nicht als vergleich bringen, weils ich nicht weiss wieviel aufwand es für die ist. aber du hast recht, kabel de z.b. baut ohne zu murren aus.
 
@Mezo: Ich sehe den Aufwand als den gleiche an. Strasse aufreißen, Kabel verlegen, Hausanschlüsse bereitstellen. Die Technik mag eine andere Sein, die Voraussetzungen dafür sind aber mehr oder weniger die gleichen.
 
@kkp2321: Vergleichst Du gerade unregulierte Kabelanbieter, bei denen sich keiner einieten kann, mit einem von außen reguliertem Anbieter, der seine netze für die Konkurrenz offen halten muss? Der Aufwand ist erstmal der gleiche, aber das Ergebnis ein anderes, wenn man nämlich nur für sich und seine Einnahmen ausbaut.
 
@iPeople: Die Telekom muss das Netz offen halten, weil diese von der Öffentlichkeit finanziert worden sind. Die Regulierung ist im Namen des Steuerzahlers, der, der das netz bezahlt hat. Auch nach der Privatisierung sind noch Unmengen an staatlichen Förderungen der Telekom zugeflossen.
 
@iPeople: "Die Kabelfernsehnetze wurden vor allem in den 1980er Jahren durch die damalige Deutsche Bundespost, später die Deutsche Telekom verlegt. Inzwischen wurden sie aber an andere private Kabelnetzbetreiber wie zum Beispiel Kabel Deutschland, Unitymedia oder Kabel BW verkauft."
 
@kkp2321: Immer die selbe Leier. Ich möchte jetzt eine Quelle von Dir haben, die eindeutig belegt, dass der Steuerzahler das Netz finanziert hat. Desweiteren möchte ich von Dir belegt haben, dass diese staatlichen Förderungen nach 1995 dem netzausbau dienten.
 
@iPeople: Wenn du mich freundlich darum bittest, tue ich das vielleicht sogar. Unter deinem Kommando stehe ich allerdings nicht.
 
@Mezo: Ähm, ja und? Kabelnetze wurden durch die Post/Telekom gelegt und dann verkauft. Und jetzt? Was genau willst Du mir damit sagen?
 
@kkp2321: Dann steht Deine behauptung also weiter im Raum.
 
@iPeople: dass die telekom auch hier nicht ganz unschuldig ist. wieso haben sie es verkauft? aus heutiger sicht war das sicher keine sehr gute idee.
 
@Mezo: Ich denke mal, wenn die Telekom die kabelnetze behalten hätte, wäre denen das Kartellamt irgendwann auf die Füße getreten, und zwar gewaltig. Aber wir sind uns evtl einig, dass der verkauf der kabelnetze aus heutiger Sicht unklug war. Bin mir aber nicht sicher, gab es damals zum Zeitpunkt des Verkaufes schon die Technik, Internet und telefonie über Kabel anzubieten? Wenn nämlich nicht, hat man sich einfach von einem Geschäftsbereich getrennt, der mit Telekommunikation nichts zu tun hatte, damals jedenfalls.
 
@iPeople: und heute fährt man mit entertain wieder ganau diese schiene. schon lustig.
 
@Mezo: Ist aber ein anderes protokoll, kann man glaube nicht vergleichen. Aber richtig, das Endprodukt sieht gleich aus, aber man muss kein zweites Netz unterhalten ;)
 
@Mezo: Nicht ganz... Zwischen Unitymedia und Kabel BW gehört kein "oder". Die beiden Unternehmen gehören zusammen! Beide sind Unternehmen der Liberty Global und so langsam aber sicher beginnt auch die technische Migration von Kabel BW in Unitymedia... Nur nach außen hin sind das aus PR Gründen zwei getrennte Unternehmen. Noch nicht gewundert, das beide Unternehmen das selbe Logo haben? ;)
 
@Mezo: Ich denke man Deutschland nicht so einfach mit anderen Ländern über einen Kamm scheren. Bei der Internetanbindung gibt es das gleiche Infrastrukturelle Problem, wie im Zugverkehr. Neben wir z.B. Deutschland und Frankreich. In Frankreich gibt es ein sehr gut funktionierendes Hochgeschwindigkeits-Netz, in Deutschland ist es eher ein Flickenteppich, das liegt an der starken Zersiedelung, während Frankreich sehr zentralistisch ist. Das andere Problem ist, das Deutschland an öffentlichen Geldern sehr viel in die Straßen steckt und dafür andere Infrastrukturbereiche (Bahn und leider auch das Internet) bei der Förderung vernachlässigt. Dazu kann man sich auch gut die Pro-Kopf-Ausgaben zwischen den Ländern vergleichen.
Die Telekom hat dazu in Deutschland noch ein besonders anderes Problem, denn nach der Privatisierung, muss sie, genauso wie die Bahn, die Beamten zu deren Tarifen immer noch weiter beschäftigten und hat somit einen finanziellen Nachteil gegenüber anderen Konzernen.
 
@Irgendware: Nicht nur die beamten. Auch die vielen, teils nutzlosen Immobilien und ein Berg Schulden hatte die Telekom damals mitt der 90er in den "Wettbewerb" gebracht. Immer wird vom "Geschenk" (gemeint ist das Netz, welches ja angeblich mit Steuergeldern aufgebaut wurde) geredet. Alle anderen Verbindlichkeiten, die teils zum Wettbewerbsnachteil waren, werden ausgeblendet.
 
@Mezo: Finde das hier zeigt noch viel krasser wie weit wir hinten liegen: http://www.swissinfo.ch/media/cms/images/swissinfo/2012/01/glasfaser_ger-33348784.gif
 
Die Telekom schafft es noch nicht mal die Millionnemetropolen mit 50mbit zu versorgen. In Berlin gibt es nicht wenige Bereiche, wo bei 1 - 1,5mbit schluss ist.
 
@kkp2321: Ich wohne am Arsch von Deutschland, ein sehr abgelegener Teil mit viel Natur und wenigen Einwohnern trotzdem bietet mir die Telekom 50 Mbit genau 51982 kbit und knappe 12 Mbit Upload. Leider etwas teuer mit 43,89 €
 
@sorduk: Habe ähnliche Werte hier a.A.d.W, nur nicht von der Telekom. Hier ist´s einer der lokalen Versorgern, der das geschafft hat, was den Telekomikern nicht möglich war.
 
@kkp2321: Vielleicht sollte Berlin selbst mal einen Teil aus dem Länderfinanzausgleich in die Infrastruktur stecken. Da Berlin aber grundsätzlich nichts auf die Reihe bringt, brauchen die auch keine Breitbandanschlüsse. Die schaffen es ja nicht mal einen Flughafen zu bauen.
 
Ende 2014: 75 Prozent Fläche der Bundesrepublik mit einer DSL-Leistung von durchschnittlich 16 Mbit/s wäre schonmal ein Hit.
 
Die Telekom sollte mal dafür sorgen, dass bestehende Kunden nicht wechseln, indem sie dafür sorgen, dass die Leitung nicht andauernd zusammenbricht. Das wird ja immer schlimmer
 
@bmngoc: Gefährloch wirds für die Telekom wenn die Kunden sogar aus dem Netz wechseln. Anderer Anbieter, gleiches Netz ist gar nicht so schlimm, da andere Anbieter ja Miete zahlen müssen an die Telekom. In dem Moment wo Kunden aber zu Kabelanschlüssen gehen, verliert die Telekom komplett.
 
Ich frage mich immer wieder, warum sich keiner der zig anderen Anbieter dazu durchringen kann, auszubauen. Können sich auch alle zu einem Konsortium zusammenschließen und es der Telekom zeigen. Ich wäre dafür.
 
@iPeople: Fast alle Anbieter haben mitunter eigene Netze. Vodafone, Telefonica gehören zum Beispiel dazu. Was kaum ein anderer Anbieter hat sind Hausanschlüsse. Denn fast alle Hausanschlüsse wurden zur Zeit der Deutschen Post gemacht und die wenigsten neu hinzugekommenen Häuser nach der Privatisierung lassen sich einen von einem anderen Anbieter legen. Nicht zu letzt deshalb, weil die wenigsten wohl wissen das dies geht.
 
@kkp2321: Und es gibt Dir nicht zu denken, dass Vodafone und Co zwar eigenes Backbone aufbauen, aber da, wo es drauf ankommt, den Schwanz einziehen?
 
@iPeople: Da wo es drauf ankommt haben sie keine Befugnis. Denn der Hausanschluss wird vom Hausbesitzer bestimmt.
 
@kkp2321: Mal davon abgesehen, dass es auch unsinnig wäre. Aber was hält Vodafone und Co davon ab, die Forderung nach Ausbau in Dörfern und kleinen Städten voranzutreiben? Warum wird das immer nur von einer Firma verlangt? Es gibt zig Anbieter neben der Telekom, die zusammen den Ausbau stämmen könnten, aber es passiert nichts in dieser Richtung.
 
@iPeople: Das gleiche wie die Telekom: Es rentiert sich nicht für ein paar hundert Seelen in einem Dorf einen Ausbau zu betreiben. Viele Dörfer und Kleinstädte in DE sind vom aussterben bedroht, da investiert man nicht rein. Die Telekom hat eine Monopolstellung in Deutschland. Mehr Macht gleich mehr Verantwortung. Darum ist die Telekom besonders gefragt.
 
@kkp2321: Es lohnt also nicht. Und nein, die telekom hat dabei kein Monopol, denn es wird den anderen nicht verboten, auszubauen. Du bemerkst den Widerspruch?
 
@iPeople: Ein Monopol hat nichts mit Verboten zu tun. Und ich sprach von Monopolstellung.
 
@kkp2321: Und warum? Weil andere nicht ausbauen. Ein Monopol bedeutet, keine Alternative, und dem ist nicht so.
 
@iPeople: Doch dem ist so. Denn andere Anbieter können mit dem Netz der Telekom nicht mithalten. Was die Telekom von den anderen unterscheidet ist, das eine Leitung und ein Hausanschluss schon vorliegt. Für die Telekom ist der Aufwand sehr viel geringer. Die betroffenen Menschen haben nicht die Wahl eines anderen Anbieters. Von dem Standpunkt aus gesehen, ein klares Monopol für viele Betroffene.
 
@kkp2321: Aber sie können ihr netz ausbauen. machen sie aber nicht, auch nicht bei neuanschlüssen, wo es vorher keine Telekom gab. Darum gings mir. Betroffene menschen haben die Wahl, sich Sat-Internet zuzulegen, UMTS zu nutzen oder andere Möglichkeiten. Was mich auch immer wieder wundert, es wird als selbstverständlich angesehen, dass selbt das kleinste Dorf von der Telekom erschlossen werden soll. Dass die Kosten dafür von allen getragen werden, interessiert keinen. Es verlangt aber z.B. keiner, dass Aldi und LIDL in jedem Dorf eine Filliale aufmachen.
 
@iPeople: Ich sehe die Telekom eben als Unternehmen, welches überwiegend von der Gesellschaft bezahlt worden ist, was bis 1995 der Fall war. Die Telekom entstand aus dem Nichts und bekam Alles. Diesen Vorteil hat kein zweites Unternehmen in diesem Land. Darum geht es mir.
 
@kkp2321: Von den Kunden bezahlt worden ist. Und da es nur eine Firma gab, haben eben alle bezahlt. Ich habe das schon verstanden. Aber fast 20 Jahre danach darf doch mal zweifel daran geäußert werden, dass dieses Anspruchdenken nur gegenüber einer Firma gerechtfertigt ist.
 
@kkp2321: Im Prinzip ist die Sache ziemlich einfach. Wenn sich der Netzausbau wirtschaftlich für ein Unternehmen rentiert, wird er durchgeführt. Wenn nicht, dann nicht. Da sind alle Unternehmen gleich. Was die Profitgier angeht, ist Vodafone noch erheblich schlimmer als die Telekom. Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen die Unternehmen in unserer "sozialen" Marktwirtschaft schon lange nicht mehr. "You get what you pay". Alle wollen billige Tarife und kriegen nun halt auch das entsprechende Netz dazu. Ist das so verwunderlich?
 
@heidenf: Vodafone bietet bei uns wenigstens LTE an Während die Telekom alle größeren Städte um uns herum mit LTE versorgt hat und so gnädig war uns nen Edge Netz in 70 % des Ortes zu gewähren (30% haben 3G Empfang) Laut Karte sind wir sogar 1er Ausbau Gebiet und die anderen nur 3 die es haben. Da frage ich mich wer den Ausbau von LTE betreut... beim Internet die gleiche Leier nur das die Telekom hier das Monopol hat und lustig um uns herum alle mit 50K versorgt und wir mittendrin mit ner 16er Leitung leben müssen. Selbst kleine Bauernorte mit 100 Einwohnern surfen hier schneller als wir mit knappen 4000 Einwohnern und das obwohl wir für Hessen der Touristische vorzeige und Urlaubsort Nr.1 sind (Willingen). Aber so ist das an der Landesgrenze wohl nun mal^^ und ich finde einen Preis von 35 Euro für ne 16k Leitung nicht gerade billig. bedenkt man mal das das immerhin 70 DM sind! Ka was du für Vorstellungen hast was so nen Internet Anschluss kosten soll.. kannst es ja gerne jeden Monat in deiner vorstellungshöhe an die Telekom überweisen. Die freuen sich bestimmt :)
 
@lurchie: Der Ausbau des Vodafone LTE Netzes geht auf Kosten des normalen UMTS Netzes. Das ist bei Vodafone in der Region Düsseldorf grottenschlecht geworden. Selbst mit O2 hatte ich hier damals eine bessere Bandbreite. Man sollte sowas also nicht veralgemeinern. D1 ist zumindest hier immer noch das beste Netz, was Bandbreite und Verfügbarkeit angeht. Vodafone ist in den letzten 4 Wochen hier bereits 2x komplett ausgefallen. Nur Telefonie war dann noch möglich. Was die Preise angeht, ist es wohl kaum ein Geheimnis, dass diese in den letzen 15 Jahren massiv gesunken sind, bei erheblich besseren Bandbreiten. Natürlich immer im Durschnitt gesehen. Ich habe vor drei Jahren noch 50 Euro für VDSL2 bezahlt. Heute zahle ich 30!! Was glaubst du, wie sich so etwas auf die Qualität und Verfügbarkeit auswirkt?! Einnahmen sinken, Gehälter steigen, Börse erwartet jedes Jahr ein Gewinnwachstum.
 
@iPeople: Es gibt doch einige Unternehmen, die neben der Telekom FTTC ausbauen. In Niedersachsen dürften sehr vielen auf Dörfern EWE bekannt sein, die dank denen 50 Mbit VDSL nutzen können.
 
@heidenf: das ist kein Problem des Kunden bzw. sollte es nicht sein. Das Problem warum man aber immer auf die Telekom einhackt, ist, dass diese sehr vieles von Deutschland bei der Privatisierung geschenkt bekommen hat und diese Machtposition ausnutzt ohne irgendetwas dafür zu tun was andere Anbieter nicht auch tun. Würde man das Netz und die damit verbundene Infrastruktur der Telekom wegnehmen und sie wieder verstaatlichen, würde der Ausbau definitiv wesentlich besser vorankommen - und die Telekom würde in der Bedeutungslosigkeit versinken.
 
@Stefan1200: Eben drum. Deswegen verstehe ich das Anspruchsdenken gegenüber der Telekom nicht.
 
@divStar: Warum sollte der Ausbau des netzes in Staatshand schneller laufen? Die Geschichte hat doch gezeigt, das Behörden recht stiefmütterlich mit Infastruktur umgehen.
 
@divStar: Das ist schon das Problem des Kunden, weil ein Unternehmen nur die Kundenwünsche befriedigt. Wenn die Nachfrage nach billigen Anschlüssen besteht, wird diese Nachfrage befriedigt. Mit all seinen Konsequenzen!
 
@heidenf: Jepp, genau wie billiges "Fleisch".
 
@iPeople: und? Es mag Kunden geben, die nur auf billig stehen - wenn aber z.B. Geschwindigkeiten fast durchgehend nicht eingehalten werden und ständig Verbindungsabbrüche entstehen, dann kann der Verkäufer das ja nicht halten. Während du bei Fleisch und Gemüse dann zum Bauern laufen und dir was vernünftiges holen kannst, kannst du das beim Internet nicht, denn es gibt oftmals auch zu einem höheren Preis keine stabilere Verbindung. Was die Telekom da durch zu drücken versucht, ist eine massive Preissteigerung bei gleichbleibend schlechter Leistung - das wäre dann, als ob das Gemüse oder das "billige" Fleisch beim Discounter plötzlich mehr kosten würde, ohne, dass es besser ist. Vorgekommen ist alles - aber sich zurecht aufregen wird man da ja noch dürfen, oder? Und warum der Netzausbau in Staatshand besser laufen würde? Weil man dann Menschen Orts-unabhängig gleich behandeln könnte. Man könnte dann zumindest langsam aber stetig eine Liste abarbeiten, in der steht, was am günstigsten als nächstes funktioniert; ergo: wenn man so und so viel Geld reinsteckt, erhalten so und so viele Menschen Internetzugang. Die Telekom schaut aber nur, was am rentabelsten für sie ist. Außerdem - und das wird bemängelt - soll unterschieden zwischen Menschen, die dann den PROVIDER Telekom beauftragen und deren weitere (wenn auch minderwertigere) Leistungen in Anspruch nehmen, und denen, die das nicht tun (oder wird das Netz ausgebaut, selbst wenn die Telekom dort dann nichts anbietet? wohl kaum). Das ist quasi-Erpressung. Apropo billiges Fleisch - auch das entspricht bestimmten Standards.
 
@divStar: Der Netzausbau läuft in Staatshand besser? Glaubst du das wirklich? Glaubst du, der Staat schnippt mit den Fingern und dann hat jeder Bauernhof die versprochenen 50 MBit? Oder eine "Liste" abarbeiten. Bis ein Staatsunternehmen diese Liste abgearbeitet hat und ist die verbaute Technologie bereits wieder 10 Jahre alt. Gerade in der aktuellen Europa Krise wäre diese Investition die erste, die den Einsparungen zum Opfer fallen würde. Ist wie mit den Autobahnen. Die sind in Ballungsgebieten nunmahl auch besser ausgebaut als in den Bergen. Und welche Bandbreite ist als Grundversorgung notwendig? Schau die mal die Gesundheistsysteme an. Die staatlichen Systeme sind bei weniger Leistung teurer als die privaten Krankenversicherungen. Im Endeffekt ist ein staatlich organisierten Unternehmen immer teurer und träger (was gerade im Hochtechnologiesektor bereits ein KO-Kriterium ist) als die Privatindustrie. Was hier fehlt ist kein Staatsunternehmen sondern ganz klare europäische Vorgaben in Form von Gesetzestexten. Sowohl was die Drosselung als auch den Ausbau des Netzes betrifft. Allerdings sollte jedem klar sein, das die Netzausbaukosten auf den Kunden umgelegt werden. Alles andere wäre utopisch und gehört in die Märchenstunde!
 
@heidenf: wenn ich mir die Tarife in anderen Ländern vergleiche, wundere ich mich doch arg wofür wir hier bezahlen. Die Firmen denken nur "ach - die Schmerzensgrenze ist nicht erreicht? dann legen wir halt noch eins drauf und nennen es ... erm.. moment.. *mit dem Finger Schnipps*Ausbauumlage!". Dass es auf "Kunden" (oder Steuerzahler) umgelegt wird, ist klar - das wird es auch so. Allerdings wäre es aus staatlicher Hand ohne Erpressung an sich, denn z.B. den Solidaritätszuschlag blecht auch jeder und auch für die ganzen Banken kommt jemand auf. Also dort kürzen, hier was tun - dann würde es funktionieren. Aber fremde Banken zu retten, die sich dann - siehe Irland - ins Fäustchen bzw. in den Telefonhörer über die "Dummen Deutschen" lachen, ist wohl viel rentabler, profitabler und generell besser. Immerhin muss man irgendein künstlich aufgebautes Image nach außen wahren, statt mal der eigenen Bevölkerung unter die Arme zu greifen.
 
@divStar: Du kannst die Tarife nicht einfach so vergleichen. Du musst immer die aktuellen Kostenstrukturen und die Kaufkraft mit vergleichen. Wenn das Verlegen eines Glasfaserkabels in irgendeinem Schwellenland nur ein Bruchteil an Arbeitskosten verursacht als in Deutschland, sind die Tarife natürlich auch dementsprechend. Und ich persönlich möchte KEINEN Internetzugang, der ausschliesslich der staatlichen Kontrolle unterliegt! Damit sind der staatlichen Zensur Tür und Tore geöffnet.
 
@heidenf: es ist nicht die Rede von staatlichen ISPs, sondern von staatlicher Netz-Infrastruktur. Und der staatliche Apparat liest sowieso mit - egal, ob eigene oder fremde Netze (siehe Prism und Tempora). Staatliche Zensur darf es in Deutschland nur auf Gesetz geben - und das Websperren-Gesetz wurde gekippt. Würde die Regierung trotzdem filtern wollen, glaube ich nicht, dass sich die ISPs dem widersetzen würden oder könnten. Daten verschlüsseln muss man bis zur Abschaffung der Geheimdienste so oder so, sofern einem die Daten wichtig sind.
 
@divStar: Was spricht deiner Meinung nach gegen Gesetze, die sämtliche Internetbelange regeln? Sowohl Netzausbau als auch Drosselung etc. Ich behaupte, das ist nicht nur schneller, sondern auch billiger und qualitativ besser. Allerdings steigen dadurch natürlich die Kosten für den Endverbraucher. Bist du bereit 20 Euro im Monat mehr zu bezahlen, um einen garantierten und zukunfstgerechten Ausbau des Netzen mit zu finanzieren? Ich wäre es schon. Ist immer noch billiger als wenn der Staat den Ausbau finanziert. Diese Kosten müsstest du schliesslich auch tragen!
 
@divStar: Oh ja, das jahrelang gelagerte und aus dem Verkehr gezogene Gammelfleisch entsprach sicherlich den Standards. Und welche Standards sind das, die zusammengeflicktes etwas als Steak definiert und auch als solches verkauft werden darf? Das Netz in Staatshand würde also jedem noch so abgelegenen Dorf/Haus ein Anschluss ermöglichen. Dir ist aber schon klar, dass diese enormen Kosten nur durch hohe Leitungsmiete und/oder höhere Steuereinnahmen zu realisieren wäre? Und bitte jetzt keine Stammtischlösung a`la "dann müssen wir eben da abzwacken und hier etwas kürzen und vor allem da kein geld mehr ausgeben". Dir ist auch klar, dass der Staat nicht drauf achten würde, was Stand der technik in 10 Jahren sein wird? Die Erfahrung zeigt, Staat investiert und das wars dann, und wenn eine sache lästig wird, wirds an Investoren verhökert. Super, stelle mir gerade das deutsche netz in der Hand von amerikanschen hedgefonds vor.
 
@iPeople: wenn du hier auf so hohem Niveau meckerst, schau mal in andere - auch westliche und europäische - Länder. Und was in Osteuropa als Fleisch verkauft wird, würde dir selbst Gammelfleisch lecker erscheinen lassen. Welche Erfahrung soll denn zeigen was der Staat kauft? Dass der Staat nicht immer das Günstigste nimmt, kann ich - wohl im Gegensatz zu dir - aus eigener Erfahrung bestätigen; die Lösungen, die eingekauft werden, sind sehr vielen anderen Unternehmen überlegen und voraus. Und was die amerikanischen "Hedgefonds" angeht - überleg dir mal wem Anteile unserer Bahn - aber auch den Kabel- und Telefonbetreibern gehören. @heidenf: es sind nicht alle Anschlüsse gleichschwer zu verlegen. Also werden die Kosten normiert - das, was man an einem spart, wird am anderen Ende ausgegeben. Klar geht das auch über die Regelung und Gesetze - aber Firmen sind besonders gut im Lückenfinden und -suchen.
 
@divStar: Die Bahn gehört 100% dem Bund, wird aber als AG geführt. Und es geht auch nicht um Anteile an privaten Unternehmen sondern, wie z.B. in Berlin und Dresden, wo ganze Viertel sozialen Wohnungsbaus an private Investoren verscherbelt wurden. Und wo mecker ich auf hohen Niveau? Ich stelle keine Ansprühe und lasse die Versorgungsmentalität heraushängen. Ja klar, der Staat kauft immer das Neueste und Beste, klar ... und Du kannst das bestätigen.
 
@divStar: Wie gut unser Staat Projekte leiten und kontrollieren kann, hat man ja mal wieder eindrucksvoll an unserem Verteidigungsministerium gesehen. Also bleib mir weg mit Staatsbetrieben. Die vergeben die Aufträge auch nur an die Privatindustrie oder glaubst du, die bauen und verlegen das Zeug selber? Die privaten Unternehmen kalkulieren dann einen ordentlichen Gewinn, denn der Steuerzahler hat's ja und der staatliche Wasserkopf will auch finanziert werden. Im Endeffekt zahlen wir dann das dreifache, aber hauptsache staatlich, hurra!
 
@kkp2321: Die lokalen Anbieter und die Kabelnetzbetreiber haben häufig direkte Hausanschlüsse. In meiner Mietwohnung nutze ich daher Unitymedia, während ich in meinem eigenen Haus den lokalen Netzbetreiber nutze. Da gibts grade eine Umfrage, wenn sich 40% der Haushalte finden, wollen die stadtübergreifend ein Glasfasernetz verlegen.
 
NICHT BIS ZUR JAGDHÜTTE. Nicheinmal zu einem 300 Seelen Dorf. Nicht bis zu gesammten Gemeinde. Kapitalismus!!!!
 
" In Berlin etwa würde ein solches Vorhaben zweistellige Millionensummen kosten."

Oooh mein Gott!!! Der TC droht die Pleite. Zweistellige Millionenbeträge!
Schon mal geguckt wieviel die Manager und Vorstände kosten?
 
@Zeus35: Wer oder was ist bitte "TC"?
 
Was nutzt mir der Ausbau, wenn nach 75GB Datenverbrauch ich sowieso wieder in die Steinzeit gedrosselt werde. Leute unterstützt die Petition gegen die Netzdrosselung der Telekom. Es werden 200.000 Unterschriften benötigt. 198.567 haben schon unterschrieben. Hier der Link dazu: https://www.change.org/de/Petitionen/deutsche-telekom-ag-drosselung-der-surfgeschwindigkeit-stoppen?utm_campaign=twitter_link_action_box&utm_medium=twitter&utm_source=share_petition
 
@tijani: Muss man sich nicht mal anmelden. Einfach ausfüllen und fertig. Ich habs gemacht.
 
@tijani: Bei VDSL sind es ja immerhin mehr als 75 GB. ;-) Aber die Drosselung sollte tatsächlich wieder abgeschafft werden.
 
@Stefan1200: ja, nur ist das bei VDSL noch schneller verbraucht als die 75GB bei 16Mbits.
 
wird berlin nicht inzwischen von den freifunkern versorgt ? die haben doch die flächen kostenlos bekommen aber ausstatten tuen die alles selbst.
 
Haben die wirklich 50 MBit verlangt? Hieß es nicht eigentlich, dass man 1 bis 2 MBit garantiert haben wolle bzw. mit unter gesetzlich festschreiben wolle?
 
Wenn die die letzten Jahre nicht schon geschlafen hätten, wäre das Ziel 2014 auch nicht so unrealistisch wie sie behaupten.
 
Jaja die Drosselkom. Bei meinen Eltern liegt ein DSL 16.000 an mit vollspeed, und alle Videos ruckeln. Anderes beispiel in Berlin Kabeldeutschland 100 Mbit Leitung bestellt, in 2 Tagen war alles erledigt und ich war online.
 
@Lon Star: Wird dasnn wohl am rechner liegen, bei 16.000 er leitung dürfte sogar Full-HD ruckelfrei laufen.
 
@iPeople: Für Entertain reicht das dicke aus. Eng wird es nur bei mehreren Receivern die dann auch noch gleichzeitig aufnehmen sollen, zusätzlich sollen noch drei oder vier Mobile-Devices versorgt werden (am besten streams von Kino.xx) und Cloud und Filesharing und...und.... ----- und das alles für mau.
 
@iPeople: Ja genau, bei einen Hexa Core, mit 2 GB Gaka und 4 GB Ram. Sicher
 
@Lon Star: Es liegt trotzdem nicht an der leuting. Ich habe auch ne 16.000er und ich kann ruckelfrei 1080p-Videos schauen, ohne Hexa-Core. Die Hardware alleine sagt nämlich gar nichts aus. Ich schaue 1080p ausm netz auf einem Atom 525D mit 4GB RAM und Onboard-GK.
 
@iPeople: ja, aber da ich bei allen anderen Anwendungen voll speed habe, und die Drosselkom ja bekanntlich youtube drosselt. Liegt es an der Drosselkom.
 
@Lon Star: Telekom drosselt Youtube?
 
@iPeople: ja, google mal danach. Die Drosselkom drosselt youtube. Weil Youtube keine Kohle an die Telekom abdrücken will.
 
@Lon Star: Quelle bitte.
 
@iPeople: http://www.piksa.info/blog/2011/05/22/telekom-drosselt-bandbreite-zu-youtube/
 
@Lon Star: Ein Blog von 2011 !!! , welcher lediglich Vermutungen enthält und deine Behauptung nicht stützt. Würde mich über eine weitere, glaubhaftere Quelle freuen, vor allem dazu , dass eine aktive Drosselung aufgrund von Nichttzahlung seitens Google erfolgt.
 
@iPeople: Nun, ich hatte den Fall das alle Seiten normal schnell geladen haben, aber von einen Tag auf den anderen Youtube zur Schneckenpost wurde. Dieses Addon für Firefox hatte mir dann weitergeholfen: https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/telekom-youtube-turbo/ Das Addon macht nichts anderes als die Youtube Traffic über den Telekom eigenen Proxy zu schicken, da wird Youtube nämlich (noch) nicht gedrosselt.
 
@Michael96: Sieht nach Priorisierung aus. Bestätigt aber nicht, das die Telekom YT generell drosselt, weil Google nicht zahlt.
 
@Lon Star: Du kannst dreissig Kerne haben und 20 GB-Kraka. Nutzt dir aber nichts wenn dein etherNet-treiber falsch ist oder du dein GBit-Netz mit 10er-Kabeln statt 1000er verbindest. Nicht lachen - habe ich alles schon erlebt.
 
Um mal mit einer Halbwahrheit aufzuräumen: Auch andere Anbieter bauen nur dort aus, wo es für sie lukrativ ist. Weder Vodafone, Arcor, Kabel D oder sonst einer verkabeln "jagdhütten" in der Pampa. Für einige Anbieter würde es zudem richtig mau ausschauen wenn sie nicht entsprechende Deals mit Vermietern und WBG hätten. Fakt ist jedenfalls dass kein Unternehmen Investitionen tätigt wenn da nicht in absehbarer Zeit Einnahmen/Gewinne regeneriert werden. Die Forderung der Politiker würde ein ganz anderes Konzept fordern. Nämlich eine echte Trennung von Netz und Betreibern. Dann könnte der Bund z.B. das Netz verwalten und alle die es nutzen zahlen Gebühren dafür. Oder ist hier jemand der bereit ist, mehrere hundert millionen Euro zu investieren um zwei Hansel mit DSL zu versorgen? Offensichtlich haben hier einige keine Ahnung was solche Verteileranlagen kosten. Und was noch vergesen wird: bei der Erschliessung von Infrastruktur jeglicher Art müssen auch die betreffenden Gemeinden / Komunen mitspielen. Oft lassen die nämlich aus Geldmangel keinen Ausbau zu. So einfach wie sich das manche hier vorstellen ist das nun mal in D nicht.
 
@LastFrontier: Ich habe das weiter oben schon versucht.
 
@iPeople: ich trau mich schon gar nicht zu sagen, dass ich in einer Region wohne, wo es ein "Problem" ist einen Anschluss unter 16.000 zu bekommen. Und das wahlweise bei drei grossen Anbietern. Aus der Stad raus sieht es da richtig mau aus. Also sieht man ganz klar wo alle Provider ihre Ausbauprioritäten haben.
 
@LastFrontier: Das ist aber ein generelles problem, nicht nur bei telekommunikation. Auch mediamarkt, Saturn, Aldi, Lidl und wie sie alle heißen bauen nicht überall Fillialen auf.
 
@iPeople: Ist doch aber auch normal. Ich lasse mich doch nirgends nieder wo ich keine Kunden habe oder mich die Logistik wieder auffrisst.
 
@LastFrontier: Bzw wo die Möglichkeit besteht, dass mir Wettbewerber, denen ich die Nutzung meiner Investitionen erlauben muss, meine Kunden wegschnappt.
 
@LastFrontier: Nicht so laut sagen, sonst zerstörst du noch das kollektive Feindbild!
 
Nachdem ich drei Taschentücher aus Mitleid für die Drosselkom vollgeweint habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, meine ganze Kraft dafür einzusetzen, dass der Drosselkom geholfen wird.
WIR DÜRFEN SIE IN IHREM ELEND NICHT ALLEIN LASSEN!!! Wir sollten ihr die Last des Netzes abnehmnen, damit sie E N D L I C H zu einem reinen Inhalteanbieter werden kann!
Nun Herr van Damme, nun ist doch ihr Sonntag wieder gerettet!
 
Die Telekom drosselt halt - wenn nicht die Bandbreite, dann aber künstlich den Netzausbau und Technologiefortschritt... irgendwas müssen die ja drosseln...
 
@Stefan_der_held: Das ist DIE Chance für die Wettbewerber.
 
@iPeople: ich hoffe, ich hoffe dass diese Chance wenigstens ergriffen wird....
 
@Stefan_der_held: Werden wir sehen.
 
@Stefan_der_held: Und mit wessen Geld sollen die das machen?
 
@LastFrontier: http://de.wikipedia.org/wiki/Crowdfunding :D
 
@LastFrontier: habe zwar nicht mit Projekten in dieser Größenordnung zu tun, ABER: Meine Erfahrung zeigt, dass wenn man ein Problem gleich zu Begin von der finanziellen Seite sieht und blockiert man sich selbst den Möglichkeiten verschließt. Der finanzielle Aspekt gehört meines Erachtens ins Zweitrangige. Finanzieren kann man nahezu alles. Nur sollte dadurch nicht ein Projekt im Keim erstickt werden.
 
@Stefan_der_held: Bei Ausgaben dieser Größenordnung spielt Geld sehr wohl die erste Rolle.
 
@iPeople: Zerschlagung des Drosselkom-Konzerns in zwei Unternehmen: Netzprovider und Inhalteanbieter. Dann kann der Netzprovider die Kosten in ungeahnte Höhen treiben, wenn er der Meinung ist, dass dies noch jemand bezahlt.
Aber dieses Geflecht aus Netzprovider und Inhalteanbieter (z.B. ENTERTAIN) gehört zerschlagen!
 
@Bengurion: Dann musst du Vodafone auch zerschlagen. Die bieten auch IP-TV Produkte etc. an!
 
@Bengurion: Genau wie bei Vodafone. Achja, und das Netz soll natürlich in staatliche hand. Eine schöne neue Behörde könnte dann das Netz ausbauen auf Teufel komm raus. Natürlich haben wir nichts dagegen, eine Internet-Steuer einzuführen, damit das auch finanziert werden kann.
 
@iPeople: Das Netz gehört in staatliche Hände! Aus mehreren Gründen. 1.) in der heutigen Zeit gehören Breitbandzugänge zur Grundversorgung 2.) Für alle Marktteilnehmer steigt die Gerechtigkeit, da alle zu gleichen Konditionen das Netz benutzen können 3.) Die bisherige Regelung hat Deutschland im europäischen und weltweiten Vergleich weit zurückfallen lassen, was die Breitbandversorgung angeht. 4.) Die Drosselkom hat bewiesen bzw. ist dabei, es zu beweisen, dass sie es nicht kann! PS: mir persönlich ist eine Steuer lieber, mit der eine Breitbandverbindung für alle ermöglicht wird, als Steuern, die für Autobahnbau, sinnlose Bahnhofsprojekte in der Provinz etc. verschwendet werden. PPS: zudem es wahrscheinlich gar nicht nötig ist, Steuern dafür einzutreiben, weil die Marktteilnehmer das Netz natürlich nicht umsonst werden nützen dürfen. Wer Gewinn machen will, hat sich an den (gesellschaftlichen) Kosten auch zu beteiligen!
 
@Bengurion: Okay. ich sehe das etwas anders. Meiner meinung nach müssten alle Anbieter von telekommunikationsleistungen einen "Netzausbaufonds" gründen und füttern. Das können die dann auf die Neukunden in den entlegenden gebieten umlegen und ausbauen, was das zeug hält. Im Übrigen, die Behörden haben 40 Jahre lang bewiesen, dass sie nix auf die reihe bekommen. Auf einmal so viel Vertrauen in den Staat?
 
@iPeople: Fakt ist: im Moment beweist die Telekom eins: dass man zig Millionen Euro in den vergangenen Jahren für Werbung absolut umsonst investiert hat. Ist hat ein rosa Elefant im Porzellanladen...
Mir sind persönlich etliche Leute bekannt, die ihre Verträge bei der Drosselkom schon gekündigt haben. Und das ist auch sehr gut so!
 
@Bengurion: Ja natürlich, ist deren Recht. ich bin schon seit 10 Jahren weg von der Telekom. Das ändert nichts daran, dass das Netz in staatlicher Hand auch nicht schneller wachsen würde.
 
@iPeople: da muss ich dir wiedersprechen. es würde deutlich schneller wachsen. und zwar weil es dann wirtschaftlich darstellbar wäre. in der situation der t-kom, das netz privat finanzieren zu müssen (im rahmen der staatlichen beteiligung (32%) und den anforderungen der netzagentur natürlich) wird es keinen breiten ausbau geben. und selbst in den städten wird nur dort investiert, wo es sich lohnt.
 
@ITkrates: und was genau macht euch Befürworter der Verstaatlichung und Enteignung so sicher ? Einfach nur durch "Hoffnung stirbt zuletzt? "
 
@iPeople: nein, die alternativlosigkeit ;)
natürlich kann man ein solches projekt auch privat belassen, womit man dann gezwungen ist konkrete ziele vorzugeben,also in den markt einzugreifen. denn wie schon besprochen, freiwillig wird kein anbieter von infrastruktur, egal ob leitung, schiene, straße, kraftwerk oder sonstige, entlegene, wenig oder nicht profitable landstriche zu bedienen.
man müsste den providern also konret vorschreiben (wie es die politik ja gerade versucht) was genau sie tun sollen und auch noch mit niedrigen preisen. dafür wird man keinen privaten anbieter finden.genau deshalb beklagt sich die telekom ja über die forderung der politik. weil das aus privater, wirtschaftlicher sicht keinen sinn macht. und es macht insbesondere aus volkswirtschaftlicher sicht keinen sinn. aktuell werden vor allem in städten von verschiedenen anbietern doppelte und dreifache verkabelungen durch die häuser gezogen. das ist pure verschwendung von rohstoffen.

konkrete beispiele wie gut oder schlecht sowas funktioniert sieht man in GB oder USA. hier ist ein beispiel für die unterschiedlichen interessen zwischen "marktlösung" und "gesellschaftlicher" lösung. http://www.epochtimes.de/in-den-usa-ist-sauberes-wasser-keine-selbstverstaendlichkeit-790883.html
 
@ITkrates: Ja na klar muss in den markt eingegriffen werden, denn er funktioniert zumindest beim Ausbau nicht. Aber dann müssen ALLE Anbieter, auch die billigen Reseller mit ins Boot.
 
Die Drosselkom hat sich einfach jahrelang geweigert ihre Hausaufgaben zu machen und jetzt heulen die rum weil sie ihre Hefte nachschreiben müssen und nachsitzen sollen. Setzen 6, Drosselkom!
 
@Tommy1967: So ist es.
 
Irgendwie...ist das was dat Kerlchen dazu sagt echt heftig. Er kriegt gesagt: wir wünschen uns das mindestens 50% der deutschen Bürger mit schnellem Internetzugang"abgedeckt" sind und wehrt sich dagegen indem er das Schreckens-Szenario draus macht, das da zig kilometerweit in den Bergen liegende (seiner Definition nach sicher grademal 8qm große und nur 4 Wochen im Jahr genutzte) Jagdhütten drunter fallen ? Aber die vierrädrigen Rostschüsseln der TelecomManager, die sollen mit Benzin versorgt werden ja ? Und damit das geht soll man dicke Leitungen verlegen ? Soll denen diese verlegten Leitungen zugänglich machen ? Sollen die doch mal mithilfe von nem Schlauch mit 2mm Innenquerschnitt tanken. Aber nicht den Emil vom Fahrdienst vorschicken..der soll das machen..neee..schön selber mal ne dreiviertel Stunde warten bis der Tank vom dicken Benz vollgetröpfelt ist !
 
@DerTigga: Mit anderen Worten, du würdest eine Tankstelle auf dem Berggipfel bauen?!
 
@heidenf: Da ich kein Jäger bin und auch keiner werden möchte, würde ich dort auf dem Gipfel weder die Bäume für den Bau einer Jagdhütte fällen noch die für die Zufahrtsrampe einer Geländewagen-Tankstelle *g
 
Versteh nicht warum Städter ne 100Mb Leitung brauchen, jeder privathaushalt mit 4 Kid´s würde auch ne 16.000ér Leitung Reichen. Filme und kram werden lang nicht mehr soviel gesaugt wie früher (5-10 Jahre). Was macht jemand mit 100 Mbit ? Naja die meissten sind auch nur verwöhnt... ich zuckel hier mit 1,5 Mbit durch´s Netz, da hilft mir auch kein Klagen und Jammern :(
 
@MitohnevielGlück: Viel interessanter als 100MBit Download ist ein vernünftiger Upload (>= 10 MBit). Ich habe meine "Dropbox" auf mein QNAP NAS verlagert (weil mehr oder weniger unbegrenzter und sicherer Speicher) und da brauche ich einen guten Upload! Die Gründe für eine schnelle Anbindung können vielfältig sein, wie du siehst!
 
Telekom hat eine der höchsten Werbebudgets Deutschland und zahlt eine sehr hohe Dividende an seine Aktionäre; dafür ist ja Geld da. Was soll denn Kabel Deutschland sagen? Die Investieren 25% von Gewinn in den Ausbau... Es ist nur eine Frage des Wollens. Der Wille kann Berge versetzen. Verstehe auch nicht wieso man nicht gleich auf FTTH gesetzt hat... 100Mbits sind in 2-3 Jahren bereits veraltet....
 
@sersay: Abwarten, wieviel Kabel Deutschland noch investiert, wenn sie erst zu Vodafone gehören!
 
@sersay: was soll denn für ein Content darüber laufen, dass 100 Mbit/s in 2-3 Jahren nicht mehr reicht? Beispiele?
 
@zivilist: Die Kinect Kamera der XBOX One saugt ziemlich am Traffic bei ihrer 24/7 Überwachung ;-)
 
@zivilist: rein gar nichts. einzig und alleine am upload sollte man endlich was machen, von mir aus auch auf kosten des downloads.
 
@sersay: Muss Kabel deutschland seine "Investition" auch für andere Firmen im Wettbewerb zu einem von der Netzagentur festgelegten Preis überlassen?
 
@sersay: Das ist aber genau das Problem. Die Telekom will kein eigenes Geld investieren, um ihren Firmenwert an der Börse stabil zu halten. Die Telekom kann auch keinen nennenswerten Kundenzuwachs mehr erwarten. Andere Anbieter wie Kabel Deutschland müssen aber investieren, wenn sie Kunden von der Telekom abwerben wollen. Und dieser Gewinnausfall an abgeworben Kunden sollen dafür die restlichen Kunden zahlen, indem ihr Traffic gedrosselt und nur gegen Aufpreis das Limit aufgehoben wird.
 
@Trashy: Richtig. Die telekom will kein eigenes geld in eine Infrastruktur investieren, welche danach jedem Wettbewerber zur Verfügung steht. Anders als bei Kabel deutschland, die ihr netz für sich haben. Rein aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist das auch vollkommen nachvollziehbar.
 
@iPeople: Du weißt aber schon, dass Du Dir hier fleißig widersprichst: "Rein aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist das auch vollkommen nachvollziehbar." = Die Drosselkom hat Recht, das Netz nicht weiter auszubauen = Deutschland wird im internationalen Vergleich immer weiter und weiter abrutschen. Aber dann das Netz bei der Drosselkom lassen...Pffff
 
@Bengurion: Wo ist der Widerspruch? Und Du meinst, eine Behörde, die heute plant, morgen ausschreibt und übermorgen baut, sorgt dafür, dass wir führend werden? darf ich kurz lachen? Rentenversicherung=ineffektiv, GKV=teuer .... zeig mir dochmal ein erfolgreich geführten Geschäftsbereich unter behördlicher Hand.
 
Ääää? Nich bis zu letzten Jagthütte? Klar, wir haben keine Telekom, aber trozdem haben wir hier auf dem Kaff wahnssenig schnelles Inet, dank lokaler Firmen. Die können das irdendwie besser finanzieren, aber die Drosselkom kriegt nix Gebacken, oder hab nur ich das Gefühl?
 
Ich wohn hier aufm Land und es gibt T-Com DSL 16Mbit und UM Kabel 100Mbit. /OT: Yeah, auf den Tag genau 10 Jahre bei Winfuture angemeldet *feier* 8-)
 
"Es sei schlichtweg nicht möglich, bis Ende 2014 die anvisierten 75 Prozent Fläche der Bundesrepublik mit einer DSL-Leistung von 50 Mbit pro Sekunde zu versorgen" -- In Norwegen beginnt ein Anbieter in der Zwischenzeit, Leitungen mit 1 GBit/s Download und 200 MBit/s Upload zu planen :-) http://www.hardware.no/artikler/get-har-demonstrert-nytt-superbredband/135010
 
@Pizzamann: Norwegen ist ein kleines Land mit 5 Mio Einwohnern. Toller Vergleich.
 
@iPeople: das hat nun genau was damit zu tun? je mehr einwohner desto langsamer kann sich die geschwindigkeit entwickeln? :] oder was ist die logik hinter deinem kommentar?
 
@Mezo: Je mehr Anschlüsse, desto höher muss das Backbone dimensioniert werden, desto teurer wird es. Die Verzweigung der Anschlüsse ist auch kein unwichtiger Faktor. Also mal ehrlich, so schwer war das nun wirklich nicht. Es ist wirklich unglaublich, wie simple sich das einige alles so vorstellen.
 
@Pizzamann: Mir wärs auch lieber, wenn der fordernde Staat auch mal mehr Geld in die Hand nimmt, statt es nur in die Überwachungsmaßnahmen des Internets, in Drohnen oder sonstigen sinnlosen Quatsch zu stecken. Glaub die meisten wären ja schon froh, wenns flächendeckend 16 MBit gäbe. Oftmals ist es ja schon so, dass in manch mittleren Städten der Stadtkern zwar seine 16 MBit hat, aber je weiter du Richtung Stadtrand wohnst, nimmt der Speed dann massiv ab - oft bis runter auf 1 MBit. Statt die 50MBit-Metropolen auf 100 oder 200 MBit upzugraden, sollte man lieber mal dafür sorgen, dass der Rest überhaupt erst mal auf reale 16MBit+ kommt. Muss ja nicht jede Jagdhütte sein, aber in Städten ab 25000+ Einwohner könnte man eine stadtweite Angleichung schon erwarten. In den meisten kleineren bis mittleren Städten herrscht seit 15 Jahren praktisch Stillstand beim Ausbau.
 
Mein Tipp: beide Möchtegernmonopolisten zerschlagen.
 
Leider ist es noch immer so, dass bei Straßen- und Gehwegerneuerungen keine Leerrohre verlegt werden. Das ist schon seit Jahrzehnten der Fall. Es gibt einfach keinerlei Kommunikation zwischen der Telekom und den Städten und Gemeinden. Bei uns im Ort wurden sehr viele Straßen erneuert, aber nicht ein Leerrohr verlegt. Jetzt ist man hergegangen und hat die Gehwege aufgerissen um Glasfaser zu verlegen (Leerrohr, wo dann Glasfaser hineinkommt). So lange sich an dem Zustand nichts ändert, ist mir klar, dass so etwas zu teuer ist. Die Telekom hat einfach keine Lust zu investieren, es verdient sich scheinbar auch so ganz gut.
 
Würde ja schon reichen mal in den Großstädten ordentliches Netz anzubieten. Musste 8 Monate warten in denen es immer wieder hieß "DSL ist bei ihnen nicht möglich" bis ich dann schlussendlich doch noch DSL6000 bekommen hab für 35€. Und das in der Hauptstadt.
 
ja ja ihr könnt nicht ausbauen, aber ausbeuten das könnt ihr... ich dachte wir leben im jahr 2013 stattdessen werft ihr uns ins jahr 2000 zurück wo isdn hoch im schwung war---- na danke tcom... so war der spruch ,ich würd gern noch mal 17 sein nicht gemeint, das man nun zu den internet wurzeln zurück geht wo es noch teuer war, günstiger wurde und nun wieder teuer ist....
 
Hat jemand die nummer von diesem Snowden,.vllt weiß der was die tcom noch so vor hat....
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