PC-Markt schrumpft um elf Prozent, Lenovo vorne

Die beiden Marktforschungsunternehmen Gartner und IDC haben ihre aktuellen Zahlen zum weltweiten PC-Markt veröffentlicht und die Tendenz ist eindeutig: Es geht immer weiter nach unten und zwar ist der gesamte Markt um rund elf Prozent geschrumpft. mehr... Pc, China, Laptop, Computer, Handel Bildquelle: vijesti.me Pc, China, Laptop, Computer, Handel Pc, China, Laptop, Computer, Handel k.a.

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Mich würde interessieren, wie sich der PC Markt auf die letzten 20 Jahre entwickelt hat. (Am Besten absolute Verkaufszahlen) Diese Prozentstatistiken wirken immer sehr schockierend. Aber in jeder Nachricht dazu findet man immer nur die Vorjahreszahlen. Weiss jemand von euch, wo man Verkaufsstatistiken der letzten Jahre findet?
 
@bigt.: Was ist daran schokierend? Bis vor ein paar Jahren war es noch so, dass eine neue Prozessorgeneration noch was gebracht hat. Danach war es dann kurze Zeit so, dass man eigentlich nen Status Quo hatte und die neuen PCs Geschwindigkeitsmäßig nur noch von der Platte abhängig waren und heut ist es so, dass ich nen alten PC hernehmen kann, die Platte durch ne SSD ersetze und damit ein Gerät habe das wieder 2 - 3 Jahre ohne Probleme läuft und performant genug ist um alle relevanten Tätigkeiten im Office erledigen zu können. Der Markt ist gesättigt und schlimmer (für die Hersteller) noch, ich kann durch ein kostengünstiges Upgrade die Laufzeit eines vorhandenen PCs fast verdoppeln. Ist klar das damit der Absatz von Neugeräten einbrechen muss.
 
@Antimon: Schockierend war jetz vielleicht das falsche Wort. Ich hab das in dem Bezug gemeint, dass die Prozentwerte immer extrem reisserisch klingen. Deshalb auch meine Frage der PC Verkäufe der letzten Jahre, da die Hersteller immer auf hohem Niveau jammern.
 
@Antimon: Ich denke auch, dass es an der "langsameren" Entwicklung liegt. Aber Intel hatte das schon im Jahr 2000 gewusst. Sie haben prognostiziert, dass die Sprünge von Generation zu Generation irgendwann sehr viel kleiner werden. Und genau das haben wir jetzt. Haswell ist nur einen ticken besser bzw. fast gleich zum Vorgänger. Und von AMDs Seite gibt es leider kaum Konkurrenz, schade, dass sie nicht wieder einen Kracher auf den Markt bringen (Das letzt mal das AMD Intel hat alt aussehen lassen ist schon wieder sehr viele Jahre her).
 
@hhgs: Ein Kracher würde aber auch nicht mehr wirklich viel bringen, da das Haupteinsatzgebiet der PCs in der Regel Office ist und keine hochkomplexen Berechnungen und da reicht heute schon das kleinste Modell, dazu, wie schon gesagt, ne SSD und siehe da ich habe einen PC, der nichtmehr nach 4 Jahren ausgemustert wird sondern nach 7 - 8 Jahren (hey ich kenne Firmenkunden da gibt´s nichts neueres als nen P4 (!)). Geld regiert die Welt und wo gespart werden kann, da wird inzwischen auch gespart.
 
@hhgs: Nein, bei Haswell hat man den Fokus einfach nur auf eine andere Karte gelegt, nämlich der Effizienz, während man vorher fast immer die Leistung aufgrund gleichbleibendes Verbrauches steigerte. Diesmal hat man die Leistung nur minimal erhöht, dafür aber die Effizienz gesteigert. Unterm strich kommt aber dadurch eine gleichbleibende Steigerung der Leistung pro Watt raus.
 
Das ist wirklich eine dramatische Entwicklung. Bei uns im Media Markt und im Saturnhaben sie bereits die PC Abteilung geschlossen. Da kauft einfach keiner mehr was. Es gibt noch einige Restposten an Mäusen. Aber die wird man ja bald eh nicht mehr brauchen.
 
@Skidrow: Die haben keine PC-Abteilungen mehr? Dann machen die was falsch, man kann immernoch mehr als genug PCs verkaufen. ALso ein Bedarf ist immernoch da. Wobei es solche Läden härter trifft, dort werden halt keine Büro-PCs verkauft. Aber nichts desto trotz gibt es noch genug Leute die auch viel Geld für PCs ausgeben. Aber vielleicht nicht Gaming-Stangenware für teures Geld. Aber gerade das Zubehör (Externe Platten, Mäuse, Tastaturen, Monitore) müssen noch gut gehen wenn man die richtigen Produkte hat und auch ordentliche Preise...
 
@Yamben: Sagt dir Ironie und Sarkasmus etwas?
 
@Knarzi81: Ohne Mist, ich wunder mich immer wenn Leute das ohne Ironie-Tags nicht schnallen, aber diesmal habe ich es selbst nicht erkannt... mein fehler... :)
 
@Yamben: Na ja, wie logisch ist es wohl, wenn der Mark gerade mal knapp 10 % kleiner geworden ist, dass MM und Saturn diese Abteilungen komplett aus dem Markt schmeißen? :)
 
@Knarzi81: Du, vorstellbar ist alles, gerade die PCs die da so rumstehen, frage ich mich immer wieder wer "sowas" kauft... Also komplett abwegig das ein Saturn oder Media Markt sagt: PC´s wech, an die Stelle machen wir Kaffeemaschinen, geht mehr und hat mehr Marge... Hätte sein können, aber wie gesagt, stand ich echt auf dem Schlauch ;) Edit: Außerdem ist es das fünte Quartal mit schlechtern Zahlen, also nun sind es nicht mehr 10%, sondern man ist ja schon 10% unter den 10% vom Vorjahr... ;)
 
@Yamben: Passiert mir hier auch ab und an. Ohne Smileys und ohne den phonetischen Klang der Aussage ist es schon mitunter schwer. Vor allem wenn es subtiler wird.
 
@Knarzi81: kannst du damit aufhören über ironie und sarkasmus irrsinn zu reden ? das ist bei dem thema kindergarten und manche leute wie du verstehen so oder so den unterschied nicht zw. ironie und sarkasmus. wenn ich sowas schon lese meine fresse.
 
Man muß aber auch ganz klar sagen daß sich der Markt in den letzten Jahren überhaupt nicht weiter entwickelt hat. Klar, wir haben jetzt mehr RAM, schnellere und stromsparendere CPUs und auch SSDs, aber am Gesamtkonzept hat sich nicht das geringste geändert.
Wir haben aber leider immer noch die selben Bauformen welche alles andere als effizient sind. Warum gibt es beispielsweise keine Bemühungen einen neuen Standard zu finden mit dem man auf einfache Weise ohne große Basteleien voll passiv gekühlte PCs bauen kann? Von der Leistungsaufnahme wäre das heute kein Problem, nur das Kühlkonzept ist immer noch auf einen gewaltigen Wind in den Kisten ausgelegt. Wäre wirklich schön wenn sich mal auf dem Gebiet was tun würde.
 
@Johnny Cache: Weil "der Kunde" das nicht will? Es gibt doch PCs in kleinen Bauformen, die haben dann halt weniger druck... Und die Kühlung ist halt ein echtes Problem. Es ist halt nicht nur die CPU die gekühlt werden will (und die haben immernoch eine ordentlich Wärmeentwickelung) sondern auch das Mainboard und vor allem die Grafikkarten... Das kann man nicht einfach alles in "schnell und passiv gekühlt" bauen.
 
@Yamben: Richtig, mit dem was wir heute an Hardware haben ist sowas relativ schwierig zu realisieren, gerade deswegen meine ich ja daß sich in dem Bereich was tun sollte. Und natürlich würde "der Kunde" jederzeit einen vergleichbaren PC haben wollen der keinen Mucks von sich gibt, aber die sind nun mal nicht von der Stange zu haben.
Meine Kiste zieht unter Volllast knapp über 100W und läuft dennoch bei Umgebungstemperaturen von bis zu 30°C (mehr möchte ich in meiner Bude auch gar nicht haben) absolut problemlos. Sowas hätte ich wirklich gerne mal ohne große Basteleien.
 
@Johnny Cache: Bei 100Watt unter Vollast hast du aber keinen Spiele-PC... und die gibt es in der tat formschön, klein und auch fast geräuschlos... das ist kein Problem... :)
 
@Yamben: Naja, ne Radeon HD 7700 ist keine Rakete, aber für die meisten Sachen reicht es dennoch.
 
@Johnny Cache: Erm, die 7700 nimmt beim zoggn im Schnitt 70 Watt und unter Volllast 90 Watt... da müsste der Rest schon sehr Stromsparend sein um auf 100 Watt zu kommen ;-) Ohne die Graka könntest Du auch sofot z.B. nen Intel Nuc nehmen.. Und damit drehen wir uns wieder im Kreis, wenn man nicht wirklich Zocken will kann man sehr wohl kleine und leise PCs bekommen, will man aber mehr muss man Kühlen... das braucht Platz und ist u.U nicht leise... ;-)
 
@Yamben: Richtig, der i3-3220T in der Kiste hat nur 35W TDP, aber da die meisten Spiele ja eh nur auf einem Core laufen tut es auch so eine kleine CPU. Vergleichen mit der i5-760 die ich vorher drin hatte merke ich keinerlei Unterschiede, außer daß die Kiste rund 30 bis 40W weniger aufnimmt.
 
@Johnny Cache: Ja, wie gesagt, ohne Grafik ist das kein Problem, die Grafik ist zur Zeit eher das Problem was gekühlt werden will. Und bei größeren CPUs auch gerne mal die Elkos vom Mainboard die stressen. Setzt man da nämlich einfach nur ne WaKü druff (die ja am Ende auch wieder mit Luft gekühlt wird, ist mir auch klar) gehen gerne mal die Mainboards kaputt weil die eigentlich so ausgelegt sind das sie vom CPU-Kühler mit gekühlt werden... ;) Am Ende ist es wie beim Auto, klar kann man mit 4 Litern fahren, will aber eigentlich keiner... dann gibt es Leute den ist es egal wenn sie 25Liter verbrauchen, aber allgemein kaufen die Leute Autos mit ca. 10 Litern verbrauch und gut ist. Deswegen werden auch diese speziellen PCs immer nur von "minderheiten" gekauft werden... genau wie Autos die 4 bzw. 25 Liter verbrauchen... :-)
 
@Yamben: Man sollte WaKüs nicht unterschätzen, ich hab damals(tm) auch schon 200W mit einem externen 240er problemlos abführen können. Allerdings waren die alten AMD TBirds auch verdammt zäh wenn es um ihre Betriebstemperatur ging.
 
@Johnny Cache: Nein, du hast mich falsch verstanden. Klar kann ne Wakü CPU und/oder ne Grafikkarte Kühlen, aber auch das Mainboard wird bei aktuellen Boards so heiß das eine passive Kühlung nicht aussreicht. Die verlassen sich darauf das die Elkos von dem CPU-Kühler mit gekühlt werden... verbaut man nun eine WaKü hat man recht gute Chancen das es das Mainboard zerreisst, ausser man baut wieder etliche Gehäuselüfter ein, dann bringt es aber auch keinen Vorteil mehr (von der Lautstärke) :)
 
@Yamben: Als ich das mit der WaKü gemacht habe, waren nach drei Jahren ungefähr die Hälfte aller Elkos auf dem Mobo (immerhin ein nicht ganz billiges Tyan Tiger MP) geplatzt, was mich schon etwas schockiert hat und erste Zweifel aufkommen ließ ob diese Art der Kühlung das gelbe vom Ei sei. Allerdings hatte ich genau die gleiche Konfiguration in einem Server der konventionell mit Luft gekühlt wurde und in dem sah es sehr ähnlich aus, weswegen ich diesen Effekt nicht auf die Kühlung schieben möchte. Generell habe ich jetzt schon sehr viele PCs passiv betrieben und bisher hat sich in all den Jahren noch nicht einer verabschiedet. Das mag jetzt durchaus auch nur Glück gewesen sein, aber nach dem was ich bisher erleben durfte, sind die ganzen Bedenken bezüglich thermischer Belastung oft recht übertrieben.
 
@Johnny Cache: Ich bastel jeden Tag recht viele Konfigurationen zusammen und teste diese auch. WaKüs und Mainboards haben ganz sicher ein Problem zusammen, zumindest wenn man in den High-End Berreicht gehen will. Da dauert es keine Jahre bis zu BlueScreens bzw. geplatzen Elkos sondern nur etwa ne Stunde bzw. einen Tag... Ich sage ja nicht das es nicht auch Mainboards gibt die das ab können, aber es gibt halt auch viele die es nicht abkönnen... Viele Hersteller haben ja auch schon die Elkos passiv gekühlt mit Headpipes und so... ;-)
 
@Johnny Cache: Also abgesehen davon das man sich ziemlich lange nach passenden, zueinander kompatiblen Teilen umsehen muss und eben nicht alles zu allem kompatibel ist sehe ich da keine Probleme. Heute kann man sich PCs in allen nur erdenklichen Größen, Foremen und Vatianten bauen. Mit viel oder mit weniger Leistung, passiv oder aktiv, das ist heute alles machbar. Natürlich findet man die Teile nicht beim Mmarkt um die Ecke und es wird auch keinen Verkäufer geben der einem sowas mal eben zusammenstellt, da muss man selbst ran.
 
@JSM: Das meinte ich mit Basteleien. Wäre doch mal wirklich schön wenn es Komponenten mit festen Positionen gäbe, welche in kompatiblen Gehäuse mit bereits installierten Heatpipes gekühlt werden könnten. Es hilft nichts wenn die Technik dafür da ist aber keine entsprechenden Produkte gefertigt werden. Und noiseless PC wären durchaus ein zusätzliches Verkaufsargument, besonders wenn der Markt nicht sonderlich rosig aussieht.
 
@Johnny Cache: Ich frage mich auch warum es zB keine richtig modularen Laptops gibt, der Markt wäre bestimmt da. Bei den Spezialformfaktoren ist es wohl so das sowas zu wenig gefragt wird. Und das wenige fertige Zeug ist meist nur für Firmen und Spezialfälle konzipiert und entsprechend teuer und schlecht verfügbar. Ich vermute mal durch die vielen beteiligten Firmen ist es heute so gut wie unmöglich noch neue Standards zu etablieren, wenn die großen wie Intel nicht mitspielen wollen. Und die verdienen bestimmt mehr an fertigen Ultrabooks als an Einzelteilen, leider. Die meisten geben sich wohl mit Fertigware zufrieden, egal ob man Features mit kauft die man niemals braucht oder ob man auf andere verzichten muss die man gerne hätte. Bei der Ignoranz der meisten Konsumenten wird sich der Trend auch leider fortsetzen.
 
@JSM: Das wäre noch so ein Fall den ich mir unbedingt wünschen würde. Für mich sind Notebooks mit Touchpad mehr oder weniger unbedienbar, weswegen ich praktisch auf ThinkPads und einige wenige Modelle anderer Hersteller angewiesen bin. Wenn ich einfach eine entsprechende Tastatur in ein beliebiges Notebook einbauen könnte wären alle meine Probleme gelöst.
 
@Johnny Cache: Ich habe "fast" sowas, 5 120er Lüfter (2* Gehäuse, 2* CPU auf einem großen Block-Kühler, 1 *NT) die sich mit gemütlichen 500-600 Umdrehungen drehen. (Bevor jemand fragt, ich habe keine seperate Graka, die Grafik vom i5 reicht mir) Wenn nicht gerade Hochsommer wäre und mein Bios sich nicht etwas bockig vehalten würde, wenn der CPU Kühler die Drehzahl Null hat, könnte ich die Lüfter auch, bis auf das NT, abschalten. Geschätze Kosten, tja... ich bin jetzt zu faul die Rechnungen zu suchen, aber Gehäuse, 4 Lüfter, CPU Kühler +Netzteil ca. 400 Euro. Komplett PCs: Aldi PC = 499€ (i3 irgendwas), wenn ich mich mit meiner CPU so bei Mediamarkt umsehe, liege ich da so bei 700€ (Acer, Asus, Lenovo, Bell). Standard? Ja ich denke sowas gibt es schon, blos ob sich das durchsetzt, da glaube ich nicht so ganz dran. Geh mal auf Intel.de, oben im Menü unter "Next-Unit-of-Computing-Mainboards" NUC. Gehäuse 12 * 12 cm. (Gut, da steht aktiver CPU Kühler, aber bei einem anderen Gehäuse sollte das evtl. auch ohne gehen)
 
@Johnny Cache: Ich vermute mal bei Fertig-PCs ist die Gewinnspanne viel höher, und wenn der Kunde anstatt ein defekted Teil einfach zu wechseln gleich ein neues Gerät kauft, verdienen die Hersteller noch mehr. Von daher wird selber bauen und reparieren nicht gern gesehen, und daher kriegen die Hersteller ganz feuchte Augen bei unreparierbaren Teilen wie Tablets etc.
 
Wen wundert es, die ältere Generation( 40+) ist gesättigt mit ihrem PC der für 8 Jahre oder so reicht. Die Jüngere Generation (30+) fing als "Freak" mit der PC Zusammenstellung und Zusammenbau selber an, und die noch jüngere Generation, ja für die ist ein Selberbau selbstverständlich. Wer soll also die Fertig-PCs kaufen? Das Geld kann man überwiegend nur noch über Komponenten machen. Da sind aber dann lokale Märkte absolut die letzte Option. Ich verstehe nicht warum MM oder Saturn nicht ein vernünftiges Angebot aktuelle Grakas (z.B.) hinbekommen. Da liegen dann 1-2 Jahre alte Grakas rum und dann zu Mondpreisen....
 
@Krucki: Das gilt für die Nerds und Gamer unter uns, die auf Leistung aus sind; für den Durchschnitts-Consumer (Surfen, Shoppen, Facebook) reicht ein billiges Tablet oder gar Smarthphone völlig aus, für den Schreibkram tut's der alte Desktop im Keller allemal noch. Im Businessbereich (ich meine große Betriebe, Behörden usw) geht die Tendenz stark in Richtung Zentralisierung, Virtualisierung und somit billige Thin Clients oder (solange er läuft) der alte Pentium im Kiosk-Modus. Wo sollen da Anstöße für eine Umsatzsteigerung herkommen?
 
@Krucki: Die bekommen das nicht hin, weil sie nicht dafür bekannt sind, und damit drehen die sich im Kreis. Gerade die neuen guten Grakas haben einen so schnell Preisverfall, bis die bei den Media-Märkten im Lager liegen, haben die schon 50€ verloren zu den Internetpreisen, bis sie die dann los sind... legen die bei den letzten Karten 200€ druff... Das bekommen die einfach nicht hin. Und das "alle PCs selber bauen können" ist auch ein trugschluss... Die Leute die das können sind nicht mal im Promilleberreich... :)
 
Das "Problem" ist, dass das Internet mittlerweile ausreichend gute Anleitungen, Infos und Problemlösungen bereitstellt, sodass auch anfangs weniger versierte Menschen in der Lage sind, ein System selber zusammenzustellen. Die Komplettsysteme sind nicht selten vollgemüllt mit irgendwelcher sinnlosen Zusatzsoftware von Anbietern, mit denen der PC-Hersteller Verträge abgeschlossen hat. Ich für meinen Teil möchte lieber einen PC haben, den ich selbst "gebaut" habe, dann weiss ich genau was drin ist. Das erleichtert auch die Fehlerbehebung. Ausserdem, und das wurde ja schon angesprochen, gibt es nicht mehr die Notwendigkeit, jedes Jahr sein System aufzurüsten. Mein Rechner ist so optimiert, dass ich selbst mit einem Core2Duo E8400 (@3,6 Ghz) BF3 in 1920x1200 mit guten Grafikeinstellungen flüssig spielen kann. Viele "normale" Gamer setzen mittlerweile sowieso auf Konsolen, denn die meisten Titel erscheinen plattformübergreifend, sodass kein Verzicht geübt werden muss. Dennoch sehe ich im Bereich des PCs eine Menge Potential: Stromverbrauch, Formfaktor, Preis :D etc.
 
Da muß ich meinem Vorredner bigt. recht geben.
Wenn man sich die Prozentzahlen ansieht(z.B -10%, -12%...),müssten
ja alle PC Hersteller Pleite sein.
Meine bescheidene Meinung wäre:
weniger Jammern, mehr innovation !!
 
@levancs: Nein, da warten sie lieber wieder bis ihnen irgendwer etwas vorkaut, so wie bei den Ultrabooks, die es ohne Intel außer von Intel immer noch von keinem anderen geben würde.
 
Wenn die ersten 4K oder 8K fähige-PC´s rauskäme, würde die Nachfrage wieder steigen... Zurzeit stagniert jedoch die Leistung und der Rechner vor 2-3 Jahren hält noch.. Außerdem hat sich das Kaufverhalten der Konsumenten verhalten. Notebooks sind jetzt "IN"..
 
@sanem: Was verstehst du den unter 4K oder 8K PCs?
 
tjoa liegt wohl eher daran das die hersteller zu schnell und zuviel neues auf den markt geworfen haben. welches unternehmen oder heimanwender soll sich jedes jahr neue hardware anschaffen. im augenblick reicht sie aus für software und co. daher nicht verwunderlich das der markt eingebrochen ist. ach und wieso sollten die firmen pleite gehen, sie haben doch andere märkte die sie damit ausgleichen.
 
Das liegt hauptsächlich an den mobilen Geräten. Und wie viele vor mir schon geschrieben haben das sich wenig PC-Technisch verändert hat. Ich hab selbst schon einige PC's mit SSD aufgerüstet und die Leuten waren begeistert das sie mehr oder weniger einen neuen PC hatten. Außerdem hat sich in den letzten 5 Jahren der Mac-Anteil verdoppelt. Derzeit gibt es 72 Mio Macs. (Quelle: Letzte Apple Keynote).
 
Liegt nach meine Meinung immer noch daran, dass keine Nachfrage künstlich geschaffen wird. Was war die letzte völlig neue Hardware, die einen neuen PC benötigte, was fällt euch da so ein? Also mir allerhöchstens vielleicht noch ein DVD Laufwerk. (und selbst das ist zu lange her, habe ich mir da wirklich einen neuen PC gekauft?) Aber sonst? Gut, man kauft sich vielleicht mal einen neuen PC, aber doch wohl eher weil die Festplatten zu klein sind, man mal eine SSD haben möchte, der alte zu laut war etc. aber die wenigstens aus Leistungsgründen oder weil er kaputt gegangen ist. MS hätte, mit Windows 8 und Touch, vielleicht für diese Nachfrage sorgen können, blos leider wurde da versäumt die Nutzer von Touch wirklich zu überzeugen, da wurde kein Verlangen erzeugt, dass hätte dann zumindest für Ankurbelung des Monitormarktes gesorgt.
 
Früher gab es den Run auf Desktopsysteme, der vom Run auf Laptops abgelöst wurde. Zwischendurch gab es mal den Netbook-Hype. Aber nun ist die Computerentwicklung ist mit den Retina Macbooks bzw. dem Chromebook auf einem vorläufigem Höhepunkt angekommen. Das führt dazu, dass es einfach keine signifikanten Kaufanreize mehr gibt. Mittlerweile haben alle Geräte ausreichend Leistung, sehr flache und stabile Gehäuse und trotzdem lange Laufzeiten. Bei den Geräten in höheren Preisregionen gibt es kaum noch Verbesserungspotenzial: die Bildschirme sind hochauflösend, hell und relativ stromsparend, das Notebook-Design ist seit dem switch auf Unibody-Bauart hervorragend stabil und wertig, so dass nichts kaputt geht oder abbricht wie das früher immer mal der Fall war. Früher ging halt schneller mal was kaputt, weshalb man im Schnitt alle 2-3 Jahre einen neuen Rechner gekauft hat, während heute der Schnitt auf 4-5 Jahren liegt. Wärmeentwicklung hat man im Griff, röhrende Lüfter sind heute seltener und die neuen CPUs sind allesamt recht stormsparend und Emissionsarm. Die Tastaturen sind mittlerweile alle hochwertig und beleuchtet und auch die Sekundäreingabe mittels Multi-touch Trackpad ist prima (zumindest auf dem Mac). Kein Vergleich zu dem, was noch vor 5 Jahren Standard war. All das, was Notebooks vor 10 Jahren noch schlecht und umständlich gemacht haben, ist mittlerweile korrigiert und man ist auf einem sehr hohen Qualitätsstandard angekommen. Bei Desktopgeräten hat die Entwicklung m.E. schon in den frühen 2000ern aufgehört: außer neue RAM Typen, ein paar neue Chipsätze und Steckplätze hat sich am grundlegenden Aufbau von Desktoprechnern doch nichts mehr groß verändert.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Lenovos Aktienkurs

Lenovos Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte