Allianz hofft auf Geschäft mit Cyber-Versicherungen

Die Allianz, größter Versicherungskonzern der Welt, erwartet in Europa zweistellige Zuwachsraten für Versicherungen gegen Hacker-Angriffe und Internetausfälle. Solche Policen seien in den USA Standard, sagte Vorstandsmitglied Hartmut Mai. mehr... Kriminalität, Cybercrime, Computerkriminalität Bildquelle: world.edu Kriminalität, Cybercrime, Computerkriminalität Kriminalität, Cybercrime, Computerkriminalität world.edu

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Keinen Cent sollten solche Verbrecher bekommen.
 
@kkp2321: Diese Verbrecher schmieren die Politiker der Blockparteien. Vor allem die Allianz ist da fleißig und spendet gerne regelmäßig saftige Summen an CDU/ CSU, SPD, FDP und Grünen. Bei der privaten Rentenvorsorge haben die sich ja regelrecht eine goldene Nase verdient. War unter anderem eine der treibenden Kräfte.
 
eine super sache... aber wo ist die grenze zwischen... selbstverschuldet oder hacker-angriff/virus?
mal sehen wieviel das kosten wird...
 
@mfgmfh: Wir reden hier von einer Versicherung. Glaub mir, die werden schon in den meisten Fällen Gründe zum Nicht-Auszahlen finden, das ist schließlich ihr eigentlicher Job...
 
@mfgmfh: "...... aber wo ist die grenze zwischen... selbstverschuldet oder hacker-angriff/virus?..." Das war auch mein erster Gedanke. In diesem Segment ist diese Differenrenzierung nämlich nicht so einfach. Zum ersten ist das abzudeckende Spektrum riesig und zum zweiten fehlt oftmals das nötige Fachwissen im Privatbereich. Was der eine bereits als sicher ansieht, ist für den Fachmann der größte Graus. Solange dort also keine fest eingegrenzten Mindestmaßnahmen durch die Versicherer aufgestellt werden, ist das eine ganz schön schwammige Angelegenheit.
 
Ja bestimmt wieder eine tolle Versicherung, wo der Kunde zahlt, aber bei einem Schadensfall dann hundert Gutachter kommen, um nachzuweisen das sowieso der Kunde Schuld ist, weil er vielleicht einen Tag den Virenscanner zu spät aktualisiert hat, oder irgendwelche Einstellungen falsch gesetzt hat.

Das Geld sollte man sich sparen und dafür eine externe Festplatte kaufen, wo man regelmässig seine Daten sichert.

So kann man bei einem Virenbefall die Festplatte platt machen und alles rückspielen.
 
@andi1983: Grundsätzlich hast du rech, aber Großunternehmen können icht eben mal ne externe Festplatte ranhängen.
 
@JBC: Naja aber Großunternehmen haben ja auch Fachpersonal eingestellt die PC Systeme fachgerecht warten, und dann eigentlich auf eine solche Versicherung verzichten können.
 
"Wenn mein Geschäft stillsteht, weil mein Cloud-Provider die Daten, die ich dort gespeichert habe, nicht zugänglich machen kann, gefährdet das unter Umständen die Existenz der Firma" Wer so dumm ist und seine Geschäftsdaten auf wildfremden Servern in die Cloud legt, hat es ehrlich gesagt nicht anders verdient ...
 
@karacho: Stimme ich dir voll und ganz zu! +
 
@Jack21: Des weiteren sichern sich diese Anbieter in den Geschäftsbedingungen gut ab! Sieht man ganz gut bei Hostern: in den Angeboten liest man Backup, Backup, Datensicherung, ... und in den Geschäftsbedingungen steht dann der Kunde ist verpflichtet ... .
 
@karacho: Deswegen immer doppelte Datenhaltung, einmal im Unternehmen und einmal in der Cloud.... Wenn mans richtig mach, dann passiert so schnell auch nichts...
 
na gut das man doch alles auf einer Externen Platte hat an wichtigen Daten, und man doch seine geliebten Back Ups ab und an macht ^^
 
Wer klug ist sichert seine Daten im eigenen Haus (auch über eine eigene Cloud). Und schon gar nicht über einen US-Dienstleister. Nicht nach PRISM. Bin ja mal gespannt, wieviele Firmen nun endgültig aufwachen.
 
@LastFrontier: Eben. Virtuelle Server, die regelmäßig in einem anderen Brandabschnitt weggesichert werden, und gut ist. Ist zwar - wenn man das vernünftig umsetzt - nicht gerade billig, aber im Vergleich zu so Zeugs immer noch die beste Lösung, vor allem hat man so auch wirklich Zugriff auf die unternehmensrelevanten Daten. Was nützt mir so ne bekackte Versicherung, die *eventuell* einen finanziellen Schaden kurzfristig ausgleicht, wenn trotzdem meine Kunden weg sind? Bullshit.
 
@DON666: Teuer ist hier relativ. Denn 90.000.-€ pro Jahr sind auch keine Kleinigkeit. Da kannst du schon kleine und mittlere Firmen locker mit einem durchdachten Backupsystem ausrüsten.
 
@LastFrontier: Mein ich doch.
 
Na, da sollten sie aber aufpassen, dass ihnen die Scheiße nicht irgendwann um die Ohren fliegt. Ich zitiere mal Frau Merkel "Das Internet ist für uns alle Neuland". ;-).
Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten für Versicherungsbetrug. Dürfte teilweise schwieriger denn je werden den nach zu weisen.
 
Was bringt die Versicherung bei Datenverlust? Die kann auch nicht wieder herzaubern was verloren oder in falsche Hände ging...nur ein symbolischer "Schadenswert" kann ausgezahlt werden. Ich halte nicht viel davon. Warscheinlich schließen so manche Idioten so eine Versicherung ab und glauben dann sie bräuchten sich um Datensicherung keine Gedanken mehr zu machen...genau in die Richtung soll es doch nicht gehen!
 
An dieser Stelle möchte ich mal eine kleine Anekdote bringen - denn genau so ist es mir passiert: Ich habe meinen PKW reparieren lassen und keine 3 Tage später fährt mir eine 30-jährige fahrunfähige Tussi auf dem Parkplatz in den Heckstoßfänger (Auto wohlgemerkt geparkt!). Dieser ist nun natürlich kaputt und sollte gegen einen Werkstattpreis von ca. 850€ ersetzt werden. Nach Schadensmeldung musste ein Gutachter kommen, weil mein Auto "so alt ist", der rechnete den Schaden komischerweise auf nur 600€. Dem hab ich erzählt, dass ich erst kürzlich ne Reparatur hatte und das Auto somit doch viel mehr wert ist. Das lehnt er ab, weil eine Wertverbesserung nur zustande kommt, wenn nicht-kritische Teile repariert werden. Er fotografierte dann noch einen Lackkratzer am Stoßfänger, der vorher schon war und schickte das Gutachten an die Versicherung. Ende des Liedes: Die Versicherung akzeptiert die 600€ (nicht 850€) und überweist mir 300€, weil ja der Kratzer schon war und ich durch einen neuen Stoßfänger eine Wertverbesserung von 300€ hätte (LOL!). Jetzt auf einmal doch eine Wertverbesserung. Aber nur, wenn es der Versicherung passt! SOVIEL ZUR VERTRAUENSWÜRDIGKEIT VON VERSICHERUNGEN! ES GEWINNT IMMER DIE VERSICHERUNG!
 
Da kreisen die Geier wieder .... noch eine Anekdote: bei meiner Nachbarin hat Jemand versucht Einzubrechen, die Terrassentür aus Holz dabei schwer beschädigt. Immerhin war der Langfinger vermutlich zu blöd sein Werk zu vollenden, denn es lag wohl eher nicht daran, das er (oder sie !!) gestört wurde. Anzeige - Schadenmeldung - Begutachtung ... inzwischen hatte die Nachbarin ihren Schreiner da, den welchen sie schon immer Beauftragt und der wollte für 950 Euro eine komplett neue, besser gegen Einbruch schützende Tür einbauen, die alte Tür ist immerhin schon 40 Jahre alt. Dazu sagt die Versicherung NEIN, neue Tür ist nicht, kann für 600 Euro repariert werden, so das man keine Schäden mehr sieht ... also der vorherige Zustand einfach nur wieder hergestellt wird. Alternativ soll sie 600 Euro überwiesen bekommen und den Rest selbst regeln. Sie entscheidet sich für die Lösung der Versicherung, da sie keine 350 Euro selber zuzahlen wollte (will altersbedingt nämlich nichts mehr in das Haus investieren). Nun schickt die Versicherung ihren Schreiner vorbei und der stellt am Ende eine Rechnung über knapp Tausend Euro !!! Welche nunmehr von der Versicherung ohne Murren beglichen wird .... obwohl dieses Versicherungs-"betrüger"-pack sicherlich zu 99,9% so vorgeht, denke ich darf man ruhig auch einmal konkrete Namen nennen (DEVK), zumal der Fall sich tatsächlich so zugetragen hat und nicht erfunden ist! Und eigentlich in diesem Falle sogar beide Parteien, die Versicherung und die Versicherte Person geschädigt wurden... die Versicherung wegen einer untertriebenen Summe bei der Begutachtung oder einer überhöhten Rechnung ! Und die Versicherungsnehmerin, da sie nun zum Preis einer neuen Tür immer noch die alte Tür hat !
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