Schuldig: Apple war Teil von E-Book-Preiskartell

Apple hat sich aktiv an illegalen Preisabsprachen zwischen den Anbietern von E-Books beteiligt. Zu diesem Urteil kam jüngst die US-Richterin Denise Cote. Ihrer Meinung nach hat sich Apple mit anderen verbündet, um den freien Handel zu beschränken. mehr... Apple, E-Book, Ibooks Bildquelle: Apple Apple, E-Book, Ibooks Apple, E-Book, Ibooks Apple

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Und wieder eine Firma die ihre dreckigen Hände in Unschuld waschen möchte.
 
@Jack21: Wie schmutzig die Hände wirklich sind, wird man nach der Revision sehen ;-)
 
Und was ist mit der staatlich verordneten Buchpreisbindung in DE? Wo ist da bitte der Wettbewerb? Für uns hier hat das Urteil für Apple & Co nämlich überhaupt keine Relevanz.
 
@LastFrontier: Das hatte aber mal einen anderen Hintergrund. Ist halt eigentlich ein veraltetes Gesetz damit alle Bücher überall gleich viel kosten. Sollte aber e-Book Anbieter nicht daran hindern entsprechende e-Books billiger als die Printausgabe anzubieten.
 
@Tomarr: Da ist ja der Gag - das eBook kostet genauso viel wie die Printausgabe - wegen der Preisbindung.
 
@LastFrontier: Falsch, das ist nur ein Vorgeschobener Grund der Verlage. Ein Taschenbuch kostet schließlich auch weniger als eins mit festem Einband. Und viele Verlage bieten eBooks ja auch billiger an, wenn auch nur um wenige Euro. Das währe ja nicht möglich wenn die Buchpreisbindung hier greifen würde.
 
@Tomarr: Das ist definitiv falsch. Denn auch eBooks sind seit 2007 dem Buchpreisbindungsgesetzt unterworfen. Die Bindung kann erst nach 18 Monaten für ein Produkt aufgehoben werden, oder bei wiederholten Auflagen. Produkte die im Ausland verlegt und dann importiert werden unterliegen nicht der Preisbindung; ebenso gebrauchte Bücher. Eine Erstauflage / Ersterscheinung -in D verlegt- kostet als eBook genauso viel wie die Printausgabe. Die Preise werden hierbei von den Verlagen festgelegt. Das ist nichts anderes als eine Preisabsprache unter den Verlagen. Nachzulesen im Buchpreisbindungsgesetz.
 
@Tomarr: LastFrontier hat recht die Buchpreisbindung gilt auch für ebooks. Zitat aus dem Gesetz: § 2 Anwendungsbereich
(1) Bücher im Sinne dieses Gesetzes sind auch ... 3.   Produkte, die Bücher, Musiknoten oder kartographische Produkte reproduzieren oder substituieren und bei
Würdigung der Gesamtumstände als überwiegend verlags- oder buchhandelstypisch anzusehen sind sowie
 
@Tomarr: aehm, die verlage koennen schon die preise diktieren, wie sie moechten und unterschiedliche gestaltung bzg. buch mit einband, taschenbuch und ebook machen - die haendler duerfen das aber nicht! du verwechselst hier grad was gewaltig.
 
@mlodin84: Die Buchpreisbindung mag für eBooks auch gelten - aber der Preis wird nicht für den Inhalt, sondern für die Ausgabe festgelegt. So wie das Taschenbuch eine andere Ausgabe ist als der (das?) Hardcover und somit auch anders bepreist ist, so ist auch die eBook-Ausgabe eigenständig bepreist.
 
@FenFire: Danke, wenigstens du hast verstanden was ich meine. @Rest: Natürlich müssen alle eBooks im Laden dann den gleichen Preis haben, eben halt wegen der Bindung. Aber es wird kein Verlag daran gehindert für das Hardcover 20 Euro zu verlangen, für das Taschenbuch 10 Euro und für das eBook dann 5 Euro oder so.
 
Bei Preisabsprachen kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Ist wohl mit das bitterste was Unternehmen machen können (leider alle).
 
Schaut die Anhörung dann wieder so aus: http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=f2jGIOyuKjo#t=216s ... :D - Genau darum wird Apple nie eine Strafe in den USA bekommen ;-)
 
@mike4001: Einem Rechtsstaat vorzuwerfen, er urteile nur im Sinne seiner lokalen Firmen, finde ich schon harter Tobak und blendet vor allem auch Urteile GEGEN Apple und Co. aus. Aktuelles Beispiel ist, dass Apple in den USA keine iPhone 4 und iPad 2 GSM Versionen verkaufen darf, nachdem Samsung seine 3G-Patente in den Produkten verletzt sah, geklagt hat und (erstmal) Recht bekommen hat.
 
Die Strafe würde im Apple Maßstab mit 100 Milliarden mal gerecht ausfallen!
 
@marcol1979: Nein, dass ist nur in deinem Rechtsempfinden so und hat mit der wirklichen Situation nichts zu tun. Zumal ich bezweifle, dass du tief genug in der Materie des Verfahrens bist, um das überhaupt beurteilen zu können. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
 
@Florator: Mach dir über den keine Gedanken. Nur ein weiterer Arbeitsloser der auf den Erfolg anderer nicht klarkommt.
 
Apple kommt immer mit dem selben Argument: "Apple hingegen behauptet weiterhin, dass man keine illegalen Handlungen vorgenommen habe und tatsächlich für >>>Innovation<<< und Wettbewerb gesorgt habe." Das einzige was Apple kann, ist immer zu behaupten, dass sie Innovationen gebracht hätten. Naja der Gammelapfel setzt immer mehr Flaum an...
 
@bLu3t0oth:
Is aber nicht ganz unrichtig. Vor ein paar Jahren gab es nur bei Amazon und einigen US Anbietern E-Books. Seit Apple da diesen Move abgezogen hat gibts iBooks, Google Play Store Bücher und zig neue Anbieter.
 
@GlennTemp: Die Innovation im eigentlichen Sinne lag hier aber dann ganz klar bei Amazon und den anderen Anbietern. Durch Apple wurde es nur interessanter, weil die einen zahlungskräftigen Kundenstamm haben und das wiederrum ist keine Innovation, sondern reine Kalkulation. In diesem Fall sogar eine kartellfärmliche Kalkulation gegen Amazon!(soll nicht heißen, dass Amazon jetzt der Weiße Ritter ist)
 
1 mrd strafe bitte =)

und ja die nullen und einsen von ebooks zu kopieren kostet so viel wie 500 seiten bedrucken mit nem tiefdruck cover mit glitzer etc ..... ^^

da sollte deutschland bald was machen ...
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