Apple und Amazon legen Streit um "App Store" bei

Apple und Amazon haben ihren Gerichtsstreit um die Nutzung des Begriffs "App Store" zwischen sich gelöst. Der eigentlich zuständige Richter Phyllis Hamilton gab in Oakland bekannt, dass der Prozess nicht weiter verfolgt werde. mehr... Apple, Apps, App Store, Appstore Bildquelle: Apple Apple, Apps, App Store, Appstore Apple, Apps, App Store, Appstore Apple

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Die Kohle hätten die lieber einem wohltätigem Zweck zuführen sollen anstatt mit Anwälten zu verbrennen.
 
@Holotier: Die Anwäte hatten die doch sowieso schon, nun haben sie wenigstens was für ihr Geld getan... ;-)
 
@Holotier: immerhin beigelegt, von sich aus. Bei den Patent-Kriegen kommt das selten vor... oft halt bis zum bitteren Ende. Und der Kunde zahlt das dann mit dem Produkt.
 
@Holotier: das mit den Anwälten verselbständigt sich, die Sachen laufen weiter obwohl der laden schon seit Monaten "App Shop" heißt bei Amazon und daher der ganze Streit irrelevant geworden ist - obwohl natürlich der Name "App Store" nicht geschützt werden kann und Apple ohne Zweifel verloren hätte.
 
App Store als Begriff schützen zu wollen ist ungefähr so sinnvoll wie es mit Pizza Service zu versuchen. Kein vernünftiger Mensch hätte sowas durchgehen lassen... weswegen es bei uns in Hamburg gelandet wäre. ;)
 
@Johnny Cache: Naja, so einfach ist das nicht. Inzwischen ist es zwar ein allgemein gebräuchlicher Begriff für Webstores, in denen man Apps erwerben kann, aber ich seh das ähnlich wie beim "Tempo". Jeder weiß, dass damit Taschentücher gemeint sind, aber eigentlich nur von einer speziellen Firma und nicht eben als ein anderes Wort für "Taschentuch". So gesehen kann ich Apple verstehen, dass sie zumindest vor hatten, den Begriff "App Store" als Marke zu schützen. Aber um so besser, dass Apple da nun freiwillig eingelenkt hat. :-)
 
@RebelSoldier: Tempo ist aber ein spezifischer Begriff für ein Produkt, während App Store aber nun mal nichts anderes heißt als Application Store, also Programmladen. Da beides Gattungsnamen sind können sie nicht geschützt werden und auch ihre Kombination ist nichts anderes als "Pizza Service". Was Apple angeht braucht man sich sowieso über nichts zu wundern, da selbst abgerundete Rechtecke für die noch schützenswert sind, selbst wenn sie es von Braun kopiert haben. XD
 
@RebelSoldier: Nein, ist ja gar nicht vergleichbar. Das ist so als ob ALDI sich "Lebensmittel Discount" schützen lassen möchte und Lidl, Penny und Co sich dann nicht mehr Discounter nennen dürfen. Apps gibt es schon seit 1960 und einen Store schon seit Hunderten von Jahren - und es ist nun mal ein Store in dem man Apps beziehen kann, es handelt sich somit um eine einfache Beschreibung des Geschäfts und nicht um einen eingetragenen Markennamen - Apple kann auch einem Apfelverkäufer oder Apfelbauern nicht verbieten einen "Apple Store" zu betreiben, gerade beim Erzeuger wär ein Verbot des Einlagerns existenzvernichtend.
 
@otzepo: Wichtig ist nur daß deren Äpfel nicht angebissen sind, aber wer würde schon sowas kaufen? ;)
 
@RebelSoldier: Nicht ganz. Während "Tempo", "Tixo"(In Ö) oder "Tesa" (in D) wirkliche Markennamen sind, ist "App" eine Abkürzung für Application, und Store halt Store. Insofern ist "App Store" per se eigentlich mehr eine Beschreibung/Bezeichnung als ein Markenname. Nur weil Microsoft den Namen "Task Bar" vielleicht als erste verwendet hat (Oder wer auch immer), sollte man sich den Namen nicht als Marke schützen lassen. Weils eben mehr eine Beschreibung ist.
 
@Tintifax: @otzepo: @Jonny Cache: Ist ja alles richtig, was ihr sagt. Deswegen ist es ja gut, dass Apple das auch eingesehen hat (siehe letzter Satz meines Kommentares oben, wenn jemand so weit gelesen haben sollte). Trotzdem könnte man es theoretisch als Markennamen registrieren für diesen spezifischen Appstore von Apple. Umso besser, dass Apple es nicht macht.
 
@Johnny Cache: "App Store als Begriff schützen zu wollen ist ungefähr so sinnvoll wie es mit Pizza Service zu versuchen." --- Na ja, ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass noch kurze Zeit vor der Klage tatsächlich kaum jemand von "Apps" sprach, sondern eher von Programmen, Progs, Tools oder Software. Erst mit dem iPhone und der Eröffnung des dazugehörigen App-Stores nannten auch alle anderen ihre Programme plötzlich Apps, als wäre es schon immer so gewesen. War es aber nicht. Selbst der Umstand, dass Apple seine Programme für den Mac schon lange mit .app benannte hat nicht dazu geführt, dass entsprechende Programme Weltweit grundsätzlich als Apps bezeichnet wurden. Nein, das kam erst mit und durch dem Erfolg des iPhones. Darum ist es nicht wirklich so unverständlich, dass Apple sich die Bezeichnung schützen lassen wollte.
 
@KoA: Also da wo ich herkomme hießen die Programme eigentlich schon immer Application, dessen Abkürzung eben App ist. Daß es viele nicht getan haben ändert aber nichts daran daß es schon immer die übliche Bezeichnung war. Aber schauen wir doch mal wie Programme '92 genannt wurden... einfach herrlich das Video. http://youtu.be/pyg-DYm7b0A
 
@Johnny Cache: "Also da wo ich herkomme hießen die Programme eigentlich schon immer Application" --- Ja, eben. Programme wurden schon immer üblicherweise als "Application" bezeichnet, aber eben kaum als "Apps". Deswegen ist ein Antrag auf die Schutzeintragung für die Bezeichnung "App Store" keineswegs so abwegig, wie viele hier immer wieder meinen. Keiner hat z.B. Amazon daran gehindert, ihren Bereich für Softwareverkauf mit "Application Store" zu beschreiben. Warum Amazon aber nicht einfach auf eine solche simple Lösung zurückgegriffen hat, lässt sich recht schnell erklären. Sie wollten von der erhöhten Aufmerksamkeit, die Apple diesbezüglich in Gang gesetzt hatte ganz einfach mit profitieren. Nur deswegen haben sie ihren Store nicht einfach anders benannt. Bei MS und Google ging es mit der eigenständigen Store-Bezeichnung komischerweise problemlos.
 
Apple hat aufgegeben bevor sie vor Gericht eine Niederlage erleben. Da wäre der Imageschaden größer als wenn sie aufgeben und sich als Wohltäter hinstellen, die das dann ja nur Amazon zuliebe getan haben.
 
@CrazyWolf: ist halt nur die Frage ob alle Menschen so doof sind und Apple auch nur noch ein Wort glauben. Kenne einige die sich von Apple komplett abgewandt haben, weil Apple in den letzten 4-5 Jahren sich zu viel erlaubt hat.
 
@BartVCD: Was haben sie sich denn erlaubt?
 
@ger_brian: Das weiß nur er allein... Aber mit einem gepflegten Feindbild hat der Tag Struktur.
 
@BartVCD: ...und ich kenne einige die erst in letzter Zeit zu Apple gewechselt sind, weil Ihnen Win8 nicht gefällt, oder die vielen hundert verschiedenen Androiden-Phones, bei denen eins schlechter, als das andere ist. So gleicht sich's wieder aus :p.
 
Die Aussage von der Tante muss man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen: "...Mit mehr als 900.000 Apps und 50 Milliarden Downloads wissen die Kunden, wo sie ihre Lieblings-Apps erwerben können.". Schnell noch mal ein klein wenig nachgetreten. Aber viele Kunden wissen wirklich, wo sie all ihre Apps erwerben, nämlich nicht bei Apple, da sie andere Systeme besitzen. ;)
 
@DON666: Tja, die meisten Kunden wissen aber, wo sie ihr Zeug kaufen, und das ist nach wie vor Apple ;)
 
@ger_brian: Äh, nö. Meines Wissens haben doch Geräte mit Android die größte Verbreitung.
 
@DON666:
Etwas einfach gesprochen kann man sagen, dass es mehr als doppelt soviele Androids gibt, die aber im PlayStore weniger Geld generieren als iOS User im App Store. Grund: sideloading ist auf Android unfassbar einfach und viele Androids bedienen das low-end Segment und werden nur als Feature-Phones und nicht als Smartphones benutzt.
 
@GlennTemp: Klar, wenn man von den Einnahmen spricht, hast du wohl definitiv Recht. Die Dame sprach aber von der Anzahl der Downloads, und da wäre ich mir gar nicht so sicher, denn selbst die geizigsten Android-User haben meist eine ganze Latte an (Gratis-)Apps auf ihren Knochen installiert.
 
@DON666: Ich sprach von der Anzahl der Käufe (kostenlose Apps zu laden zähle ich nicht als Kauf).
 
@DON666: Die meiste Verbreitung zu haben heißt nicht gleichzeitig auch, die meisten App-Downloads aufzuweisen oder die meisten Apps zu haben. Ich hab jetzt die Zahlen vom PlayStore nicht im Kopf, aber so pauschal kannst du nicht die Verbreitung mit den App-Downloads gleichsetzen.
 
@RebelSoldier: Wohl wahr, aber bei der massiven Verbreitung von Android und meinen persönlichen Erfahrungen mit den mir bekannten Usern habe ich da jetzt einfach mal geraten bzw. mir die Wahrscheinlichkeit zusammengereimt. Zumindest fand ich die Aussage der Apple-Frau etwas - sagen wir mal - anmaßend.
 
@DON666: Hab mal einen Link raus gesucht. Der playstore kommt tatsächlich auf weniger Downloads: http://www.macerkopf.de/2013/05/16/downloads-app-store-vs-play-store/
 
@RebelSoldier: Okay, danke, hätte ich wirklich nicht gedacht...
 
@DON666: Naja, ist eigentlich auch recht einfach erklärt, warum das so ist. Android gibt's in allen möglichen Preisklassen, so auch dem absoluten Low-Budget-Bereich. Da kaufen sich dann Leute Smartphones, weil ihre Kinder es auch haben oder weil der Enkel es einem empfiehlt (oder einfach, weil's gerade nichts anderes, passendes gibt). Und dann werden auch nur Telefon und SMS-Funktionen verwendet. Kann mir jedenfalls vorstellen, dass solche Gründe da durchaus eine große Rolle spielen könnten.
 
"Amazon hatte zuvor argumentiert, dass "App Store" ein solch weit verbreiteter Begriff geworden sei, dass dessen Begriff nicht als unlautere Werbung angesehen werden könne."

genau so isses

rechteckige form mit abgerundeten ecken patente sind auch ziemlich banane
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