BitDefender: Gratis-Apps sind 'moderne Spyware'

Die Macher der bekannten und angesehenen Antiviren-Suite BitDefender warnen Nutzer von Mobilsystemen vor kostenlosen Apps: Die Gefahr, die von Gratis-Apps ausgeht, sei sehr hoch, da Nutzer unwissentlich Privatdaten herausrücken. mehr... Malware, Stuxnet, Zahlen, grün Bildquelle: marsmet481 / Flickr Malware, Stuxnet, Zahlen, grün Malware, Stuxnet, Zahlen, grün marsmet481 / Flickr

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Passend zum 5 Jährigen Appleangebot :)
 
@JesusFreak: Du meinst sicher die kostenlosaktionen einiger Apps. Da darfste aber nicht vergessen, dass dies vorher bezahlapps waren. Und die sind hier nicht gemeint.
 
@iPeople: i know...
deshalb der Smiley,... Fands einfach nur ironisch. Ich weiß auch das man so oder so das nicht verallgemeinern sollte... Einige 4free apps -> sogar mit inappwerbung find ich sehr gut unnervig und völlig oke (auch wenn das relativ selten ist und ich meist gerne für ne vernünftige sw n paar €s zahle)
 
Ih bin im großen und ganzen froh, das Smartphones in meinem Leben nur eine untergeordnete Rolle spielen. Klar, ich habe eins. Aber nutzen tue ich es doch ziemlich klassisch, sprich: Als Telefon. Bei einem neuen Gerät fliegt mehr runter als ich selber neu installiere. Ich ersetze den Browser und installiere Whatsapp (was logischer Weise auf die Kontaktliste zugreifen muss). Alles in allem sehe ich aber die OS-macher in der Pflicht etwas dagegen zu unternehmen. Das man Apps trotzdem installieren kann auch wenn man den Zugriff auf gewünschtes verweigert.
 
@kkp2321: Whatsapp ist ein schönes Beispiel für diese moderne Spyware.
 
@shriker: Ich sehe Whatsapp absolut nicht als Beispiel, es ist nur schade das sinnvolle Anwendungen unter den Schurkenanwendungen leiden.
 
@kkp2321: Du meinst mit schurkenanwendungen dann Whatsapp oder?
 
@shriker: Zählt doch einfach mal auf, in welcher Weise das auf WA zutrifft und wie es euch bisher im Leben Nachteile gebracht hat... immer dieses Gelaber hier!
 
@shriker: Hab mir mal bei Whatsapp die Berechtigungen angesehen, die es anfordert. Keine davon erscheint mir unlogisch. Von da aus wäre eine Erläuterung deiner Aussage wünschenswert.
 
@RebelSoldier: Systemeinstellungen ändern,
Google-Servicekonfiguration lesen,
Kontakte ändern,
(Kontakte lesen),
Kontakkarten lesen,
(Genauer Standort). Über das in den Klammern kann man streiten der Rest wozu?
 
@shriker: Kontakte ändern: Weil die Kontoinformationen verknüpft werden können. Dazu muss der Kontakt nun mal geändert werden, da die Information abgespeichert werden muss. Servicekonfiguration: Ich schätze mal, das hängt mit dem Push-Service zusammen, dementsprechend auch die Systemeinstellungen ändern. Kontakte lesen: Naja ist klar, muss ja abgeglichen werden die Liste, wer noch alles Whatsapp verwendet. Genauer Standort: Weil man den Standort versenden kann. Kontaktkarten lesen: Weil man Kontakte verschicken kann. Also alles nichts Unlogisches. Problem ist halt: Manche Berechtigungen (z.B. Systemeinstellungen ändern) sind sehr allgemein gehalten in ihrer Begrifflichkeit. Da sollten die Anbieter genauere Informationen angeben, was sie damit vorhaben (keine Ahnung, ob Whatsapp das macht. Die aktuellen App-Details in der Beschreibung hab ich mir nicht angesehen, genau so wenig auf den entsprechenden Seiten bei Whatsapp geblättert). Der Vergleich mit Xabber hinkt ein wenig, da Xabber noch nicht den Funktionsumfang von Whatsapp hat (z.B. steht hier bei den Appdetails, dass der Dateiversand noch folgen soll - da müssen dann auch wieder einige Rechte angefordert werden, die die App aktuell noch nicht benötigt).
 
@shriker: "Systemeinstellungen ändern, Google-Servicekonfiguration lesen, Kontakte ändern, (Kontakte lesen), Kontakkarten lesen, (Genauer Standort). Über das in den Klammern kann man streiten der Rest wozu?" Wenn du die Funktionsweise von Whatsapp kennen würdest, dann würdest du diese Frage nicht stellen... *facepalm*
 
@RebelSoldier: Vergleich: Xabber benötigt kaum Berechtigungen!
 
@RebelSoldier: WhatApp läd die KOMPLETTEN Kontakte des Handy runter - also AUCH die (Kontakte) - die KEIN WA nutzen ... SPRICH: WA hat meine Daten (durch dritte erhalten) ohne meine Zustimmung - WTF
 
@gunfun: Richtig. Woher soll WA denn auch im Vorfeld wissen, welcher Kontakt Whatsapp benutzt, wenn es nicht die Daten abgleichen kann? Passiert übrigens bei allen anderen Apps, die eine ähnliche Funktion haben, ganz genau so. Was nun die Betreiber mit den Daten machen (nach Abgleich löschen z.B.) ist eine andere Frage. Andersherum: Wenn dich das bei WA aufregt, müssten dich theoretisch die meisten Smartphone-Benutzer aufregen. Denn je nach System werden die Kontaktdaten mit Google, Microsoft oder Apple synchronisiert. Ich hoffe übrigens, dass du deine Kontakte nicht mit irgend einem Dienst synchronisiert.
 
@kkp2321: http://www.go2android.de/cyanogenmod-privacy-guard-eingebauter-manager-fur-inkognito-modus/
 
Man kann es den Leuten nicht oft genug sagen, aber keiner macht es, lest euch doch bitte vorher die Berechtigungen durch und überlegt, ob das Programm das braucht!
 
@shriker: Das Problem ist, das du dann quasi gar nichts installieren dürftest und das Smartphone damit unbrauchbar wäre.
 
@kkp2321: Ich wage mal zu behaupten, das die wenigsten User mit den ganzen Begriffen die da auftauchen überhaupt was anzufangen wissen. Natürlich ist es für eingeweihte seltsam, wenn das offline Pokerspiel Zugriff auf Adresse haben möchte, aber ich finde Google macht es sich da zu einfach und sollte wirklich Warnhinweise anbringen.
 
@LivingLegend: Tja - lokalisierung wollen direkt halt alle zwecks werbung haben
 
@shriker: Das hilft nur begrenzt. Zum einen sind die Berechtigungskategorien teils etwas grob (z.B. "Telefonstatus und -ID lesen", wird z.B. benötigt damit eine App erkennen kann, wenn das Telefon einen Anruf erhält, und dann anhalten kann - wird z.B. von Spielen, Mediaplayern etc. zu diesem Zweck verwendet. Mit der selben Berechtigung kann aber auch die Geräte-ID ausgelesen werden.). Zum anderen kann natürlich eine Berechtigung, die für den offensichtlichen Funktionsumfang einer App verwendet wird, zugleich auch noch insgeheim anderweitig verwendet werden (z.B. kann mit "Ortsbestimmung + Internetzugriff" lokalisierte Werbung geladen werden, oder es könnten auch Bewegungsprofile erfasst und sonstwohin auf einen Server übertragen werden). Und ohne Erläuterung ist teils auch nicht auf Anhieb ersichtlich, warum eine App nun eine bestimmte Berechtigung erfordert, weil der Nutzer einfach nicht genau weiss, was da alles drinsteckt ("ach so, ja dann wird klar, warum das benötigt wird...").
 
Genau aus diesem Grund nutze ich auch PDroid, damit können die Apps nur das machen was ich ihnen erlaube und jedes andere Recht wird ihnen direkt nach der Installation bedingungslos entzogen, selbst den Systemapps.
Dass man sich bei dieser Angelegenheit aber vor allem von Google nichts zu erwarten braucht hat man bereits gesehen, und ich denke von den anderen wird auch nicht mehr kommen.
 
@XP SP4: deswegen verwende ich den CM10.1... dort ist eine privacy-Option drin, um einzelne Apps die Rechte zu entziehen
 
@XP SP4, @frust-bithuner: FYI Schaut euch mal XPrivacy an. Ist der Quasi Nachfolger von PDroid und wird ständig weiterentwickelt. (http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=2320783 muss nicht ins ROM gepatched werden und benötigt kein root dafür allerdings Android 4+ und das XPosed Framework http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=1574401)
 
Wenn man nicht der Kunde ist, dann ist man das Produkt. Aber dass die Bedrohung vor allem unter Android aufs Unglaublichste übertrieben wird liegt vor allem daran, dass die werten AV-Software-Hersteller Lizenzen verkaufen müssen. Da wird aus einer normalen Adware schon mal eine gefährliche Malware, um mit 1000%igen Gefahrensteigerung herbeibeschwören kann. Solange unter Android keine Drive-by-Infections ohne Nutzerinteraktion möglich sind, ist die ganze Leier über Android-Malware nur lächerlich. Und die sind aktuell so häufig anzutreffen wie unter iOS.
 
Wenn man jede noch so sinnfreie App auf seinem Telefon haben muß, kann das schonmal passieren.
 
"Wirklich gratis sind kostenlose Apps ohnehin nie, da sie sich zumeist durch Werbeeinblendungen finanzieren, man also quasi indirekt dafür "zahlt". " Absoluter Schwachsinn, ich habe viele kostenlose und werbefreie Apps.
 
@JSM: Tja, genau dieses Durcheinander wollen die Marketing- und Werbefuzzies ja erreichen. Eine Gratis-App ist eben kein kostenloses Programm oder open source freeware, wie es sie zu hauf ohne Werbung und freizügiger Datenweitergabe gibt. App ist und bleibt für mich ein Wort der Dummen. Schon klar, dass es die Kurzform von application ist aber da sind wir wieder bei Satz 1. Das ist eine Aufgabe für den Gesetzgeber! So lange nachts die Geile Studentin und die Akrobatin, tagsüber die anderen Idioten über den Bildschim schleimen dürfen würde ich mir da aber keine Hoffnung auf Besserung machen. Bwaaaaains ^^
 
@JSM: Erstens das und zweitens, solange die App nicht wirklich Internet braucht, wird sie eben auch nicht durch die Firewall gelassen und gut! Dann darf die App gerne Sammeln, aber es bleibt auf dem Telefon...aber hauptsache wir machen Panik und alle installieren sich fein die teuren Vierenscannerapps und kaufen die Lizenzen...
 
19% der iOS-Anwendungen greifen auf die Kontakte zu? Ja klar, Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast, nicht wahr? Von meinen 152 Apps wollen genau 5 auf die Kontakte zugreifen, und davon nur eine ohne wirklich ersichtlichen Grund (lustigerweise eine staatliche App, nämlich die ÖBB Scotty App ;)). Und vor den ganzen Privatsphäreneinstellungen hatte ich Protect my Privacy installiert und es gab auch kaum Apps, die einfach mal so auf meine Kontakte zugriffen. Also mich würds echt mal interessieren, wie BitDefender auf so ein hohes Ergebnis kommen will, vor allem weil sowieso brav gefragt wird, ob man den Zugriff erlauben will oder nicht...
 
"die Geräte-ID kann sogar bei 15 Prozent der Apps abgegriffen werden" Problem bei Android, viele Programmierer wissen gar nicht wie man das deaktiviert. das is buggy
 
@one: Und ausserdem steckt's mit Gerätestatus abfragen in einer Berechtigung zusammen. Und wer will, dass seine App bei einem eintreffenden Anruf anhält (z.B. wenn irgendwelche Medien ablaufen, dazu zählen auch viele Spiele), der muss einen solchen erkennen können - und braucht dazu die Berechtigung. Wäre interessant ob Bitdefender geprüft hat ob die Geräte-ID tatsächlich auch abgefragt wurde, oder ob "nur" die Berechtigung an sich angefordert wurde.
 
Da kommen die jetzt erst drauf?
 
bitdefender hat schon recht, das ist schon kacke. aber es gitb acuh viele apps die viren haben und da ist ein <a href="http://www.netzsieger.de/software/antivirus-programme/bitdefender-antivirus-plus"> antivirus </a> schon ganz praktisch.
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