Bekanntgabe neuer Microsoft-Struktur steht bevor

Es steht fest, dass Microsoft-Chef Steve Ballmer das Redmonder Unternehmen umbauen will, die Pläne sollen bereits diese Woche vorgestellt werden. Der Umbau des Konzerns hat ein Ziel: den Fokus auf "Geräte und Dienste". mehr... Microsoft, Logo, Headquarter Bildquelle: Robert Scoble / Flickr Microsoft, Logo, Headquarter Microsoft, Logo, Headquarter Robert Scoble / Flickr

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Ich bin mal gespannt. Frischer Wind hat noch keinem Unternehmen geschadet und genau der kommt rein wenn man eingesessene Strukturen aufbricht.
 
@paris: Ich denke man muss weniger frischen Wind erwarten. Ich denke eher dass die Segel endlich mal alle mit dem gleichen Wind gestellt werden
 
@paris: MS hat es doch jetzt schon geschafft, die ganzen alten Mitarbeiter mit Erfahrung zu entlassen und gegen neue junge zu ersetzen.. Und genau das sieht man auch an den Unausgereiften Produkten.. Soll das jetzt noch schlimmer werden ?
 
@Horstnotfound: Entlassen... nein sie sind eher gegangen zu anderen Firmen oder halt in Rente: http://www.golem.de/news/microsoft-die-faeulnis-setzt-bereits-ein-1305-99195.html
 
@paris: Frischer Wind klingt immer gut. Aber ob der neue Wind dann wirklich auch frisch ist, dass wird sich dann zeigen. Auf jeden Fall gibt's genügend Beispiele, dass eine Neuausrichtung keinen Erfolg hatte....
 
@paris: oder das Chaos wird noch größer
 
@paris:*zitat* Steve Ballmer will mit einem Konzernumbau den weiteren Niedergang Microsofts stoppen. Doch ein Insider meint, "dass sich alles nur um ein Organigramm dreht und nicht darum, wie man großartige Produkte baut.".....................Der Vanity-Fair-Starautor Kurt Eichenwald veröffentlicht im Juli 2012 interne Informationen, nach denen das Stack-Ranking-Managementsystem bei Microsoft jede Abteilung dazu zwinge, einen festen Prozentsatz der Beschäftigten als Top-Performer, gut, durchschnittlich und schwach einzuteilen. Das System führe dazu, dass sich die Mitarbeiter auf den Wettbewerb untereinander konzentrierten statt auf den Wettbewerb mit anderen Unternehmen.
 
@Horstnotfound: sorry aber über diesen Golem.de Artkel (und andere über MS) kann man nur den Kopf schütteln. Bei golem ist doch schon lange offensichtlich, dass sie sehr anti MS berichten. Würd gern mal wissen was MS denen getan hat. Der Artikel entbehrt doch jeglicher Grundlage und unzurfriedene Exmitarbeiter findet man in jedem großen Unternehmen...
 
Jetzt wird MS endgültig zu einem zweiten Apple umgebaut, nachdem sie eh schon seit Jahren fast alles kopieren. Und kommt mir bitte nicht mit "aber die Kacheln sehen doch anders aus..."
 
@Eristoff: Also von Apple kopieren kann bei Microsoft nun wirklich nicht die Rede sein.
 
@Eristoff: Wenn Microsoft nicht wäre, dann würde heute Apple nicht existieren! Also Mund zu und dankbar sein!
 
@Saif: Das kann man so aber auch nicht stehen lassen, denn andersrum wäre es vielleicht genauso!
 
@hhgs: Nein wäres es nicht.
 
@Saif:
Klar, die ersten MS Produkte kamen alle für den Mac raus und legten somit den ersten finanziellen Grundstein für das erste Windows, was seinerseits sehr offensichtlich vom Macintosh entlehnt ist. MS ist genau so von Apple beeinflusst wie andersrum, was aber nichts an der Tatsache ändert, dass "was-wäre-gewesen-wenn" Diskussionen komplett unsinnig sind.
 
@Saif: Haha... Also komm setze dich geschichtlich mit den beiden Firmen auseinander und du wirst die damalige Abhängigkeiten verstehen! Steve und Bill haben sich damals selbst gepusht. Der eine hat vom anderen etwas abgekupfert dafür hat der andere ne Geldspritze gesehen, als es nicht gut aussah. :D
 
@hhgs: https://www.youtube.com/watch?v=WxOp5mBY9IY
 
@hhgs: Ist es aber nicht. Fakt ist Bill hat Jobs Laden gerettet.
Und deshalb muß man das so stehen lassen.
 
@wori: das ganze ist ein geben und nehmen gewesen. beide seiten haben hier profitiert. klar haben die 150millionen von 1997 apple geholfen über die runden zu kommen, ms hat auf der anderen seite auch nicht uneigennützig gehandelt denn sie hatten damals massive rechtliche probleme in bezug auf monopolausnutzung wo sogar von zerschlagung microsofts gesprochen wurde. so konnte ms immerhin einen, wenn auch kleinen, konkurrenten am leben halten um dieses argument zu entkräften... so ganz nebenbei ist es auch so bill gates sich in seiner zeit bei apple anfang de 80er schon hat inspiriren lassen... ich sage bewusst das er nicht geklaut hat sondern inspiriert denn er hat auch damals schon erkannt welches potzenzial in gui's steckt.. solche visionen hatten er und steve jobs .. allerdings nicht am fliesßband sondern es gibt imho 2-3 stück wo man sagen kann sie revolutionieren den markt. steve jobs hat z.b. 1997 den markt der smartphones revolutioniert . im übrigen dürften die aktien die ms damals gekauft hat, ein vielefaches dessen wert sein was sie damals gekostet habe (sofern sie noch nicht verkauft wurden).
 
@wori: "Fakt ist Bill hat Jobs Laden gerettet. Und deshalb muß man das so stehen lassen." --- Im Gegenteil. Das sollte man eben nicht einfach mal so unkommentiert stehen lassen, denn es stellt die tatsächlichen Geschehnisse schlicht nicht korrekt dar. Fakt ist nämlich ebenso, dass Gates die besagten 150 Millionen nicht einfach mal so an Apple gegeben hat, sondern im Gegenzug dafür auch von Apple einiges bekam, was MS sehr half, seinen Platz im Markt auszuweiten und weiter zu festigen. Was hierbei offenbar besonders gerne unterschlagen wird, ist der Umstand, dass Apple in diesem Zusammenhang nämlich auch seine Klage fallen ließ, die Apple gegen Microsoft wegen des Abkupferns in wesentlichen Teilen des Betriebsystems führte. Zudem erhielt sich MS eine Plattform, auf der sie (nach damaligen Schätzungen) immerhin 10 - 15% ihrer Einahmen mit Software generierten. Und nicht zuletzt half es Microsoft auch, sich vor den Vorwürfen einer Monopolstellung zu schützen. Denn wäre Apple tatsächlich pleite gegangen, hätte MS diesbezüglich wohl extreme Schwierigkeiten mit der US-Justiz bekommen. Insofern sind die 150 Millionen geradezu lächerlich und es ist nicht nur Apple, die sich diesbezüglich "dankbar" zeigen sollten, denn MS hat wohl mindestens ebenso schwerwiegend von diesem Deal profitiert, was die Zukunft des Unternehmens und dessen Betriebssystems "Windows" angeht. Mit der Rettung von Apple, hat also auch Microsoft - mit Apples Unterstützung - sich in gewisser Weise selbst gerettet. --- Hier noch ein aus heutiger Sicht recht aufschlussreicher Artikel aus der damaligen Zeit: http://www.zeit.de/1997/34/apple.txt.19970815.xml/seite-1
 
@Balu2004: Sorry, ich hatte deinen Beitrag zu spät gelesen. ;) Aber so hartnäckig, wie sich das Märchen "Microsoft hat Apple gerettet" hält, kann es nicht schaden, diesen Irrtum gleich mehrfach richtig zu stellen. :)
 
@KoA: Die Aussage MS hat Apple gerettet ist dennoch richtig. Dass das nicht uneigennützig war, sagt einem schon der gesunde Menschenverstand. Und häte sich Microsoft davon nicht einen nennenswerten Vorteil versprochen hätten sie nicht einen Finger gerührt. Und MS profitierte von der ganzen Nummer sicher am meisten. Man könnte sogar sagen MS hat Apple gerettet um sich selbst zu retten. Aber es bleibt immernoch dabei, MS hat Apple gerettet.
 
@crmsnrzl: "Aber es bleibt immernoch dabei, MS hat Apple gerettet." --- Nun ja, dass es wirklich ausgerechnet die 150 Millionen von Microsoft waren, die Apple vor dem Aus gerettet haben, möchte ich dennoch in Frage stellen. Viel mehr bin ich der Ansicht, dass Apple sich selbst gerettet hat, in dem sie eine weit größere Summe, nämlich satte 400 Millionen US-Dollar zuvor in die Übernahme der Firma "Next" investierten und damit u.a. auch Steve Jobs ins Unternehmen zurückholten, der neben vielen anderen Maßnahmen, eben auch den zwar nicht schmerzlosen, aber durchaus trickreichen Deal mit MS aushandelte. Die 150 Millionen von MS waren also so gesehen nie die wirkliche Ursache bzw. Grundlage für das Überleben der Firma Apple. --- Nachtrag: Erst recht nicht, wenn man sich die Verluste von 1,6 Milliarden Dollar aus den anderthalb Jahren zuvor vor Augen führt.
 
@Saif: Du hast offensichtlich keine Ahnung, aber Hauptsache erst mal unqualifizierten Senf ablassen...
 
@Eristoff: wenn du dich meinst hast du recht damit :)
 
@Eristoff: "Jetzt wird MS endgültig zu einem zweiten Apple umgebaut," --- Richtig, zumindest nach dem, was man bisher so vernehmen kann. Besonders dieser Abschnitt der Meldung macht das aber wohl mehr als deutlich! ---> Zitat: "Microsoft soll sich künftig ganz auf "Geräte und Dienste" konzentrieren. Im Unternehmen wird die Zielsetzung des Umbaus mit "funktionaler Kohärenz" umschrieben. Dabei will man sich zum einen auf weniger Produkte konzentrieren, auf diese dann aber richtig [...]" <--- Das entspricht genau dem, was Apple seit Jahren praktiziert und einen Großteil ihres Erfolges ausmacht. Microsoft hat das Ganze offenbar über einen langen Zeitraum analysiert und sieht in dieser Vorgehensweise wohl auch den einzig richtigen Weg, das Unternehmen wieder auf einen profitableren Kurs zu bekommen. Und ein weiterer Beleg für Microsofts Annäherung an Apples Firmenphilosophie, ist Ballmers Aussage vom letzten Jahr, dass er bzw. Microsoft dem Konkurrenten Apple kein Geschäftsfeld alleine überlassen will, in dem dieses Unternehmen aktiv ist. ( http://diepresse.com/home/techscience/hightech/microsoft/1264051/MicrosoftChef_Ueberlassen-Apple-nichts-kampflos ) Auf der anderen Seite wird sich MS aber auch ein ganzes Stück in Richtung Google orientieren. Denn dieser Konkurrent stiehlt MS ebenfalls seit Jahren die Show. Wie ich hier schon mehrfach erwähnt habe, ist es schließlich kein Zufall, dass Microsoft in letzter Zeit massiv in den Ausbau der eigenen Cloud investiert hat. MS versucht also sozusagen das Kunststück, auf mehreren verschiedenen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Ich bin bei dieser Angelegenheit allerdings ziemlich skeptisch, dass ihnen das auch wirklich gut gelingt. Spannend bleibt es aber auf jeden Fall. :)
 
@KoA: Kann dir nur zustimmen. Ich kann mich auch noch an die Folien von MS erinnern, die durchgesickert sind. In denen war doch alles aufgelistet was Apple so erfolgreich macht und was alles nachgebaut werden muss.
 
@Eristoff: Ich habe selten so einen Mist gelesen. Wenn hier jemand Copy-Weltmeister ist dann wohl iApple, die kopieren inzwischen sogar Namen von Microsoft.
 
@FrankZapps: Einfach mal Geschichte lernen...
 
@Eristoff: Selbst erst einmal die Geschichte lernen. Apple hat nicht nur von MS geklaut sondern auch sehr viel von GEM bis zur Fensteranimation!
 
@FrankZapps: Keiner sagt dass Apple nix klaut. Aber MS ist immer noch Weltmeister im Kopieren.
 
Ich denke, dass man das ganze aus Marketinggründen bei Microsoft stark dramatisiert. Letztendlich ist das ein nötiger Schritt um die Querelen um Zuständigkeiten zu beenden. Man ist nun mal den Schritt gegangen und hat einige Produkte zusammengelegt, nun muss man eben auch intern unterschiedliche Gruppen zusammenlegen um den Kurs fortzufahren und vor allem zu beschleunigen. Mit mehr als 3 unterschiedlichen Teams kann man eben nicht an einem plattformübergreifenden Produkt arbeiten ohne dabei immer wieder auf Schwiergikeiten in Kommunikation und Organisation zu treffen.
 
@deadbeatcat: Ich glaube eher, dass es von der Presse so dramatisiert wird. Von MS selbst hört man dazu ja nichts und offenbar gab es auch intern noch gar nichts darüber zu hören.
 
@HeadCrash: Die müssen halt dem Umstand, dass sie längst nicht mehr ein reines Softwareunternehmen sind, auch irgendwann mal Rechnung tragen. Ansonsten lesen sich die meisten Artikel zum Thema Abwendung des drohenden Untergangs von MS wie die jährlichen Meldungen zum Durchbruch des Linux-Desktop. Da geb ich schon lange nix mehr drauf.
 
@crmsnrzl: Jepp, seh ich ähnlich. Man spürt zwar die Umstellung der Firma deutlich, denn so was geht ja nun selten ohne Sand im Getriebe von statten, aber dass MS untergeht glaube ich auch nicht. Die Strategien, die MS verfolgt, sind in sich SEHR schlüssig, aber die Umsetzung geht nun mal nicht von jetzt auf gleich. Das ist auch das, was ich gerne als "Windows-8-Problem" bezeichne: das OS wird gerade an neue Nutzungsszenarien angepasst und diese Umstellung merkt man eben.
 
Was sind dann Windows, Office, Server, Sharepoint, die ganzen Business Applikationen? So richtig Dienst nicht aber Gerät wohl ganz bestimmt auch nicht. Irgendwie fehlt da der Bereich Software.
 
@Givarus: Wird in Richtung "Software as a Service" gehen.
 
@Givarus: Wieso kein Dienst? Es gibt Software, die eindeutig keinen Dienst darstellen und auch Dienste, die eindeutig keine Software darstellen. Aber meistens ist die Trennung nicht klar, Software und Dienste sind nur schwer zu trennen. Und in Zukunft praktisch gar nicht mehr machbar. Also kann man es auch in Dienste zusammenfassen.
 
Ohh...die neue Struktur...
 
"Geräte und dienste!"!? Klingt als will Ballmer jetzt Apple und Google nachmachen. Fragt sich nur ob man das braucht wenn es auch noch Apple und Google gibt. Vielleicht sollte Microsoft besser was innovatives machen anstatt ewig irgendwo hinterher zu hecheln.
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