Überwachung hat Grenzen nur in Technik & Kosten

Die Enthüllungen über die Überwachungs­programme der Geheimdienste haben Menschen, die sich mit der Materie befassen, nicht deshalb erstaunt, weil sie diese grundsätzlich nicht für Möglich gehalten hätten - sondern wegen ihres Umfanges. mehr... Nsa, National Security Agency, NSA Logo Bildquelle: NSA Internet, überwachung, Daten, Netzwerk, Ethernet Internet, überwachung, Daten, Netzwerk, Ethernet Flickr

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
wäre es nicht auch an der zeit dass z.b. newsseiten wie winfuture / heise / golem usw. generell https anbieten? immerhin gibt es ja hier auch logins mit username und passwort.
 
@Darkstar85: was kein absoluter Schutz ist, wenn man sich mal durchliest, wie SSL Termination Proxy funktioniert. Das ist eine teilweise gewollte Lücke um SSL Verkehr durch Proxies ebenfalls auf Malware zu überprüfen. Gerade bei großen Unternehmen wird dies auf positive Art und Weise umgesetzt.
 
@TurboV6: zeigt der browser da dann nichts an? dass ssl generell kein schutz ist, ist mir bewusst... gerade wenn man bedenkt wo die großen CA's sind... aber ein bisschen was sollte so langsam mal gemacht werden.
 
@Darkstar85: nein, weil das Zertifikat durch den Proxy ersetzt wird. Der Proxy nimmt das Zertifikat des Webservers entgegen, entschlüsselt und untersucht den Inhalt. Anschließend verschlüsselt der Proxy den Inhalt wieder mit seinem Zertifikat und schickt den Response an den Client. Wenn der Proxy wiederum ein A Zertifikat hat, was bei sowas normal ist, wird dies automatisch als vertrauenswürdig eingestuft. Das fällt leider nur auf, wenn man EV-Zertifikate einsetzt. Nur EV-Zertifikate erzeugen zB auch die grüne Adressleiste. Diese werden zB von Micosoft (Skydrive) und vor allem von Banken verwendet und kosten mal kurz 800-1000€ pro Jahr (deutscher Markt, 500$ US Markt). Alle anderen erzeugen nur das Schloss vor der Adressleiste und sind bereits ab 10$ pro Jahr und ohne Inhaberverifizierung zu haben (SSLDirect).
 
@TurboV6:thx für die gute erklärung! :) +
 
@TurboV6: Es soll ja keine absolute Sicherheit bringen, aber jeder kleine Beitrag, von jedem einzelnen der die Spionage erschwert ist zu Begrüßen. Wir sollten alle so viel (sinnlose) Daten wie möglich produzieren um uns vor denen "da oben" zu schützen. Der ganze Nonsens auf Facebook ist ein guter Anfang, aber es das geht noch lange nicht weit genug! Edit: Gute Erklärung!
 
@Darkstar85: mal ne ironische, sarkastische Frage dazu: kannst du auch was dazu sagen, wie gut bei ner https Verbindung Werbung eingebaut werden kann ? Nicht das Winfuture sich da extrem schwer mit tut, auf einmal in Richtung pleite gehen wandert.. *fg
 
"Wenn die Kosten der Überwachung eines Tages gegen Null gehen, bleiben wir mit unseren veralteten Gesetzen als einzigem Schutz zurück"

Naja, Überwachung...Internet...Urheberrechte alles eben noch #Neuland
 
Und Die USA haben ganz viel Geld, welches sie dafür ausgeben. Zum Teufel mit sozialen Infrastrukturen...
 
@doubledown: Hatte letztens eine Extrapolation im Netz gefunden. Es geht um Telefongespräche in den USA mit 3 Minuten Gesprächszeit. Wenn die in einem bestimmten Format gespeichert werden, dann würde der Betrieb der Anlage mit Anschaffung usw 300 mio$ im initial Jahr kosten und die nächsten Jahre weniger. Die NSA hat ein jährliches 10 mrd $ Budget.
 
@DerTürke: Gestern bei Galileo bin ich fast aus den Socken gekippt: alle Geheimdineste der USA haben zusammen haben ein Jährliches Budget von 80 mrd $.
Und dann wundern sie sich, warum sie auf die Staatspleite zurasseln.
 
@gutenmorgen1: vllt. sind die usa ja (noch) nicht pleite weil sie soviel für spionage ausgeben... wirtschaftsspionage lohnt sich bestimmt... man denke da an die wallstreet, goldman sachs, militär, raumfahrt, usw. die USA wären schön blöd die ganzen daten nicht zu nutzen.
 
überwachung hat keine grenzen? spätestens wenn die leute durchdrehen und sich mit gewalt wehren wird jedem schlipsträger gezeigt das es doch grenzen gibt :)
 
@Matico: Keine Sorge: so lange Brot & Spiele die Leute stillhalten, wird's beim Herummotzen in irgendwelchen Foren bleiben...
 
Lese ich als Konsequenz hier jetzt heraus, daß man hinsichtlich Überwachung weniger oder gar nicht im Fokus steht, wenn man sich von den "Großen" (allen voran Google, aber auch Microsoft, Facebook und noch weitere mehr) konsequent fernhält? Aber selbst dann sind ja noch die technischen Knoten da, die angezapft werden können, auch, wenn ich die Dienste der "Großen" nicht nutze. Was kann ich als Privatnutzer effektiv tun, um nicht oder möglichst wenig überwacht zu werden, aber trotzdem das Internet zu nutzen?
 
@departure: man könnte z.B. mal damit anfangen, statt der Googlesuche DuckDuckGo zu benutzen.
Man könnte Windows runterwerfen und stattdessen Linux nutzen, aber da fängt es schon an: WER macht das? Einige wenige? Vielleicht. Die Masse der Nutzer: Nö.
 
@Bengurion: Und da die Daten von DuckDuck trotzdem durchs Internet fließen, welches eh abgehört wird, bringt das letztendlich 0.
 
@departure: "Was kann ich als Privatnutzer effektiv tun, um nicht oder möglichst wenig überwacht zu werden" Sehr wahrscheinlich nichts. Nicht nur die Großen Spionieren, allein diese Seite hat 14 Tracker.
 
@departure: und es geht weiter: wer ist denn bereit, sein Apple Iphone, wenn er eins hat, nicht weiter zu benutzen? Wer ist denn bereit, sein Android-Smartphone stillzulegen oder wenigstens CM ohne GApps zu nutzen. Wieder das Gleiche: vielleicht wenige, aber die Masse ändert nichts.
Wir sind durch Bequemlichkeit und Komfort schon viel zu sehr korrumpiert.
 
@departure: Nein, das geht nicht. Internet und nicht überwacht in einem Satz, das gibt es nicht mehr. Wenn GB die Unterseekabel anzapft, kannst du soviel auf andere Anbieter ausweichen wie du willst, da kannst du dir sogar eine eigene Suchmaschine basteln. Mehr oder weniger Anonym könntest du in der Bibliothek surfen, allerdings nur dann, wenn du dich absolut nirgends einloggst (oder dich immer wieder neu registrierst). Viel Spaß :-D
 
@departure: Ich würde mal behaupten, dass man überhaupt nichts tun kann. Wenn man versucht sich zu "verstecken", wird man erst recht "gesucht". Auch Verschlüsselung bringt denke ich herzlich wenig, da sich die NSA seit ihrem bestehen mit genau diesem Thema beschäftigt und bei einem 10 mrd-Budget sich davon eher nicht hindern lässt.
 
@gutenmorgen1: Naja, aber seine Daten in der Cloud zu verschlüsseln (etwa mit Cloudfogger), ist schon nicht verkehrt. Warum sollte man es den Schlapphüten ganz so einfach machen?
 
@Bengurion: Wenn du schon was verschlüsseln willst, dann bitte mit OpenSource-Software. ClosedSource-Zeugs bringt dann gar nichts, weil man nicht weiss ob die NSA oder sonstwer da nicht ihre Hintertürchen drin hat.
 
Hier die Lösung, damit die Kosten nicht gegen Null tendieren: http://www.der-postillon.com/2013/07/gema-erhebt-gebuhren-auf-prism-und.html
 
@OttONormalUser: Sehr geile Idee :D
 
Wenn wie nicht andauernd von allen Medien gebetsmühlenartig zu hören bekämen, wie demokratisch hier alles ist, würde mich das alles weit weniger ankotzen. Das ist genau wie in der Werbung. Was oft genug wiederholt wird, glaubt man irgendwann. Also Vorsicht bei solchen Aussagen. Alles Manipulation.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!