Konsolen: Inflationsbereinigter Vergleich der Preise

Seit der Spielemesse E3 ist es bekannt, wie viel die Next-Generation-Konsolen von Sony und Microsoft kosten werden, nämlich 399 bzw. 499 Euro. Eine Berechnung vergleicht die Preise mit früheren Konsolen und zwar unter Berücksichtigung der Inflation. mehr... Playstation, Konsolen, SEGA, NES, Sony PlayStation 2, SNES, Gamecube Bildquelle: Jared Lindsay / Flickr Playstation, Konsolen, SEGA, NES, Sony PlayStation 2, SNES, Gamecube Playstation, Konsolen, SEGA, NES, Sony PlayStation 2, SNES, Gamecube Jared Lindsay / Flickr

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Endlich mal ein vernünftiger Preisvergleich. Ich hatte zwar noch in Erinnerung dass das NeoGeo schweineteuer war, aber jetzt weiß ich wieder, warum damals alle so gestöhnt haben. edit:typo
 
@Gorxx: Tja, wahrscheinlich kann man einen Atari 2600 oder Neo Geo inzwischen für 20$ produzieren. Wäre er nach dem heutigen Stand der Technik entwickelt worden, würde das Teil vielleicht 100€ kosten. In 30 Jahren könnte man wahrscheinlich eine Xbox One für 5€ in einem handlichen Handyformat kaufen. Inflation hin oder her. Wäre das der Stand der Technik, könnten die Preise durchaus realistisch sein.
 
@Gorxx: Ich hab nen NeoGeo und jedes Spiel sieht immer noch besser aus als jeder Call of Duty Teil.
 
@wuddih: Das meinst du jetzt nicht wirklich ernst, oder? Das Teil kam 1991 auf den Markt, da gab es doch selbst für viel Geld nicht ansatzweise die heutige Rechenleistung/Grafikpower zu kaufen, weil die Technik einfach nicht so weit war.
 
@DON666: ich bin mir auch ganz sicher, dass da absolut kein Fünkchen Ironie drin war...
 
@elbosso: Gerade wenn der Begriff "Call of Duty" fällt, meinen viele das verdammt ernst, denn immerhin ist das eine der meistgehassten Spieleserien überhaupt. Deshalb hab ich noch mal nachgefragt; ich habe NeoGeo niemals selbst gesehen, hab also keine Ahnung, ob das nun was taugte oder nicht.
 
@DON666: Ob man COD nun mag oder nicht; es sollte klar sein, dass sich gerade in dem Zeitraum enorm viel an der Technik getan haben muss und es nur Ironie gewesen sein kann...
 
@elbosso: War keine Ironie, CallofDuty ist Quake3 Engine, das Zeugs ist 13 Jahre alt, auch wenn man ohne Hilfe von id Software da verschlimmbessert hat, grafisch ist die Weiterentwicklung quasi null. bessere Texturen über höhere Ressourcenanforderungen durchzusetzen ist keine grafische Verbesserung. Für Beat em ups war NeoGeo eine grafische Revolution, Leider waren das auch auch 90% aller Titel auf dem System, daher kein Erfolg, aber es werden heute noch Indie Titles auf NeoGeo Niveau herausgebracht.
 
@elbosso: Danke erst mal für das ganze Minusgeklicke, du siehst ja an [re:7], dass wuddih das scheinbar wirklich ernst meinte, und an meinem [re:3], dass ich das ganze von vorneherein angezweifelt habe. Also wer ist hier nun der Dösbaddel?
 
@wuddih:

Sicher???
 
@realGoliath: Was sicher? Das CoD auf Quake3 Engine läuft? Ja. http://en.wikipedia.org/wiki/IW_engine .. knapp 70% aller Consolenbefehle aus Q3 funktionieren auch noch in BO2, die "Verbesserungen" sind bei weiten nicht id Tech Niveau laufen schlecht und unperformant und man benutzt bis heute GtkRadiant zum Level designen, das würde nicht funktionieren, wenn der Kern der Engine nich auf idTech basieren würde.
 
Bei Statistik-Ämtern scheint es wohl auch sowas wie ein Sommerloch zu geben....
 
@Lonnerd: Ars Technica ein Statistik - Amt??? Da blitzt wohl heftige Unkenntnis auf oder eine Leseschwäche!
 
@Kiebitz: "mit Hilfe des Bureau of Labor Statistics (vergleichbar mit dem Statistischen Bundesamt)" wer lesen kann ist klar im Vorteil...
 
@Lonnerd: Upps! Entschuldigung!
 
Interessant wäre es auch die Preise mal ins Verhältnis zur Kaufkraft zu setzen. Also wieviel Prozent eines durchschnittlichen Monatslohns hätte man damals und heute für eine Konsole berappen müssen.
 
@kubatsch007: Die Wörter inflationsbereinigt und kaufkraftbereinigt sind identisch.
 
@Gorxx: So stimmt meine Aussage aber.
Interessant wäre es auch die Preise mal ins Verhältnis zum durchschnittlichen Lohn zu setzen. Also wieviel Prozent eines durchschnittlichen Monatslohns hätte man damals und heute für eine Konsole berappen müssen.
 
@kubatsch007: Durchnittnettoeinkommen in Deutschland ~2700€, rechnen mußt du schon selbst. Quelle: http://goo.gl/NgnD7
 
@Gorxx: Fehlen nur noch die Jahre ab 1977 ;)
 
@Gorxx: Das Durchnittnettoeinkommen ist mehr als Doppelt so hoch, was ich bekomme... ich finde sowas immer recht verfälscht, da Beamtengehälter usw ja auch den Durchschnitt nach Oben drücken. Laut der Seite ist mein Nettoeinkommen unter dem eines Arbeitlosen. ja klar, dafür geh ich 160-180h/Monat arbeiten.
 
@DARK-THREAT: Die Seite zeigt den Durchschnitt eines HAUSHALTES. In aller Regel gehen die da von 2 Einkommen aus. Nehme ich mal so an.
 
@DARK-THREAT: Obwohl, auf den 2. Blick. Das würde mit dem Arbeitslosengeld nicht passen bei 2 Personen. ___ Argh, fühl mich gerade so schlecht, wenn ich die Zahlen sehe. :-(
 
@Gorxx (re:3): Wieder nicht ganz richtig! Den Betrag den Du dargestellt hast benennt das Nettoeinkommen, also Brutto minus Steuern und Sozialabgaben usw. Das VERFÜGBARE Nettoeinkommen, also das was man ausgeben kann, beträgt nur 1.345€ im Durchschnitt. Es ist die Summe, die nach den lebensnotwendigen Ausgaben verbleibt, z.B. für Miete, Lebensmittel, Energie usw. Und nur vom letzteren kannst Du eine Konsole kaufen. Statistik ist immer ein gefährliches Pflaster!
 
@Kiebitz: Sorry, auch das ist nicht ganz korrekt. Die Frage war in welchem Verhältnis es zum Nettogehalt steht. Natürlich müssen dann die Kosten für Miete, Lebensmittel, Kredite, etc, noch abgezogen werden, daher auch mein Link zu der Seite, da werden ja auch beide Werte genannt, sowie der Hinweis zum selber Rechnen. Auch geht es nicht um die Kaufkraft (da bin ich bei Dir) oder Inflation, sondern um deren bereinigten Werte. Bsp. die Kaufkraft eines Euros unterscheidet sich ja schon in Dt. zwischen Ost und West (e.g. Gehalt vs. Mieten). Der kaufkraftbereinigte Wert versucht das dann wiederum abzubilden. Inflationsbereinigt sind daher auch die vergleichbaren kaufkraftbereinigte Werte über die Jahre hinweg (Inflation/Deflation).
 
@Gorxx: Du schriebst:"...Die Wörter inflationsbereinigt und kaufkraftbereinigt sind identisch...". Ich bleibe mal dabei, es ist nicht identisch! Inflationsbereinigt ergibt den Wehrt einer Sache / Leistung usw. wenn man von dem aktuellen Preis hierfür die fortlaufende Inflationsrate abzieht und so auf einen ursprünglichen Preis zurückkommt. Maßstab ist also die Inflation. Bei Kaufkraftbereinigt ergibt sich ein Wert der aktuelles Einkommen UND Inflation berücksichtigt. Z.B. immer "höher" werdende Einkommen im Verhältnis zur weiter steigenden Inflation. Insofern ist der Satz in der News "die Inflation die Kaufkraft verringert hat" auch nicht richtig. Da die Einkommen normalerweise über die Jahre bei uns mehr gestiegen sind als die Inflation bleibt ein "Zugewinn" übrig, der die Kaufkraft erhöht hat. Auch von daher können die Begriffe inflationsbereinigt und kaufkraftbereinigt nicht identisch sein, weil sie ganz unterschiedliche Werte als Ausgangsbasis haben:Inflation= laufende Verteuerung) und Kaufkraft= (noch) ständig steigendes Netto-Einkommen über den Wert der Inflation. Sicher wird diese Relation immer geringer, ist aber im Durchschnitt noch so.
 
@Kiebitz: Leider auch falsch, back to the basics: Die Wertminderung einer Währung auf die Kaufkraft nennt man Inflation (Vorgang) umgekehrt Deflation. Generell gilt der ermittelte Wert welcher den Lohnanstieg (Kompensation) mit der Währungsminderung (Inflation) in Einklang bringt als kaufkraftbereinigt/inlfationsbereinigt.
 
@Gorxx: Ich lasse das mal so stehen. Wir werden uns doch nicht hier einigen. Man muß ja auch nicht immer der gleichen Ansicht sein.
 
@Gorxx (re:1): Falsch! Die Kaufkraft kann steigen (durch immer höhere Verdienste/Einkommen) auch bei steigender Inflation (wenn die Inflation unter der zunehmenden Kaufkraft liegt). Aber die Kaufkraft kann auch sinken, wenn die Inflation über das zunehmende Einkommen liegt bzw. das Einkommen stagniert oder gar sinkt!
Die Kaufkraft gibt an, wie viel mit einer bestimmten Menge Geld gehandelt oder konsumiert werden kann.
Man redet daher immer von nominellem Wachstum und realem Wachstum. Nominell bezieht sich auf den Geldbetrag und real auf die eigentliche Kaufkraft. ERGO: Die Worte "inflationsbereinigt" und "kaufkraftbereinigt" sind NICHT identisch und deren Werte auch nicht!
 
Oh ja 3DO und NEO GEO waren mega teuer damals.. auch die Spiele haben 499-599 DM gekostet! Übertrieben teuer :D Aber dafür waren die technisch ne Generation weiter als die anderen Konsolen ^^
 
@Turkishflavor: Hatte damals ein Neo Geo. Es war halt Automatentechnik. (und ja die Preise für die Spiele waren übelst) BTW mein Lieblingsspiel http://youtu.be/VkHQJqs5VsA ;) Sonst gab es ja da eigentlich fast nur Fighting Games.
 
@Turkishflavor: Was? 500 - 600 DM für ein Spiel???
 
@Tommy1967: jep. Gab aber auch 390 DM Spiele. Das hier war so ein preiswertes.... hust.... Spiel :) http://youtu.be/HvFuRvZaQLw
 
@Tommy1967: jo, die Preise waren auch deshalb so heftig, weil die Module für damalige Verhältnisse eine gigantische Speichermenge hatten. Theoretisch waren bis zu 330 Mbit ( damals hatte man ja immer schön noch Bit angegeben, klang na h mehr ;) ) möglich. Ich hatte auch eins. Es war einfach ne ganz anderes Kaliber zu den sonst erhältlichen Konsolen. Allein der Controller war der Hammer. Als dann das NeoGeo CD auf den Markt kamen, waren die Spiel normal teuer. So um die 120DM. Allerdings hatte es nur ein ein Single Speed Laufwerk, und dadurch erbärmliche Ladezeiten. Aber das NeoGeo war einfach ein Wahnsinnsgerät.
 
@newmatrixman: Wahrscheinlich waren diese Module alleine schon enorm teuer und daher auch dieser hohe Preis. Meine erste Konsole war die PS1. Man war das ein Erlebnis damals Resident Evil 1 und 2 und Metal Gear Solid zu zocken. Habe euch beide (+)
 
@Tommy1967: korrekt, die Spiele waren aufgrund der Module so teuer. Zum gleichen Zeitpunkt war man bei Nintendo stolz, 16 oder 32 Mbit Module zu haben. Da waren NeoGeo Spiele schon auf über 100MBit in der Nutzung. Was sich grafisch, aufgrund der technischen Überlegenheit, deutlich auszahlte. Es war einfach der König der Konsolen und in Deutschland und meines Wissens überhaupt in Europa, nur als Import zu bekommen. Vor allem war der Hersteller SNK selbst der größte Anbieter von Spielen für seine Konsole. Zu 90% hochklassige 2D Prügler. Die Playsi kam ja erst 95 auf den Markt. Das NeoGeo 91, glaube.
 
mir fehlen hier Philips G7000 und G7400. Das waren Ende der 70er und Anfang der 80er ziemlich angesagte Konsolen.
 
Hm, ich hatte immer das Gefühl, dass der Sega Dreamcast sehr teuer war. Waren die Spiele damals teurer als z.B. die vom SNES? Oder war der SNES einfach nur verbreiteter? Ich hab damals meine Spiele überwiegend über Tauschgeschäfte auf dem Flohmarkt bekommen. Da gabs aber irgendwie niemals ein Dreamcast-Spiel. Das waren noch Zeiten... *In Erinnerungen schwelg*
 
Heißt das, dass meine funktionierende Atari 2600 jr sich noch gut verkaufen würde... ;)
 
viel Interessanter finde ich die Tatsache das Spiele auf den Konsolen meist teurer sind als auf dem PC. Und das obwohl die meisten Spiele nochmals für den PC angepasst werden müssen und es auf den PC wesentlich einfacher ist, Spiele illegal zu downloaden und zu spielen als auf einer Konsole.

Dem zufolge machen Raubkopien Spiele eher günstiger als teurer.
 
liegt eventuell daran, dass konsolenhersteller von den spieleschmieden gebuehren verlangen. weiters werden sich anpassungen an die unterschiedlichen hardware im preis niederschlagen. pc hardware muss der nutzer selber nach oder aufruesten damit sein lieblingsspiel vll so laueft wie ewartet...
 
Gibts sowas eigentlich auch für PC's und Home-Computer? Ich möcht gern wissen wieviel der Apple II und der erste IBM-PC nach heutigen Maßstäben kosten würde.
 
Finde es viel beschissener, dass die XBox One/PS4/Spiele und viele andere Sachen für den gleichen US$ Wert in EURO verkauft werden. Einfach mal 1:1 umrechnen ohne Divisenkurse zu beachten? ___ Sicher kommen hier und da noch Zölle und anderes dazu, trotzdem ist es nie 1:1.
 
@mr.return: Wenn du in den USA in einen Laden gehst und ein Artikel steht dort ausgeschrieben für 49 USD, wirst du an der Kasse zwischen 50,96 und 53,63 USD zahlen (je nach Staat). Der Sale Tax kommt immer noch dazu...
 
@DARK-THREAT: Trotzdem nicht 1:1. Und der US Sale Tax spielt da erst mal keine Rolle, wenn ich es im Ausland kaufe. Schau dir z.B. mal Spiele bei Steam an.
 
Mein geliebtes Sega Mega Drive fehlt in der Liste. Mir ist schleierhaft, warum? Das Teil war damals Anfang der 90er (?) ziemlich angesagt und hatte eine super Technik, welche sogar bereits damals einfache 3D-Spiele erlaubte.
 
@tommy1977: Steht drin. Da die Liste aber aus USA kommt, steht es unter dem dortigen Namen "Sega Genesis" drin. (an 8. Stelle)
 
@wolftarkin: Danke! Jetzt, wo du es so schreibst, erinnere ich mich auch wieder daran. ;-)
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