Egon Krenz: Social Networks hätten Mauer gestürzt

Der letzte Generalsekretär der DDR-Regierungspartei SED, Egon Krenz, glaubt, dass die DDR im Zeitalter sozialer Netzwerke die innerdeutsche Mauer nicht hätte aufrecht erhalten können. mehr... Masse, Menschenmenge, Köpfe Bildquelle: James Cridland / Flickr Menschen, Masse, Leute, Menschenmenge, Köpfe Menschen, Masse, Leute, Menschenmenge, Köpfe James Cridland / Flickr

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Das ist alles absolute Spekulation, wie es um die Mauer heute stände, wenn sie noch nicht gefallen wäre. Ich denke nur das eine Wiedervereinigung der beiden Deutschen Staaten heute nicht mehr machbar gewesen wäre. Die Mauer wäre bestimmt irgendwann gefallen, dann aber als getrennte Staaten.
 
@kkp2321: Das DDR-Regime hätte Facebook und co. einfach blockiert und der Kuchen wäre gegessen. Im übrigen wäre die Zwei-Staatenlösung gar nicht mal so schlecht gewesen. Ist ja eh Verarsche, dass wir seit über 20 Jahren den Soli leisten müssen um die wirtschaft im Osten wieder auf Trab zu bringen, wo erstens mittlerweile klar ist, dass das nicht passieren wird und zweitens Oststädte teilweise besser dastehen als so manche Weststadt. Aber OK, Stammtisch.
 
@Memfis:
Auch wenn das ganz Offtopic ist - ich habe gerade mal ins Netz geschaut und wollte mal wissen wofür das Geld aus dem Soli ausgegeben wird - ja ein Teil des Geld fließt in den Osten - ABER das Geld ist nicht zweckgebunden!
Zitat:
"Der Soli wurde auch für Kriegsausgaben und als Unterstützung für Länder Ost- und Südeuropas aufgewendet .Der Soli wird heute für verschiedenste Ausgaben verwendet"
 
@Nur ein Nutzer: Was auf so ziemlich jede andere Steuer zutrifft. Das Geld wird verwendet wie es gerade "gebraucht" wird. Ich meine mich zu erinnern wie mal gesagt wurde, dass der Soli nur für ein Jahr erhoben werden sollte. Vermutlich aber nur ein Missverständnis und gemeint war ein Jahrhundert. Der Soli ist genauso eine Verarsche wie das Märchen, dass die Mauer fiel weil einige Ostdeutsche protestierten und der Staat gutmütig nachgegeben hat.
 
@Memfis: Ein wenig informieren wäre vor der Abgabe von nicht belegbaren Äußerungen von Vorteil. Und selbst, wenn dem so wäre, denk mal drüber nach, wer 40 Jahre auf vieles verzichten musste und in welchem Teil Deutschlands die Bausubstanz verfiel. Und keine Angst, auch deine Stadt (wo immer du auch wohnst) bekommt mal wieder die finanzielle Zuwendung, die benötigt wird. Keine Ahnung, wie alt du bist, aber wer ernsthaft über eine Zwei-Staten-Lösung nachdenkt, ist entweder ein ewig Gestriger oder hat weder die DDR noch die BRD miterlebt.
 
@tommy1977: Och nein. Bitte. Nicht wieder die "Wir waren 40 Jahre lang eingesperrt"-Nummer.
 
@Memfis: Halt dich echt mal zurück! Ich meine das ernst und falls du dich mal mit der Geschichte vor und nach der Wende beschäfftigen würdest, dann wüsstest du auch, was ich meine! Das hat nichts mit eingesperrt zu tun...es ging hier um den Soli. Und wenn du dich mal im Ostteil unseres Landes umschauen würdest, dann würdest du viele Ecken sehen, welche noch lange brauchen, um wieder in einem normalen Zustand zu "erstrahlen". Leider ist der jetzige Zustand oftmals auch bedingt durch den "Ausverkauf" durch skrupellose "West-Haie" nach der Wende zustande gekommen. Sei einfach froh, dass du im "besseren" Teil Deutschlands aufgewachsen bist und die Kinderüberraschung nicht das Highlight des Jahres sein musste.
 
@tommy1977: Als ich vor ~10 Jahren nach Berlin rüber bin habe ich vor allem eines gesehen: nagelneue Autobahnen. Schien besonders wichtig gewesen zu sein. Natürlich gibt es im Osten arme Städte, aber die gibt es im Westen genauso. Gab letztens mal eine Reportage über das Ruhrgebiet wie da einige Städte und Gemeinden regelrecht verfallen seitdem die Boomzeiten im Bergbau vorbei sind. Vielleicht sollten wir einen Ruhrsoli erheben. Der wird dann zwar auch wieder anders verwendet, aber wen kümmerts noch?
Aber lassen wir das ganze besser. Ich denke nur der Soli ist ein schönes Beispiel dafür wie die Politik uns verarscht. Eine Steuer die zeitlich begrenzt sein sollte und nun dauerhaft erhoben wird und ursprünglich war es auch das worauf ich hinaus wollte. Edit: Vielleicht ist dir aufgefallen, dass ich nicht einmal Ossi oder Wessi schreibe. Rein menschlich betrachtet mache ich da nämlich überhaupt keinen Unterschied, empfinde diese Ausdrücke als niveaulos und würde sie sogar als Beschimpfung deklarieren.
 
@Memfis: Hätte man die Infrastruktur im Osten nach der Wiedervereinigung etwa mit Patina & Nutzungsspuren neu errichten sollen, damit es nicht so "nagelneu" aussieht? Pfff, was ein Quatsch. Und Kohl wollte 1990 keine "Wiedervereinigungs-Steuer" um alles ordentlich zu fianzieren damit seine Wiederwahl nicht gefährdet wird. Da kam eben dieser Soli. Nunja.
 
@tommy1977: warum mussten sie verzichten? Die Schuld der übrigen Deutschen war es sicher nicht. Wenn, dann war es die Schuld der Russen - soll Deutschland doch Soli von den Russen eintreiben. Wir blechen doch auch für das was irgendn Österreicher gemacht hat. Also könnte Russland ebenfalls Reparationen zahlen für das, was es angerichtet hat. Oder die USA/Großbrittanien/Frankreich - weil sie nur zugesehen haben. Stattdessen wird - mal wieder und in typisch deutscher Manier - der kleine (West)Brüger ausgebeutet - und das auch noch extrem schamlos, denn wenn es nicht dem Osten dient, sondern irgendwelchen anderen Ländern oder was weiß ich - dann kann man den Soli auch einstellen. Ich jedenfalls habe nichts zu verschenken - an niemanden!
 
@Memfis: Mal zur Information: Der Solidaritätszuschlag wird in ganz Deutschland erhoben! Auch die Ossi´s zahlen den! Wie sagte schon Dieter Nuhr: "Wenn man keine Ahnung hat, ...!"
 
@Memfis: ...und Du hast weder was verstanden noch aus der Geschichte gelernt. Wer Äpfel mit Birnen vergleicht und in einen Topf schmeist, der hat in meinen Augen noch nicht mal ne Schule besucht
 
@Memfis: das ist mal wieder typisches wessi-denken. den soli müssen ALLE zahlen, auch die im osten und ich weiß wo von ich rede, denn ich komme von dort und hab den mist von anfang an zahlen dürfen. eine 2 staatenlösung hätte es nie gegeben, dafür hat die bundesregierung viel zu sehr auf ein einig D' bestanden und hin gearbeitet.mit dem soli wird im osten nix auf trab gebracht, denn wer sich mit der geschichte mal beafasst hat, weiß, dass der osten deutschlands früher immer die "kornkammer" des Landes war und im Westen die industrie ansäßig war. die regierung hat es nicht geschafft, die industrie im osten anzusiedeln und somit blieb es wie heute. hohe arbeitslosigkeit im osten und geringere im westen, wobei sich beide teile nicht mehr viel nehmen, da die industrie ja ins ausland abwanderte. die leute im osten sind dazu verdammt worden, in den westen zu gehen um arbeit zu haben, da im osten es nach wie vor kaum arbeit gibt bzw. die löhne geringer sind als im westen, aber den soli müssen sie dort auch abdrücken und nicht nur im westen, zumal der soli von der zuleistenden steuer berechnet wird. Unser Soli fließt wohl eher ins ausland um dort andere zu "retten" anstatt im eigenen land mal endlich alles auf fordermann zu bringen..
 
@inge70: Ich weise nochmal darauf hin, dass ich ohne Ausdrücke wie "Ossi" oder "Wessi" auskomme und auch nicht abfällig "von denen im Osten" rede. @IT-Manager: Das mit der Mauer wieder aufbauen ist Bullshit oder willst du eine Situation wie zwischen Nord- und Südkorea? @All: Im übrigen scheinen einige immer noch nicht kapiert zu haben, dass ich nicht gegen die Menschen im Osten wettere, sondern gegen die verlogene Politik und die trifft Gesamt-Deutschland. Im Westen gibt es auch Städte und Gemeinden bei denen es bergab ging und die heute vor sich hinvegitieren, während so manche Ost-Kommune zu neuem Leben erstrahlt ist. Ich denke man sollte da einfach mal anfangen etwas mehr zu differenzieren und das Geld dorthin geben wo es wirklich gebraucht wird und nicht wie es irgendwann Anfang der 1990er Jahre definiert wurde. Mit dem Beispiel "Soli" scheine ich aber Salz in die Wunde zu streuen. Sorry, das war eigentlich nicht meine Absicht, aber irgendwie lesen alle nur "Memfis ist gegen Soli, also ist er gegen Ostdeutschland und will die Mauer wieder." DAS IST UNSINN!
 
@kkp2321: in der ddr hatten nur wenige erst festnetztelephon...der rest musste zur in fast jedem ort vorhandenen telphonzelle oder bei auslandsgesprächen zum postamt laufen...westgespräche mußten sogar stunden vorher angemeldet werden(und wurden dann ausnahmslos mitgehört)...westliche presseerzeugnisse waren ausnahmslos verboten...die ddr hätte sicher nie ein internet für jedermann zugelassen...noch nicht mal ein iranisches...nur eine ausgewählte personengruppe hätte überhaupt zugriff bekommen weil der real existierende sozialismus nichts so sehr gefürchtet hat wie die wahrheit...so wie jede diktatur...wo wären die eliten auch gelandet, wenn wir schon vor der wende erfahren hätten, daß "alles zum wohle des volkes" in wirklichkeit nur für die politischen eliten im und in verbindung zum wandlitzparadies galt...
 
@Rulf: Naja, was "das Wohl des Volkes" angeht hat sich die Politik nicht all zu sehr verändert.
 
@Memfis: das blöde heutzutage ist nur, daß der wähler zwar frei wählen kann, er im grunde genommen aber keine wahl hat...oder anders gesagt: man sucht/wählt immer nur das kleinere übel...wenn ich mir unsere regierenden so anschaue, da hätte bei mir jeder hausverbot...
 
@Rulf: Ich wähle die Piraten und wenn es die nicht gäbe würde ich eine andere kleine Partei wählen. Wäre das nicht möglich würde ich darüber nachdenken die NPD zu wählen. Nicht weil ich deren Ideologie gut heiße, sondern weil man da wenigstens weis, dass man Scheiße wählt und um den Druck auf die "bürgerlichen" Parteien zu erhöhen, denn wenigstens sind sie sich darin einig, dass wir keine NPD wollen und würden bei entsprechend bedrohlichen Ergebnissen vielleicht anfangen vernünftig zu regieren und im sinne des Volkes zu handeln und nicht im Sinne von Lobbyisten und dem eigenen Bankkonto. (Ist es eigentlich Zufall, dass die NPD in den Wahlergebnissen immer mit einem braunen Balken dargestellt werden?)
 
@Rulf: Zumindest im Berliner Bereich hätten die Westdeutschen den Osten per WLAN komplett versorgt. Die Solidarität hätten sie gehabt und der Schmuggel von UMTS-Sticks etc. wäre an der Tagesordnung.
 
@kkp2321: Ich bin sofort bereit einen Monatslohn zu spenden, wenn die Mauer wieder gebaut würde. :-P Wir habe dort eine Niederlassung. Das Personal dort ist so arrogant, dass man sich dafür schämen muss. Sparsamkeit ist auch nicht ihre Tugend.
 
@IT-Manager: Niederlassung wo? Osten? Westen? Wenn ihr mit der Niederlassung so unzufrieden seid, dann macht sie dicht und verlagert sie nach China oder Jugoslawien oder oder!!!
 
Das ist doch Unsinn. Es hätte keine Mobiltelefone und auch kein Internet gegeben - schon deswegen, weil die Staatssicherheitssdienste nicht jedes Telefon und jeden PC überprüfen könnte, wie es notwendig gewesen wäre.
 
@MiBe: Man hätte schlicht das Iran-Modell gefahren. Ein komplett physisch eigenes Netz für die DDR und den Ostblock. Aber ist sowieso alles Spekulation, weil man nicht wirklich wissen kann, wie sich das Medium Internet als Ganzes entwickelt hätte, wäre die Welt noch immer "Zweigeteilt".
 
@MiBe: die Frage ist doch : was könnte ein PC in der "DDR 2013" oder gäbe es ein Mobilfunknetz ?
die Computer waren 1989 in der DDR schon Ihrer Zeit hinterherhinkend (Basic,Kasettenlaufwerk).
Wie groß wäre ein Smartphone made in GDR produziert in Frankfurt/O ??
Wie lange müsste Mann auf sein Smartphone warte ? solange wie auf einen Trabi?
...jetzt werden einige "Schlaue" meinen es hättte dann Importware gegeben ???...was hätte die "DDR 2013 "dafür auf dem Weltmarkt bieten können ???

....hätte ,wäre ...Sonnenschein
 
@dasnettetom: Man Du hast ja gar keine Ahnung. Es gab durchaus x86 kompatible Rechner mit Festplatte und sogar in Farbe und bunt von Robotron. Lief locker Dos drauf. Was Du meinst, waren damals die bereits erhältlichen Homerechner, und auch die hatte bereits externe Floppy. Was hatte die DDR denn für die schrottigen ELTA-Videorekorder zu bieten, die importiert wurden (und 7000 Ostmark kosteten)?
 
@iPeople: Einige hier wissen nicht was alles aus der DDR kam und als tolle "Westware" verkauft wurde.
 
@skyjagger: Jepp. Und der Witz , es gab bereits in den 80ern 16 Bit-Rechner.
 
@iPeople: Ja und einige davon wurden in Lizenz an Intel und Konsorten verkauft...
 
@skyjagger: Jo die DDR hat Massen für Quelle, Karstadt, den gesamten Maschinenbausektor und auch für die Computerindustrie in der BRD hergestellt. Des Weiteren waren viele DDR-Bürger als Billigarbeiter im sogenannten NSW (nichtsozialistische Wirtschaft) als Devisenbringer und Billigarbeiter in der BRD arbeiten. Ich denke ohne Wiedervereinigung wäre die DDR weiter zu einem Billiglohnland innerhalb Europas ausgebaut worden, ähnlich der Sonderwirtschaftszone Kaesong in Südkorea.
 
@F98: und weswegen müssen WIR dann Soli zahlen??? Soll die ehemalige DDR doch Russland Reparationen zahlen lassen statt den Westen. Der Westen tat der DDR sogar was gutes, indem es deren Produkte kaufte.
 
@MiBe: ...sehe ich nichtz so, da wäre die Überprüfung durch die Stasi einfacher und effizienter gewesen. Vermutlich hätten dann aber die Gefängnisse nicht ausgereicht. Zum Glück musste man Das nicht rausfinden.
 
@MiBe: man hätte die preise für solche geräte in so hohe dimensionen gedrückt, dass der normale bürger sich das garnicht leisten kann. gleiches passiert mit farbfernseher und videorekorder als die auf den markt kamen. die hätten das schon irgendwie geschafft, solche technik aus dem land zu halten..
 
@inge70: ach deswegen die Schlangen der wartenden, als umgelabelte Videorekorder für 7000 Ostemark verkauft wurden, weilsnsivh keiner leisten konnte.
 
Die Mauer wäre noch höher gewesen. Und die Stasi hätte wohl Prism 3.0.
 
@oldbrandy: Auf jedem Wachturm wär ein Störsender
 
Spekulationen über was gewesen wäre sind sinnlos. Könnte man ja gleich bis zum Urknall zurückgehen. Und zweitens: Da kann er jetzt noch so herumsülzen und Marx auf modern trimmen, sein Buch werde ich mir trotzdem nicht kaufen.
 
@noComment: Überhaupt mal einen Blick reingeworfen? Ich denke nicht....
 
@skyjagger: Wie denn auch? Wenn es doch erst in den "kommenden" Tagen veröffentlicht wird. Und ging es mir primär um den Inhalt des Buches oder um die Promotion dafür. Denn nichts anderes sind seine Äu0erungen, als verkappte Werbung. Mit Begriffen wie Facebook und Apple erreicht man natürlich heutzutage auch jüngere Leser, obwohl Apple und Facebook überhaupt nichts - ich wiederhole; überhaupt nichts - mit der deutschen Vergangenheit zu tun haben.
 
@skyjagger: Ich werde auch künftig nicht reinschauen. Krenz war 120%ig linientreu, lange Zeit der Chef der Pioniere und schon als Honeckers Nachfolger aufgebaut. Sollte mich stark wundern, wenn der plötzlich ehrlich und mit gesundem Realitätssinn schreibt, das werden eher die Memoiren eines alten Mannes sein, der bedauert, dass er nicht mehr als toller Staatslenker auftreten durfte. Der Typ hat sich ja schon vor 20 Jahren hingestellt und behauptet, dass man ihm die Maueröffnung zu verdanken habe und das ist ja mal ziemlich frei erlogen. Sein Buch wird dann voraussichtlich ähnlichen geistigen Dünnpfiff enthalten, denn da gehts doch eh nur um das Geld und nicht um Tatsachen. An Enthüllungen glaube ich auch nicht, denn der Bursche wird seiner alten Bagage sicherlich keins reinwürgen, die zu erwartetende Retourkutsche würde er nämlich nicht überstehen. Ergo werden da ein paar handverlesene "Enthüüllungen" und Histörchen drin stehen und viel ideologisches Geschwurbel um das verschrobene Weltbild des Herrn Krenz. Da hab ich Egon Olsen deutlich lieber als Egon Krenz.
 
Krenz, dieser alte Schwätzer. Hat sich mal in den 90ern eine Ohrfeige eingefangen im Publikum, als er dreist behauptete, dass er die Maueröffnung bewirkt habe. Den sollen sie nach Kuba abschieben oder besser nach Sibirien und fertig, da kann er dann seinen Sozialismus voll auskosten.
 
@Drachen: Es ist doch gerade das schöne an unserer Gesellschaft das selbst Egon so einen Kram von sich geben kann. Jetzt müsste nur noch der Regierung daran gelegen sein das die Bevölkerung vollumfänglich ein Bildungsniveau hat das mit solchen Aussagen problemlos umgehen kann und alles wäre in Butter.
 
@hezekiah: da arbeiten wir ja stark drauf zu, die menschen werden systematisch verdummt, damit jeder mit solchen aussagen einfach unbeschwingt klar kommt, wer er sie nicht versteht...
 
@hezekiah: das Bildungsniveau wird nie erreicht - und weil es nie erreicht wird, werden solche Gedanken (im übrigen wie die der Braunen, Linken, Salafisten und anderer Störenfriede) perfekter Nährboden für die rebellische Jugend sein, die von der jetzigen Politik - völlig zurecht - vollkommen desillusioniert ist. Mit Gerechtigkeit hat nämlich weder die USA noch die deutsche Regierung viel zu tun - und von der EU schweigen wir lieber gleich, sonst wird es peinlich.
 
Sieht man ja an Nordkorea. Die sind ja dank Facebook auch wieder total wiedervereinigt. Und erst die Renaissance der Menschenrechte in China, Russland, Weißrussland und den USA seit es Facebook gibt. Facebook gefällt ihm wohl eher weil er sich da an seine gute alte Stasi erinnert fühlt, da wird der alte Mann ganz nostalgisch..
 
@lutschboy: Oder neidisch, weil es heute viel einfacher ist, wie jüngste Ereignisse beweisen ;)
 
Die hätten alle über Nacht rübergemacht, nach Neuland!
 
@Rumbalotte: weil es ja in Neuland soviel besser ist....
 
wow und bautechnik von heute hätte denn sturz vom turm zu babel verhindert^^
 
@hellboy666: Der Turmbau scheiterte nicht an der Statik. Lies nochmal nach. (Gen 11,1–9)
 
Eine Internetverbindung hätte es in der DDR nie gegeben.
 
@redParadise: Das hat man über Westfernsehen auch immer gesagt. Und dennoch konnten Bürger in Grenznähe in den Genuss kommen. Und ein Smartphone oder Tablet (mit UMTS) hätte man auch in die DDR schmuggeln können. Diese Aktion hätte bestimmt die BBC finanziert (wie auch den Tunnelbau 57). :)
 
@redParadise: Doch, hätte es zum Beispiel per Modem.
 
Jetzt wissen wir auf jeden Fall, dass der Herr Krenz noch lebt.
 
Im Gegenteil Herr Krenz! Die Mauer wird aktuell wieder aufgebaut! Und endlich braucht man keinen Blockwart mehr, dass übernehmen wir selbst.
 
Er hat schon recht. Das Internetzeitalter hätte die DDR nicht überlebt, obwohl: Mit was hätte man auch ins Internet gehen sollen , mit dem KC87 von Robotron? :D :D Obwohl der erste 32bit Rechner von Robotron kam und an den Westen verkauft wurde so hatten wir nichts vergleichbares um eigentlich überhaupt Internetfähig gewesen sein zu können. :D Wo ich 17 war kam die Wende und wir hatten fast alle keinen Computer aber dafür ein Spulentonband von Tesla ^^ :D
 
@dd2ren: Zitat:"...so hatten wir nichts vergleichbares um eigentlich überhaupt Internetfähig gewesen sein zu können." So kannst das nicht Sehen. Die gesamten Zuleitungen der Telefone waren aus gutem (0,85mm Kupferdraht) Schau dir heute mal die dünnen Drätchen an!
 
@rubberduck: Ja aber die Endgeräte fehlten ^^ Ein Fernseher kam schon alleine 6500 Mark, weißte was da ein Computer kam wenn man überhaupt die connections hatte um einen zu bekommen ^^ Wir hatten ja nicht mal ein Telefon! Ich kenne keinen von damals der ein Telefon hatte. Der Konsum neben uns war der einzige den ich kenne der eins hatte ^^
 
@dd2ren: Ich weiß was damal so ein Gerät von Robotron gekostet hat. Da hatte man die Wahl zw. einem Wartburg oder eben so einem Gerät. Abgesehen davon gab es schon Modems die PC-Eignung hatten. Was meinste den wie die Fax Geräte betrieben wurden. Und auf dierser Basis waren die PCs verbunden. Zum Beispiel das Berg-u. Hüttenkombinat A.Funk hatte diese Rechner und die waren alle bis in Witschaftsministerium in Berlin verbunden.
Achso, der Normalverbraucher konnte, wenn er denn so einen Rechner hätte kaufen können ca. 21.000,- DDR-MArk hinblättern müssen.
 
@rubberduck: Jo ich weiß. Mein Kumpel hatte den KC87 weil der Vater bei Robotron arbeitete. In wie weit jetzt bei der DDR PC´s fortgeschritten wären weiß ich nicht aber ich glaube nicht das wir alle sowas hätten. Telefon wäre jetzt in der DDR schon Luxus gewesen ^^ Aber kann mich auch täuschen und wir würden jetzt fortschrittlicher sein. :D :D Hattest du eigentlich auch ein Raduga früher? ^^ fällt mir gerade so ein :p Da kommt echt Nostalgie auf wenn man an früher denkt. :D Vom Raduga habe ich früher mit meinem Sonett 77 mit Mikrofon aufgenommen ^^ Oh man waren das geile Zeiten ^^
 
@dd2ren: ...leider kommen die Zeiten nicht wieder. Es war eben nicht alles schlecht in der DDR. Und wenn ich mir heutzutage den Cirkus im Bundestag anschaue, so muss ich Festellen daß es da zuviele Maulmacher gibt= viel Reden aber nix dahinter. Bei der DDR war das viel besser! wenig passiert, aber verhungert und auf der Straße gelandet ist niemand. (zumindest wurde nicht darüber geredet) aber Das ist ein anderes Kapitel.
 
@rubberduck: Meine Jugend war Klasse ^^ Am Samstag brauchtest du nur 10 Mark und warst besoffen und satt :D Das muss mir mal einer heute nachmachen ^^ :p Es war bei weitem nicht alles schlecht in der DDR ;) Nur Technik und Obst war Mangelware ^^
 
@dd2ren: ja wer zugedröhnt ist macht keinen ärger...eine halbe in der kneipe kostete ich glaube so 53pfennige...ne bockwurst dazu und man war in der tat blau, satt und ruhig gestellt...komme aus ner ehemals 16k einwohnerstadt da war außer den 5kneipen und zwei gaststädten kulturell überhaupt nix geboten und für die jugend gabs nur einmal die woche disco(max 60plätze)...
 
@dd2ren: 6500mark waren der jahresverdienst eines facharbeiters oder angestellten...nur mal zur verdeutlichung...ein billiger farbfernseher russischer bauart(mit tlw noch veralteter röhrentechnik und dementsprechend brandgefahr) kostete aber nur ca 3500mark...
 
@Rulf: 6500 Mark Jahresverdienst eines Facharbeiters? Meine Mutter verdiente damals schon als Reinigungskraft bei der Straßenbahn so knapp 800. Also ich verdiente als Drucker 1100 Mark im Monat. Und ein Farbfernseher kam 6500 Mark und mit Fernbedienung kam er 6800 Mark. Einen Raduga, also einen russischen Farbfernseher bekam man für ca. 500 aber das Teil wog auch ewig viel ^^ und brannte schnell ab ^^ Oder es war damals bei unserem Raduga ein Schnäppchen. :)
 
@dd2ren: dann hast du in ner großstadt, eher im süden(bei den sachsen) geschafft, oder jede menge zuschläge...bei uns in der gegend hatte ein facharbeiter so zw 550 und 700 im monat...
 
@Rulf: Jo, in Dresden. Aber gab es da etwa mehr Geld als woanders? Wusste ich noch gar nicht ^^ Waren bei mir auch 3 Schichten.
 
@Rulf: unsinn, der durchschnittsarbeiter hatte knapp 10.000 Ost-Mark. Meine mutter bekam als Küchenhilfe im Kindergarten ca. 850 Ost-Mark ausgezahlt, was dann 9.600 Mark/Jahr waren. die meisten Vaäter arbeiteten im Schichtbetrieb und hatten mehr raus. Meiner bis 20.000 ost-Mark/Jahr. also ganz sooo arm waren wir damals nicht, aber sparen musste man trotzdem, wenn man sich was leisten wollte. Ich war 18 als die Wende kam und war auf meinen Kassettenrekorder total stolz. der war mit abnehmbaren boxen und kam mal so 2200 Ost-mark. Also im osten war alles teuer was technik anging, denn so konnte man das volk im zaum halten.. ABER es hatte auch JEDER arbeit und ein zuhause. nicht wie heute, wo es dem staat am hintern vorbei geht, wenn die arbeitslosen immer mehr werden bzw. der arbeitnehmer, aufgrund explodierender lebenserhaltungskosten, mit seinem lohn es kaum noch schafft, sein leben zu finanzieren..
 
@dd2ren: falsch. Ein Farbfernseher (51er Bild mit Fernbedienung) kam 4800 Mark. Der kc85/3 kam mit Floppy und erweiterungsmodul knappe 1600 Mark . Im Prinzip erschwingliche Preise. Wenn du zur wende 17 warst, bist du offensichtlich mit Scheuklappen durch die Zone gelaufen. Es gab nämlich auch Kassette , nix nur spilentonband von Tesla. Ein Tapedeck hmk100 konnte von der qualität der Aufnahme locker mit einem Sony oder techniks oder Pioneer mithalten (allerdings nicht im Funktionsumfang). Telefon war allerdings wirklich Luxus, und man musste ewig warten.
 
@inge70: Mein erster Lohn nach der Lehre war 610 Mark, das war 1984. Die 10K im Jahr hätte ich so schnell nicht gehabt. Und es hatte nicht jeder Arbeit, aber das ist ein anderes Kapitel.
 
@iPeople: Falsch, der Fernseher kam 6500 Mark, da bin ich mir ganz sicher. Meine Schwester hat ihn sich damals auch gekauft. Das mit dem Tesla war doch nur so lustig gemeint denn ich hatte auch mein JVC-Doppel-Kassettendeck Rekorder. Außerdem habe ich doch nicht gesagt das es keine guten Geräte gab! Mal nicht immer gleich so übertreiben.
 
@dd2ren: Das war dann aber ein 63er. Es gab mehrere Modelle. Man konnte auch einen für 4300 kaufen, das war dann ein 51er Farb-TV.
 
@iPeople: So einer hier aber frage mich jetzt nicht wie groß der war. http://goo.gl/0i9Rr
Wohnst du in Berlin? Dort gabs vielleicht Computer zu kaufen aber in Dresden wüsste ich nicht wo es damals einen gab.
 
@dd2ren: Das war der für 4300. Den gabs auch mit FB, dann kostete der 4800. Dieses Modell kostete definitiv keine 6500 Ost-Mark. Ich hatte den nämlich auch, und zwar mit FB.
 
@iPeople: War vielleicht gerade neu und damit teuer, ka , meine Schwester hat aber soviel bezahlt.
 
@dd2ren: Im Osten gabs keine sinkenden Preise bei sowas. Das war ein Colormat, 51er Bild. Der für 6500 Mark war ein Colotron, 61er Bild.
 
@iPeople: Ist schon lange her ^^ Dann war es eben der Colotron. Zumindest war der scheiß teuer ^^
 
@dd2ren: Siehe [o9]->[re:1]!
 
@dd2ren: Die Endgerte haben nicht gefehlt. Die Leute hatten massig C64, Amiga 500 und Atari 1040ST. Das Geld war definitiv da auch wenn die Preise astronomisch waren, haben die Leute einem einen gebrauchten C64 für ~10000Mark und die 1541II für 12-15000Mark aus der Hand gerissen. Koste es was es wolle.
 
@F98: Ich kenne keinen einzigen der einen C64 damals hatte außer nach der Wende! Denn da habe ich mir auch meinen C64 und danach den C128 gekauft.
 
@dd2ren: Ende der 80er kann man ohnehin nicht mit heute vergleichen, wie es einige hier scheinbar tun. Auch im Westen hatte da noch lange nicht jeder einen Computer, auch wenn natürlich die Commodore Amiga und Atari ST rasch Einzug hielten. Im Osten kamen sie mal wieder nicht hinterher mit der Produktion, deswegen wurde beispielsweise der eigens fürs Volk entwickelte Heimcomputer (HC900) dann später "nur" als Kleincomputer (KC85/3) vertrieben. Der bzw. sein modular erweiterbarer Nachfolger KC85/4 waren übrigens richtig gut, aber kam natürlich zu spät und in viel zu kleinen Stückzahlen. Spulentonbänder waren auch nicht sooo weit verbreitet, denn da kamen diese Kassettenrekorder auf. Sicher können sich hier noch einige an die Modelle Sonett (noch ohne Radio), Anett, Babett und wie sie so hießen, erinnern, ebenso an die robusten Stern-Radios, die man noch heute ab und zu in Küchen oder Gartenlauben im Osten sieht.
 
Erich Honecker hätte das aber anders gesehen.
 
@xcore7: der erich...der hätte dieses neuland gefürchtet wie der teufel das weihwasser...
 
@Rulf: bzw. seine frau hätte ihm das fürchten gelehrt.. :)
 
Warum ist der Krenz eigentlich auf freiem Fuß? :/
 
@DARK-THREAT: weil nicht jeder aus der ehemaligen DDR-regierung dreck am stecken hatte, was für knast gereicht hätte. möglicherweise weiß der auch zu viel und die bundesregierung hat davon abgesehen ihn zu verklagen. Wie viele ehemalige Bonzen waren und sind in gehobenen positionen anstatt ganz unten.. die meisten wissen dinge, das die bundesregierung wahrscheinlich zur hälfte leer wäre, weil details ans tageslicht kämen, was damals da alles geschachert wurde, gerade bei der wiedervereinigung oder auch "ausverkauf des ostens" genannt. die verdienen heute genauso gut geld wie zu DDR-zeiten und müssen sich um nix sorgen. das gleiche betrifft auch ehemalige Stasi-Offiziere, die heute an anderen stellen eingesetzt sind und dem deutschen rechtsstaat auf die sprünge helfen. damals sind nur die kleinen als Bauernopfer "gehängt" worden. die großen fische schwimmen heute noch im geldteich.
 
@inge70: war doch nach Weltkrieg V2.0 nicht anders.
 
Bullshit , gäbe es den Kalten Krieg noch würde es das Internet in heutiger form nicht geben sondern ein getrenntes West Internet und ein Ost Intranet nach Iranischem Modell
 
@prometheus661: So isses. Der RGW hätte sein eigenes Netz, die Schnittstellen zum Westen wären wie damals bei den Telefonnetzen nur wenige und sehr gut (von beiden seiten!) überwacht.
 
Hallo Ihr Nostalgieker, es wird mehr und mehr Off Topic. Eigentlich geht es hier um die veröffentlichung des Buches von Egon Kranz und wie er darin spekuliert wie sich das Internet in der DDR entwickelt hätte wenn es die DDR denn heute noch geben würde. Da kann man nur spekulieren denn vergesst nicht, wenn man an einer Ecke etwas verändert, ändert sich auch an anderen Ecken etwas. Wie lehrte uns die Geschichte "Alles hängt mit allem zusammen"
 
blaaaa facebook in der ddr na klar ... ;) man durfte nicht mal englische musik hören aber englische websiten hätten sie zugelassen ^^
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