Amazons Autorip-Service startet nun in Deutschland

Der Online-Händler Amazon hat seinen AutoRip-Service nun auch in Deutschland gestartet. Auf CD oder Schallplatte gekaufte Musik kann dabei zusätzlich auch in digitaler Form heruntergeladen werden. mehr... Amazon, Logo, Versandhandel Bildquelle: DPA Amazon, Mp3, AutoRip Amazon, Mp3, AutoRip Amazon

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Aha, die GEMA lässt also doch mit sich verhandeln. Im YouTube-Streit wird ja gerne behauptet, dass die Vergütungen nicht verhandelbar sind. (wenn ich das richtig verstanden habe).
 
@Potty: Bei Youtube sind sich mit ihrer Forderung schon 50% runter, was aber immer noch 10mal so viel ist wie in den USA.
 
@Potty: Mit der GEMA konnte man schon immer vehandeln. Und auch durchaus erfolgreich. Bei dem Amazon-Modell ist nur fragwürdig, warum da nochmal GEMA gezahlt wird. Diese Gebühr wird ja bereits für den Original-Datenträger entrichtet. Das Dienstleistungsmodell von Amazon ist ja eigentlich nichts anderes als eine Privatkopie bzw. Backup für einen Kunden, für seine Lizenzrechtlich korrekt erworbenen Produkte. Also nicht die Lizenzgebühr an und für sich finde ich verwerflich, sondern die Mehrfachabzocke für ein und das selbe Produkt.
 
@LastFrontier: Das ist eben das Merkmal der Gema. Sie hat mit Fairness nichts zu tun, baut sich ihre eigenen Regeln und bekommt dafür noch Schützenhilfe vom Staat.
 
@gutenmorgen1: blablabla... Aber jeder Künstler tritt ihr aus freien Stücken bei und gibt somit einen klaren Auftrag an die GEMA, in seinem Namen so zu handeln wie sie es tut. Gäbe es die GEMA nicht, wären die Gebühren genauso hoch, nur müsste jeder Künstler einzeln mit den Plattformen verhandeln. Da den Künstlern das zu viel Arbeit ist, lassen sie sich durch die GEMA vertreten. Wem das nicht gefällt, möge sich bitte bei den Künstlern beschweren, denn nur die haben die Entscheidung dazu gefällt, die GEMA macht nur das, was ihre Kunden (=die Künstler) von ihnen vertraglich verlangen. So schlecht scheint es den Künstlern damit auch nicht zu gehen, denn es zwingt sie keiner, der GEMA beizutreten. Es heißt ja immer, dass vor allem kleinere Künstler finanziell so benachteiligt wären und darum die GEMA hassen würden. Nur warum zum Kuckuck treten sie dann überhaupt bei, wenn sie ohne GEMA so viel mehr Geld mit ihrer Musik verdienen würden? Dann ist das wohl doch nicht so, und die GEMA ist vielleicht doch nicht so unwichtig und überflüssig...
 
@mh0001: BULLSHIT! Und da kann ich Dir aus erster, nein zweiter Hand (bin nur der Sohn und nicht in der Band meiner Ma) sagen, dass sie die GEMA ziemlich zum kotzen finden, aber praktisch nicht anders können. Tritt man nicht ein, kann jeder Depp die Lieder klaun und vermarkten. Sie zahlen als Band mehr(!) als sie damit einnehmen. Sie müssen für ihren eigenen Auftritt (es gibt eigentlich nur einmal im Jahr von denen einen größeren Auftritt; ist eine kleine Regionalband) mehrere Hundert Euro zahlen!!! (Hallo?! für die eigene Musik! Nix Coverband o.ä.). Unterm Strich ein Minusgeschäft. Es sind aber Lehrer und Musiker und keine Juristen. Ich behaupte mal die meisten Musiker sind weniger Hobyjuristen, die in der Lage sind wirklich Ihre Rechte einzufordern. Die GEMA ist eine sehr gute Idee, aber inzwischen ist deren Praxis völlig an der Realität vorei und mit fair hat das schon gar nichts zu tun, weder für Kunden noch für Bands....
 
@bowflow: "Tritt man nicht ein, kann jeder Depp die Lieder klaun und vermarkten." - Nö, das Urheberrecht gilt natürlich auch dann, wenn man nicht in der GEMA ist. Man müsste sich halt nur selber um die Durchsetzung kümmern. Und dass derjenige, der die Durchsetzung kontrolliert, daran dann auch etwas verdienen will, finde ich eigtl. nur logisch.
Außerdem, dass die Lieder geklaut und von anderen vermarktet werden wie blöde, wäre für eine Band, bei der selbst ein größerer Auftritt keine 100€ an Einnahmen generiert, recht ungewöhnlich. Ist die Nachfrage jetzt da oder nicht? Die GEMA macht natürlich nur dann Sinn, wenn man mit der eigenen Musik auch eine größere Zielgruppe anspricht, sonst ist ein solcher Verwaltungsapparat natürlich Overkill.
Außerdem unterschreibst du beim Beitritt, dass du die Verwertungsrechte an deinen Werken an die GEMA abtrittst. Damit ist das schlicht und ergreifend nicht mehr alleine DEIN Werk, was du da aufführst. Wenn ich mein Auto verkaufe, darf ich auch nicht weiterhin damit rumfahren wie ich will.
 
@mh0001: Ganz genau, Du trittst der GEMA bei, weil Du denkst, Du hast zwei drei gute Lieder, aus denen könnte mal was werden und hast aber nicht die Wahl und musst gleich alles was Du so machst an die GEMA "verkaufen". Logisch kann man sich auch selbst vertreten, aber wie gesagt ist nicht jeder ein Jurist (und ja, es ist eine Vollzzeitaufgabe seine Rechte einzufordern). Gerade kleine Bands sind da total angearscht, denn sie haben eigentlich keine Alternative. Finanziell Sinn macht das ganze überhaupt nicht. Aber es geht besonders den kleinen Hobbybands eben auch gar nicht darum nun großartig Geld zu verdienen. Aber wenn man nur einen Auftritt im Jahr hat, mit 200 Leuten Publikum und dafür dann mehrere hndert (den genauen Betrag weiß ich nicht mehr, aber es war meine ich um die 500 Euro) dann weiß ich nicht wie das gerechtfertigt sein soll. Das Geld kommt zumindest defenitiv nicht zurück zu den Künstlern. Zu den Großen vielleicht, die großen die sich wirklich selbst vertreten könnten, weil sie genug Kohle haben. Die Kleinkünstler gucken doof. Wo das Geld verpufft ist die große Frage. Die GEMA ist super, die Geldverteilung fürn Popo.
 
@bowflow: Wenn es den kleinen Bands aber gar nicht darum geht, großartig Geld zu verdienen, warum gehen sie dann überhaupt in die GEMA? Dann dürfte es sie doch auch nicht großartig kümmern, wenn jemand anderes die Werke ohne Gebühren zu entrichten spielt? Das KOSTET die Band dann wenigstens kein Geld, auch wenn natürlich Einnahmen dadurch ebenfalls verloren sind, wenn man sich juristisch nicht selber vertreten will. Aber warum man dann, wenn es wirklich so ein Verlustgeschäft ist, sich gezwungen fühlt, der GEMA beizutreten, hab ich immer noch nicht verstanden.
 
@LastFrontier: Lizenzrechtlich ist die digitale Version eben aber ein völlig anderes Produkt gegenüber der Audio-CD, für das unabhängig von der CD Gebühren fällig werden. Das ist so, wie wenn du erst das normale Album auf CD kaufst und dann später eine Extended Edition, wo zusätzlich noch 3 Songs mehr drauf sind. Trotzdem gehen dann natürlich für alle Lieder nochmal Gebühren ab.
 
@mh0001: Erklär mir mal bitte folgenden Unterschied: Ich kaufe eine CD bei Amazon und der gleiche Inhalt wird nur für mich als backup auf der Cloud zur Verrfügung gestellt. Oder aber ich kaufe irgendwo die CD und erstelle das Bacjup nur für mich auf meiner Festplatte - zahlst du da auch noch mal GEMA-Gebühr?
 
@LastFrontier: Ich kann die Unlogik darin genauso gut verstehen wie du, aber selber anfertigen oder als Händler kostenlos dazugeben ist rechtlich gesehen etwas völlig anderes. Es ist in der Tat so, dass wenn du dir selber eine Kopie von der CD auf den PC machst, es sich dabei um eine Privatkopie handelt für die natürlich keinerlei Gebühren fällig werden. Das mp3-Album, was Amazon für Käufer der CDs dazugibt, ist jedoch nicht unmittelbar durch Rippen deiner (!) CD entstanden, sondern ein alleinstehendes Produkt, das unabhängig von deiner CD entstanden ist.
Rechtlich ist doch bekanntlich vieles nicht dasselbe, was rein von der Logik her natürlich identisch ist. Du darfst z.B. ein Image einer von dir gekauften CD auf deinen PC anfertigen (=Privatkopie), aber es wäre illegal, würdest du dir ein und dasselbe Image irgendwoher aus dem Internet laden, auch wenn du die CD gekauft hast und der Hash des selbsterstellten Image mit dem aus dem Internet identisch wäre. Ersteres ist legal, das zweite illegal.
Man könnte auch so argumentieren, dass einem Teil der Kunden es bislang zu mühsam war, ihre Musiksammlung selber einzulesen. Ich kenne einige Leute, die aus Faulheit einfach einige Alben, die sie bereits auf CD hatten, nochmal bei Amazon als mp3 gekauft haben, als diese günstig im Angebot waren. In dem Kaufpreis waren natürlich auch Gebühren an die GEMA enthalten. Wenn Amazon jetzt die mp3-Alben auch rückwirkend noch kostenlos dazugibt, werden solche Gebühren natürlich nicht mehr entrichtet. Das könnte auch ein Grund sein, warum die GEMA da mitreden wollte.
 
Das waren für mich direkt fünf Alben :)
 
Absolut genial. Danke, danke, danke! :-)
 
@manni22: +1 einfach nur klasse Service von Amazon :)
 
was denn jetzt, RIP oder Convertieren?
 
@hellboy666: konvertieren, wenn es nur in mp3 zur Verfügung gestellt wird
 
Sehr nett, vor allem wenn man ab und zu für Leute ohne Amazon-Account Scheiben mitbestellt... ;)
 
@DON666: war auch mein Gedanke, meine Freunde können sich schon drauf einstellen, dass sie zum Geburtstag nur noch CDs bekommen :D
 
@freach: tja freach, Pech für Dich: Dein Kommentar wurde von Tempora, Prisma und ? sowie ? aufgezeichnet und die Informationen werden an die Rechteverwerter weitergegeben. Durch das Geschenk verschenkst Du auch gleichzeitig die Nutzung der mp3. Behältst Du sie und nutzt sie, machst Du Dich strafbar (nehme ich mal an). ;-)
 
@Bengurion: Tja, dann können die mich gleich knasten. Ich hab mir das ja nicht ausgedacht, sondern nach dem Lesen dieser News Amazon aufgerufen, und (natürlich) sind die Sachen alle da. Ist ja auch logisch, wenn das Zeugs über meinen Account bestellt wurde. Aber das fällt dann wohl unter "Weitergabe im engsten Kreis", und einen "wirksamen Kopierschutz" hab ich ja nun auch nicht geknackt, insofern dürfte das schon in Ordnung sein.
 
@DON666: Juhu.... bin deshalb nun "Heino-Besitzer-wider-Willen" :D
 
@tomsan: Bei mir sind es u. a. etliche "Die drei ???"-Hörspiele, die ich nem Freund auf Cassetten (!!) bestellt hatte ^^
 
@DON666: Verdammt... muss mir mehr "Amazon-lose" Freunde suchen :D
 
Für mich als Macbook Air Besitzer ein Segen :) Jetzt muss ich das USB-Laufwerk nicht mehr dranstecken nur um ne CD auf der Platte zu haben . Bei mir sinds schon 51 Alben die zur verfügung stehen.
 
Genial, habe gleich mal über 90 Alben dazu bekommen :). WMP brauch ich jetzt auch nicht mehr zum CD rippen. Kann jetzt endlich übers Smartphone einen Teil meiner Musiksammlung genießen, denn mit 16GB Speicher kommt man so ja nicht weit. Das einzig schlimme ist halt, das ich sehe wie viel Geld ich eigtl. für meine Musiksammlung in den letzten Jahren ausgegeben habe.
 
Da hat es sich nun doch noch mal extra bezahlt gemacht, dass ich den Grossteil meiner Musiksammlung bei Amazon gekauft habe.
 
Ich finde es bemerkenswert kundenfreundlich, das auch rückwirkend zu machen. Top!
 
@kesan: Amazon mag seine Schattenseiten haben, aber bei Kundenfreundlichkeit macht denen keiner was vor.
 
Geht auch hier in Italien. Alles Top. Auch AutoRip. Super. Kann aber die Sprache leider nicht umstellen, wenn ich es gerne auf deutsch hätte. Aber "Amazon MP3 Uploader" geht momentan (noch) nicht unter Linux.
 
@wertzuiop123: Es werden scheinbar auch nicht die Scheiben "gutgeschrieben", die man über Amazon UK oder US bestellt hat (obwohl selber Account). Da muss ich mich doch direkt dort noch mal eben einloggen und nachsehen... EDIT: Nee, ist immer derselbe Bestand. Dann liegt's wohl daran, dass KISS scheinbar nicht unter die "ripbaren" Künstler fallen, denn es gilt ja nicht für alle. Schade. Trotzdem ein super Service. EDIT2: Oben rechts unter "Settings" lässt sich doch die Sprache ändern.
 
@DON666: @EDIT Genau @EDIT2 Super, DANKE :-)
 
320kBit/s wäre mal gut gewesen
 
Sehr nett von Amazon. Wenn sie jetzt noch die Film-Flatrate für Prime-Nutzer brächten, hätte dieser Service erstmalig einen Sinn für mich.
 
Was mir nicht ganz klar ist: Wird durch diesen neuen Service das Widerrufsrecht tangiert?
 
@karstenschilder: wenn du eine CD zurückschickst verschwinden natürlich auch die MP3 wieder aus dem Player. Solltest du diese aber schon mal runtergeladen haben (haben ja keinen Kopierschutz, der online eine Liezens überprüft oder so), dann wird der Preis für das MP3 Album in Rechnung gestellt.
 
Und wozu braucht man das? Wer kauft denn noch CDs???
 
@borbor: "Laut dem Bundesverband Musikindustrie werden in Deutschland aktuell 80 Prozent der Musik auf Tonträgern gekauft"
http://bit.ly/17AiGgi
 
@Angst.vor.Fett: Bundesverband Musikindustrie, also eine Zusammenkunft von Lobbyisten die das propagieren was sie gerne hätten. Das glaube ich denen natürlich aufs Wort!
 
@kkp2321:

Ich kauf noch Musik auf CDs und habe aktuell 231 CDs :)
 
@wezzy01: Wenn man es als hobby hat, ist das ja auch ok.
 
@kkp2321: Dem Bundesverband dürfte es ziemlich egal sein, ob die Leute ne CD oder MP3 kaufen, solange sie kaufen. Vermutlich ist die Gewinnspanne bei MP3 sogar höher... von daher gibt es keinen Grund diese Daten anzuzweifeln. Es geht ja nicht um illegale Downloads.
 
Gut für uns Konsumenten - schlecht für Abzockkonzerne wie Apple =)
 
@M4dr1cks: Das hat wieder überhauptnichts miteinander zutun.
 
@MrDrBoobs: Ist doch egal.... in jeder News muss es doch einen geben, der gegen Apple was sagt! ;)
 
@tomsan: dann muss noch die Xbox One oder PS4 getrollt werden
 
@MrDrBoobs: *g* stimmt. Dann ncoh was mit Datenschnüffeln rein und damit wäre es komplett
 
Gilt das auch für den Marketplace?
 
grad nachgeschaut : bis auf ein Album von nightwish is echt alles da was ich jemals gekauft hab...
kann mich an manche gar nich mehr erinnern....
aber ich finds cool !!!
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