Viele Deutsche beharren auf Büchern aus Papier

Der E-Book-Markt scheint auch in Deutschland an Fahrt zu gewinnen. Allerdings gibt es noch immer viele Nutzer, die dieser Publikationsform völlig ablehnend gegenüberstehen. mehr... Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Bildquelle: Amazon Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon

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Warum sollte man auch Bücher ersetzen? Sie bieten unübertroffene Vorteile.
 
@kadda67: Jedem gedruckten Buch sollte eine E-Version beiliegen. Wenn man eine bestimmte Passage sucht oder das Buch irgendwohin mitnehmen will, sind die E-Bücher im Vorteil.
 
@kadda67: "unübertroffene Vorteile" ... Zum Beispiel? Vielleicht sind für einige der Unterschied zwischen Display und Papier sehr wichtig. Ansonsten erkenne ich nicht, welche "Killerfeatures" die Bücher haben sollen?!
 
@algo: Paper für das Tütchen am Abend und wenn auf dem Klo mal das Papier ausgeht ;-)
 
@algo: uneingeschränkt verleihbar und weiterverkaufbar, unempfindlich gegen Staub und Dreck, funktioniert immer und überall, braucht niemals Strom (auch nicht nur alle paar Wochen mal), kann ich auch in 60 Jahren noch lesen, wenn Amazon längst zu ist oder die Server abgeschaltet sind, kann als Fliegenklatsche, Türstopper oder Wurfgeschoss missbraucht werden... etc.
 
@lufkin: braucht niemals Strom ? Lesen bei Kerzenschein soll nicht gut für die Augen sein ;)
 
@lufkin: Ein Buch ist mitnichten unbegrenzt oft verleih- oder weiterverkaufbar. Je nach Nutzung verschleißen Bücher sehr schnell. Das Gilt auch für den Dreck: Den Dreck, den ein Buch gut aushält, hält auch ein E-Reader gut aus. Bei Feuchtigkeit sind beide schnell unbrauchbar.
 
@algo: DRM z.b.. Ein Buch aus Papier kann ich verleihen wie ich will. Ich kann es auch solange nutzen wie ich will. Ein E-Book gehört einem nicht, man hat nur eine Nutzungslizenz die jederzeit erlöschen kann. Es gab ja schon mehrere Meldungen darüber das Anbieter E-Books aus der ferne gelöscht haben.
 
@algo: Ein Buch kannste noch in 500 Jahren lesen. Ganz ohne Akku und Lesegerät. Der liebe Gott wusste schon warum er die 10 Gebote auf Steintafeln an Moses gab und nicht auf einem USB-Stick;-)
 
@LastFrontier: Echt? Wie viele der Bücher von vor 500 Jahren kann man denn heute noch lesen?
 
@Jean-Paul Satre: Offensichtlich hast du noch nie eine echte Bibliothek von innen gesehen.
 
@LastFrontier: Garantiert mehr als du. Aber winde dich jetzt nicht raus. Sag mir: Wie viele Prozent der Bücher von vor 500 Jahren kannst du heute noch lesen?
 
@Jean-Paul Satre: www.gutenberg.org - Historische Bücher als ebooks. Damit das Wissen der Menschen nicht verloren geht.
 
@algo: das Killerfeature ist, dass mir kein Blödmann bzw. keine Firma einfach das gekaufte Buch über das Internet löschen kann. Wegnehmen/zerstören kann man das Reader-Gerät ebenso wie das Buch - und das echte Buch kostet dann meist weniger. Außerdem kann man das Buch auch lesen wenn es dunkel ist und man keinen Strom hat bzw. gebrauchen kann.
 
@divStar: Zum Lesen des Buches im Dunkeln brauchst du so oder so eine Lichtquelle, der Vergleich ist daher nicht sehr klug und ich würde den Puntk besser nicht erwähnen. Aber du meist sicherlich, dass man ein herkämmliches Buch bei Tageslicht auch ohne extra Licht/Energieaufwand lesen kann und das geht mit dem E-Book/-Reader) nicht, damit hast du völlig Recht.
 
@Drachen: ich meine auch - und vor allem, dass mir kein Dritter das Buch wieder weglöschen kann ohne, dass ich es merke. Außerdem: wenn ein Buch gestohlen ist, sind sagen wir ... ein paar Euros weg. Wird der Reader gestohlen - hat man oftmals nicht einmal die Möglichkeit sich die e-books auf nen neuen Reader wieder zu laden (weil man sie ja gekauft hat) - vom Verlust des Gerätes ganz abgesehen. Und wie viel Strom wer verbraucht, müsste man nachmessen. Ich glaube aber kaum, dass ein E-Ink-Reader mit Beleuchtung weniger verbraucht als eine Sparbirne. Und gesünder (sofern die Birne hell genug ist) ist es auch (man soll ja auch nicht im Dunklen fernsehen).
 
@divStar: meine eBooks liegen auf dem PC und sind in der Datensicherung mit drin. Auf den Reader kommt nur eine Untermenge. Löschen kann mir daher also niemand was und ein geklauter oder kaputter Reader würden den Bestand an eBooks nicht beeinträchtigen. Scheint mir also eine Frage des Handlings zu sein und nicht den Prinzips. Und ich nutze ePUB-Reader und nicht das abgeschlossene und verkorkste System von Amazon - obwohl ich auch bei Amazon ab und zu diese kostenlosesn Aktions-eBooks runterlade und die dann für meinen Reader konvertiere. Letzteres ist aber unnötig kompliziert und die Vorbereitung etwas kniffelig, nichts für Jedermann also.
 
@divStar, @lufkin: Es tut den Augen keinen dauerhaften schaden, wenn man im dunkeln etwas lesen sollte. Das einzige was passiert ist, dass die Augen kurzzeitig übermüden und sie vielleicht anfangen zu brennen.
 
@algo: Verschenken oder spenden z.Bsp.?!
 
@algo: Die haptische und emotionale Qualität, schätze ich. Das Geräusch des Umblätterns, der Geruch der Cellulose, usw. Klingt romantisch, habe ich mir jedoch sagen lassen.

Der praktische Vorteil erschließt sich mir übrigens auch nicht. Deshalb +1@ctl, analog und digital sind kein Widerspruch.
 
Allgemein mag ich nicht die Restriktionen von Apple+Amazon, die den E-bookmarkt beherrschen, und halten mich erst recht von den Geräten+Ebooks ab. Ich hab lieber Bücher+Mangas als ECHTES Buch in meinen Regal(en). Zudem kann ich auf den "Vorteil", 5000 Bücher (gleichzeitig) lesen zu können, getrost verzichten. Wer liest schon (gleichzeitig) 5000 Bücher!?

Greetz Nivi
 
Es gibt mehrere 100 Jahre alte Bücher, aber zeigt mir mal einen 100 Jahre alten USB Stick ;)
 
@Niviaracerco: "Zudem kann ich auf den "Vorteil", 5000 Bücher (gleichzeitig) lesen zu können, getrost verzichten. Wer liest schon (gleichzeitig) 5000 Bücher!?" Du diskutierst hie rgegen ein Argument an, welches außer dir selber wohl noch nie jemand vorgebracht hat, reine Spiegelfechterei also. Im Urlaub oder mal im Krankenhaus ist der E-Book-Reader unübertroffen, denn da kannst du hunderte von Büchern DABEI haben und recht spontan nach Lust und Laune wechseln - auch wenn die Navigation bei einigen Readern dann wieder davon abhält, weil unübersichtlich und umständlich. Zuhaus hab ich auch mein gut gefülltes Bücherregal. Beides hat unbestreitbare Vorteile, ich nutze daher je nach Umständen mal ein herkömmliches Buch, mal den E-Book-Reader
 
@Niviaracerco: Das musste mir mal vormachen, (gleichzeitig) 5000 Bücher zu lesen. lol
 
So eine Baumverschwendung... ^^
 
@Digisven: Ja und die Kindles werden Gott sei dank mit erneuerbaren Ressourcen hergestellt :/
 
@xxdirtytrashxx: Zum Glück braucht man nicht für jedes einzelne Buch ein separates Lesegerät...
 
@xxdirtytrashxx: Naja sie wachsen unterm Weihnachtsbaum.
 
Mit Nostalgie hat das für mich nichts zu tun... ich trag ja auch noch Klamotten anstatt mich mit ner High-Tech-Nano-Lotosblüten-Paste einzucremen... . Bücher sind nachwie vor praktisch, ohne DRM, ohne teures Lesegerät, ohne Akku, ohne was weiß ich was fürn Müll..
 
@lutschboy: Ich stimme Dir voll zu. Und halte deshalb die Formulierung von C.Cahle "...Der Anteil der harten Nostalgiker..." für mich -höflich ausgedrückt- für sehr einfach gestrickt und vorurteilsbehaftet! Etwas mehr Denke hätte ich einen Redakteur zugetraut!
 
@lutschboy: also den Klamottenvergleich find ich köstlich (y)
 
@lutschboy: Aber du trägst moderne Klamotten und kein selbst erjagtes Fell, der Vergleich passt daher wohl nicht so richtig.
 
@Drachen: Wenn ich ein Fell trag sind das Klamotten. Es geht bei dem Vergleich den ich aufgestellt hab darum, dass eine Sache nicht "nostalgisch" ist, solang sie noch klare Funktionen erfüllt und gegenüber vermeintlich modernerem Vorteile hat. Was du jetzt mit selber jagen willst versteh ich nicht.
 
@lutschboy: E-Books sind auch Bücher wie Felle für dich angeblich Klamotten sind. Worauf ich hinaus wollte, ist dein unsiniger Vergleich. Herkömmliche Bücher und E-Books haben beide ihre Vorteile - und beide erfüllen sehr gut ihre eigentliche Hauptfunktion, nämlich Text zum Lesen darzustellen bzw. zu beinhalten. Je nach Anwendungsfall ist mal die eine Form oder mal die andere vorteilhafter. Daher wirds beide vermutlich noch einige Jahrzehnte parallel geben.
 
@Drachen: Genau das sag ich doch was du schreibst... ich versteh nachwievor nicht was du von mir willst. Genau das was du schreibst sollte mein Vergleich aussagen: Kleider haben Vorteile, genau wie die Nano-Paste Vorteile hat. Kleider zu nutzen ist deshalb nicht nostalgisch, sondern eben weiter auch praktisch und sinnvoll. Das sollte mein Vergleich sagen. Ganz ehrlich, ich weiß nicht, was daran nicht zu verstehen ist und was das jetzt mit Fellen jagen zu tun hatte. Weißt du, indem ich sag ein Fussball ist rund, genau wie eine Tomate, sag ich nicht auch, dass ein Fussball genau wie eine Tomate rot ist, oder eine Frucht. Mein Vergleich war spezifisch, du hast ihn offensichtlich falsch verstanden ^^ Aber ist ja auch völlig egal!
 
@Drachen: Hast Du mal im Kaufhaus versucht bestimmte Klamotten zu erwerben oder im Sommerschlußverkauf oder bei LIDL / Aldi Sonderangebote zu erwischen? Wenn ja, solltest Du eigentlich wissen was das für eine Jagd ist! Da geht´s gnadenlos und ohne Rücksicht zu. Da ist es harmlos dagegen ´nen Biber zu erjagen und ihm das Fell abzuziehen für eine warme Mütze. Und da bekommt der Erwerb moderner Klamotten durchaus Jagdcharakter.
 
@Kiebitz: [+} von mir für die Sommerschlussverkaufsjagdsaison :)
 
@Drachen: versuch mal in der heutigen Zeit selbst erjagtes Fell zu tragen ohne gleich ein Problem mit irgendwelchen Behörden zu haben... außerdem trugen selbst in der Steinzeit nicht alle Menschen Selbsterjagtes. Mit "Handeln" kannten selbst die sich aus. Und moderne Billigklamotten made in China oder Vietnam sind auch nicht unbedingt der letzte Schrei.
 
@lutschboy: Tja - aabe das fortbewegen mittels eines Tieres (Pferd / Esel etc.) machst du auch nicht mehr - du benutzt auch die "stinkende", fossile-Energie-verwendene", "ohne soziale Strukturen" Variante das Motors - und auch hoer haben vor 100 Jahren die Menschen gesagt - schönes Spielzeug das Auto - ABER das Pferd wird immer teil des Transportwesens bleiben ... tja - das stimmt auch noch heute - aber nicht in unseren Gegenden der 1. Welt ...
 
Ich gehöre dazu. Finde das Lesen auf einem Kindle Paperwhite zwar sehr angenehm, aber Bücher im Regal bleiben die Nummer 1. Bücher sind für mich auch Dekoration. Auch macht es Spaß bei anderen Leuten im Bücherregal zu schmökern. Abgesehen davon sind EBooks viel zu teuer, kosten nicht selten 1:1 das gleiche.
 
@hhgs: Besser zum Nachschlagen ? Wo bitte ist ein Display egal ob Monitor oder E-Bookreader übersichtlicher als ein Buch ? Ich kann hin und her blättern 2 bis 3 finger zwischen die Seiten halten um zwischen 2 oder 3 seiten eines Buches zu vergleichen. Gerade bei Fachbüchern sind PDF E-Book etz. einfach nur zum Kotzen wenn man kein Multimonitoring hat.
 
@Nobodyisthebest: Da hast du dich wohl verklickt. Bin aber ganz deiner Meinung!
 
@hhgs: lol so passierts XD
 
@Nobodyisthebest: Gerade beim Nachschlagen finde ich Bücher deutlich im Nachteil - umständliches Suchen, Suche nach einzelnen Wörtern fast aussichtslos und gerade Lexika sind meist hoffnungslos veraltet, unvollständig und alles andere als ausführlich.
 
@dodnet: Super und das Schlagwort gibts im buch dann 25 mal und man weis eigentlich ungefähr wos stehen müsste aber noch 24 andere stellen hat wo man sucht und unter 10 mal falsch wirds dann auch nichts bevor ich das gefunden hab was ich will. In nem Buch schlag ich einfach zurück weil ich weis das da schon mal was war und es mich ja garnicht interssiert was eventuel im buch erst mal noch kommt. Und vor allem wenn ich schnell zwei Seiten vergleichen will kannst du das mit nem E-Book reader Knicken oder hat deiner DIN A3 ?
 
@dodnet: Du in Bücher(Zumindest in der Fachliteratur) da gibt es etwas was sich Stichwortverzeichnis. Da guckt man eben nach dem gesuchten Begriff und bekommt die Seite wo es um diesen Begriff geht. Ich brauche da keine Suchfunktion für.
Dafür hab ich halt den Vorteil den Nobodyisthebest schon erwähnte mit dem gleichzeitigem arbeiten mit mehreren Seiten.
 
Ich kaufe seit dem Kindle nur noch E-Books, weil ich keinen Platz mehr habe und auch eine Menge Geld spare. Auch in der Uni verwende ich z.B. nur noch E-Books, bzw. PDFs weil es einfach besser zum transportieren und zum nachschlagen ist.
 
@L_M_A_O: Besser zum Nachschlagen ? Wo bitte ist ein Display egal ob Monitor oder E-Bookreader übersichtlicher als ein Buch ? Ich kann hin und her blättern 2 bis 3 finger zwischen die Seiten halten um zwischen 2 oder 3 seiten eines Buches zu vergleichen. Gerade bei Fachbüchern sind PDF E-Book etz. einfach nur zum Kotzen wenn man kein Multimonitoring hat.
 
@Nobodyisthebest: Na du kannst wirklich direkt nach dem Suchen was du willst, einfach STRG+ F und schon hast du dein Thema was du gesucht hast.
 
@L_M_A_O: Das was Nobody mient ist, wenn man zwischen mehreren Seiten hin und her schaut und da etwas vergleicht etc. dabei ist ein Buch von Vorteil, wenn man nur eine bestimmte Passage sucht gehts natürlich beim eBook einfacher.
 
@L_M_A_O: Du spartst Geld? Soso, das wäre mir neu. Bis du die Anschaffungskosten deines E-Book-Readers heraus hast, mußt du schon verdammt viele E-Books kaufen. Dazu sind E-Books selten günstiger wie normale Bücher. Gedruckte Bücker kannst du dazu noch problemlos weiterverkaufen. Versuch das mal mit deinen DRM-verseuchten E-Books... Und spätestens, wenn du deine Diplomarbeit schreibst, wirst du E-Books hassen. Markieren und Kopieren ist nun mal wesentlich einfacher mit Textmarker und Fotokopierer. Spätestens beim Anlegen deines Quellenverzeichnis bist du glücklich über jedes gedrucktes Papier.
 
@karacho: Ich habe schon um die 50 Bücher auf meinem Kindle, was die Anschaffungskosten schon wieder ausgeglichen haben. Verkaufen tue ich auch nie Bücher, wenn dann will ich die in der Zukunft nochmal irgendwann lesen. Zu der Diplomarbeit bzw. bei mir Bachelor Arbeit mache ich mir deswegen keine Sorgen. Die Bücher sind da zu teuer zum kaufen bzw. gibt es nicht alle als E-Book zum ausleihen, deshalb werde ich da in die Uni Bibliothek gehen und dort mir dann die echten ausleihen^^
 
Tja für viele scheint es noch "Neuland" zu sein höhöhö ... Ne im Ernst. Ich benutze auch ein eBook Reader von Amazon und wüsste jetzt nicht warum ein Buch besser sein soll. Viel Leser z.B. können mehrere Bücher gleichzeitig dabei haben. Dicke Lexikon, die immer noch besser sind als Übersetzer App, sind als eBook einfach nur komfortabel!
 
Ein E-Book hat nach dem Kauf den Wert 0.
Ich kann nichts mehr damit machen. Dazu sind die Herstellungskosten auch 0 was den Verkaufspreis nicht rechtfertigt.
Ein echtes Buch kann ich verschenken, verkaufen oder zur Not mit heizen.Sogar nach Monate langem Stromausfall kann es noch gelesen werden. Und ob so ein E-Book 100 Jahre hält ist zweifelhaft. Solange ich es nicht theoretisch verkaufen oder verschenken kann kommt mit so ein teil nicht ins Haus.
 
@Trabant: Die Preise sind wirklich eine Frechheit. Das liegt aber an den Verlagen. eBook und "echtes" Buch sind aber auch eine Super Kombi: Talentierte Autoren, die von Verlagen nicht akzeptiert werden und kein Mainstream Mist produzieren, lernt man nur übers Internet und somit als eBook Leser kennen ;)
 
@algo: Stichwort Buchpreisbindung. Soweit ich weiß zahlt man für e-boob 19% Märchensteuer.
 
Nachschlagewerke, diverse Fachliteratur, Zeitungen/Zeitschriften sind für mich in digitaler Form ok. Für alles andere bleibe ich auch bei der klassischen Buchform. Ein richtiges Buch und ein Glas Rotwein dazu hat für mich den gleichen Stellenwert wie das gute alte Vinyl... Selbst im Urlaub stecke ich mir lieber ein paar Paperbacks ein, da ich - abgesehen von einem ausgeschalteten Phone, für den Notfall, man weiss ja nie, nix elektronisches mitnehme (solange ich noch an Filmmaterial komme, bleibe ich sogar für Fotos im Urlaub bei meinen analogen M Leicas - eine color, die andere sw)... Entschleunigung heisst das Zauberwort, man will ja schliesslich mal abschalten, entspannen etc... der "normale" Alltag ist stressig genug.
 
Ein eBook gehört einem nicht. Ebenso wenig wie ein gekaufter MP3-Song. Bei Musik gibt es ausreichend kostenlose Alternativquellen... aber wenn ich für ein Buch schon Geld ausgebe, dann möchte ich es auch besitzen - bleibt also nur die gedruckte Variante!
 
@Basarab: sorry, der Inhalt des Romans im Regal gehört dir auch nicht, ebenso wenig der Inhalt der LP oder CD im Regal. Dir gehört nur das Trägermedium und das kanns du samt Inhalt verleihen, verschenken oder wie auch immer. Beim E-Book gehört dir auchd as Trägermedium, aber nicht der Inhalt. Geht dein Reader kaputt, kannst du die Bücher i.d.R. kostenfrei erneut beim Händler laden, versuch das mal mit einem zerstörten Papierbuch. Vergleichen ist ja gut und schön, aber dann doch bitte richtig und nicht so einseitig. Sag doch einfach, dass es für _dich_ nichts ist und fertig, aber diese albernen, frei erfundenen "Begründungen" sind einfach nur lächerlich.
 
@Drachen: hätte er statt "besitzen" "in der Hand halten" geschireben hättest du es wohl beser verstanden. Er spricht auch nicht von irgendwelchen Rechten am Inhalt der Medien, oder ?
 
@pubsfried: Irrtum deinerseits. Du hälst so oder so nur das Trägermedium in der Hand, egal ob Buch, Schallplatte, E-Boock-Reader oder MP3-Player, und auch nur darauf beziehen sich Besitz und Eigentum. Das macht effektiv keinen Unterschied. Am Inhalt hast du keine Rechte, deswegen darfst du weder das Buch noch das eBook weiter vervielfältigen. Es geht immer nur um die Inhalte, siehe Urheberrecht usw.
 
@Basarab: So ein Quatsch. Nach deiner seltsamen Definition würde mir eine Software auf CD gehören, eine runtergeladene nicht, ein Song auf CD gehört mir, einer als MP3 nicht? Denk nochmal nach ^^
 
Wer will schon DRM Dreck kaufen?
 
@JSM: Fang mit 'nem Duden an ... und E-Books gibts bei vielen Quellen ganz legal auch ohne DRM zu kaufen.
 
Ich gehöre nicht dazu. Wenn ich mir heute so angucke wie verkrampft die Leute ihre dicken Schinken in Bus und Bahn halte, freue ich mich mein e-book reader zwischen Daumen und Zeigefinger schnippen zu können. Ich möchte diese Geräte nicht mehr missen.
 
@kkp2321: Wenn ich sehe, wie lächerlich die Leute mit einem "Brett vor dem Kopf" ähh.. E-Book Reader aussehen, möchte ich mein echtes gedrucktes Buch nicht missen. Und ist es nicht schön, wenn ich mein Buch durch habe, kann ich es sogar an meinen Sitznachbarn weiter verschenken. Nein, ich vermisse keinen DRM-verseuchten E-Book-Reader und ich werde auch niemals so ein Teil vermissen ...
 
Uns ältere werden sie mit ihren Ebooks auch nicht mehr einfangen, aber der Jugend (= die Konsumenten von morgen) müssen sie's täglich in die Köpfe hämmern, irgendwann geht denen die Rechnung schon auf.
 
@rallef: Definiere "uns Ältere" .... und versuch bitte nicht, für andere zu sprechen ;)
 
*auf seine bücherregale schaut* ... das gefühl kann einem kein digitales gerät bieten :)
 
@MaloRox: Ach... http://goo.gl/6lZM7
 
@MaloRox: Demnächst gibts LCD-Leinwände, damit kannst du deine E-Book-Büchersammlung auch großflächig präsentieren. Übrigens ist gerade der Platzbedarf bei Viellesern ein Grund auf E-Books zu wechseln - irgendwann geht der Platz nämlich aus und Bücher verschlingen Unmengen davon.
 
Interessant finde ich das Ganze schon, meiner Mutter haben wir letztes Weihnachten einen Reader und die Anmeldung bei Onleihe geschenkt. Seitdem hat sie kein normales Buch mehr genutzt.
Für mich kommt ein E-Reader aber noch nicht in Frage. Ich bin nicht bereit um die 100€ für einen ordentlichen Reader mit Licht zahlen und dann kosten die E-Books fast immer noch das selbe wie die Buchvariante. Mit dem weiteren Nachteil das ich die E-Books nicht gebraucht verkaufen/kaufen oder verleihen kann.
 
@chris899: Ich finde die eBooks auch zu teuer. Aber da ich ohnehin nur sehr ungern und selten Bücher wieder abgebe, ist dieser Teil für mich nicht sonderlich relevant - eher stört mich, dass ich ein Buch (noch!) nicht problemlos verleihen bzw. kaufen und verschenken kann.
 
@chris899: Sofern es stimmt: http://forum.golem.de/kommentare/wirtschaft/kindle-amazon-erlaubt-den-e-book-verleih/47924,list.html
 
wie sonst sollte man in der öffentlichkeit unbemerkt mit seinem intellekt angeben können ^^
 
warum net beides ? kauf ein papierbuch (was immer, immer besser ist!) und lege eine digitale version bei , für ipad, kindle etc. als coupon. wär doch was ! aber ein mann braucht eine bibliothek im haus - das kann kein reader ersetzen! genau wie einen v8 - wer mag schon einen downgesizeten, künstlich beatmeten v6 ? ich gehöre nicht zu dieser gruppe!
 
@lazsniper2: genau das wünsche ich mir die ganze zeit schon! bei fachbüchern auf jeden fall! das wäre ein echter mehrwert und sehr kundenbindend!
 
@lazsniper2: Ich könnte mir z.B. nicht vorstellen, mir hier noch ein Bücherregal hinzustellen. Der Platz in der Wohnung ist begrenzt. Es mag zwar irgendwo toll aussehen... steht für mich persönlich aber in keinem "Kosten-Nutzen-Verhältnis". Aber so denkt jeder anders, nehme ich an. :-)
 
@RebelSoldier: jo , das stimmt . in der wohnung is das was anderes. ich hab hier 280 qm wohnfläche in nem freistehenden haus, da hats platz für a bücherregal :D
 
Ich musste mir glatt ein Papiertuch kaufen, weil der Verlag dieses Exemplar nicht als ebook herausgibt. Es ist schwerer, passt nicht in die Jackentasche und als es mir gestern runterfiel , ist das Lesezeichen rausgegangen.
 
@iPeople: Und dein Buch hat überlebt, vielleicht ein ein paar geknickte Seiten, das war's. Ein E-Book-Reader hätte dagegen ein Totalschaden. Nichts mehr mit weiterlesen. Schade aber auch ...
 
@karacho: mein Reader ist schon 4 mal vom Tisch gefallen, nix Totalschaden. Die Dinger sind robust.
 
Das e-Book muss einfach die selben vorteile Bieten wie ein Buch.
Ich will keinen eBook Store von Amazon oder so, ich möchte online oder bei Thalia ein par bücher anschauen und dann entweder im Online-Store via Karte oder im Buchladen mit…ähm Download Code oder so. Und dann MIT DRM aber ein sharing dienst um ihn auf andere eBook accounts auszuleihen. Aber da stehen natürlich Konzerne und so immer im weg!
 
Es gibt halt Gelegenheiten, zu denen das elektronische Buch schon praktisch ist. Ich teste grad den Kobo Glo und kann ihm durchaus einiges abgewinnen. Ich lese oft im Dunkeln während meine Freundin neben mir pennt, oder mit offenem Fenster bei der Hitze jetzt. Kein störendes Licht, keine Flattertiere werden angelockt :D Regalmeterweise Bücher hab ich schon, kA wozu ich lese die meisten nur 1 mal. Werke vom Ausmaß der Hyperion Gesänge kann ich komfortabel für Mittagspause mitnehmen. Negativ finde ich eher dass der ursprüngliche Schriftsatz und Schriftart des Buches verloren gehen, sowie natürlich die momentanen Beschaffungskonditionen. Zu teuer usw...
 
Ich würde auch nie für 25 Euro ein Ebook kaufen.

Wenns nichts taugt hat man es zuhause. Weil ein Ebook keiner kauft.

Ein gedrucktes Buch kann man wenigstens weiterverkaufen.
 
@andi1983: Wer bitteschön kauft denn Deine gebrauchten Bücher? Außerdem kann man mit dem Kindl auch Bücher ausleihen. Tausende Bücher gibt es bei Amazon gratis, Bestseller zwischen 2 und 5 Euro. Überhöhte eBook-Preise verlangen nur Deine Papierbücher herstellenden Verlage. Schön, dass es denen jetzt an den Kragen geht und angehende Autoren es nicht mehr nötig haben, bei denen zu betteln. Schön, dass es bald ein Ende hat, dass Buchläden an einem Buch rund 10 Mal mehr verdienen, als der Autor selbst.
 
@Michael41a: und das "Ausleihen" ist bei Amazon so gut versteckt, dass es keiner findet! Noch nichtmal eine Übersicht gibt es, und man muss Prime Kunde sein! Also NICHT kostenlos!
 
@Michael41a: Und beim Kindle bist du gefangen im Amazon-Universum. Andere Reader können mit dem Kindle-Format nichts anfangen. Du setzt auf das falsche Pferd, was mir bei gedruckten Büchern nicht passieren kann. Das gedruckte Buch ist zu 100 Prozent kompatibel, zu jedem und allem.
 
Ich es einfach zu lesen, um zu blättern und dabei den Duft der Seiten zu genießen :) das kann mir kein eBook der Welt geben.
 
@Stefan_der_held: Es gibt auch Bücher die stinken, da wäre mir was geruchsneutrales lieber ;)
 
Viele Deutsche sind halt Umweltschweine.
 
@Michael41a: dann beschäftige dich mal mit dem Thema etwas näher bevor Du solche Aussagen triffts, den die E-Bookreader fallen auch nicht so vom Himmel! Die müssen gefertigt werden und das verbraucht unheimlich viele Grundstoffe unseres Planeten! Und diese Geräte halten bestimmt nicht 500 Jahre wie ein Buch!
 
@bigprice: Ach kommt, und zwar alle beide! Dann können wir auch so diskutieren: Bücher werden geliefert, kosten also Kraftstoff + Abnutzung von LKWs, Maschinen für die Druckherstellung müssen produziert werden, die Farbe ist giftig usw. Und warum redet Ihr beiden von einem eReader und einem Buch, was 50 - 500 Jahre hält? Da setze ich gegen, dass ein Reader 5.000 Bücher und mehr speichern kann. Also, was ist denn nun umweltfreundlicher? 500 Bücher in Papierform, die 500 Jahre alt werden können, oder 500 eBooks, die ewig und drei Tage auf Servern lagern können?
 
@Michael41a: ist so oder so falsch. E-Reader führen zu ganz anderen Lesegewohnheiten, so dass man das schon vom Volumen her nicht mehr vergleichen kann.
 
@Michael41a: Du willst doch nicht etwa behaupten, ein Buch aus Papier (= nachwachsende Rohstoff), welches vielleicht 50 Jahre hält wäre schlechter für die Umwelt als ein E-Book-Reader, der alle paar Wochen Strom verbraucht und vielleicht max. 10 Jahre hält. Hergestellt werden müssen die natürlich auch.
 
Ich glaube es ist auch wesentlich günstiger eine lästige Fliege mit einem Buch zuerschlagen als mit einem E-Bookreader
 
@bigprice: Wenn du schnell und geschickt bist, ist es kein Unterschied. Wenn du aber Schnelligkeit und Genauigkeit durch schiere Kraft kompensierst, dürfte es tasächlich unterschiedlich sein. Was sagstest du doch, wieviele Bücher du auf diese Weise jährlich ruinierst? ;)
 
@Drachen: Wahlweise ein Buch oder 365 E-Book-Reader?
 
@Yun: dann ist das eine Buch aber auch nicht mehr lesbar und man sollte über eine Fliegenklatsche nachdenken *g* Und so gesehen ist ein Hammer auch günstiger zum Nägel einschlagen als ein E-Book-Reader ;)
 
@Drachen: Natürlich benutzt man ein Buch (zum Beispiel Goethes "Faust") mit einem Schutzumschlag; der Inhalt des Buches bleibt vom äußeren temporären Verwendungszweck natürlich unangetastet. Für einen Nagel allerdings würde ich auch einen Hammer bevorzugen.
 
@Yun: [+] und freundliche Grüße. die Erwähnung von Faust hat mir gefallen :) ... ich würd trotzdem eher 'ne Fliegenklatsche nehmen oder die flache Hand (Fliege im Fluge aus der Luft greifen/fangen war früher auch 'ne beliebte Option, aber man wird älter ... *g*) oder eben eher 'ne Zeitung als ein Buch, womit sich der diesbezügliche Vergleich mit einem eReader erledigt ;)
 
IST DOCH KLAR; IMMERHIN WURDE DER MODERNE BUCHDRUCK IN DEUTSCHLAND ERFUNDEN!!
 
Ein Buch kann man auf Klo durchlesen, ein E-Book-Reader muss irgendwann mal an die Steckdose :D
 
@Der_da: Wie lange sitzt du denn aufm Klo, dass du da ein Buch durchlesen kannst? o.O
 
@Der_da: "irgendwann" ist hier das Stichwort. Der Reader muss sicherlich deutlich seltener an die Steckdose, als dass du dein Klo verlassen und das ausgelesene Buch durch ein anderes ersetzen müsstest - außer du liest immer dasselbe, aber dann kannst du auch BLÖD lesen, da steht eh immer dasselbe drin :)
 
Die Vorteile eines eBooks ist für mich die Kompaktheit, es ist visuell ansprechender, mächtiger, interaktiver und besser für ältere Personen geeignet deren die Sehkraft nachlässt. Die heutigen Nachteile findet man eher unter der Rubrik Hardware, auch wenn ich vom e ink Display schon heute begeistert bin, muss die Entwicklung dahin gehen, dass ein Schuss Akkuladung, also einmal Laden = mehrere Jahre e ink Display-Funktionalität beinhalten muss.
 
@AlexKeller: Wo ist denn ein E-Book mit einfachem Text visuell ansprechender, mächtiger, interaktiver und besser als ein normales Buch? ^^
 
@dodnet: Mächtiger? Hat ein normales Buch einen Duden/ein Wörterbuch (beides kostenlos) dabei, wo man unbekannte Wörter nachschlagen/übersetzen kann? Hat ein normales Buch Hintergrundbeleuchtung, falls man abends im Bett lesen möchte? Eine verstellbare Schriftgröße (für ältere Mitbürger)? Eine Vorschaufunktion für andere Bücher? Besitzt ein Buch eine ganze Bibliothek anderer Bücher? Sei ehrlich, Du hast noch nie ein eReader in der Hand gehabt!
 
@Michael41a: vom Leser einstellbare Schriftart wäre auch eine Option, auch wenns vermutlich kaum jemand nutzt.
 
@dodnet: denke @Michael41a hat die ganze Erklärung schon geschrieben
 
@AlexKeller: Wenn du es nicht nutzt, hält es jetzt schon deutlich über ein Jahr *g* ... Deine Forderung richtet sich primär an die Akkus, nicht an den Reader.
 
@Drachen: Stimmt, weil ich z.B das ePub Format so wie es sich heute präsentiert als Fertig erachte. Einzig die Hardware wie der Akku empfinde ich als Flaschenhals und sehe es darum als einer der Hauptgründe an warum eBooks sich noch nicht durchgesetzt haben. Siehe Featureslist des ePub Formats, vor allem die V. 3.0 http://de.slideshare.net/Datamatics_DACH/utilizing-the-full-potential-of-epub-feature-set
 
@AlexKeller: Was hat sich denn schnell durchgesetzt, das wirklich neu war? Doch nur Handys. Selbst Computer und später das Internet brauchte man damals angeblich "nicht unbedingt". Nicht anders ist es bei ebook-Readern. Die werden eine Zeitlang brauchen um sich durchzusetzen, doch in 5 - 7 Jahren kauft keiner mehr ein Papier-Buch, wetten?
 
@Michael41a: Die Wette verlierst du zu 100%. Warum sollten keine mehr verkauft werden?
 
@frankyboy1967: Weil die Menschen auf bequem stehen. Und bequem setzt sich immer durch. Ein Tipp mit dem Zeigefinger und das Buch dann sofort lesen zu können ist halt komfortabler, als ein Buch bestellen und dann auf die Post warten zu müssen. Ob man die Reader derzeit nun gut findet oder nicht, aber bald wird jeder so ein Ding haben.
 
@Michael41a: Die Wette wirst du gnadenlos verlieren. Bestes Beispiel die Schallplatte, auch totgesagt und lebt und lebt. Gedruckte Bücher haben nun mal um längen mehr Vorteil gegenüber DRM-verseuchte E-Book-Reader. Und nicht alles was die Industrie hypt, wird sich durchsetzen.
 
@karacho: DRM stirbt bei eBooks vermutlich ebenso wie bei MP3 wieder aus. Und schon jetzt kann man DRM bereits entfernen. Solange man diese Bücher dann nicht online stellt o.ä., wirds da auch keinen Ärger geben. Nur ist es leider noch zu kompliziert für Otto Normalverbraucher, bei dem propietären Amazon-Geraffel deutlich mehr als bei EPUB. In einem gebe ich dir recht: E-Book-Reader als eigene Geräteklasse werden wohl aussterben, dazu werden Tablets immer leistungsfähiger - und wenn Letztere noch matte Bildschirme kriegen und vielleicht solche Hybrid-Displays TFT+eInk, dann ist der eigenständige Reader tot. eBooks hingegen werden sicherlich nicht aussterben, sondern sich weiter entwickeln und langfristig das gedruckte Buch verdrängen. Liebhaber werden weiter Bücher kaufen, dein Vergleich mit der Schallplatte ist hier m.E. sehr berechtigt.
 
@Drachen: Mit dem DRM kannst Du recht haben. Ich veröffentliche selbst bei Amazon und lasse das DRM seit einiger Zeit weg. Leider kann ich bereits veröffentlichte Bücher nicht mehr DRM-frei machen. Im Autoren-Forum von Amazon gibt es auch viele Autoren, die DRM bereits weglassen.
 
@karacho: Die LP ist ein guter Vergleich. Manchmal will man halt gern etwas "in der Hand haben", sei es eben das größere Coverartwork, das einem nur die LP bieten kann, oder bei Büchern z. B. ein schöner Bildband. So etwas ließe sich natürlich auch auf einem (farbigen) Reader darstellen, ist aber kein Vergleich zu einem großformatigen Hochglanzdruck auf hochwertigem Papier. Von daher wird beides noch sehr, sehr lange parallel existieren, dessen bin ich mir sicher.
 
Was soll man denn sonst ins Regel stellen? Noch mehr Kitsch? Bloß nicht...
 
dann gehöre ich halt auch zu den alten! Ich liebe Bücher, ich mag den Geruch von den Büchern, ich kann mit den Büchern machen was ich will, ich mag es darin rum zu malen, zu makieren, unterlegen etc. etc. etc. Ich möchte darin rumblättern. Ja es ist alt modisch, aber viel gemütlicher. Ich stell mir gerade ein Bild vor, wo ein alter Mann bei Kerzenlicht und Kamin im Schaukelstuhl hockt mit einer Decke über den Beinen, eine Pfeife im Mund und dabei ein gutes Buch liest. Dass nenne ich gemütlichkeit, dass kann mir kein EBook Reader je bieten, klar die meisten haben keinen Kamin etc. Aber ein richtiges Buch in den Händen bietet weit aus mehr als dieser Elektroschrott. Ein Buch aus Papier vermittelt mir ein gutes Lebensgefühl, ein EBook kann mir dass nicht bieten, es ist irgend wie tot vom Gefühl her. Und ausserdem mag ich es meine Regale mit Büchern vollzustellen. Es sieht schön aus, verschönert die Wohnung. Und wenn ich in einer Buchhandlung bin .... herrlich von Büchern umgeben, gemütlich dann im Sofa dort sitzen und in den Büchern rumschmökern. Gerade in den Herbstzeiten vermittelt es mir ein heimeliges Gefühl. Ich persönlich glaube dass richtige Bücher aus Papier ein Lebensgefühl sind und auch vermitteln.
 
@Faith: ich bin mit vielen Büchern groß geworden, habe mehrere Bibliophile in der Verwandschaft und selber einige laufende Meter an Büchern, die ich nicht missen möchte .... aber je nach Situation bevorzuge ich trotzdem den E-Book-Reader. Wenn diese Dinger vielleicht noch multiuserfähig werden, hat man vielleicht mehrere herum liegen und greift sich den nächstbesten, um das auf einem anderen Gerät begonnene Buch einfach weiter zu lesen; der Reader ziehts per WLAN vom heimischen Server und fertig. Bücher haben Vorteile und Nachteile, eReader ebenso - vielleicht treffen sie sich mal irgendwann in der Mitte :)
 
ein buch brauch keine accus! da brauch man keine angst haben das mittedrin das bild wech ist! :-)
 
Vorteil an einem Buch:

Die NSA und der britische Geheimdienst lesen nicht mit :D
 
Ich will hier jetzt nicht den Grammar-Nazi spielen, aber muss es nicht "beharren auf Bücher" heißen? Ohne das N am Ende.
 
@s3bastian: Nö. Hoch lebe der Akkusativ. ;)
 
@ckahle: Es soll heißen: "Römer geht nach Hause"... ;-)
 
@s3bastian: Wer mit solchen Wörtern wie "Grammar-Nazi" operiert, hat nach meiner jahrzehntelangen Erfahrung meistens selber nur mangelhafte Sprachkenntnisse und will meist irgendwas kompensieren oder irgendwen mit dieser unzweifelhaft negativ vorbelegten Bezeichnung herabsetzen und persönlich angreifen. Wer sprachlich besser besser bewandert ist, hat eine solche diffamierende Wortwahl i.d.R. nicht nötig :-)
 
Inzwischen schwanke ich. Bis vor kurzem habe ich Bücher in Papierform gelesen. 10 Bände "Game of Thones"... Die letzten beiden habe ich als "freie Version" als eBook bekommen und statt 700 Seiten nur noch den leichteren Reader halten müssen. Da stehen nun 2 Bände jungfräulich im Regal. Es gibt Bücher, da bevorzuge ich inzwischen den Reader. Außerdem findet man im Web viele DRM-freie eBooks auch kostenlos (wenn man die richtigen Quellen hat!)
 
@Kobold-HH: es gibt ja auch schon viele Shops, wo man eBooks im verbreiteten EPUB-Format DRM-frei kaufen kann, von den gemeinfreien Werken auf gutenberg.org mal ganz abgesehen.
 
@Drachen: Gutenberg.org ist mir eine Wertvolle Quelle, klassischer Literatur. Bei aktuellen Werken, welche ich schon in Papierform habe, gebe ich jedoch kein zweites mal Geld aus. Da muss die "Raubkopie" ausreichen. Eine "Lizenz zum Lesen" habe ich ja schon.
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