Google interessieren Abschlüsse & Noten nicht mehr

Der Suchmaschinenkonzern Google verlässt sich bei der Suche nach den besten neuen Mitarbeitern nicht mehr auf die Noten, die unter einem Universitätsabschluss stehen - und noch nicht einmal auf den Abschluss an sich. mehr... Google, Mitarbeiter, Büro Bildquelle: Google Google, Mitarbeiter, Büro Google, Mitarbeiter, Büro Google

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Das mit den Noten stimmt ja.

Aber meinen die mit dem Abschluss, dass sie dann jeden nehmen ?

Setzen sie dann blöd gesagt einen Metzger an den PC und er soll sich Programmieren aneignen ?
 
@andi1983: Wenn die Problemloesung beim Ausnehmen des Schweines als Top Loesung gesehen wird, wohl schon :) ich kenne auch geschulte Baecker im IT Bereich.
 
@-adrian-: Das ist mal eine Aussage die den Nagel auf den Kopf trifft und die realen Zustände beschreibt.
 
@andi1983: Wenn der "Metzger" sich selbst das programmieren beigebracht hat und dies überdurchschnittlich gut kann ... dann würde Google auch den "Metzger" nehmen.
 
@andi1983: er schneidet die bugs raus. Es gibt hobbyprogrammierer die nix im Beruf mit Programieren machen.
 
@andi1983: Wenn der Metzger in den entsprechenden Situationen gezeigt hat das er besser Probleme lösen kann dann ja und es gibt ja nicht nur Programmierer sondern auch Personen die sich die Konzepte überlegen die dann programmiert werden. Es klingt jedenfalls nicht so als würde es gar kein "Assessment Center" mehr geben denn: "Weiterhin wird beobachtet, wie sich Bewerber in Teams verhalten und zu welchen Ergebnissen sie in der Zusammenarbeit mit anderen kommen." Woher soll sonst diese Beobachtung kommen?
 
@andi1983: Solange der Metzger programmieren kann... ich meine ein Kollege von mir ist Maurer...
 
@Mangoral: Auf einer Baustelle nicht unüblich. Soll heissen, Deine Aussage ist unsinnig, so lange keiner weiss, wo bzw. als was Du arbeitest.
 
@CoF-666: Systemadministrator... Ich denke schon, dass man davon ausgehen kann, dass ich bei einem solchen Post in der IT arbeite ....
 
@andi1983: Der Herr da oben kommt ausm Amiland... Da gibt es eher keine Ausbildung... also ist der Artikel mit Vorsicht zu genießen und nicht so ganz auf Deuschland projizierbar!
 
@andi1983: Dafür gibt man auch Qualifikationsprofil an ;-) Außerdem gehört zum Bewerbung eig. auch die Arbeitszeugnisse. Darin wird auch die Qualifikation nachgewiesen. Mich nervt oftmals - dass die Informatiker, mit der Hochschulabschluss "sehr gut" immerwieder zu mir rennen und nachfragen, wofür "New" im Programmierung steht, was ein Array ist, etc. -.-
 
@andi1983: Ich kenn jemanden mit Hauptschulabschluss und der ist Bäckermeister, der weiß soviel über Physik und Mathematik und könnte locker beides an der Uni lehren, aber er will lieber Brötchen backen.
 
@andi1983: Metzger sind doch auch kreativ. Siehe Stefan Raab.
 
@andi1983: Welcher Metzger bewirbt sich als Coder wenn er es nicht kann? Mal ernsthaft, wie dumm ist die Frage? Einen einstellungstest werden die wohl haben. ^^
 
@FuckTheMods: Die Frage ist genauso dumm, wie das Vorhaben von Google.

Wie gesagt, mit den Noten stimmt ja. Aber das man nichtmehr auf die Abschlüsse schaut ?
 
@andi1983: Es gibt ganz viel ITler die so gut Programmieren können, wie ein Elefant fliegen kann, auf der anderen Seite gibt es Leute die programmieren können, aber keinen IT-Abschluss haben. Deswegen ist ein IT Abschluss, so aussagekräftig, wie das lesen im Kaffeesatz.
 
@bluesheep: Google&Android beste
 
Das ist sehr begrüßenswert. Menschen, aufgrund ihrer Zeugnisse, die Karriere zu verweigern ist so ziemlich das dümmste, was das Bildungssystem je vorgebracht hat. Es gibt einen Haufen Menschen die aufgrund ihres Hobbies gewaltige unbeachtete Talente haben. Sei es programmieren, designern oder administrieren. Oder auch gänzlich außerhalb der IT.
 
@kkp2321: Ich will jetzt in meinem Fall nicht von großartigen Talenten reden oder so, aber ich bin selbst im Prinzip auf die o. g. Weise in meinem heutigen Job gelandet. In der "Computer-Pionierzeit" der frühen 80er habe ich mich halt schon für das Zeugs interessiert und hatte als einer ersten auch schon einen Computer zu Hause stehen, als fast alle sich noch gefragt haben, was man mit so was privat überhaupt will. Irgendwann habe ich das Gymnasium nach der 10. verlassen müssen, und mit meinem "erweiterten Sekundarabschluss II" dann an der Berufsschule eine Ausbildung als "staatlich geprüfter Wirtschaftsassistent Informatik" gemacht, weil mir grad nichts anderes einfiel. Dieser Abschluss ist das Papier nicht wert, auf dem er gedruckt wurde, denn der ganze Ausbildungsgang wurde nach 4 Jahren oder so komplett wieder eingestampft (außerdem lag da der Schwerpunkt auf Buchhaltung/BWL/VWL (Bääh!)). Aber da ich mich mit Computerbasteleien einfach auskannte, habe ich über Vitamin B einen Job in einem PC-Laden bekommen, wo ich vom Zusammenbau/Reparatur der Kisten über Verkauf und Beratung, Auslieferung, Firmenbetreuung (Netzwerke), Abrechnung etc. alles gemacht habe. Und irgendwann hat mich dann einer unserer Kunden (öffentlicher Dienst) dort abgeworben; nun bin ich Angestellter in einem Krankenhaus und dort vor allem für die Netzwerkadministration, aber eben auch für die täglichen Wehwehchen der User zuständig, und das eben alles im Prinzip auch völlig ohne entsprechende Ausbildung auf dem Papier. Heutzutage ist so was natürlich schwierig, da es auch im IT-Bereich jetzt "richtige" Ausbildungsberufe gibt, was einfach damals noch nicht der Fall war.
 
@DON666: Und bezahlen die dich nun nach Tarif (deiner Papierausbildung) oder so als wärst du ein Fachinformatiker?
 
@DON666: irgendwie glaube ich deine story nicht. es gab damals in den 80ern keine ausbildung mit dem namen "informatik". selbst in die mitte der 90er hiess der beruf noch EDV kaufmann.

fachinformatiker, informatikkaufmann etc sind begriffe und jobs, die in den späten 90gern kamen, weil der EDV-kaufmann aufgelöst und aufgeteilt wurde ...
 
@exorzist: Gehe ich auch von aus und, die Preise eines Rechners waren damals schon ziemlich hoch. Also müsste her DON666 reiche Eltern gehabt haben und somit hat sich oft was regeln lassen (ist heutzutage ja nicht anders). Außerdem hat er angeblich den erweiterten Sekundarabschluss II nach der 10. Klasse bekommen. Nun ist aber das Problem, dass es diesen Abschluss gar nicht gibt. Es gibt nur den erweiterten Sekundarabschluss I. Also ist hier ein Tippfehler passiert oder wohl irgendetwas geschrieben...Gruß
 
@Forster007: Mein Gott, nach der 10. gibt's auf dem Gymnasium halt den erweiterten Realschulabschluss, genau den habe ich (logischerweise). Sollte der nun "I" statt "II" geheißen haben, meinetwegen. Das ist zig Jahre her, und ich hatte "zufälligerweise" grad meine Uraltzeugnisse nicht zur Hand. Verzeih mir bitte. Ach so: mit den reichen Eltern muss ich dich leider enttäuschen, ich komme aus einer stinknormalen Arbeiterfamilie. Allerdings gab es auch in den 80ern schon die Möglichkeit, Freizeitjobs anzunehmen und zu sparen. Gäbe es "Allerdata" in Dauelsen noch, könnteste auch da nachfragen. Die heißen jetzt seit Ewigkeiten allerdings "adata", und es sind auch ganz andere Leute da. So, und nun genug Striptease. Ich muss mich hier vor euch Jungs ja wohl nicht für mein Leben rechtfertigen. Eigentlich wollte ich lediglich unterstreichen, dass Googles Ansatz richtig ist.
 
@DON666: Da ich selbst im ÖD arbeite, kann ich dir die Story schon glauben, weil man hier bis vor einigen Jahren auch gänzlich ungelernte Kräfte auf entsprechende Stellen gesetzt hat. Heute hat man aber selbst mit einer normalen Ausbildung schon schlechte Karten und man will immer Studierte haben -.-
 
@bLu3t0oth: Ja, ich weiß wohl. Außerdem wurden unsere beiden Kliniken mittlerweile (bereits 2001) in eine gGmbH umgewandelt, so dass "Frischlinge" natürlich auch nur noch befristete Verträge bekommen. Aber da der Landkreis und die Stadt als Träger mit im Boot sitzen, hat sich für die "Alten" glücklicherweise nichts geändert. Aber wie gesagt, einer wie ich hat da einfach das Glück gehabt, zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein; heute ist das undenkbar.
 
@DON666: Jup, das Glück hätte ich auch gerne gehabt..bin noch befristet^^
 
@bLu3t0oth: Ich drück dir die Daumen. Ohne Befristung hat man gleich ein ganz anderes Lebensgefühl, weil da nicht ständig dieser latente Druck im Hintergrund mitschwingt...
 
@exorzist: Brauchst du mir auch nicht zu glauben, ist aber Tatsache. Es wurde hier an der BBS die (rein schulische) Berufsausbildung namens "staatlich geprüfter Wirtschaftsassistent Informatik" angeboten, ob du das nun glauben magst oder nicht. Ich schrieb ja auch, dass das ein Windei war. Es gab exakt zwei Jahrgänge, die das gemacht haben, dann war das Ding wieder verschwunden. Kannst gerne bei der BBS Verden nachfragen. Meine "Story" stellt jedenfalls einen ziemlich wichtigen Teil meines eigenen Lebens dar, und eins kannst du mir auf jeden Fall glauben: ich war die ganze Zeit persönlich dabei! @cosmi: Nee, die Bezahlung geht nach BAT, das ist aber okay (und auch nicht wenig), außerdem genieße ich selbstverständlich - seit 1999 - die Vorzüge eines unbefristeten Vertrages. Ich müsste also schon die sprichwörtlichen goldenen Löffel mitgehen lassen, damit die mich rausschmeißen. ^^
 
@exorzist: Unfug. Der Begriff "Informatik" ist seit Ende der 60er jahre im deutschen Sprachraum gebräuchlich. Mich würde aber mal interessieren, wo Du den "EDV-Kaufmann" zu dieser Zeit gesehen haben willst? Den gibts noch nicht so lange, das sind die Leute, die bei Mediamarkt und Co die Regale einräumen <eg>. Ich werde hier nicht mit meiner Lebensgeschichte langweilen, aber was Du schreibst, stimmt so schlichtweg nicht. Mit bisserl googlen wärst da aber auch selber drauf gekommen ;)
 
@starship: EDV gab es schon zu dieser Zeit.
 
@M4dr1cks: Hab ich was anderes behauptet? Leute, ist das wirklich so schwer, sich die Beiträge richtig durchzulesen, auf die man antwortet? Natürlich gab es EDV schon zu dieser Zeit, woher hätte sonst der Begriff "Informatik" kommen sollen, wie ich geschrieben hatte? Es ging um den "EDV-Kaufmann" als Ausbildungsberuf, nicht um EDV als ganzes...
 
@kkp2321: Wenn jemand aber überwiegend schlechte Noten hat, zeugt das von Problemen. Sei es beim Lernen, dem Befolgen von Anweisungen oder sonst was. Insofern sind gute Noten das Mindeste was man als Arbeitgeber erwarten sollte. Talente die über die benoteten Fächer hinausgehen sind dann natürlich das Tüpfelchen auf dem i.
 
@borbor: Schlecht Noten können aber auch etwas anderes bedeuten: Das das Schülerin unbeliebt/gehasst bei das Lehrerin - um es wie die Uni Leibzig zu machen - war oder vllt. hat es sich auch nur gelangweilt weil unterfordert. Unser Bildungssystem ist aus der Steinzeit und ist mit den heutigen Anforderungen überfordert. Vllt. sollten unsere Politiker mal das Buch "Anna, die Schule und der liebe Gott" von David Precht lesen. Da sind einige interessante Ansätze drin!!!
 
@NeNeNe: So war es bei meinem Bruder, der hatte in seiner alten Schule nur Probleme. Kaum ging er in eine andere Schule, hatte er gute Noten und heute studiert er. - Schon komisch oder?
Da liegt es doch an den Lehrern und nicht an ihm. Ich finde es eine Schweinerei, dass user Staat größtenteils unfähige Lehrkräfte beschäftigt, denen es an sozialer Kompetenz fehlt und diese die Berechtigung bekommen, anderen Menschen das Leben zu versauen/verbauen.
 
@M4dr1cks: Diese Aussage ist murks. Denn Jeder Schüler lernt anders. Der eine kommt mit dem Lehrer sehr gut zurecht und hat auch entsprechend gute Noten (Ausnahmen bestätigen die Regel). Wie geht das Bitte, wenn der Lehrer doch so Schei****e ist? Deswegen gibt es ja die Möglichkeit, eine andere Schule oder sogar die Klasse zu wechseln. Wer diese Möglichkeiten nicht nutzt, ist dann eben selber Schuld. Aber gleich die Lehrer oder sogar den Staat pauschal als Blöd zu erklären ist schon ein starkes Stück... Gruß
 
@Forster007: Ist kein starkes Stück, sondern Realität. Schönen Sonntag noch =)
 
@M4dr1cks: Nein, es ist im Bezug auf Lehrer usw. nicht Realität aus oben genannten Gründen. Gruß
 
@Forster007: Nein,nein,nein Forster007 - ich habe immer Recht - Viel Spaß noch =)
 
@kkp2321: Ja sinnvoll ist es nicht Leute mit schlechten Noten "auszumustern" aber wenn du Tausende Bewerber hast und du suchst die 5 Besten. Was gedenkst du zu tun? Alle einladen? Könnte lange dauern bis man durch ist. Eine Tabelle mit Zahlen zu vergleichen und die 20 mit dem besten Schnitt einladen ist da schon wesentlich einfacher. Ist eine Frage des Aufwands den man treiben möchte um den Besten zu finden.
 
Hut ab, dass das ausgerechnet von Google kommt. Aber mich freut es, jetzt sollte es nur bei allen Unternehmen so sein. Mal gucken was die Zukunft noch so bringt.
 
@CJdoom: Nun, was heißt ausgerechnet? Google galt eigentlich seit jeher als sehr soziales Unternehmen. Von daher wundert mich ein solcher Schritt von Google überhaupt nicht.
 
@CJdoom: Warum "ausgerechnet" von Google? Von Google ist bekannt, dass die _sehr viel_ Aufwand ins Recruiting stecken und hier von Anfang an "anders" suchen als es bei anderen Unternehmen üblich ist
 
@zwutz: Das war nicht negativ gemeint. Ich war bloß überrascht dass hier Google wieder Pionierarbeit betreibt, ich dachte das würden wir zuerst halt von nem anderen Unternehmen hören.

Das sollte in keinster Form negativ sein, ich begrüße es sogar sehr. Vllt. war es etwas ungünstig ausgedrückt.
 
@CJdoom: Naja, aber Google ist auch ein anderer Verein, als zum Beispiel eine Kanzlei oder eine Versicherung. Google hat ganz andere Prozesse und Unternehmensstrukturen und legt sehr viel auf Innovation. In der Buchhaltung von denen sitzen aber trotzdem Leute, die nach Zeugnis eingestellt wurden, da bin ich mir ganz sicher. Denn in der Buchhaltung gibt es halt ganz bestimmte Abläufe, die jemand beherrschen muss und ob man diese beherrscht sieht man halt am Zeugnis. Bei Abteilungen oder Firmen (Versicherung, Buchaltung, Kanzlei, ...) bei denen nach Schema F gearbeitet wird, wird auch jetzt noch (und meiner Meinung nach für immer) nach Zeugnis gegangen. Denn meistens sind das Dinge, die man entweder durch lernen kann (Idealfall: Zeugnisnote 1) oder eben nicht (Zeugnisnote: 4).
 
@Brotboy: Ich glaube kaum dass man nen guten Buchhalter am Abizeugnis erkennt, sorry aber das ist Grütze. Zudem ist dein Arbeitgeber auch verpflichtet dir ein positives Zeugnis auszuhändigen, sprich auch da erkennt man es wieder nicht direkt sondern indirekt aber wer weiß wie das im Ausland aussieht.
Schau dir doch mal zum Teil Verkäufer an, vllt. waren se in der Schule gut können an der Kasse aber nicht mal 1 und 1 zusammen rechnen. Da hat dann die Ausbildung auch nicht viel gebracht.
Ich weiß natürlich was du meinst aber eine Ausbildung und ein gutes Zeugnis sind kaum ausschlaggebend, klar hier in DE wo man für alles nen Wisch braucht aber im Ausland ist es komplett anders.
Ich lehn mich sogar noch weiter aus dem Fenster und sag 85% der Berufe kann jeder erlernen mit jedem Abschluss, nur weil einer z.B. kein Abi hat heißt das noch lange nicht dass er XYZ nicht kann :-) In DE läuft es halt leider nur anders und zum Teil auch Falsch meiner Meinung nach.
 
@CJdoom: Wieso sollte ich jmd. einstellen, der keinerlei Qualifikation in dem Gebiet hat, wo er eingestellt wird? Gute Noten auf dem Zeugnis können auch für Fleiß sprechen.

Klar, es gibt auch Leute, die haben super Noten, wohnen aber trotzdem hinterm Baum. Das muss man dann halt abwägen. Generell muss ich für mich aber sagen, dass Noten schon ein guter (erster) Indikator sind.

Aber über das Thema kann man glaube ich ewig diskutieren :D
 
@Brotboy: Ja aber eine gute Note in Biologie sagt z.B. nichts darüber aus ob ich gut im Buchrechnen bin. Ein gutes Abi ist eben kein Garant für eine totale Intelligenz. Ein Indikator ja aber man sollte noch genügend Spielraum geben.

Und ja, man kann darüber ewig reden, es hat halt alles ne gute und ne schlechte Seite :-)
 
@CJdoom: Ich bin auch von Abschlüssen im Studium ausgegangen, nicht vom Abi. Wenn ich auf dem Diplom eine 1.0 im externen & internen Rechnungswesen habe und dazu noch gute Noten im IFRS, dann sind das schon gute Zeichen für den Arbeitgeber (zumindest in der Abteilung Buchhaltung). Mit Biologie hat das nichts zu tun, das ist klar. Aber davon habe ich auch nicht gesprochen. Ich bin auch davon ausgegangen, dass man bloß mit einem Abi nicht bei Google anfangen kann. Da braucht man schon was Akademisches ;-)
 
Das muss ich mal meinem Prof eklären, dass ich in die DiplomArbeit nicht das schreiben möchte was ihn interessiert sondern was mich interessiert
 
@DerTürke: Vll. solltest du mal eine Diplomarbeit darüber schreiben?
 
@kkp2321: Funktioniert nicht ^-^ montäre makroökonomie hat wenig mit spielraum für arbeitnehmer psychologie.
 
@DerTürke: Warum schreibst du eine Diplomarbeit ueber das Thema was deinen prof interessiert und nicht ueber das Thema was idch interessiert ? :O
 
@-adrian-: weil es der prof so will. naja erst brauch ich ein thema ^-^
 
@DerTürke: üblicherweise schreibt man über ein Thema was einen selbst interessiert. Wenn du also interessen hast, dann ist es doch nicht so schwer dem Prof ein entsprechendes Thema vorzuschlagen? Es kann ja jeder Prof an der Uni Betreuer werden. IRgendeiner wird sich da schon finden.
 
@tavoc: O_o es gibt nur einen Prof für internationale märkte und monetäre ökonomie. da habe ich also nicht viel auswahl. ich kann nicht mit einem thema wie jetzt, freigeld oder schattenbanken zu einem Steuer prof gehen, der nimmt es nicht an.
 
Eine weise Entscheidung, denn auch Leute ohne die passende Ausbildung haben so eine Chance. Ich habe selber erfahren müssen, das Leute mit einer guten Ausbildung nicht umbedingt ins Geschäft passen und diese auch nicht umbedingt alle Aufgaben im Sinne des Chefs erfüllen...
 
@Navajo: Man soll in der Beziehung nie vorurteilhaft sein, aber viele von diesen studierten Informatikern kommen beim Vorstellungsgespräch mit Forderungen, da läßt man es lieber bleiben und schickt sie fort. Ich habe nichts dagegen, dass jemand gut bezahlt wird, aber jemand der gerade von der Uni kommt, kann außer seinen Noten nichts nachweisen. Diese ganzen Sahnestückchen wie Dienstwagen, ect., die muss man sich erst mal durch Leistung verdienen.
 
@M4dr1cks: und leider hat sich das Prinzip noch nicht durchgesetzt. Deshalb ist auch jemand der die 40 Jahre überschritten hat in der IT Branche altes Eisen. Obwohl gerade jemand der zwischen 40 und 50 ist, sehr viel Erfahrung hat, vor allem mit alten Systemen. Und Sie existieren noch, die Tokenring Netzwerke, die Novell Server etc. Von den grade studierten hat da niemand Ahnung von...
 
@Navajo: kann dir da nur Recht geben, schau dir alles an was mit IT zu tun hat, immer nur Junge Menschen zu sehen. Aber da gerade Erfahrungen für neue und effektive Lösungen steht will ja keiner. Frag mal heutige IT´s was ein Interrupt (IRQ) ist oder ein Shell. Heute werden nur noch (sorry) Fachidioten auf den Unis gemacht, sobald da mal was von der Norm abweicht ist bei den der Offen aus. Wenn man bedenkt was ich alles schon gemacht habe (lach), und heute schlage ich mich als Freelance in der IT durch weil ich über 45 bin und keine Festeinstellung mehr bekomme. Gut zu lesen das es auch andere Wege gibt und Google geht diese.
 
Dieser Trend ist auch in Deutschland zu erkennen. Ich selbst habe mich in einem it-Unternehmen beworben und habe "nur" eine angeschlossene Ausbildung als Mediengestalter. 2 Tage probearbeiten und ich hatte es in der Tasche. Und das obwohl sich auch spezialisierte Leute beworben hatten. Sie haben mich genommen weil ich Fehler gezielt analysiert und behoben habe, und aufgrund meiner effizienten Arbeitsweise.
Ich hab in den letzten 10 Jahren gesehen dass es weniger auf Qualifikation ankommt, sondern immer öfter prüfen Sie einfach was du kannst. Und das finde ich echt klasse.
 
Mir als Chef ist es egal ob derjenige keinen/den besten Abschluss hat oder sogar aus dem Knast kommt.
Wenn derjenige sein Handwerk versteht und da eine Glanzleistung nach der anderen abgibt dann verdient dieser Mensch einfach seinen Job.
Mich kotzt ehrlich gesagt diese Sie haben gar nicht Kaffeetassen halten studiert Mentalität an!
 
Die besten sind nun mal nicht die dressierten! Weil die Besten sich nicht dressieren lassen! :D
 
Alle bei Google als CEO bewerben :-) Es ist ein großer Unterschied ob jemand ein Diplom oder Bachelor/Master vorweisen kann. So hat unsere Firma auch gedacht vor etwa 10 Jahren. Mittlerweile machen bei uns 4 oder 5 Leute zusammen die gleiche Aufgabe wie vorher einer, der sehr gut ausgebildet ist.
 
Sehr gute Einstellung. Ich hoffe zu der Einsicht gelangen weitere Arbeitgeber!
 
Stimmt... in den weiterführenden Schulen wird viel zu viel theoretischer (gar praxisferner) Unterricht gegeben. Fand es damals in meiner ersten Ausbildung recht interessant, dass ich mit meinem 1er HS-Abschluss Gymnasiasten in die Tasche gesteckt habe... was lernt man eigentlich heute noch effektiv-brauchbares an den Schulen? ---- fand es auch in der Schule damals sehr schön, dass uns die Lehrer ermutigt haben von vorgegebenen Formeln ab zu weichen und uns freigestellt haben "Es gibt nicht DIE Lösung des Problems. Es gibt viele Lösungen. Das Ergebnis des Lösungsweges ist einzig das was zählt!"
 
was ich schon seit der grundschule zu meinen lehrern sage ^^

die schulischen kenntnisse und vorallem prüfungen haben nichts mit dem täglichen leben zu tun es müsste viel früher auf spezielle berufe eingegangen werden in der schule und viel mehr ppraktika das man auch mal ein bild für berufe bekommt

aber nein die kinder lernen sinus cosinus und tangenz blödsinn anstatt wie an mit dem pc umgeht ... was viel mehr gefragt ist in der heuten job welt .... nja kann man nur hoffen das mehr unternehmen zu der einsicht kommen nicht auf noten zu achten
 
Und wer einen Uniabschluss hat, und seine Doktorarbeit per Copy & Past zusammen gestrickt, der geht in die Politik! Weil, solche Leute man in der Privatwirtschaft nicht gebrauchen kann (ein guter Personalchef findet das schnell heraus was da für eine Pappnase vor einem sitzt).
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