Adobe: Radikaler Umbau fordert seinen Tribut

Der Software-Hersteller Adobe verzeichnet weiterhin eine schnelles Wachstum seiner Creative Cloud, über die er seine klassischen Anwendungen nicht mehr verkauft, sondern gegen eine monatliche Gebühr vermietet. mehr... Logo, Flash, Adobe Bildquelle: midiman / Flickr Logo, Flash, Adobe Logo, Flash, Adobe midiman / Flickr

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Auch wenn diejenigen Unternehmen, die immer jedes Update mitgenommen haben, davon vielleicht profitieren, so ist es doch für kleinere Grafiker/Designer/Werbe-Unternehmen ein herber Kostenanstieg. Insbesondere für Studenten, die vorher zb. Photoshop für 220 Euro dauerhaft kaufen konnten, sind monatliche Gebühren in astronomischen Höhen von 20 Euro monatlich (und das nur im ersten Jahr, danach 30 oder 40 Euro) ein sehr schlechter Deal, da dann allein das erste (vergünstigte!) Jahr mehr kostet als Photoshop für Studenten zuvor.
 
@Mowolf: die armen Studenten MÜSSEN ja nicht sooo dringend auf Photoshop CC umsteigen,sicherlich reicht auch noch ein paar wenige Jahre Photoshop CS5/6 das sie kaufen können oder ?
 
@malocher: Sie können es in Zukunft aber nicht mehr kaufen! Es wird nun noch die CC geben.
 
@gutenmorgen1: Selbst Schuld wenn sich eine ganze Brange von einem einzigen Komerziellen Produkt abhängig macht. Ich denke auch Office 365 ist ein Versuchsballon für eine generelle Vermietung von Software.
 
@Knütz: Bei Office ist die Sache etwas anders. Selbst wenn sich MS heute entscheidet, Office nur noch gegen eine Jährliche Gebühr anzubieten, wäre das wesentlich weniger tragisch.
Bei Adobe habe ich z.B. Datenbestände, die sich nur mit den Programmen öffnen und bearbeiten lassen, mit denen Sie erstellt wurden. Das bedeutet, bekomme ich in Zukunft eine Indesign CC-Datei, kann ich sie mit CS6 nicht öffnen. Bei Office gibt es z.Z mindesten 3 Konkurrenzprodukte, die alle die neuesten Dateiformate von Office öffnen können.
 
@gutenmorgen1: Ähm, zum einen ist Word eine Textverarbeitung und Indesign ein professionelles Satzprogramm; zum anderen kamen zwischen den Versionen Funktionen dazu, wie Bedingter Text, etc., die es in den früheren Versionen einfach nicht gab. Wir hatten mal eine Druckerei, vom Kunden ausgesucht, die sich weigerte mit PDFs zu arbeiten. Ich durfte von CS5 jeweils eine Version runtersspeichern bis CS1 und konnte der "Reinzeichung" zuschauen, wie von Version zu Version der Schlagschatten zerhauen wurde, die Rechtschreibung von 2006 auf 1996 umstellte, Umbruchänderungen, etc. Innovation hat ihren Preis, und wer mit Indesign sein Geld verdient sollte den auch zahlen. Alternativ kann man auch weiterhin seine Layouts mit Photoshop 4.0 und Freehand erstellen – aber wer will das schon ernsthaft?
 
@treponem: Innovation hat Ihren Preis. Ich hau mich weg. Die Innovationen, die Adobe gerade in den Standard-Applikationen bietet sind doch derart speziell, dass Sie nur für einen Bruchteil der User interessant sind. In meinem Umfeld gibt es niemanden, der interaktive Farbgebung im Illustrator oder 3D Einbindung im Photoshop nutzt. Ich denke auch die Einführung von Seiten im Illustratator hatte nur einen Zweck: Den Grund für ein Update zu liefern. Auf der anderen Seite werden Basics vernachlässigt. Der Speicherhunger des Illustrators ist phänomänal und die Diagrammfontion ne Katastrophe ... Kurz und gut: Ich sehe das superinnovative Unternehmen nicht. Aber ich sehe wie Alternativen vom Markt geputzt werden (Freehand, Fireworks). Der Verein ist schlimmer als Microsoft zu seinen schlimmsten Zeiten.
 
@Knütz: Außerdem ist Office 365 schweinebillig für Studenten... Ich hab 65€ für 4 Jahre lang Office 365 bezahlt! 4 Jahre lang das neueste Office auf 2 PCs und auf Mobilgeräten!
 
@paul1508: Ich unterbiete das ganze mit OpenOffice = 0 Euro.
 
@karacho: Wenn OpenOffice eine gleichwärtige Alternative wäre würde ich es verwenden. Lieder sieht es in letzter Zeit so aus, als würde MS Office neue Dinge implementieren und OO baut sie nach (Ribbons usw.)
 
@paul1508: Ich bezeichne mich bei Office-Produkten mal als "Otto-Normal-Anwender" und für diese Gruppe gilt, bestenfalls benutzt diese Gruppe 10 bis 15 Prozent vom Umfang des Produktes. Kurz gesagt, ob mein Office-Produkt 10 Jahre alt ist oder aktuell, das ist einfach nur wurscht. Die ganzen null-acht-fünfzehn Funktionen sind schon seit Ewigkeiten in den Produkten eingebaut. Und Ribbon, als Kaufgrund anzugeben, nun ja ... wer es braucht. Somit: OpenOffice langt locker und kostest keinen müden Cent.
 
@karacho: Studenten sind oft keine Otto-Normal-Anwender und wenn man einmal Präsentationen für Unternehmen macht wird man Powerpoint (insbesondere Powerpoint 2013) auch zu schätzen wissen. Man spart sich eben ein paar klicks durch die ein oder andere Funktion. Es ist auf jeden Fall kein großer Fehler für das Top-Produkt weniger als 17€ im Jahr zu zahlen.
 
Tja, letzlich wird dieser Sauverein mit iherer Cloud aber leider Erfolg haben.
Sowas passiert, wenn sich die Konkurrenz gegenseitig frisst anstatt zusammenzuarbeiten.
 
@gutenmorgen1: Ganz klar. Das ist das Gehabe eines wirklich extremen Monopolisten. Niemals hätten die sich das erlaubt, wenn Macromedia noch existieren würde. Es ist zum ko ...
 
@RATTENBAER: Ich frage mich wo die Kartellbehörden waren als Adobe Macromedia kaufte. Hätte nie passieren dürfen.
 
@gutenmorgen1: Ich denke nicht, sieht man ja schon jetzt an den Zahlen, die rauschen bei Adobe gerade in den Keller. Wenn die Mehrheit den Abo-Müll nicht mitmacht und die Vorgängerprogramme ohne Cloud-Rotz benutzt, wird Adobe schnell umschwenken (müssen). Ganz nebenbei sieht Adobe ja, wie es gerade läuft bei Microsoft und seiner Spielkonsole ...
 
auch wenn der vergleich etwas unpassend ist, aber wenn ich mir angucke was der Flash Player oder auch Java (klar andere Firma) immer so für gravierende Sicherheitslücken haben, wer will da noch bitte täglich ne Dauerverbindung zu deren Cloud, da merkste nichtmal wenne dir irgentwas nebenbei einfängst - selbe wie bei Java würde Oracle irgentwas Streamen wollen in Zukunft....ohne mich. (man versetzte sich mal in einen SysAdmin eines Design Unternehmens, den wirds definitiv nicht freuen)
Dann doch lieber bei CS4 bleiben wo man noch die Kontrolle hat was wann wohin Telefonieren/Downloaden will
 
Ich finde die Adobe Cloud ebenfalls viel zu teuer... Ich nutze Adobe Lightroom für meine Foto bearbeitung -> Privat, nicht geschäftlich! Das Upgrade auf eine neue Version kostet mich 80€, in der Cloud würde ich nur für Lightroom ganze 3 Monate damit auskommen... abzocke pur! Wenn die entsprechend auch einzelne Versionen anbieten würden z.B. Lightroom für 5,99€ im Monat oder so, perfekt, hätte ich nichts gegen, aber dieser mist mit man zahlt zich Software die man Privat garnicht braucht zu astronomischen Preisen... NIEMALS!
 
Ersticken sollen sie an ihrer Cloud. Viel zu überteuert für den privaten Bereich.
 
der Markt wird es regeln, so oder so.
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