Echo-Algorithmus macht Smartphone zur Fledermaus

Ein neu entwickelter Algorithmus soll es ermöglichen, mit Hilfe einer kleinen Zahl von Mikrofonen ein sehr genaues dreidimensionales Abbild eines Raumes erfassen zu können. mehr... Ortung, Nacht, Fledermaus Bildquelle: Marion Schneider & Christoph Aistleitner (CC BY 2.0) Ortung, Nacht, Fledermaus Ortung, Nacht, Fledermaus Marion Schneider & Christoph Aistleitner (CC BY 2.0)

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Wie kriegen sie denn den Standord des Schuetzen? NSA fragen bei welchem Smartphone in der Umgebung der Ton am lautesten zu hoeren war, oder? - Nach der Woche lass ich es sein, versprochen
 
@-adrian-: Ich glaub die nehmen einfach den, der am Telefon zugibt geschossen zu haben. Ist einfacher als noch Geräusche neben den Stimmen zu verwerten. °-°
 
@-adrian-: da gab es afaik mal einen artikel in dem es darum geht dass handys generell die option zur raumüberwachung bereitstellen müssen. ging da um ein "freies" smartphone bei dem ein teil der firmware nicht änderbar war, da es diese auflagen erfüllen musste. vllt. kann sich da ja jemand hier besser daran erinnern oder noch besser, mir sagen dass das nicht wahr ist und ich blödsinn gelesen hatte.
 
@-adrian-: Prinzipiell ist das nicht so übermäßig kompliziert. Man kann aus den Laufzeitunterschieden der Schallwellen bei bekannten Positionen der Smartphones schon auf den Platz des Schützen zurückrechnen, oder zumindest die Richtung feststellen. Wenn man dann noch die Geometrie der Umgebung kennt und die Echos mitnimmt, dürfte das die Präzision deutlich erhöhen. Und natürlich, je mehr Telefone, desto besser. Schwieriger wird der Spaß halt wenn irgendwo zwischen Schallwelle und Auswertestation zusätzliche unbekannte Verzögerungen (z.B. wegen irgendwelchen Signalverbesserungsalgorithmen im Telefon) auftreten. Dann könnte man das Primärsignal durch die Schallwelle quasi als "Eichung" für die zeitliche Zuordnung nehmen und den Standort des Schützen nur noch aus den Echos rekonstruieren...
 
nanananananana Batman
 
@Suchiman: wusst ich doch, dass mir das bekannt vorkam :-)
 
Naja, solange sie Lizenzgebühren an Wayne Enterprises abdrücken...
 
Ja das werden aber ziemlich grobe "Abbildungen" werden, da die Software ja nur den Schall auswerten kann aber keine Ahnung über die Beschaffenheit und Materialien der Wände hat (Stichwort: Schalltoter Raum).
 
@wischi: Dass dies in einem schalltoten Raum nicht funktioniert ist klar, denn sie gehen ja von einer Reflektion der Schallwellen aus. Das Model wird schon ziemlich grob sein, doch spielt dies bei den Anwendungszwecken keine Rolle, solange immer etwa die selbe Raumgeometrie ermittelt wird. Das Ziel ist ja nicht, den Raum möglichst genau abzubilden. "Examples are omnidirectional radar, multipleinput–multiple-output channel estimation, and indoor localization to name a few. As an extension of our method, a person
walking around the room and talking into a cellphone could enable us to both hear the room and find the person’s location." Quelle: http://www.pnas.org/content/early/2013/06/12/1221464110.full.pdf
 
ein architekt wird sowas sicher in seinem handy brauchen aber wie viele architekten gibt es die sich dann auch das gerät kaufen

so als eigenständiges gerät sicher schlau im handy eher weniger sinnvoll dann lieber mehr akku anstatt dieser technik ^^
 
@Tea-Shirt: Naja, Indoor Navigation ist sicherlich für einen grösseren Nutzerkreis interessant. Das ist halt Grundlagenforschung. Auf konkrete Anwendungen müssen wir uns noch gedulden.
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