Apple nennt Zahlen zu Anfragen der US-Behörden

Das kalifornische Unternehmen Apple hat in der Nacht auf heute als Reaktion auf den Schnüffelskandal PRISM konkrete Zahlen zu den Anfragen der US-Behörden veröffentlicht, im vergangenen halben Jahr waren es bis zu 5000. mehr... Hacker, Tastatur, Maus Bildquelle: Davide Restivo / Flickr Nutzerdaten, Nsa, Prism Nutzerdaten, Nsa, Prism The Guardian

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iCloud ist also nicht verschluesselt, schade eigentlich :)
 
@-adrian-: Was ich persönlich sehr gut finde ist: "Apple legt Wert auf die Feststellung, dass sämtliche über iMessage oder FaceTime geführten Konversationen End-zu-End-verschlüsselt sind und somit von niemandem außer dem Absender und dem Empfänger gelesen werden können. Auch Apple könne diese Informationen nicht entschlüsseln. Ebenso wenig würden beispielsweise Ortsdaten, Suchanfragen in der Karten-App oder die Kommunikation über Siri in irgend einer Form gespeichert, die den Urheber nachvollziehbar macht."
 
@Windows8: Da solche Formulierungen stets von Juristen vorher abgeklopft werden, können sich natürlich Fallstricke drin verbergen. Wenn man versucht zwischen den Zeilen zu lesen, dann kann man auch zu anderen Schlüssen kommen. "...Ungenauigkeiten die Herausgabe auch schon mal verweigere." Das bedeutet, wenn man den Benutzer nicht identifizieren kann, dann kann man auch keine Daten rausgeben. "Stets werde dabei nur das Minimum an Daten herausgegeben." Das Minimum definiert die NSA und alles was sie wollen bekommen sie auch. "in manchen Fällen wie iMessage und FaceTime durch Verschlüsselung gar keinen Zugriff auf Privatinformationen." Die Daten sind nicht im Klartext lesbar, aber den Schlüssel haben wir für Notfälle doch. "...keine Kundendaten von Aufenthaltsorten, Maps oder Siri identifizierbarer Form". Wir speichern dort keine personenbezogenen Daten, sondern personenbeziehbare Daten. (Unterschied: Ich speicher welche Person das war oder ich speicher welche IP-Adresse das war und welche Person über welche IP kommt speicher ich woanders.)
 
@Nunk-Junge: Da liegst du falsch - denke ich. Zum Thema Siri z.B. wurde ganz genau gesagt wie das gehandhabt wird und auch die Funktionsweise wurde erklärt. Es wird eine zufällige ID generiert, welche lokal auf dem Gerät abgespeichert wird und dann in die Aufzeichnungen eingebunden wird. Diese ID ist mit keinen anderen Daten verknüpft oder in Verbindung zu bringen. Sobald Siri deaktiviert wird, wird die ID vom Gerät gelöscht und die Dateien lassen sich nicht mehr zuordnen. Nach einem halben Jahr (egal ob Siri an oder aus ist), wird die ID aus den Dateien auf dem Server gelöscht und diese lassen sich somit nicht mehr zuordnen.
 
@Nunk-Junge: Die Wahrheit werden wir natürlich eh nie erfahren. Dennoch hätte Apple diesen Zusatz nicht sagen müssen, es wäre dann niemand entsetzter gewesen. So lassen sie sich aber darauf festnageln, das iMessages und FaceTime Nachrichten ausschliesslich von den usern gelesen/gesehen werden könnnen (anders als du es darstellst heißt es eben nicht das es nur verschlüsselt ist, sondern sogar explizit das sie keinen Schlüssel haben) und Siri und Ort Informationen nicht zurückverfolgbar sind. Das soll auf keinen Fall heißen das ich Apple bei dem Thema traue, aber sie versichern hier eben etwas das sie gar nicht versichern müssten und sie nur vor Probleme stellt wenn es doch nicht stimmt durch eben diese Aussage!
 
@-adrian-: In diesem Sinne .. "Jeden Tag senden mehr Menschen mit dem iPhone ihre Bilder und Mitteilungen dem NSA". ;)
 
@Stoik: Inklusive GEO Daten. Damit sie auch wissen auf welcher Toilette die Entenschnute ab gelichtet wurde.
 
@Paradise: So lange es man aktiviert hat.. hab den ganzen GEO, Lokalisierungskram bei mein Android aus.
 
@Stoik: 14 jährige Chayas die ihr Hinterteil bei FB präsentieren wissen doch gar nicht was das ist *lol
 
@Paradise: Ist das schon so weit bei Facebook?
 
@Paradise: Da ist aber einer gut informiert. Ich frage lieber nicht was du so in deiner Freizeit treibst.
 
@Sapo: Ich war vor 3 Jahren mal kurz bei FB. Habe mir Twitter angeschaut, WKW und eigentlich alles was es so gibt. In 18 Jahren Internet gibt es eigentlich nichts was man noch nicht gesehen hat. Auch wenn man PCs repariert sieht man so einiges auf Festplatten :-) . Bin in keinem dieser Social Dinger aber es ist überall das selbe. Wer schaut sich schon MissHannahMinx auf Youtube an weil die Videos so toll sind *lol
 
@Paradise: Oha... eben gegoogelt. Wassermelonenverkäuferin :D
 
@Sapo: Warum hab ich jetzt Lust auf Obstsalat. Wassermelone, Banane... *lol . Aber im Ernst, ich versteh nicht warum hübsche Mädels sich so präsentieren. Und dann beschweren sie sich das jede 2te Mail als Inhalt "lust zu f..." oder "geile t..." hat. Was wollen sie damit erreichen wenn sie ihren Hintern im String ins Web stellen oder den Ausschnitt fotografieren bzw was erwarten sie was da kommt.
 
4.000-5.000 Anfragen zu 9.000-10.000 Geräten und jeder Fall wird einzeln geprüft - das Ganze in einem Zeitraum von knapp 6 Monaten. Hut ab :) dass ist doch mal eine enorme Arbeitsleistung ;). Und das sind nur die offiziellen Angaben.
 
@Schrimpes: Hm. 6 Monate sind etwa 115 Arbeitstage. 5.000 Anfragen sind bei 8 Stunden pro Arbeitstag etwa 5-6 Anfragen pro Stunde. Also etwa 10 Minuten pro Antrag wenn sich nur ein einziger Angestellter ausschliesslich um diese Anträge kümmert. Ist jetzt keine enorme Arbeitsleistung. Wie genau geprüft wird ist natürlich eine ganz andere Frage.
 
@Rodriguez: Sorry, habe mich nur von den Zahlen inspirieren lassen ohne nachzurechnen. Aber trotzdem glaube ich den Zahlen nicht. Die Dunkelziffer wird viel weiter oben liegen. Immerhin durfte Apple nur das bekannt geben, was die NSA erlaubt hat.
 
@Rodriguez: Das wird mit Sicherheit nicht nur einem einzigen überlassen bleiben. Für sowas gibt es eine extra Abteilung. Genau wie bei der Telekom z.B. für die Weitergabe von Verbindungsdaten bei Filesharern (ca. 400.000 Fälle pro Jahr; tendenz steigend).
 
@Schrimpes: Da können die Ämter hier sich mal eine Scheibe abschneiden. Da muss jede Anfrage erst mal ein paar Wochen in der Ablage reifen :-)
 
Tgl. mehr als 1 Anfrage !!
und die haben Ihre daten auch noch kontrilliert herraus gegeben ??
Wer es glaubt wird seelig !!!!!!!!!!!
 
...Einen DIREKTEN Zugriff auf die Server des Unternehmens bestreitet man...

Eine "DIREKTEN" Zugriff bestreiten auch Microsoft, Facebook und Co. Mussten sich die staatlichen Stellen also noch selbst eine Programm bauen um auf die Daten zuzugreifen oder wie ist da zu verstehen? Haben sie nicht direkt bei den Firmen in den Gebäuden gesessen und mussten von außerhalb agieren? Also indirekt? Etwas schwammig die Formulierung.

...Im Sinne der Transparenz wurde die Erlaubnis erteilt, einen Teil davon dürfe man nun nennen, so Apple....

Ein TEIL also. Soll ich jetzt vor Dankbarkeit auf den Knien rutschen? Das ist Salamitaktik: zugeben was man eh nicht mehr abstreiten kann.
Wie wäre es mal wenn man die Korrespondenz eines Teil unserer Politiker veröffentlicht? Zufällig ausgewählt. Da einige ja in Schmiergeldaffären verwickelt sind, stellen wir sie mal ALLE unter Generalverdacht und wühlen in ihren Emails, Webhistorie und Telefonaten. Wäre doch mal was...
 
Ganz ehrlich, was die da in ihren Statements veröffentlichen sagt nichts zu die Überwachungsmaßnahmen durch die NSA aus. Angeblich hat man erst vor 2 Wochen von PRISM in Verbindung mit der NSA erfahren. Bei den genannten Zahlen werden aber Anfragen von US-Behörden genannt, was entweder die NSA mit einschließt oder aber auch komplett raus hält. Ebenso geht es bei einem Großteil der Anfragen angeblich um relativ normale Vorfälle, wie z.B. Raubüberfälle und vergleichbares. Unterm Strich also Delikte, mit denen sich die NSA gar nicht erst befassen würde. Und so steht es in fast allen bis dato veröffentlichen Statements. Also in Wahrheit wird mit keinem Wort erwähnt wie genau und wie oft die NSA hier Daten abgegriffen hat oder weiterhin abgreift.
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