Open-Source Mediaplayer Songbird wird eingestellt

Der Open-Source Mediaplayer Songbird erhält ab dem 28. Juni keine offizielle Unterstützung mehr. Dies teilte Songbird-CEO Eric Wittman in einem Blogpost mit. Grund für den Schritt seien fehlende finanzielle Mittel. mehr... Desktop, Mediaplayer, songbird Bildquelle: Songbird Desktop, Mediaplayer, songbird Desktop, Mediaplayer, songbird Songbird

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Das größte Problem an Songbird war doch der große Ressourcenhunger. Ich persönlich möchte einfach keinen Mediaplayer der mehrere Sekunden zum starten braucht und dazu auch noch mehrere 100MB RAM frisst, egal wie gut er ist.
 
@paris: Wenn Du den Komfort von Songbird oder itunes willst, mit all den Playlists, der sofort presenten Datenbank und all den Infos, dann brauchst Du nunmal eine Mediadatenbank mit eingebautem Player. Wenn Du einen unabhängigen Musikplayer willst, mußt Du dafür wieder in irgendwelchen Ordnern rumklicken um deine Musik abzuspielen. Das mag bei 500 Liedern noch OK sein, bei mehr als 500 Alben oder Playlisten ist es das nichtmehr.
 
@Knütz: winamp schafft es doch auch, diese Features anzubieten und trotzdem keine x hundert mb zu verbrauchen und relativ direkt zu starten (ausser man hat dieses bescheuerte extern Drive Plugin eingeschaltet.. das bremst ihn aus)
 
@Slurp: Wenn Du winamp eine datenbank mit 20000 Songs ans bein bindest, bringt der alle nachteile genauso mit wie Songbird. Das Songbird ein paradebeispiel für blinde programierer war, ist aber unbestritten
 
@Knütz: Ich würde mich da nicht zu gross aus dem Fenster lehnen. Nightingale sieht zwar optisch nicht schlecht aus, aber mir kommt keine 32bit Software mehr ins Haus.. nicht nur wegen der RAM Beschränkung, sondern weil die meiste 64bit Software neu geschrieben werden musste und darum 1) sauber neu aufgebaut 2) aktuelle Technologien (APIs) einsetzt.
 
@AlexKeller: "sondern weil die meiste 64bit Software neu geschrieben werden musste" Das ist Käse. "und darum 1) sauber neu aufgebaut" Optimist.
 
@AlexKeller: Wo habe ich was davon geschrieben?
 
@AlexKeller: Man sollte nicht alles generalisieren. und eine Ram Beschränkung von 3.5 GB, ist auch nur bei Software wichtig, die mehr braucht. braucht Sie das nicht ist es doch völlig egal!
 
@TiKu: Sowieso sowas von falsch, die meiste 64bit Software musste nur durch nen 64bit-Compiler gehauen werden.
 
@Knütz: Und warum ist mein Media Monkey innerhalt von 2 Sekunden gestartet und verbraucht dabei so um die 60MB?
 
@AlexKeller: In den meisten Fällen reicht es aus die 32 bit Software einfach neu als 64 bit zu kompilieren. Je nach Anwendung und Programmiersprache muss man noch die verwendeten Libraries auf 64bit Versionen umstellen und die Datentypen, Pointer anpassen. Das wars, also nichts mit neu und sauber geschrieben.
 
@Knütz: Also bei foobar hab ich hunderttausende MP3s in Playlists und diese öffnen sich in hundertstel-Sekunden, dabei verbraucht foobar gradmal 60mb RAM und ist schon beim ersten Start praktisch ohne jede Verzögerung geöffnet. Ich hab auch viele Player probiert, inkl Songbird, und muss sagen, der war wirklich sehr träge, eben ne typische XUL-Anwendung. Ewig lahmer Start, überladene Oberfläche, die ziemlich verzögert reagiert,... für mich war das auch nichts. Aber dein Argument ist für mich nicht nachvollziehbar, schnelle Datenbanken und viele Features bieten zig Player, da hat weder Songbird noch iTunes irgendeine Sonderstellung (schon garnicht im positiven).
 
@Knütz: Winamp kommt noch bei weitem besser mit grossen Musikmengen zurecht als Songbird. Paradebeispiele wie es auch resourcenschonender geht sind Foobar und MusicBee, die es auch hinkriegen. Aber wie Du treffend sagst: Sonbird ist ein Paradebeispiel für (Betriebs-)blinde Programmierer: die haben sich durch diverse Massnahmen und "Strategien" über die letzten Jahre selbst ins Aus befördert, wo die Nutzerbasis erst mal nur den Kopf geschüttelt hat und nach und nach endgültig abgesprungen ist. Selbst schuld.
 
@paris: Och hört doch bitte mit diesen "frisst so und so viel RAM" Vergleichen auf. Das sagt nix über die Performance eines Programmes aus... in Zeiten von Standard 8GB machen 200-500MB doch echt mal gar nichts...
 
@SpiDe1500: Es geht bei dem Vergleich weniger um den Speicherverbrauch an sich als vielmehr darum, dass der verbrauchte Speicher ein Indikator sein kann (mit Betonung auf 'kann'), wie schlank oder fett ein Programm ist.
 
@paris: Dauert zwar etwas länger sich alles einzustellen aber foobar2000 kann das auch alles und ist wohl der technisch einwandfreiste Player überhaupt
 
@paul1508: foobar ist auch bei mir Player der Wahl. Natürlich ist die Optik ohne Plugins wie fooPilot nicht so gut - dafür hat es einen geringen Memory-Footprint und reagiert sehr schnell. Auch große Musiksammlungen von mehreren Zig Tausend Dateien werden schnell gefiltert etc. Ich nutze den Player seit ich glaube 2005 - mit minimalen Unterbrechungen (ich hatte mal WinAmp ne Chance gegeben - aber Version 2.x konnte leider nicht mit Unicode-Dateinamen und -Tags umgehen und Version 5.x ist einfach zu langsam/aufgebläht).
 
@paris: Die Frage ist viel eher, ob es denn schlimm ist, dass ein Programm mehrere 100 MB RAM frisst oder schnell starten muss! Ich benutze auch nicht foobar wegen dem geringen RAM-Verbrauch und Startzeiten, sondern wegen der extrem robusten und schlichten Funktionsumsetzung!
 
Ich verwende seit Jahren Helium Music Manager. Der ist so gut das ich bereit war dafür zu bezahlen. Es bedarf natürlich Einarbeitungszeit bei so einem Programm bis man weiß was alles geht und wie.
 
@Paradise: wenn nicht alle 10 Jahre auf was anderes umstellen will und alle schon mal gehabten Bugs mit neuer Software nochmal erleben will ist das nicht die dümmste Lösung.
 
@aliasname: Ja, es muss nicht immer alles OpenSource sein und kostenlos. Wenn etwas bezahlbar ist und gut dann bezahle ich gerne dafür solange ich weiß ich habe dann auch guten Support und es sind Ansprechpartner da. Das ist bei Helium der Fall. Für mich auch ein Grund warum ich von Dingen wie Joomla, Wordpress, osCommerce weg bin - hat man wirklich ein Problem und die Sache muss laufen dann steht man oft alleine da.
 
@Paradise: sieht aus wie mediamonkey
 
@gestank: Da ich Helium schon ewig nutze und es alles hat was ich mir wünsche habe ich mich nicht wirklich nochmal mit anderen Managern auseinander gesetzt. Aber vielleicht gibt das eine kleine Antwort: http://bit.ly/11J9MoA
 
@Paradise: kk sieht nicht nur so aus. er ist wie MM :)
 
@gestank: Kann man da auch einem Song verschieden Sänger zuweisen?
 
Ich Fand Songbird eigentlich Klasse. Als die Linux Unterstützung eingestellt wurde war es leider der beginn des Untergangs. Hoffentlich wird es geforkt(nennt man es so?) Weil die Ansicht war und die Bedienung und mit dem integrierten Browser wie ich fand sehr genial^^ War halt alle in one^^
 
@vizalminiteah: Songbird hatte vor allem eine grosse Nutzerbasis bei Leuten die entweder Linux oder beides Linux/Windows nutzen. Mit der Einstellung der Linux-Version haben sie sich selbst kastriert. Die dementsprechenden Rückmeldungen der Nutzer wurden ignoriert. Ignoriert wurde auch der Wunsch den Player einfach mal nur stabiler, solider und performanter zu machen/Bugs zu entfernen als irgendwelche halbgaren Features einzubauen die sowieso keiner wollte. Schade, denn eigentlich hatte der Player Potenzial.
 
Ich hab bis heute noch kein Musikverwaltungsprogramm, dass derartigen Komfort bietet wie iTunes, auch Songbird hat da hinterhergehinkt.
Allein der tolle Podcast-"Store" ist super, habe da schon so viel interessantes gefunden.
 
@ger_brian: Bloatware Nummer 1 für Windows -> iTunes
 
@Paradise: Frage bleibt: Welcher Player ist besser/komfortabler und kann gleichzeitig meine iOS Geräte syncen?
 
@ger_brian: Helium kann ich auch iOS bedienen. Aber genaues (in wie weit) kann ich dazu nicht sagen da ich kein iOS Gerät nutze. Für mich kommt aus solchen Gründen kein iOS Gerät in Frage - also der zwang eine bestimmte Software nutzen zu müssen. Lieber einen Cowon ;-)
 
@Paradise: Okay, ich fange jetzt keinen Vergleich zwischen einem iPhone und einem Cowon an, dafür bin ich zu nüchtern^^
Allerdings: Was ist so schlecht an iTunes?
 
@ger_brian: Wem es gefällt und ihm die Funktionen langen der kann es ja gerne nutzen. Mir gefällt die Bedienung usw nicht. Ich möchte zb auch Problemlos FLAC und APE nutzen.
 
@ger_brian: Finde auch keine bessere Musikverwaltungssoftware als iTunes. Allerdings nutze ich es unter OS X. Keine Ahnung wie es mittlerweile auf Windows läuft...
 
@ger_brian: allgemein gesagt ist alles von apple ausserhalb deren welt nur grütze und lieblos umgesetzt.
 
@ger_brian: Ich seh grade bei Helium: "Native iOS application for remote controlling Helium" und "Native iOS application for streaming music"
 
@ger_brian: Dummerweise kenne ich ebenfalls kein besseres Tool für Podcastabonnements als i-bloatyourpc-tunes. Und das ist echt ein Armutsbeweis. Das ist auch der Grund, warum ich Songbird nach einem Test wieder runter geworfen habe.
 
Dann lass ich auch mal ne Empfehlung los.

MusicBee ist das beste was es gibt unter Windows. Sehr übersichtlich und ein enormer Funktionsumfang. Im Prinzip das bessere Winamp.
 
@P@trick: Das beste was es gibt liegt im Auge des Betrachters. Für mich ist es nämlich Helium ;-)
 
@Paradise: Und für m war es J River media Center. Hab ich auch gekauft damals, Weil ich keinen Playwr kannte der so flexibel ist und Bitperfect Playback supported.
 
@ThreeM: Mir gings jetzt hier mehr um das managen. 24/96, SACD, HD-Sound und die Wiedergabe von Telarc CDs sind ein anderes Thema :-)
 
@Paradise: Auch Management ist da flexibler als andere mir bekannten Lösungen. Hinzu kommen Zonenabhängige Wiedergabe, Film und Bilderverwaltung, DVB Modul (was allerdings hier in EU kaum zu gebrauchen ist). Musik wird über ne Libary verwaltet, dort kann ich jedes Feld anpassen oder weitere hinzufügen um so noch mehr Sortierungsmöglichkeiten zu haben. Ich glaub da sind dich Helium und J River recht ähnlich.
 
MediaMonkey!!
http://www.mediamonkey.com/
 
Photon Player ;)
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