Verbraucherschützer: Telekom soll Urteil ignorieren

Die Verbraucherzentrale Hamburg wirft der Deutschen Telekom vor, ein Gerichtsurteil schlicht zu missachten und Kunden weiterhin Bestätigungen für Dienstleistungen zu schicken, die nicht bestellt wurden. mehr... Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Isp Bildquelle: Deutsche Telekom Deutsche Telekom, Telekom, Isp Deutsche Telekom, Telekom, Isp Deutsche Telekom

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Im Hause der Eltern wurde Mail&Cloud seit 2008 auf 2 Vertraege gebucht fuer jeweils 4,12 im Monat. Kann ich mich mit diesem Gerichtsurteil da irgendwie einreihen und das Geld zurueck fordern?
 
@-adrian-: Wieso zahlen die, wenn sie das nicht bestellt haben? Da braucht es keine Gerichtsurteile. Da zahlt man einfach nicht und widerspricht der Vertragsbestätigung. Ansonsten Anwalt einschalten, wenn die Eltern nicht in der Lage sind, das alles selbst zu bewerkstelligen. Und ja, rückwirkend würde ich mir das Geld auch zurückholen. Die Telekom muss beweisen, dass der Vertrag zustande gekommen ist. Das kann sie nicht, da ja nichts unterschrieben oder online bestellt wurde, also ist der Vertrag auch rückwirkend nichtig. Als Druckmittel auf jeden Fall die Einzugsermächtigung vom Konto entziehen und bei Missachtung sofort Betrag zurücküberweisen lassen.
 
@sushilange2: Da war auch noch 512 kbs upload drauf, was ich damals zu dsl anfangszeiten mal gebucht hatte.
 
@-adrian-: Aber sicher nicht bis 2008 und wenn die Eltern seit daher nichts unternommen haben kann man es wohl auch als Einwilligung verstehen. Btw. macht 1und1 auch gerade eine tolle Aktion. Man bekommt ein besseres Webpacket, natürlich zum Erhöhten Preis, es sei denn man widerspricht aktiv. Wieso geht dagegen keiner vor?
 
@Memfis: Höh? Das mit 1&1 hab ich garnicht mitbekommen, weisst du da Näheres?
 
@jigsaw: Ich habe eine News an Winfuture geschickt, vielleicht recherchieren sie weiter oder bekommen eine Statement von 1und1. Du kannst aber auch einfach deren Hotline anrufen, da kommt direkt so eine Ansage. http://www.1und1.de/Impressum
 
@Memfis: weil es viel populärer ist gegen Telekom zu bashen.
 
@sushilange2: Die Aussage ist soweit nicht korrekt. Mittlerweile ist auch ein Vertrag, der am Telefon geschlossen wurde Rechtens. Man sollte also sehr stark aufpassen, was man am Telefon sagt, denn es könnte falsch interpretiert werden. Man kann zwar dann eine Geraume Zeit zurückrudern, was aber nur noch schriftlich geht. (Frag mich nicht, warum das so entschieden wurde, vermutlich um den Firmen wieder eine Möglichkeit des Austricksens am Kunden in die Hand zu geben). Bei -adrian-´s Problem hat er selber Schuld. Er hätte damals sofort reagieren können. Oder hat er es wirklich jetzt erst herausgefunden? Daran glaube ich aber nicht. Somit ist es verjährt... Gruß
 
Also DAMIT konnte ja wohl NIEMAND rechnen... 10€ dafür, dass die irgendwas von ausgelagerten Callcentern (aka Subunternehmen) faseln und..
 
@Slurp: Die Frage ist tatsächlich, ist es wirklich die telekom direkt, oder eben jene ausgelagerten, auf provisionsbasis arbeitenden Callcenter?
 
@iPeople: Selbst wenn, ist es die Aufgabe der Telekom sicherzustellen, dass die Externen keine Scheisse bauen und ggf. sich wen anderes dafür suchen
 
@Slurp: Das würde aber vorraussetzen, dass die Telekom zum einen davon weiß (die werden nicht alle Aufträge prüfen) und zum zweiten es sich abzeichnet, dass system dahinter steckt. Aber Du kannst Firma A nicht für die machenschaften von Firma B verantwortlich machen.
 
@iPeople: Da es ein Urteil gibt gehe ich sehr wohl dacon aus das die Telekom weiß was sie da tut. Und ja, du kannst Firma A für Praktiken von Firma B verantwortlich machen wenn Firma A Auftraggeber ist.
 
@ThreeM: Aber das Rechtssystem wird doch sonst gern in Zweifel gezogen ;) nein kannst Du nicht. Firma A hat mit Firma B einen Vertrag .... wenn Firma B mist baut, muss Firma B belangt werden. Firma A kann lediglich seine Konsequenzen daraus ziehen.
 
@iPeople: Für den Kunden ist Firma A aber vertragspartner. Selbstverständlich ist Firma A auch für die Handlungen von Firma B verantwortlich wenn es um den selben Vertrag geht. Sonst wäre das ja klasse, ich lasse meine Kunden von Firma A übern tisch ziehen kassiere aber die Kohle....Oder ich trette als Bauherr auf, lass ne dubiose Firma die Kunden abziehen, Kassiere die Kohle und sage anschließend ich weiß von nix.
 
@ThreeM: Okay, also wenn die Werkstatt um die Ecke Mist baut, nehme ich in Zukunft BMW in Regress? Ist ja schließlich ne BMW-Werkstatt, zwar eine freie, aber steht BMW dran.
 
@iPeople: Wieso diskutieren wir eigentlich? Das Urteil zeigt doch das die Telekom verantwortlich ist. Da müssen wir nicht spekulieren. Und ja, wenn es eine BMW Vertragswerkstadt ist, ja ist BMW verantwortlich. Ich weiß nicht wieso du immer so Konzerntreu argumentierst, das ist mir schon öfter aufgefallen das du dich schützend vor irgendwelche Firmen wirfst ;)
 
@ThreeM: Falsch .... ich kann nur die Werkstatt in Regress nehmen, auch als vertragswerkstatt und nicht den Hersteller des Autos. Um das mal auf diesen Fall zu beziehen, wenn die Werkstatt meint, meine Hinterachse muss ausgewechselt werden ... dies aber nicht der Fall ist, dann hat die Werkstatt mir eine leistung aufgedrückt, die ich nicht bestellt habe. Was kann der Herstelller dafür?
Ich argumentiere nicht Konzerntreu, sondern ich hinterfrage. Ich prügele nicht ungeprüft auf Konzerne ein, das ist nämlich oberflächlich. Ich bin nichtmal Telekomkunde, von daher ist es mir wurst. Aber das immer ungeprüft und ohne zu hinterfragen eingedroschen wird und, wenn es wirklich an externen Callcentern liegt, die Verantwortung übergebügelt wird, frage ich mich, immer, warum man denn nicht an die wirklich verantwortlichen herantritt.
 
@iPeople: Das Callcenter tritt aber als Telekom auf! Für den Kunden ist eine trennung nicht ersichtlich. Wie gesagt es gibt ein Urteil, also bietet der Fall hier keine Diskussionsgrundlage. Die Telekom zieht Ihre Kunden wissentlich ab und tut nix um das zu unterbinden. So einfach ist das.
 
@ThreeM: Das Urteil sagt aus, dass die telekom keine bestätigung schicken darf. Wenn das Callcenter den Auftrag einer angeblich vom Kunden bestellten Leistung an die telekom weiter leitet, und diese dann eine Bestätigung abschickt, weiß die telekom sofort, dass der Kunde das nicht wollte? Wir wissen beide, dass es urteile gibt, die aufgrund seltsamer Annahmen von Richtern zustande kommen, siehe diverse Urteile eines Hamburger Landesgerichtes. Du machst es Dir zu einfach.
 
@iPeople: Die Telekom hat die Pflicht solche Verträge zu prüfen. Das ist doch ganz einfach mit einem Telefonanruf beim Kunden direkt erledigt. Ich habe mal im Direktmarketing gearbeitet, die auflagen die wir von unserem Auftraggeber bekamen waren sehr deutlich was solche "scheinverträge" anbelangt. Und wenn es schon ein Urteil gibt das die Telekom verpflichtet die Vorgänge zu prüfen und dies dennoch nicht passiert sieht du die Telekom nicht in der Pflicht? Die Telekom wird auf ein Problem ihrer Geschäftspraxis hingewiesen und die Reaktion darauf ist: Das stimmt nicht, wir ignorieren es. Abgesehen davon steht es der Telekom frei gegen das Urteil berufung einzulegen. Dies ist ebenfalls nicht passiert....
 
@ThreeM: Wozu brauchts denn das Callcenter? Dann kann die telekom doch gleich alles alleine machen. Ich verstehe ja, was du sagen willst. Aber offensichtlich , so meine meinung, ist das urteil etwas an der realität vorbei. Wenn jetzt ein Kunde auf eine solche Bestätigung reagiert und bei der telekom direkt darauf hinweist, dass es dieses Gespräch, bzw diesen Abschluss nicht gab und die telekom darauf keinerlei Reaktion zeigt und weiter nach dem neuen Tarif abzockt, dann würde ich ein klares Fehlverhalten sehen. Ohne die konkreten Hintergründe zu wissen, ist es nämlich sehr schwierig, und genau dasmeinte ich die ganze zeit. Man kann immer sagen, der oder die oder das hat zu machen.
 
@ThreeM: Das Callcenter arbeitet im Auftrag der Telekom. Stammt der Auftrag für die unlautere Akquise von der Telekom, bzw. weiss diese davon und duldet die Praxis (spült ihr ja Geld in die Kassen), dann kann die Telekom zur Verantwortung gezogen werden. Hat jedoch die Telekom dem Callcenter Richtlinien gegeben, die das Callcenter ohne Kenntnis der Telekom ignoriert, so ist hierfür das Callcenter verantwortlich - auch wenn jenes am Telefon "hier ist die Telekom" sagt, denn in diesem Fall wären die unlauteren Machenschaften ja eben nicht im Namen der Telekom.
 
@FenFire: Das mein ich ja. In dem Falle ist es aber so das die T-Com von den Praktiken weiß und dennoch nicht reagiert mit z.B. Auftragsentzug des Callcenters.
 
@ThreeM: kennst du die Verträge ? Und wie willst du ohne Ersatz mal eben schnell einem beauftragtem callcenter den Auftrag entziehen? Weißt du da mehr?
 
@iPeople: Schnell? Das Urteil wurde letztes Jahr September gefällt. Da is ja nu genug Zeit gewesen das Callcenter zu prüfen und sich einen anderen Anbieter zu wählen. Wenn entsprechende Klauseln und Vorgaben von der Telekom gemacht wurden und diese vom Callcenter nicht eingehalten wurden, ist der Vertrag schneller gekündigt als man T-Com sagen kann.
 
Solange die zu befürchtenden Strafen lediglich aus der Portokasse bezahlt werden müssen, statt an die zu erwartenden Gewinne gekoppelt zu werden, wird sich am gewerbsmäßigen Beschiss in Deutschland nix ändern!!!
 
@beeelion: Die sollten mindestens 9/10 von den Gewinn einfordern. Das würde der Telekom schon mehr Schaden zufügen.
 
Überschrift klingt falsch... Das "soll" klingt mehr als Aufforderung der Verbraucherschützer... richtig wäre: Verbraucherschützer: Telekom ignoriere Urteil
 
@citrix no.4: Japp, die Überschrift ist zwar korrekt, wirkt aber falsch. Aber das ist ja bei den Überschriften hier auf Winfuture leider nix neues...
 
@citrix no.4: Das kann man aber genau so wie oben das als Imperativ missverstehen, besser: "Verbraucherschützer: Telekom ignoriert Urteil"
 
@jigsaw: oder so ja... hast Recht :D
 
250.000 pro Verstoß (also angeschrieben Person) wie üblich oder insgesamt?
 
@Memfis: Insgesamt - und genau deshalb juckt das dort wohl keinen.
 
250000 sind doch Peanuts. Strafen müssen in % von Jahresumsatz gerechnet werde. z.b.10% das tut weh und ist gerecht.
 
@Trabant: Besser noch: Den Aktionären von der Ausschüttung abgezogen werden.
 
Die Telekom hat jedes Jahr einen Umsatz von ca. 60 Mrd.(60.000.000.000€). 250k sind einfach lächerlich. Außerdem wenn die Telekom Ordnungsgeld zahlen sollte, kann sie es noch von der Steuer absetzen.... Das Paradoxe ist das die Telekom direkt und indirekt zu 30% dem Staat gehört... also quasi Rechtsbeugung...
 
@sanem: Wie kann die Telekom rechtsbeugung begehen? Weisst Du überhaupt, was der Begriff bedeutet?
 
Wie wäre es mal mit einem Gesetz, dass Telefonverträge verbietet! Und zwar bitte auch mit Unternehmen, mit denen man bereits einen Vertrag hat. Eine email ist das mindeste als bestätigung für die Unterlagen (übrigens inzwischen sehr wohl rechtsgültig!). Ich hab vor 6 Monaten einen O2 Vertrag abgeschlossen und kann jetzt schon nicht mehr die Tarife abrufen, nichtmal online, weil ja schon ein neues Gebührenmodell da ist. Ich hab nix in der Tasche.... Das ist doch zum kotzen. Auch wenn legal, Praxis ist das wohl nur bei den Telekommunikationsanbietern....
 
@bowflow: Wenn Du nicht weißt, welchen tarif Du hast, bist Du doch selber schuld. Und keiner wird gezwungen, etwas am Telefon auszuhandeln. Einfach das Gespräch für beendet erklären und auflegen
 
Hat denn wirklich wer geglaubt die Telekom spielt nach den Regeln?
 
Solch ein schwammiges Urteil, welches eigentlich nur bereits bestehende Gesetze bestätigt, sollte auch was ändern? Die Telekom wird weiterhin behaupten, dass die Dienstleistungen gewünscht wurden. Und mal ehrlich, wie viele Leute stimmen diesen Dienstleistungen zu, weil sie sich haben einlullen lassen?
 
@Der_da: Zugestimmt ist zugestimmt, dann hat der Kunde das gewollt. keiner wird gezwungen. Aber wenn jemand die Leistung nicht bestellt hat, und trotzdem eine "Bestätigung" erhält, dann kann er dagegen vorgehen. macht er es nicht, ist es auch stillschweigendes Hinnehmen.
 
Die Überschrift liest sich so, also rät der Verbraucherschutz der Telekom, ein Urteil zu ignorieren...
 
@nokiaexperte: Kann man beides draus lesen. Wenn ich dir sage, hinter deinem Haus soll es brennen, rennst du ja auch nicht gleich mit Streichhölzern los. ;-)
 
@wolftarkin: In dem Satz gibst Du mir ja auch keine Weisung, was die Verbraucherzentrale aber laut Überschrift an die Telekom macht. Dein Satz müsste ja heißen: Hinter deinem Haus zündest Du was an...
Die Überschrift hier müsste heißen: Telekom ignoriert Urteil.
Und um den gedachten Sinn der Überschrift zu nehmen sollte es heißen: Telekom ignoriert angeblich Urteil.
 
250.000 € - empfindliches Ordnungsgeld? Haben die nicht ein paar Nullen vergessen?!
 
Niemals gegen das Unternehmen sondern immer gegen den Aufsichtsrat persönlich da dieser Entscheidungsfähig und weisungsbefugt ist !!!!!!!!
Schon klappt das absolut reibungslos !!!
Alle Mitarbeiter eines Unternehmens arbeiten immer nur auf Weisung der Führung !!!!
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