SMS & Co.: Kein negativer Einfluss auf die Sprache

Die zunehmende Bedeutung von SMS und Messengern für die Kommunikation hat nicht den negativen Einfluss auf die Sprache, den Sprachpuristen sehr gern wie den Teufel an die Wand malen. mehr... Smartphone, Iphone, Handy, Sms Bildquelle: Stadt Hamburg Smartphone, Iphone, Handy, Sms Smartphone, Iphone, Handy, Sms Stadt Hamburg

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Es gehört quasi zur Jugendkultur dazu, sich anderer Sprachen zu bedienen. Sicher hat das jeder in seiner Jugend getan und vielleicht das eine oder andere Wort ins Erwachsenenleben "hinübergerettet". Internetkommunikation unterscheidet sich in vielen Fällen einfach vom normalen Sprachgebrauch. Das ist nichts Ungewöhnliches, geschweige denn etwas Neues. Der geneigte WF-User sollte mal den einen oder anderen Blick in einen mittelalterlichen Kodex werfen :D
 
@Smek: Find ich Knorke.
 
@Smek: Ach darum ist bei YouTube jedes zweite Wort Opfer, Hu...sohn, ich f.... deine Mutter - weils dazu gehört. Und weils dazu gehört muss ich oft 3 mal lesen bis ich die Wörter entziffert habe. Und das Mail anfragen (zb von eBay) immer mehr so was von unterirdischem null Benehmen haben ist auch normal. Wie wärs wir würden endlich aufhören Geld für Schulbildung auszugehen. 1+1 klappt ja oft schon nicht mehr nach dem Abgang und Deutsch braucht ja so wies aussieht auch keiner. Sollte dein "sich anderer Sprachen zu bedienen" auf Fremdsprache bezogen haben dann gebe ich dir recht.
 
@Paradise: Ich beziehe mich selbstverständlich auf Sprachen anderer Nationen, um es ganz klar zu machen. In Bezug auf das Verhalten gewisser Schichten gebe ich dir recht, jedoch fürchte ich, dass es schon immer so war. Immer in Relation der entsprechenden Zeit. >>>>
"Die Jugend liebt heutzutage den Luxus.
Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die
Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer." Sokrates (470 - 399 v. Chr.)
 
Wenn die Studienersteller "Handy" als englisches Wort betrachten kann die Bildung dieser nicht sehr hoch sein. Folglich verzichten diese Leute auf Anglizismen in Kurz-Nachrichten.
 
@Rhanon: Ähm... "handy" ist ein englisches Wort?! Einzig im deutschen Sprachgebrauch hat sich "Handy" als Synonym für Mobiltelefon etabliert, obwohl korrekt übersetzt es "handlich" bedeutet. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass "handy" ein englisches Wort ist. Edit: Darüber hinaus wird im Artikel von "Entlehnungen" gesprochen.
 
@RebelSoldier: Handy kommt aus dem schwäbischen: Hän die kin Schnur. aus dem "Hän die" wurde Handy, damit das die Amis besser schreiben können, der Rest ist Geschichte.
 
@wuddih: seems legit :D
 
@wuddih: Das ist die schlüssigste Erklärung, die ich bisher für dieses dämliche Kunstwort gelesen habe. Dafür ein fettes (+)! Aber wo wir schon dabei sind: was ist mit "Beamer", dem nächsthäufigeren Unwort?
 
@DON666: ich dachte immer, Mr. Scott wär der Beamer :)
 
@RebelSoldier: somit ist es keine Entlehnung aus dem Englischen, du wirst mehr Worte finden die es gleich geschrieben auch in einer anderen Sprache gibt und dennoch nichts miteinander zu tun haben. (ist die schönere übersetzung nicht "nützlich"? handlich ist eher handily - deine übersetzung ist korrekt, aber eben nicht so wirklich die erste bedeutung des wortes)
 
@Rhanon: handy ist schon ein englisches Wort, nur nicht mit der Bedeutung mit der wir es verwenden ;)
 
@dodnet: der Artikel "die" kommt in Wirklichkeit auch aus dem Englischen und ist nur eine Entlehnung!
 
@otzepo: Dann bekommt "Die Liebste" ja gleich eine ganz andere Bedeutung! ;D
 
@dodnet: Besonders, wenn man der sterbenden Liebsten ein "Gift" überreicht hat1 :-)
 
Die Verzapfer dieser Studie haben sich ja scheinbar auch lediglich auf Denglish u. ä. konzentriert. Das finde ich z. B. wirklich auch nicht so schlimm. Übler wird's aber, wenn man mal nach "Chegga-Sprache" forscht, denn da geht's dann wirklich bergab...
 
Hat die NSA die SMS-Inhalte geliefert oder woher kam der Datenpool für die Untersuchung?
 
Das ganze hat für uns Deutsche keine Aussagekraft, da die Untersuchung sich allein auf die Schweiz bezieht. Hier tickt die Jugend anders. Ich kenne es doch selber. Es werden massig englische Wörter bzw. eher deren Abkürzungen genutzt. Deutsch zerfällt hier. Das muss nicht schlimm sein, ist aber Fakt (auch dazu gab es in Deutschland schon Studien, die eben jenes belegen).
 
doch alles bullschit mann wir sprechn wie sonst auch und schreibn sowiso vorurteile alles dumme geruchte echtmal., rchtschrebibnung muss sein. weiß0e bescheid.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen