Vodafone sagt Einweihungsfeier ab & lädt Rösler aus

Der Telekommunikationskonzern Vodafone hat die Eröffnung seines neuen Firmensitzes in Düsseldorf abgesagt und Bundeswirtschaftminister Philipp Rösler (FDP) wieder ausgeladen - aus Angst vor der eigenen Belegschaft. mehr... Vodafone, Netzbetreiber, Gebäude, Hauptquartier, Headquarter, Düsseldorf Bildquelle: Handelsblatt Vodafone, Netzbetreiber, Gebäude, Hauptquartier, Headquarter, Düsseldorf Vodafone, Netzbetreiber, Gebäude, Hauptquartier, Headquarter, Düsseldorf Handelsblatt

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
der nicht "Tot" zu kriegende Rösler :D
 
@psyabit: Also bitte, wenn schon dann Fipsi
 
@ephemunch: Können auch gleich bei der Merkel anfangen :D
 
@psyabit: wolltest du was damit angeMerkelt haben? :D
 
@MarcelP: Dies ist nicht mein Duktus :D In dieser Frage sollten wir geschlossenheit zeigen :D
 
@psyabit: Also bitte. Wenn schon, dann Mutti
 
@madripal: :D so gut
 
@ephemunch: Meinst du Guido´s Handpuppe?
 
@psyabit: 'Fipsi wurde ausgeladen'
 
Naja, wenn die Feier wieder abgesagt wurde, ist die Ausladung wohl auch nur ne Formsache, oder? Was nützt eine Einladung, wenn die Feier eh nicht stattfindet..
 
@citrix no.4: Immerhin war die Ausladung nicht gegen ihn gerichtet... aber wenn die das nicht so provokant in die Überschrift geschrieben hätten, würde keiner in die Nachricht rein*klick*en.
 
Den hät ich garnicht erst eingeladen ;)
 
@LivingLegend: Eben. Warum werden immer welche eingeladen die genug haben um nicht am Hungertuch zu nagen.
 
@Paradise: Nun aus dem Grunde der Lobbyarbeit. Wer soll denn in der Regierung ein gutes Wort für den Konzern einlegen wenn man nicht ab und an eingeladen wird?
 
och und ich dachte aus Solidarität gegenüber den Flutopfern in Deutschland...
 
@Rikibu: is halt ins Wasser gefallen aus Angst vor der Flut von Protesten, die dann vllt auf die Spitze herabregnen...
 
@Slurp: *taaa taaa taaa taaa ufta ufta tataaa* könnte eventuell eine Welle der Empörung auslösen.
 
@DerTürke: Chapeau ;)
 
@Slurp: *verbeug*
 
@Rikibu: solitarität und vodafone ... habe ich etwas verpasst?
 
Sich bei der eigenen Belegschaft derart unbeliebt zu machen sollte der Konzernspitze doch mal zu denken geben. Aber vermutlich ist es ihnen egal - traurig, traurig!
 
@zupipo: Vermutlich? Es IST diesen Geldköpfen egal. Eigentlich ja schön, dass die Firmen erkennen, dass der soziale Frieden durch das Dumping mehr und mehr gefährdet wird, aber schlimm, dass es ihnen so gleichgültig ist. Wenn es dann irgendwann zum großen Knall kommt soll aber niemand sagen, es hätte keine Vorwarnzeichen gegeben.
 
@Memfis: Man sollte sich aber auch fragen, von wem das Dumping letztlich ausgeht. Die Kunden heutzutage verlangen nach einem Preisrutsch nach dem anderen. Am Ende bekommen das natürlich auch die Mitarbeiter zu spüren. Irgendwer muss die gleiche Leistung ja schließlich für eine immer geringere Bezahlung erbringen. Halber Preis für die Flatrate heißt nunmal auch halbes Budget für die Arbeitnehmer. Wenn die Kunden außer billig also nichts mehr haben wollen, führt gar kein Weg daran vorbei, die Mitarbeiter entweder zu entlassen oder die Löhne zu drücken. Will ein Unternehmen das nicht, kann es die Dumpingpreise eben nicht mitmachen, aber das bedeutet heutzutage, gleich einen großen Teil der Kundschaft zu verlieren. Das ist ganz schwierig auszubalancieren, und man sollte nicht leichtfertig ohne überhaupt Ahnung von den Geschäften zu haben über das Management herziehen, denn ich bezweifle, dass du als Manager da eine bessere Lösung hättest. Wenn doch, mach es publik und du wärst das neue Wirtschaftswunder.
Und was denkst du denn, was es für einen großen Knall gäbe, wenn eine Weiterbeschäftigung aller Mitarbeiter zu gleichen Löhnen wie bisher dann letztendlich mangels Konkurrenzfähigkeit zu anderen Anbietern zur Insolvenz des Unternehmens führt, dann fliegen unter Umständen nämlich alle Mitarbeiter raus.
 
@mh0001: Selten so nen Schwachsinn gelesen. Wenn es VF schlecht ginge, würde ich das ja noch verstehen. Aber der Konzern steht mehr wie gut da, auch wenn die Umsätze manchmal nicht wie von den Aktionären gewünscht sind. Und nur die Aktionäre bestimmen den Kurs des Unternehmens. Wenn diese könnten, würden die Arbeiter noch weniger kriegen und die Preise würden explodieren.
 
@mh0001: Das ist nur ein kleiner Teil der Wahrheit.
Ausschlaggebend für die Kündigungen war letztendlich das Bestreben der Vodafone AG,
das Festnetz loszuwerden und sich auf die mobile Variante LTE zu fokussieren.
Die massiven Investitionen in LTE merkt man jeden Tag, an dem man feststellt, dass das "normale" Telefonnetz
mittlerweile von katastrophaler Qualität ist. Bemerkbar durch ständige Verbindungsabbrüche und bei den 3G Diensten
eine miserable Übertragungsrate selbst bei HSDPA+ Empfang. Sogar O2 ist da mittlerweile besser.
Erst seitdem Vodafone merkt, dass der Kunde nicht auf die hohlen LTE Versprechungen reinfällt und lieber
beim Festnetz bleibt, investieren sie wieder mehr in DSL und VDSL. Aber da waren die ganzen Service Mitarbeiter
schon gekündigt, bzw. deren Verträge zu Hunger Löhnen auf Firmen wie Arvato oder die Tectum Group umgewandelt.
Der ehemalige Arcor Standort in Essen ist mittlerweile abgewickelt und Standorte wie Eschborn folgen.
Der Kunde und sein Spar-Bestreben ist da nur z.T. Schuld dran. Denn die Preise sind seitdem mehr oder weniger unverändert.
Treibende Kraft war und ist die Gier der Aktionäre, die sich mit LTE erhofft haben, im dreistelligen Millionenbereich Gebühren an
die Telekom für die letzte Meile und andere Netzmieten einsparen zu können.
Mit Arcor ging es den Bach runter, seitdem sie offiziell in die Vodafone Firmen- und IT Landschaft eingegliedert wurden.
Unsere Firma arbeitet seit 2005 für ehemals Arcor und jetzt Vodafone, von daher habe ich den direkten Vergleich.
Vodafone scherrt sich einen Dreck um seine Mitarbeiter. Wo ourgesourced werden kann (Entwicklung, Testing, Support etc.)
wird das auch getan. Allerdings sehe ich jeden Tag, dass die Software Qualität immer mieser wird.
You get what you pay. Mittelfristig wird Vodafone diese Gier zu spüren bekommen, weil die guten Mitarbeiter und
ihr Know-How die Firma verlassen bzw. bereits verlassen haben. Essentielle Kernkompetenzen auszulagern, im Falle Vodafones an eine
Firma wie HP, die zum Verrecken unfähig sind, vernünftige Software zu entwickeln, holt jede Firma über kurz
oder lang wieder ein. Von daher wüsste ich auch nicht, was es am neuen Campus zu feiern gäbe :-)
 
@mh0001: Wir reden hier von einem Unternehmen, welches im letzten Geschäftsjahr weit über 3 Mrd Euro Gewinn gemacht hat - in Deutschland - mit eine Rendite von 34 %. Wo sind da bitte wirtschaftliche Notwendigkeiten.
Und letztendlich wird der Umsatz immer noch von hochqualifizierten Mitarbeitern gemacht und nicht von überbezahlten Managern - von denen hab ich persönlich noch nie einen gesehen, wenn Nachts oder am Wochenende die Luft brennt weil es grösse Störungen gab.
Und das Vodafone mitlerweile so einen miesen Service hat und die Netzqualität so schlecht geworden ist - haben die Mitarbeiten vor einigen Jahren schon massivst angemahnt, aber das hohe Management hatte ja nichts besseres zu tun, als immer mehr an der Sparschraube zu drehen.
Und warum z.b. eine Hartmut Kremling, seines Zeichen Vorstand Technik, immer noch an seinem Sesseln klebt, ist mir als Mitarbeiter sowas von unbegreiflich - den sehe ich mit als einen der Hauptvorantwortlichen und hätte den schon lange in die Wüste geschickt.
Fritz Joussen, der Ex-CEO war vor wenigen Tagen noch im Haus, ich hätte mir gewünscht, der Schulte-Bockum mal ordentlich die Ohren langezogen.
 
@TomCat4711: das mit dem service kann ich nur bestätigen. ich bin von 1&1 zu vodafone gewechselt und die nummernmitnahme war schrcklich. 3 monate hat es gedauert. und wenn man beim callyaservice an ruft hat man nur ausländer am ohr, die ihre auswendig gelernten sätze runter reden und nciht wirklich auf die fragen des kunden eingehen. ist schon schreklich. wenn das ncoh schlimmer wird muss ich wohl wieder wechseln, wobei 25€ für DSL16000 für mich als student wirklich gut sind. (bei 1&1 wären es noch 30€ gewesen) EDIT: jetzt sehe ich bei 1&1 sogar DSL50000 für 29,99. da denkt man gerne über einen wechsel nach.
 
@mh0001: Neee mein lieber, nix mit "die Kunden sind schuld". Die Geschäftsform der Aktiengesellschaft ist schuld! Die Börse und die Anleger erwarten JEDES Jahr einen höheren Gewinn als im Jahr davor, unser schönes Wachstumsmodell, das führt ZWANGSLÄUFIG irgendwann zu Kündigungen und Lohndumping weil der Markt keine Preissteigerungen mehr zulässt. VF mit seinem schlechten Ergebniss bekommt eigentlich nur die Quittung für das typische Verhalten der Konzerne serviert. In den Krisenländern hat VF Riesenverluste eingefahren weil sich die Leute die Verträge nicht mehr leisten können. Und warum ist das so? ;)
 
@mh0001: Die Kunden sind die Angestellten anderer Firmen.
Es ist zu einfach solche Szenarien auf den Kunden abzuwälzen.
 
@mh0001: Auf der einen Seite gebe ich dir Recht, die Geiz ist geil-Mentalität schmälert sicherlich die Gewinne der Unternehmen. Auf der anderen Seite muss man aber auch mal die Gewinnmargen solcher Unternehmen betrachten und man wird erkennen, dass sich diese in einer Größenordnung bewegen, wo noch sehr viel Luft bis zur Insolvenz ist. Das Holzbein sind hier die Aktionäre, welche einen immer höheren Gewinn aus einem gesättigten Markt fordern. Das ganze lässt sich auch auf nicht börsennotierte Unternehmen mit geringerer Größe anwenden. Alle jammern rum, ohne dass es dem jeweiligen Unternehmen wirklich schlecht geht.
 
@tommy1977: wer jammert bekommt annähern seinen Willen durchgesetzt. Das funktioniert besser aus einer Opferrolle, als aus einer Forderung. Es erscheint mir, als hätte vieles System
 
@Memfis: Tja, wir haben Psychopaten und Sozioparten in der Politik (weniger Regionalpolitiker, als "Spitzenpolitiker") und in der Wirtschaft.
Den interessiert es nicht, ob die Bedingungen für jende Generation schlechter und schlechter werden.
Deren Spruch ist;"Sie werden es halt nicht anders kennen"!
Zum eigenen Schutz und dem Schutz der Nachfolger (unsere Kinder) dürfen wir schon lange nicht mehr still halten. So was ist nur in Deutschland in diesem Maß möglich. Die Deutschen (deutsch) sind leidensfähig und gehen nicht so schnell auf die Straße. Ich schäme mich für meine Nationalität, zur falschen Zeit am falschen Ort geboren und schon wird einen für harte und längere Arbeit mit weniger Geld unter schlechteren Bedingungen das Leben geebnet. Liebe Generationen wollt Ihr wirklich, dass eure Kinder unter diesen Bedingungen aufwachsen? Dann lieber keine haben! Deutschland Ade!!!
 
@Wotan20030: Nunja. In Afrika in irgend einem Hungerdorf, einem Kriegsgebiet oder im Mittelalter wollte ich auch nicht geboren sein. Ich würde sagen wir haben es trotz allem noch relativ gut erwischt. Was wir haben sind so genannte "Luxusprobleme", weil wir einen gewissen Standard gewohnt sind und dieser immer mehr schwindet.
 
@Memfis: Sicher haben wir Luxus-Probleme, allerdings schon lange in einer 2-Klassen-Gesellschaft. Ich bin momentan auf Jobsuche und stelle immer wieder fest, dass die Unternehmen 18-jährige mit 10 Jahren Berufserfahrung suchen, welche für lau arbeiten gehen. Darin liegt auch der allseits publizierte "Fachkräftemangel" begründet. Vom Arbeitnehmer alles fordern, aber nicht dementsprechend entlohnen wollen. Dass die Leute daher zunehmend auf die Barrikaden gehen, kann ich sehr gut nachvollziehen.
 
@Memfis: Wieso müssen wir glauben, das Fehlstände hinzunehmen sind, weil es in anderen Ländern die Bedingungen extrem schlecht und leider "unmenschlich" sind. Wir reißen uns täglich unter wirklich heftigsten Bedingungen (gesundheitlichen Einschränkungen(Stress))den Hintern auf. Dies haben auch unsere Vorfahren getan. Glaubst Du wirklich, dass diese Missstände mit diesen Worten relativiert werden dürfen? Willst Du wirklich den Nachfahren eine schlechtere Ausgangsposition zumuten, wenn wir schon leiden? Nur weil es uns unter harten Bedingungen besser geht, als irgendwo? Wir leben hier, warum sollten wir das hinnehmen?
 
nichts neues, mit gewalt noch reicher werden zu lasten anderer.
 
Gut gemacht vodafone, sehr feiges Verhalten von euch.
 
"Servicegesellschaft" Hungerlöhner ohne jeden Traifvertrag als Billigarbeiter unter anderer Flagge im eigenen Unternehmen. Wieviel würde so ein Unternehmen wohl sparen, wenn man das gesamte Management in eine Servicegesellschaft auslagert?
 
@Knütz: Mit Servicegesellschaft ist doch im Klartext Leihbude gemeint, oder? Kündigen bzw. Verträge auslaufen lassen, und dann über eine eigene Leihbude, für weniger Geld und für gleiche Leistung wieder anleihen. Und damit den neuen Firmensitzes in Düsseldorf refinanzieren. Gewerkschaften sind eigentlich immer noch zu harmlos gegen solcher Frevel!
 
@Lona: VW Hat in den 80er und 90ern die Traifstrukturen in den Regionen um seine werke zerstört indem sie Irrsinnige löhne bezahlt hatten und alle guten Leute sich dort beworben haben. Ein "Bandaffe" verdient doppelt so viel wie Maurer, Elektikker oder Maler bzw als ein KFZ Schlosser in den VW Vertragswerstätten. Als sie gemerkt hatten das Ihre Autos nichtmehr zu Konkurenzfähigen preisen gebaut werden können gründeten sie zum Bau des Touran die Firma "Auto5000" Die Leute bekamen im Jahr 2000 einen Bruttolohn von 5000 DM bzw 2500 Euro. Da gingen die VW Arbeiter auf die Barikaden, weil diese 5000DM nach VW Tarif ein Hungerlohn waren und man ihre Tariflöhne aushöhlt. Für die (gut Ausgebildeten)Handwerker waren das jedoch Traumlöhne. heute gibt es nicht nur Auto5000 sondern mit der WOB-AG eine weitere Billiglohn Firma im VW Werk. Jede Arbeit im VW Werk wird intern ausgeschrieben und dann von den Billigfirmen gewonnen. das ist einer der Gründe, warum ich diesen Autokonzern boykotiere.
 
@Knütz: Danke für diese Hinterrundinfos. Das wusste ich so noch nicht.
 
Au ja, wenn ich dss nächste mal die Wohnung renoviert und die rumänische Putzfrau gegen ein staatlich geförderte 1-Euro-Kraft ertsetzt habe, dann lade ich auch Fipsi zur Einweihung ein!
 
vodafone ist nicht nur bei den eigenen mitarbeitern unbeliebt!
 
@gast27: Aber bei den Kunden sind sie offenbar schon sehr beliebt, sonst erkläre mir warum sie so viele haben.
 
@mh0001: Vodafone hintergeht seine Kunden und wirbt mit besseren Konditionen, die sich im nachhinein als teurer erweisen. Vodafone wird von mir nicht mehr empfohlen.
 
@RevoloX: Vertrag ist Vertrag, was in diesem vereinbart wurde, bekommst du auch. Mir ist in dem Angebot von Vodafone noch nichts aufgefallen, was nicht dem entspricht, was vorher angeboten wurde.
 
@mh0001: Ich meinte die Anrufe durch das Call-Center bei den Bestandskunden. Diese Mitarbeiter versprechen bessere Konditionen und spätestens auf der nächsten Rechnung sieht man den BETRUG. Langjährige Vodafone-Kunden wissen was ich meine.
 
Es liegt an uns allen und uns selbst daß wir hier in Deutschland dieses Lohndumping mit machen. Keiner hat doch den Arsch in der Hose und sagt offen dass er für diesen Lohn nicht arbeitet. Hier geben die Politiker zusätzlich Oel ins Feuer und reden hier von Wirtschaftskriese! ....und in diesen schweren Zeiten müssen wir auch verzicht erklären können. Und so ist aller Anfang der Ausbeutung in einer demokratischen Diktatur Tür und Tor offen gestellt. Den einmal auf den Lohn verzichtet, kommt man aus dieser Zeitschleife so leicht nicht mehr herraus. Es sei denn es gibt eine "Globale Katastophe". Und nochwas: Die großen Firmen interessiert es einen Scheiß was das deutsche Volk angeht, wem der Lohn zu wenig ist kann ja zu HAuse bleiben, die Firmen haben schon längst ihre Produktion ins Ausland verlagert und sind in der Konsequenz auf den deutschen Arbeiter nicht mehr angewiesen.
Aber unsere Politiker sind ja alle gebieldet und haben eine schulische Ausbildung ( so meine Annahme), wenn man für seine Arbeit ordentliches Geld bekommt, braucht man nicht auf Billigprodukte ausweichen. Vorteil: Gute Produkte kommen meist aus Firmen welche auch dem Umweltschutz nachkommen und somit würde man indirekt auch der Umwelt einen gefallen tun. Billig produzierte Ware kommt meist aus China oder Drittländern die den Umweltschutz ignorieren. Die deutsche Wirtschaft boomt, aber nur auf dem Papier welche noch hier in den ansässigen Büros ausliegen. Die Ware wird aber billig im Ausland produziert und da stimmt die Kostenrechnung.
 
@rubberduck: das ganze unterstützt doch die regierung. und wenn du sagst nein dafür gehe ich nicht arbeiten, na und da kommt ein "osteuropäer" oder anderer billigmike und macht es. solange das von der regierung unterstützt wird, wird sich da auch nichts ändern, eher wird es noch schlimmer.
 
@snoopi: Korrekt! So siehts aus und es wird mit angeblichem "Fachkräftemangel" begründet. Deutschland hat keinen Fachkräftemangel, sondern Firmen, welche nicht bereit sind, eine Fachkraft vernünftig zu bezahlen. Eines dieser Beispiele habe ich im Freundeskreis. Da fährt ein gelernter IT-Systemtechniker mit angemeldetem Nebengewerbe Pakete für einen Kurierdienst aus, weil er dort mehr verdient als in einer x-beliebigen EDV-Bude.
 
@rubberduck: und was meinst du, warum DE Exportweltmeister ist ? Weil WIR inzwischen das Billiglohnland in Europa sind - für hochqualifizierte Arb.kräfte wohlgemerkt! In der Schweiz zB sind wir die billigen Gastarbeiter - und verdienen mehr als zu Hause, bei besseren Bedingungen und Sozialleistungen (und bei denen ist sogar die Rente noch sicher!)! Kein anderes EU-Land hat so geringe Lohnsteigerungen gehabt wie wir, bezogen auf 1990 sogar Reallohn-VERLUST! Viele deutsche Firmen holen die Produktion wieder zurück aus dem Ausland, weil es sich nicht mehr rentiert, und in DE die Qualität einfacher besser ist. Was meinst du, warum so viele asiatische Firmen (noch stillschweigend im Hintergrund) an deutschen Aktien interessiert sind ?
 
@pubsfried: Wir waren auch mit unseren Höchstlöhnen schon Exportweltmeister, das liegt nicht daran. Das liegt an der Qualität, und das ist der Grund warum zB Mittelständische Unternehmen ihre Facharbeiter niemals gegen Rümänische Kapatensklaven tauschen würden. Wir sollten nicht immer glauben, das dieser DAX Dreck der Spiegel der Deutschen Wirtschaft ist, über 90% der Arbeitsplätze sind im Mittelstand und es wäre ein leichtes um die Angebote der DAX Konzerne einen Bogen zu machen. Aber das ist ja für einige zu unbequem.
 
In´s Ausland verlagern und Subunternehmen in der Form "Weiterhin plant der Vorstand die Gründung einer so genannten Servicegesellschaft, in der zukünftig Arbeiten für den Konzern verrichtet werden sollen"...offensichtlich soll die Verantwortung verlagert werden...möge das übliche Schuldzuschieberei-Spiel beginnen - denn sich gegenseitig zu decken - das ist längst durchschaut.
 
Schlecker hat es Doch vorgemacht...
Ist doch heute nichts neues Mehr... Intern wird ne Firma gegründet mit der die Belegschaft unter Vertrag genommen wird, natürlich zu deutlich niedrigeren Lohn für die Arbeitnehmer.
 
@Eagles: und wo ist schlecker nun? sanniert in einem altenheim? das wurde gezielt so gemacht.
 
Traurig dass die Leute sich immer erst dann an die Vorteile einer Gewerkschaft erinnern wenn man ihnen ans Leder will. Das mit den "nur" 500 Leuten stimmt doch gar nicht, VF will doch alle eigenen Shops auflösen und an Franchisenehmer übergeben, samt Angestellte. Das dürften schnell einige Tausend werden.
 
@Zeus35: Dann schau dir mal die Tariflöhne an, und dann deinen Gehaltszettel: Ohne die Zulagen meines AG wäre ich als Produktionsmitarbeiter besser gestellt wie heute als Angestellter ! Aber andere Frage: Was hat die IGM denn schon durchgesetzt in den letzten Jahren: Forderung "Niemals unter 6%!", geboten wurden 2%, bekommen 3.5%, und alle waren glücklich über den Inflationsausgleich. Und die Gewinnbeteiligung zahlt mein AG auch freiwillig seit 4 Jahren, an alle - auch die IGM-Mitglieder! Und DAS hat weit mehr gebracht als alle Tariferhöhungen vorher (ca 1 Monatsgehalt). Und gestreikt wird ja eh nicht mehr, nur noch lächerliche "Warnstreiks" ("morgen gehen wir 2h früher" - den AG freuts, sind eh keine Aufträge da, und bezahlt wird die Zeit ja auch nicht). Sicher gehts nicht ohne Gewerkschaften + BR, aber deren Motivation ist im Vgl. zu 70/80ern doch seeehr gering geworden.... und 1.5% meines Gehalts an die Gewerkschaft abgeben kann ich mir nicht leisten, und das Geld versickert (Streikkassen sollen ja leer sein, ok ....?!)
 
@pubsfried: Ich weiß was du meinst. Das AG aber Zulagen und Prämien an Nichtmitglieder zahlen hat nichts mit Großzügigkeit zu tun, sondern mit der einfachen Tatsache dass sich der Organisationsgrad in einer Firma Richtung 100% bewegen würde, wenn der AG Tariflohn nur für Mitglieder zahlt. Das die Politik der Gewerkschaften immer flacher wird, und sie allzuoft zu einem zahnlosen Löwen degradiert wurden, liegt schlicht am Geiz der Leute. Wer ein vielfaches Geld lieber für Kippen und Bier ausgibt, als für eine starke Gewerkschaft, darf nicht heulen wenn diese kein Druckmittel mehr hat.
 
@Zeus35: Komisch Logik. Man zahlt für Leistung nicht für Blindleistung, und verglichen mit den 80ern kommt da halt nur Blindleistung. Ein Vermittler wird bestellt wenn sich Arbeitnehmer und Arbeitgeberseite nicht einigen können. Warum man als Arbeitnehmer gleich die Vermittler bezahlen soll ist mir nicht ganz schlüssig, vor allem nicht wenn sie am Ende einer Verhandlung auch noch stolz verkünden das man sich schnell einig geworden ist. Was das im Umkehrschluss bedeutet sollte auch klar sein.
Was da in den letzten 10-15 Jahren versiebt wurde fälllt den jüngeren Arbeitnehmern in 20-30 Jahren böse vor die Füsse, und die Gewerkschafter die's verbockt haben sind dann so sie noch leben Rentner oder Pensionör mit Absicherungen die sie ihren Vorgängern verdanken. Vielleicht würdigt man sie dann im hohen Alter entsprechend.
 
IG Metall für Vodafone-Mitarbeiter?! Ist das nicht eher Verdi?!
 
@DRMfan^^: Nein, IG-Metall. --> http://www.vodafone.igm.de/wir/
Die IGM ist u.a. auch die Gerwerkschaft der Telekommunikationsbranche.
 
@JK_MoTs: Merkwürdige Regelung - aber danke ;)
 
Was man nicht alles feiern kann ...
 
@Der_da: Ja klar! Jetzt können WIR Feiern das der Rösler nicht schon WIEDER eine Plattform bekommt uns seine Wahlpropaganda-Lügenmärchen-Reden verbreitet.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Weiterführende Links

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles