Google-Manager: Datenschutz ist wichtiger als Sex

Der Verwaltungsratschef von Google, Eric Schmidt, sieht in der heutigen Gesellschaft wichtige neue Aufgaben auf Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder zukommen. mehr... Tablet, Ipad, Kinder Bildquelle: Eric Peacock / Flickr Tablet, Ipad, Kinder Tablet, Ipad, Kinder Eric Peacock / Flickr

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Recht hat er! Kann ihm nur beipflichten. Kinder sollten bis zu einem gewissen Alter in solchen Dingen zu ihrem Schutz kontrolliert und aufgeklärt werden.
 
@mmode7m8: Naja bis 14 kann ich es nachvollziehen, ab dann haben sich aber die Eltern aus den Angelegenheiten rauszuhalten.
 
@oversoul: kommt auf die Kinder drauf an, wenn eine 14-15 Jährige sich auf Chatkontakte von 50-Jährigen einlässt und denen private freizügige Photos schickt sollte man vielleicht sogar bis 21 kontrollieren. Mit dem Alter hat es weniger zu tun als mit der Reife und daraus resultierend dem Verständnis für die "Gefahren des Internets".
 
@mmode7m8: der kerl ist ein psycho... sorry. einer 16-18 jährigen sollte man ihre privatsphäre lassen sonst dreht sie durch und holt alles nach... aber heftiger. unter anderem auch den chatsex mit 50jährigen...
 
@Kjuiss: das stimmt natürlich, daher was ich weiter unten schrieb - das vertrauen zwischen eltern kind ist wichtig, die eltern können das passwort haben und sollten das thema datenschutz und privatsphäre auch auf sich selbst übertragen und nicht schnüffeln - vermutlich ist die möglichkeit des elterlichen zugriffes schon ausreichend, damit eine grenze nicht überschritten wird.
 
@mmode7m8: Ich find es ziemlich widersprüchlich, Kinder erst über ihre Privatsphäre aufzuklären während man sie dann gleichzeitig elektronisch vollüberwacht (und das auch noch bis sie 18 sind - wtf?! Wär in Deutschland wohl sogar strafbar das zu tun was der Typ da empfiehlt bzw seiner Tochter angetan hat). Und worüber man Kinder wann aufklärt sollte nicht in Stein gemeisselt bzw an der Alterszahl festgemacht werden sondern an der individuellen Entwicklung und Persönlichkeit des Kindes.
 
Der Begriff "Aufklärung" wäre in der Überschrift gut aufgehoben.
 
@bambam84: Wäre das Layout nicht so eingeschränkt, so dass es direkt umbrechen würde, wäre das natürlich machbar gewesen. Außerdem erzeugt Sex viel mehr Klicks ;)
 
@Fallen][Angel: Vielleicht sollte man das mal als Verbesserungsvorschlag an Winfuture senden, dass die das Layout anpassen sollen, um diese Probleme zu vermeiden, schließlich ist es ja nur eine Arbeit von maximal 5 Minuten die Breite anzupassen. :-D :-D :-D :-D Schöne Grüße an Duke Nukem Forever! :D
 
@sushilange2: Ach weißt Du's nicht: das soll ja demnächst ganz bald sowieso angepasst werden... ;-))))))
 
"Eltern sollten die Passwörter ihrer Kinder haben, bis diese 18 Jahre alt sind. Keine Diskussion! Eltern müssen wissen, was ihre Kinder tun" Naja bis 18 finde ich schon übertrieben. Zumal der Sprößling sowieso immer Wege finden würde die Maßnahmen der Eltern zu umgehen. Die offene Kommunikation ist da viel wichtiger als irgendwelche Spionage Software auf dem PC zu installieren.
 
@Sapo: naja, wenn vertrauen besteht können die Eltern auch bei einem erwachsenen "Kind" die Passwörter kennen, ich kenne von vielen Leuten die Passwörter und missbrauche dieses Wissen nicht - und so sollte es im Verhältnis Kind-Eltern auch sein, die Eltern sollen ja nicht schnüffeln, alleine der Umgang mit dem Account, in den die Eltern theoretisch reingucken können, könnte schon zu mehr Sorgfalt bei dem was geschrieben/gezeigt wird führen.
 
@Sapo: Was erwartet man von Google? "Don't be evil" propagieren und gleichzeitig halt die totale Kontrolle und Überwachung für jedermann. Da macht seine Erziehung und sein Job wohl keinen Unterschied.
 
@Sapo: Tatsächlich ist das übertrieben, und ich würde vermuten, das würde man in Europa relativ einstimmig so sehen. In Amerika sieht das eben anders aus. Da ist diese "In meinem Haus gibt es keine verschlossenen Türen"-Mentalität deutlich verbreiteter und gilt als etablierte Erziehungsmethode. Ob diese Paranoia wirklich jemanden schützt oder doch eher Keim vieler anderer Probleme ist, ist dann die Frage. Ich halte es zumindest für sehr wahrscheinlich. Es ist natürlich immer einfach als Eltern sofort an jeder Ecke Kinderschänder, Menschenhändler und Drogen (oder was auch immer es ist was irrationale Ängste auslöst) zu sehen. Die Kunst ist jedoch nicht das Kind davon weiträumig abzuschirmen, sondern dem Kind einen Leitfaden zu geben ohne es Raum für die persönliche Entwicklung zu nehmen. Nicht jedes Kind ist gleich, und man sollte als Eltern nicht den Versuch unternehmen alle Kinder gleichzuschalten. Vielleicht kenne ich zu viele Lebensläufen abseits der Norm, aber ein paar schlechte Erfahrungen sind vielleicht dennoch wichtig. Oder vielleicht sind manche schlechte Erfahrungen nur für die selbstsüchtigen Eltern schlecht. Immer offen bleiben und Dinge differenziert betrachten, empfehle ich.
 
Die Aussage ansich finde ich gut. Mich wundert bloß, von wem sie kommt. Ist Schmidt nicht derjenige, der noch vor wenigen Jahren ernsthaft (!) dafür plädierte, daß jeder Mensch bis zum 18. Lebenjahr eine Wegwerf-Identität bekommen sollte, also mit 18 Jahren einen neuen Namen, notfalls sogar eine komplett andere Lebensgeschichte, damit er später nicht für (vor allem auch digitale) Jugendsünden geradestehen muß? Vom Saulus zum Paulus. Wenn er aber seine obige Aussage zum Datenschutz nun wirklich ernst meint, soll's recht sein, finde ich gut.
 
@departure: Diese "Wegwerf-Identität" ist ja auch Teil des Datenschutzes, wenn man sich nur mit Fake-Identitäten anmeldet und nicht viel von sich Preis gibt kann man mit 18 diesen Alias ablegen und hat eine weiße Weste. Und außerdem ist es bei der eigenen Tochter was anderes als bei den Amateurdarstellerinnen in den Filmchen und Photos von leicht/nicht bekleideten Fremden. ;)
 
@otzepo: O.K., bezieht man das ausschließlich auf die digitale Welt, kann das, bei entsprechender Disziplin, schon funktionieren. Schmidt ging meiner Erinnerung nach damals aber deutlich weiter und bezog das auch auf's wirkliche Leben, auf Behörden (Ausweis, Pass, Identität, Steuernummer usw.), auf den Alltag und vieles mehr. Entweder hat er das damals (ist 3-4 Jahre her) doch nicht so ernst gemeint (es klang aber so), oder Herr Schmidt ist seither etwas zur Vernunft gekommen, was ich dann sehr begrüße.
 
@departure: irgendwie kann ich kaum glauben, dass er das ernst gemeint hat - klingt ja wirklich zu skurril. hierzulande ist die justiz machtlos gegen kinderbanden, weil die noch nicht strafmündig sind und er fordert das mit 18 selbst der mord an den eltern gelöscht wird...
 
@otzepo: Hab's jetzt mal rausgesucht. Er war tatsächlich für eine echte Namensänderung (ob da Recht und Gesetz und die Behörden jemals mitspielen würden?): http://winfuture.de/news,57581.html
 
Allerdings können auch 12jährige schon ungewollt schwanger werden, ich frage mich, welchem Aufklärungsthema ich mich bei meinen Töchtern zuerst widme.
 
So ziemlich jedes Mädel, das ich kenne, hatte mit MAXIMAL 14 Jahren das Erste Mal. Bei den Jungs eher 17. Aufklärung fängt heute wann an? Mit ca. 12 Jahren, sollte früher geschehen. Da auch Englisch schon in der Grundschule gelehrt wird, darf dann Sexualkunde auch in die 6. Klasse und der Umgang mit neuen Medien (mein Vorschlag für den Namen des Faches: Moderne Medien) in die 5.!
 
@Joebot: das Fach darf auch "alte" Medien mit umfassen, damit die Kinder wissen was passiert, wenn man zB die BILD um Hilfe ruft ("die dümmste Fahrschülerin Deutschlands" wurde vom Fahrlehrer ausgenommen und die BILD hatte sich gegen sie gestellt, weil es einfach witziger ist so rum und sich daher gut verkauft)
 
@Joebot: Bitte gebt einem Schulfach keinen Namen in dem "Medien" vorkommt! Frag doch mal auf Schulen rum was die machen wollen später. "Irgendwas mit Medien" Das ist schlicht eine Umschreibung für "Keine Ahnung, aber da soll es geld geben" Ansonsten völlig richtig was du sagtest
 
@Tracker92: Stimmt, hab ich fast verdrängt, das war in meiner Schulzeit schon so (bin 26). Ich wollte auch was mit Medien machen =D Aber wie will man es nennen? Ich denke, man darf sich gerne was bei den Studienkursen abgucken, das klingt alles meist ziemlich "wertvoll", was sicherlich dafür sorgt, dass es nicht so verhasst wird wie Mathe!
 
@Joebot: Etwas schlichtes wäre meiner Meinung nach besser. Technik-Unterricht wäre vllt was, aber das trifft es noch nicht ganz. Das Fach Mathe wurde von mir nicht gehasst, es war nur oft unnötig. Vieles denkt man sich braucht man nie wieder, was auch so ist, aber bei einigem stellt sich später heraus das es doch Sinn hatte das zu lernen (Potenzen z.b. finde einen IT-Menschen der das nicht kann)
 
Bin ohne TV etc aufgewachsen. Meinen Kinder wird es auch so ergehen :D lebe auch heute noch ohne TV.
 
@psyabit: da verpasst du ja auch nichts, aber für die Kinder ist das schon eigenartig, wenn über einen supertollen Werbespot (Snickers Werbung) geredet wird den man noch nie im Leben gesehen hat - wenn heutzutage an manchen Schulen die Kinder schon zu Außenseitern werden, nur weil sie die falschen Marken tragen kann sowas schon unschön sein.
 
aufklärung hatten wir noch in der schule ab 8 klasse in biologie :-) da wusste noch niemand wie man internet schreibt, geschweige den was das mal werden wird.
 
Ich geb ihm Recht. Wenn man sieht, wie manche leichtsinnig damit umgehen.. aua aua.. ^^
 
Datenschutztipps vom (Aufsichtsrats-)Chef von Google?!? SCHÖNER kann man das Sprichwort den "Bock zum Gärtner" machen nicht illustrieren.
 
Ich glaube, dass die Aufklärung über Geschlechtskrankheiten, Verhütung und Akzeptanz anderer Arten der Liebe (Homo, Bi, Hetero, SM und sonstwas) mehr Priorität hat als das Internet, aber bitte.
 
@freakedenough: Viren gibts hier und da :-)
 
Oh man, wir haben mit 14 mit Legos gespielt und keiner hat an Sex gedacht. Die sollten mal den ganzen Sex kram aus den Medien entfernen, dann braucht man vielleicht keine kleinen Kinder aufzuklären. Ging vor 20 Jahren auch ohne das Mittags welche in Straps im TV rumgehüpft sind und Moderatoren nicht mit sonst was für Wörtern um sich geschmissen haben.
 
@Paradise: So schauts aus. Aber: "Sex sells".
 
@Paradise: Vermutlich hast *du* mit Legos gespielt und nicht an Sex gedacht. Ist nicht böse gemeint, aber das ist meiner Ansicht nach eine Form von selektiver Wahrnehmung: Man selbst hatte nichts damit zutun, ist behütet aufgewachsen und die Medien haben sich noch nicht so sehr auf Einzelfälle gestürzt, weil es noch Tabuthema war. Dennoch kenne ich genug Geschichten von Sex, Schwangerschaften und von mir aus auch Drogen in früher Jugend. Man hat es halt damals für sich behalten und die Oma die Kinder großziehen lassen, anstatt auf der Stelle bei RTL anzurufen.
 
@nablaquabla: Ne war bei allen anderen auch so. Und da ist auch keiner mit 14 bis nachts um 3 draußen rumgefallen und einfach nicht heim gekommen ohne zu sagen wo man ist. Im Sommer durfte man länger weg und im Winter wo es früher dunkel wurde war um 5 Feierabend. Angefangen hat das im TV mit Tutti Frutti wo man dann immer mal für 10 Sekunden eine Brust gesehen hat. Und Schwangerschaft verheimlichen? Der Bauch wäre in der Schule wohl aufgefallen. Ja, Sex ist das normalste der Welt, aber es wird platt getreten und so vernormalisiert das es nichts besonderes mehr ist. Hat man halt mit irgendwem, ist eine Körperliche Übung und hat mit Gefühlen nicht zu tun. Wie soll jemand der selbst noch null Persönlichkeit hat und ein Kind ist sich normal entwickeln und jemals eine gesunde Beziehung führen wenn er/sie in dem alter ständig wechselnde Beziehungen mit anderen hat die selbst noch keine eigene Persönlichkeit haben. Das Internet ist voll mit Krankhaften Sex angeboten die so krank sind das ich sie schon angezeigt habe weil sie gegen das Gesetzt verstoßen. Warum gibts dafür so einen Großen Markt - weil die nachfrage da ist für abartiges. Weil "normaler" Sex ist so normal das er langweilig ist - da hilft nur abartiges für den nächsten kick.
 
Das ganze nennt sich Medienkompetenz, findet derzeit hierzulande Einzug in den Grundschulunterricht und ist weder eine Erfindung von Schmitdtdtt noch ist Sex eine geeignete und schon ger nicht angemessene Validierungsmarke zum Thema. Ganz arm, diese Headline, lieber Herr Kahle, bitter arm.
 
wenn meine kinder (sind noch nich ma in planung) mal internet haben wirds sicher noch schlimmer sein da gibts dann nur ne whitelist im router für deren pc ;)

aber die überschrift war schon verwirrend dachte erste da haben wieder irgendwelche pseudo studien was raus gefunden ... da hätte ich aber demonstriert xD
 
Datenschutz mag dringender sein als Sex, aber definitiv nicht wichtiger. Ohne Datenschutz wuerde die Menschheit trotzdem weiterbestehen. (Ausserdem ist es ein Irrtum, dass das, was man zuerst tut, am wichtigsten ist. Mich nach dem Aufstehen auf den Pott zu setzen ist auch nicht am wichtigsten, sondern am dringendsten...)
 
Lächerlich. Wenn man sein 14jähriges Kind zwingen würde, stets ein Tonbandgerät zwecks Auswertung mit sich rum zu tragen, würde sich zu Recht jeder daran stören. das hier ist nicht wirklich etwas anderes!
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