IT-Wirtschaft befürchtet WLAN-Aus in Öffentlichkeit

An der gestrigen Entscheidung des Wirtschaftsausschusses des Deutschen Bundestages, die Störerhaftung für WLAN-Betreiber unverändert zu lassen, hat die IT-Wirtschaft deutliche Kritik geäußert. mehr... Wlan, Access Point, US Robotics Bildquelle: Alessandra Cimatti / Flickr Wlan, Access Point, US Robotics Wlan, Access Point, US Robotics Alessandra Cimatti / Flickr

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wäre schon ne geile sache, wenn es überall offene wlan hotspots gäbe. ich hätte kein prob mein inet zu sharen, wenn ich dafür nicht belangt werden könnte und der speed so geshared wird, dass ich keine nachteile hätte.
 
@Mezo: Unter diesen Umständen hätte vermutlich die Wenigsten ein Problem damit aber da liegt ja gerade der Hase im Pfeffer ;-)
 
@Mezo: Dann gäbe es wohl aber auch bald keins mehr: Würden dann nicht viele denken "Warum soll ich mir einen Vertrag oder so an Bein hängen, wenn ich doch umsonst surfen kann?!"? Einerseits ermöglicht durch die Hot-Spots, andererseits durch Privatpersonen, die ihren WLAN-Zugang für andere öffnen würden...
 
@Mezo: Die Industrie möchte Dir möglichst teure mobile Internetzugänge aufschwatzen, mit niedrigem Limit, um Dir für noch mehr Geld Zusatzvolumen verkaufen zu können, wer von denen hat denn schon Interesse an Gratis-Hotspots?!
 
@Mezo: Sein Internet als Hotspot öffentlich zur Verfügung zu stellen ist die eine Sache. Die andere Sache ist der Sicherheitsaspekt. Ich will jedenfalls nicht, dass Hinz und Kunz Zugriff auf mein Netzwerk haben. Dann kann ich meine Bankverbindung nebst TAN Liste ja direkt an meine Haustür nageln!
 
@heidenf: in der Fritz!Box kann man ein extra Gäste-(W)LAN einstellen, dann gibt es ein zusätzlichen Netzwerk (verschlüsselt oder offen, wie man will) ohne Zugriff auf die eigene Infrastruktur. Router gibt es also schon genug die es können, nur die Störerhaftung und das Sozialverhalten der Nachbarn stehen noch im Weg.
 
@otzepo: Theoretisch richtig. Ist in meiner Fritzbox auch drin. Nur hat erstens nicht jeder eine Fritzbox und zweitens ist es nur solange sicher, bis jemand eine Hintertür in der Firmware findet. Ich erinnere mich da and das WPS Problem der Easy Boxen. Mir ist die Sicherheit meines heimischen Netzwerkes wichtiger als die Bequemlichkeit wildfremder Personen. Das ist der Grund, warum ich bei mobilen Geräten grundsätzlich darauf achte, dass ein 3G Modul vorhanden ist.
 
@heidenf: Vermutlich ist es einfacher in ein verschlüsseltes WLAN einzudringen als den Umweg über den Gastzugang zu nehmen, aber natürlich ist der Schutz und die Funktionalität des eigenen Netzwerkes an erster Stelle - reicht ja schon wenn der Lappy "ausversehen" das offene Netzwerk nimmt und somit dort Daten freigibt oder auch einfach nur deshalb den Netzwerkdrucker nicht findet. In meinem Netzwerk musste ich selbst mal einen Eindringling feststellen, da stand in der IP-Liste "DerNomade" mit drin, trotz Verschlüsselung - aber um ehrlich zu sein gibt es bei mir im Netzwerk nichts was nicht an die Öffentlichkeit gelangen dürfte, da stutzt man und ändert das Passwort der Fritz!Box und verfällt nicht gleich in Panik (ich zumindest) - Freunden und Bekannten verrate ich ja auch den Schlüssel für das WLAN, da steht es dann in Klartext in den mobilen Geräten und verringert die Sicherheit meines Netzwerkes... also könnte theoretisch jeder mir Fremde der das Handy von einem entfernten Bekannten in der Hand hatte bei mir ins Netzwerk, bis ich den Schlüssel mal wieder ändere.
 
@otzepo: Aktuell ist der Gastzugang noch nicht geknackt, das stimmt. Zumindest es soetwas noch nicht bekannt. Viel schlimmer als das Ausspähen von irgendwelchen Daten wäre aber die Tatsache, dass man im Falle eines Falles eventuell irgendwelche Homebanking Trojaner untergejubelt bekommt. Gerade bei der Findigkeit der Cyberkriminellen heutzutage gehe ich keinerlei unnötiges Risiko ein.
 
@Mezo: das problem ist, dass irgend ein hampel etwas mistiges macht, und wenns nur dein basis traffic aufzubrauchen ist, indem irgend ein download angeschubst wird, der am ende gelöscht wird. wären die menschen freundlich gesonnen, könnte man auch seine wohnungstür offenlassen, aber da ist eigentlich heutzutage nicht mehr dran zu denken, was sehr traurig ist... aber auch sinnbild für unsere marode gesellschaft.
 
@Mezo: Belangt werden. Dads mag für dich wie für viele andere ein Problem darstellen - bei mir hingegen wird es für die Leute vom Staat nur noch teurer, wenn sie micht belangen. Ich share schon seit ca. 3 Jahren.
 
Beim Wort "Landesgericht" bekomm ich immer Galle in den Mund. Die sind was IT-Recht angeht sowas vonbescheuert drauf... Hier sagen die das und da sagen aber das. Idioten, alles Idioten!
 
@Tracker92: Sind halt ältere Herrn, die vom heutigen Leben keine Ahnung haben, aber stolz sind auf ihre richterliche Unabhängigkeit, also die Möglichkeit, IHRE Entscheidung nach Lust und Laune zu treffen.
 
@rallef: Wie ist denn das heutige Leben? Dass alles umsonst ist, wie Du das glaubst? Nur weil Du für das Essen bei Mama nix zahlen musst?
 
@Milber: Glaub' mir, kleiner Wicht, ich gebe meinen Kindern NICHT alles was sie sich wünschen ;-) Aber gerade Juristen, ich weiss wovon ich spreche, sind eine erstaunliche Spezies Mensch, die sich zB trotz erheblicher Durchlaufzeiten in ihren Gerichten oft mit Händen und Füßen gegen die Einführung von BK-Systemen wehren / gewehrt haben und Performance-Messungen eben mit Hinweis auf ihre Unantastbarkeit verhindert haben. Dass sie hinsichtlich des IT-Rechts, der IT-Praxis und dessen juristischer Beurteilung - und darauf kam es Tracker92 in seinem Post an, auf den ich geantwortet habe! - mitunter etwas unterbelichtet sind, willst Du in Anbetracht von öfters weltfemden Urteilen nicht wirklich zweifeln?
 
@rallef: Die richterliche Unabhängigkeit hört da auf, wo die Logik anfängt. Richter können ihre Entscheidungen keineswegs willkürlich treffen...denn deswegen gibt es übergeordnete Gerichte - mit dem Bundesverfassungsgericht an der Spitze - die diese Willkür verhindern (wenn sich die Angegriffenen bei diesen melden).
 
Ich hatte bei meinen letzten drei Urlaube (Schweiz, Tschechien, Italien) einen Digital-gesellschaftlichen Kutlurschock erlebt. In fast allen kneipen, Hotels, Restaurants, Bars, Gondelstationen etc. Gab es kostenloses freies Wlan. Meist als Service am Kunden und/oder als Werbemaßnahme. Da hängt Deutschland 5-7 Jahre hinten drann. Da brauchte ich mir als Tourist keine Sorgen über Datentransferroaminggebühren machen und konnte trotzdem meine Dienste auf meinen Smartphone nutzen.
 
@Gorxx: Deckt sich auch mit meinen Erfahrungen. Ausserhalb DE hat man überall an öffentlichen Plätzen WLAN. Hier DE absolut kritisch, und wenn, dann meistens nur gegen Bares (wie T-Mobile Hot Spots mit sehr salzigen Preisen wenn man kein direkter Kunde ist). Generell ist hier in Deutschland das Internet Mobil sehr teuer. Man muss sich da nur die Prepaid Tarife anschauen mit den 24 Stunden max. 100 MB für 5 Euro.
 
@Akkon31/41: Prinzipiell stimme ich dir zu, allerdings gibt es weitaus günstigere Tagespässe (bei Congstar 1 EUR pro Kalendertag, ab 200MB wird gedrosselt; bei Alditalk 2 EUR pro volle 24 Stunden, ab 1GB wird gedrosselt).
 
ja so ein mist liebe it wirtschaft, könnter wieder nix verkaufen, was?
 
und die leihwagenfirma muss dann in zukunft auch die strafzettel zahlen...
 
Gesetze werden sowieso in D nur geändert, wenn die "Wirtschaft" von Betroffen ist. Die Bevölkerung interessiert hier niemanden!
Wir sollten der Wirtschaft auch noch eine Stimme bei jeder Wahl geben. Vorzugsweise 1 Stimme mehr als es ingesamt Stimmen gibt. Das kommt am Ende billiger, weil die ganzen Interessen und Lobbyverbände nicht mehr bezahlt werden müssen. Dann spart die Wirtschaft!
 
In dieser Hinsicht ist Deutschland absolut hinter den Mond. Wenn ich anstatt der Daten-Autobahn (Internet), die Strassenautobahn nehme (Verkehr). Dann müsste ja quasi der Strassenbesitzer (Städte, Bund und Länder) für alle Delikte auf ihren Eigentum aufkommen.
 
So scheiße die Piratenpartei mittlerweile auch ist, sie sind die einzigen, die so etwas wirklich ändern würden. Das ganze andere Gesocks von CDU bis Linke lässt sich schön von der Contentmafia für solche Gesetze schmieren. Zum Kotzen.
 
Da sollte mal die Wettbewerbsaufsicht dran. Wenn die Telekom Hot-Spots betreiben darf und als ISP nicht der Störerhaftung unterliegt, das Starbucks-Cafe, dass seinen Gästen einen Hot-Spot anbietet aber schon?!
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