Schmidt: Google hat Pflicht, wenig Steuern zu zahlen

Eric Schmidt, Vorsitzender des Verwaltungsrats von Google, verteidigt kurz vor dem G8-Gipfel in Nordirland die Steuersparstrategie seines Konzerns. Für diese musste das Unternehmen zuletzt viel Kritik einstecken. mehr... Google, Eric Schmidt, World Economic Forum Bildquelle: World Economic Forum / Flickr Google, Schmidt, World Economic Forum Google, Schmidt, World Economic Forum World Economic Forum / Flickr

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Recht hat er!
 
@T!tr0: Jo, aber versuch das mal einer Mehrheit zu erklären (selbes Thema bei Apple etc.). Auf der einen Seite sollen sie zahlen, auf der anderen Seite wäre das kapitalistische Amerika (bzw. DE bestimmt auch) mit unter die ersten, die Klagen genau deswegen anstreben würden. Und Gesetze könnte man ja ändern...
 
@Chrissik: Die Mehrheit kann es nicht nachvollziehen und fühlt sich von den falschen verarscht. Das Unternehmen hat nun mal gewisse Verpflichtungen gegenüber seinen Aktionären wie zum Beispiel eben nicht mehr Steuern zu zahlen als nötig. Hier muss die Politik einen Rechtsrahmen schaffen der nicht massig Lücken hat weil solche Unternehmen ja schon ne Quasi-Pflicht haben diese Lücken zu nutzen. Was man so liest ging es in den USA gar nicht mal so um die Steuern sondern eher darum dass die ganzen Unternehmen nicht genug Lobbyismus betrieben haben.
 
@Dragon_GT: Da stimme ich dir zu. Nur würden sich ja dann die Damen und Herren Politiker ins eigene Fleisch schneiden. Denn die Verflechtungen von Wirtschaft und Politik sind mehr als weitreichend. Was hier nötig wäre, sind strenge Gesetze gegen eine Beschäftigung/Bezahlung von Politikern durch Unternehmen.
 
@T!tr0: Theoretisch ja, aber auch nur weil die Gesetze leider viel zu Lasch sind. Das ein Unternehmen, welches Mrd Gewinne schreibt weniger Zahlt als Firmen ohne Mrd Gewinne kann nicht sein. Microsoft/Apple sind nicht viel besser. Hoffentlich werden diese Gesetzeslücken bald Geschlossen. Apple hat in Deutschland z.B 5 Mio Steuern bezahlt bei einem Umsatz von ehm...über 1 Mrd?!? Wenn ich als Privatperson schon 2-3 Monatslöhne dem Staat abliefern kann, dann soll ein Mrd Unternehmen es auch.
 
@T!tr0: stimmt vollkommen. Es müssen sich halt die Steuergesetze überall ändern.
 
@T!tr0: https://en.wikipedia.org/wiki/Dodge_v._Ford_Motor_Company <-- da sieht man, was passiert, wenn man nicht im Sinne er Aktionäre handelt.
 
@T!tr0: Womit?
 
@Tarantel: Die sollen die Steuergesetzte einfach dahin gehen ändern das jeder Gewinn immer da versteuert werden muss wo er entstanden und bezahlt worden ist.
Wenn also Apple DE intern Lizenzgebühren an Apple Barbados zaht, muss Apple Basbados das in DE versteuern.
Schon ist das Problem behoben
 
@T!tr0: Natürlich hat er N I C H T Recht! Diese großen Firmen schmarotzen in unserem Steuersystem und nutzen alle !!!!! -ich wiederhole ALLE- rechtlichen und ungesetzlichen Wege um ihren Gewinn zu steigern und und Abgaben jedweder Art zu minimieren / NICHT zu leisten! Was wir brauchen sind Firmen die sich zu ihren sozialen, gesetzlichen und staatlich beschlossenen Verpflichtungen bekennen und die diese entsprechend einhalten!!! Alles Andere gehört vom Markt entfernt mit allen Mitteln!
 
Genauso würde jeder einzelne von uns agieren!
 
@espresso.: Bei uns Privatpersonen nennt man sowas vermutlich Steuerhinterziehung...
 
@Edelasos: Kommt auch darauf an wie groß dein vermögen ist ab einem gewissen punkt lassen sich bestimmt etliche Steuerschlupflöcher merkbar ausnutzen oder betreib doch einfach ein Hotel :X
 
@Edelasos: Steuerhinterziehung ist es nur, wenn Du die (nun mal herrschenden, mitunter nicht mit dem Verstand fassbaren) Regeln nicht einhälst. Es ist nicht verboten, sein Leben entsprechend den steuerlichen Regularien zu gestalten; wenn man zB seinen Hauptwohnsitz in einer Steueroase nimmt (Schweiz, Belgien, Luxemburg...) darf man sich natürlich nicht dabei erwischen lassen, sich länger als 182 Tage im Jahr in Deutschland aufzuhalten.
 
@rallef: Schweiz und Steueroase? Ich bin Schweizer. Und wenn ich 3 Monatslöhne dem Fiskus abliefere hat das nichts mit "Steueroase" zu tun. Zumindest nicht für Privatpersonen.
 
@Edelasos: Nur 3 Monatslöhne? Dann ist die Schweiz definitiv eine Steueroase.
 
@espresso.: Das Problem ist halt, dass sowas nur für große Firmen oder Personen mit viel Geld möglich ist und damit die, die es eigentlich gar nicht nötig hätten. Und das ist das ungerechte.
 
Wenn die EU-Staaten sich steuerlich Konkurrez machen ist das irgendwie verständlich, dass das auch ausgenutzt wird. Solange das im gestzlichen Rahmen passiert ist da schwierig etwas gegen zu sagen. Hier sind die Staaten und Politiker gefragt und zwar dringend! Immerhin ist das unser aller Geld!
 
@Givarus: Es sind ja nicht nur EU Staaten. Hier wird es Zeit für weltweite Konzerne einen einheitlichen Satz an Steuern überall in der Welt zu schaffen.
 
@skyjagger: Warum sollte Länder, die mit wenig Steuern auskommen, die Steuern erhöhen, damit sie auf deutschem Niveau sind?
 
Das zeigt, dass man etwas am System ändern muss. Wird aber nicht passieren... eine Hand wäscht die andere.
 
so kann man es natürlich auch auslegen - aus ethischer sicht m.E. allerdings mehr als verwerflich - ich persönlich stecke nicht in der situation - würde vom jetzigen standpunkt so nicht handeln, aber an seiner stelle wohl genauso...so lange es legal ist, sollte man schöpfen, was zu schöpfen ist....
 
im grunde zeigt das nur, wie kaputt die finanz- und steuerwelt ist. und wie das von den machern stets und von ALLEN seiten zu ihren gunsten ausgenutzt werden kann um eine sache gut bzw. schlecht dastehen zu lassen. was ich an dieser news gerade nicht verstehe warum jetzt der eu hier irgendwelche schuld zugeschoben wird, bisher hatte ich nur mitbekommen, dass die amerikaner selbst etwas verschnupft auf ihre großen konzerne waren also das problem doch wohl eher zuhause zu suchen ist und nicht in europa (nicht, dass es hier besser läuft) natürlich müssen klarere strukturen her, steuern auf umsätze und steuern auf vermögen, beides immer da wo sie stattfinden, keine briefkasten-banken-wischiwaschi-kunkeleien.
 
@Fallguy: Auch in den EU Staaten Zahlen die Unternehmen dank geschickter Unternehmensstrukturen weit zu wenig Steuern....Apple hat glaub nur 5 Millionen in Deutschland gezahlt (von eigentlich 245 Millionen). Nicht nur in den USA reagieren einzelne Abgeordnete auf derartiges verschnupft und ein großes Problem dabei sitzt in der EU selbst....jenes Land in dem fast alle großen IT Konzerne sitzen.
 
@0711: ja das ist wohl wahr, mir war nur irgendwie entgangen, dass hier auch schon öffentlich darüber diskutiert wurde, bisher hab ich nur berichte gelesen, dass MS, Apple und Google in den usa, vor deren volksvertreten rechenschaft ablegen mussten. die eu holt sich entgangenes geld ja durch kritik an der geschäftspraxis der besagten unternehmen wieder rein^^
 
@Fallguy: Genau genommen war es glaub ich sogar nur Apple, die Rechenschaft ablegen mussten. Aber naja, ich denke dabei ging es halt einfach um den Symbolcharakter, ein so "charismatisches" Unternehmen anzukreiden. Letztendlich geht es dabei halt um alle :)
*/klugscheißmode*
Ich finde das hier aber sehr gut ein Kernproblem der Globalisierung deutlich wird: Es ist schlichtweg UNMÖGLICH alle Menschen der Welt auf quasi einen Nenner zu bringen. So gut wie jeder wird stets versuchen, für sich das beste herauszuholen.
Und gerade wenn es um Unternehmen mit Aktinären geht, so sind diese ja wirklich mehr oder weniger "vertraglich" dazu verpflichtet sowas zu tun und machen sich ansonsten…naja nicht strafbar aber sie handeln halt entgegen Ihrer Vereinbarung mit den Shareholdern.
 
@kazesama: nein zuvor mussten schon die beiden anderen größen zum rapport antreten. aber ich hab gerade gelesen, dass amazon und ms auch vors brittische parlament antreten durften...
 
Gut das die Unternehmen ihre geselschaftlichen Pflichten hinten anstellen...aber im grunde sind die Volksvertreter und damit das Volk selbst schuld, wie kann Lobbyarbeit in diese Richtung Jahrelang immer nur Durchgewunken und teils gewollt sein?
 
@0711: @0711: Hast Du Dir mal überlegt, was passieren würde, wenn diese Firmen (in Deinem Beispiel Apple) statt 5 Mio eben 245 Mio Steuern in D zahlen MÜSSTEN? Und wie siehts mit deiner gesellschaftlichen Verpflichtung aus, wenn man betrachtet, wieviele Arbeitsplätze durch diese großen Konzerne geschaffen wurden? Und dann die ganze Mehrwertsteuer, die der Staat durch die Produkte dieser Firmen einnimmt .....
 
@iPeople: Apple macht überproportional viel gewinn pro verkaufter Einheit...i.d.R. schaffen viele kleine-mittlere bei gleicher Leistung mehr arbeitsplätze als einige wenige große dass dann auch die sind die sich solche steuertricks überhaupt erst zu nutze machen können. Ja ich hab mir das überlegt.
 
@0711: Apple war nur das Beispiel, was Du genommen hast. Ansonsten hat Deine Aussage eher "ich nehme mal an" -Charakter. Konzerne schaffen weltweit Arbeitsplätze. Und 5 Mio sind besser als Nix, das würde nämlich passieren, wenn D es übertreibt. Schmeckt mir auch nicht, aber in einer globalisierten Wirtschaftswelt ist das nunmal so.
 
@iPeople: Sind keine ich "nehme mal an" sondern so sieht die wirtschaft aus...siehe Automobilindustrie, wer schafft viele arbeitsplätze? Nicht die Konzerne, die Zulieferer! 5 Millionen würde zu 0...ganz sicher nicht denn dann würde apple hier auch keinen gewinn mehr erwirtschaften und damit wäre das für apple nix und nicht für D die es "übertreiben", an apples stelle könnte jederzeit jemand anderes treten.
 
@0711: Und wen würden die Zulieferer ohne die Großen beliefern? Apple kann sein Zeug hier auch so verkaufen, ohne. Das gilt auch für andere Konzerne.
 
@iPeople: Könnten sie ja...wenn man die ganzen Schlupflöcher aber stopft müssten sie z.B. Einfuhrzölle oder in anderen EU Staaten soviel wie in Deutschland zahlen...hätten dadurch also nichts gewonnen.
 
@0711: Und geht dir jetzt ein Licht auf? Ich wage zu behaupten, dass löchrige Steuersyteme absicht sind. Jeder Staat steht in Konkurrenz zu anderen Staaten. Es geht darum, Wirtschaft anzusiedeln. Das schafft mit man strikt hohen Steuern nicht.
 
@iPeople: Natürlich sind sie Absicht, wo würden sonst die Lobbyausgabe lohnenswert sein? Richtig oder gut oder gar nötig sind sie aber nicht, sie dienen der Habgier. Wirtschaft anzusiedeln hat ja dann im falle von apple in Deutschland wirklich hervorragend geklappt, in Deutschland existiert der vertriebskanal von apple (und trotz einem der größten eu märkte nur ein regionaler, nicht so wie in Irland, gell), das wars dann aber auch schon.
 
@0711: Warum hackst Du dauernd auf Apple rum? Davon abgesehen, verkauft Apple in D nun Geräte, die teuer sind und an denen eine Menge Leute mitverdienen und die mit 19% Mehrwertsteuer belegt sind? Und weißt Du warum Lobbyismus funktioniert? Weil es gewählte Politiker zulassen.
 
@iPeople: Warum sollte ich nicht auch auf apple rumhacken? Du versuchst apple diesbezüglich schutz zu nehmen also hack ich weiter drauf rum...wieso sollte ich nicht? Nur weil ich einmal apple nannte (es dürfen sich zwar alle große unternehmen angesprochen fühlen aber apple ist halt ein relativ krasses Beispiel mit 5 von 250millionen) und du versuchst die persilflagge zu hissen? Klar trifft das auch andere unternehmen wie ich auch schon in meinem ursprungskommentar (o7) schrieb, genauso wie ich mehrmals deutlich machte dass hier die Politik und damit eigentlich das Volk hier die dummen sind und nicht die unternehmen die sich das zu nutze machen - ich bin dafür diesem gebaren einen riegel vorzuschieben, du findest das anscheinend gut weil es ja so viele arbeitsplätze im vertriebskanal Deutschland schafft (und welche gefährden würde wenn man tatsächlich steuern zahlen müsste), ich halte das für fadenscheinig und wenig lukrativ aus bürger sowie staatssicht, wieso funktionierts im Mittelstand? Die 19% zahlt der Konsument, wo ist da das Argument dass unternehmen steuern zahlen müssen? Ich bekomm auch nicht mein Bruttogehalt raus, warum sollte es unternehmen bekommen? Zumal die großen technologiekonzerne ja alle am Hungertuch nagen. Zu deinem warum Lobbyismusteil...siehe erneut o7
 
@0711: Von "Auch" hat keiner was gesagt, es geht um "nur". Ich nehme nicht Apple in Schutz, sondern habe lediglich auf Dein Apple-Beispiel reagiert und um andere Firmen erweitert (Die Konzerne .... ). AberDu kommst immer wieder mit Apple. Und wie Du darauf kommst, ich würde das gut finden, wo ich in re:3 geschrieben hab, esschmeckt mir auch nicht, weiß ich nicht. Warum beschränkst Du Dich auf den Vertriebskanal? Es geht auch um indirekt geschaffene Arbeitsplätze. Ein gutes (oder eben auch nur beliebtes ) Produkt will jeder im Portfolio haben. Jeder kleine Handyladen, der iPhones oder ein adäquates Modell von Samsung, HTC, LG, Sony .... verkauft, profitiert davon. Die 19 % Zahlt der Kunde, richtig, er zahlt aber auch immer die Steuer, die der Konzern abdrücken muss oder müsste. Der Kunde zahlt alles dem Konzern. Er zahlt sie aber, wil er das Produkt, welches einen gewissen Grad an Beliebtheit hat, haben möchte. Je mehr das produkt beliebt ist, desto mehr wird verkauft bzw gekauft, und desto mehr Mehrwertsteuer fällt an. Versuche , in gößeren Kreisen zu denken.
 
@iPeople: Undwa swürde alles was du hier schreibst durch keine steuerschlupflöcher ändern? Garnichts...oben sprichst du zwar davon dass arbeitsplätze verloren gehen würden aber sind "wir" bei diesen Beispielen weitgehend nur vertriebskanal und nichts weiter. Die Handy Bude kann das ja auch verkaufen, auch wenn die steuern "regulär" von den unternehmen bezahlt werden müssten. Die Mwst ist kein ersatz für irgendwas...da muss man nicht in größeren kreisen denken...die zahle ich für Importprodukte sowie für "eu" geräte gleichermaßen, der bedarf ist da, bedient sie nicht das eine unternehmen, bedient sie ein anderes. Und da die EU ein nicht unlukrativer markt ist kann die eu hier ruhig ihr gewicht in die runde werfen und mal ordentlich schelte verteilen oder zumindest endlich mal die lächer stopfen, schlechter würde dadurch gar nichts.
 
@0711: Ich habe nichts davon geschrieben, dass Arbeitsplätze verloren gingen, sondern (bezugnehmen auf deine gesellschaftliche sogenannte Verantwortung), dass zu betrachten wäre,, wieviele Arbeitsplätze so ein (gut zu verkaufendes Produkt) bündelt. Auch wenn es "nur" ein Vertriebskanal ist, wenn unternehmen mehr Steuern zahlen müssen, legen die das auf den Produktpreis um. Das heißt, der Kunde zahlt mehr für ein Produkt, hat weniger für andere Produkte. Wenn sich jemand dann eben nur das Handy kauft, aber dann kein Geld für ein anderes Produkt hat, verschiebt sich lediglich der Geldfluss. Es würde nicht zwangsläufig mehr Geld in den Staat fließen. Ja eben, du zahlst die Mehrwertsteuer für alles, auch für Produkte, deren Hersteller in D keine steuern zahlt. Und ja, dann kommt eben ein anderes Unternehmen und verkauft geräte, ohne steuern zu zahlen. und damit ist der kreis geschlossen.
 
@iPeople: eben darum geht es ja dass entweder einfuhrzölle oder eben steuern fällig werden und die lücken die das derzeit erlauben geschlossen werden...damit ist der kreis eben nicht geschlossen sondern der weg dorthin ist das ziel
 
@0711: Auch Einfuhrzölle verteuern Produkte. Nicht dass es mich stören würde, aber der Aufschrei schon alleine hier im Kommentarbereich wäre meilenweit zu hören. Im Übrigen, kannst Du mir kurz den Vorteil erläutern, den eine massiv erhöhte Steuereinnahme bringen könnte? Bisher hat kein Steuermehreinnahme zu Steuersenkungen geführt. Und komm mir jetzt nicht mit Straßenbau und Bildungssystem. Beide haben von Steuermehreinnahmen auch nichts gesehen.
 
@iPeople: Fakt ist die stablität unseres staates steht aus guten stücken auf steuereinnahme...du willst also sagen man benötige garkeine steuern weil es ja eh für nichts bzw maximal für die renten der Politiker und deren bezüge dient? Infrastruktur baut sich von selbst auch wenn du es anders sehen magst...auch das bildungssystem ist selbstfinanziert, durch kuchenverkäufe und...em...elternbeiträge. Sozialleistungen des staates, absolut überbewertet, brauchen wir nicht...sollen die faulen affen eben auf der straße lungern. Steuern scheinen in der tat völlig unnütz zu sein. Finde es gut dass die weltweiten Konzerne mehr bargeldreserven haben wie manche Staaten, doch das fördert keinesfalls das Ungleichgewicht der geselschaft.
 
@0711: wo habe ich gesagt, ein Staat benötigt keine Steuereinnahmen? Es ging um Veränderungen durch erhöhte Steuereinnahmen. Deine überspitzten Sarkasmusversuche helfen da jetzt irgendwie nicht weiter. Fakt ist, du kannst global agierende Konzerne nicht lokal in Ketten legen. Das ist der Punkt. Also versucht man einen Mittelweg. Ich wäre der letzte, der weint, weil ein Smartphone 1000 Euro kostet, weil es in D gebaut wird und das unternehmen ordentlich steuern zahlt. Ich lebe aber nicht in einer Traumwelt.
 
@iPeople: der Mittelweg sieht also aus deiner Sicht aus dass die unternehmen einen Bruchteil (also weit unter 10% dessen was sie zahlen müssten) dessen an steuern zahlen müssen wozu sie ohne Schlupflöcher müssten oder wie kann ich dich verstehen? Ich fordere ja keineswegs höhere Besteuerung von irgendwas sondern lediglich die Abschaffung entsprechender Schlupflöcher mit denen sich internationale Konzerne (und fast ausschließlich diese!) aktuell an den lokalen steuern vorbeimoggeln können so wie es bei den großen IT Konzernen schon fast üblich ist - etwas was kleinere lokale Konkurrenten nur eingeschränkt möglcih ist und so auch den großkonzernen wettbewerbsverzerrende Vorteile bringt, das ja wenn ich dich richtig verstanden hab ein Vorteil für alle ist weil sich die Großkonzerne sonst zurückziehen würden?!
 
@0711: Hab nicht gesagt, dass es ein goldener Mittelweg ist. Aber was genau verstehst Du unter Schlupflöcher? Wenn ein Unternehmen in einem Hochsteuerland keine gewinne angibt, weil es keinen wirklichen Firmensitz gibt, wie willst Du ein solches Unternehmen besteuern?
 
@iPeople: Unter Schlupfloch verstehe ich das was allgemein damit gemeint ist, man entzieht sich der Steuerpflicht durch geschickte Verflechtung diverser Auslandstöchter, so wie es eben bei fast allen großen wie apple, Amazon, Google, MS usw allen passiert.. Der punkt ist ja dass sich die unternehmen steuern sparen weil sie irgendwas über eine eu tochter laufen lassen, diese wiederrum lässt alles über eine weitere tochter laufen, diese tochter widerrum über die mutter oder noch eine tochter und da fühlt sich am ende dann quasi niemand für die Besteuerung richtig zuständig weil die mutter ja sagt es läuft über die Steuerparadies tochter und die sind dafür zuständig aber die sagt wir haben doch all unser Geld/gewinne/whatever dieser tochter gegeben...um es einfach zu machen -> was hier an gewinn zu versteuern ist darf nicht über eine innereuropäische Steueroase laufen sondern muss dort versteuert werden wo der Absatz stattfindet, zur not muss es halt zölle bei "ausreisern" wie Irland geben, dazu müssen aber alle in der eu mitziehen weil sonst läufts dann von Irland nach England und von England nach Deutschland (ersetze die Länder beliebig)...ideal wäre natürlich wenn es ein einheitliches eu weites Steuerrecht gäbe, dann gäbe es solch einen hick hack nicht in dem ausmaß in dem es ihn gibt.
 
@0711: Netter Gedanke, aber nicht konsequent zu Ende gedacht. Auf welchem Niveau würdest Du den einheitlichen Steuersatz ungefähr setzen? Auf dem Nivewau eines Landes, welches aufgrund guter Infrastruktur, guten Sozialsystemen, teurem Bildungssystem usw usf recht hohe Ausgaben hat oder auf dem Niveau eines Landes, welches da ziemlich hinterher hinkt und quasi mit weniger auskommen würde? Desweiteren würde das bedeuten, die 25 EU-Staaten würde auf auf diesem Gebiet ihre Souveränität auch noch aufgeben, was ja vielen eh ein Dorn im Auge ist.
 
@iPeople: Die Orientierung muss/sollte warscheinlich an den derzeitigen geberländern stattfinden. Dass hier - gerade auch wenns ums Geld geht - durchaus gegenwehr zu erwarten ist, ist auch klar aber auch ich als nicht eu freund sehe wohin die eu geht...zum gemeinsamen Staat und dann kann man auch mal weiter in diese Richtung gehen. Die alternative wäre halt gezielt die "steueroasen" auszumerzen, entweder durch auflagen oder Zölle, würde die eu aber meiner Ansicht nach eher aufspalten/aufwühlen und den gesamten prozess der Zusammenkunft wohl eher bremsen wäre. Ich sehe wenig möglichkeit das Problem mit lokaler steuergesetzgebung zu lösen...ist unser aktuelles ja eh schon ein undurchschaubarer Morast - evtl wenn man es massiv kahlschlägt und nicht nur behäbig reformiert aber das halte ich für wesentlich unrealistischer als innereuropäische zölle
 
@0711: Innereuropäische Zölle? Wird es nicht geben. Einheitlicher Steuersatz? Nicht durchsetzbar. Schau nach Amerika, was ja im Prinzip Vorbild sein soll. 51 Staaten, jedes mit andere Steuergesetzgebung. Die konkurieren untereinander. Also auf die Art wird das nix, und mit Zölle schon gar nicht.
 
@iPeople: So wie es keine Innereuropäischen Grenzkontrollen mehr geben sollte? ;)
 
@0711: Wo gibts die denn noch wirklich?
 
@iPeople: Gibt's immer mal wieder, auch an unserer Grenze gen Norden, an unseren östlichen Grenzen überlegen wir selbst uns entsprechende Kontrollen und Frankreich macht auch schon mal die Grenze dicht. Nur ein Beispiel: http://www.dw.de/eu-regelt-einf%C3%BChrung-von-grenzkontrollen-neu/a-16852118 Ich warte ja auf den tag bis da jemand mal das Terrorismusschild drannagelt
 
@0711: Das eine sind verdachtsabhängige Kontrollen. Und Frankreich macht dicht, wenn irgendwas brenzlich wird, z.B. wo die Hooligans damals da eingeströmt sind, was ich total verstehe. Hat aber mit innereuropäischen wirtschaftlichen Barrieren wie Zölle nix zu tun.
 
@iPeople: Natürlich hat das erst mal nicht mit Warenfluss u.ä. zu tun...hatte es auch nie und hab ich auch nicht gesagt, trotzdem ist der Warenfluss dabei auch betroffen weil die Fahrer eben auch "rüber" müssen. Edith und nein ich rede nicht von den verdachtsabhängigen kontrollen
 
@iPeople: Apple ist mit seinen weit über 100 mrd. auf seinen Konten DAS Musterbeispiel für viel zu niedrige Steuern. Deine Argumente sind lächerlich. Die (so viele sind das auch nicht) Arbeitsplätze wären die selben auch wenn Apple das zich-fache an Steuern zahlen müsste!
 
@JSM: Es ging um gesellschaftlich "Verantwortung". Jeder große Konzern schafft arbeitsplätze, das ist gesellschafltich wichtig und richtig. 0711 reduzierte die gesellschaftliche Verantwortung aber lediglich aufs Steuernzahlen. Du kannst meine Argumente lächerlich finden .... im gegenzug aber keine bringen ist natürlich wesentlich besser ;) Undwas haben die 100 Mrd auf der hohen kante damit zu tun? Wieso sollte ausgerechne Deutschland davon was zustehen?
 
@0711: Also Unternehmen und "Gesellschaftliche Pflichten" bzw. Ethik, ich denke Google tut da schon einiges, zumindest weltweit gesehen. Das in Deutschland die großen Firmen unter "Gesellschaftliche Pflichten" eher z.B. Sponsoring von Fußballvereinen verstehen, dafür kann ja Google nichts. Ob man als "Gesellschaftliche Pflicht" unbedingt das Zahlen von Steuern betrachten sollte, weis ich nicht so ganz. Gerade bei großen Internetunternehmen und Softwarefirmen, die im Prinzip ja nichts materielles produzieren, wo ist da so was wie die "Bringschuld" des Staates? Infrastruktur, Stromversorgung, Gewerbeflächen für Zulieferbetriebe usw., also der ganze Rattenschwanz den der Staat bei z.B. eines Autoherstellers liefern muss, entfällt ja da weitestgehend. Besonders Personalintensiv dürfte Google in Deutschland, oder der EU, auch nicht sein, hohe Personalzusatzkosten, die der Staat evtl. übernehmen müsste (Schlechtwettergeld, Kurzarbeitergelde, Rentenzuschüsse, usw.) dürften da auch nicht anfallen.
 
@Lastwebpage: Das Internet läuft durch luft und liebe? Cool! Gerade die Software und Internetunternehmen sind massiv von einer guten Infrastruktur weltweit abhängig.
 
@0711: nee, aber a)Ich kenne mich da preislich und technisch nicht so aus, aber irgendwo ist ja irgendwie das Rechenzentrum von Google an das WWW angeschlossen, und Google wird irgendwas für diesen Anschluss zahlen. b)Wir als Nutzer bezahlen ja mit unser monatlichen Rechnung für den Ausbau und die Instanthaltung für die Richtung z.B. 1&1 Rechenzentrum<->Endverbraucher. c)Das einzige wo da vielleicht Kosten entstehen, ist die immense Nutzung von Youtube oder Google, die evtl. einen weiteren Ausbau der Netze erfordern.
 
@Lastwebpage: Überleg selbst mal, das Internet ist einer der größten Resourcenfressern unserer Zeit, das Internet ist für einen guten Teil unseres gesamten Energieverbrauchs verantwortlich, für die Energiegewinnung braucht es intakte Infrastrukturen, ob Straßen, Schifffahrt, Züge auch Internetleitungen/knoten etc pp...all das braucht auch Fachkräfte und all das verbraucht auch für sich selbst Ressourcen und so dreht es sich das schön weiter. Internetkonzerne sind damit der Zugriff klappt auf viele kleine Rädchen der Gesellschaft angewiesen und da gehört u.a. auch die öffentliche Infrastruktur dazu und nicht nur das 1&1 Rechenzentrum.
 
Also dafür, dass kein Mensch was für Google zahlt, find ich auch nicht, dass die jetzt bei uns mega die Steuern abdrücken müssten. Außerdem, wenn jemand zum Beispiel bei denen wirbt, muss er ja Umsatzsteuer zahlen, also weiß ich nicht, wo genau das Problem ist. Da geht so wie ich das sehe nicht um Gerechtigkeit, sondern darum, dass Leute ein Stück von Googles Kuchen haben wollen.
 
@borizb: Wie stumpf einige sind. Natürlich zahlst du für google. Nur weil du das Geld nicht direkt überweist, heißt das nicht das google für dich als Endnutzer kostenlos ist. Es wird von den Werbetreibenden auf dich umgelegt und geht dann von da an google.
 
Was ist denn das wieder für eine Überschrift. "Google hat die Pflicht nicht mehr Steuern zu zahlen, als gesetzlich vorgeschrieben" wäre wohl nicht reißerisch und polarisierend genug gewesen!
 
Jeder hat das Recht Steuern zu sparen, im Rahmen der gültigen Gesetze. Viele Unternehmen machen das auch so, und es ist richtig!
Ich verstehe das scheinheilige gesülze der Politiker nicht. Eben diese haben doch diese Möglichkeiten erst eröffnet. Und jetzt wundern sich diese Schmalspurdenker, das diese Möglichkeiten auch genutzt werden. Wir brauchen auch garnicht nach Amerika zu schauen, die deutschen Konzerne machen es doch ebenso.
Einschreiten müsste die Politik, aber da klemmt es dann vielleicht an wichtigen Spendern für die Parteikasse. Es würde schon vollkommen genügen, wenn die Steuern da bezahlt werden müssten, wo die Firma oder der Konzern seinen Hauptsitz hat. Dann könnten nicht mehr Milliarden zur Tochterfirma transferiert werden, die in irgendeiner Bananenrepublik ein Büro hat. Aber das ist alles nicht neu und nur wieder Wahlkampfgetösse unserer Politnasen. Irgendwie muss ja die Kasse wieder gefüllt werden, wenn unser Verteitigungsmysterium die Kohle mit vollen Händen zum Fenster raus haut.

Mahlzeit
 
Trotzdem Denke ich das Google genauso wie ander Groß Konzerne Ihre Roten Zahlen dahin Drücken wo Sie normal am meissten Steuern im Land Zahlen müssten, um diese zu Drücken. Machen doch alle diese Legale Methode...
 
Da hat er allerdings Recht. Die Politiker machen ihre Arbeit nicht, nutzen wahrscheinlich jeden legalen (und manch illegalen) Steuertrick, sind aber ganz entrüstet, wenn Google oder Herr Hoeneß das auch machen. Altes Motto: Wenn du selber Dreck am Stecken hast, bewerfe andere mit Dreck.
 
"Wir möchten nur, dass das Steuerrecht vernünftig ist, sodass wir es verstehen und befolgen können" das ist mit einem deutschen Finanzminister nie zu vereinbaren......
 
Sowas labern, aber in Europa ihre Geschäfte über die SARL Mafia abwickeln, der ist gut.
 
Warum regen sich alle auf? Der Staat hat ja Türen offen gelassen damit Firmen und Unternehmen bleiben. Schließt man die Türen so gehen Firmen und Unternehmen.
 
"Wir sind ein amerikanisches Unternehmen. Wir haben eine finanzielle Verantwortung gegenüber unseren Aktionären." ... ich denke dieser Satz sagt alles aus! Ja genauso ist es! So ist es überall! Erstmal die Aktionäre und dann alles andere. Ob das Lebensmittelunternehmen die uns Schrottfraß anbieten eben aufgrund dieser Tatsache, Textilunternehmen die Menschen für n Hungerlohn wie Sklaven halt oder halt Google! jaa man geht ja mit gutem Beispiel voran nich.... Einfach zum ko.....
 
"Wir sind ein amerikanisches Unternehmen. Wir haben eine finanzielle Verantwortung gegenüber unseren Aktionären." - Konsequenz: Abschaffung ALLER Aktienmärkte. Ich halt es sowieso für unverantwortlich, daß Leute einen Batzen Geld auf den Tisch legen, quasi sich in die Firma einkaufen, und alle - vom Geschäftsführer bis zum einfachen Mitarbeiter - sind danach nur noch Vasallen!
 
An der Börse sitzt der Teufel, hat schon ein deutscher Kanzler treffenderweise gesagt...
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