Bundestag: Störerhaftung für offene WLANs bleibt

Das bestehende Haftungsrisiko für die Betreiber offener WLAN-Netzwerke wird nicht beschränkt. Diese müssen weiterhin damit rechnen, für Urheberrechtsverletzungen Dritter zur Verantwortung gezogen zu werden. mehr... Wlan, WiFi, Hotspot Bildquelle: Nicolas Nova / Flickr Wlan, WiFi, Hotspot Wlan, WiFi, Hotspot Nicolas Nova / Flickr

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Bleibt nur zu hoffen das bald mal irgend ein Internet Provider auf die Idee kommt kostenlose WLAN Accesspoints auf zu stellen :P Wer haftet dann?
 
@Eistee: Das Problem ist, dass die Leute doch die freie WLAN Verbindung ausnutzen, weil sie so nicht entdeckt werden können. Somit muss jemand haftbar gemacht werden, um dieses zu einem Minimum herunterzuschrauben. Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen. Die Betreiber müssen eine Datenspeicherung veranlassen für ca. 2 Wochen. Also jedes Endgerät wird mit Mac-Adresse, IP-Adresse und Namen festgehalten. Sämtliche IP-Verschleierungsprogramme werden einfach Blockiert. Somit wäre jede Illegalität, die zu diesem Anschluss verfolgt wurden, auch zu dem Verursacher zurückzuverfolgen. Sollte nun jemand der Meinung sein, das wäre dann ja Gläsern und man wird durchleuchtet... Geht ihr auf die Straße und Beleidigt den nächst Besten Menschen in eurer Umgebung? Nein, da benehmt ihr euch ja schließlich auch (die meisten zumindest). Wieso dann also nicht auch im Internet, vorallem, wenn es in einem anderen Anschluss geht?... Gruß
 
@Forster007: "Die Betreiber müssen eine Datenspeicherung veranlassen für ca. 2 Wochen. Also jedes Endgerät wird mit Mac-Adresse, IP-Adresse und Namen festgehalten. Sämtliche IP-Verschleierungsprogramme werden einfach Blockiert." ....dann fangen wir mal bei den staatlichen/kommunistischen Institutionen an.
 
@madripal: Ich verstehe nun nicht, was du mir sagen willst. Gruß
 
@Forster007: er will dir sagen, dass man es ja auch auf andere Bereiche ausweiten könnte, oder? Und dahin wäre die Meinungs- und Pressefreiheit, denn - und das vergisst du scheinbar: nicht nur "Filesharer", Terroristen oder Kinderschänder verwenden Anonymisierungsdienste wie TOR, sondern auch Informanten und Whistleblower, denn auch in Deutschland kann für eine Meinung auch ein Kopf rollen bzw. der Ruf ruiniert sein. Außerdem: wieso sollte man grundlos Daten sammeln - sind wir hier bei der Vorratsdatenspeicherung? Wenn es begründeten Verdacht gibt, setzt die Polizei sowieso alle möglichen und unmöglichen Techniken ein - egal wie zwiespältig diese eigentlich sind (Stichwort Bundestrojaner und die Möglichkeit damit Daten auf dem Rechner des Verdächtigten zu hinterlegen, um ihn dann dafür fest zu nehmen). Man muss nicht auch noch grundlos Daten sammeln nur weil vielleicht irgendeiner der Tausend WLAN-Nutzer ein Lied angeblich illegal heruntergeladen haben soll. Dies würde auch in keinem Verhältnis stehen.
 
@divStar: Du hast mich vollkommen falsch verstanden. Diese Speicherung bezieht sich nur auf die öffentlichen WLANs und nicht auf die Privaten. Und hier zählt halt das, was ich auch schon schrieb. Hier kann man sich ja schließlich genauso benehmen, wie im Realen leben. Nämlich anständig. Gruß
 
@Forster007: Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, ob ich lachen oder weinen soll...
 
@Forster007: "Also jedes Endgerät wird mit Mac-Adresse, IP-Adresse und Namen festgehalten" Und was genau soll das bringen? Weder der Name des Endgerätes noch die Besitzer der den MAC-Adressen zugehörigen Geräte sind irgendwo gelistet/registriert. Wozu also soll das ganze dienen?
 
@Athelstone: Das kann man aber bewerkstelligen. Die Macadresse wird von dem Unternehmen erst freigeschaltet. somit hat man die Daten... Gruß
 
@Forster007: WLAN erst nach Registrierung mit Ausweiskontrolle? Tolle Idee
 
@Athelstone: Was ja bei Hotels etc. nicht das Problem ist. Man meldet es einfach beim Enchecken an. Gruß
 
@Forster007: am besten auch zuerst eine Urin- und Stuhlprobe sowie DNA abgeben, damit man genau weiß wer es war und es auch nachweisen kann. Das ist eigentlich Blödsinn, denn aus Sicht des WLAN-Nutzers ist der Hotspot das gleiche wie ein ISP-Zugang. Und wenn die nicht speichern müssen, müssten Hotspot-Betreiber es eigentlich auch nicht müssen. Aber du bist bestimmt auch ein Überwachungs- und Websperrenbefürworter, gel^^?
 
@divStar: Bei der Überwachung kommt es drauf an wo. Websperren nein. Dennoch bleibt immer noch: Wieso kann man sich nicht so benehmen, wie man es im realen auch tut? Da das nicht geht, muss nun einmal eine Überprüfung stattfinden. Ist im Realen mit der Polizei (Streifen) auch der Fall. Aber am Besten wir schaffen dies auch ab... Ich möchte nicht wissen, wie lange es dauert, bis Deutschland und Umgebung wieder in der Steinzeit leben, beziehungsweise, man Angst haben muss, auf die Straße zu gehen. Vereinzelte Beispiele gibt es. Z.B. In Hamburg Stadtteil Veddel.... Gruß
 
@Forster007: Blödsinn. Grundlose Überwachung ohne Vorverdacht hat so einen enormen Spielraum dazu, dass die Daten ausgenutzt werden können, dass es sich nicht rentiert. Nicht umsonst hat ein weiser Mann mal gesagt, dass wenn man Freiheit zugunsten von Sicherheit aufgibt, man am Ende weder das eine noch das andere haben wird. Aber vor allem die Ungleichbehandlung von ISP- und Hotspot-Providern, obwohl für den Nutzer das gleiche, ist unfair. Und erzählt mir nicht technisch könnte man die ISPs nicht überwachen. Tut man aber nicht. Dahingehend ist Störerhaftung einfach bekloppt. Das hat man halt davon wenn Senioren über Sachen entscheiden von denen sie keine Ahnung haben.
 
@divStar: Du hast mich nicht verstanden. Ich meine nicht die privaten Hausanschlüsse. Sondern die Freien zugänglichen. Also wenn ich ins Hotel gehe und mein Laptop aufklappe und einfach in das Netz dort gehe. Wenn ich mich an die Tankstelle stelle und einfach surfe mit dem Freien Netz, etc. Diese Punkte sollten überwacht werden, weil die nun einmal für Illegalität missbraucht werden können. Bei diesen Punkten wäre dann selbst bei groben Verdacht nicht mehr möglich, außer der Dieb (so nenne ich den mal) ist selten dämlich, diesen zu fassen. Ich hoffe nun ist es klarer geworden. Gruß
 
@Forster007: ach und die Punkte Zuhause können nicht für "Illegalität" missbraucht werden? Und wie wäre es wenn wir an jede Ecke und am besten in jedes Hotel und in jede Wohnung noch Polizisten reinstellen - weil eventuell diese Plätze ja auch für Illegalität missbraucht werden könnten? Am besten auch noch alle Telefongespräche und den ganzen Briefverkehr serienmäßig überwachen, oder? Dann würde es ja keine Illegalität mehr geben, oder? .. manchmal frage ich mich was Leute, die so denken, sich bei dieser Vorstellung wirklich gedacht haben. Und nein: Leute, die angebliche Schwarzkopien aus dem Netz holen, "löschen" (stehlen) nicht das Original. Dieb passt also überhaupt nicht - da muss schon ein besserer Begriff her. Wenn angeblich etwas weg ist - aber nichts gestohlen wurden - dann war es auch kein Dieb.
 
@divStar: Zu deinem letzten Absatz: Dennoch ist schaden entstanden. Denn wenn er es unbedingt schauen wollte, dann hätte er dem Verein Geld gebracht. So ist er aber drum herumgekommen. Die Produzenten haben nun einmal auch hier Geld investiert und leben davon. Natürlich könnten die auch noch eine andere Arbeit machen. Aber dann würden die Filme, Programme lange nicht so gut sein, bzw. die Entwicklung sehr langsam sein. Somit kann man diese Leute, schon als Dieb grob bezeichnen. Wie ich vorhin schon anmerkte, gibt es in Veddel nun mal eine erhöhte Kriminalität. Würde hier die Polizei wegfallen, dann hätte man ein noch viel größeres Problem... Zuhause ist aber durch die Speicherung des Providers nun einmal schon abgedeckt. Sollte nun ein Verstoß bekannt werden, ist zumindest die Familie einzugrenzen. Somit braucht man hier keine genaue Datenerfassung. Hier könnte man sogar so weit gehen, dass die Familie die Strafe aufgebrummt bekommt. Wer die nun zahlt ist deren Sache. Dann klärt sich das auch von alleine. Dieses kann nun auf die offenen WLAN´s bezogen werden. Werden die Anschlussbesitzer Haftbar gemacht -> ist zur Zeit ja auch so -> werden die sich Bemühen, dass ihr System auch legal genutzt wird. Zum Beispiel durch meine Idee... Wenn dieses aber weg fällt, dass der Betreiber schuld ist, dann werden sie ihre Systeme, schon allein durch Werbungs-, Geldkosten wegen, öffnen und die Illegalität wird stark steigen, wegen der nicht zurück Verfolgbarkeit des einzelnen... Gruß
 
@Forster007: du hattest bestimmt, hast bestimmt und wirst bestimmt niemals Kinder haben, Forster, oder? Oder du wirst sie immer nur mit einem GPS-Gerät, eingebauten Kameras und Mikrophonen aus dem Haus lassen, habe ich Recht? Denn wenn nicht, wirst du sicher wissen, dass viele Eltern nicht einmal wissen (und auch nicht wissen können) auf welchen Seiten ihre Sprösslinge so surfen. Irgendwoher muss das Geld zum Essen nämlich kommen - und das kommt nicht vom Durchschauen der ellenlangen Logs. Und ich verachte die Industrie deshalb, weil ihre Schadensersatzklagen in keinem Verhältnis zum Werk stehen. Dann soll der Sohnemann halt eine Karte für den Film oder halt die CD kaufen. Aber nein - einige Tausend Dollar pro Lied (in Amerika) werden fällig - was die Familie quasi zerstört. Wenn ich also Familie gegen eine Hand voll geldgeiler Säcke abwäge, ist es mir lieber, dass die Produzenten, Schauspieler und sonstige "Künstler" leer ausgehen als eine Familie in eine Schuldenfalle zu treiben, aus der sie zu ihren Lebzeiten niemals herauskommen. Außerdem sollten meiner Meinung nach alle Menschen einen Anonymisierungsdienst verwenden, denn der Riecher der Behörden oder Lobbyisten hat in eines jeden Haus nichts verloren. Dann sollen die Firmen bzw. ihre Handlanger (Behörden) mal nachweisen, dass etwas verbrochen wurde.
 
@divStar: Ok, nun wirst du persönlich... Aber nein, ich habe keine Kinder, weil ich mitten im Studium bin... Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich die Strafen für angemessen halte? Habe ich die Produzenten als die Besten auf der Welt geschildert? Das alles könnte man im Boykotieren lösen. Also einfach die Sache nicht kaufen, ABER auch nicht illegal runterladen... Aber was schreibe ich hier noch mit dir! Du kommst jedesmal, wenn dir scheinbar nichts mehr einfällt zum Thema mit irgendwas neuen, was gar nicht zum Grundthema passt... Gruß
 
@Forster007: Boykottieren bringt nur etwas wenn Massen das tun. Kostenloskultur bzw. -konsum ist ebenso wie der Verzicht auf Wahlen eine Form der Boykotts. Es passt alles zum Thema, denn nur weil du dort keine Verbindung siehst bzw. deine Argumente nicht unbedingt haltbar sind, heißt es noch lange nicht, dass es sie nicht gibt. Vor allem macht die Industrie den Fehler zu glauben, dass jeder, der etwas kostenlos konsumiert hat, dafür aber Geld hätte zahlen müssen (wenns das nicht umsonst gäbe), das Werk auch dann konsumiert (und bezahlt) hätte. Das ist ein Irrglaube, der sich schön in den ganzen Rechnungen und in den falschen Warnhinweisen gut macht - aber nicht wenn man das wie ein rational denkender Mensch vergleicht. Warum konsumieren Menschen also kostenlos bzw. alles mögliche kostenlos? Weil sie sozusagen "auf Vorrat" konsumieren, denn keiner weiß welche unglaublichen Hürden sich die Contentlobby noch ausdenken wird.
 
@Forster007: "Sämtliche IP-Verschleierungsprogramme werden einfach Blockiert" - Damit noch mehr Abmahungen kommen? (Abgesehen von der technischen Durchführbarkeit...)
 
@DRMfan^^: Wie sollen denn mehrere Abmahnungen kommen, wenn man einfach nichts illegales runterlädst? Technisch ist es durchführbar. Unsere Uni hat es auch geschafft... Gruß
 
@Forster007: Wer lädt denn über Tor runter? und wenn es so wäre, dann würde die Uni keine Abmahnungen kriegen..... - und ich wette mit dir, dass die Uni nicht ""Sämtliche IP-Verschleierungsprogramme" blockt - bei Tor ist das relativ einfach, weil die Serverliste öffentlich ist.....
 
@DRMfan^^: OK, dann erkläre mir aber bitte diesen Satz: "Damit noch mehr Abmahnungen kommen? " Diesen verstehe ich nämlich dann überhaupt nicht. Außerdem habe ich von dem Netzwerk Tor gar nicht gesprochen, sondern allgemein. Aber du hast recht, es gibt Ausnahmen. Aber auch die kann man, über die Speicherung der IP und Mac, herausfiltern... Hier zählt dann halt immer noch der gleiche Satz. Wieso im Internet sich nicht genauso benehmen, wie im Realen... Gruß
 
@Eistee: Dann haftet er trotzdem nicht, weil er nun mal Internet Provider ist. Auf welchem technischen Weg die Leute über ihn ins Internet gehen, also ob per WLAN, Festnetz oder Mobilfunk, ist egal. Die Telekom betreibt ja ein ziemlich dichtes Netz auf WLAN-Hotspots, über das viele ihrer Kunden kostenlos ins Internet können. Der Status "Internet Provider" entbindet sie dann auch bei einem WLAN von der Haftung.
 
@mh0001: Telekom Hotspots sind weder kostenlos noch bieten sie einen offenen Zugang zum Internet. Wie du angemerkt hast muss man da Kunde sein. Davon habe ich aber nicht gesprochen.
 
Haben sich also die Hunde von der Contentlobby wieder durchgesetzt. Das sich selbst die sonnst so freiheitsliebenden Grünen enthalten haben spricht ja wohl Bände und von der Linken kam ohnehin noch nie was wirklich brauchbares und selbst auf die FDP kann man sich in Sachen Internet nicht mehr verlassen. Naja, im Herbst wird abgewählt.
 
@Memfis: Welche Partei muss man denn wählen um dem ein Ende zu setzen? So wie ich das sehe haben wir hier nur Parteien die gegen das Volk arbeiten.
 
@Eistee: Es geht nicht unbedingt darum was du wählst, du musst Interessenvertreter finden die Einfluss bei den Parteien erwirken können. Das wird schwer sein in diesem Fall, denn zum einen wird hier ja nichts verboten, es geht ja nur um die Frage nach der Haftung. Zum anderen wird es im schlechten Licht stehen wenn man verlangt das Straftaten vom eigenen Anschluss aus nicht nachgegangen werden sollen - man könne sich ja immer damit entschuldigen das dies irgendwer von der Strasse war.
 
@Eistee: Die Violetten! Ganz klar! Da fließt dann der Geist und keiner braucht mehr so etwas wie WLAN ;)
 
So ein Schwachsinn. In einem Entwicklungsland wie Thailand oder woanders kriegst Du überall WLAN und in Deutschland bleiben wir weiterhin sehr sehr zurück. Armes Deutschland. Ist es denn schon so weit gekommen? Man man man...Es gibt soviele möglichkeiten und keiner hat Interesse etwas in Gang zu setzen.
 
@emrah: Wenn Thailand fortschrittlicher wird, dann hat es auch endlich eine Urheberrechtslobby in der Politik sitzen und mahnt auch endlich ab. :o
 
Typisch Deutschland: Regulierung ist wichtiger, als Fortschritt.
 
@Kirill: Das ist in allen Ländern so.
 
@kkp2321: Nö. Griechenland und Russland sind deutlich weiter, was offene WLANs angeht.
 
@Kirill: In diesen einen Punkt mögen sie anders entschieden haben als wir, was dennoch nichts daran ändert das es in allen Ländern Regulierungen gibt, sofern eine Lobby dahinter steckt. Deutschland ist ein sehr wichtiger markt und Großabnehmer der Contentindustrie. Darüber hinaus ist Deutsch die meist gesprochene Sprache in Europa, vor Englisch und Französisch. Da kann ich mir vorstellen, das es Perlen für die Säue ist da in Griechenland für Wirbel zu sorgen. Ob Russland da weiter ist, oder die Regierung an Gesetzen gar nicht interessiert ist, will ich hier mal nicht abwägen.
 
@Kirill: Russland als Beispiel für "Fortschritt" und "Nichtregulierung" zu nennen ist schon... 'mutig'...
 
@lutschboy: Fortschrittliche Zensur- und Menschrenrechtsverletzungsmethoden...
 
@lutschboy: Guck halt selber nach. Die haben mehr offene WLANs.
 
@Kirill: Das bringts. Damit die die nun im Auto schlafen müssen Internet haben, wenn sie schon sonst nichts mehr haben. Abgebrannt, Gelder verschleudert aber Hauptsache WLAN - es lebe der Fortschritt.
 
@Kirill: ....nur die Dämme werden nicht reguliert. So können die Flüsse fortschreiten.
 
@Kirill: Der Amerikaner: "Noch 10 Tage und wir sind fertig!" darauf der Deutsche: "Noch 10 Formulare und wir fangen an!" (Alter Fips Assmussen Witz)
 
Falls ein Brief kommt, Anwalt nehmen mit der Begründung das man nix mit der Sache zu tun hat! Auf keinen Fall was zahlen. Das wäre meine Antwort darauf. Ich versteh es immer nicht warum alle rumjammern und auf die Politik schimpfen. Der Bürger hat es in der hand und die Macht, wenn einfach alle nicht zahlen hat sich das Problem in ein paar Monaten von selber erledigt!
 
@legalxpuser: Wenn du dir nen Anwalt nimmst kannste dich auch gleich vergleichen. Kommt IdR auf die gleichen Kosten raus vor allem wenn sie ernst machen und klagen.
 
@Aerith: ja! Das ist ja das kranke daran, und das wissen die genau genau. Sie nutzen das System schamlos aus! Dem kann man einfach nur vol entgegentreten und sich aktiv wehren indem man nicht zahlt wenn so was ins Haus flattert! Die meisten haben jedoch viel zu viel Angst, das ist das Problem! Niemand traut sich mehr was!
 
@legalxpuser: urheberrechtsklagen sind Zivilrechtsklagen. Und im gegnsatz zum Strafrecht muss der Beschuldigte seine Unschuld beweisen. Und die Gerichte machen das auch noch mit. Auch wenn du tatsächlich nichts heruntergeladen hast und auch nicht bereitgestellt hast - du hast die volle A-Karte. Selbst wenn du nachweisen kannst, dass dein WLAN gehackt wurde, weil der Router eben eine solche Sicherheitslücke hat (wie erst kürzlich die Telekom-Router), und über deinen Anschluss gesaugt wurde ohne dass du das erkennen kannst.
 
@LastFrontier: Also ich hatte in der Bekannten und Freundeskreis schon mehrfach Abmahnungsbriefe.
Bis auf eine Familie die trotz >60 Minuten Erklärung und Angebot sich drum zu kümmmern meinerseits trotzdem gezahlt haben sind alle anderen Problemlos mit einem gut verfasstem Schreiben aus dem ganzen ohne auch nur 1Cent zu zahlen rausgekommen. (nagut Einschreiben mussten Sie zahlen ^^).
Und da habe ich nur auf die normalen Möglichkeiten und die ergriffen Vorsichtsmaßnahmen hingewiesen) WLAN aktiv aber sauber verschlüsselt etc. Dazu eine modifzierte Unterlassungserklärung und fertig. Die wollen sich doch garnicht kümmern oder Klagen. Nur wenn man sich eindeutig gegen die Regeln verstößt (ignorieren der Schreiben etc) dann Klagen Sie weil Sie wissen der "Kunde" hat defintitiv etwas falsch gemacht. Man ist verpflichtet zu antworten (1x) und muss das auch Nachweisen können.
 
@Nero FX: hmm und wie siehts es dann eigentlich bei erneutem Verstoß aus? Einfach wieder eine modifizierte oder kommts dann richtig dicke?
 
@legalxpuser: Da die Modifzierte Erklärung sich ausschlieslich auf ein Werk bezieht ist die Wahrscheinlichkeit gering das da noch etwas kommt. Wenn doch, dann wird es aufwendiger. Da aber in der Modifzierten Erklärung auch keine "Mondsummen" sondern eine "Angemessene" Summe vereinbart ist muss man nicht um seine Existenz bangen. Ein Anwalt sollte dann aber trotzdem eingeschaltet werden. Wir bewegen uns dann trotzdem im 4 stelligen bereich (aber nicht 5-6 stellig wie es die unmodifizierte Erklärung definiert).
 
@legalxpuser: Schon komisch... Aber irgendwie läuft es bei denen die sich einen Anwalt nehmen meistens darauf hinaus, dass die Summe gemindert wird und diese dann aber gezahlt wird PLUS Anwaltskosten (Rechtsschutzversicherungen zahlen das i.d.R. nicht). Während diejenigen die eine modifizierte Unterlassungserklärung selber abschicken, oder auch gar nichts tun, normalerweise nichts bezahlen. Oder gib bei Google mal "Abmahnung erhalten" o.ä. ein, die ersten 20 Seiten dürften voll mit "Wir beraten gerne" Anwälten. Abmahnung sind für beide Seiten also ein sehr lukratives Geschäft.
 
Ich gehe mittags manchmal in der Mensa einer privaten Bildungseinrichtung essen. Die werben sogar damit, daß sie ein offenes WLAN haben. Das ist doch alles Spinnerei. Als wenn da stundenlang irgendwelche Nerds mit ihrem Laptops rumhängen und sich Filme runterladen. Albern.
 
@Alter Sack: Qualität geht über Quantität ;-) Es geht nicht darum, dass es viele machen sondern, dass ein einziger Verstoß gegen das Urheberrecht ausreicht um belangt werden zu können. Naja ich denke aber mal nicht, dass in einer Uni-Mensa sowas häufig gemacht wird. Die dortigen Leute dürften mit anderen Dingen (bspw. lernen oder Stellensuche um über die Runden zu kommen bei den Studiengebühren) beschäftigt sein. Es geht aber weniger um Uni-Mensas sondern vielmehr im Allgemeinen um offene WLANs. Ich selbst bin allerdings ehr dafür den "schuldigen" beim Schuldigen zu suchen und nicht aus Bequemlichkeit der "Geldhaie" heraus den Betreiber des WLANs zur Kasse zu bitten. Wenn diese den Zugang beschränken ist wieder die Heulerei groß wg. Netzneutralität. Ich persänlich halte daher - und wegen Sicherheitsbedenken - von offenen WLANs überhaupt nichts.
 
@Alter Sack: Das WLAN ist offen - aber ist dessen Verbindung mit dem Rest des Netzes unkontrolliert? Evtl. sitzt ein Proxy dazwischen, der schon mal die üblichen Zugänge zu Filesharing-Netzwerken blockt, den Netzwerkverkehr überwacht und verdächtige Datenbewegungen stoppt etc. Sprich: Evtl. wird Filesharen verhindert bzw. erschwert. Eine Bildungseinrichtung hat hierzu vermutlich das technische Know-How und die Mittel, der kleine Cafebetreiber hat diese nicht.
 
Ich verstehe nicht, wieso nicht VPN-Tunnel mit Login genutzt werden. Das WLAN ist offen und jeder kann connecten, aber noch nicht surfen! Man muss sich dann per Login und Passwort anmelden und gut isses, dann ist auch alles nachvollziehbar. An der Uni läuft das doch auch oft so. Überall WLAN-Spots der Uni, man muss sich aber mit Login und passwort anmelden. Anonym surft da auch keiner. Wenn die Uni soein Netz aufbauen kann, dann wird das so wohl auch gehen.... Störerhaftung muss dann auch gar nicht verändert werden.
 
@bowflow: Und wie soll das für ein Cafe laufen in dem ich ein einziges mal Kaffee trinke?
 
Wer sich über die Enthaltung der Grünen und Linken wundert, http://gruen-digital.de/2013/06/diskussion-um-gruene-enthaltung-bei-stoererhaftung-zeigt-medienkompetenz-bleibt-wichtigte-herausforderung/ es geht beiden verkürzt gesagt darum, dass der Antrag der SPD zu ungenau gewesen ist.
 
Wenn ich das schon mit den Fraktionen lese könnte mir sowas von schlecht werden. Wozu beschäftigen wir eigentlich so viele Politiker, wenn sie eh nur im Sinne ihre Fraktion entscheiden dürfen? Da würde es dann auch eine Handvoll tun.
 
Da läuft gehörig etwas schief in diesem Land! Wenn jemand auf einem Parkplatz eines Kaufhauses einen Unfall verursacht und anonym verschwindet, dann haftet auch nicht das Kaufhaus, nur weil es an das öffentliche Straßennetz angeschlossen ist. Und nur weil den "Contentparasiten" keine Idee einfällt den wirklichen Verursacher eines Urherberrechtsverstoßes dingfest zu machen, halten sie sich am "Parkplatzbetreiber" gütlich. Dank Geldköfferchen stimmen CDU/FDP dem auch artig zu!
 
@Kobold-HH: Ha, einen Moment lang dachte ich, Du meintest mit "Contentparasiten" die illegalen Filesharer. Denn diese schmarotzen ja an von anderen erbrachten Leistungen ;)
 
@FenFire: Naja. Wenn jemand etwas Herstellt, so denke ich, dass er dafür auch Entlohnt werden soll. Wenn jedoch jemand dem Hersteller die Rechte abkauft und sich wie eine Zecke daran fett saugt, dann ist es ein Parasit. Ich bezahle Künstler gern wenn mir ihr Werk gefällt. Ich will den Künstler bezahlen, nicht den Parasiten!
 
@Kobold-HH: Ich möchte gar nicht behaupten, dass die Contentindustrie nicht moralisch fragwürdiges Verhalten aufzeigt. Ob der Begriff "Parasiten" gerechtfertigt ist sei dahingestellt - ein Parasit erbringt i.d.R. überhaupt keine Leistung für seinen Wirt, er fügt lediglich Schaden zu. Die Contentindustrie erbringt jedoch eine Leistung - die Vermarktung und Verteilung der Ware. Ob das Entlohnungsverhältnis Hersteller:Vermarkter "gerecht" ist (hängt wohl auch vom jeweiligen Künstler ab) sei dahingestellt. Der illegale Filesharer hingegen ist auf jeden Fall ein Parasit - er erbringt überhaupt keine Leistung für, sondern will nur von anderen hergestelltes/vertriebenes entgeltfrei konsumieren. Die Argumentation "weil ich den Hersteller nicht direkt bezahlen kann und keine Kontrolle darüber habe, welchen Anteil der Vermarkter an den Hersteller weitergibt, nutze ich zwar gebe dafür aber gar nichts" ist als Rechtfertigung moralisch nicht tragfähig.
 
@FenFire: Eben. Über die negativen Wirkungen von Filesharing kann man auch sehr geteilte Meinungen haben. Richtig ist, Gute Ware ist Geld wert. Ob ich jedoch einen Song alle 20 Minuten im (GEZ-finanzierten) Radio höre, oder mir den Song als MP3 aus dem Netz ziehe, dürfte dabei keinen Schaden anrichten. Anders ist es natürlich bei Kinofilmen VOR dem offiziellen Kinostart (zumal viele dann vorher wissen, dass die tollen Trailer nur die besten Szenen zeigten und der Rest langweilig ist). Aber wer setzt sich mit dem Laptop ins Cafe und saugt sich einen Kinofilm? Bei den Kosten, die man ab und zu für einen neuen Kaffee ausgibt, wäre eine Kinokarte auch drin.
 
@Kobold-HH: "Bei den Kosten, die man ab und zu für einen neuen Kaffee ausgibt, wäre eine Kinokarte auch drin." Das ist richtig (interessanterweise vergleiche auch ich für mich so manche Preise mit einem Kaffee ;)). Aber solches Denken scheint nicht allzu verbreitet - vermutlich weil ein Kaffee sich nicht bequem herunterladen und kopieren lässt. Wäre es möglich, einen Kaffee auch so einfach "mal ohne zu bezahlen mitzunehmen", würden die Leute vermutlich auch das tun...
 
@FenFire: Verglichen mit einem Kaffee in einem Café ist die heimische Zubereitung in einer Kaffeemaschine weit billiger. Und in den USA ist es sogar üblich, eine Art "Kaffeeflat" zu bekommen. Es wird laufen nachgeschenkt. 1x zahlen und trinken bis der Puls bei 180 steht :-)
 
Es ist Wahlkampfzeit! Das Ergebnis war doch schon vorher klar oder? Die Verräterpartei ist doch nur auf Stimmenjagd... Na ob die dadurch alles besser machen, bzw. mehr Stimmen bekommen, jetzt wohl eher nicht mehr! Die haben schon zu viel nicht richtig gemacht in der Regierungszeit von CDU/FDP. Die hätten bei Meldegesetz & co mehr ihren Standpunkt zeigen sollen und genau das haben die vergeigt! Tolle Regierungspartien haben wir hier... Leider sind Piraten nicht viel besser... und daher kaum eine alternative. Da Können die Abgeordneten in unseren Wahlkreisen noch so toll sein... Bringt alles nichts, wenn die sich und die Allgemeinheit behindern.
 
Letztendlich aber auch schwer, hier eine sinnvolle Regelung zu finden. Zum einen wird durch die aktuelle Gesetzgebung die Verfügbarkeit öffentlicher Netze massiv behindert, zum anderen jedoch würde eine völlige Freistellung von jeglicher Haftung öffentliche Netze quasi zu strafvereitelnden Zonen machen - es sei denn man kommt mit Ideen wie Vorratsdatenspeicherung... womit man dann zu [o1][re:1] gelangt und neuerliche Interessenkonflikte auftreten.
 
hat kabel deutschland das nicht in berlin versucht mit dem free wlan .... nja finds eh albern wenn das nun n echt ofenes wlan wäre ohne login etc würde man von einem laden zum anderen gheen und hätte immer ne verbindung aberm an wird wieder auch da diverse logins haben müssen wie bei mecces oder in einkaufs centern
 
Nach "Die großen Netzbetreiber können beispielsweise nicht verantwortlich gemacht werden, wenn ihre Kunden Filesharing nutzen." hab ich aufgehört zu lesen. Was soll das Problem mit Filesharing sein? Filesharing ist eine Art, Daten zu übertragen, nicht mehr und nicht weniger. Mit dem Inhalt der Daten hat das nichts zu tun, ich kann urheberrechtlich geschütztes Material auch per Email übertragen, ist deswegen Email-Verkehr generell etwas böses? Winfuture könnte sich langsam mal vom Bildzeitungsniveau lösen...
 
@starship: Filesharing ist in den Medien eben ein Synonym für Urheberrechtsverletzung geworden - ebenso wie "Hacker" die bösen beschreibt.
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