Bundestag: Saarländer sind Social Network-Könige

Die meisten Abgeordneten des Deutschen Bundestags versuchen inzwischen auf die eine oder andere Art soziale Netzwerke zu nutzen, um sich und ihre Arbeit zu präsentieren. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. mehr... Bundestag, Parlament, Plenum Bildquelle: Bundestag Bundestag, Parlament, Plenum Bundestag, Parlament, Plenum Bundestag

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Auffallend: in den oberen Rängen befinden sich nur Bundesländer die wirtschaftlich schwach sind und Geld verschleudern (oder keins haben).
 
@LastFrontier: was hat das konkret mit der Nutzung von sozialen Netzwerken und der besseren Kommunikation mit den eigenen Wählern zu tun?
 
@elbosso: Nun - die beste Komunikation nützt nichts, wenn die Region nicht vorankommt. Man könnte auch sagen: wer zuviel palavert bringts nicht. ist ja schön wenn viel geredet und komuniziert wird - wo aber bleiben die Taten? Nur mal so in den raum gestellt. Ob Politiker ihre Halbwahrheiten nun über Social Networks verteilen oder Printmedien oder TV ist so was von poppes. Es sind und bleiben Wendehälse die morgen kein gestern mehr kennen. Berlin wird deswegen auch die ärmste Stadt in Deutschland bleiben.
 
@LastFrontier: Meines Wissens schaffen die Politiker ohnehin keinen direkten Wohlstand. Für solche Dinge sind die Menschen in der Industrie, Dienstleistung etc. zuständig. Eine bessere Kommunikation mit seinen Interessensvertretern schadet also?
 
@elbosso: Industrie? Hier ist doch der Hund begraben. Industrie und Politik gehören getrennt und nicht dieser Lobbyismus. Die Interessen die da vertreten werden ist wie man sich die Taschen voll macht. Das fängt doch schon im kleinen Dorf an.
 
@elbosso: Politiker entscheiden darüber wie und für was Steuergelder verwendet werden. Und die grössten Fehlinvestitionen und Geldverschwendungen werden nun mal von Politikern vollbracht. Und die betrügen da regelrecht.
 
Das ist eigentlich logisch, das Saarland ist der Einwohnerzahl nach das kleinste Bundesland, und hat sogar nach eine Uni im Landesgebiet. Und die meisten Studenten wohnen noch bei den Eltern.
 
@Graue Maus: Hast du dir den Text überhaupt durchgelesen?
 
@klein-m: Ja, aber habe einen Fehler eingetippt! Es sollte nämlich heißen, das neben den offiziellen Einwohnern noch ein Großteil der Studenten leben, die dort nicht mit Wohnsitz gemeldet sind, aber trotdem eine lonhende Klientel für die sozialen Netzwerke sind. An dem Rest ändert das nix.
 
@Graue Maus: Wieso ist dir dann nixht aufgefallen, dass es sich im Text ausschließlich um angaben über Abgeordnete handelt?
 
@klein-m: Nein ist mir nicht. Die Zuteilung der Bundestagswahlkreise hängt nämlich weitestgehend von der Einwohnerzahl ab. Das Verfahren ist zweistufig (die 328 Wahlkreise, werden nach Einwohnerzahl auf die Bundesländer verteilt (Ergebnis ist, die Stadtstaaten Bremen, Hamburg, Berlin haben bezogen auf die Fläche relativ viele, im Verhältnis zu den ostdeutschen Bundesländern), desweiteren wird auch innerhalb der Bundesländer auch einigermaßen gleichmäßig nach Einwohnerzahl zugeteilt (bezogen auf NRW heißt, das die Städte im Ruhrpott (Duisburg, Gelsenkirchen, Bochum usw. auch flächenmäßig kleiner sind als ländliche Gegenden in den Regionen Niederrhein, Münsterland, Sauerland usw.). Und das Saarland ist bekanntlich das kleinste Bundesland mit den wenigsten Wahlkreisen, und zugleich der größten Universitätsdichte (Saarbrücken und Homburg/Saar sind getrennte Wahlkreise).
 
@Graue Maus: so so, das Saarland ist also das kleinste Land mit der höchsten Uni-Dichte. Hamburg hat also keine Uni odr ist größer als das Saarland? Und die ganzen Berliner Universitäten zählen bei dir als eine? da hast du dich ja prächtig rein geritten und ich habe auch schon eine Vermutung, was als Nächstes von Dir kommt *g*
 
@Drachen: ist doch klar was al nächstes kommt: Mehr Unsinn! ;)
 
@Drachen: Noch ein paar Daten aus Wikipedia zu diesem Thema: Das Saarland ist mit 4 Bundestagswahlkreise vertreten (3 davon decken Saarbrücken und Homburg/Saar mit unmittelbarem Umland ab), Hamburg ist mit 6 Wahlkreisen vertreten (davon haben 5 eine ausgeglichene Bevölkerungsstruktur (Arbeiter, Akademiker, Studenten, Arbeitslose, Wohlhabende usw.), in Berlin sind es 12 Wahlkreise (davon 8, mit ausgelichener Sozialstruktur (Definition steht bei Hamburg genauer)). Zu der Einwohnerzahl: im Saarland leben etwa 1 Million, in Hamburg knapp 2 Millionen und in Berlin gut 3 Millionen Einwohner (das ist nämlich Maßstab).
 
@Graue Maus: Danke, ich hatte diese Antwort beinahe exakt so erwartet. Erst wars das kleinste Land und das ist in der Tat etwas gänzlich Anderes als die Bevölkerungsdichte oder die Zahl der Wahlkreise. Die Größe eines Landes wird aber weiterhin anhand seiner Fläche bestimmt, sofern nicht aus dem Kontext oder explizit eine andere Bemessungsgrundlage genommen wird.
 
@Drachen: Nur eines (aber leider entscheidendes) wurde in deinem Gedankengang vergessen. Das bei insgesamt 3 Walkreisen (die drei von vier im Saarland), sich die Bevölkerungsstruktur weniger verteilen kann als in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg mit 12 bzw. 6 Wahlkreisen und somit der Abgeordnete im Saarland immer einen interessierten Empfänger findet, was in den Großstädten nicht gewährleistet ist (da heißt es beispielsweise: wir haben immer SPD gewählt (Kommentar ist bezogen auf Hamburg, wo nahezu durchgehend nach Kriegsende die SPD regiert hat (meist auch in einer Alleinregierung)). In Berlin ist es auch so, das der wohlhabendste Bezirk (Bundestagswahlkreis 80 Steglitz-Zehlendorf (da liegen übrigens nahezu alle Villengegenden von Berlin (Dahlem, Lichterfelde-West, Zehlendorf und Wannsee) auch nicht immer CDU wählt, sondern auch SPD (Regierungszeit Schröder) wählt.
 
@Graue Maus: Und das hat was genau mit der Größe des Landes zu tun? Nichts. Eventuell sortierst du deine Gedankengänge neu, bevor du mir Vergessen andichten magst, denn aktuell wirkst du ziemlich konfus ;)
 
@Graue Maus: Es geht nicht um die Bevölkerung in diesen Bundesländern, sondern um die Bundestagsabgeordenten, Du Vorstandmitglied der Grauen Panther.
 
@JoePhi: Ist mein Kommentar bzgl. der Bundestagswahlkreise im Zusammenhang mit Bundesländern, Einwohnerzahl und Fläche nicht ausführlich genug. Zumal ja Hamburg und Berlin an der Spitze (Universitätsstädte mit ausgewogenen Bundestagswahlkreisen) liegen.
 
@Graue Maus: Und was hat das mit den Nutzungseigenschaften der Abgeordneten zu tun?
 
@klein-m: Entscheidend sind nicht die Nutzungseigenschaften, sondern die Motivation sich überhaupt an das Gerät zu setzen. Warum bitte, soll sich denn der/die Abgeordnete bemühen, wenn er Sie sowieso wiedergewählt (das klassische Beispiel für desinteresse sehe ich in meinem eigenen Wahlkreis (das letzte Direktmandat hat Dr. Kristina Schröder (CDU) gewonnen und sie hat keinerlei Interesse daran)?
 
@Graue Maus: ich dachte es wär gut, wenn die Abgeordneten KEINE sozialen Netzwerke benutzen - das würde zumindest ihre Reife für so einen Posten unterstreichen. Warum Studenten sich da mehr Rumtummeln als Auszubildende beweist ja auch nur wie schlimm es um die deutschen Studenten steht, die wissen nicht mal wie man mit dem Rucksack in der U-Bahn nicht die anderen Fahrgäste belästigt und unterhalten sich nur über Dinge wo man sich fremdschämen MUSS. Solche Statistiken sind vergleichbar mit einer Erhebung ob Politiker Alcopops trinken...
 
haben die nichts besseres zu tun?
 
Was soll uns das jetzt sagen? Wer nen Facebook-Account will, soll sich einen anlegen, aber das heißt weder dass man modern, besser, schlechter oder sonstwas ist als die, die das nicht tun, oder? Mir ist ein Politiker der Briefe liest und sich auf der Straße die Meinungen der Leute anhört oder zb auf Abgeordnetenwatch aktiv ist hunderttausendmal lieber, als einer der nen Facebook-Account hat, welcher von Beratern und Designern gefüttert wird ohne dass der Abgeordnete selbst auf Input dort und sonstwo auch nur ansatzweise mal eingeht.
 
Hm, das ist "toll", damit geht es uns im Saarland aber auch nicht besser, als den anderen Bundesländern. Es ist eben nur reine Statistik. Und Statistik heißt: Zwei Männer gehen zur Currybude, einer bestellt sich zwei Currywürste, der andere nichts. Statistisch gesehen, haben beide eine Currywurst bestellt und gegessen, nur einer von denen hat immer noch Hunger ;-)
 
@RufusTFirefly: Dafür haben wir aber die leckersten Currywürste Deutschlands, ist doch auch was ;-)
 
@jigsaw: Wo du recht hast, hast du recht :D
 
@jigsaw: Ihr seid also die, die nur statistisch eine Wurst hatten und real noch immer hungrig sind ..... in der Erinnerung und mit hohlem Zahn sind die Würste imemr viel leckerer ;)
 
Verwundert jetzt nicht wirklich. Wer da wohnt (wohnen muss), hat ja sonst auch nichts anderes.
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