Zynga in der Krise: Jeder 5. Mitarbeiter muss gehen

Der Spielentwickler Zynga war einst ein Star im Internet und insbesondere auf dem Markt für Games, die auf dem sozialen Netzwerk Facebook genutzt werden. Doch die Blase ist längst geplatzt, das Unternehmen muss nun ein Fünftel seiner Mitarbeiter ... mehr... Logo, Online-Spiele, Zynga Bildquelle: Zynga Logo, Online-Spiele, Zynga Logo, Online-Spiele, Zynga Zynga

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Schade für die Mitarbeiter/innen, aber wer sich auf so Blase einläßt muß damit rechnen, das sie auch platzen kann. War ja bei dem "neuen Aktienmarkt (kleiner Bruder vom DAX)" ähnlich.
 
@Graue Maus: Aber die hochbezahlten Analysten haben den Laden doch in den Himmel gelobt und eine unglaubliche Zukunft vorraus gesagt und das obwohl die völlig abhängig von Facebook waren und genau genommen nur ein "gutes" bzw. lukratives Spiel auf den Markt hatten... Die Aktien wurden dank den Analysten richtig teuer und das Geld sprudelte.. Es kann doch nicht sein das die sich geirrt haben...oder?! :-)
 
@Yamben: Deine Aussagen stimmen alle! Es gibt leider einen einzigen, aber entscheidenden, Haken an der Sache. Die hochbezahlten Analysten, denken wie auch unsere Politiker/innen nur in kurzen Einheiten.

Bei den Bundes- und Landespolitikern beträgt die Einheit 4 Jahre bzw. 5 Jahre (eine Legislaturperiode (aber nur dann wenn Versprechen tatsächlich eingelöst werden)), bei Analysten wird der Zeitraum noch wesentlich kürzer sein (wegen dem Boni).

Gemessen an einem Arbeitsleben von 40 bis 50 Jahren, abhängig vom Ausbildungs- bzw. Studienabschluss viel zu kurz.
 
@Graue Maus: Es sollte auch ohne Tags vor Ironie triefen. Mich nerven halt dieses Analysten und Ranking Agenturen. Wie kann man eine Firma so hoch bewerten die einen (!!!) Spiele-Hit hat, der auch noch abhängig von einer Plattform ist die sich jeden Tag umentscheiden kann und das Spiel canceln kann bzw. auch andere Mitbewerber reinlassen kann? Die ganze Nummer stand auf den wackligsten Beinen die ich je für ein so hoch bewertetes Unternehmen gesehen und musste einfach gegen die Wand fahren... Das sind genau die Analysten die immer wieder vergessen das Geld nicht irgendwo "von alleine" her kommt. Nur so ist zu erklären das ein Taxifahrer in New York 8 Kreditkarten hat und 2 "eigene" Wohnungen... (Jemand den ich kenne). Nur weil die Banken davon ausgegangen sind das die Wohnung ja ganz von alleine immer mehr Wert werden. Aber irgendwann muss auch mal irgendwer kommen der genug Geld hat um die Wohnungen dann auch noch zu bezahlen. Und er hat durch Taxifahren bestimmt nicht genug verdient um auch nur eine Wohnung im Ansatz zu bezahlen und wenn dann keiner mehr kommt um all die viel zu hoch bewerteteten Wohnungen zu kaufen... ist auch einmal "schluss mit lustig". Und die Leute meinen dann auch noch allen ernstes sie hätten "nun durch die Banken ihre Wohnungen verloren und sogar noch schulden". Falsche denkweise, sie hatten NIE genug Geld für die Wohnung, Haus usw...
 
@Yamben: Die Banken müssen ja nicht beurteilen, ob der Taxifahrer in New York in der Lage ist, die Raten für die Wohnung zu bezahlen. Sollte das nicht funktionieren, geht die Wohnung über eine Zwangsversteigerung (wenn es bei uns wäre (sollte der Ertrag nicht reichen, sitzt der Taxifahrer immer noch auf einem Schuldenberg)) weg, und der Taxifahrer wird zum Sozialfall, und schläft unter der Brücke!
 
@Graue Maus: Die Banken haben aber nicht nur die Wohnugnen voll finanziert (also alle Kohle gegeben obwohl schon 8 Kreditkarten munter untereinander abgebucht haben) sonden direkt noch 5% des Kaufpreises oben drauf gelegt, damit man erstmal wieder leben kann... ;) Ich meine ja auch nur das bei solchen Geschäften sich keiner wundern muss wenn es am Ende rummst... ;-)
 
@Yamben: das geht so: Analyst findet Blase. Analyst kauft Aktien der Blase. Analyst lobt Blase in den Himmel. Aktien steigen. Analyst verkauft Aktien. Blase platzt. Sieger ist der Analyst. Irgendwie muss man sein Geld ja als nutzloses Mitglied der Gesellschaft verdienen.
 
Schade für die Mitarbeiter aber von Minigames bei denen man nur durch Geld investition weiter kommt wie Farmville kann ne Firma nicht leben
 
@wezzy01: Gameloft kann zum Beispiel auch nur überleben, weil es familien -und aktientechnisch Ubisoft gehört.
 
@AlexKeller: Gameloft schreibt doch schon lange schwarze Zahlen.
 
@shriker: schon? okay, dann sieht es ein bisschen anders aus
 
@AlexKeller: Die sind ne riesen Firma mittlerweile.
 
Schade für die Mitarbeiter, aber dennoch die beste Nachricht für die Industrie.
 
....Noch vor wenigen Jahren prophezeiten so manche Branchenbeobachter, dass Social Games schon bald den gesamten Spielemarkt beherrschen werden..... Beobachter sehen nur die Statistik, wie die "Zahlen" nach oben schnellen und sehen eine grandiose Zukunft. Dass diese Spiele großteils Müll sind, hätte sich gezeigt, wenn einer der Beobachter sich die Mühe gemacht hätte auch zu spielen....
 
@darius_: Ja, ist eben dieser Casual-Kram. Auch Rovio wird es aus diesem Grund über kurz oder lang an den Kragen gehen, darauf möchte ich wetten.
 
@DON666: Das war mir schon klar, als alle durchgedreht sind und Social Games sonst wohin gelobt haben. Wer ein bißchen Grips in der Birne hat, hätte schon damals gerafft, dass die "Free to play, Pay to Win" Grütze nichts anders wie ein verkapptes Pyramiden-System ist. Nun checken das immer mehr Leute und lassen sich nicht mehr verar.... Um Zynga und Co. ist es mir jedenfalls nicht schade. Die verschwinden hoffentlich bald komplett von der Bildfläche.
 
@darius_: Wer will auch schon Bauer sein? Wir wollten in Spielen früher Helden sein...
 
Wundert mich nicht im geringsten. Kauft man ein Vollpreisspiel kann man es auch spielen ohne Einschränkungen. Möglicherweise erscheint noch ein Addon oder DLC den man kaufen KANN. Bei den Socialgames wird man aber auf Dauer weit mehr Geld los als man für ein Vollpreisgame ausgeben würde. Oder man spielt es auf Dauer ohne zu blechen kommt aber kaum vorwärts.
 
Der Börsengang war ein Fehler. Wer immer ihnen das eingeredet hat ist jetzt aber sicherlich fein raus.
 
@zwutz: Nö, für die Investoren nicht. Börsengang = Payday. Schnell die Aktien an dumme Null-Acht-Fünfzehn Anleger verhökern und mit ordentlich Gewinn rausgehen. Danach in die nächste Web 2.0 Butze Geld reinstecken, wieder an die Böree bringen und schnell Reibach machen. Zynga war schon vor dem Börsengang mausetot ...
 
@karacho: Er meint sicher nicht mit der Aussage die Investoren, denn für die war es ja kein Fehler!
Als Unternehmer dagegen ist es fatal, wenn du Meldungen in die Welt schicken musst die du im Normalfall gar nie veröffentlichen würdest.
 
schade für die Mitarbeiter ja, aber ich verstehe auch die Manager nicht warum wird nicht umgeschwenkt auf vollwertige titel oder apps deren städte bau spiele usw. ohne inapp kauf könnte durchaus eine kleine niesche werden...
 
Ich verstehe aber auch nicht, warum Zynga nicht ein wenig "back to the roots" geht. Sie wollten und wollen einfach zu viel.
Ich habe z.B. kürzlich noch "Criminal Case" angefangen. Man kann genau 3 Level, also ca. ebensoviele Tage spielen ohne entweder mehrere Freunde mit dem Spiel zu "belästigen" oder Geld zu investieren. Das ist imo bei weitem nicht genug, um eine brauchbare Anzahl der Spieler zu Micropayments zu bewegen. Früher konnte mein ein Großteil der Spiele auch längerfristig spielen, ohne dafür zig Freunde einladen oder bezahlen zu müssen. Dann gebe ich auch eher mal nen Euro für ein Spezialgebäude oder soetwas aus.
 
@Achereto62: Ich weis nicht ob du "Dungeon Rollen Spiele" (z.B. Diabolo) spielst, aber nach etlichen Diskussionen im Anno Online Forum, kam ich zu dem Schluss mal das F2P Spiel Path of Exile zu spielen. Gut das ist kein Browserspiel, man muss sich ein kostenlosen Programm runterladen, und man kann das Spiel auch ganz alleine Spielen ("sieht" aber andere), aber die Items die es dort gegen Bargeld gibt, sind alle (Ich habe zumindest noch keine anderen gefunden) nur "hübsche" Items. Man kann da noch nicht mals irgendwelche Waffen oder so kaufen. Spieler können sich da also z.B. eine blaue Mütze kaufen (Ich weis, dass es bei PoE keine Mützen gibt, aber das dient nur als Vergleich) , während alle anderen eine grüne aufhaben (Wie gesagt, für das Spiel selber ist die Mützenfarbe vollkommen egal). Wenn ich mir die Foren zu dem Spiel so anschaue, scheinen doch sehr viele diese blauen Mützen zu kaufen. Gut, ich kann bei Zynga-Farmville auch irgendeine Deko kaufen, ich kann dort aber auch etwas sinnvolles kaufen, das ganze zielt bei Zynga und Co also eher auf "Pay to Win" ab.
 
@Lastwebpage: Jup, habe auch lange League of Legends gespielt. Da habe ich auch Geld für Skins ausgegeben. Völlig sinnlos siegentlich, aber Voraussetzung war in jedem Fall - das Spiel macht Spaß, mit oder ohne Geld..
 
Mal abgesehen davon, das solche Spiele einfach nicht in Kinderhände gehören. Will garnicht wissen wieviele Eltern im guten GLauben da mal 10 Euro bezahlt haben für die Kids, und am Ende warens dann 150, nachdem die Daten mal im System hinterlassen waren und sich der Buy Button so schön drücken lässt.
 
Villeicht sollten sie die Führungsjobs eher an die besten "Bauernhof Manager" von farmville geben.
 
Mir wäre es lieber wenn gleich Alle Mitarbeiter gehen. Das Konzept Social-Game ist in diesem durchschaubaren maßen nicht mehr witzig.
Es wurde bei Zygna dadruch nervig das man bei jeder Aktivität alle Freunde mit Einladungen nerven MUSS!!!
 
Jeder fünfte Mitarbeiter muss gehen? Wenn nur jeder hundertste Zynga Mitarbeiter die eigenen Spiele spielen würde, und dieser Hundertste hätte eine gewissen Entscheidungsspielraum oder zumindest Mitspracherecht, wäre Zynga einiges erspart geblieben. Das ist allerdings nicht nur bei Zynga so, die eigenen Spiele werden offensichtlich auch bei anderen Herstellern, wie z.B. BlueByte (die haben zwar kein F2P Social Game aber zumindest F2P), nicht gespielt.
 
Manche Spiele sind ja auch sowas von Einfallslos, da wird bisschen hier und da geändert und schon voll der neue "Süchtig machende Spiel", und wenn ich dann noch Lese das 27 meiner FB Freunde das bereits Spielen obwohl ich da nur 9 habe, weiss ich bescheid...
 
Die Spielkonzepte von Zynga sind auch mehr als dürftig. Sind doch alle Spiele gleich dumm. Ob Farmville oder Cityville,- man braucht immer so und so viele Rohstoffe, die man durch Freunde bekommt. Das reizt mich nicht. Ob ich nun 12 Handtücher für ein Hotel, oder 12 Schubkarren für ein Lagerhaus brauche - es ändert sich nichts am Konzept. 5 Euro im Monat und ich kann soviel bauen wie ich will, wäre eventuell erfolgreicher gewesen. Nachbarn könnte ich in Cityville ja trotzdem haben. Daher ist das alte Sim City 4 immer noch besser als der ganze neue Schrott.
 
Diverse Zynga- Spiele, bei denen ich Zeit investiert hatte wurden eingestellt. Am 17. Juni werden wieder einige spiele abgeschaltet, und die Spieler erhalten nichts. Klar, daß diese Spieler nie wieder Geld und Zeit in ein Produkt der Firma Zynga investieren werden. Für mich ist es unverständlich, weshalb nicht diese alte Spiele einfach auf den Servern bleiben können, während neue gute Produkte eingeführt werden. Ein finales Löschen der Spiele kann genau dann erfolgen, wenn einen Monat lang kein einziger Zugriff mehr auf dieses Spiel erfolgte.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Zyngas Aktienkurs in Euro

Zyngas Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr