Bahn weitet die Videoüberwachung deutlich aus

Die Deutsche Bahn will die Videoüberwachung auf ihren Bahnhöfen deutlich ausweiten und plant dafür hohe Investitionen ein - allerdings will man nicht alle Wünsche der Sicherheitsbehörden erfüllen. mehr... Videoüberwachung, Überwachungskamera, Internetüberwachung, CCTV Bildquelle: iact corporation Videoüberwachung, Überwachungskamera, Internetüberwachung, CCTV Videoüberwachung, Überwachungskamera, Internetüberwachung, CCTV iact corporation

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Gleichzeitig Geld vom Staat einsacken und sich selbst aus der Kritik nehmen, wirklich ein geschickter Schachzug!
 
@nicknicknick: ...und zugleich auch noch die Fahrpreise erhöhen.
 
Jetzt müsste man die Kameras nur noch einschalten :-)
 
@CJdoom: Und jemanden vor die Screens setzen, der genug Grips im Kopf hat zu erkennen wann man eingreifen muss.
 
@JanKrohn: Na die Live-Bilder werden einfach auf Monitoren an den Bahnsteigen gezeigt, an den Monitoren ist eine ID-Nummer und die Telefonnummer der Bundespolizei zu lesen, welche anhand der ID-Nummer genau weiß wo sie ihr Personal hinschicken muss... So können gelangweilte Reisende die auf ihre verspäteten Züge warten, die anderen Reisenden überwachen ... und Bahn und Co. das Geld für's Personal auch noch zur Profitmaximierung einsparen.
 
@Hobbyperte: Und um 2 Uhr nachts...?
 
@JanKrohn: wenn keine Fahrgäste mehr da sind, braucht es auch Niemanden zum Überwachen. Abgesehen davon, sitzt um die Uhrzeit oft genug Betriebspersonal auf den Bahnhöfen fest :-/
 
Bisher war es so, dass im Falle eines Unfalls oder VErbrechens die Daten auch längerfristig gespeichert werden können (und wurden) - Deshalb war eine Vorhaltezeit von 72 Stunden auch eher überflüssig, da man soetwas ja idr. früher bemerkt, und die Daten da wie gesagt ohnehin langfristig speichern darf (und soll).
Heisst das jetzt, dass sich ein Schläger oder Sprayer sicher fühlen kann, solange er sich nun rechtzeitig wieder verzieht, da die Aufnahme nirgends, nichtmal für kurze Zeit gespeichert wird? Das würde mich schon ein wenig wundern...
Grundsätzlich habe ich jedenfalls nichts für Videoübverwachung an Bahnhöfen. Wichtiger für das Sicherheitsgefühl (und vermutlich auch für die Sicherheit in der Praxis) fänd ich natürlich entsprechendes Personal vor Ort, aber eine Stunde Kamera kostet vermutlich weniger als eine Stunde Sicherheitsmann/frau :-)
 
@Achereto62: Kann sein dass ich das oben (4. Absatz) missverstehe aber das liest sich für mich so, dass die Bahn per Gesetz für die Schläger und Bomben überhaupt nicht zuständig ist?! Ich hoffe ja dass ich mich irre.
 
@jigsaw: Scheint so zu stimmen. Ist imo aber auch einzusehen, da man ja sonst alle Betreiber öffentlicher Plätze und Betriebe für die Terrorabwehr ausrüsten müsste :-)
Die Bahn hat aber natürlich ein nicht zuletzt wirtschaftliches Interesse daran, dass sich die Kunden sicher fühlen. Daher die Kameras. Ob da etwas aufgezeichnet wird oder nicht - die wenigstens werden es überhaupt wissen oder sich darum gedanken machen.
 
@Achereto62: So macht man doch was für die Wirtschaft und die Aufseher müssen nicht auf den Bahnhöfen frieren. Es soll ja live überwacht werden. Also für jede Kamera einen Arbeitsplatz im Warmen+Technik+die Leute die im Gefahrenfall ausrücken.
 
@wieselding: Stimmt schon, aber ich sprach durchaus bewusst vom Sicherheits-gefühl-. Eventuell sollte dann irgendwie verdeutlicht werden, dass die Kameras nicht nur makulatur sind, sondern ggf. sehr schnell jemand am Ort des Geschehens ist.
In meiner Jugend hat mich zB eine Kamera nie abgehalten, über die Gleise zu marschieren. Und ich habe nicht mal aus der Ferne jemanden gesehen, der mich daran hindern oder mich später dafür bestrafen wollte ^^
 
Wird auch Zeit bei den ganzen Anschlägen in den deutschen Bahnhöfen.
 
@Remotiv: Die wurden alle durch die VDS vorher dingfest gemacht. Ist doch ganz einfach, man speichert die Daten aller Bürger mindestens 6 Monate und dann braucht man keine Polizei mehr, denn es gibt ja keinen Terrorismus mehr. /ironie...
 
@wieselding: Hier in Berlin kam es doch vor allem im letzten Jahr leider viel zu häufig zu zum Teil auch tödlichen Übergriffen nachts in U- und S-Bahnhöfen. Einige davon sogar vor laufender Überwachungskamera. Gegen terroristische Anschläge ist es wahrscheinlich wirklich machtlos, aber gegen solche Gelegenheitstaten, wo die Täter nicht einmal vermummt sind und gar nicht darauf achten, dass da überhaupt Kameras sind, halte ich das schon für sinnvoll. Den tot geprügelten Opfern hilft das natürlich auch nicht mehr... Allerdings erhöht es in solchen Fällen dann doch die Chance, die Täter zu schnappen.
 
@mh0001: Jetzt denk doch noch mal darüber nach, was du gerade geschrieben hast. Es hilft den Opfern eben nichts mehr, obwohl die Abschreckung doch der einzige (vermeintliche) Vorteil der Kameras sein soll. Es gibt sogar Indizien dafür, dass einige sich von der Anwesenheit von Kameras angespornt fühlen, weil es dann später ein "krasses Video auf YouTube" von ihnen gibt. Solche Hohlbratzen kann man eben nicht mit Strafandrohung abschrecken, also sollte man das Geld nicht eher in andere Dinge (Bildung, Sozialarbeit usw.) investieren?
 
@Remotiv: nur komisch, dass in Staaten wos noch mehr Überwachung, ja sogar die Todesstrafe gibt, die Kriminalrate noch höher ist als in Ländern ohne massive lückenlose Videoüberwachung. Hier wird gerne so getan, als wäre ein Gewaltakt eine rationale Entscheidung, getreu dem motto "also wenn ich gefilmt werde, dann nich"... ich will sicher kriminelle nicht in die "die hatten eine schlechte kindheit und dürfen daher alles" ecke schieben und somit nen Freibrief austeilen, aber man kann mit dem Wahnsinn der Überwachung ganz schön auf die Fresse fallen. Wer was machen will der macht was, ganz egal obs davon Videos gibt. Immerhin haben Täter jeglicher Art ein Motiv und stehen für eine (noch so sinnlose) Überzeugung für die es sich im zweifelsfall lohnt zu sterben. Und nein, Christen die einem was vom Paradies vorschwärmen tut man damit keinen Gefallen denen das licht auszublasen :-)
 
der bahnhof in meiner gemeinde gehört schon lange der gemeinde...gleise und bahnsteige vater staat(nur verwaltet von der bahn)...das einzige was der bahn dort wirklich gehört sind ein nur sporadisch funktionierender fahrkartenautomat und die durchfahrenden züge...ich glaube kaum, daß die bahn hier kameras installieren darf...und wenn sie es doch tun, dann nur mit ausdrücklicher genehmigung von oder noch schlimmer auf anweisung der eigentümer...also bei der nächsten wahl aufpassen was ihr wollt...das kleinere übel zählt nicht....
 
Was ist eigentlich mit Persönlichkeitsrecht? Einerseits wird in den AGB der Bahn wohl festgelegt sein, dass sich ein Fahrgast damit einverstanden erklärt, den Kameras zuzustimmen, andererseits haben sie Kontrahierungszwang für jeden der einen gültigen Fahrschein hat. Ob jetzt die Kameras so sehr abschrecken? ob ich die vorher auch noch kaputt mache, wenn ich Automaten mit Gas fülle um die zu sprengen, oder nicht? ist doch vom Aufwand her egal. und wenn ich mich vermumme nützen die Aufzeichnungen auch nichts.
 
@Rikibu: Wenn ich in meinem Haus Kameras aufhängen will, kannst du auch mit deinen Persönlichkeitsrechten kommen wie du willst, wenn du zu Besuch bist, interessiert nur keinen dann... Du kannst auch so viele gültige Fahrscheine haben wie du willst, wenn du die Beförderungsbedingungen nicht einhältst, muss die Bahn dich trotzdem nicht befördern...
 
'An jeder Station fühlst du dich wohl' würde ich als Urlaubsanbieter mit werben wenn ich Englische Urlauber nach Deutschland bringen will.
 
@Menschenhasser: Nur das die Engänder daran schon gewöhnt sind, da überall kameras installiert sind (nicht nur auf bahnhöfen). Und die Engländer finden es gut.
 
Haufenweise verrotten alte Gleise und Bahnstrecken werden nicht, kaum mehr oder nur noch langsam befahren. Statt sich aber um solche Strecken zu kümmern will man lieber wissen, wie der Selbstmordattentäter aussah, bevor er in 1000 Stücke gesprengt wurde -.-
 
@DRMfan^^: Ein Teilabschnitt den ich regelmäßig fahre haben die mal neu machen müssen. Ca. 2 Kilometer butterweiche Fahrt, man hört erste leichte Schlafgeräusche, jeder ist ruhiger, kleine Babies hören auf zu schreien, Oma kann die letzten Maschen ziehe, kleine Möchtegern Ghettokinder machen ihren Handy-Ghettoblaster aus ... bis der Abschnitt vorbei ist, dann ist wieder purer Terror.
 
@wuddih: Bin mir nicht sichr, wie sarkastisch das gemeint ist. Es geht mir aber eigentlich weniger um den Lärm als um die Reisegeschwindigkeit
 
@DRMfan^^: Reisegeschwindigkeit ist in Regionalzügen nicht von Relevanz.
 
@wuddih: Wenn du statt 100kmh 60 fährst und damit statt 1 Std. fast 2 brauchst, ist das nicht relevant?!
 
@DRMfan^^: Dann sind aber die Fahrpläne darauf angepasst, denn Gleisreparaturen sind aufwendig. Solange die Reiseplanung nicht beeinträchtigt ist, und das ist sie nicht, wenn der Zug +-5 Minuten ankommt, dann ist dort keine Relevanz.
 
@wuddih: Achja, Ich habe auch schon wegen unter 5 Minuten angegebene Anschlüsse verpasst. - Davon ab: Ja, man weiß es vorher - das macht es aber auch nicht schneller und die Bahn als Verkehrsmittel unattraktiv
 
Ich denke nicht, dass Kameras Terroristen in irgendeiner Weise davon abhalten, Anschläge auszuüben. Die rechnen doch eh damit, entweder zu sterben oder halt früher oder später gefasst zu werden.
Nur bei sonstigen Gewaltdelikten (Raub, Übergriffe) könnte ich mir eine abschreckende Wirkung vorstellen.

Aber was, wenn der Täter maskiert ist?
 
Hey, cool! Noch ein Grund mehr, die Bahn zu meiden... Danke!
 
Kameras verhindern keine Anschläge ... und auch nicht "das jemand auf die Gleise fallen kann".
 
Es geht nicht um den Schutz der Bevölkerung, sondern um die Einschüchterung des Volkes, damit die BÜRGER nach mehr Sicherheit gegen Terroristen schreien !
Und der Politiker freut sich, das der Bürger wieder mal belogen wurde und man daraus Profit schlagen kann.
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