Hamburg schafft Informatik als Pflichtfach ab

In Hamburgs Schulen wird Informatik zukünftig nicht mehr Bestandteil des Pflichtunterrichtes sein. Das ist die Folge der Zustimmung zu einem Konzept, das der Schulsenator Ties Rabe (SPD) ausgearbeitet hat. mehr... Pc, Computer, Schule, Schüler Bildquelle: Michael Surran / Flickr Pc, Computer, Schule, Schüler Pc, Computer, Schule, Schüler Michael Surran / Flickr

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und dann sind die Schüler nicht mal mehr in der Lage, einen Brief/Bewerbung in Word zu schreiben
 
@frust-bithuner: ... weil auch dort die Schüler mittlerweile mehr über Infrmatik wissen als die Lehrer? Wie man Bewerbungsschreiben anfertigt ist jetzt nicht unbedingt ein Hauptthema der IT.
 
@noComment: Das stimmt natürlich, aber andererseits weiß heutzutage kaum einer wie man Word richtig bedient. Ich habe neulich meiner Mitbewohnerin erst einmal zeigen müssen, wie man Überschriften, Inhaltsverzeichnisse, Quellenverzeichnisse und Indizes anlegt, damit sie ihre wissenschaftliche Arbeit für die Uni schreiben kann. Das ist meiner Meinung nach sehr traurig und sollte eigentlich schon in der Grundschule gelehrt werden, denn das sind die Schlüsselkompetenzen die einfach JEDER heutzutage braucht, ob man nun ein Anschreiben, eine Rechnung oder eine Bewerbung verfassen muss.
 
@AnisOne: eher traurig eine wissenschaftliche arbeit mit word zu schreiben ;)
 
@daelsta: Ich persönlich würde es auch eher mit LaTeX schreiben (obwohl ich TeX als Sprache nicht besonders schön finde muss ich zugeben). Aber wenn Leute zum Beispiel Psychologie studieren und sie nicht einmal Word richtig bedienen können, dann wäre LaTeX wahrscheinlich nicht die richtige Lösung :-)
 
@daelsta: So gesehen fehlt es eigentlich Word aber an nichts, was man in 99% der Fälle braucht. Selbst der Formeleditor ist mittlerweile echt schön. LaTeX setzt es natürlich immer noch schöner, besonders wenn es um rekursive Funktionen oder Beweisstrukturen geht
 
@daelsta: Wenn du viel mit Formeln zu tun hast, führt kein Weg an LaTeX vorbei, ansonsten kann man locker Word nehmen. Ich schreibe alle meine Hausarbeiten und Bachelorarbeit mit Word. Mein Kumpel hat seine 500 Seiten Dissertation mit Word geschrieben. Ok, er hatte nur wenige Bilder und Tabellen. Bei so was kommt Word auch schnell an seine Grenzen. Bevor ich noch Stunden Latex lernen muss, lege ich mit Word lieber sofort los.
 
@AnisOne: ....kann sie das nicht googeln? Hier mangelt es eher daran, sich Wissen selbständig anzueignen.
 
@madripal: Was anzueignen? Sie denken es doch es richtig und der Lehrer sagt nicht, dass es falsch ist!
 
@Qvieo: ....ja klar...."flasch" und "es doch es richtig".
 
@madripal: Ich kann den Ölstand in meinem Auto messen, tanken, Reifen wechseln und Scheibenwaschflüssigkeit nachfüllen. Bei allen anderen Problemen bezüglich meines Autos wende ich mich auch an einen Fachmann. Ich könnte es selbstverständlich googlen, aber ich traue mir es nicht zu so etwas selbst zu machen. Außerdem würde ich bei einem Problem nicht einmal wissen wie ich es gescheit formulieren könnte, da ich nur ein grundlegendes Verständnis davon habe wie ein Ottomotor funktioniert. Genauso geht es auch Otto-Normal-PC-Anwender: woher hätte sie überhaupt wissen sollen, dass man so etwas mit Word machen kann? Wenn man nicht einmal weiß was das Problem ist, dann ist es selbst bei Google schwer eine Problemlösung zu finden. Für jemanden der zumindest technikafin ist, wird das wohl kein großes Problem darstellen, aber für Leute die sonst nur den Browser und das Mail-Programm bedienen sind solche Sachen unüberwindbare Hürden. Und ich finde dafür kann man die Leute nicht verurteilen, genauso wenig wie ich Autofahrer verurteilen würde, die einen Motorschaden nicht eigenhändig reparieren können.
 
@noComment: ich bin seit ungefähr 15 jahren aus der Schule raus und habe sowas in Informatik gehabt.. damals noch im 3.11 Windows mit Works 3.0. Genauso haben wir dort auch ein bissel mit Tabellenkalkulation umgehen gelernt. Zusätzlich gab es noch AGs die ich genutzt habe in denen wurde Programmieren mit QBasic gelehrt und im Wahlpflicht ab Klasse 9 hatte ich die ersten Versuche mit Turbopascal 7. Innenleben vom Rechner haben wir damals übrigens niee gesehen. Es ging nur um die reinste Anwendung
 
@noComment: aber wie man mit Word und anderen Programmen umgeht
 
@frust-bithuner: Idealerweise müsste man den Unterricht trennen. Und zwar in die essentielle Vorbereitung für den Berufseinstieg, wofür man Grundkenntnisse in Office braucht, und eine erweiterte IT-Ausbildung - eventuell als Wahlfach. Dazu braucht man aber auch Lehrer die dafür ausgebildet sind und keine die nebenbei mehr schlecht als recht Sachen unterrichten, von denen sie selber keinen Plan haben.
 
@frust-bithuner: Sorry - aber Word Excel und Co. bedienen zu können ist m. E. nicht die Aufgabe des Faches "Informatik". Da sollte man etwas über Logik und Programmieren lernen!
 
@frust-bithuner: Ich hatte heute in der Schule 2 Vorträge:
Bildquelle: google.com/bilder
Der Lehrer hats nicht gemertk und das ist nur eines von vielen Defiziten in der heutigen Welt. Enige kinder fragen am Computer wo der AppStore sei…unser Fortschritt ist die vereinfachung. Dennoch sollte man die Hintergründe immer noch kennen.
 
@frust-bithuner: Bevor die heutigen Schüler dahin kommen müssten sie erst einmal schreiben, lesen und rechnen können. ;)
 
@frust-bithuner: Bei mir gab es das Fach Datenverarbeitung (IT) (Wahlfach) und Textverarbeitung (Bewerbung Briefe 10 Finger System etc. + Prüfungsfach) dieses System fand ich damals richtig gut....
 
Es muss auch nicht jeder Singen und Malen können! Dann schaffen wir doch gleich mal Musik und bildende Kunst als Pflichtfach ab.
 
@Holotier: Gute Idee. Musik habe ich früher gar nicht gemocht und hören kann ich sie auch so mit meinen Ohren. Dazu muss ich nicht wissen wie sie funktioniert oder komponiert wird :-)
 
@Holotier: Es muss auch nicht jeder Lesen und Schreiben können. Es reicht doch aus, wenn man weiß, dass es Buchstaben gibt. Wie genau das funktioniert, ist nicht wichtig...
 
@Wuusah: Das sieht man ja zuhauf in diversen Foren. Und das Schlimme daran ist, dass dies scheinbar gesellschaftsfähig geworden ist. Zumindest werde ich immer angegriffen, wenn ich auf einen ordentlichen Satzbau inkl. Zeichen und Ausdruck hinweise.
 
@Holotier: Chemie schlägt in die gleiche Kerbe oder auch Biologie. Das sind Dinge, welche so abstrakt sind, dass ich sie nicht beeinflussen kann und somit reine Theorie darstellen. Die wichtigen Dinge, was Bio angeht, lernt man von ganz allein...auch ohne Schule. ;-)
 
@Holotier: Musik wie das in den meisten Schulen unterrichtet wird könnte vielleicht wirklich weg oder müsste umgebaut werden. Warum? Dann schau dir mal die DJs an welche auf Familienfesten, Dorfdiskotheken, Webradios usw. auflegen. Harmonielehre und andere Begriffe aus der Musiktheorie sind für die Damen und Herren Fremdwörter.
 
@Holotier: Kunst und Musik braucht später niemand im Beruf. Dafür gibt es hobbys.
 
@Holotier: Und Politik sollten wir auch abschaffen. Wir sehen ja wo das hinführt: Man bekommt solche Politiker...
 
@all: was hier so erzählt wird... da graut es einem, nur weil der eine oder andere schlechte Erfahrungen in seiner Schule gemacht hat. Es ist immer noch eine "allgemeinbildende Schule"!!! Ansonsten würde ich dafür sein, nach der Grundschule die Schule zu verlassen, denn da hat man Rechnen, Lesen und Schreiben gelernt. So gesehen kann man alles in Frage stellen, was einem nicht genehm ist. o.0
 
@wingrill4: Gerade erst hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Internetzugang ein Grundrecht für die Lebenshaltung ist und jetzt kommen die Politiker und definieren, dass man aber keine Computerkenntnisse braucht. Da fragt man sich wirklich, wieviel Verstand die noch haben.
 
@wingrill4: so wie ich die kommentare in diesem thread versteh, waren diese wohl ironisch gemeint. ;) sie dürften also deiner meinung sein. nur bei jediknight bin ich mir nicht so sicher, wie man das verstehen soll??
 
@Holotier: ....Religion bzw. Ethik, bildende Kunst, Musik ... das hätte ich gerne weg gehabt...und dafür Physik ab der 3 Klasse. Wiue sah die Realität aus? Physik kam auf dem Gymnasium als letztes Fach dran...in der verdammten 7. Klasse. Mathe konnte man auch vergessen, da die Lehrer nicht erklären konnten, sondern die Schüler dazu zwangen, einfach nur auswendig zu lernen.
 
@madripal: ... was Mathematik mit auswendig lernen zu tun hat, erschließt sich mir nicht ...
 
@Thaquanwyn: oft ist "Mathematik" in der schule tatsächlich nur auswendiglernen. deswegen nennt man das auch gerne schulmathemtaik, da es mit echter Mathematik nur wenig bis gar nichts zu tun hat. ;) die kurvendiskussion z.b., zwar von mathematikern damals mit bestimmten grund eingeführt. der grund war lediglich eine funktion schnell plotten zu können, was ja heute ziemlich überflüssig ist, da es genügend gute plottprogramme gibt. die kurvendiskussion war also nur ein dummes stupides mittel, eine funktion relativ schnell zeichnen zu können. mit Mathe hat das nicht wirklich was zu tun! in der schule wird daraus aber lächerlicherweise eine Theorie bzw. "Wissenschaft" gemacht... der sinn des ganzen überhaupt in einen "Mathematik"-unterricht zu packen ist schon sehr fraglich! und mit heutiger zeit lässt zudem noch die Aktualität und sinnvolle Nutzen zweifeln, da man das auch plotten lassen kann. zu "verstehen" gibt es bei einer kurvendiskussion nichts, was man auch nicht durch echte mathematik verstehen könnte! eine argument also, dass man ohne diese K.diskussion bald nicht mehr wisse, wie man funktionen plottet ist quatsch! denn das folgt aus den Grundlagen. "Mathematik" in der schule ist schlicht keine Mathematik!
 
@larusso: Das ist nicht dein Ernst, oder?
 
@localghost: ??? doch!...
 
@larusso: Als angehender Physiker solltest Du es besser wissen. Und Du solltest vor allem Sinn und Zweck der Kurvendiskussion kennen. Da kann man echt nur mit dem Kopf schütteln.
 
@localghost: den sinn und zweck seitens der mathematiker bzüglich der kurvendiskussion habe ich oben beschrieben! (welchen sinn und zweck sich allerdings die verantwortlichen pädagogen für den matheunterricht dabei gedacht haben, ist mir bis heute ein rätsel!) mein mathelehrer hat schon damals immer wieder andeuten lassen, dass wir keine echte mathematik betreiben. hat den lehrstoff generell kritisiert. war 70 jahre alt (wegen mangel an mathelehrer und weil es ihm spaß gemacht hat, hat er immer wieder sonderverträge bekommen) und konnte so einiges an erfahrung sammeln. und letztlich hat er selbst dies über die kurvendiskussion gesagt. und gerade ich als angehender physiker, der ja nun die echte mathematik gesehen hat, und wenn er darauf zurückblickt, dass die kurvendiskussion eben wirklich nur dafür zu gebrauchen ist, wie ich es geschrieben habe, dann bin ich mir eben gerade deswegen sehr sicher, dass die kurvendiskussion völlig fehl am platz ist. und nicht nur die! aber was rede ich um den heißen brei herum?! meine ausführungen dazu habe ich oben ja schon gegeben. wenn ich damit so falsch liege, dann bitte ich dich auch nicht um den heißen brei herumzureden, sondern zu schreiben, was denn nun an meinen ausführungen falsch sein soll, anstatt mir zu unterstellen, dass ich es besser wissen sollte und den kopf zu schütteln!...
 
@localghost: war ja schon fast irgendwie klar, dass da nix mehr kommt und nur leere behauptungen in den raum gestellt wurden...
 
Ja, gut so. Mehr Kundschaft für mich. Die Leute haben jetzt schon keinen Plan von irgendwas in der IT und später werden es dadurch quasi paradiesische Zustände :-). Ich kann mich allerdings nicht daran erinnern, dass man früher programmiert hat in der Schule. Wir wurden eher mit langweiligen Excel-Sachen gequält.
 
@John2k: Jap bei mir auch, so etwas nennt sich doch in der Schule immer "Informatik"... Mich würde wirklich mal interessieren, ob die in Hamburg im Informatikunterricht wirklich programmiert haben, den das bezweifle ich irgendwie, die meisten kennen sich ja wirklich noch nicht mal mit Office aus.
 
@L_M_A_O: Ich habe 207 Abi gemacht und hatte Informatik LK Dort haben wir Java und Scheme (Ein Lisp Dialekt) gemacht. und es war auch mehr, als nur Hallo Welt. Ein Thema waren z.B. Fraktale und in dem Zusammenhang natürlich Rekursion. Ein anderes war Kryptologie.
 
@John2k: Wir haben 3/4 der Zeit damit verbracht, auf die gammelige Hardware zu warten. Wenn man dann mal Glück hatte, war der PC zum Ende der Stunde einsatzbereit. Meiner Meinung nach ist es aber ein absoluter Fehler IT-Bildung zu vernachlässigen. Da gibt es andere Fächer die defitiv vorher abgeschafft gehören.
 
@John2k: Doch hab' ich ab 1983 als Wahlfach im Gymnasium gelernt - und zwar UCSD Pascal auf Apple IIe
 
@John2k: Ich mag Excel zum Rechnen sehr gern, aber ich brauche es schließlich auch zum Arbeiten. Wer den PC auf DOOM-Niveau benutzt, braucht eigentlich keinen und dann natürlich auch kein Informatikunterricht.
 
@John2k: ich weiß nicht mehr wie rum das war aba ich hatte delphi und dann turbopascal, glaube ich.
 
@Odi waN: Dafür wurde halt Deutsch weggelassen.
 
@grufti: wenn du dich lustig machst über meine grammatische legasthenie dann spring in die luft und klatsche 3x in die hand........... meine güte
 
@all: wie oft hab ich gesagt das die technik nur idiotengerechter wird und das jemand ein Iphone bedienen kann nix mit IT-Verständnis zu tun hat! Und wieviel Minuse hab ich dafür kassiert. Und dadurch das die Hardware so Deppengerecht wird will sich auch keiner mehr damit befassen weil es macht ja das was es soll. Da kommt keine tüfteln basteln bzw. sich mit der technik beschäftigen auf weil alles zu einfach ist. Und wenn ma was nicht funktioniert wird dann aus der routine weil alles funktioniert das als "ja geht halt nicht" abgehackt anstatt nach ner lösung zu suchen. Und so verblöden die Leute immer mehr.
 
Hauptsache, dass der Religionsunterricht funktioniert. Wenn nötig, Informatik abschaffen - das ist dann langfristig, Deutschland abzuschaffen.
Die Programmierer tragen dann Turban in Deutschland- so wie ein Exkanzler das schon vor 12 Jahren forderte.
 
@John2k: Dadurch das alles immer einfach gemacht wird und keiner die Hintergründe kennt kommen wir auch nicht weiter.
Wenn das Kind am Computer fragt wo denn der Homescreen ist und die Apps, dann kann mir keiner Erzählen das IT Bildung nicht wichtig seien kann. An meiner Schule hatten wir 1/3 Jahr 3 Stunden in der Woche ITG (Informationstechnischer Grundkurs) Viele erhalten auf dem Zeugniss eine 4, aber was solls?
 
Aber jeder Schüler sollte heute die Basics vom Computer kennen. Es gehört mehr dazu, als nur zu wissen wie man Ihn einschaltet und Spiele spielt! Da sehe ich eher die Fächer Religion, Musik und Kunst als Fach zum Abschaffen, und diese durch Computerfächer zu ersetzen.
 
@tobi89: Grade Religion sollte abgeschafft werden. Musik und Kunst müsste man umgestalten und nicht abschaffen. Musik und Kunst sollten eher Allgemeinwissen in diesen Bereichen vermitteln und nicht zeigen "So malst du richtig".
 
@Knerd: Religon bzw. Werte und Normen versuchen aber noch Werte zu vermitteln, bzw. die Distanz zu anderen Religionen zu senken. Ehrlich gesagt halte ich W&N daher für sinnvoll, da die Eltern immer mehr dieser Erziehungsarbeit an die Schule abgeben. Musik und Kunst sind tatsächlich in der Form überflüssig. Aber auch 10 mal Nazi-Zeit ist überflüssig. Das Thema muss behandelt werden, keine Frage, aber nicht jedes Schuljahr ab der fünften Klasse. Mich hat in der Uni letztens bei meinem Excel-Kurs eine gefragt, was denn eine Zelle ist!!! Also Informatik-Pflicht an den Schulen ist wichtig. Andererseits ist es ja noch nicht so lange her da an einer Lehrerbildungsakademie infizierte Rechner einfach weggeworfen wurden. Wenn diese Kompetenz unsere Schüler unterrichten soll wird das nix.
 
@donald2603: W&N ist was anderes, reiner Religionsunterricht hat an staatlichen Schulen absolut nichts verloren.
 
@Knerd: Dem kann ich so zustimmen. Wird aber meistens nur im Paket angeboten. Auch hier wäre eine Reform sinnvoll.
 
@donald2603: Religion gehört NICHT an Schulen! Selbst Atatürk hat das schon vor ca. 100 jahren erkannt!
 
@tobi89: Ich finde hier sollte mal differenziert werden, einfach abgeschafft werden sollte keines der Genannten, jedoch sollten sie entweder kein Pflichtfach mehr sein oder mal komplett umstrukturiert werden und an aktuelle Bedürfnisse angepasst werden. Persönlich halte ich Informatik auch für dringend nötig, nicht unbedingt im Sinne von Programmieren, aber um eine gewisse Grundkenntnis und ein Verständnis für diese Technologie zu bekommen.
 
Stahlhelmfraktion.
 
@kadda67: Die brauchen keinen Stahlhelm, da ist nichts was sich zu schützen lohnt.
 
Als ob man dabei gleich zum Experten geworden wäre. Beim Führerschein gibts doch auch den technischen Teil um zumindest grundlegende Kenntnisse zu haben. Die Analogie ist dann ja wohl komplett falsch.
 
@klaus4040: ich mein, wieso sollte man auch wissen wo man ölstand nach guckt, oder wie man reifen wechselt? wir müssen die wirtschaft ankurbeln und immer schön zur werkstatt fahren! denk doch mal logisch
 
@klaus4040: die arbeit mit dem computer in schulen sollte sich nicht aufs programmieren reduzieren, so gesehen war informatik schon immer humbug. es sollte viel mehr ein fach IT geben mit den schwerpunkten betriebssystem, officeanwendungen, medienkompetenz, social network, verhalten im www, persönlichkeitsrechte, urheberrechte etc. ... der vergleich hinkt in der tat mit dem auto fahren und autotechnik kennen, in diesem falle bedeutet es ja quasi, niemand muss sich mit autos auskennen also lassen wir auch das autofahren weg^^
 
@Fallguy: Kann dir nur zustimmen. Bei immer mehr Mobbingattacken sollte gerade Social Media und das "Ich" im Web unterrichtet werden. Aber auch Rechte beim Interneteinkauf. Auch hier wissen viele nicht Bescheid.
 
@Fallguy: Praktisches fürn Alltag gehört nicht in die Schule das war schon immer so. Ich wüsste von keinem der zum Beispiel in der Schule gelernt hat wie man mal ne Steuererklärung ausfüllt obwohl das fast jeder braucht.
 
Der Unterricht wird doch mit Informatik kaum was zu tun haben. Bei uns hieß das noch "Informationstechnische Grundlagen" und da gings um grundlegende Dinge wie Word und Excel bedienen zu können. Dass nicht jeder Schüler programmieren können muss, da stimme ich noch zu, aber grundlegende Dinge sind heutzutage essentiell. Und wenn die Schüler dabei noch kurz sehen wie man "Hello World" in einer beliebigen Sprache schreibt kann auch das nicht schaden, genauso wie es nicht schaden kann die grundlegende Funktionsweise eines Otto-Motors zu kennen.
 
@Draco2007: Also ich habe kein Plan wie ein Otto-Motor funktioniert. Kam in der Schule vor und wurde von mir als Unnutzes Wissen wieder verworfen, da ich es schlichtweg nicht brauche. Auch wenn ich es noch wüsste, könnte ich mein Fahrzeug damit nicht reparieren von daher ist es auch als Autofahrer für mich nicht relevant.
 
@kkp2321: Das Prinzip ist doch ganz einfach: Eingabe - Verarbeitung - Ausgabe :-)
 
@kkp2321: von einem zylinder und dem drumherum aber schon mal gehört oder?
 
@Cracker2k: Gehört ja, mehr aber auch nicht. Mich interessiert das Thema schlichtweg nicht.
 
@kkp2321: Sind auch immer die besten Kundem im Autohaus.
"Ja - den 6 Zylinder kann ich ihnen mit ihren 70 Jahren sehr empfehlen"
 
@-adrian-: Ich habe mir nie einen neuwagen gekauft und werde das sicher auch nie tun. Noch nie war ein wagen teurer als 1000 euro bei mir. wird gefahren bis es schrott ist und gut ist.
 
@kkp2321: um genau das geht es doch? schon mal drüber nachgedacht das dich jetzt trotzdem besser mit motoren auskennst, wie 50% der anderen autofahrer? genauso soll die informatikstunde in der schule nur grundlagen liefern und minimales grundwissen vermitteln!
 
@Cracker2k: Es ist halt die grundsetzliche Frage, wieviel Schule denn noch vermitteln muss. Was soll man denn noch in die Kinderköpfe rein dreschen, was ohnehin nach dem nächsten Test vergessen wird. Und Gerade "Informatik" ist eine Sache, der man sich sowieso nicht entziehen kann, ich glaube nicht das man da in der Schule die Kinder mit noch mehr Informationen belasten muss. Soll man sich auf das wesentliche reduzieren.
 
@kkp2321: imho ist das momentane schulsystem sowieso total veraltet, man versucht viel zu lehren und kürzt dabei noch die schulzeit (g8). aber die entfernung von informatik als schulfach bessert die situation auch nicht!
 
@Cracker2k: Jop, da muss eine richtige Reform her. Komplett neu aufbauen, Themen und Inhalte überdenken.
 
@kkp2321: Lernen muss wieder Spaß machen. Ich hatte mich früher gelangweilt und anderen war es zu schwer. Der Druck muss raus, der auf die Kinder ausgeübt wird und jeder muss entsprechend seiner Leistungsfähigkeit gefördert werden. Auch sollte man die Schulrichtung selber wählen können als Kind. Anstatt alles einzuprügeln, könnte man in verschiedene Richtungen aufteilen z.B. Grundkurse und Wissenschaften, Kunst, Literatur etc...
 
@John2k: Mehr Wahlpflichtangebote muss es geben, das Kinder ihren Weg selber entscheiden können. Weniger Stoff für jeden einzelnen durch Wahlmöglichkeiten jedes einzelnen. Pflicht sollte wirklich nur noch das grundlegende sein. Deutsch, Englisch, Mathe und Sport. Der Rest ist etwas, den jeder für sich selbst entdecken sollte.
 
@Draco2007: Vergaser oder Direkteinspritzung?
 
Ich frage mich auch, wie so etwas in der heutigen Zeit durchgewunken werden konnte. Natürlich muss nicht jeder gleich programmieren können, aber in der Informatik werden zunächst doch reine Grundkenntnisse vermittelt! Wenn Informatik aber einer bestimmten Klasse optional wird ist das ja in Ordnung, aber den Umgang mit dem Computer soll doch bitte jeder, Junge oder Mädchen lernen, das ist heutzutage in so vielen Berufen eine Notwendigkeit und davon werden es eher mehr als weniger..
 
@niete: lernen, nicht studieren, darum gehts doch in der entscheidung.
 
@niete: Bedienen kann einen Computer doch jeder Jugendliche. Also Facebook.
 
@iWindroid8: Dann ist die Welt ja gerettet :)
 
Finde es auch nicht dramatisch das dies abgeschafft worden ist. Ich denke durch den automatischen Kontakt heut zu Tage, ist ein solches fach nicht von nöten.
 
@kkp2321: Sorry, wenn ich jetzt mal böse bin: erstens ist es sehr wohl falsch, dies abzuschaffen, zweitens sollte allerdings auf die Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift schon größeren Wert gelegt werden. Sechs Fehler in zwei so kurzen Sätzen sind schon heftig...
 
@Bengurion: ist kein grammatikforum hier.
 
@kkp2321: Nein ist kein Grammatikforum hier. Nur wenn dir die Grammatik bei der Programmierung auch nicht so wichtig ist, dann wird keines deiner Programme je funktionieren. Ist ja auch egal ob auf deinem Scheck 200 oder 2000 Euro steht. Wir wissen ja schon was gemeint ist.
 
@LastFrontier: ich programmiere nicht. und ich weiß auch wann es auf etwas ankommt.
 
@kkp2321: Es kommt immer darauf an. Denn dein Verhalten, egal ob in Foren oder im realen Leben lässt Rückschlüsse auf deinen Charakter, Mentalität, Einstellung und Fähigkeiten schliessen.
 
@LastFrontier: Das ist auch gut so. Denn ich möchte keines Falls dein Eindruck eines perfekten Schnösels machen. Ich bin ein Mensch und als solcher möchte ich auch wahr genommen werden. Wenn es nur noch irgendwelche Leistungswerte sind, die zählen, habe ich erst gar kein Interesse an Diejenigen.
 
@kkp2321: das hat mit perfekten Schnöseln nichts zu tun. Es gibt nun mal Tätigkeiten da ist Präzision absolut erforderlich und nötigt einem auch Disziplin und Konsequenz ab. Und wie du richtig schreibst, muss ein Autofahrer nicht wissen wie ein Motor oder ein Schaltgetriebe funktioniert um das Teil zu benutzen. Genauso ist es mit der Informatik. Ein Informatiker ist noch lange nicht in der lage einen abgestürzten oder defekten Rechner wieder zum laufen zu bringen. Und wer ein paar Buchstaben in eine Textverarbeitung oder Zahlen in eine Tabellenkalkulation eingeben kann ist noch lange kein Informatiker. Das Problem liegt eher darin, dass die Leute von gewissen Themen eine falsche Vorstellung haben. Hier mangelt es ganz gewaltig an Aufklärung. Gerade wenn man sieht was an Schulen so als Informatik angeboten wird und dort gemacht wird - das ist einfach nur lächerlich und Thema verfehlt.
 
@kkp2321: keine Sorge :-) Wer deine Beiträge liest, wird niemals auch nur den leisesten Verdacht hegen, du wärst irgendwie perfekt *g* ... beim Schnösel bin ich mir aber nicht so sicher. :-P
 
@kkp2321: Naja, so sorglos wie viele damit heute umgehen, ist so ein Fach ziemlich angebracht. Der Schwerpunkt sollte allerdings auf die Gefahrenabwehr aus dem Internet sein und Sensibilisierung des Datenschutzes. Die Werbebranche würde irgendwann zusammenbrechen, wenn jedem Präventionsmaßnahmen nahegbracht würden.
 
@kkp2321: Der automatische Kontakt bringt einem aber kein Excel oder das richtige Nutzen von Word bei. Es geht ja nicht darum, dass man gleich irgendwelche Programmiersprachen in der Schule lernen soll. In der Schule soll man rundum die Basics lernen, sodass man, wenn man in bestimmten Bereichen ein Interesse weckt, dann im späteren Verlauf sich stärker darauf spezialisieren kann (Uni, Fachhochschule, usw.). Wie soll man aber wissen, dass programmieren einen interessieren könnte, wenn man dies vorher noch nie gemacht hat?
 
@Wuusah: Doch, tut es. So schwer ist das nicht zu bedienen und wer sich dafür interessiert wird das grundsätzlich schnell selber heraus finden oder sich im Internet zu helfen wissen. Das ist nichts, für was man extra Unterricht braucht und wer sich beruflich in der Richtung orientiert, wird früh genug mit passendem Unterrichtsstoff versorgt.
 
@kkp2321: Auch die SUCHE nach etwas (googlen) ist etwas, dass man beibringen kann, weil es da viele Kniffe gibt, die man ohne Anleitung nicht unbedingt rausfindet. Für mich als Informatiker ist Google unabdingbar geworden für viele Arbeitsschritte, aber dazu muss ich es bedienen können. Und wir haben sowas als Teil einer Vorlesung durchgenommen und ich halte das immer noch für sehr nützlich.
 
@Draco2007: Warum soll man sowas jemanden beibringen müssen, hat man dir das beibringen müssen? Was soll denn dieser nervige Deutsche Hype das man glaubt Menschen in jeden Krümel unterrichten zu müssen Oo
 
@kkp2321: Nein ich konnte vorher Google schon bedienen, aber die Dinge die wir im Rahmen EINER Vorlesung besprochen haben, waren mir zum Teil nicht bekannt und sind heute für mich unglaublich nützlich. Aber um mich gehts nicht, ich war schon sehr früh für Informatik begeistert, aber in der 8./9. Klasse dürften das die Wenigsten sein. Und die Wenigsten werden sich sowas selbst aneignen, deshalb halte ich es für sinnvoll es ihnen beizubringen. Mir wäre mehr Selbstständigkeit auch lieber, aber so funktioniert das leider nicht.
 
@Draco2007: Wir müssen uns entscheiden wo wir diese Diskussion führen möchten (das gehrt auch aus der News nicht wirklich deutlich hervor). Ich denke das in der Grundschule ein solches Fach nichts zu suchen hat. Grundschule geht 4, in Berlin sogar 6 Jahre. Nun muss man sich die Frage stellen ob, trotz der Wichtigkeit von IT im Privat- und Berufsleben, ein solches wissen zwingend erforderlich ist. Ich denke man macht das Thema größer, als es eigentlich ist.
 
@kkp2321: Es gibt einen Unterschied ob man sucht oder effizient sucht. Wichtig ist es auch die Suchfunktion des Browsers zu kennen, um nicht den ganzen text zu lesen und genauso muss man in Sekunden beurteilen können, ob die Seite informativ ist oder nur Datenmüll. Dazu muss man in der Lage sein einen Text kurz zu überfliegen und wichtige Stellen finden zu können oder den Text fallen zu lassen.
 
@John2k: Das kann man die Leute aber auch selber herausfinden lassen. Zumal ich es ohnehin fragwürdig finden würde, Schulunterricht für ein Produkt eines Unternehmens zu geben. Wenn Google auch noch unterrichtet wird, was ist das nächste, Google als Bundesregierung?
 
@kkp2321: Mein Beitrag war schon schon allgemein aufs Suchen im Internet gehalten. Dabei ist es egal ob es sich um google, bing oder das einfache Suchen auf dem eigenen Computer ist.
 
@John2k: Naja, du hast schon explizit von Google gesprochen. Naja, egal. Ich bleibe dabei, das ich dies nicht als Unterrichtsstoff sehe.
 
@kkp2321: Ne, das war Draco :-)
 
@John2k: Oh, Pardon.
 
@Wuusah: So siehts aus...grade weil viele ein falsches Verständnis von Informatik und Programmieren haben, gibt es so eine abartig hohe Abbruchquote im Informatikstudium.
 
@kkp2321: Man wird auch mal Krank, aber deswegen nicht automatisch Arzt!
 
@Holotier: Korrekt, ich weiß nicht ob ich eine Grippe oder Erkältung habe. Die Symptome sind fast gleich. Einwerfen tue ich das, was mir in der Vergangenheit von Ärzten oder Apotheken empfohlen worden ist. Dennoch sehe ich keinen Grund, das wir jetzt Medikamentenkunde in der Schule brauchen.
 
Ja, ist leider genauso wie der Astronomie-Unterricht (Grundlagen der Astronomie). Siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Astronomieunterricht
 
Neben der Notwendigkeit, grundlegende Kenntnisse (bereits genanntes...Office-Software, Bedienung von Maschinen...) in der Bedienung von Computern zu haben, gibts ja auch noch das:
Kompetenz in Social Media (Facebook-Parties) oder Umgang mit Cyber-Mobbing... Manch Volksvertreter hat mal wieder überhaupt keinen Überblick...
 
Willkommen in der Generation "Konsole & Mobile Devices"! Zu dämlich, ein Programm zu installieren, aber immer dem neuesten Trend hinterher rennen. Ich sag nur: "Glückwunsch Hamburg!" Ihr tragt einiges dazu bei, den Fachkräftemangel in Deutschland weiter zu verschärfen. Ich für meinen Teil sehe einiges an Potential, welches im Informatik-Unterricht schlummert. Als Beispiel sei nur die vernünftige Konfiguration eines AV-Programms genannt.
 
@tommy1977:
Ah du meinst den Fachkräftemangel der nur in den Köpfen weniger existiert?
Wobei .. Korrektur .. Die Industrie hat wirklich einen Mangel .. aber an willigen, unterbezahlten Fachkräften die man dann ja anderswoher bekommen muss ;)
 
@chrislog: Ja, sehe ich genauso. Wie haben in Deutschland *KEINEN* Fachkräftemangel. Aber es existiert ein Mangel an jungen (max. 35 Jahre alt) gut ausgebildeten Leuten, mit 20 Jahren Berufserfahrung und die sich freiwillig als Sklaven für einen Hungerlohn anstellen lassen wollen. Habe ich selber in meiner alten Firma erlebt, aber glücklicherweise gibt es auch Ausnahmen! Noch in der Probezeit (mit 2 Wochen Kündigungsfrist) habe ich einen besseren und sehr gut bezahlten Job gefunden, der mir jetzt auch Spaß macht.
 
Also ich als Hamburger muss sagen: Totaler Quatsch. Erstens wird nicht das Programmeiren gelernt, allenfalls bisschen HTML. Wichtig halte ich den informatikunterricht dennoch. In so gut wie jedem Berufszweig ist der PC angekommen. Grundkenntnisse wie die Bedienung eines Office Programms halte ich für essentiell. Auch wäre gut wenn die Leute auch wissen würden wieso Sie sich Viren einfangen, was dagegen zu tun ist und so weiter. Ganz zu schweigen von Erziehung im Sinn von Socialmedia Bereich. Und das Informieren über den Datenschutz kann auch nicht schaden. Naja Hamburger Schulen halt, verkommen immer mehr.
 
@ThreeM: Passt doch zum Hamburger Landgericht, oder verwechsle ich da etwas?
 
ich komm noch aus einer basic, turbo pascal, cobol zeit, ich kann diese entscheidung also nachvollziehen aber so läuft der informatikunterricht doch schon lange nicht mehr, mein kleiner macht da word, internet etc. was ich ganz ok finde. leider sind die politiker, wie die informatiklehrer aber leider oft von gestern und können mit den kids gar nicht mithalten. wenn sie es mit auto fahren vergleichen, dann bitte richtig, sollen sie die möglichkeiten die ein computer bietet als unterrichtsfach lehren und weniger programmieren und gut ist, muss man nix abschaffen.
 
Seit wann wird im Informatikunterricht ernsthaft Programmierung gelehrt? Da wird doch allenfalls HTML gelehrt und mit Glück noch eine richtige Programmiersprache, ohne dabei nennenswert über das Niveau von HelloWorld hinaus zu kommen.
 
Für mich eine logische Folge der totalen Inkompetenz der Politiker, wie auch der meisten IT-"Lehrer". Kein alteingesessener Lehrer (und auch kaum ein jüngerer) hat eine entsprechende Ausbildung genossen und macht Unterricht aus dem (bereits veralteten) vorgegebenen Lehrstoff. Wenn ich sehe, was mein Sohn an Hefteinträgen und Arbeitsblättern aus dem IT-Unterricht mitbringt, muss ich schon fast lachen, wenn's denn nicht so traurig wäre. Parallele und serielle Schnittstellen werden ausführlich behandelt, von USB keine Spur, BIOS wird erklärt, keine Information zu (U)EFI, Microsoft Office 2003 (!) wird behandelt, keinerlei Hinweise zu kostenlosen Alternativen, Eltern werden aufgefordert, ebenfalls Office 2003 zu kaufen, aber es wird keine Möglichkeit geboten, dies über einen vergünstigten Schuleinkauf zu tun. IT scheint sich für Schulen und die Politik einfach zu schnell zu entwickeln, man kommt einfach nicht hinterher, also lässt man es lieber ganz! Gut, dass sich Geschichte und Erdkunde so schön statisch erweisen... von Musik ganz zu schweigen.
 
Meiner Meinung nach ist Informatik schon ein wichtiges Fach. Leider wird der Fokus zu stark auf das Programmieren gelegt. Umfangreiche Kentnisse in Office und den Betriebsystemen sollten schon beigebracht werden.
 
@xxdirtytrashxx: Naja, nur hat Office nichts mit Informatik zu tun...aber das ist Wortklauberei....bei uns hieß das einfach "Informationstechnische Grundlagen" und da passt das perfekt rein. Programmieren hat an sich wirklich nichts in einer allgemeinen Schule zu suchen.
 
Ich wusste gar nicht, dass es mittlerweile Pflicht ist?!? Zug meiner Zeit war es noch ein reines Wahlfach anstelle einer dritten Sprache. Ich bin der Meinung, man sollte die Informatik aufteilen in Medienkompetenz (oder so ähnlich) und Informatik. Das erste sollte Pflicht für alle sein und Inhalte wie Grundlagen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation und vor allem sicherer und verantwortungsbewusster Umgang mit neuen Medien und dem Internet beinhalten. Es schaden sich heute so viele Jugendliche mit Facebook- oder Twitter-Inhalten selbst, ohne dass es ihnen wirklich bewusst ist. Da gehören dann auch Dinge wie Datenschutzbewusstsein etc. dazu. Jeden durch Informatik, also Grundlagen Algorithmen und Datenstrukturen, Programmierung usw. zu schleusen, finde ich Quatsch. Denn letztlich wird ein Großteil der Schüler dieses "Spezialwissen" nicht mehr benötigen.
 
@HeadCrash: Dazu müssten die Leute aber erst einmal wissen, was Informatik ist und dort gelehrt wird. Informatik ist überwiegend Mathematik und Logik und jede Menge abstraktes. Und genau da hapert es nämlich bei vielen. Wer von Mathe keinen Plan hat, braucht dort erst gar nicht einzusteigen. Es hat schon seinen Grund warum Maschinenbau und Informatik mit Abstand die höchsten Durchfallquoten haben.
 
@LastFrontier: Klar, die Infoveranstaltungen zu den Fächern müssen deutlich besser werden. Bei uns waren damals jede Menge im Informatikunterricht, die gar nicht wussten, worauf sie sich eingelassen haben. Zusätzlich müssten auch die Lehrer kompetenter werden, wobei ich nicht glaube, dass es dazu kommen wird. Wer wirklich richtig Ahnung von Informatik hat, wird sicherlich nicht an Schulen, sondern eher in die Wirtschaft gehen, da man da deutlich besser verdient und sich nicht mit den Schülern von heute rumschlagen muss. Nach allem, was ich von meinen alten Lehrern höre, würde ich mir das jedenfalls nicht geben. Wie abstrakt die Informatik ist, lässt sich aber gut steuern. Man kann den Schwerpunkt ja auf angewandte Informatik und nicht auf theoretische Informatik legen.
 
@HeadCrash: Ich habe Informatik als dritte schriftliches Prüfungsfach auf den Gym. Ergo 5 Stunden die Woche. Inhalt Projektmanagment, Wasserfall Model, Programmieren mit Basic usw.
 
@Lon Star: ähh hatte
 
@Lon Star: Hätte ich auch gern gehabt, aber meine Naturwissenschaften waren durch Mathe LK und Chemie LK schon voll ausgereizt :(
 
@Lon Star: Ach, übrigens erschreckend, dass immer noch so viel Wert auf Wasserfall gelegt wird. Obwohl ich natürlich nicht weiß, wie lange Dein Unterricht schon her ist ;-)
 
@HeadCrash: warte ähh kopfrechne, Abi2005
 
@Lon Star: Na, da hätte man eigentlich schon mehr Gewicht auf agile und/oder iterative Prozesse legen sollen. Dann würden vielleicht mehr Informatiker "heranwachsen", die solche Prozesse tatsächlich verstanden haben. So scheint das Wasserfallmodell nicht tot zu bekommen zu sein. Leider :(
 
Schaut euch die Lehrpläne doch mal selber an z.B. dieser hier http://www.georg-schulhoff-realschule.de/index.php?id=153,246,0,0,1,0 oder für Hamburg http://www.hamburg.de/bildungsplaene/839348/start-hr-5-8.html ich bitte euch... das kann man wirklich getrost in irgendwelche Wahl-Pflicht-Fächer, Leistungskurse usw. verschieben. Menschliche Kompetenzen, wie z.B. gestern das mit dem FB Mobbing Opfer, die ich heutzutage für wesentlicher wichtiger halte, werden dort scheinbar auch nicht gelehrt. Wie z.B. der Word-Unterricht aussieht, kann ich mir ungefähr auch vorstellen, damit bekommt wohl keiner eine halbwegs vernünftige Bewerbung hin.
 
@Lastwebpage: Soziale Kompetenz hat mit Informatik auch nichts zu tun.
 
Das passt dann zu dem gestern diskutierten verheerend verlaufenen Mathematiktest: "Ich habe doch einen Taschenrechner und mein Navi. Wozu muss ich die technischen Details wissen?"
Schöne Spaß-und Idioten-Gesellschaft. Realität ist, dass zur Bewerbung zum Zwecke eine Berufsausbildung der Lehrherr fundierte Informatikkenntnisse voraussetzt, das beginnt schon bei der DIN5008-konforme Bewerbung selbst.
 
@MiBe: das sind dann die, die nach Frankfurt zum Rhein.Main-Airport wollten und dann plötzlich hinter Frankfurt an der polnischen Grenze stehen oder in den Fluss fallen, weil das Navi nicht weiss, dass es ab hier nur mit Fähre weitergeht ;-)
 
Oh ne bitte nicht!
Ein bisschen PC Grundwissen sollte JEDER können, vorallem deswegen weil es an fast jedem Arbeitsplatz irgendwas mit PC gibt.

Mir reichen die Leute schon die nicht mal ihren PC ausschalten können.
BITTE unterrichtet mehr Informatik.
Oder PC Grundlage wie auch immer.
 
@Knight-FLo:

also Computerunterricht findet heute teilweise schon in der Grundschule statt, die Leute die du meinst haben die Schulbank dann aber wohl schon einige Jahre verlassen und eben kein Interesse daran da es eben nicht jeder braucht bzw selten gebraucht wird. Wozu braucht man das als Kraftfahrer, Hausmeister, Frisör, Gärtner usw. auch? Finde das schon in Ordnung so und wer entsprechend weitergehende Kenntnisse braucht lernt das dann in der anschließenden Ausbildung früh genug!
 
@PakebuschR: Mag sein. Trotzdem muss ein Interesse da sein.
Denn du irrst überall wird der PC gebraucht.
Zu deinen Beispielen:
Kraftfahrer: Mit Sicherheit Stunden schreiben aber auch Lieferscheine oder Fahrten eintragen (wer hat das noch handgeschrieben?)
Hausmeister: Programmierung der Heizungsanlage, anderer Anlagen des Hauses, auch hier wieder Tätigkeitsbericht usw...
Frisör: Kalendereinträge, Bestellungen, Rechnungen usw.
Gärtner: Bestellungen, Stunden schreiben, Planen des Gartens bzw. der Aufgaben usw.

Ich könnte noch ewig so weitermachen.
Finde dich damit ab, dass der PC nicht mehr wegzudenken ist und jeder sich damit befassen muss ob er will oder nicht.
Vielleicht wird 2013 deswegen noch keiner Entlassen aber in 5-10 Jahren wird das zur Einstellungsvoraussetzung.
 
Blöd: Es war wohl nie Pflichtfach da...
 
WER braucht bitte Informatik? Mal ehrlich, Islamunterricht ist doch viel wichtiger. Freue mich, dass Hamburg sich dafür entschieden hat. Informatik? pfff so altmodisch ... http://goo.gl/qQrZG
 
Hauptsache, dass der Religionsunterricht funktioniert. Wenn nötig, Informatik abschaffen - das ist dann langfristig, Deutschland abzuschaffen. Die Programmierer tragen dann Turban in Deutschland- so wie ein Exkanzler das schon vor 12 Jahren forderte.
 
Sehr sinnvoll, diesen blöden Programmierkram brauchte ich nie wieder und habe ich eh nie richtig verstanden. Bitte Kunst und Musik auch abschaffen und dafür dann lieber Mehrstunden an Mathe (ohne mehr Stoff, also so das man es besser versteht durch bessere Auseinandersetzung) und anderen Sachen in dem IT Bereich wie Word, Excel, Access Unterricht.
 
@Krucki: lol Programmieren ist blankes Mathe *facepalm*
 
@Krucki:

Zumindest sollte Kunst/Musik ein Wahlfach sein und bewerten kann man das auch nicht wirklich, da wäre Picasso wohl Versetzungsgefährdet :)
 
Informatik als Pflichtfach halte ich auch für etwas übertrieben. Grundlegende IT- bzw. EDV-Kenntnisse, sowas kann man durchaus Pflichtfach einführen, da fast jeder heutzutage damit in irgendeiner Weise umgehen können sollte/muß. Informatik als solche reciht auch als Wahlfach. Aber viel schlimmer finde ich den Aufschrei der Wirtschaft. Um geeignetes und wirklich gutes Fachpersonal zu bekommen gibt es eigentlich nur 2 Möglichkeiten. Entweder man investiert in Jugendarbeit, so wie vereinzelte Fußballvereine, und bildet sich die interessierten "Talente" selbst aus,... ODER man muß für gutes Personal eben dementsprechend zahlen, da andere oder sogar jeder einzelne selbst in seine Ausbildung investiert hat. Aber zu fordern, daß jeder Schüler bereits in der Schule größtmögliche Informatikkenntnisse erlernt und, falls dieser Karriereweg überhaupt eingeschlagen wird, dann bereits auf diesem Kenntnisstand aufgebaut werden kann , halte ich für überzogen. So gesehen muß sich der Großteil der Menschheit selbst den Hintern abwischen und irgendwie säubern können, aber ist Körperhygiene aus dem Grund ein Pflichtfach in den Schulen ? Nein ! Die paar Prozent, die später mal im Bereich Informatik arbeiten möchten können das durch eine Teilnahme an einem entsprechenden Wahlfach oder durch Programme, die ja die Wirtschaft anbieten könnte, erlernen. Nur kosten solche Programme ja Geld und daß man gerne am Personal und deren Ausbildung spart zeigt sich immer wieder aufs Neue all zu deutlich.
 
Das Glück und Pech unserer Gesellschaft ist, das alles einfacher wird. Tablets und Handys kann jeder Schimpanse bedienen und die Kinder fragen, wenn sie am PC sitzen, wo denn die Apps sind.

Es ist wie in "Idiocracy"
 
@Qvieo: Oh jka, "Idiocracy" ist ein echt toller und witziger Film, aber macht leider auch sehr nachdenklich. Der Film ist auch sicherlich etwas "überzeichnet", aber die Hamburger steuern schon darauf zu.
 
Also das heute schon die Grundschüler ins Internet gedrängt werden finde ich persönlich zu k..., man muss ja schon die kleinsten mit Werbung und anderem Bullshit bombardieren und damit die Zensur von Inhalten begründen anstelle einer allgemeinen Altersbeschränkung auf z.B. 16 Jahre!

Wenn man zum ende der Realschule also 8. - 10. Klasse sich mit Office/Internet auseinandersetzt reicht das auch dicke und vorher vielleicht mal paar Kurse über Sicherheit/Datenschutz im Internet.

Den Rest lernt man dann in der Berufsausbildung wenn es denn für den eingeschlagenen Weg von Nöten ist (Frisör kann da wohl drauf verzichten).
 
Großer Schöpfer! Was für einen Stuss verzapfen die Politiker denn nun schon wieder? Es soll also reichen etwas zu Essen, dann muss ich nicht wissen wie es Zubereitet wird, geschweige denn wie die Zutaten aussehen? Jetzt wundert mich es gar nicht das die meisten Teenager den Unterschied zwischen einer Gurke und einer Zucchini nicht kennen, und für die meisten sind "Melonen" eher was gaaanz anderes. Für mich ist dieser Vorstoß wieder einmal bezeichnend dafür das sich die politische Führung einen riesen Schritt weg von der Volkskaste entfernt hat.
 
"Daher sei es nicht nötig, dass alle Schüler in der gleichen Intensität im Bereich der Informatik ausgebildet würden." - stimmt. deswegen gibt es GK und LK bzw A und B Kurse bzw. Allgemeinbildende und Fachgebundene Hochschulreife.....
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