Mathe-Kenntnisse sind in Deutschland katastrophal

In der deutschen Bevölkerung herrschen eklatante Mängel hinsichtlich der Leistungsfähigkeit im Bereich der Mathematik. Das ist letztlich auch ein Risiko für die zukünftige Entwicklung des High-Tech-Bereiches. mehr... Rechnung, Mathematik, Papier Bildquelle: fotopedia Rechnung, Mathematik, Papier Rechnung, Mathematik, Papier fotopedia

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"Nur 28 Prozent der Deutschen kann außerdem errechnen, wie sich eine geänderte Geschwindigkeit auf die Fahrtzeit auswirkt [...]" Wiiiie? Nur 28.000 Menschen können das? :D (jaja, bevor ihr meckert: es sind etwas mehr als 22 Millionen)
 
@Slurp: schaut euch nur die Einschaltzahlen vom RTL Mittagsprogramm an... dann habt ihr die Zahl derer die nich Rechnen können... dafür brauch ich keine Studie....
 
@Mangoral: Ich bin doch nicht blöd, was ist RTL?
 
@Mangoral: ....und der Rest vom IQ wird danach vor der Spielekonsole kaputt-gedaddelt....
 
@pubsfried: der wird vom TV weggebruzzelt ^^
 
@pubsfried: Mit solchen äußerungen währe ich im Internet vorsichtig. Probier es lieber in einem Altersheim oder so...
 
@pubsfried: ich hasse solche Leute die solche sinnlose Kommentare abgeben ehrlich-.- Klar ich bin ein Gamer, aber dann kannst du mir mal erklären wieso ich bald auf ein Studium für Wirtschaft und IT gehe! Das erklär mir mal dass meine IQ so "runter geht" dass ich ins studium komme :D
 
@freakymarek: (wie sich gleich alle Gamer wieder aufregen...) Also nochmal ausführlich: Wenn ich den Tag an der Uni/im Job verbracht habe, ist Spielekonsole sicherlich kein Schaden. Wenn ich aber tagsüber nur RTL2 & Co. konsumiere, und auch abends keine sozialen Kontakte pflege, ist das sicher nicht förderlich für die Psyche. Und glaube mir, von der Sorte gibts genug, meine Frau hat beruflich mit dem Klientel und deren Nachwuchs zu tun. Da können 10-Jährige keine Analoguhr ablesen und wissen nicht mal wo rechts und links ist! Seither bin ich mir sicher, dass WIR keine staatliche Rente mehr bekommen werden...# Und dann kommt noch die digitale Demenz dazu: Wieviele Tel.nummern weisst Du denn noch auswendig ? ja, im Smartphone sind sie abgelegt, aber wehe der Akku geht unterwegs mal alle. Da gibts viele, die nicht mal mehr ihre Frau oder Eltern erreichen...
 
@pubsfried: hehe - andere Telefonnummern nicht zu wissen, mag zwar blöd, aber noch gerade so verzeihbar sein. Aber die eigene nicht wissen und erst noch im Handy die eigene nachsehen müssen... Ungelogen, das habe ich jetzt mehrfach erlebt. Ich hab's nicht fassen können!
 
@ott598487: Ich muss meine Nummer auch immer nachschauen, aber nicht weil ich sie nicht auswendig lernen könnte, sondern weil ich es gar nicht will. Warum so ein abstraktes System unterstützen. Es gibt wesentlich einfachere und bessere Adressierungssysteme. So schnell wie die Nummern teilweise wechseln, lohnt es sich nicht einmal etwas auswendig zu lernen. Wems also Spaß macht, solls ruhig auswendig lernen, in meinen Augen völlig sinnlos.
@pubsfried: Wenn ich unterwegs bin, kann ich sowieso niemandem helfen, selbst im Notfall nicht. So eine Info kann auch meistens bis zu Hause warten. Wegen banalen Sachen braucht mich sowieso keiner anzurufen.
 
@ott598487: ich habe über 10 jahre im handel gearbeitet.. und glaub mir, gefühlte 50% meiner Kunden wussten ihre eigene Telefonnummer nicht. Merkwüdigerweise konnten fast alle mir sofort ausrechen wieviel % nachlaß in euro es geben musste...
 
@John2k: stimmt, trommeln oder Rauchzeichen geben ist nicht so abstrakt. Das hatte ich vergessen.
 
@ott598487: Genaus deswegen wird sich nie was ändern, weil Leute wie du einfach keine Vorstellungskraft haben. Ich kenne aus vielen Unternehmen, dass dort nur noch über die Namen gewählt wird. Name einfach ins Telefon tippen und zugehörige Person auswählen. Man muss nur den Namen kennen und braucht sich keine Nummern mehr zu merken. Wäre sicherlich auch fürs öffentliche Netz einfach realisierbar.
 
@John2k: na, dann mach das mal mit Stefan Müller in München (alleine 21 im elektronischen Telefonbuch). Was in Unternehmen mit einer überschaubaren Anzahl von Kontakten funktioniert, muss noch lange nicht im nationalen Netz mit alleine 28 Mio. Festnetzanschlüssen bei der Telekom funktionieren. Da denkst eher Du, glaube ich, ein wenig zu kurz. Und die eigene Telefonnummer zu wissen, ist ja wohl nicht zuviel verlangt, unabhängig von irgendwelchen ideologischen Verweigerungshaltungen.
 
@ott598487: Siehst du, das ist genau das, was ich meine. Auch mit mehreren gleichen Namen funktioniert es in einem Unternehmen. Die Telefonnummer muss ja nicht verschwinden. Es kann auch einen Zusatz geben, der einen passenden Hinweis gibt. Wo es eine Komplikation gibt, gibt es auch eine praktikable Lösung.
Ich kenne meine Festnetznummer, aber meine Handynummer kenne ich halt nicht. Die wechselt mir dafür zu oft.
 
@Mangoral: wenn man als ingenieur den halben tag rechnet und doch sehr viel nachdenkt, finde ich es ehrlich gesagt sehr entspannend den kopf bei rtl2 x-diaries abzuschalten XD
 
@Mangoral: gibt ne interessante studie, die besagt, dass smartphones dumm machen. find ich wesentlich sinnhafter als immer nur das böse rtl zu verteufeln, dass hier natürlich kein einziger schaut...
 
@palim: Ach Studien, Studien. Es gibt zig Studien. Das sind auf die sich Manfred Spitzer immer beruht.

Alles wirkt auf jeden Benutzer anders. Die einen sind Mental etwas schwächer und vernachlässigen die Schule und andere meistern trotzdem die Schule.

Es gibt dies und jenes und bei Medienkonsum kann man keine Allgemeine Mitte finden!
 
@Qvieo: das stimmt auch wieder, aber wie gesagt, es immer aufs tv insbesondere rtl1/2/3/etc.. zu schieben find ich recht sinnfrei
 
@Mangoral: Genau. Volksverdummung durch TV. Deutschland scheint dort ganz oben dabei zu sein.
 
@Mangoral: made my day xD
 
@Slurp: "Die Schule übt oft nur Rechenprozesse, eine lebensnahe Mathematik findet in der Schule nicht statt"... Das ist ja mal was ganz Neues...
 
@bigt.: die schule übt das, was ihr von der politik diktiert wird. und zum üben ist da meist eh keine zeit dankt turboabi und co. die neuen mathebücher sehen pro thema etwa 2-3 seiten übungsaufgaben vor, 2/3 davon textaufgaben, also wenig aufgaben mit viel blabla. schaue ich mir mein altes mathebuch von vor 10 jahren an, dann sind da 6-7 Seiten mit aufgaben pro thema. da konnte man noch üben. du hast zb heute in der klasse 6 etwa 8 schulstunden stunden zeit, um relative häufigkeiten mit prozent und diagrammdarstellung, mittelwert, median, boxplots und darstellung am computer zu machen. dazu kommen etwa noch 10 weitere fachbegriffe, die gelernt werden müssen. das ganze ist im buch auf 18 seiten mit 30 übungsaufgaben verteilt. das musst du in 8x45 minuten alles lernen und hinterher können... wenn es da irgend wen wundert, dass die kinder nicht rechnen können,...
 
@Slurp: Die Aufgabe mit der Geschwindigkeit dürfte ja auch die schwerste gewesen sein. Denn die Durchschnittsgeschwindigkeit sagt nichts über die benötigte Zeit aus ;)
 
Hrm... Irgendwie ist es mir bisher so vorgekommen, das es vereinzelte Hirntote gibt, die durch seltsame Fragen im Internet auftauchen... Aber scheinbar gibts die auch in echt =O
 
@ryg: vereinzelte? Bist noch nicht lange und oft im Internet, oder? ;-)
 
http://www.zeit.de/wissen/2013-05/zeit-mathetest-aufgaben
Und hier geht es zu dem Test, ich selbst habe 27/29 erreicht.
 
@klink: cool cool...
 
@klink: 25/29 (wobei ich mich bei eriner schlicht verklickt hab).. lieg trotzdem noch überm durchschnitt
 
@Slurp: Da sind auch zweifelhafte antworten drin.
 
@klink: fand ich nicht... nur geschickt verwirrende (wie das mit dem hammering man, wo dreimal so viel unnötiger blabla dabei stand)
 
@Slurp: z.B. die Frage mit der Münze, die Münze kann auch auf den Kante landen.
 
@klink: hm... tatsache.. aber ich glaub mit der möglichkeit rechnet eh niemannd ;)
 
@Slurp: Rechnet nicht, aber im Bereich des möglichen.
 
@klink: Auch hier 27/29 Aber die Aufgaben sollte man nach dem erreichen der 10ten Klasse spätesten alle halbwegs richtig beantworten können...
 
@REtender: jop.. Eigentlich schon. Wobei ich persönlich diese aufgaben hasse, a la "zwei Züge fahren mit gleichbleibender Geschwindigkeit aufeinander zu. Der eine startet um 15:30 von München, der andere um 16:15 von bochum. Es wird ein zwischenstop von 20 Minuten in Stuttgart eingelegt. Wie weit ist die Entfernung von der Erde zur sonne?"
 
@Slurp: wieso denn? Ist doch einfach, musst nicht mal was rechnen 149.600.000 km :)
 
@karlkommentiert: Aber das nur durchschnittlich.
 
@karlkommentiert: zu welchem zeitpunkt? elyptische bahn und so ;)
 
@Slurp: kommt drauf ob man es im Sommer oder Winter googlet :)
 
@Slurp: Die Entfernung zur Sonne ist ja wohl deutlich einfacher zu berechnen, als irgendwelche Berechnungen mit Zügen - bei den unkalkulierbaren Verspätungen. Gibt es überhaupt eine direkte Verbindung Bochum-München über Stuttgart?
 
@tomko: Die Antwort ist: Ja - m.bahn.de ('Nur Direktverbindungen') :p
 
@klink: 83 %. 2 verklickt und 3 missverstanden. Finde Sachaufgaben setzen auch gute Deutsch-Kenntnisse voraus :(
 
@klink: Hab auch leider nur 27/29 richtig. Die Würfelfrage war fies. Da geht es darum nur "eine" 6 bei 3 Würfen zu bekommen. Die andere Frage hab ich leider nicht richtig gelesen. ^^
 
@klink: mathe leistungskurs aber trotzdem spaßig :-) kein fehler
 
@klink: Warum hängt der bei Frage 25, oder denke ich falsch? 1/2+ 1/4 sowie 2/3 + 1/6 --> 3/4 sowie 5/6 ... Passiert aber nix wenn man auf weiter klickt... O_o
 
@Yamben: Klicke auf ein anderes Feld.
 
@klink: Anderes Feld?! Da sind 4 Felder unterteilt, also steht da nun 3 /4 und 5 /6 aber wenn man weiter drückt dann passiert einfach nix. Wollte eben mal durch die Kommentare klicken, aber dadurch müsste ich nun eh von vorne anfangen, naja, egal... Dann werde ich halt nie erfahren wie schlau ich bin ;)
 
@klink: Ich habe 30/29 erreicht :p
 
@klink: "Herzlichen Glückwunsch. Sie haben 29 von 29 Fragen richtig beantwortet." Boom. Allerdings kann ich das ned ohne collegeblock und Taschenrechner.
 
@Aerith: Die Stockwerkshöhe (knapp 4 Meter war klar, aber auf den cm genau war ich zu faul) und die Fläche mit den 2,8 mal 2,07 cm² habe ich auch mit dem Rechner gelöst, der Rest war leicht im Kopf zu lösen. 27 von 29. Falsch hab die das mit den Zinsen, dabei hab ich noch wegen Zinseszins überlegt, und Frage 27 mit dem Würfelglück, das wusste ich wirklich nicht.
 
@Drachen: Aye, genau das war die aufgabe. 3,9 hab ich im kopf gemacht, dann hab ich gesagt "Bloody hell" und den Rechner gezückt. ^^ Zinsen: simpel, sich klar machen das es eine exponentialfunktion ist und das nur weil der wachstumsfaktor 2x ist nicht das funktionsergebnis auch 2x ist. Würfel: (5/6)³ = 0,57 oder so. Ist in solchen Fällen einfacher auszurechnen wie wahrscheinlich es ist das ein Ereignis NICHT eintritt und dann halt 1 - p.
 
@Drachen: Der Hohn an der Stockwerkshöhe war ja, dass in der Auflösung am Ende 3 Nachkomma Stellen war, was dann einer mm Angabe entspräche, obwohl in der Aufgabe cm genau stand, diese Schweine -.-. Habe es aber trotzdem ohne tech. Hilfsmittel doch auf 27 von 29 Punkten geschafft... Btw deutsch ist nicht meine Stärke. Nun sind wir hier alle aber auch nicht repräsentativ, weil wir ja durch unseren Ehrgeiz gepackt die Studie gerne wiederlegen möchten, da wir wissen, dass wir Mathe relativ gut können... Bedeutet für die Statistik, dass wir keine zufällige Stichprobe sind und somit Rückschlüsse auf de Grundgesammtheit nicht möglich sind *greez*
 
@MMc: Stimmt nicht, bei der Stockwerkshöhe waren es 2 Stellen nach dem Komma. Ich hab 21 richtig, bei 3 hab ich mich vertippt oder verklickt, da hatte ich wirklich das richtige raus ^^ und die beiden Berechnungen hatte ich keine Lust im Kopf zu machen - mit Zettel und Stift hätte ich die auch hinbekommen.
 
@klink: 28/29, ARGH!!!! ^^
 
@klink: hab 28/29 (leider bei der mensch ärger dich nicht frage verlesen). Aber die Zeit durfte nicht gestoppt werden, 207x280 da rattert der Kopf schon
 
@klink: 28/29, kann ich mir aber leider nix für kaufen :)
 
@klink: 24 von 29 Fragen richtig Einmal verlesen und dabei die Gesamtzeit geschrieben, anstatt nur die Zeit, die man länger bräuchte. Bei der Banken Frage war ich falsch, weil ich die Zinses Zinsen Formel nicht gedacht hatte Bei der Bonbon Tüte, habe ich mich verschaut und den falschen Punkt angewählt Bei der Flächenförmel habe ich mich um 10 verrechnet, aber ich hatte nur einen Zettel der eher als Notiz, anstatt als Rechenblatt galt und warum ist bei Mnsch ärgere dich nicht die wahrscheinlichkeit kleiner als 1/2?
 
@klink: Was ist denn das für ein test? bei jedem Wurf mit einem (fairen) Würfel ist dich Chance, eine 6 zu würfeln 1/6. 3/6=1/2 ist nicht kleiner als 1/2.... gemeint ist wohl "genau eine" ?!.........................................................
Ob eine Markierung "2008" nun den Anfang oder die Mitte des Jahres darstellt, woher soll der Betrachter das wissen?!
 
2 x 3 macht 4 Widdewiddewitt und Drei macht Neune .........................
PS: 90 / 3 (2+3) = x, wer bekommt es raus?
 
@karlkommentiert: 2 x 3 macht 4 Widdewiddewitt und Drei macht Neune ! ;)
 
@lippiman: danke, ich habe es mal ergänzt
 
@karlkommentiert: Ergebnis ist 150 :P
 
@Knerd: der erste der es gegooglet hat :D
 
@karlkommentiert: Nope, calc.exe :D
 
@Knerd: ach ist der Taschenrechner von Windows inzwischen so gut geworden, respekt. Als ich ihn das letzte Mal getestet hatte, konnte der wissenschaftliche gerade mal die Punkt-Strich Regel, aber ist schon bischen her :)
 
@karlkommentiert: Du musst den Modus auf, lass mich lügen, wissenschaftlich stellen :P
 
@karlkommentiert: Ich Rate mal 6.
 
@klink: @Mangoral: nope -> (90/3) * ((2+3)/1) = 30 * 5 = 150
 
@karlkommentiert: Dann müsste zwischen 3 und ( ein mal stehen. 90 / 3*(2+3) = x, ansonsten bezieht sich die 3 auf die Klammer.
 
@klink: nein :) 90 / 3*(2+3) = 90 / 3 (2+3)
 
@karlkommentiert: Doch, auf dem Papier ist es nicht notwendig, aber wenn du Digital arbeitest dann schon.
 
@klink: nein :)
 
@karlkommentiert: Viele Rechenprogramme erkenne das nicht an, entweder muss man 90/3 in die klammer oder man mach ein * zwischen 3 und (.
 
@klink: wenn du dafür ein Rechenprogramm heranziehst und dabei auch noch eins, dass nicht mehr kann als Punkt vor Strich, selbst Schuld. Einfach die simplen Matheregeln anwenden, die man in der Schule hoffentlich gelernt hat, dann bekommt man das richtige Ergebnis raus :)
 
@klink: Nein, es gibt keine Konvention in dem Fall. Persönlich rechne ich von links nach rechts.
 
@3-R4Z0R: Von links nach rechts rechnen ist ziemlich unlogisch. Was bekommst Du dann bei "1+2*3=?" raus? 9? Ist aber falsch, da Punkt vor Strich... | PS: Die Antwort ist 150, da (2+3)=5, 90/3=30 und 30*5=150. Ganze ohne Taschenrechner order "calc-schießmichtot.exe".
 
@Frog33r: Ich meine für die unklaren Fälle. Punkt vor Strich ist klar, danach von links nach rechts.
 
@Frog33r: nicht besonders schwierig, nachdem ich das Ergebnis inkl. Rechenweg ja schon gepostet habe :)
 
@karlkommentiert: Okay, Du warst schneller, aber deswegen habe ich Dir auch ein Plus gegeben. :)
 
@karlkommentiert: 90/3*5=6*5= ------ 1 ??? ;)
 
@karlkommentiert: http://www.youtube.com/watch?v=hBf7C-9aSN0
 
@karlkommentiert: 1+1=2
 
@karlkommentiert: Die Fragestellung ist leider nicht wohldefiniert. Man *kann* es es als 3 im Nenner und (2+3) hinterm Bruch oder 3*(2+3) im Nenner interpretieren. Daher werden ernstzunehmende Aufgaben auch nicht in so einem Reintext geschrieben, aber solange hier niemand einen unterschied zwischen () und [] sieht ist noch alles annehmbar.
 
@The_Xar: ne die Aufgabenstellung ist eindeutig, wie alles in der Mathematik. Wer sich verrechnet muss sich damit abfinden. Klink hat als Lösung 6 heraus bekommen. 6 kann man nur dann bekommen wenn, man zu erst die Klammer auflöst und dann 3*5 errechnet und das Ergebnis mit 90 dividiert. Dabei hat er aber den Fehler gemacht von rechts nach links zu rechnen, bei gleichwertigen Operatoren oder eben einen stupiden Taschenrechner benutzt. Und genau so ist die Aufgabe konzipiert, wer die grundlegenden Matheregeln nicht kennt, bekommt hier das falsche Ergebnis raus.
 
@karlkommentiert: Wie gesagt, richtige Mathematik schreibt kein / als Bruchzeichen. Sobald eine Aufgabe den Regeln entsprechend geschrieben ist, gebe ich dir recht und damit kann auch nur 150 bei dem Beispiel herauskommen. Und den Stupiden Taschenrechner sollte man eh nicht trauen, da dort sogar ein Unterschied zwischen 90 / 3*(2+3) und 90 / 3 (2+3) entstehen kann.
 
@karlkommentiert: Sowas hab i oa halben Minute im Kopf ausgerechnet gehabt und es kommt 150 raus
 
Mathe ist aber auch echt langweilig!
 
@DonElTomato: wenn das interesse fehlt ist alles langweilig, ist ja auch nicht schlimm, wichtig ist es meiner meinung nach trotzdem
 
Deutschkenntnisse sind auch nicht so gut. "Nur 28 Prozent der Deutschen kann außerdem errechnen". kann = können.
 
@iWindroid8: so ist es! Wenn man sieht, wie der Großteil hier die Buchstaben zerquält, dann wundert mich die Matheleistung nicht.
 
@iWindroid8: "kann" ist in dem fall aber richtig, da es sich auf den prozentsatz bezieht, nicht auf "deutschen"
 
@Slurp: Ein Prozent kann, >= zwei Prozent können.
 
@iWindroid8: zwei prozente können...
 
@Slurp: Und?
 
@Slurp: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eu-studie-jeder-fuenfte-deutsche-kann-nicht-ausreichend-lesen-11881804.html
 
@Slurp: Ich glaube nicht, dass sich dies auf den Prozentsatz bezieht. Man kann den Prozentsatz auch als eine Zahl schreiben. Zum Beispiel "Nur 10 der Deutschen kann außerdem errechnen...". Wieso sollte ich dann das "kann" auf "Deutsche" beziehen und vorher nicht? Es bezieht sich immer auf "Deutsche" und muss deswegen "können" heißen. So ist zumindest meine Logik.
 
@iWindroid8: Wer Deutsch lernen will der schaut sich die Kommentare bei YouTube zum neuen "Fast & Furious" an. Zitat: "Der Film is der beste ever" *loool
 
@iWindroid8: Deutsch ist doch eh verpönt, zumindest im Vergleich zu Englisch. Man versucht alles mit aller kraft mit Anglizismen voll zu klatschen oder es eben es wird eben gleich auf Englisch gemacht. Angeblich erhöht das International die Chancen. Dabei ist die Deutsche Sprache meiner Meinung gerade ein sehr gutes Aushängeschild. Aber ich habe das Gefühl das den Leuten Deutsche Kultur und dessen Identität egal ist und damit in kauf nehmen das diese zu Grunde geht auf Dauer...
 
@Thaodan: Es gibt ja so gewisse Ideologen, die den Deutschen absprechen jemals Kultur gehabt zu haben. Diese Klientel hat sich aus den Alt-68ern rekrutiert und sitzt mittlerweile auf hohen Beamtenposten und Schlüsselpositionen oder ist halt oftmals Lehrer, Pädagoge oder Sozialarbeiter geworden. Auffällig ist dies überall im Schulalltag. Geschichtsunterricht findet aufgrund ideologischer Standpunkte statt. Die Prioritäten werden auf Lyrisches Wissen um Philosophen und Schriftstellern konzentriert. Es steht schon richtig geschrieben dass jemand als gut gebildet oder intellektuell gilt der Kant Sartre oder andere Schreiberlinge rezitieren kann. Da kann ich mit meiner technischen Ausrichtung wohl getrost als Dumm gelten. Aber eines habe ich erkannt, Sartre ist der grösste pseudointellektuelle Spinner der mir je durch gedrucktes in erscheinung getreten ist. Ausgerechnet den nehmen sich viele zum grossen Meister der Philosophie. BTW: Wozu braucht man einen Philosophen? Was kann der oder was produziert der ausser blödes Interpretationsgeschwafel?
 
@Traumklang: Das lustige ist das ganze zeirht sich auch in andere Deutsche Staaten, ich habe das gefühl keiner interrsiert sich mehr für die Deutsche Volksgruppe und will am besten keiner sein.
 
@Thaodan: Es ist ja auch seit Jahrzehnten verpönt alles was nur im Ansatz deutschen Interessen dient gut finden oder gar fordern zu dürfen. Der Antipatriotismus hat mittlerweile Auswüchse erreicht, die es ermöglichen die Belange der Asylindustrie und der Fremden vor die Belange des deutschen Volkes zu stellen. Da werden für etliche Millionen Asylantenheime gebaut wo Schulen entstehen oder saniert werden müssten. Da wird an Bildung gespart um Integrationsmaßnamen finanzieren zu können. Es werden auf Steuerzahlerkosten Verwandte von hier lebenden Türken die nie in Deutschland gelebt haben krankenversichert. Es wird stillschweigend ein Mehrehensystem (Polygamie) von Islamisten durch ALGII gesponsort und vieles mehr. Die Knäste sind voll mit Migranten und Scheindeutschen. Damit dies nicht so offensichtlich zutage tritt, schlüsselt man den Anteil der "Deutschen" erst garnicht auf, um nicht auf Zahlen von runde 95% Ausländeranteil in Gefängnissen zu kommen. Das alles ist ideologische Politik und trägt mit Gewissheit nicht zur Lösung der Probleme bei die wir hier im Lande haben. Aber klar, wenn MaoStalinFatimaRoth sagt 2+2 sind 5, dann muss das halt so sein. Alles andere ist Rechtsradikal und intolerant weil nicht der linken Ideologie entsprechend.
 
@Traumklang: Wenn du dich damit mal nicht zum Staatsfeind gemacht hast! ;) Das Volk steht erst auf, wenn das Fernsehen ausfällt.
 
@Thaodan & Traumklang: Vielen dank für Euren Dialog. Ich bin stolz eine Deutscher (kein Nazi oder Rassist) zu sein, denn ich liebe einfach die Kultur (Meiner Meinung nach, gibt es keine gesamtdeutsche Kultur. Die Kultur der Deutschen besteht aus vielen lokalen Kulturen. Etwa die der Dörfer / Städte, der Landkreise oder der Bundesländer.), die Menschen, die Umgebung, das Essen, uswusf. Wenn ich Euren letzten Teil so lese, kommen mir nur so Gedanken, wie "Entzündet die Fackeln und holt die Mistgabeln!" :)
 
@d1ps3t: Ja, um ne DVD einzulegen :-DD
 
@Frog33r: Dazu solltest du auch das Recht haben, ohne diskriminiert zu werden. In der Tat ist die deutsche Kultur alles andere als Homogen. In Schleswig Holstein leben und essen sie anders als in Bayern oder Baden-Württemberg. Aber ist es deshalb weniger schützenswert? Bestimmt nicht. Wir haben als Nation grosses geleistet. Die meisten Erfindungen gehen auf unser Konto, wir haben immer ganz vorne mitgespielt bei techischen Innovationen, unsere Mentalität ist es gründlich, ordentlich und pünktlich zu sein. "Made in Germany" wird weltweit als Qualitätssiegel angesehen das auch nicht hinterfragt wird (nicht ohne Grund). Wir haben also alle Gründe und Argumente der Welt Stolz sein zu dürfen. Wir haben es eigentlich auch nicht nötig uns von orientalen ideologien und Kulturen überfluten zu lassen, denn diese bedeuten im Vergleich zu uns immer Rückschritt in die falsche Richtung. Leider jedoch passt diese Wahrheit nicht ins Bild der Linksideologen die zur Zeit am Ruder sitzen und Europa mit voller Fahrt gegen die Wand fahren wollen. "Reinhardt Mey - Das Narrenschiff" sage ich nur. Mit den Fackeln und Mistgabeln wirst du wahrscheinlich leider Recht behalten, denn wenn Probleme aufgrund ideologischer Diskussionsverbote nicht gelöst werden dürfen, kommt es zur Eskalation. Das ist ein Naturbedingter ablauf dem sich Gesellschaften nicht entziehen können (Das sollten Soziologen und Gesellschaftsforscher eigentlich wissen). Wenn man Kulturelle Differenzen zwischen verschiedenen Ethnien zu lange kleinredet, relativiert und ignoriert, dann wird es im Yugoslavien 2.0 enden.
 
@iWindroid8: Ja oder "Sie haben bereits eine Bewertung fsen Kommentar abgegeben." (o.O)
 
Den letzten Satz kann ich unterstreichen, für meine Mutter z.B. zählen für hohe Bildung hauptsächlich sich in der Literatur wie Faust, Göthe, ect. auszukennen, der Rest ist da nicht so wichtig.
 
@XP SP4: kann ich auch nur bestätigen. wirft man mit literaturzitaten um sich und hat , was weiss ich wieviele, hochkarätige Romane im regal stehen, dann heisst "Ui, ein schlauer Mensch".
hat man Fachbücher (in meinem fall Programmierung, Astronomie und mythologie) im regal stehen und gibt dann auch noch zu bewandert mit Rechnern zusein, dann heisst es gleich "was für ein nerd"....
echt schlimm
 
@Takaneda: Naja, bei meinen Büchern kommt als Reaktion, "Hast du die wirklich gelesen?" Und danach, "Das LTB kenn ich auch" :D
 
@Knerd: hehe, meine comics (mangas) stehen etwas abseits in einem speratem regal ^^
 
@Takaneda: Ich brauche ganz dringend nen eigenes Regal für meine LTBs :(
 
@Knerd: ich auch..... aufm klo :x
 
@Knerd: LTB, Asterix und Obelix, Fix und Foxi, Yps... - hach ja. Und soll ich euch was verraten - ich habe alle Löwenzahn mit Peter auf der Festplatte. Und vor kurzem hab ich als Disney Fan mir das bei eBay ersteigert: http://home.saxonia.net/kesselboth/Grafik/zb/maus_gr.jpg
 
@XP SP4: Göthe ist ja mal richtig gut ;-)
 
@XP SP4: Goethe , der Name muss schon richtig geschrieben werden :D
 
@pc_doctor: ist das dieser rapper ?
 
@gast27: Ja, er rappt über Faust und so :D
 
@pc_doctor: super. gleich mal anhören :)
 
@escalator:
Besonders Göthe - würde dir auch mal gut tun. Da kommt übrigens auch Faust her (nicht etwa von Klitschko).
 
Im Informatikstudium werden die Ersties von Jahr zu Jahr dümmer auf diesem Gebiet, das merkt man deutlich. Am Ende liegen die Durchfallquoten der ersten Mathe Module stets bei ~90%, da die Schulbildung bereits versagt.
 
@stenosis: An meiner Uni muss man im Maschinenbau Studium erstmal einen Minitest bestehen, wo so grundlegende Dinge wie "Ableiten" gefordert werden, damit man überhaupt die Mathe1 Klausur schreiben darf und selbst so ein pipifax ist für viele schon eine Herausforderung...
 
@Wuusah: Solche Vortests sind leider inzwischen ratsam.
 
@Wuusah: an meiner Uni haben wir auch solche tests. und gerade die tests für biologen, chemiker, mediziner usw. sind der hammer. :D also nicht die tests, die sind richtig einfach. aber die "lösungen" dazu sind manchmal echt der brüller! :D :D die lösungen sind dazu leider manchmal nicht einfach nur falsch, sondern zum schreien! das ist zwar traurig und vielleicht sollte darüber nicht lachen, aber wenn man dann so einige lösungen sieht, dann kann man sich nicht mehr halten. also ich musste einfach tränen lachen. :D unglaublich was da manche für lösungen anbieten.
 
@stenosis: Ne Klausur sagt nichts über das können und nicht können aus. Ich rechne gerne, und kann es auch gut. Doch in Klausuren bin ich früher immer abgeschifft weil aufgeregt und viel zu wenig Zeit für die Masse an Aufgaben. Bin halt von Natur aus langsam.
 
@Aerith: Mündliche anstatt schriftliche Prüfungen sind ebebfalls ablegbar an Hochschulen. Dennoch zeigen Klausuren ob das Verständnis der mathematischen Zusammenhänge vorhanden ist, oder ob nicht einmal die simpelsten Rechengesetze beherrscht werden. Den Rest kann man mit viel Übung und Fleiß wieder gut machen.
 
@stenosis: Ja sicher kann man das. Ging mir auch eher um "gute note vs nicht so gute Note". Viel Fleiß macht auch nur bedingt Sinn, leider wird viel zu viel Wert auf blödsinniges Auswendiglernen & Automatisieren von Denkvorgängen gelegt als viel mehr darauf zu achten das die Gesetze und Hintergründe wirklich VERSTANDEN werden. Denn nur was ich verstehe kann ich mir später selber herleiten. Bestes Beispiel: Studis lernen lieber 50 Molekülnamen auswendig statt sich mit den Benennungsregeln auseinanderzusetzen und die Namen in der Klausur anhand der Strukturformel einfach herzuleiten.
 
@Aerith: Mit Molekülen habe ich nichts an Hut, aber ich musste auch einst diverse ISO-Normen auswendig pauken für eine Prüfung. Dies war aber eher die Ausnahme anstatt Regel. Sämtliche mir vertrauten und vernünftigen Naturwissenschaftlichen Klausuren setzen auf verstehen und anwenden anstatt auf Bulimielernen. Z.B. Mathematische Beweise durch Gegenbeweise begründen anstatt multiple choice Tests.
 
@stenosis: ... schätze dich Glücklich. Ich zb hab Konstruktionstechnik nur auswendig gelernt. Was hab ich heute davon? Nüscht. Alles weg. Wahlpflichtfächer Normen hab ich in meinem Studium geschickt umschifft. :D
 
Mathe ist zwar für mich kein Problem, aber wenn ich mir so meine Bekannten angucken ( selbes Alter) , dann geht es immer um die Frage: "Alter, das brauche doch nicht für mein Leben" , und dementsprechend geht auch das Interesse flöten, das kann man sicherlich auch auf andere Fächer beziehen.
 
Das ist so ein Problem in der Schule, wenn die Lehrer den Schülern nicht beibringen WIESO sie Mathe brauchen. Dann kommen immer so Sprüche wie "Das brauche ich eh nie wieder in meinem Leben."
 
@Wuusah: Stimmt ja auch, ich hab seit 13 Jahren kein Algebra mehr gebraucht ;)
 
@Wuusah: das haben wir unseren Lehrer damals auch gefragt, wofür wir das brauchen. Meinte er auch nur trocken "für die Abschlussprüfung - danach könnt ihr es getrost wieder vergessen". :D
Noch schöner waren die Weisheiten eines anderen Lehrers. Der meinte immer: "man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen wo die Antwort zu finden ist".. und heute, 15 Jahre später rennen alle mit Handy und Tablet rum und wissen wo die Antworten des täglichen Lebens zu finden sind -> Google ^^
 
@Trashy: naja, wenn sie das wenigstens wissen, ist es ja schon gut. Bei vielen Leuten hat man aber eher das Gefühl, dass sie schon die einfachsten Probleme gar nicht verstehen, und deshalb auch nicht wissen, wo und wie sie nach einer Lösung suchen sollten... da nützt das ganze Internet nichts...
 
gehöre ich sicher dazu. Mit Ausnahme der Grundrechenarten müsste ich alles nochmal nachschlagen, weil ich es in meinem Altag einfach nicht brauche. Selbst Dinge wie Prozent und Zinsrechnung sind Sachen, mit denen ich mich auseinander setzen müsste, wenn das nicht der taschenrechner könnte.
 
@kkp2321: Oo. Prozent und Zinsen sollten eigentlich alltägliche Dinge für so ziemlich jeden sein...
 
@Wuusah: Für mich ist es das nicht.
 
@kkp2321: Wir legen unseren zukünftigen Azubis einen kleinen Einstellungstest vor bei dem z.B. die Punkt vor Strich Rechnung und ein einfacher Dreisatz abgefragt wird. Die Buben kommen frisch von der Schule und es ist einfach erschütternd was dabei rauskommt. Dass man als Erwachsener auch mal nachschlagen muss wenn man nicht täglich damit zu tun hat finde ich jetzt nicht so schlimm, aber bei Schulabgängern ist das schon übel.
 
@jigsaw: Wurde aber auch im Text gut beschrieben. Mathematik wird einfach zu trocken rüber gebracht. Der Lernstoff ist nicht für die Ewigkeit gedacht, sondern nur bis zum nächsten Test.
 
@kkp2321: jo, leider ist imho diese nur für und bis zum nächsten Test Lernerei inzwischen nicht nur in der Mathematik weit verbreitet, und das nicht nur bei den Lernenden sondern auch bei den Lehrenden.
 
@kkp2321: unser Mathelehrer sagte damals immer "wenn ihr was nicht wisst, sagt einfach pythagoras.. Meist liegt ihr damit weniger falsch als mit anderem" :D und er hatte recht ^^
 
@Slurp: Heutzutage bekommst du dann als Antwort: "Wer oder was ist Pythagoras?" -.-
 
@jigsaw: traurig, nicht wahr?
 
@jigsaw: "Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht mehr möglich" - Satz des Pythagoras
 
@jigsaw: da fällt mir was ein. und das ist jetzt kein witz. damals in der 9. hat am anfang des unterrichts unsere mathelehrerin eine kleine fragestunde zur wiederholung gestartet. irgendwann fragte sie, "wie lautet der satz des pythagoras?" und nahm ein mädel ungemeldet aus der klasse dran (soll jetzt keine diskriminierung gegenüber frauen sein. sie war nunmal die auserwählte. wir hatten auch genug jungs, die in mathe nichts konnten...) also dieses mädchen jedenfalls wusste die antwort nicht. dann nahm meine lehrerin jemand anderes dran (auch ein mädel), die ihr die richtige antwort gab, also "a^2 + b^2 = c^2". und da quatscht das mädel von vorhin rein und sagt: "das ist kein satz, das ist eine formel!" und alle haben nur noch gelacht, auch meine lehrerin. :D das ist bis heute bei uns ein running gag und hats in die abschlusszeitung geschafft. :D (sie hat übrigens die 9. nicht geschafft und ist danach auf die hauptschule)
 
@kkp2321: Da muss ich die Recht geben. Ja, ich konnte auch mal Integral- und Differentialrechnung, aber da es darüber keine Diskussionen auf WF gibt, habe ich das auch wieder verlernt. ;) Viel mehr als Prozentrechnung ist bei mir heute auch nicht mehr drin. Wobei ich aber denke, das ist ähnlich wie Radfahren oder Schwimmen, auch wenn man es jahrelang nicht gemacht hat, man wäre wieder ziemlich schnell drin, wenn man es denn wirklich bräuchte.
 
Und in NRW werden die Mittel für Schulen und Lehrer zusammengestrichen. Jo, weiter so Rot Grün, fahrt uns vor die Wand!
 
@LoD14: wenn es nach der CDU geht, gibt es doch bald sogar Studiengebühren für das Gymnasium ...
 
@karlkommentiert: Selbstverständlich! Wir wollen doch nicht, dass das dumme, gemeine Volk intelligent wird! Bist du des Wahnsinns? Wer arm ist soll es gefälligst auch bleiben!
 
@LoD14: Och ich kenn da einen netten Ort, wo derzeit 1 Mrd Euro für die Bildung verbaut werden (wenn auch nicht für Schulen). Dieser ort liegt in NRW ;)
 
"Überlassen wir Mathe doch einfach den hässlichen Menschen" Bisschen überspitzt, aber das denken sich wohl auch viele andere ;)
 
@nicknicknick: Nur vergessen die Paris Hilton verschnitte und Gangstas das sie ohne diese Menschen kein iPhone hätten.
 
@Paradise: Nö, dafür werden "diese Menschen" ja meistens auch deutlich überdurchschnittlich bezahlt
 
@nicknicknick: wer wird überdurchschnittlich bezahlt? die mit naturwissenschaftlichem studium, die nach dem abschluss in die wirtschaft gehen und ingenieure? nein, absolut nicht, die verdienen vielleicht gut oder besser. aber auf dem niveau eines akademischen abschlusses würde ich nicht sagen, dass es überdurchschnittlich ist. sowas wie BWLer, aus denen sich manager und anderer rotz mal entwickelt, die sahnen das ganze geld ein (und juristen, mediziner, die in mathe und leider oft auch in ihrem fach absolute nieten sind!). und zwar verdienen die das geld zu unrecht! denn weder sind die hochqualifiziert, haben mehr hirnschmalz noch ist deren tätigkeit besonders anspruchsvoller! das könnte auch von jedem technischstudierten nach kurzer einarbeitung (und nicht jahrelangem studium) geleistet werden. wenn ich da nur daran denke, womit die studenten der wirtschaftswissenschaften bei uns im fachbereich Physik/Mathematik ankommen und womit sie einfach schon überfordert sind... klar, da kommen diese dann gerne zu uns... und in der arbeitswelt sind die es, die unser gehalt bestimmen. eine frechheit! aber zum glück will ich eh in der forschung bleiben. :)
 
@larusso: Also die Mathematiker und Informatiker die ich kenne verdienen teilweise mehr als doppelt so viel wie ich (ebenfalls Akademiker mit sehr gutem Abschluss, weder BWL/Jura/Medizin noch Naturwissenschaftler) und können sich die Arbeitgeber praktisch frei aussuchen. Aber ich gönn es ihnen auch, wer sich freiwillig mit so etwas beschäftigt hat sich das Schmerzensgeld m.E. redlich verdient :)
 
@nicknicknick: Was Mathematiker betrifft, kann ich dir recht geben. die verdienen schon gut. das selbe gilt für Physiker. aber diese beiden Disziplinen spiegeln ja nicht den gesamten Bereich des naturwissenschaftlichen gebietes wieder. und dann fehlt da immer noch das ingenieurwesen. Informatiker, ich weiß nicht. da gibt es solche und solche. aber insgesamt, ist der mathematisch-naturwissenschaftliche und Ingenieurs-teil bezogen auf leistungen, wert für die gesellschaft, forderungen usw. nicht so gut bezahlt, wie die anderen. man muss die leistungen usw. einfach mal in relation zu den anderen bereichen setzen. warum sollten diese dann mehr oder überhaupt so viel bekommen?! nur weil sie studiert haben. dann muss ein mathematiker und physiker nochmal das doppelte bekommen! BWL/Jura/Medizin, in keinem dieser bereiche finde ich solch hohe Gehälter gerechtfertigt! ein Ingenieur und eben teilweise Informatiker kriegen da doch zu wenig. Und ich finde auch, dass ein Mathematiker bzw. Physiker gut entlohnt werden sollte. Aber wir "tun uns das ja nicht an". Es ist gar nicht so schwer und blöd. im gegenteil. ;) ich sehe das nicht im geringsten als Schmerzensgeld. :D Es sollte schmerzensgeld schon eher dafür geben, dass menschen, die gar nicht so hoch anzusiedeln sind (BWL usw.), mehr verdienen, als andere, die zumindest meiner meinung nach mehr gefordert wurden und werden. und letztlich auch einen größeren Mehrwert für die Gesellschaft bedeuten. und ich nehme da bewusst mediziner nicht raus. ;)
 
@nicknicknick: ich glaube mein eigentlicher gedanke wurde noch nicht so klar. :D also natürlich verdienen diese schon nicht so schlecht. aber mal bezogen auf dem, was sie leisten müssen, verdient man da meiner meinung nach zu wenig. wenn man sich dann noch die Gehälter im bereich BWL/Jura/medizin usw. anschaut und sieht, dass sie oft das gleiche oder mehr verdienen, dann sehe ich das nicht gerechtfertigt, da weder das Studium, noch deren letztendliche tätigkeit irgendwie vergleichbar oder anspruchsvoller ist. bedeutsamer für unsere gesellschaft sind sowieso die mathematisch-natüriwssenschaftlichen Bereiche zusammen mit dem ingenieurswesen.
 
@larusso: Naja so pauschal würde ich das nicht sagen. Ich hatte mal eine Freundin die Medizin studiert hat und was die da lernen musste, verknüpft mit der unfassbaren Verantwortung für Menschenleben wenn man irgendeine Kleinigkeit nicht richtig beherrscht (sie ist Kinderchirurgin aus Leidenschaft)... da ist eine gute Bezahlung IMO schon gerechtfertigt. Zumal die Jahre als Assistenzarzt miserabel bezahlt werden, vor allem wenn man die Arbeitsbedingungen (Schichtarbeit und Bereitschaftsdienst) berücksichtigt. Bei den BWLern gibt es solche und solche. Viele kommen natürlich über Vitamin B oder Schaumschlägerei an ihre gutbezahlten Posten, aber ich kenne auch Gegenbeispiele die als Einzelpersonen mit Verhandlungsgeschick, vorausschauender Kalkulation und rund-um-die-Uhr-Einsatz auf einmal Millionenumsätze generieren, von denen wiederum die ganze Firma profitiert. Alles in allem brauchen sich weder die einen noch die anderen beschweren. Es gibt ganz andere Gruppen die gesellschaftlich nützliche, harte Arbeit leisten (z.B. Sozialarbeiter, Kindergärtner, Pflegekräfte usw.) und miserabel bezahlt werden. Ob wir als Akademiker 30.000 oder 60.000 im Jahr verdienen ist da doch vergleichsweise nebensächlich :)
 
@nicknicknick: klar, pauschalisieren wollte ich es explizit ja auch nicht (manchmal bin ich zu faul dazuzuschreiben, dass es ja auch noch dies und jenes gibt. wird bei mir ja auch so schon lang genug :D). nur wenn ich mir das ganze unterm strich anschaue, dann sehe ich da große Makel. im bereich medizin gebe ich dir z.b. mit deiner freundin recht. da kann man wegen der komplexität schnell fehler machen. und wegen der verantwortung sind da fehler schwerwiegend. es ist aber leider in vielen fällen auch so, dass Mediziner (gerade im studium) lernen, lernen, lernen, dann das schnell gelernte schnell ausspucken, nur um es wieder schnell zu verlernen/vergessen und wieder was neues zu "lernen". und was kommt am ende raus? menschen, die in keinen bereichen zu gebrauchen sind (ja auch wieder etwas zu harsch formuliert, aber warum wird sowas mit ähnlich hohem oder höheren gehalt honoriert?! nicht überall ist die verantwortung soo groß). dann gibt es viele im berufsleben, die vielleicht anfangs noch das tolle ideal hatten, menschen zu helfen, am ende aber nur noch in eine routinearbeit ohne elan verfallen. und zu BWL. Verhandlungsgeschick hin oder her. dass sind doch auch nur bestimmte Mechanismen, die angesprochen werden müssen. Sympathie spielt da eine sehr große rolle. dafür brauch ich kein Studium. vorausschauende Kalkulationen, da kann jeder, der was ordentliches gelernt hat, schnell eingearbeitet werden oder kann es auch selbstständig. das ergebnis wäre mindestens genauso gut. ;) und rund-um-die-uhr-einsatz, da muss man auch kein bestimmtes fach studiert haben. wo ich dir im bereich medizin noch recht geben kann, geht es im bereich wirtschaft nicht mehr. :P diese sind wirklich durch jeden austauschbar. naja, man sollte evtl. bei Verhandlungen noch sympathisch rüberkommen... aber gerade bei verhandlungen sehe ich keine große Leistung. egal wie viel gelder später für die firma rausspringen. in sowas kann man fast jeden bloß einüben, dann gib ihm vielleicht noch paar Jährchen für die Erfahrung und schwups, hast du schon was brauchbares. wobei bei verhandlungen die andere Seite ja nie berechenbar ist. es hätte also bei gegebenem Verhandlungspartner seitens eigener Firma immer anders ausgehen können. und das soll dann leistung sein? die auhc noch so hoch bezahlt werden soll? die anderen arbeitsgruppen, die du angesprchen hast, sind natürlich nochmal ein eigener großer fall. aber ich glaub mein kommentar ist schon lang genug. :D
 
@nicknicknick: Ah, deswegen hat Frau Merkel Physik studiert!
 
Was will man von der heranwachsenden "Ey alter, isch habe voll krasse 3er bmwöööö" Generation auch erwarten ?
 
@citrix no.3: heyy mach mal Bild
 
@citrix no.3: ich wusste nicht, wie ich's ausdrücken sollte, aber du triffst den Nagel auf den Kopf
 
@citrix no.3: Isch hab aber auch Boxhandschuh und Rosenkranz in meine voll krasse 3er an die Spiegel hängen.
 
@Paradise: Eyyy konkreeeeet allér allér ... hassu schon viele chaya's klaagemacht damit ?
 
@citrix no.3: Bin die größte Stecher in die Region. Mit meine Gucci Gürtel in die Hose und die BMW Schlüssel auf die Theke Schlepp ich jede Chicka ab. Cause: imsogangsta.org
 
@Paradise: Und Mama hat drei Putzstellen, damit ich BMW fahren kann :D
 
@citrix no.3: Zieh bitte nicht den 3er BMW durch den Kakao. Wir müssen dabei beachten, dass diese von dir angedeuteten Personengruppen allerbestens E46 fahren, i.d.R. aber dann doch E36. E90 und F30 können da nichts für und sind wunderbare Autos :)
 
Aber zuvor muss erst noch der Sexualkundeunterricht verbessert werden (durch lebensnahen Unterricht?), sonst sterben die Deutschen aus - egal wie hoch das Bildungsniveau ist. Naja, wer noch 1 und 1 zusammenzählen kann, der weiß wie die optimale Formel für die deutschen Unternehmer wirklich lautet. Nämlich: Dumme deutsche Bevölkerung (Vorwand) berechtigt zum Import sehr gut ausgebildeter und vor allem billigen(!) Arbeitskräften aus dem Ausland = enorme Kostenersparnis, weil man selber keine Investitionen in die Bildung machen muss.
 
@noComment: Sexualkundeunterricht verbessern? Das ist doch das schlimme das die heute mit 13/14 schon ständig mit anderen rummachen obwohl sie selbst Geistig noch gar nicht ihre eigene Entwicklung abgeschlossen haben. Wie soll so jemand später eine normale Beziehung führen. Ehen könnte man heute genauso gut auf 1 Jahr ausstellen und dann verlängern wenn erforderlich.
 
@Paradise: Dann halt Sexualkunde ergänzend zum Matheunterricht: 1+1=3. Ich denke dass heutzutage die unterschiedlichen Arbeitszeiten von Mann und Frau (einschließlich Schicht- und Wochenendarbeit) für Beziehungen und das Familienleben schädlicher sind. Merkt man doch schon jetzt bei Kindern die teilweise alleine auf sich gestellt aufwachsen, dass ihre schulischen Leistungen verbesserungswürdig sind, weil sie zuhause niemand zum Lernen anhält.
 
Oh ja Mathe katastrophal. diese Erkenntnis zieht sich doch auch durch die Politik, bis in die Wirtschaft. Oder wieso werden permanent alle Prestigeprojekte Deutschlands viel teurer als berechnet? oder wieso werden in den Banken weltweit so viel Gelder verheizt? da kann auch keiner 1 und 1 zusammenzählen... vom Pädagogendefizit will ich gar nicht erst reden, die Kinder von heute sind die Lehrer von morgen... und wenn die Kinder schon dumm sind, sind die Lehrer???
 
@Rikibu: waas?! da kann keiner 1 und 1 zusammenzählen?! kann nciht sein. hier, weiter unten hat jemand diesen link schon gebracht. politiker können sehr wohl und auch sehr selbstbewusst 1 und 1 zusammenzählen. :D
www.youtube.com/watch?v=426pHB4Ga8U
 
In meiner Klasse kommt bei jedem neuen Thema immer die Frage: Und wozu brauchen wir das Später?

Die Lehrerin weiß es auch nicht und die Textaufgaben im Buch tragen auch nicht dazu bei Lebensnahe Beispiele zu vermitteln.
 
@Qvieo: genau... die Textaufgaben sollten aktueller sein. Ein Amokläufer hat 3 Handfeuerwaffen und 5 Handgranaten. Frage: Wieviele Sportlehrer sind in der Turnhalle?
 
@Rikibu:
Wieviele Sportlehrer waren in der Turnhalle und wie alt war der Direktor?
 
Besonders interessant: wenn sich Leute für kaufmännische Berufe bewerben aber ne 4 oder 5 in Mathe haben oO
 
@Stefan_der_held: Ich bin Weltmeister der Zahlendreher daß man manchmal echt meinen könnte daß ich Dyslexie oder sowas hätte, aber selbst ich habe mal aus lauter Verzweiflung im Bereich Entgeltabrechnung gearbeitet... und meist besser als die Leute die es eigentlich gelernt haben sollten. Es ist wirklich traurig wenn man miterleben muß was angebliche Fachkräfte den ganzen Tag verzapfen.
 
@Johnny Cache: Dyskalkulie ;)
 
@Stefan_der_held: Oder der Schulabgänger der Schreiner werden will und bei der Frage wie viel mm sind 100 cm nur antwortet: ähhhh
 
Ich muss zugeben, dass ich bei der Kettenregel erstmal nachschauen musste um sie anzuwenden, aber l'Hospital war mir noch geläufig.
 
Diagramme werden besonders in den Chefetagen immer vollkommen anders interpretiert als es eigentlich sein sollte. Aber wie heißt es doch so schön? "Die Statistik ist wie eine Laterne im Hafen. Sie dient dem betrunkenen Seemann mehr zum Halt als zur Erleuchtung." - Hermann Josef Abs
 
@Johnny Cache: Ja ja, das mit den Diaphragmen ist so ne Sache :-)
 
@Paradise: Genau. Die können sie sich sonstwo hinstecken. ;)
 
@Johnny Cache: lol
 
Ist ja kein Wunder. Die Bis zur 10. Klasse schaffen die meisten Lehrer es kaum den Lehrplan in Mathe zu schaffen. Dazu kommt die letzten Jahre noch ein Aufkeimen des Gesamtschulkonzepts und eine geplante weitere Verschmelzung der drei Schulformen und eine Integration von Sonder und Förderschülern in normale Klassen. Das bremst alles aus. Soll heißen, das Wichtigste wird nicht mal bis zur 10. Klasse vermittelt und danach blieben früher noch drei Jahre für höhere Mathematik. In den drei Jahren konnten nicht mal alle großen Themen abgedeckt werden, es wurden nur einzelne Themen in jedem Jahrgang ausgewählt auf die man sich konzentrierte und die anderen komplett weggelassen oder nur mal kurz eine Woche die Grundlagen vermittelt um einen Eindruck davon zu kriegen. Drei Jahre für diesen Stoff waren einfach viel zu wenig, egal ob LK oder Grundkurs. Und jetzt sind es nur noch 2 Jahre. Wie soll das gehen? Das deutsche Schulsystem ist einfach Schrott und je mehr da geändert wird, desto schlimmer wird es. Anstatt ein Jahr zu streichen und die Schulformen zu verschmelzen, hätten sie lieber ein Jahr dranhängen und eine Schulform dazu nehmen sollen.
 
@markox: also ich würde definitiv nicht von höherer mathematik in der schule reden. also ich meine auch früher gab es in den letzten drei jahren der oberstufe bis zum abitur keine höhere mathematik! diese mathematik (die echte bzw. reine mathemaik, nicht das rechnen) gibt es wirklich nur in der Uni mit entsprechendem fach. also nur in Mathe und Physik. wie mein mathelehrer im abi damals mal sagte, "was wir hier machen ist nicht mathematik, sondern rechnen auf hohem niveau." da mag er in gewisser weise teilweise recht haben. in der schule ist es tatsächlich nur rechnen! aber ich habe in der uni nicht nur die höhere mathematik kennengelernt, sondern auch in anderen vorlesungen mathematisches vorgehen auf hohem niveau (das etwas ungenau und einfach gesprochen mal "rechnen" genannt werden soll). verglichen mit dem "rechnen auf hohem niveau" in der schule, war das in der schule einfach nicht damit vergleichbar. also in der schule gibt es so gut wie keine mathematik, sondern nur rechnen. und was im artikel steht, -es gäbe keine lebensnahe mathematik in der schule, sondern nur rechenprozesse-, so muss ich sagen, dass die genannten problemstellungen im artikel auch absolut keine mathematischen sind, sondern "lebensnahe" probleme. und diese werden dann eben mit "hohem" rechnerischen aufwand und mit sehr geringem einsatz von mathematik gelöst.
 
Naja ich muss selbst zugeben das ich in Mathe schlecht bin bzw in dem Mathe das ich für mein Leben nicht brauche in dem bin ich schlecht
 
@wezzy01: offensichtlich war deutsch auch nicht deine stärke!... den satz (oder was ist das bei dir jetzt??) muss man ja zehn mal durchlesen, bis man sich die fehlenden informationen selbst dazugedichtet hat!...
 
@larusso: Ganz links auf deiner Tastatur, exakt über der Taste mit Aufdruck "STRG" (oder auch Ctrl) befindet sich eine Taste mit einem Pfeil nach oben. Damit machst du solch wunderschön magische GROßBUCHSTABEN. Wenn du schon Leute darauf hinweist, ihr Deutsch sei schlecht. "!..."
 
@d1ps3t: okay, dann erklär mir doch noch, was an meinem kommentar jetzt schwierig zu lesen ist, wenn man alles klein schreibt! ich glaube kaum, dass meiner so schwierig zu lesen ist, wie ein text, bei dem komplett die satzzeichen fehlen. und nur diese sind für das verständnis relevant. zudem sind wir hier nicht im geschäftlichen umfeld, dass wir 100% korrekt schreiben müssten. dass dürfte im internet doch wohl auch so langsam bekannt sein. und schlussendlich gings mir um das verstehen! und da muss man meinen kommentar eben nicht 10 mal durchlesen, bis man verstanden hat, was gemeint war!
 
Es würde ja schon reichen, wenn alle Fehlerfrei sprechen und schreiben könnten. Da dies jedoch nicht mal im Fernsehen passiert, ist das schon ein Armutszeugnis. Ich sage dazu einfach nur armes Deutschland.
Österreicher müsste man(n) eben sein ;-P
 
@Austria: Rechtschreibung ist (relativ) hupe. Sprache ist dazu da dem Anderen mitzuteilen was man sagen will. Wenn irgendein Berliner Sesselfurzer die Rechtschreibung mal eben "reformieren" kann weil sie ihm nicht mehr gefällt kann ich auch so schreiben wie ich will. :<
 
@Aerith: Rechtschreibung ist hupe? So so, dann frage ich mich wie man noch wissen soll was der andere einem mitteilen will wenn es keinen Standard gibt. Das ist wohl der Grund warum ich heutzutage im Web alles 5 mal lesen und raten muss was für Wörter gemeint sind.
 
@Paradise: Nein Rechtschreibung ist nicht hupe, sie nur nicht wohldefiniert. Es gibt in der gesprochenen Sprache keinen Unterschied zwischen "das" und "dass", warum aber in der geschriebenen Sprache? da ist Mathe (und besonders dieser Rechentest) unkomplizierter.
 
@Paradise: Natürlich, wenn die Sprachfähigkeit/Schriftsprache so schlecht ist das man den Sinn nicht mehr mitbekommt hast du Recht. Aber bei den ganzen Feinheiten, wie zb das und dass (gutes Beispiel, Xar!), oder dem deutschen "Großschreibwahn" (Den Begriff hab ich von meinem Englischlehrer) ists wirklich egal. || Nur so als Randbemerkung: Ich hatte IMMER eine 5 im Elementarbereich, also Orthographie. Studiert hab ich trotzdem und meine Protokolle konnte auch jeder Dozent verstehen. Daher: WAYNE™ Rechtschreibung (In Maßen)
 
@Aerith: das und dass - ja. Aber ich finde es anstrengend zu lesen, wenn nach einem Punkt der nächste Satz klein anfängt und alles klein geschrieben wird.
 
@Paradise: Hmm. Ich nicht. Aber ich lese viele englische Texte, drum bin ichs vermutlich inzwischen einfach gewöhnt. Wenn die ganzen großgeschriebenen Nomen wegfallen merkt man Satzanfänge auch ned mehr wirklich. Zumal der . ja ein eindeutiges Zeichen ist, kp warum man dann ein zusätzliches braucht indem man das nächste Wort groß schreibt. Viel nerviger isses das ich meine englischen Texte immer gegenlesen muß weil meine Gewohnheit auch englische Nomen oft groß schreibt. ^^
 
@Aerith: Ich lese eigentlich schon fast mehr Englisch als Deutsch und da werden die Sätze auch groß begonnen :-)
 
@Austria: Niemand schreibt fehlerfrei (meine Korrekturen heute sprechen für sich oder eher gegen mich :)) und jeder Mensch hat seine Spracheigenheiten. Menschen die versuchen sich immer perfekt zu artikulieren erkennt man oftmals daran dass sie öfters als andere immer wiederholende Satzbausteine verwenden.
 
Bwahaha echt lächerlich wie die Deutschen bei sonem selbsterklärendem Kram abschiffen. Vor allem das auslesen aus nem Diagramm.. ich meine WTF?! 29/29 richtig beantwortet.
 
@Aerith: *so einem - "abschiffen" - ich missachte meine Generation immer mehr.
 
@d1ps3t: Ich hab dich auch voll krass lieb altaah! *duck*
 
@d1ps3t: Kommt aus der Seefahrt -> auf gelder, die auf abgeschiffte oder abzuschiffende güter geliehen werden, mag der geber zum vollen versichern lassen :-)
 
Unsere Politiker gehen mit ein guten Beispiel voran: https://www.youtube.com/watch?v=426pHB4Ga8U
 
@Xelos: Haha. :D
 
Dass so etwas immer so dramatisiert werden muss. Es macht einen sehr großen Unterschied, ob sich jemand verrechnet, oder ob er nicht weiß was er rechnen soll. Der Test macht da aber keinen Unterschied.
 
@Valfar: da gebe ich dir unbedingt recht! und das ist doch das grundsätzliche problem von Tests und ihrer bewertung/korrektur mit anschließender note! darüber macht sich keiner dieser tollen pädagogen gedanken... wofür ich aber immer noch selbst in der uni haufenweise punkte abgezogen bekomme, ist einfach nur lächerlich! manchmal sollte man sich als Korrektur klar machen, was der Test eigentlich testen soll! und nicht, was dort durch teils sehr offensichtliche duseligkeitsfehler einfach grad mal falsch gemacht worden ist! mal ein plakatives beispiel: wenn ein lehrer eine aufgabe zum pythagoras stellt und im prinzip testen will, dass der schüler diesen kennt und mit diesem rechnen bzw. diesen anwenden kann, dann kann er doch nicht ernsthaft punkte dafür abziehen, dass man in einem term (z.b. a^2) beispielsweise das quadrieren vergessen hat (erst recht, wenn man diesen satz vorher allgemein korrekt hingeschrieben hat!)! das zeigt doch nicht im geringsten, dass der schüler diesen nicht verstanden hätte oder damit keine probleme lösen kann! er hat lediglich das quadrieren vergessen. und wenn man dann irgendwann mal früher im schul-leben (oder Uni-leben) einen test durchlaufen musste, der nur geprüft hat, dass man quadrieren kann (und diesen offensichtlich bestanden hat. bezogen auf die uni werden natürlich andere dinge geprüft), dann kann man in dem aktuellen test doch niemanden wieder punkte dafür abziehen, dass man das quadrieren vergessen hat! man will mit dem neuen test doch inzwischen was neues prüfen und nicht wieder das alte! das ist alles einfach nur lächerlich schlecht konzipiert! und so ist dann auch oft die meinung derer, die am korrekturstift sitzen...
 
@larusso: Kommt auf den Lehrer an. Im Englisch Diktat wurde der Weihnachtsmann diktiert. Meinen Christmasman fand er zwar lustig, hat ihn aber nicht als Fehler gesehen. Mein Lkawe (LKW) in der dritten Klasse wurde allerdings nicht akzeptiert *lach
 
@Paradise: Lkawe ist gut. :D ich hab damals in der grundschule im diktat auch manchmal mehrere Möglichkeiten offen gelassen bzw. hingeschrieben. und zwar mit der Absicht, dass sich meine lehrerin doch bitte das korrekte davon raussuchen soll. :D hab aber nie die punkte dafür bekommen... :D
 
@larusso: Wissen ( Grundlagen ) wird durch Test aber auch immer wieder abgefragt und wenn dann auf das Quartieren von deiner Seite aus verzichtet wird, kann der Prüfer nicht sagen ob du es übersehen, vergessen oder schlicht nicht mehr kannst unterscheiden. Ergo nur weil ich mal wusste das man Affe mit 2 f schreibt, heißt das nicht das ich es nie wieder machen muss. ;)
 
@Der-Magister: schön, und was ist an meiner ausführung jetzt bitte falsch?! wie bringst du das damit in Einklang?! bzw. untergräbt dein argument jetzt meins?!? ich denke, da zieht mein argument doch wohl etwas mehr. denn warum sonst erstellt man tests, die doch im jeweiligen test etwas bestimmtes testen?! nur um etwas, das schon getestet wurde nochmal zu testen?? das ergibt doch keinen sinn! und es ist in dem fall egal, ob der korrekteur nicht unterscheiden kann, ob man es nur übersehen, vergessen oder nicht mehr kann! denn tests sollten aufeinander aufgebaut und abgestimmt sein. also hat der prüfer so heranzugehen, dass er mit dem test auch nur das testet bzw. prüft und bewertet, was zu testen war! das bedeutet dann, dass eben die dinge, die getestet wurden, auch als gegeben angenommen werden. denn sonst, wie ich schon schrieb, spiegeln die noten nicht im geringsten die fähigkeiten wieder! oder etwa doch?!... dann würd ich dazu aber noch gerne eine erklärung haben! und zum punkt wissen: ich rede nicht von wissen, sondern um Fähigkeiten. darum gehts zumindest in Mathe/physik. erdkunde oder Geschichte usw., ja da kommts auf das wissen an. davon rede ich aber nicht. denn das wissen im fall pythagoras wurde einmal geprüft. warum dann jedes andere mal nochmal?! weil ich es dann auch noch wissen muss? gut, und warum sollte das dann in die Bewertung eingehen, wenn man doch eigentlich auf Quantenmechanik geprüft wird?! total sinnlos! wenn das unbdeingt einer haben und wissen will, dann solls eben ein wiederholungsfest geben, der sowas separat prüft! aber warum macht das keiner? richtig, weils sinnlos ist! soweit haben die herr pädagogen wohl gedacht... EDIT: und wenn du dir mein beispiel etwas genauer durchgelesen hättest, dann hättest du gesehen, dass ich geschrieben habe, dass man z.b. den satz von Pythagoras vorher noch allgemein korrekt hingeschrieben hat und nur dann bei der Ausführung z.b. das quadrieren vergessen wurde. wie kann also der prüfer hier sagen, dass der Prüfling es nicht mehr kann, wenn man doch die korrekte formel allgemein vorher nochmal hingeschrieben hat?! das ist lächerlich! mir selbst schon so oft passiert und da kann mir kein prüfer der welt sagen, dass er so nicht entscheiden könne, ob ich es kann und verstanden hab oder nicht und ob es nur ein flüchtigkeitsfehler war!
 
@larusso: du sagst nichts anderes als, nur weil du schon mal einen Keller gebaut hast für ein Haus brauchst du es nie wieder tun. Was nutzt es wenn du a²+b²=c² drauf hast es aber dann nicht mir Zahlenwerte umsetzen kannst. Jede Prüfung setzt nun mal auf das was geprüft wurde auf. Und da kannst du jetzt solange du möchtest gegen angehen, dass ändert aber nichts an der Tatsache das es nun mal so ist. Genau deine Einstellung ist es warum heute nur noch für eine Prüfung gelernt wird, aber nicht für das Wissen/Allgemeinbildung an sich.
 
@Der-Magister: entweder verstehst du nicht was ich meine oder ich versteh nicht was du meinst. wie ist das denn jetzt mit meinen ausführungen in einklang bzw. nicht in einklang zu bringen?! du sagst doch nur, dass man früher gelerntes eben noch wissen muss. so, dagegen hab ich nicht im geringsten was gesagt. ich habe im "EDIT"-teil nochmal auf ein ganz gewisses problem hingewiesen, an dem man eigentlich ganz gut sehen kann, welche art von korrekturen ich hier im besonderen kritisiere. darauf gehst du überhaupt nicht ein!... wie ist denn nun ein "man muss es trotzdem noch wissen" (wogegen ich nichts sage!) jetzt mit diesem beispiel nicht in einklang zu bringen?! wenn ich dafür andere terme doch korrekt behandle, dann kann mir doch auch hier wieder niemand vorwerfen, ich könne nicht mit zahlenwerten und deren umsetzung umgehen! so eine aufgabe ist im allgemeinen länger, also kann man an anderen teilaufgaben sehen, ob dort das selbe prinzip immer und immer wieder falsch gemacht worden ist oder nicht. des weiteren besteht ein test aus mehreren ganzheitlichen aufgaben. und wenn dort ein umsetzen in zahlenwerten z.b. in der PQ-formel wieder korrekt gemacht wurde, was ist dann an meiner kritik falsch?! dass du mir mit meiner einstellung vorwirfst, dass diese dazu führt, man würde nur noch für die prüfung lernen und nicht fürs leben bzw. wissen etc., zeigt mir doch, dass du mich falsch verstanden hast. oder, dass du keinerlei probleme bei tests und deren bewertung siehst. aber die sind definitiv da! bildung ist meiner meinung nach das wichtigste im leben! wie nachlässig und fahrlässig damit umgegangen wird, zeigt hoffentlich nicht nur meine kritik, sondern die herrschende bildung in D selbst! EDIT: außerdem machst du den fehler, dass du den test mit der realität gleichsetzt! ein test ist, wie ich eben schon schrieb, eine andere situation, als im späteren Alltag. einen keller einmal gebaut zu haben im berufsalltag ist was anderes, als danach geprüft zu werden!
 
@Der-Magister: außerdem machst du den fehler, dass du den test mit der realität gleichsetzt! ein test ist, wie ich nun schon schrieb, eine andere situation, als im späteren Alltag. einen keller einmal gebaut zu haben im berufsalltag ist was anderes, als danach geprüft zu werden!
 
@Aerith: Jein... Wenn man nur einen Beistrich anders setzt ergibt das ganze schon wieder einen ganz anderen Sinn.

Beispiel:

Die Hochzeit ist geplatzt: Er wollte sie nicht.
Die Hochzeit ist geplatzt: Er wollte, sie nicht.

@ Valfar: Ob sich nun jemand verrechnet und damit einen Fehler macht oder es einfach nicht weis, das macht doch keinen Unterschied...

Die richtige Antwort fehlt bei beidem,....
 
@Austria: und was sagt dann die fehlende richtige antwort über den prüfling aus?! nichts, richtig! man macht es sich mit einer solchen meinung und korrektur sehr einfach! zu einfach! und dann bekommt man eine "entsprechende" note, die über die fähigkeiten des prüflings bestimmen soll. daran orientiert sich lächerlicherweise auch noch eine ganze Gesellschaft bis hin zur bewertung der qualifikation und eignung für einen arbeitsplatz. es wird also nur auf die note geschaut, die nichts über einen aussagen muss und die note ist trotzdem das, was der höchsten priorität zugemessen wird. da geht doch ganz arg was schief!...
 
@Austria: ob sich einer verrechnet oder nicht oder nicht weiß was er zu rechnen hat macht imo schon einen großen Unterschied. Fall 1: das logische herangehen ist richtig, der Fehler passiert durch Flüchtigkeitsfehler, Zahlendreher, verdrehte Logik im falschen zusammenhang. Fall 2: die Basis der logischen Denkweise fehlt - das Handwerkszeug zum Verständnis des Problems fehlt - ergo: eine viel eklatantere Lücke entsteht. Das passiert, wenn wie in Deutschland mittlerweile üblich, viel zu viel Stoff oberflächlich durchgepeitscht wird, ohne das strukturierte Lernen lernen zu vermitteln. Richtig lustig wirds, wenn fachübergreifend Sachverhalte kombiniert werden müssen. Die Kinder von heute (erfahrung familienumfeld, 13 jahre alter knirps und dessen schulfreund der zu besuch war) wissen nur reflexartiges Faktenwissen, das aber nicht ausreicht um eigene Schlussfolgerungen zu ziehen, erst recht nicht fachübergreifend, wenn es darum geht logische Sachen in anderen Fächern abzuleiten.
 
@Austria: Es macht einen großen Unterschied, wenn man aus dem Ergebnis irgendwelche Schlüsse ziehen will. Einer meiner Profs hatte letztens in einer Rechnung 10^5 - 1 =9999 geschrieben. Nicht, weil er die Rechnung nicht konnte, sondern weil er schlicht einen Fehler gemacht hat. Es gibt natürlich Situationen, da zählt nur richtig oder falsch. Aber wenn man so einen Test macht um mathematisches Können zu beurteilen muss man einen Unterschied zwischen "hat sich verrechnet"/"hat Flüchtigkeitsfehler gemacht" und "versteht die Aufgabe nicht"/"weiß nicht wie Dreisatz geht" machen. Letzteres ist eine Bildungslücke, ersteres nicht.
 
spart nur weiter an der bildung dann wird es sicher besser :)
 
@gast27: klar, dann hat die wirtschaft wieder gründe löhne zu senken - aber dann sagen sie sich, die deutschen sind uns zu blöd, wir nehmen aussengeländer....die sind noch billiger, aber dafür schlauer als die deutschen, aber dumm genug um bei uns für nen hungerlohn (der bei denen inner heimat jedoch königlich hoch ist) zu arbeiten
 
@larusso: Das kommt eben immer auch auf den Arbeitsplatz drauf an. Wer z.B. bei Mc Donalds arbeitet brauch ja nicht wissen wie viel Farbe man für einen Raum zum ausmalen brauch, ein Maler dagegen schon...
Genauso wie ein Abteilungsleiter sich ausrechnen können muss wie viele z.B.: Smartphones er verkaufen muss damit er einen Mitarbeiter mehr anstellen kann,..
 
@Austria: ich empfehle dir den blauen pfeil zu nutzen. ;)
ich nehm an, du beziehst dich auf meine aussage, dass die note darüber entscheidet, wie man auf eine gewisse anstellung in der arbeitswelt bewertet wird? soweit wollte ich mit meiner aussage noch gar nicht gehen. das problem, dass ich zunächst ansprechen wollte ist, dass man eine schlechte benotung erhalten kann, obwohl man das gefordete eben doch kann. trotzdem erhält man eine "entsprechende" note und wird danach beurteilt. es sieht nunmal so aus, dass wenn man eine 3 in mathe hat, eben gerade doch genauso gut sein kann, wie einer, der eine 1 hat. und trotzdem wird man nur auf dem niveau eines 3er schülers eingestuft. und dabei gibt es 3er schüler, die in der lage sind transferaufgaben korrekt zu lösen und andere 3er schüler, die verdientermaßen 3er schüler sind, die eben nicht die transferaufgaben lösen können! wie erklärt man sich sowas?! wie kann man nur diese in einen topf werfen?!... das ist der fehler, den ich anprangere! ob eine arbeitskraft nun gewisse rechenfertigkeiten haben muss, wie ein maler oder abteilungsleiter, ist doch eine ganz andere frage. da ist die fragestellung doch eher, ob mathe bzw. rechnen zur allgemeinbildung gehört. und da sage ich, dass es abslout dazu gehört! bezogen auf die von dir genannten beispiele, wären die rechenfertigkeiten dann aber eher wieder irrelevant. da würde eine benotung wie sie heute stattfindet beim abteilungsleiter und maler problematisch werden. rein hypothetisch angenommen, ich wollte mich also als maler bewerben und man bräuchte dafür z.b. eine 1 in mathe. jetzt habe ich ja schon geschildert, wie man auf eine 3 gestuft werden kann, obwohl meine fähigkeiten definitiv die selben sind, wie die eines 1er schülers. ich will mich aber trotzdem als maler bewerben, weil ich davon überzeugt bin, dass ich das zeug dazu habe. wie werde ich dann wohl bewertet werden vom ach so schlauen personalmanager, der nur auf die noten schaut?!...
 
@larusso: Aber ein Flüchtigkeitsfehler schleicht sich ja nicht bei jedem Test auf das ganze Jahr auf zig Aufgaben ein, somit ist 1 Flüchtigkeitsfehler bei einem Test ja nicht schlimm.... Sich wiederholende Fehler allerdings schon,....

Bezüglich Arbeitswelt wird ja nicht nur nach Noten ein Job vergeben, sondern es gibt ja auch ein Bewerbungsgespräch, denn es gibt ja auch welche die den Stoff in der Schule auswendig lernen und dort gute Noten haben aber im alltäglichen Leben einfach nix gebacken bekommen....
Das ist wiederum das gute hier in Österreich dass die bei ner Jobvergabe eigentlich nicht wirklich in die Bewerbungsmappe schauen, sondern dich länger bei einem Bewerbungsgespräch beobachten und dir Fragen stellen die für den Job wichtig sind.
 
@Austria: nun bei mir schleichen sich in so gut wie jeder aufgabe duseligkeitsfehler ein. das liegt zum einen daran, dass ich generell mal eben flüchtigkeitsfehler mache, aber auch daran, dass ich mich in den Prüfungen zu sehr unter druck fühle. das fördert nicht gerade einen klaren kopf, den man aber sehr wohl im späteren Berufsalltag haben wird (eine prüfungssituation ist eben doch was anderes). andere menschen sind da anders, ich weiß. aber ich sprech aus eigener Erfahrung. nur ein solcher fehler wäre in der tat nicht schlimm. aber das sind andere Ausmaße. ;) für wiederholende Fehler geben manche lehrer doch auch fehler auf wiederholungsfehler. warum nochmal mit punktabzug bestrafen, wenn eben _eine_ ganz bestimmte Sache immer wieder falsch gemacht wurde (egal ob durch Flüchtigkeitsfehler, ja auch immer wieder falsch gemachte dinge gehören dazu, da man gerne mal in so einer prüfungssituation in einer denkschiene verbleibt; oder durch nicht verstandene Prinzipien etc.)?! das mit dem "nur auf noten schauen" war von mir schon etwas überspitzt dargestellt. natürlich kommt es auch noch auf andere dinge wie das vorstellungsgespräch an. wobei hier leider auch das auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit eher zur arbeitsstelle verhilft, als tatsächliche Fähigkeiten! die kann man doch auch nicht in einem Gespräch herausfiltern. das soll aber nicht bedeuten, dass man Bewerber stattdessen verschiedene Etappen durchlaufen sollte. das ist für mich nur eine pure Frechheit! aber wir leben heute doch generell in einer Leistungsgesellschaft, die meiner meinung nach für die Bewertung dieser leistung völlig falsch herangeht. vielleicht schaut man im bewerbungsgespräch nicht mehr in die mappe und die Noten. aber trotzdem kann durchaus eine vorsortierung stattgefunden haben, sodass im gespräch eben nur noch die in der engeren wahl sitzen, die auch die entsprechenden noten mitbringen. mit der Wichtigkeit der Noten kann es natürlich hier und da auch mal variieren. insgesamt sehe ich da aber schwarz.
 
@Rikibu: Welcher normal denkende Mensch geht wenn er einen Spitzenlohn hat, ins Ausland um weniger arbeiten?!?
 
"kann die Hälfte der Deutschen aber nicht einmal problemlos ausrechnen, wie viele Eimer Farbe sie zum Streichen eines vorgegebenen Kellerraums braucht."

unsachliche Argumentation: Das kann natürlich auch so keiner, weil sämtliche Eingabevariablen fehlen. Man muss wissen, wieviele Wände, wieviele Fläche pro Wand (qm), wieviele Fläche die Farbe pro Eimer abdecken kann... ***

"errechnen, wie sich eine geänderte Geschwindigkeit auf die Fahrtzeit auswirkt" --> delta t = s(1/v[1]-1/v[2])
***

Grundwert berechnen: G = P*100/p. Bsp.: p=20%, das sei 500g. G =500*100/20 = 2500g.
 
@MiBe: Dazu kommt noch dass niemand von Hand die Farbe gleichmäßig auftragen kann.
 
@MiBe: Besonders, da anscheinend die Durchschnittsgeschwindigkeit gemeint war und die sagt absolut nichts aus wie lange man braucht.
 
@The_Xar: Ja, weil bestimmt die ersten 10 Minuten mit einer Rakete gestartet wurde und den Rest der Zeit derjenige am Zielort wartet..... - sicher sagt das etwas darüber aus.
 
@MiBe: Wenn ich mich recht entsinne stand bei dem Test dass es sich um einen rechteckigen Raum mit der Längen-, Breiten-, und Höhenangabe, sowie wieviel qm man mit einem Eimer Farbe streichen kann. Somit kann man sich das ganz einfach Ausrechnen... Es stand sogar witzigerweise auch noch dabei ohne die Tür ;-)
 
@Austria:
Hast du die Aufgaben alle - die würde ich mir auch mal gern anschauen und natürlich lösen.
 
@MiBe: http://www.zeit.de/wissen/2013-05/zeit-mathetest
 
@Valfar: danke
 
Mein ehm Mathelehrer sagte: "Mathe kann man, oder man kann es nicht"
 
@DARK-THREAT: das trifft vielleicht für höhere Mathematik zu, sicher nicht für einfache Dinge wie Prozentrechnung und Diagramme ablesen, um die es im Artikel geht.
Untersuchungen zeigen, dass z.B. Inder in allen Altersstufen und Bildungsschichten wesentlich besser Kopfrechnen können, als Deutsche, weil bei ihnen in der Erziehung anders an die Mathematik herangegangen wird.
 
@highks: Mensch, was wir heutzutage an dt. Gymnasien in Mathe machen ist weit von Kopfrechenaufgaben entfernt... Eine gleichung mit x Variabelen löst man nicht im Kopf. Es sei denn du bist "super brain". Bei uns in dt. brauchst du i.d.R. keine Aufgaben im Kopf zu rechnen. Aber ich will dir auch Recht geben. Selbst an der Uni haben mich meine Komolitonen(k.A.) schief angeguckt als ich Brüche schriftlich gelöst habe. Da geht alles nur noch mit dezimal Zahlen, schrecklich sowas...
 
@MMc: an uni's geht nur noch alles mit Dezimalzahlen?? das kann ich so nicht stehen lassen! das ist falsch! an meiner uni ist eine darstellung in nicht dezimalzahlen oft sogar besser, was auch im allgemeinen so anerkannt und gemacht wird!
 
Ganz ehrlich, ich bin Vollblut-Geisteswissenschaftler mit Leib und Seele, aber alles was mit Mathe (also Naturwissenschaft) zu tun hat, da bin ich echt die absolute Null und ich bin sicherlich NICHT dumm... ;)

Vielleicht sollte man das Curriculum mal so gestalten, dass die jungen Menschen von der Mathematik begeistert werden, anstatt sich damit quälen zu müssen? Ich muss nicht wissen, ob mich irgendetwas peripher tangiert oder nicht, denn es interessiert mich einfach nicht! ;)
 
Das hängt meiner Meinung nach damit zusammen, dass Mathematik in Deutschland ein sehr schlechtes Image hat, und wenn man in Mathe schlecht ist, kann man sich praktisch noch damit brüsten.
Wie oft hört man von Schriftstellern, Schauspielern und anderen in der Öffentlichkeit stehenden Personen "also in Mathe war ich immer schlecht". Und das ist ihnen nicht peinlich, damit geben sie noch an! Keine dieser Personen würde in einem Interview sagen "also in Deutsch war ich immer schlecht" - denn das wäre ihnen peinlich!

So lange Mathe also den Ruf hat, ein Fach zu sein, das nur die Vollnerds beherrschen, und als normaler Mensch braucht man es sowieso nicht - dann braucht man sich nicht zu wundern!

Wenn ein Schüler in Mathe schlecht ist, hat er tausend Ausreden, warum er das sowieso nie braucht, und tausend erwachsene Vorbilder, die ihm stolz erzählen, dass sie Mathe auch nie konnten. Ja soll das Motivation zum Mathe Lernen sein? Wohl eher nicht!
 
Von Mathe verstehe ich eh nichts x/0 = +unendlich, bin schließlich .NET Programmierer! :)
 
Manche sind doch wohl Scherzfragen: So etwa, wie bei der Skulptur. Es sollte nur die Masse (32t) abzuschreiben - der Wert steht ganz klar daneben. Es gab nichts zu rechnen. Aber 1/4 der Bildungsbürger können nicht mal das! Allerdings ist der Test nicht von Mathematiklehrern entworfen: In der ersten Hälfte sind die meisten Zahlen völlig unwichtig- so bei dieser Aufgabe. Die Höhe des ersten Turms und die Zahl der Etagen und die Differenz der Höhe zum zweiten Turm und wie hoch die Skulptur ist und wie oft sie sich bewegt ist völlig unwichtig, wenn die Masse zu bestimmen ist - und die steht da!
Der inhaltliche Teil hätte auch so heißen können: "Vor dem Messeturm steht die 32 t schwere, bewegliche Skulptur." - Wie schwer ist sie? Statt 6 Zeilen Geschwafel das nicht zur Aufgabe gehört. --> Eine absolut bescheuerte Frage.
Ähnlich wie beim Müsli: Nur der Prozentsatz von Haselnüssen (4%) war für die Aufgabe wichtig, nicht die etwa 20 anderen Zutaten.
 
@MiBe: Es ist aber gerade der Sinn dieser Art von Aufgabe zu testen ob ein Mensch relevante Informationen von nicht relevanten trennen kann, oder ob die Zahlen in seinem Kopf nach dem lesen nur einen Einheitsbrei bilden.
 
Ich finde es faszinierend, dass laut dem Ergebnis des Tests bei ZEIT nur 28% Erfolg hatten bei der Frage, wie viel länger es dauere, 240km mit 100km/h anstelle von 120km/h zu fahren. Ich erwarte jetzt nicht, dass es jeder mal eben im Kopf ausrechnen kann, aber man sollte doch erwarten, dass es mehr als 28% schaffen, das überhaupt zu lösen. Auch wenn es nur wieder eine Hochrechnung ist, es ist ein Armutszeugnis.
 
@d1ps3t: Nach genauerer Betrachtung des eigentlichen Terms: 60*(240/100-240/120)=60*(4/10)=24 Würde ich doch vielen Menschen zutrauen, diese Aufgabe im Kopf zu lösen.
 
@MMc: Ich gebe zu, dass ich in Mathe eine absolute niete bin und auch schon immer war, deswegen sogar mal sitzen geblieben bin. Mir fehlt das so genannte "logische Denken", was ich vor allem merke, wenn ich komplexere Dinge programmieren will, wo genau das gefordert ist und ich es nicht oder nur nach sehr sehr langem nachdenken auf die Reihe bekomme. Die Aufgabe könnte ich nicht lösen und selbst jetzt wo ich die Gleichung von MMc sehe verstehe ich sie nicht. Das hat mit Dummheit aber nichts zu tun, denn meine Stärken liegen schlichtweg in anderen Bereichen unter anderem im Handwerklichen und da könnte man echt Storys erzählen von hoch intelligenten Professoren und Akademikern die in der Theorie alles können, dann aber versuchen einen Spiegel an einer Büroklammer aufzuhängen (überspitzt formuliert). Stellt sich dann die Frage wer dümmer ist ;) Ich für meinen Teil halte mich übrigens für einen Praktiker, d.h. ich habe meine Stärken im Ausführbaren. Mit Theorie kann ich nur wenig anfangen.
 
@Memfis: Die Gesamtgleichung oben ist aber auch in einer schwer verständlichen Form aufgestellt. Zumal das wichtigste für das Verständnis fehlt: Die Einheiten. Verständlicher ists sich einzeln auszurechnen wie lang man mit den Geschwindigkeiten jeweils fährt und dann die Differenz zu bilden.
 
Die Berechnung des Verbrauchs von Farbe beim Streichen ist noch schwiegriger als die Berechnung des Verbraches von Farbe beim Streichen.
Denn auch die Angaben der Hersteller sind massiv geschönt.
Einzig und Allein der Handwerker kann eine vernünftige einschätzung vornehem nach der begutachtung der Räumlichkeiten. Hierzu muss der handwerker auch alle möglichen zusätzlichen Einflüsse der gegebenheiten und die Verhältnisse mit einschätzen und Berücksichtigen. ganz wichtige Faktoren sind : Wandfarbe oder Lacke, saugkraft des Untergrundes, Feuchtigkeit des Untergrundes, Deckkraft der Farbe usw. Also ist diese Berechnung in keiner Weise mal eben durchzuführen !!
Welche Schwachmaten haben so etwas in die Ahnungslose Befölkerung gebracht ???? Die sollten mal ihren Verstand überprüfen !!!!!!!!
 
@Eisman0190: wenn man das Beispiel als Übung angewandter Mathematik betrachtet, ist es unerheblich wie realitätsnah die Aufgabe ist. Wenn die Rechenaufgabe mit der Farbe in der Praxis eine Reihe von Schwachstellen haben mag, so kann sie dennoch dem Schüler verständlich machen, wozu er Oberflächenberechnungen lernen soll... Natürlich könnte man auch berechnen lassen wie viele Bretter man kaufen muss um eine Kiste mit bestimmten Abmessungen zu bauen. Und auch da wird der Praktiker wiederum einwenden, das es mit den Brettern für die Oberfläche der Kiste nicht getan ist, da diese im Inneren der Kiste noch einer Querlattung bedürfen um sie fixieren zu können ... außerdem braucht man ja noch Nägel oder Schrauben und evt. Scharniere für die Oberseite als Deckel .... es sind halt nur Beispiele. Für den Bereich Analysis fand ich seiner Zeit die Fragestellung als Beispiel sehr schön, warum eine handelsübliche 850 ml Konservendose eben genau diese Höhe und diesen Durchmesser hat? ;-)
 
@Eisman0190: Sowas hattich inner Studiumsklausur mal: Aufgabe: Potentielle Energie eines auf einer Rampe stehenden Eisenbahnwagons berechnen. Ich hab den Dozenten herangerufen und gefragt wie zum Teufel man sowas im Kopf berechnen soll, da ich ned wisse wie lang der Wagon ist, welche Gewichtsverteilung da drin ist, da ja jeder punkt des Wagons auf einer anderen Höhe steht. Er hat mich nur ungefähr so angeschaut (o_O) und meinte dann die Aufgabe sieht vor den riesengroßen Eisenbahnwagon als unendlich kleine Punktmasse auf maximaler Höhe der Rampe anzunehmen (was die Berechnung trivial & sinnfrei machte) mein Gesichtsausdruck: (<_<).
 
Zitat: "Die Schule übt oft nur Rechenprozesse, eine lebensnahe Mathematik findet in der Schule nicht statt", kritisierte Anselm Lambert von der Universität Saarbrücken. Zitat Ende. -- Die älteren (ü30) Leser hier kennen das sicher auch aus ihrer Schulzeit, trockene Vermittlung von Lehrstoff, anhand nackter Zahlen - sozusagen! Aber wer zeichnet dafür verantwortlich? Sind es die Lehrer selbst, die nicht in der Lage sind Lehrstoff lebendig und realitätsnah zu vermitteln. Oder sind die Lehrkräfte durch Vorgaben "von oben" so eingeschränkt das sie ihren Unterricht nicht wirklich "gestalten" können. Aus meiner Schulzeit kenne ich beides, sowohl den Lehrer, der sich strikt an seinen Lehrplan hielt und stumpfsinnig Formeln pauken ließ, als auch zwei Mathe-Lehrer die erstens praktische Beispiele aus dem Alltagsleben einbrachten um darzustellen wofür man den vermeintlichen Quatsch später mal brauchen könnte. Und zweitens waren diese auch in der Lage den Sinn von Rechenregeln darzustellen. Bspw. statt vieler Formeln auswendig lernen zu müssen, nur eine Formel zu lernen oder Nachzuschlagen (Gik) um anhand angewandter Mathematik auf alle möglichen Varianten davon, durch umstellen der Formel, rückschließen zu können ... das sehr viel mit den Regeln der Bruchrechnung zu tun hat, welche an den Schulen offenbar auch heute noch sehr schlecht unterrichtet werden ? Weil Schüler keinen Bezug zu den Möglichkeiten dieser Techniken vermittelt bekommen... und wenn die Einsicht fehlt, warum man sich etwas merken sollte, dann landet es im Kurzzeitspeicher und ist nach der nächsten Mathearbeit wieder vergessen! Ärzte würden das "Compliance" nennen, wenn die nämlich fehlt, gibt es auch keinen nachhaltigen Lernerfolg. Das sollte eigentlich eine schlichte Regel der Pädagogik sein - oder ? Da fragt man sich, was Pädagogen ihrerseits eigentlich im Studium von ihren Professoren vermittelt bekommen ? Naja - selbstständiges Denken ist an Universitäten eben auch nicht mehr gefragt, sondern wohl mehr die Unterwerfung gegenüber den Profs und deren jeweiligen Dogmen / Steckenpferdchen ? [Hinweis: dieser Beitrag soll durch Provokation zum Nachdenken anregen!]
 
@Hobbyperte: stimmt vollkommen. Im Studium ist seit der Umstellung Bachelor/Master weniger Nachdenken, mehr sinnloses und zusammenhangloses Auswendiglernen gefragt. Die Bücher müssen teilweise auch umgestellt werden. Die Fachbücher auf Englisch im Studium fand ich da teilweise wesentlich ansprechender als die Deutschen. Mehr Beispiele zur praktischen Umsetzbarkeit.
 
@zivilist: wieso wird sowas einfach immer pauschal behauptet?! das ist völliger quatsch! das mag vielleicht in einigen oder vielen studiengängen so sein, das kann ich nicht beurteilen, da ich wohl kaum all diese studiengänge belege. aber in meinem Studiengang Physik und dem Nächstliegenden Studiengang Mathematik (Erfahrung durch teils eigene vorlesungen und unterhaltungen mit mathestudenten) ist das definitiv nicht so! ich gebe Hobbyperte bei allen punkten, außer diesem (da zu pauschal), recht. das kann man wohl aber nicht auf alles anwenden! lehramtsstudengänge kann ich übrigens nicht beurteilen. wie also da die zukünftigen lehrer ausgebildet werden, kann ich auch nicht sagen. ja, der bachelor/master mist hat das ganze bei uns unnötig gestrafft und anstrengender gemacht. aber die essentiellen fähigkeiten sind nach wie vor von größter Bedeutung! anders lassen sich auch gerade diese zwei fächer doch gar nicht ordentlich studieren!
 
@larusso: Na sicher ist die Aussage zu pauschal, da es nicht zuletzt vom jeweiligen Professor(in) abhängt, was und wie es vermittelt wird.... doch mache sicher nicht nur ich mit Akademikern immer wieder die Erfahrung, das deren "Gequatsche" oft sehr auswendig gelernt und runtergeleiert klingt, wenig mit selbstständigen Denken oder gar Wissenschaft zu tun hat ! Beispiel: übergewichtiger Mensch geht mit Rückenschmerzen zum Arzt, was bekommt der (in Deutschland) zu 99,9% als erstes zu hören ? Natürlich haben alle Beispiele, welche die Zunft der Ärzte betreffen wiederum viel mit den Zuständen unseres Krankheits-Systems zu tun, weshalb man eben den Eindruck bekommt, das die meisten (deutschen) Ärzte die ihr "Handwerk" verstehen offenbar Ausgewandert sind ... interessanter Weise, begegnen mir die positiven Ausnahmen unter den in Deutschland praktizierenden Ärzten entweder in Fernsehberichten und Talkshows (da ist jetzt - sicher auch, aber nicht speziell Herr Dr. von Hirschhausen gemeint *lach*), oder es handelt sich um Ärzte mit "Migrationshintergrund" ... die ihre Patienten noch ernst nehmen, vernünftig zu hören, ihnen nicht mit Vorurteilen begegnen und sie nicht einerseits mit 08/15-Pauschalmedizin abservieren oder andererseits eher nach wirtschaftlichen Aspekten optimierten Methoden Untersuchen (wie beim Metzger, darf es ein wenig mehr sein ....) Denn leider scheinen viele Ärzte (teils vlt. gezwungener Maßen) besser im Fach der kreativen Rechnungsstellung, als auf ihrem eigentlichen Gebiet zu sein. Doch noch schlimmer sieht es bei Juristen im Allgemeinen aus, die haben sich Systembedingt scheinbar völlig von der Realität entfernt und leben glückselig in ihrer eigenen Welt ?! Hoffnungslos überbezahlt und nie im Unrecht, sozusagen die Besserwisser der Nation. Ein - dem der Rechtsverdreher - sehr ähnliches Fachgebiet ist offenkundig die Psychologie, da sich dort ebenfalls alles mit allem, entweder Begründen oder Widerlegen lässt, je nach dem wie man es gerade braucht. Aktuell prominentes Negativ-Beispiel respektive Opfer all dieser Möchtegern-Akademiker ist wohl leider der Herr Mollath in Bayern ... Und nein - weder leide ich persönlich unter Rückenschmerzen, noch bin ich Akademiker-Hasser oder so etwas. Habe mich vor dem Hintergrund Kostolany's Bücher, im eigenen Studium jedoch gefragt, warum der Lehrstoff (weniger die Profs, war ein Fernstudium) mich ständig zu manipulieren versucht. Müssen Dinge wirklich IMMER genau so berechnet oder gemacht werden, wie man es lernen soll ? Das kam mir vor wie eine Prägung, die sich schließlich über das eigene Gedankengut stülpt um es zu ersticken, woraufhin ich lieber ohne Titel meinen Weg ging. Wobei ich ebenfalls darauf verzichtet habe, mir einfach einen Dr. zu kaufen *g* ! Man kann auch ohne leben, wird dann eben nur weniger ernst genommen und hat wesentlich weniger Geld - leider der Faktor - der die gesellschaftliche Stellung im wesentlich repräsentiert. Aber das muss man nicht mitmachen, wenn man nicht will, in sofern verstehe ich inzwischen auch viel besser als früher, das Verhalten von sog. Aussteigern, oder manches Obdachlosen ... viele haben einfach nur die Schnauze voll, von unserer Diktatur !
 
@Hobbyperte: ich gebe dir im großen und ganzen recht. wobei das wohl eher weniger auf das bachelor/master system abzielt, als viel mehr eine allgemeine kritik an so manchem akademischen vorgehen ist. aber auch hier darf man das nicht pauschalisieren. in meinem studiengang (physik) und -bereich ist es nicht so, dass wir nur auswendiglernen und vorgestampfte erkenntnisse oder lösungen schlucken sollen. ein unterwerfen gegenüber den profs in der physik kann ich auch definitiv nicht feststellen. auch lehrbücher sind da nicht so. hier ist eher das gegenteil zu sehen. kreativität ist wichtig und es wird immer wieder gesagt, dass es nicht nur den einen lösungsweg gibt und nicht nur diese eine erklärung. anders ist die physik oder auch mathematik nicht zu erforschen. deswegen kann hier auch nicht die rede davon sein, dass das eigene gedankengut erstickt werden will. ;) auch wird einem ein alternativer lösungsweg nicht abgeschlagen. im gegenteil! alternative lösungswege werden sogar gerne gesehen und auch dazu ermutigt und in tutorien werden diese meist auch vorgestellt werden. die üblichen bzw. althergebrachten lösungswege werden dann in diesen fällen dagegen hinten angestellt. in den bereichen, von denen du allerdings sprichst, kann ich dem nur zustimmen. leider... hier finde ich, dass das "studieren" bzw. lernen im studium und auch das vorgehen und handeln nach dem abgeschlossenen studium einem akademischen grad oder einem wissenschaftlichen niveau leider sehr oft einfach nicht gerecht wird. wie z.b. ärzte vorgehen bzw. arbeiten, "darf" ja jeder selbst erleben. kann die hier also nochmal nur zustimmen. du schreibst, dass dich die lehrbücher zu manipulieren versuchten. kannst du da konkrete beispiele nennen? oder bzw. welches fach hast du da studiert?
 
Sehe ich auch so. Selbst im Studium schon viel erlebt. Was ich toll finden würden und in den Schulen umstellen würden: mehr Mathe, mehr Deutsch (jedoch weniger bzw. keine Gedichte auswendig lernen und richtig alte Literatur vergessen, eher Neuere durchnehmen), mehr Sozialkunde, Wirtschaft und Technik (Informatik Unterricht ist nicht nur Excel!). Dafür weniger: Musik, Kunst, Sprachangebote (theoretisch reicht eine Fremdsprache, hier würde ich natürlich Englisch bevorzugen) und vor allem: Religion gehört nicht in den Unterricht! Geschichte nicht beim Urschleim anfangen! Die nicht aufgezählten Fächer können so beibehalten werden. Diese Auffassung wird sicherlich nicht jeder vertreten ;)
 
@zivilist: Ich könnte dir in fast allen Punkten widersprechen. Allein schon diese "mehr/weniger"-Unterteilung. Ich würde dir sogar unterstellen, dass du deswegen weniger Musik, Kunst und Sprache gehabt hättest, weil es dich nicht interessiert hat. Und das würde wenn wohl eher bedeuten, dass du davon mehr gebraucht hättest. Das deckt sich zumindest mit dem was ich man so an Gymnasien erlebt: Kein Mensch interessiert sich für Musik, weil kein Mensch Ahnung davon hat. Es gibt ganze Klassen wo sich nur 2 Leute finden, die überhaupt ein Instrument spielen. Warum zur Hölle sitzen dann da 28 ahnungslose Schüler und lernen etwas über Musik? Wie kann man über Musik reden, wenn keiner ein Instrument beherrscht und überhaupt weiß worum es geht? Ist wirklich schade, wie sehr das als Teil der Allgemeinbildung verkommt, ganz ähnlich ist das mit Kunst.
 
@nablaquabla: Wenn man Unterricht mehr danach gestalten würde wo die Stärken des Einzelnen (Schülers) liegen, statt danach wie es Einzelne (Minister, Schulleiter, Lehrkräfte) gern hätten ... dann käme am Ende mehr für die Gesellschaft heraus. Das vorhandene System beruht allerdings weniger darauf die Bildung zu optimieren, sondern darauf, Top-Bildung möglichst auf eine elitäre Gruppe zu beschränken, "ein bisschen" Bildung für das was man an Facharbeitern braucht und den Großen Rest will man kurz und möglichst dumm halten, die werden nur als Billigst-Arbeiter, Konsumenten und Wahlvieh gebraucht ... dumme Bürger kann man halt viel leichter verarschen !
 
Pff. Ich kann Google bedienen - das reicht. :P
Googlesuche "Stiftung Rechnen". aha haha
 
man muss dem volk nur lang genug sagen das es dumm ist, dann glaub es das selbst irgendwann. solche news dienen doch nur dazu das volk zu sensibilisiren, damit wir endlich unter tosenden beifall inder und spanier ins land lassen. das deutsche volk ist ja schliesslich dumm.
 
"Nur 28 Prozent der Deutschen" .... haha.... soviele sind wir ja garnicht!
 
Diagarmme ablesen sind Mathe-Kentnisse? btw: "kann die Hälfte der Deutschen aber nicht einmal problemlos ausrechnen, wie viele Eimer Farbe sie zum Streichen eines vorgegebenen Kellerraums braucht. " - woher zur hölle weiß ich, wieviel Farbe ich pro qm brauche?! ;D
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