Elektroschrott: Umweltverbände liefern falsches Bild

Die in den letzten Jahren regelmäßig aufgetauchten Berichte über ein riesiges Problem mit Elektroschrott in den Entwicklungsländern zeichnen womöglich ein falsches Bild vom Umgang mit den Altgeräten der Industrienationen. mehr... Recycling, Elektroschrott, Platinen Bildquelle: greengosolutions.com Recycling, Elektroschrott, Platinen Recycling, Elektroschrott, Platinen greengosolutions.com

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Und dennoch sind diese Müllberge alles andere als klein.
 
@hhgs: Jup es schade das die Kinder in Afrika mit unseren Müll vergewaltigt werden.
 
@hhgs: 0,13% bzw 3,13% die verbrannt werden sind immer noch 0,13% bzw 3,13% zuviel.
 
@Aerith: selbst 0.13% sind immer noch 5850 Tonnen, und das nur aus USA. Nettes Fläckerchen, wenn die mal brennen. Und wie Umweltverbände arbeiten (WWF, Greenpeace) etc. ist ja inzwischen durch TV-Dokus hinlänglich bekannt: Sie machen Lobbyarbeit - für die Industrie! "Besser sie arbeiten für uns als gegen uns"...
 
@hhgs: ...und außerdem: WO sollen denn 4.5 Mio. Tonnen Geräte wieder in Betrieb genommen werden in einem Entwicklungsland, und das JÄHRLICH neu hinzukommend ? Da braucht ja auch jeder Haushalt ohne Internet (und oft auch noch ohne Strom!) jährlich einen neuen PC (und selbst wenn: wo bleibt dann dieser Schrott bitte?) Für mich keine plausible Rechnung.
 
@pubsfried: Im ungünstigsten Fall 3,13 % von 4,5 Mio. Tonnen. Und davon gehen 100 % in die Recyclingmühle.
 
@pubsfried: DU hast noch vergessen, dass diese Menge NUR aus den USA stammt (wenn ich das so richtig aus der News interpretiert habe) und die sind sicherlich nicht die einzigen, die einen Teil dorthin verfrahchten. Für mich gilt auch jedes gerät, welches dort unsachgemäß "recycled" wird, ist eines zu viel.
 
Die Frage ist, wer jetzt Recht hat und welche Zahlen man eher glauben darf. Wenn man die 3,13% von den 4,5 Mio t mal ausrechnet wären das "magere" 140000t Schrott die noch in Afrika versanden - das geht auf ein großes Frachtschiff und kommt mir doch reichlich wenig vor.
 
@dodnet: Die Wahrheit liegt wohl wie so oft irgendwo in der Mitte. Traue keiner Studie, die du......
 
@dodnet: Du hast nicht richtig zu Ende gelesen, sonst hättest du nicht "versanden" gesagt. 91 % des Afrikaschrotts wird reaktiviert als Altgerät, der große Rest landet im Recycling.
 
@felix48: Mir ging es um die allgemeine Menge, egal was da in Afrika nun mit dem Müll passiert. 140k ist nicht wirklich viel und genau das bezweifle ich an.
 
Typische Hexenjagd. Wie soll mein Elektronikschrott nach Afrika gelangen, wenn ich ihn zum örtlichen Entsorgungsunternehmen fahre, und dieser unter bestimmten Richtlinien dokumentiert das Material recycelt. Gleiche Hexenjagd mit dem Plastikmüll in den Weltmeeren und den hier herbeigewünschten Steuern auf Tüten. Wie sollen Steuern bitte dazu beitragen das andere Länder ein Recyclingsystem einführen, wie es in Deutschland herrscht? Wenn ich meinen Plastikmüll im Meer sehen wollte, dann müsste ich es schon selber dahin fahren und dürfte nicht zu meiner Grünen Tonne gehen.
 
@Krucki: Das trifft es auf den Punkt :)
 
@Krucki: Genau, das sind alles Hirngespinste so wie die Klimaerwärmung, Umweltverschmutzung, Regenwaldabholzung, Mondlandung, 11. September, ... oh Moment *facepalm*
 
@dodnet: Da ist er wieder mit seinen sinnvollen Beiträgen :D Ich habe nie behauptet das es die Plastikberge im Meer nicht gibt, aber selbst du dürftest doch wohl erkennen, das nicht der Plastikmüll von uns Deutschen dort rumschwimmt. Zum Thema Klimaerwärmung nehme ich gar keine Position ein, selbst die Forscher streiten sich darüber ob es sie nun gibt oder nicht. Achso, vor der Industrialisierung war die Durchschnittstemperatur höher als nach dieser. Manche behaupten das sind alles natürliche Temperaturschwankungen die sich immer wiederholen über hunderte von Jahren.
 
@Krucki: "aber selbst du dürftest doch wohl erkennen, das nicht der Plastikmüll von uns Deutschen dort rumschwimmt." - sagt wer? Der gelbe Sack? Der grüne Punkt? Die Müllwirtschaft? Das Problem ist nämlich, dass nicht alles was uns so toll verkauft wird, auch so ist. Wie gesagt es gibt auch die Gegenstudien, die belegen, dass tausende Tonnen Schrott illegal ins Ausland geschafft werden. Aus Deutschland! Welche Zahlen jetzt natürlich stimmen, kann ich nicht sagen.
 
@dodnet: Dann würde das Problem aber mal wieder bei der Politik und ihren laschen Kontrollen liegen. Eine zusätzliche Steuer auf z.B. Plastiktüten würde daran auch nichts ändern, außer das wir noch mehr gemolken werden. Dann würde wahrscheinlich weiterhin der gleiche Anteil illegal außer Land gebracht, falls es wirklich so ist, und der legale Anteil würde sinken. Das wäre ja auch keine richtige Problemlösung sondern eher ein Theoriepapier genau so wie die positive Auswirkung von Biosprit. Ich finde es wichtig das sich Recyclingkreisläufe weltweit etablieren, genau so wie industrielle CO2 Einsparung. Darüber erreicht man viel effektiver was als bei den gering Prozentualen Haushalten anzusetzen.
 
@Krucki: Eine Steuer auf Plastiktüten soll auch nicht verhindern, dass der Plastik-Müll ins Ausland geht, sondern soll die Anzahl der Plastiktüten generell auf ein Minimum reduzieren. Was ich persönlich auch für eine gute Idee halte. Es ist einfach nur Ressourcen-Verschwendung, bei jedem Einkauf und für jede Kleinigkeit eine Plastiktüte zu nehmen, die nach einmal Gebrauch im Müll endet (ob so oder als Mülltüte ist dabei unerheblich). Hier tun Alternativen (Papier oder Stoffbeutel) ihren Dienst auch.
 
@dodnet: Plastiktüten sind in Ägypten sehr beliebt. Schon mal in Kairo gewesen. Mal den Zaun am Flughafen angeschaut...
 
@Paradise: Ich war schon in Kairo aber nicht am Flughafen dort. Aber dort stapeln sich sowieso überall Müllberge - vor allen in den Kanälen in und um die Stadt. Und Plastiktüten sind überall beliebt - leider.
 
@dodnet: Muss mich auch verbessern. Flughafen Hurghada ist es wo der Zaun voll hängt mit Plastiktüten.
 
@dodnet: Aber dann sind nicht wir Bürger Schuld, sondern geldgeile Unternehmen, die uns vorgaukeln das sie das ganze recyceln, oder Umweltgerecht entsorgen.

Wahrscheinlich sind es nichtmal die großen Unternehmen selbst, sondern diese ewige verschieberei von Arbeit an Subunternehmen. Und irgendwann ist es doch wieder Ali der das ganze mit einem Schiff nach Afrika fährt.

Und die großen Unternehmen wissen nichts davon.

Darum sollte endlich in Deutschland z.B ziemlich im Mittelpunkt eine Entsorgungsanlage gebaut werden, zu der alle Elektroschrottabfälle gefahren werden.

Und von dort aus können Unternehmen wieder recycelte Rohstoffe ankaufen, bzw der Rest wird verbrannt und Strom damit erzeugt.
 
@Krucki: " Eine zusätzliche Steuer auf z.B. Plastiktüten würde daran auch nichts ändern, außer das wir noch mehr gemolken werden. " Eben, das ist ja gerade der Punkt! Zusätzliche Steuern vertuschen nur die falsche Politik, helfen tun sie weder Umwelt noch Sozialem. Noch in den 70ern hatten wir 11% MwSt. und nur 300.000 Arbeitslose bei ca 50 Mrd Schulden. Und allen ging es gut... Heute haben wir 19%, exorbitante Mineralölsteuer, und 10 Mio Menschen sind dank 1Euro-Jobs und Hartz4 eigentlich arbeitslos oder zwangsverrentet. Und das bei 2 Billionen Schulden.
 
@Krucki: Unser Müll schwimmt halt bei uns in den Flüssen und die Transportieren den Müll dann irgendwann ins Meer. Zu dem Scheiß hast auch sicher du schon einige Kilo beigetragen.
 
@Smoke-2-Joints: Na klar, einmal pro Woche schnappe ich mir die Grüne Tonne (habe mir extra dafür einen Anhänger gekauft), fahre zum nächst besten Fluss (Rhein, Mosel oder Nahe) und kippe da mein Plastikmüll rein. ;P
 
@Krucki: Na ja, wenn man so schaut was so alles an Autobahn Auf- und Abfahrten liegt oder am Waldessrand. Sehr beliebt ist es ja McDonalds Verpackungen aus dem Auto zu werfen - als würde man sich einen abbrechen das zu hause beim aussteigen in die Tonne zu werfen. Ich warte auf den Tag das mal einer an der Ampel vor mir den Aschenbecher ausleert - der frisst das Zeug...
 
@Paradise: Ja das finde ich auch schrecklich.
 
@Krucki: Es hat nichts mit können zu tun, sondern du willst einfach nicht verstehen was ich meine. Deshalb erspar ich mir die Erklärungsversuche.
 
An dieser Stelle frage ich mich, was für einen Vorteil solche Umweltschutzorganisationen davon haben, wenn die Misslage überspitzt dargestellt wird. Wenn man davon ausgeht, dass dann eher gespendet oder geholfen wird, hat auch davon die Organisation nichts, da die ja EIGENTLICH die Summen weitergeben sollen (bis auf die Verwaltungskosten). Jetzt gibt es 2 Theorien: 1. Die Hilfen kommen tatsächlich in größerer Form an oder 2. die Organisationen bekommen mehr Geld für sich selbst (Betrug!?)
 
@Joebot: "Misslage überspitzt dargestellt wird" Um die Leute zu schockieren damit sie eher spenden? k.A. Falls sie überspitzt dargestellt wird - das möchte ich nicht bewerten.
 
@Joebot: Umweltschutzorganisationen sind heute auch nichts weiter als Lobbyisten welche auch in Unternehmen Vorständig sind was zum Beispiel erneuerbare Energien angeht. Diese verkaufen sich nur, wenn sich Unterstützer dafür finden, um das zu erreichen muss man die moralische Keule stark ausholen. Umweltschutzorganisationen existieren nur durch Spenden und dürfen es daher mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.
 
@Joebot: Ob da nun finanzielle Absichten eine Rolle spielen ist möglich, aber sicher auch von Organisation zu Organisation unterschiedlich, geht man aber mal von einer aus, die auch wirklich nur den Umweltschutz im Auge hat, dann ist wie auch überall sonst, eine Überspitzung eine gute Möglichkeit, um auf Missstände und Probleme aufmerksam zu machen und schlicht eine Thematik zu verdeutlichen.
 
"auf andere art wiederverwertet" Klar die ganzen Kabel werden abgebrannt damit man an das Kupfer kommt und das zu verscherbeln.
 
@Tracker92: und die Edelmetalle werden "open air" manuell rausgeätzt aus der Platinen-"Asche"
 
@pubsfried: Und die Soße im Boden versickern lassen... . Wenn ich was Löte und eine Nase zu viel Lötrauch inhaliere, dann dröhnt mir schon der Schädel. Die halten das über Bunsenbrenner...
 
die übertreiben doch immer gerne.
 
Und die Erde ist eine Scheibe....
 
@Ralfi: JEHOVA! JEHOVA!
 
Das zeigt eigentlich nur, dass eindeutig zu viel Elektroschrott anfällt. Bei uns in Dresden hat letztens ein Repair-Cafe aufgemacht, wo sich Batler treffen können, um defekte Geräte zu reparieren. Ich finde das eine gute Sache, zumal viele Dinge ihren Zweck nach einer Reparatur noch sehr gut erfüllen. Warum soll ich mir einen neuen Toaster kaufen, wenn ich die blinde Lötstelle mit geringstem Aufwand wieder in Ordnung bringen kann? Wozu braucht man nach 2 Jahren ein neues Handy? Meiner Meinung nach sind viele Dinge zu preiswert geworden, um deren Wert noch zu schätzen. Ich bin in der DDR aufgewachsen und da war z.B. ein TV-Gerät so etwas wie ein Heiligtum, da dieses schweineteuer war.
 
@tommy1977: 77? Das selbe Baujahr wie ich? Ich habe in den 90er Radio- und TV-Techniker gelernt. Mal davon abgesehen das ich auf 80er/90er Elektronik stehe da es noch Qualität war, repariere ich auch viel. Ich hab zwei alte HP LaserJet repariert und die Ersatzteile haben mich ca 15€ gekostet. Die Aktion hat ca 2 Stunden gedauert. Als ich es einem Bekannten erzählte war der Kommentar: "Wenn man die Arbeitszeit rechnet dann lohnt sich das doch nicht da man ja für 80€ heute schon nen Drucker bekommt". Tja, schmeiß weg, kauf neu ist heut die Devise.
 
@Paradise: Ja, selbes Baujahr. Und was du da beschreibst, meinte ich. Im Privatbereich rechne ich generell keine Arbeitszeit. Gewerblich mag das anders aussehen.
 
@tommy1977: Unsinn, ein TV-Gerät war nicht schweineteuer. Der Fernseher ist noch heute ein Heiligtum, trotz das er,bereinigt, weitaus günstiger ist als damals.
 
@Yepyep: Wie bitte? 6000,- Ost-Mark für einen Farbfernseher waren nicht teuer?! Bei ca. 300-500 Ost-Mark Lohn/Gehalt war das ein Vermögen!
 
@tommy1977: Geld war doch nicht das Problem, schliesslich war das Leben weitaus preiswerter. Zudem war der Lohn im Arbeiterstaat höher, nur Studierte waren bei 300 - 500 Ost Mark angesiedelt. Ich kenne eigentlich nur Arbeiter die eher zwischen 800 - 1200 verdient haben, durch VMI und Schichtdienst hatte zumindest einer mehr als der Direktor des Betriebes und das dürfte nicht die absolute Ausnahme sein. Wenn man jetzt noch die 6000 durch einen realistischen Wechselkurs von 5 teilt hat man den Preis, den man auch in der BRD gezahlt hat. Nur kam drüben das Leben prozentual zum Lohn weitaus mehr.
 
@Yepyep: günstiger ist als damals? Wenn ich mir die günstigen LCD anschaue dann lieber die Löwe Röhre die ich mir vor kurzen zugelegt habe. Der Grund warum ich immer noch einen 7 Jahre alten 720p 50" Rückpro habe - weil das was die meisten TVs heute abliefern absolut nichts mit natürlichem Bild zu tun hat.
 
@Paradise: ich möchte keinen Raduga und RFT mehr haben,auch eine Röhre kommt mir nicht mehr ins Haus, keine Ahnung was Du unter natürlicher Darstellung verstehst aber ich empfinde meinen 55 Zoll Lcd als besser.
 
Ja, und wenn die Gebrauchtgeräte dann doch irgendwann mal irreparabel sind, dann werden die bestimmt fachgerecht und mit möglichst geringen Verlusten der wertvollen Metalle wie Gold, Indium usw entsorgt.... Eine zeitweise Weiternutzung alleine sagt ja wohl wenig...
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