Drossel-Streit: Bundestagspetition erreicht Quorum

In der Diskussion um Netzneutralität und Flatrates mit Drosselparagrafen hat die erst am 21. Mai gestartete kritische Bundestagspetition bereits jetzt mehr als die notwendigen 50.000 Unterstützer gefunden. mehr... Bundestag, Reichstagsgebäude, Bundesadler Bildquelle: Deutscher Bundestag Bundestag, Reichstagsgebäude, Bundesadler Bundestag, Reichstagsgebäude, Bundesadler Deutscher Bundestag

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Da sieht man doch, dass es mehr Bürgerentscheide geben sollte. Denn so kann hoffentlich mal etwas ereicht werden. Also was ich meine, ist, dass man hier sieht, dass der Wille etwas zu entscheiden bei den Bürgern da ist und diese bei Volksentscheide, die Möglichkeit haben, ihren Willen zu äußern.
 
@Frog33r: Nun, hier haben 0,05% des Landes abgestimmt. Interesse an Bürgerentscheide würde ich das pauschal nicht nennen.
 
@kkp2321: Du hast recht. Da aber viele oder die meisten Bürger des Landes davon nicht betroffen sind, werden auch nicht alle abgestimmt haben. Somit sollte man nur die "Telekom"-Kunden dafürhernehmen, um die genaue Prozentzahl zu berechnen.
 
@Frog33r: Die Umfrage hat noch immer nichts mit den Telekomplänen zu Volumensverträgen zu tun sondern mit der Netzneutralität. Selbst wenn das dem entsprechende Gesetz verabschiedet werden sollte kann die Telekom Volumenstarife einführen, nur dürfen sie dann Spotify und Entertain nicht von der Volumensberechnung ausschließen.
 
@Ludacris: also drosselungen können die ja einbauen, man sollte es dann nur nicht mehr flatrate nennen dürfen, ganz einfach...

das würde ne menge leute abschrecken, sich sonen tarif zu holen. ich meine ne flatrate ( ich meine ne echte ohne drosselung oder sonst was ) kann ja auch irgendwie nicht zwingend gemacht werden für das angebot eines providers oder?! würde irgendwie auch bissl die entscheidungsfreiheit der provider als unternehmen eingrenzen. nur wie gesagt, flatrate dürfte man es nicht nennen, finde ich...
 
@Frog33r: ich bin 1und1 Kunde und trotzdem hab ich unterschrieben... ich denke aber mal die Sache ist dass man sich erst anmelden muss und Zeit investieren muss...
 
@kkp2321:
Wenn 600 Abgeordnete abstimmen, maximal gewählt von 62 Mio Wahlberechtigten und 70% Wahlbeteilgung und 6% Sonstige die keine SItze erhielten sind dies noch 64%, das sind dann 39,68 Millionen ... was wiederum von der Gesamtbevölkerung Deutschlands von 81,8 Mio Menschen nur knapp 48%... sind
Also noch nicht einmal die Hälfte von denen die Regierung auf sich mit Glück knapp nochmal die Hälfte vereinigt...

Und nun machen wir die ganze Welt demokratisch. Deutschland 80 Mio Rest der Welt 7,12 Mia das wären dann wenn alle Deutsche sich einig sind genau etwa 1,12 % für UNS..

Yippieh wir sind Papst...
http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/wahlen-in-deutschland/
 
@Frog33r: Du kannst eine Petition oder Unterschriftensammlung jederzeit machen, dazu benötigst Du keine vom Bundestag initiierten Volksentscheide.
 
@Frog33r: Ja, aber bitte dann vernünftige. Obwohl diese Petition, wie so ein paar andere auch, eventuell den Petitionsausschuss erreichen, ist nach meiner Meinung, und nach Meinung Anderer die sich in den Kommentaren zur Petition meldeten auch, es fraglich, ob daraus irgendwas wird. Es würde mich auf jeden Fall nicht besonders wundern, wenn die Petition aus formalen Gründen vom Petitionsausschuss abgelehnt wird. (Es würde mich dann aber nicht wundern wenn es dann wieder heißt "Die stecken eh alle unter einer Decke")
 
@Lastwebpage: Es steht ja jedem frei, nicht mitzuzeichnen. Was ich nicht verstehe sind diejenigen, die zwar durchaus für das Ansinnen sind, aber deswegen nicht unterzeichnen, weil sie annehmen, dass es keinen Erfolg haben würde. Vollkommeneer Bullshit (mMn). Je mehr zeichnen, desto gewichtiger die Stimme der in der Liste versammelten. Das Ansinnen aus 'formalen Gründen' abzulehnen wird kaum gehen. In anderen EU-Staaten gibt es ein solches bereits (also wird kein EU-Gesetz dagegen stehen) und in Dtl. gibt es in diesem Bereich bislang überhaupt keine Regelung. Und ich wüsste momentan auch keinen weiteren Grund, der zumindest die ersten Schritte hin zu einem Gesetz verhindern würden. Wenn ein noch zu verfassendes Gesetz am Ende abgelehnt wird, dann vor allem, weil irgendwelche Lobbyisten es geschafft haben, ein solches Gesetz dermaßen auszuhöhlen, dass es ohnehin nichts mehr getaugt hätte. Aber okay - jetzt erst einmal die Petition, alle anderen Schritte folgen.
 
Genial! Jetzt muss man die Drosselkom nur noch in die Schranken weisen und zeigen das man sich als Deutschlandriese nicht alles erlauben darf/kann!
 
Denk dran, es geht hier nicht um das Drosseln im Allgemeinen, sondern das die Telekomiker nicht alles drosseln. Wie zb ihr Entertain. Kunden der Telekom auf dem Lande zb MÜSSEN ja zwangweise bei der Telekom sein, wenn so einen Kunde aber kein Entertain hat sondern zb Maxdome so muss er ab 75 GB mehr zahlen an die Telekom oder kann sich das mit ca 380 kb/sek. knicken. Die Kunden aber die Entertain haben können Filme gucken/saugen wie sie Lust un Laune haben. Und das ist nicht richtig. Wenn schon Drosseln, dann alle Angebote oder keins.
 
@Ecki2003mg: Besser keins.
 
@Ecki2003mg: (Zitat) "Denk dran, es geht hier nicht um das Drosseln im Allgemeinen, sondern das die Telekomiker nicht alles drosseln." Lies noch mal den Text: "Der Deutsche Bundestag möge ein Gesetz beschließen, das Internetanbieter ("Provider") verpflichtet, alle Datenpakete von Nutzern unabhängig von Ihrem Inhalt und Ihrer Herkunft gleich zu behandeln. Insbesondere sollen keine Inhalte, Dienste oder Dienstanbieter durch diese Provider benachteiligt, künstlich verlangsamt oder gar blockiert werden dürfen." Hier ist von der Drosselkom nicht die Rede, sondern es geht um das Drosseln Im Allgemeinen! ;)
 
@luciman: Es geht auch nicht ums Drossen sondern nicht bevorzugung von bestimmten Diensten wie Entertain oder Spotify (Stichwort Netzneutralität)
 
@Ludacris: das Drosseln bewirkt bzgl. seiner Auswirkung eine Einschränkung bzgl. der Netzneutralität. Die "Ausnahmen" bzw. die Bevorzugung sind zu kritisieren, aber eben auch eine Auswirkung der Drosselung. Gäbe es diese Pläne bzgl. Drosseln nicht, gabe es keine Einschränkung bzw. Ausnahmen von Selbiger und wir würden hier nicht darüber schreiben.
 
@luciman: Nein das Drosseln hat mit Netzneutralität nichts zu tun. Wenn dein Anschluss gedrosselt ist wird immer noch jeder service mit gleicher priorität ausgeliefert (theoretisch zumindest) und du kannst (ebenfalls theoretisch) mit gleicher geschwindigkeit auf jeden service zugreifen. Wenn aber ein Service bevorzugt wird und dir der Service mit voller Geschwindigkeit angeboten wird während andere Services mit geringerer Geschwindigkeit ausgeliefert werden ist das ein verstoß gegen die netzneutralität. Dementsprechend ist nicht das Drosseln per se sondern das Bevorzugen der Hauseigenen bzw. der Partnerdienste Thema der Diskussion ;)
 
@Ludacris: Sehr schön formuliert. :)
 
@Ludacris: In der Petition steht aber auch 'künstlich verlangsamt oder gar blockiert'.
 
@Menschenhasser: Und somit wären wir bei dem Punkt, den Ludacris angesprochen hat: Netzneutralität. Auch mit einem langsamen Internet (gedrosselt) lassen sich die einzelnen Dienste gleichwertig behandeln.
 
@luciman: Lese meinen Text mal bis ende >> Wenn schon Drosseln, dann alle Angebote oder keins. <<

...alle Datenpakete von Nutzern unabhängig von Ihrem Inhalt und Ihrer Herkunft gleich zu behandeln. ...

Sehe da keinen widerspruch drin :-P
 
@Ecki2003mg: Lies (Imperativ ;)) Deinen Text auch noch mal! Du zielst darin nur auf die Telekom ab - die Petition aber auf alle Provider (da man davon ausgehen kann, dass - sollte die Drosselkom selbige durchsetzen - andere nachziehen werden). ---------------------------------------------------------------
@Ludacris: "... ist .... das Bevorzugen der Hauseigenen bzw. der Partnerdienste Thema der Diskussion". Jein - eher umgekehrt wird ein Schuh draus - es geht darum, dass die (bislang nur Telekom-) eigenen bzw. Partnerdienste (gegen Zahlung!) von der Drosselung ausgenommen werden (sollen). Womit wir wieder bei der Drosselung sind, die - da sind wir uns sicher einig - mehrere echten Hintergründe hat: zum Einen Verlangsamung bis Einstellung des Ausbaus (s. Vector-DSL) und zum Zweiten Generierung neuer Geldquellen. Als Ursache/Schuldige für diese "unabdingbare" Massnahme werden die ominösen 3% "bösen" Sauger herangezogen - die restlichen 97% der Nutzer würden eh davon nichts merken (könnte zutreffen, weil vielfach unkritisch) und erhalten geringere Leistung für gleiches Geld. Wer die bisherige Leistung will, soll mehr zahlen (s. o.)! Der Kreis schliesst sich! ;)
 
@luciman: "Du zielst darin nur auf die Telekom ab" dann ist das Falsch rüber gekommen ;-) Ich weiss schon das es für alle ist. Habe die Telekom nur als Aktuelles Beispiel genommen. Aus dem Grund habe ich auch unterschrieben. Ich bin bei UnityMedia und mag nicht das die nachher auch auf solche Ideen kommen :-D
 
@Ecki2003mg: Entertain ist kein Video-on-Demand-Dienst! Auch mit Entertain darfst du für Videoload (das ist der Telekom VoD-Dienst) zusätzlich blechen.
 
Bei "Flatrates mit Drosselparagrafen" hab ich aufgehört zu lesen. Entweder hab ich eine Flatrate, oder ich hab keine. Eine Flatrate mit wenn und aber ist keine Flatrate...
 
@starship: Ich geb Dir dem Grunde nach Recht! Aber Flatrates beziehen sich nach bisherigem Verständnis nicht auf die Bandbreite, sondern auf Volumen-/Zeitbegrenzungen (oder eben nicht = Flat). Dass eine Drosselung nach Überschreiten eines bestimmten Volumens so ohne Protest im mobilen Netz durchzusetzen war, zeigt, wie kurzsichtig viele Nutzer sind. Jetzt plötzlich laufen Alle Sturm, als es um das FN/INet geht!
 
@luciman: Das Thema Drosselung ist zwar OT - aber anyway ;) Drosselung im bandbreitenschwachen Funknetz (GPRS/HSDPA) sind meines Erachtens nach von Drosselungen im Festnetz zu unterscheiden. Im Festnetz hast Du Deine Leitung, die nur Du nutzt und sonst niemand. Wenn man nicht gerade Pech hat, hat man hier auch eine größere Übertragungsbandbreite als bei den oben genannten Mobilfunkstandards. Solang die darüber stehende Infrastruktur (DSLAM <->Internetknoten) ausreichend ist, hast Du zu keiner Zeit ein Problem. Beim Funk hingegen nutzt nicht nur Du selbst diese eine Zelle in dem Bereich in dem Du bist, sondern eben auch andere Leute. Je mehr User gleichzeitig aktiv sind, desto geringer wird die Bandbreite für den Einzelnen. Abhilfe schafft nur der teure Ausbau - sprich die Installation weiterer Funkmasten/-empfänger/-sender. Mal abgesehen davon, dass nur wenige eine Verdichtung der Funkinfrastruktur vor Ihrem Fenster stehen sehen wollen, ist der andere Vorteil der Festnetzinfrastruktur die wesentlich schnellere Reaktionszeit (online Zocken macht über Funk nur bedingt Spass). Um es kurz zu machen: Drosselungen bei Funk kann ich gerade noch verstehen (toll finden muss ich es deswegen natürlich auch nicht), bei Festnetzanschlüssen endet mein Verständnis. [Der Post stellt meine pesönliche Ansicht dar und muss nicht zwingend von Euch geteilt werden ;)]
 
@luciman: Du sagst es: OHNE Volumenbegrenzung. Aber genau darauf zielt die Drosselung im Endeffekt ab. Die Telekom beschneidet damit den Nutzern das übertragbare Volumen, ohne dafür einen zumindest ansatzweise glaubwürdigen Grund zu liefern. Das Gejammer mit den Backbones und dem angeblich 80 Milliarden Euro schweren notwendigen Netzausbau gehören definitv nicht in die Kategorie "glaubwürdig".
 
Diesem Wortlaut nach betrifft das dann auch mobiles Internet... Ich wünsche viel Freud bei der totalen mobilen Netzüberlastung, die folgn wird, wenn das so durchkommt.
 
@JanKrohn: Ich denke nicht, dass es so kommen wird. Es geht ja bei dem Anliegen darum, dass jedes Bit im Netz (Fest wie Funk), egal woher es kommt und egal wohin es will, gleich schnell befördert werden soll. Ob die IP-Telefonie davon ausgenommen wird, sprich weiterhin Priorität haben soll, das haben die Gesetzesbastler zu erwägen. Die 'normale Telefonie' ist da ohnehin aussen vor (solang es sie noch gibt - im Festnetz will die Telekomm ja auch die letzten Anschlüsse schnellstmöglich auf IP-Telefonie umschalten). Im Funkbereich wird es auch weiterhin Drosselungen (bzw. Volumentarife) für die Internetanbindung geben, die sich im Festnetz niemand zurück wünscht (ausser der Teledoof). Aber darum geht es der Petition ja auch gar nicht.
 
@Diak: Auf UMTS-Basis gibt es keine "normale" Telefonie. Es ist alles Datenbasiert. Wenn das Datennetz überlastet ist, kannst Du nicht mehr telefonieren.
 
Gut, dass wir Deutschen (Staatsbürger) nicht nur beim Fussball zusammenhalten, sondern auch bei solchen Sauereien! PS: Ich kenne T-Mitarbeiter, die selbst mit unterschrieben haben. Es besteht als noch Hoffnung...
 
@Schweini1: Die T-Mitarbeiter haben dann wenigstens weitblick bewiesen. Priorisierung einzelner Angebote bedeutet mehr Aufwand, bedeutet mehr Arbeitet und auch mehr Fehlerquellen. ^^ Okay, ernst bleiben; Auch T-Kom-Mitarbeiter sind Menschen, die Mitdenken können (hofft 'man' zumindest). Wenn mein eigener Arbeitgeber Blödsinn verzapft muss ich das auch nicht toll finden (darf nur nicht öffentlich Kritik üben, wenn ich nicht neue Arbeit suchen möchte). Eine Petition zu unterzeichnen, die dem eigenen Arbeitgeber nicht freuen wird ist zum Glück keine Kritik am Arbeitgeber und deswegen kein Abmahngrund. Gut für die "Telekomiker", die mit der momentanen Politik Ihrer Führung nicht einverstanden sind. ;)
 
@Schweini1: Sind trotzdem viel zu wenig Unterschriften. Nach eigenen Angaben hat die Telekom rund 12 Mio DSL-Kunden. Wenn 60.000 davon unterschreiben, interessieren sich also gerade mal 0,5% für diese Petition. Wirklich viel ist das nicht.
 
@Trashy: Und dann musst du noch bedenken dass dort sicherlich auch Leute unterzeichnen die kein Telekom Kunde sind.
 
Jemand schon bemerkt, wie die Seite der Telekom mit der Stellungnahme heißt?! "Netz der Zukunft"...
Finde das schon fast Hohn den Kunden gegeüber....
 
Naja unteranderem geht es wie manch anderen auch, Thema Drosselkom und youtube.... deswegen die Petition, weil Youtube ein Dienst bzw dienstanbieter ist und von der Drosselkom *künstlich verlangsamt* wird...
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