FR: Polizei verweist bei Vermissten auf Facebook

In Frankreich soll die Polizei nicht mehr länger dafür zuständig sein, nach Personen zu suchen, die sich von ihrem Umfeld abgesondert haben, und statt dessen für die Recherche auf Social Networks verweisen. mehr... Polizei, New York, NYPD Bildquelle: NYPD Polizei, New York, NYPD Polizei, New York, NYPD NYPD

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Verständlich. Titel verspricht aber wieder mehr als es im Endeffekt ist.
 
Super, eine 85 jährige, verwirrte Person, die aus dem Altersheim verschwunden ist finde ich ja dann bestimmt bei Facebook...
 
@jigsaw: Vor eben einer Woche wurde in unserer Gegend auch ein Herr desselben Alters vermisst. Was bringt es da, auf Facebook und Co. zu suchen? Zum Glück gilt dies bis jetzt nur in Frankreich
 
@tomschimi:
Die Person ist nicht bei facebook angemeldet, aber viele Personen, die die vermisste Person vlt gesehen haben ;)
 
@jigsaw: Da wird die Polizei wohl eine Gefahrensituation erkennen.
 
@Barney: Naja, oben steht was von "minderjährig" und "suizidgefährdet" und nicht von "alt" und "verwirrt". Im Prinzip muss man doch -meiner ganz persönlichen Meinung nach- bei jeder Person die sich "von Ihrem Umfeld abgesondert" hat d.h. keiner weiss wo er/sie ist, von einer Gefahrensituation ausgehen und somit ist obige Richtlinie irgendwie völlig unsinnig.
 
@jigsaw: So ein Schmarrn. Du kannst doch lesen, oder? Und der Begriff Gefahrensituation sagt Dir auch was? __"es sei denn, es gibt tatsächlich Anhaltspunkte auf eine Gefahrensituation"___Hmm? Also. Und warum tippst du dann so einen polemischen Quark?
 
@kleister: Na eben deshalb hab ich doch [re:3] geschrieben. Eine verschwundene Person kann doch immer in einer Gefahrensituation sein, deshalb verstehe ich nicht wie die da vorher einen Unterschied machen können bezüglich Annehmen der Anzeige oder halt nicht. Hat doch nix mit Polemik zu tun. Hab ich da jetzt einen Denkfehler? o.O
 
@jigsaw: selbst eine alte verwirrte Frau kann von jungen Menschen welche bei FB sind gesehen werden ... das ist immer noch besser als nix zu machen...
 
@jigsaw: Na klar! Findest Du unter "Dackel Waldi sucht sein entlaufenes Frauchen".
 
Es liest sich zwar schlüssig aber dennoch steckt der Teufel im Detail
Ich mein.. da wird ja quasi davon ausgegangen das jeder ausnahmslos sein FB Profil hat und seinen Status regelmässig aktualisiert und alle Daten freigibt
Was ist mit denen die nicht auf FB sind?
Es mag schon sein das dies weniger geworden ist.. doch bei vielen vermissten Personen ist es auch so, das am Anfang gar noch nicht von einer Straftat ausgegangen werden kann (von der Beweislage her)
Ausserdem .. eine verwirrte vermisste Person zählt ja nicht den suizidgefährdeten so sie (noch) nicht auffällig geworden ist oder?
Wenn das jenen behörden mal nicht auf den Kopf fällt....
 
das setzt ja schon mal vorraus das jeder bei fb oder so ist. das wirts ja werden! :-)
 
Es wird einfach nicht mehr nach Vermissten Personen gesucht die über 18 sind. Egal ob sie tot sind oder nicht. Um die Polizei dennoch dazu zu bewegen, nach den Personen zu suchen, muss man sich schon eine nette Geschichte einfallen lassen.
 
@Remotiv: Es fördert sicher die Kreativität der Bürger. ;)
 
Wenn man da an Dutroux denkt, ist das heftig gruselig, dass die Polizei sich nicht mehr um Vermisste schert. Die Vermisstensuche auf Facebook abzuschieben ist schlichtweg Irreführung.
 
Wenn man zB Leibliche Eltern sucht, helfen soziale Netzwerke keinen Deut weiter. Wen will man denn suchen, wenn man den Namen nicht kennt?

Die sollten froh sein, dass sie entlastet werden - dass das als Rechtfertigung gilt, auch den übrigen nicht mehr zu helfen, ist irre. Als nächstes dann:

"Es werden zu wenige Leute im Jahr ermordet. Recherchieren Sie den Täter, melden ihn uns, übergeben uns die Beweisstücke und dann schauen wir mal"
Kommentar abgeben Netiquette beachten!