EU: Urheberrechtsabgaben generell in Frage gestellt

In Sachen Urheberrechtsabgaben kommt wohl von Seiten der EU Bewegung in die bisherigen nationalen Regelungen. Ein aktuelles Gutachten empfiehlt eine Reihe von Maßnahmen zur Vereinfachung der Lage. mehr... Eu, Europa, Europäische Union, Flagge Bildquelle: Nicolas Raymond / Flickr Eu, Europa, Europäische Union, Flagge Eu, Europa, Europäische Union, Flagge Nicolas Raymond / Flickr

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im in frage stellen sind sie ja auch spitze, mit antworten hängen sie etwas hinterher^^ nichtsdestotrotz ist das ja schon mal ein vielversprechender anfang. nur im versprechen sind sie auch spitze, die politikas :-)
 
@Fallguy: Und Du im Dummschwätzen. Eine gerechte und faire Lösung für das Problem zu finden, ist genauso schwer wie das Lösen des Hungerproblems in Afrika.
 
@GerdGyros: ach naja wenn man sich so ansieht wie lange selbst belanglose dinge vom zur sprache bringen bis zum beschluss oder gar zur durchsetzung brauchen und mir dabei diese profilneurotiker, die offiziell im interesse ihres landes handeln, letztendlich aber nur von lobbyisten herumgeschubst werden, ansehe, kann man schon mal zu zynischen bemerkungen hingerissen werden, auch wenn meine meinung ganz sicher nicht fundiert ist aber das ist das schöne an einer meinung ^^ und so fasse ich deinen kommentar jetzt einfach mal ironisch auf ;-)
 
@GerdGyros: ich habe noch keinen verhungerten Urheber gesehen. Dafür jede Menge verhungerter Kinder in Afrika. Darüber sollten die Herschaften mal nachdenken.
 
@RedBullBF2: Du solltest mal darüber nachdenken, ob es mit dem Spruch "ich habe noch keinen verhungerten Urheber gesehen." getan ist. Es gibt genug Künstler / Urheber die nicht gerade mit Reichtum gesegnet sind -besser geschrieben auch nach unseren Maßstäben in Dt. arm dran sind. Und mit den Problemen der Altersvorsorge / Künstlerkasse hast Du Dich mit Sicherheit NOCH NIE !!! beschäftigt. Aber so ist das eben - mal einen schnellen Spruch loslassen ohne fundierte Kenntnisse!
 
@GerdGyros: Also früher als eine Privatkopie in vollem Umfang zulässig war gab es nicht mal ne Debatte zu dem Thema, auch nicht von Seiten der Urheber, vermutlich weil es denen so schlecht ging das sie gar nichts mehr sagen konnten oder wie ?
Wenn man den Urhebern das was ihnen genaugenommen nicht zusteht abziehen würde weil gar kein Mehrwert eher Minderwert gegenüber früher zu verzeichnen ist, und es nach Afrika schicken würde, wäre das Problem der Hungersnot gelöst, um mal deinen Vergleich aufzugreifen.
 
@aliasname: Nenne mir doch bitte mal das Datum von früher, als früher noch eine Privatkopie im vollem Umfang zulässig war, womit Du vermutlich meinst kostenlos. Aber so lange ich mich zurück erinnere wurden auch schon früher Kopierkosten erhoben und beim Kauf von Kopiergeräten Abgaben erhoben für das Urheberrecht! Und es wurde auch schon früher darauf hingewiesen das Kopien nur im sehr begrenztem Umfang erlaubt sind und nur für den absoluten Eigenbedarf. Und ich darf Dir versichern, dass das zumindest schon vor 40 (vierzig!!!!) Jahren so rechtlich geregelt war!
 
@Kiebitz: Du musst fernab der Zivilisation gelebt haben, zumindest bezogen auf die genannten 40 Jahre. Innerhalb dieser Zeitspanne habe ich extrem legal Kopien meiner Vinyls auf Cassetten gemacht. Es wurden sogar noch viel legaler Doppelcassettenrecoder verkauft (kommerziell) zu dem einzigen Zweck das man damit Dinge direkt kopieren kann, sogar schneller als die original Abspielgechwindigkeit. Ok man hat nicht verraten das es mit einer Qualitätseinbusse einherging. Videorekorder sind auch nicht erfunden worden um Videos abzuspielen, daher auch der Name Recorder anstelle Player. Ich könnt jetzt endlos weitermachen, aber du hast es selbst beantwortet, natürlich rede ich vom Privatgebrauch ich bin als Privatperson geboren und werde es auch bleiben. Was ich im nicht Privaten Bereich mache, mache ich immer im Auftrag von ... also genaugenommen mache ich es gar nicht, womit es für mich nicht relevant ist, sprich die Rechte holt sich dann der Auftraggeber so sie benötigt werden.
 
@GerdGyros: Das Hungerproblem in Afrika ist ganz einfach zu lösen, ebenso wie eine gerechte Lösung für das eigentlich gar nicht existente Problem bei der Urheberrechtsabgabe. Bei beiden Themen müssten nur ein paar Unternehmen auf Einnahmen verzichten, worin das eigentliche Problem liegt. ;-)
 
@GerdGyros: es gibt genug für alle - und Psychopathen, die damit spekulieren.
 
Oje. Vereinfachung der Lage, heißt bei den EU Politikern meistens eine riesen Steuer für alle....

Das einfachste wäre es, die Steuer einfach wegzulassen. Weil sie völlig unsinnig ist.

Keiner kann voraussagen, was ein Bürger mit dem erworbenen Gerät anstellt.

Und zum anderen, ist es sowieso vöölig absurd eine Abgabe für eine illegale Handlung zu erheben.

Wäre das gleiche, wenn im Supermarkt jeder Artikel jetzt 1 Cent mehr kostet, weil man ja etwas klauen könnte, bzw in der Obstabteilung etwas verputzen könnte.
 
@andi1983: :-) mundraubabgabe^^
 
@andi1983: ÄÄÄhhh! Du: "...Wäre das gleiche, wenn im Supermarkt jeder Artikel jetzt 1 Cent mehr kostet, weil man ja etwas klauen könnte, bzw in der Obstabteilung etwas verputzen könnte...". Nicht dass das doch wohl schon in den Preisen einkalkuliert ist?! Und es geht bei der Diskussion nicht um Steuern also um eine Geldleistung ohne Anspruch auf individuelle Gegenleistung für öffentlich-rechtliche Gemeinwesen. Es geht hier bei der Urheberabgabe um Abgaben mit Anspruch zur Nutzung individueller Gegenleistungen auf privatrechtlicher Basis (an Personen, Institutionen usw.). Kurz und deutlich: Urheber-Abgabe ist KEINE Steuer!
 
eh was soll die BUNDESREGIERUNG TUN? wollen, die, dass die HANDELN? wie naiv sind die eigentlich? :o)
 
Das etwas, zumindest im Ansatz sinnvolles, mal von der EU kommt, hätte ich im Traum nicht zu hoffen gewagt ^^
 
Wie soll der Konsument denn bitte eine erlaubte private Kopie anfertigen, wenn er dazu einen Kopierschutz überwinden müsste, das wiederum verboten ist ?! Dann müsste der Gesetzgeber schon konsequent sein und dieses erlauben oder besser weil sinnvoller, solche Kopierschutzmaßnahmen (für alle Artikel die der private Konsument erwerben soll) verbieten ! Es würde völlig ausreichen die Medien mit versteckten "Wasserzeichen" zu signieren. So könnte jederzeit nachvollzogen werden, aus welcher Quelle ein Werk (eine Kopie) stammt. Ob also gewerblich vorgeführte oder verkaufte Kopien illegal aus privaten Quellen stammen oder nicht ... Gewerbliche Kopien könnten weiterhin geschützt sein, dass würde dem Verbraucher zudem unmissverständlich klar machen, wann er etwas kopieren darf (gekaufte CD) und wann nicht (z.b. ausgeliehene CD) ... wobei man unter Internet-Nutzern entsprechend vermitteln muss, das Kopien nicht mit rein virtuellen "Freunden" (z.b. bei Facebook und Co), zu denen man keinen realen Bezug hat, geteilt werden dürfen. Als Freunde kann man nur zählen, wen man auch in der realen Welt kennt und trifft.
 
@Hobbyperte: Hmmm? Ich meine zu wissen, dass es noch Medien unterschiedlicher Art auch ohne Kopierschutz gibt und die unterliegen auch dem Urheberrecht. Andererseits meine ich auch zu wissen, dass Du durchaus von digitalen Medien analoge Kopien machen darfst (dafür gibt es sogar Software) ohne dass dies verboten ist! Siehe u.a. auch: http://www.internetrecht-rostock.de/analoge-privatkopie.htm
 
@Kiebitz: Medien ohne Kopierschutz sind für private Kopien dann ja auch nicht das Problem ! Und analoge Kopien von digitalen Inhalten sind durch Kopierschutzmechanismen "verschiedener Art (z.B. Macrovision...)" oft genauso unmöglich wie die digitale Kopie an sich. Und wenn eine (private) Kopie - wie auch immer - ohne den Bruch eines Kopierschutz möglich ist, dann gibt es auch kein Problem. Also wo liegt nun das Problem des Kiebitz ? Schlechten Tag gehabt ? Ein Minus einfach mal so zum Frustabbau ? . . . . das schöne an Wasserzeichen ist ja gerade, das sie auch dann noch funktoinieren, wenn eine Quelle mehrfach und oder über analoge Umwege kopiert wurde, so kann immer nachvollzogen werden, das sie aus einer privaten Quelle stammt, falls sie gewerblich verwendet würde. Der Industrie geht es aber nicht um den Schutz vor Missbrauch, sondern um mehr Profit. Sieht man ja auch daran, das "neuerdings" mit diesem unsäglichem DRM sogar versucht wird zu kontrollieren wie oft man etwas Abspielen kann, bzw. das man legal erworbenes Material nicht mal mehr weiter verkaufen dürfen soll ... Die Medienindustrie ist für ihre Unbeliebtheit selbst verantwortlich, wie die Finanzindustrie auch. Es gibt halt kein perfekteres Verbrechen als eine Bank zu gründen, oder kopiergeschützte DRM-Inhalte zu verkaufen? Was kommt als nächstes, Wäsche die sich beim Versuch sie zu reinigen zersetzt? So wie schon lange Drucker existieren, die nach soundso vielen Seiten die Arbeit einstellen und in immer Produkten Sollbruchstellen zur Begrenzung deren Haltbarkeit integriert werden. Naja - die Lebensmittel-Branche hat es gut, da es in der Natur der Sache liegt, das deren Produkte nach dem Verzehr nicht weiter zu verwenden sind, jedenfalls nicht in gleicher Weise, also allenfalls noch zum Düngen *lg*
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