Vodafone: Kürzungen sollen mehr Mitarbeiter treffen

Das Kürzungsprogramm beim Mobilfunkbetreiber Vodafone soll weit größere Ausmaße annehmen, als bisher bekannt. Es dürfte bis zu 5.000 Mitarbeiter betreffen, berichtet das Manager Magazin in seiner morgigen Ausgabe. mehr... Vodafone, Netzbetreiber, Gebäude, Hauptquartier, Headquarter, Düsseldorf Bildquelle: Handelsblatt Vodafone, Netzbetreiber, Gebäude, Hauptquartier, Headquarter, Düsseldorf Vodafone, Netzbetreiber, Gebäude, Hauptquartier, Headquarter, Düsseldorf Handelsblatt

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Ich hoffe das die fähigen Leute in der Technik gekündigt werden. Dann hätten sie mal wieder alles richtig gemacht ;)
 
Dumping Löhne und dann noch das!
 
@DJ-Coupe: tjo leute selbstschuld wenn sie so ein "unterschichten" job ausführen. da kann manN jederzeit mit rechnen das manN gekündigt wird.
 
@g100t__: was arbeitest du denn?
 
@DataLohr: sagen wir so ich zahle zuviel spitzensteuersatz ..
 
@g100t__: also unabhängig davon, was wäre denn dein plan für leute die derzeit einen unterschichtenjob ausführen? was ist überhaupt ein unterschichtenjob? krankenschwestern, altenpfleger, einzelhandelsverkäufer? überleg mal schnell, wenn jetz alle eines jobs tot umfallen, wen würdest du mehr vermissen? krankenschwestern, altenpfleger, einzelhandelsverkäufer, müllabfuhr oder aktienanalysten, börsenmakler und unternehmensberater? die wertigkeit eines jobs steht heute in keinem zusammenhang mit dem geld das für diese tätigkeit erhalten wird, sogar ganz im gegenteil...
 
@DataLohr: top das es die jobs gibt aber die leute mögen sich nicht wundern wenn sie arbeitslos werden oder immer weniger verdienen.
 
@DJ-Coupe: Arbeitest du bei Vodafone, oder woher nimmst du die Erkenntnis, dass die nur Dumping-Löhne zahlen? Ich habe eine Bekannte die dort arbeitet, und VF zahlt ziemlich gut. Dumping-Löhne bekommst du eher bei der T-Com...
 
@Straßenkobra: Wenn die Telekom/T-Systems denn überhaupt noch Leute anstellen würde. Habe insgesamt 2 Jahre für T-Sys gearbeitet, allerdings nur über eine bekannte Zeitarbeitsfirma... Bin froh, dass ich dort nimmer bin und mittlerweile für meine gute Arbeit auch gutes Geld bekomme.
 
Das sind mal wieder News. Anstatt froh zu sein daß wenigstens noch ein paar von den Arbeitsplätzen und sogar den sinnlosen Shops erhalten werden, meinen die Knalltüten von der Gewerkschaft mal wieder streiken zu müssen? Die Typen haben doch wirklich nen Knall.
 
@Johnny Cache: So ganz ist Dir nicht bekannt was eine Gewerkschaft ist oder?
 
@Johnny Cache: Ich lese hier bei der News folgendes heraus: Neueinstellungen wieder bevorzugt im eigenen Haus. Das geht demnächst, weil man die Löhne zuvor auf das Dumping-Niveau der externen Serviceleister ( und der dort beschäftigten Leiharbeiter) herabsenkt. Und wer soll jetzt darüber froh sein?
 
@noComment: Ich gehöre zu den seltsamen Leuten die aus unerfindlichen Gründen meinen daß es besser sei einen schlecht bezahlen Job zu haben als gar keinen.
 
@Johnny Cache: Und ich bin der Meinung dass schlechtbezahlte Jobs nur den Großkonzernen nützen, aber nicht den kleinen Händler und vor allem nicht den Handwerkern, da diese auf Aufträge von zahlungsfähigen Privatpersonen aus allen Schichten der Bevölkerung angewiesen sind. Letztendlich bedeutet das für die Regionen, in denen sich Unternehmen mit Tiefstlöhnen breitmachen, eine schleichende Verarmung und deshalb auch Verschuldung.
 
@Johnny Cache: Oh, okay. Und ich dachte schon, du gehörst zu den Leuten, die sich alles gefallen lassen und gerne ausprobieren, wie weit der Arbeitgeber noch zu gehen bereit ist. Aber gut, dass du das Mißverständnis aus der Welt geräumt hast ...
 
@Johnny Cache: hoffentlich liest das dein Chef
 
@Dexter31: Welcher Chef? Merkste was?
 
@Johnny Cache: Deine Antwort läßt zwei Schlüsse zu und in beiden Fällen ist Deine Einstellung, sorry(!), dämlich! 1. Möglichkeit, Du bist selbst "Chef": Egal welches Produkt oder welche Dienstleistung Du anbietest, Du bist IMMER, zumindest mittelbar, abhängig vom Endverbraucher und damit von seiner Kaufkraft! D.h. wenn das Lohndumping so weiter geht wirst auch Du irgendwann kein Geschäft mehr machen können! 2. Möglichkeit, Du bist arbeitslos: So lange es Leute mit Dieser Einstellung gibt: "hauptsache Job, egal ob ich davon leben kann oder nicht!", wird das Lohndumping weiter und weiter gehen, bis Du gar nicht mehr auf einen auch nur halbwegs grünen Zweig kommst! - Also egal wie, Du schießt Dich selbst ab! Merkst DU was?!
 
@OPKosh: ich denke, egal welche ansicht man hat, das system ansich macht uns eh kaputt. es ist wohl völlig gleichgültig sich über einzelne jobs, deren bezahlung und die kaufkraft der leute zu unterhalten. haben die einen mehr, müssen andere noch weniger haben. der relative unterschied von allen bürgern muss hier betrachtet werden. bei uns geht die schere immer weiter ausseinander und immer mehr fallen hinten runter. nur gut das hier noch keine größere gruppe wirklich in not ist und einen bürgerkrieg anzettelt, bin gespannt wie lange das noch rausgezögert werden kann.
 
@DataLohr: Prinzipiell richtig! Mit seiner Einstellung geht es aber besonders schnell und der Bürgerkrieg kommt vermutlich gar nicht, weil man es sich gefallen läßt!? DAS ist das Problem!
 
im großen und ganzen ist das eine teufelsspirale, welche uns langsam aber sich in den abrund reißen wird. wer einen niedriglohn hat, kann weniger ausgeben, zahlt wenig oder gar nichts in die rentenkasse und sozialversicherungen ein, private altersvorsorge ist somit oftmals auch nicht möglich, teilweise aufstockung durch hartz4 usw...

ende vom lied ist, dass diese menschen spätestens in der rente an altersarmut leiden werden...
hauptsache der konzern befriedigt jetzt seine aktionäre. klar lieber einen schlechtbezahlten job wie keinen, aber langfristig ist das einfach für niemanden gut...
die politik und wirtschaft hat das noch nicht ganz geschnallt, dass dies nur eine weile geht. eine orange kann man nur so lange auspressen, wie sie noch saft hat und alles hat mal ein ende...
 
irgentwie ist das Management-Konzept bei Vodafone nicht nachvollziehbar. Man redet gross davon, wieder Top-Anbiter zu werden, dem Kunden das beste Netz zur Verfügung stellen zu wollen usw.
Auf der anderen Seite werden bzw. sind bereits die wichtigstens Bereiches eines Mobilfunknetzes - das 24/7 Monitoring und der Wartungsbereich der Mobilfunktechnik - ausgelagert worden ( 24/7 nach Ungarn, Wartung nach Ericsson ). Und jetzt will man noch weitere 24/7 Monitoringbereich nach Ungarn verlagern und die hier tätigen Leute, die den Job seit 10+ Jahren machen, ein gewaltiges KnowHow haben durch absolute Anfänger im Ausland ersetzen.
Und warum: Weil man mit ein paar Mio. Euro sparen kann - und das bei einer Bilanzsumme von 1,7 Mrd. Gewinn nach Steuern im 1. Halbjahr 2012.
Wie passt das bitte zusammen.
 
... denn mit weniger Mitarbeitern kann man bessere Produkte und mehr Service anbieten (viele Köche verderben ja schließlich auch den Brei) ...
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