Sony will Markt für E-Book-Reader neu aufmischen

Sony will noch in diesem Jahr einen E-Book-Reader ausliefern, der auf eine Bildschirmdiagonale von 13,3 Zoll, also fast 34 Zentimeter setzt - deutlich mehr als bei der Konkurrenz. mehr... Sony, E-Book-Reader, digital paper Bildquelle: Sony Sony, E-Book-Reader, digital paper Sony, E-Book-Reader, digital paper Sony

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@WF: die Bildschirmgröße hat bei eInk-Displays nur einen absolut minimalen Einfluss auf die Akkulaufzeit, da eInk-Displays nur Strom verbrauchen, wenn sie den Inhalt verändern.
 
@HeadCrash: danke für den Hinweis, der Satz ist nun neutraler formuliert.
 
@JakobL: Kein Ding :) War auch nicht als harte Kritik gedacht, sondern mehr Klugscheißerei.. sorry ^^
 
Hoffentlich bringt Sony auch noch ein anderes neues Model heraus. 34 Zentimeter, das ist größer als ein DinA-4 Blatt, sind vielleicht gut für technische Schriften u.ä. , aber für reine Taschenbuch-EBook-Überall-Leser viel zu groß. Der Sony PRS-T2 mag gut sein, ist aber auch schon etwas älter.
 
@Lastwebpage: Dass die Diagonale von 34cm (13,3'') größer sind ist als jene von A4 stimmt nicht. 3 Messungen: (1) Mit den offiziellen Kantenlängen komme ich (nach Satz des Pythagoras) auf 36,3cm. (2) Selber messen: 36,2cm. (3) Da ich ein 13,3'' Notebook habe stelle ich fest: A4 ist größer. Von daher ist die Entscheidung von Sony doch ganz gut. Hingegen ist das US-"Letter" Format näher dran: 35,3cm.
 
@Lastwebpage: der PRS-T1 war noch technisch gut dabei, beim T2 hat Sony die Spitze dann recht ordentlich verfehlt; zumindest an der Auflösung hätten sie da schrauben müssen. Kobo beispielsweise hat letzten Monat den Aura HD vorgestellt, mit 1440*1080 Pixeln auf 6,8 Zoll finde ich den um Längen interessanter als den von Sony angekündigten 13,3"-Boliden trotz dessen 1600*1200 Pixeln. Auch von Pocketbook dürften interessante Produkte zu erwarten sein und es gibt noch ein paar andere Hersteller. Mit der Hardware jedenfalls reißt Sony niemanden vom Hocker, aber vielleicht reißen sie es ja mit der Software wieder raus. Solange Sony jedoch die Priorität auf den eigenen Shop legt statt wie noch beim T1 auf sehr gute Hard- und Software, werden sie wohl weiter an Boden verlieren und dann auch das E-Book-Reader-Geschäft nach Verlusten einstampfen.
 
ich kaufe meine bücher bei amazon. das ist der einzige grund für den kindle. die wahrscheinlich coole hardware dieses neuen geräts hilft mir da nicht weiter, kindle bücher kann ich hier nicht lesen. ich vermute das es deswegen schwierig wird die massen zu erreichen.
 
@Matico: Es geht schon, den proprietären Kindle-Kram auf anderen Readern zu lesen, aber einfach ist das leider überhaupt nicht. Deswegen habe ich mir auch ganz bewusst keinen Kindle gekauft, denn das ist genauso eine Einbahnstraße wie die seit Jahren zu recht gescholtenen Microsoft-Dokumentenformate. Man manövriert sich sehenden Auges in eine Herstellerabhängigkeit hinein, die weder für den Markt noch ür die Kunden vorteilhaft ist. Technisch ist die Konkurrenz ohnehin genauso gut wie die Kindle-Geräte, Amazon hat lediglich den Beschaffungsprozeß noch einen Tick einfacher gemacht als die meisten Mitbewerber. Die kostenlosen Bücher von Amazon hole ich mir regelmäßig und übertrage sie dann auf meinen Sony-Reader, aber wie gesagt, das ist leider zu kompliziert, um eine Option für jedermann zu sein.
 
@Drachen: es ist nicht nur beim kindle so, nicht mal nur in der IT. ich glaube das gilt für das ganze leben: standards machen das leben einfacher. und sie machen dich eben auch immer abhängiger.
 
@Matico: Offene Standards machen eher unabhängiger. Das geschlossene Zeugs mit der Abhängigkeit wiederum sind keine Standards.. Aber generell hast du recht, das ist nicht nur in der IT so.
 
@Matico: Kann man das mit Calibre nicht einfach auf den lokalen Pc übertragen, ne Massenkonvertierung starten und dann übertragen?
 
@John2k: keine ahnung. werde das mal testen :)
 
@John2k: Da gibts Tools für calibre, Alfs Blog oder wie das hieß .... damit sollte man ein ganzen Stück weiter kommen bei der Übertragung auf andere Hardware :)
 
13 Zoll finde ich fast ein wenig zu gross - ohne das jetzt in natura gesehen zu haben. 10 Zoll fände ich klasse - da gibts aber nicht viel.
Der normale Kindle ist mir ab und an wirklich zu klein von der Bildschirmdiagonale her.
Grössere Reader gibts zwar, aber eigentlich wenige oder keine mit 10 Zoll und vor allem keine mit eInk sondern halt dann wieder mit normalem Farb TFT, und das gefällt mir nicht. Bücher lesen auf dem iPad z.B. finde ich grausam.
 
Zu spät...ich, meine Familie, Freunde und Bekannte werden ihre Geräte mindestens ein Jahrzehnt lang benutzen. Road to reality liest sich auf meinem Gerät außerordentlich gut.
 
ich wünsche mir zwar einen größeren Reader als die üblichen 6 Zoll (ca. 7,5 Zoll bei mind. XGA-Auflösung wären für mich optimal), aber 13" finde ich zu unhandlich und die Auflösung ist für die Fläche deutlich zu klein. Mit einem sehr schnellen eInk-Display mag Sony evtl. trotzdem noch Erfolg haben (Preis deutlich unter 200 Euro, eher unter 150 €), noch besser wäre ein schnelles Farb-eInk-Display. Mit einem "alten" Display der Pearl-Generation jedenfalls dürfte dieser große eReader kein Verkaufsschlager werden, dafür sind Tablets inzwischen zu gut und bei der Entscheidung Multifunktionaler Tablet-Computer vs. monochomer eReader dürften die Tablets trotz der leidigen Schminkspiegeldisplays die Nase vorn haben.
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