Microsoft bewirbt Office auf Kosten von Google Docs

Microsoft gegen Google - der Konkurrenzkampf geht in die nächste Runde. Denn Redmond bewirbt derzeit seine Bürosoftware Office und teilt dabei kräftig gegen Google Docs aus. mehr... Microsoft, Google, Google Docs, Las Vegas, Poker, Pokertisch, gabling Bildquelle: Microsoft Microsoft, Google, Google Docs, Las Vegas, Poker, Pokertisch, gabling Microsoft, Google, Google Docs, Las Vegas, Poker, Pokertisch, gabling Microsoft

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Hmm, beruflich nutze ich Office20120, im privaten Bereich komme ich wunderbar mit GDocs zurecht. Nutze GDocs hauptsächlich als Kassenbuch für Einnahmen und Ausgaben.Habe vor ca. einem halben Jahr umgestellt.
 
@ostlight: wenns sowas auch nicht managen koennte waere es verwunderlich wieso es ueberhaupt jemand nutzt
 
Ein weiteres vergisst MS zu seinen Vorteilen zu nutzen! Einige GDocs User können ab 2016 nur begrenzt drauf zugreifen, wenn Google seine Dienste nicht als Service bei der Telekom einkauft. -.-
 
@testacc: jaja 90% der gdocs User kommen auch aus Deutschland und sind beo der Telekom .. tsss
 
@Balu2004: Uh, harter Fail! Bei mir war die Rede von einigen, nicht von den meisten! Aber da du erst seit 9 Jahren bei WF bist, noch nicht die Fähigkeiten hast, Texte zu lesen, verzeihe ich dir den Fehler.
 
@testacc: Gähn, mich kotzt die Telekom auch an, aber nicht alles muss man nun darauf beziehen. Und das Beispiel ist auch irgendwie banane, denn viel Traffic macht google docs nicht.
 
@bowflow: Das Problem ist nicht der einzelne Dienst sondern die Masse an Diensten z.B. Games die man kauft und herunterlädt (Steam, Origin, Uplay), Musik und Filme aus dem Internet (iTunes, Videoload), Apps für Mobile Geräte, Updates von Spielen sowie Sicherheitsupdates beim Betriebssystem und Firmware Updates usw.
 
Ich bin seit letzter Woche kein Office nutzer mehr. xD Nutze nu Open Office und GDocs. GDocs nutze ich seitdem ich bei G+ bin. Ich finde es im Gesamtpaket ein wenig besser (auch wenn MS Office mehr Sachen bietet). DIe werbung selber find ich etwas schlecht gemacht ^^
 
@StefanB20: Benutz auch GDocs, zumal es kostenlos ist und fürs Standard getippel reicht. Wenn es schön aussehen soll, dann benutz ich LaTeX und da kommt nicht mal MS Word mit. Sry MS, aber diese masche die du die letzte Zeit abziehst ist einfach nur peinlich. Ich warte dann mal wieder auf 'ne Entschuldigung...
 
@blume666: ich hab meine u.a. meine Bachelorarbeit mit Latex gemacht. Klar, wenn man schon ein vorgefertigtes Template hat, kann man mit Latex ganz ordentliche Dokumente erstellen. Sobald man aber viele Bilder, Tabellen und alles so hat, und gewisse Regeln (zb von der Uni) einhalten muss, dann wird's auch mit Latex schnell mal mühsam. Da sich Office 2013 in Sachen Stabilität echt signifikant verbessert hat, bin ich nun am überlegen, meine nächsten Arbeiten in Word zu schreiben. Ich vermute, dass wenn man Word richtig konfiguriert, man einen ähnlich guten Workflow wie in Latex hat, und das Dokument auch ganz ordentlich aussieht danach. Mal sehen, ob sich das bewahrheitet. Wünscht mir Glück ;-)
 
@darior: Word selber kannst du da kaum konfigurieren, aber du solltest dich unbedingt mit den Formatvorlagen beschäftigen. Die nehmen dir wirklich viel ab und vor allem machen sie nachträgliche Änderungen des Layouts um Längen (!) leichter ....noch deutlich besser in Sachen Vorlagen sind LO bzw. AOO, aber da gibts dann wiederum anderen Limits und Stolpersteine. Nimm das Tool, mit dem du dich am besten auskennst, aber behalte unbedingt von Anfang an die Vorlagen im Auge, es lohnt sich definitiv.
 
@darior: Es gibt bei Latex diverse Pakete, die die Vorlagen der uni gut ersetzen könne, weil man im Endprodukt gar nicht sieht, dass man etwas anderes benutzt hat. Ich schätze bei den Layout Programmen das Ergebnis. Ich muss mich nicht mit elendigen Formatieren herumschlagen. Ergänze ich bei Word ein Absatz verrutscht das ganze Kapitel und von den Bildern ganz zu schweigen. Formeln sehen bei Latex besser aus, ebenso Bäume oder andere Graphen. Da kommt Word nicht mit. Auch wenn es sich in der Hinsicht gebessert haben soll. Aber die Modularität und das Endergebnis zählen da für mich. Außerdem: Plattformunabhängig Wooohooo :D
 
Kann auch schnell nach hinten losgehen. Mag solche Art von "Werbung" überhaupt nicht. Auch wenn Office 2013 schon toll ist.
 
@something: Werbung die ein anderes Produkt schlecht macht wirst du in Deutschland nicht sehen. Ich mag solche Werbung eigentlich auch nicht aber aber wenn es wenigstens witzig gemacht ist schaue ich mir das auch mal an. Bei dem Gmail-Man habe ich zum Beispiel herzhaft gelacht :-D
 
@something: ich habe Office 2013 nur ein paar Mal ausprobiert - und selbst mir als eingefleischtem MS Office Nutzer (ich habe vermutlich sämtliche Versionen von Office ab 7.0/95 ausprobiert und XP(2002), 2003 und 2007 sowie jetzt 2010 über nen längeren Zeitraum genutzt) gefällt GoogleDocs sehr wohl, denn was die Zusammenarbeit angeht ist Office 2007 (haben wir auf der Arbeit) eine Katastrophe mit seinen random Locks bei Excel oder dem Umstand, dass bestimmte Sachen bei freigegebenen Dokumenten einfach nicht gehen - schon gar nicht "live". Die Tabellenkalkulation bei GoogleDocs funktioniert tadellos und auch einige Formate funktionieren wie sie sollen (Microsoft hatte ja mit docx z.B. ein Format geliefert, welches so gar nicht "open-source" war - da muss man sich nicht wundern, dass das Ding nur mit MS Office zu öffnen ist).
 
@divStar: docx gehört zu dem Office Open XML-Standard, welcher, wie der Name ja auch schon sagt, offen und frei verfügbar ist. Ich schätze mal, was du meinst dürften die alten binary-Formate sein, zu denen MS Office selbst ja nicht mal 100% kompatibel war...
 
@Sy: Anders als der Name suggeriert ist OOXML in der als angeblicher "Standard" verabschiedeten Form kaum durch Dritthersteller vollständig umsetzbar. Selbst bei MS hat es ja bis Office 2013 gedauert und die haben sich den Rotz immerhin ausgedacht.
 
@something: Die Werbung ist ja auch für Amerika. Und da mögen die son krams.
 
Als er am Ende das Netz abmacht musste ich lachen. :-D Und bevor jetzt alle wieder rumschreien, eine solche Werbung wird es in Deutschland nie geben!
 
@hhgs: Der Gag ist große Klasse! Und trifft auch einen wirklich wahren Punkt. Aber das wollen die Google-Fanboys natürlich nicht wahrhaben, dass wir vom allerorts lückenlos verfügbaren Hochgeschwindigkeitsinternet noch (mindestens) Jahre entfernt sind.
 
@hhgs: Das betrifft Microsoft bei Office 360 aber genau so... Die haben sich damit ein Eigentor geschossen.
 
@kkp2321: Nicht wirklich. Ich habe Office 365 auf 3 Rechnern komplett installiert und kann es perfekt offline nutzen. Ich könnte es sogar noch auf 2 weiteren installieren und auf jeden PC streamen auf den ich will.
 
@kkp2321: nein, Office 365 geht auch offline...
 
@kkp2321: Da bist du leider falsch informiert. Ach halt, du informierst dich ja erst gar nicht! Eigentor? ;-)
 
@hhgs: GDocs geht größtenteils auch offline: http://support.google.com/drive/bin/answer.py?hl=de&answer=1628467
 
Office 365 gibt es nicht offline! Die von euch als Offline bezeichnete Version ist ein "normales" MS Office welches sich an die Lizenz von Office 365 richtet. Sind die Dokumente aber Online und ihr offline, habt ihr genau das selbe Problem wie das, was in den Werbespots verspottet worden ist. Somit bleibt es ein Eigentor für MS.
 
@kkp2321: Man muss unterscheiden. Office 365 umfasst durch die Lizenz ja die Offline Versionen also ist und bleibt es Office 365. Die Web Apps von Office sind widerum kein Bestandteil von Office 365 weil diese jedem zur Verfügung stehen der eine MS-Id besitzt. Wenn man sich das ganze also nicht installiert und sich alles jedes mal streamt ist man aufgeschmissen. Außerdem willst du dich drüber streiten dass man nicht an seine Dokumente kommt? Sorry aber das ist jedem klar das wenn man offline ist nicht an online Dokumente kommt. Aber sämtliche Funktionalitäten bleiben erhalten da man die Office Suite im vollen Umfang hat(wenn man nicht streamt)
 
@SupaMario: Nicht unbedingt, die kleinste Variante "Office 365 Small Business" für 4,90 enthält kein Desktop-Office. Außerdem sind die reinen Webapps nicht mal annähernd so alltagstauglich wie GDocs.
 
@nicknicknick: Ich nutze diese Web Apps eh nicht, allgemein halte ich nichts von Daten in der Cloud also kann ich das nicht beurteilen. Ich kann auch nur von Office 365 für den normalen Anwender sprechen aber ein Unternehmen kann sich auch Small Busisness Premium holen und alles von der Steuer absetzen
 
@SupaMario: Von der Steuer absetzen bedeutet nicht, dass es das Unternehmen überhaupt nichts kostet. Und selbst wenn es so wäre ist deine Aussage ("Office 365 umfasst durch die Lizenz ja die Offline Versionen [...] Die Web Apps von Office sind widerum kein Bestandteil von Office 365") schlicht falsch, von daher interessant dass ich dafür - bekomme und du + :D
 
@kkp2321: Ich weiß nicht, was du meinst. Office 365 für PRIVATanwender, also die Office 365 University und die 365 Home Premium, von anderen Editionen spricht hier keiner, beinhalten die Office Webapplikationen plus der Möglichkeit, auf jedem beliebigen PC per Knopfdruck ein vollwertiges Office streamen zu können. Zudem sind mehrere Offline-Installationen enthalten, bei University für zwei unterschiedliche PCs, bei Home Premium für fünf PCs.
Aber ich kann jederzeit mich auf einem PC ohne Office mich mit meiner Live ID einloggen und ein Dokument auf meinem Skydrive mit einem vollwertigen Office öffnen, das dann zu mir gestreamt wird. Was du mit "gibt es nicht offline" daher meinst, ist mir ein Rätsel. Das über die Office 365 - Lizenz installierte Office gibt sich selber auch in den Optionen als "Office 365 Home Premium" aus, an keiner Stelle als Office 2013 bzw. Standalone-Produkt.
 
@nicknicknick: Darum kann ich als Office 365 University - Abonnent im "Mein Office"-Bereich statt der normalen WebApp auch unter "Office on Demand" mir auf jedem beliebigen PC ein vollwertiges Office in Echtzeit streamen lassen. Und zusätzlich gibt es 2 Offline-Festinstallationen, die ich auf PC+Laptop habe. Möchte ich jetzt in der Uni oder bei Freunden an meinen Dokumenten mit einem vollwertigen Office weiterarbeiten und hab den Laptop nicht dabei, logge ich mich bei Mein Office ein und lasse mir mein Word mit meinen Einstellungen streamen, dauert je nach Internetgeschw. eine knappe Minute und ich hab den vollen Funktionsumfang parat. Das ist ein Hybrid aus reiner WebApp und Offline-Lösung, quasi eine temporäre Offline-Installation. Das schlägt jede WebApp natürlich um Längen, inkl. der Konkurrenten GDocs etc..
 
@mh0001: Ist ja interessant, ist nur leider auf Windows 7 und Windows 8 beschränkt und deshalb absolut nicht vergleichbar mit der Flexibilität der GDocs. Und meine Erfahrungen mit gestreamtem Office sagen mir, dass das sogar mit guter Verbindung eine eher hakelige Angelegenheit ist. Klar hat diese Variante mehr Funktionen als GDocs aber wenn man die überhaupt nicht benötigt ist das die schlechtere Lösung.
 
@hhgs: vielleicht auch eine nette Anspielung auf die gestoppte Exchange-ActiveSync Unterstützung seitens Google, auch wenns nicht direkt mit GDocs zu tun hat ^^
 
spontan fallen mir auch einige Defizite des tollen Microsoft Office ein. 1. wieso kann ich nur Farben im RGB Modus mischen? 2. wieso merkt sich office nach dem Dokument schließen nicht die im Dokument benutzerdefinierten Farben für eine spätere Bearbeitung/Benutzung? nö da muss ich wieder ein Element nehmen, auf benutzerdefinierte Farbe gehen, mir die Werte merken und dann ein nicht formatiertes Element genau so mit den Werten einzufärben... ist ja auch so praktisch liebes Microsoft. was ich sagen will, wenn ich nur lang genug suche, finde ich auch im kostenpflichtigen Office jede menge Dinge die man verbessern könnte... ach noch was. wieso kann ich in Outlook immer noch nicht den Zoomfaktor im Vorschaubereich fix einstellen? nö, microsoft verlangt von mir das ich das bei jeder neu selektierten Mail erneut tu... unterm strich wohl ausgleich zwischen gockel docs und office von microsoft. nur das bei einem kostenpflichtigen Produkt wie microsoft office solche defizite viel schwerer wiegen als bei nem gratis angebot
 
@Rikibu: Bitte!? Du nennst zwei Detail-Kritikpunkte in Microsoft Office, die deiner Meinung nach den Bedienkomfort senken und die stellst du auf eine Ebene mit den PROBLEMEN IN GRUNDLEGENDEN FUNKTIONALITÄTEN in Google Docs wie Format-Kompabilität und Formatierung und schreist: "Ausgleich!"?! Der Vergleich hinkt ja wohl gewaltig. Die berühmten Äpfel und Birnen lassen grüßen!
 
@AhnungslosER: es ist halt die Frage. Anstatt sich beim office marketing auf neue Funktionen zu fokussieren die Leute begeistern, macht man Konkurrenten schlecht, weil man offensichtlich auch nicht so überzeugt ist von den neuen office 2013 funktionen. wieso man in word dokumente youtube videos einbetten kann weiß wohl nur microsoft, aber es lässt sich wohl werbetechnisch schwer vermitteln wieso man sich daumenkinos ausdrucken soll :-)
 
@Rikibu: Papierlos leben ;)
 
@Rikibu: Nur weil Office 2013 keine revolutionären Neuerungen bringt wie die Ribbon-Oberfläche, muss das noch lange nicht heißen, dass Microsoft nicht von seinem Produkt überzeugt ist. Und wie 'hhgs' in [o5] schrieb ist solche Werbung in Ami-Land (und anderen Teilen der Welt) ganz normal. Wir in Deutschland mögen (mangels Gewöhnung) so eine Werbung eigenartig finden, während das Vergleichs-Prinzip anderswo aber Gang und gäbe ist und deshalb nicht wirklich einen Rückschluss auf das Vertrauen eines Herstellers in sein Produkt zulässt.
 
@AhnungslosER: die Ribbons waren alles andere als Revolutionär, da es das Grundprinzip dahinter schon min. 10 Jahre lang in anderen Produkten gab. Obs einen gefällt oder nicht, ist allerdings rein subjektiv. EDIT: Streng genommen sind die Ribbons prior art; guck dir mal die "tabbed toolbar" in der Lotus eSuite von 1999 an - erstaunlich...
 
@brukernavn: Du hast schon gemerkt, dass es um etwa anderes ging, als um die Wortklauberei, ob die Ribbons nun "revolutionär" sind oder nicht?!
 
@Rikibu: Die Werbung stelle ich mir klasse vor. Microsoft Office - jetzt auch mit HSV-Farbraum und Farbspeicherung. Damit zieht man bestimmt die Maßen zu sich. Der Grund wieso Microsoft Google angreift, ist weil Microsoft die Google-User zum Wechsel anregen will. Und da ist es halt das einfachste die Negativ-Punkte des Konkurrenten aufzuzeigen.
 
@PranKe01: Die Werbung ist ja wohl ganz klar dafür gemacht, um wechselwilligen MS-Office-Kunden Angst vor GDocs zu machen weil die Featuritis bei vielen Kunden nicht mehr zieht. MS ist mittlerweile in der Defensive nachdem sie den Office-Markt zwei Jahrzehnte völlig unangefochten beherrschen konnten.
 
Die Werbung ist schon alleine deshalb klasse weil Rob "Animal" Schneider drin vorkommt. Wer ist der Typ am Ende im roten T-Shirt? Ein bekannter Poker-Spieler oder so?
 
Auf die seit Jahren in Office vorhanden Fehler und fehlenden Funktionen wurde von MS auch nicht weiter eingegangen. Soviel zur Weiterentwicklung.
 
@jb2012: folgerichtig müsste google auf die defizite von Microsoft Office hinweisen. wär cih google, ich würde so ne Liste machen
 
@Rikibu: Die Liste würde Google Docs aber verlieren.
 
@jb2012: Bei M$Office gibts es schon machmal komische Effekte. So hatte ich bei einem Dockoment was über 75 Seiten ging immer dass eine Seite als leer ausgedruckt wurde. War irgendwie komisch. Nachdem ich das Dokument geschlossen und wieder geöffnet hatte, wurde alles komplett gedruckt.Wie gesagt. Das ist schon manchmal komisch, aber im gesamten komme ich damit besser klar als mit GDocs oder OOffice.
Gerade von OOffice habe ich genug. Da sind irgendwann auf einmal waren alle meine Dokumente nicht mehr zu öffnen gewesen, obwohl ich nie was dran geändert habe. Das ist mir bei M$Office noch nie passiert.
 
Schon merkwürdig, dass MS es anscheinend für notwendig hält, mal wieder mit FUD ("Formatierungen werden zerstört") gegen Google Docs zu schießen statt die immer noch reichhaltigeren Funktionen und das doch sooo moderne UI des eigenen Pakets herauszustellen. Anscheinend zieht die bloße Featuritis bei einem messbaren Teil der Kunden nicht mehr und es wird schwerer, das eigene Office als alternativlos zu vermarkten, seit es einen kostenlosen bzw. günstigeren Konkurrenten gibt, der in Teilbereichen (Zusammenarbeit, mobile Bearbeitung) dem eigenen Produkt sogar deutlich überlegen ist. Bloß gut, dass man mit viel Geld und Druck einen für Dritte nicht 100% umsetzbaren ISO-"Standard" durchgesetzt hat.
 
@nicknicknick: Seh ich genauso, anstatt mit ODF für ein unabhängiges Dokumentenformat zu arbeiten, fahren Sie noch immer dieselbe Schiene und wollen die User durch ihr eigenes Format an die MS-Office Suite binden. http://de.wikipedia.org/wiki/Lock-in-Effekt
 
Herr Lemke: Sind Sie sich mit dem letzten Satz wirklich sicher? Also die drei asiatischen Windows 8-Werbungen drehen sich alleine um Microsofts Windows und haben nichts mit der Konkurrenz zu tun. In der Basketball-Werbung wird zum Schluss auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Microsoft Office die verlässliche Alternative in den genannten Disziplinen sei. Also erwähnen sie sehr wohl eigene Stärken. Und ganz generell: Solange Microsoft Google parodiert, gibt es da meiner Meinung nach nichts dran auszusetzen. Dessen Verwaltungsratsvorsitzender hat schließlich auch keine Probleme damit die Konkurrenz in der Öffentlichkeit schlecht zu machen. Und das in einer alles andere als so humorvollen Weise wie es die Microsoft-Werbungen tun.
 
@AhnungslosER: !. man muss sich nicht auf das Nivo anderer begeben, 2. Werbung ist was anderes als wenn irgend ein Mitarbeiter dies tut.
 
@Thaodan: 1. Das heißt immer noch "Asi mit NIWOH". 2. Stimmt: Werbung, insbesondere humorvolle, nimmt niemand ernst. Wenn hingegen NICHT "irgend ein Mitarbeiter" (typisch Fanboy, Googles mieses Verhalten runterzuspielen), sondern der ehemalige CEO und jetzige Verwaltungsratsvorsitzende von Google Eric Schmidt in einem Interview (also prinzipiell in einem seriösen Rahmen) einen Konkurrenten niedermacht, hat das eine viel verheerendere Außenwirkung (für den Konkurrenten). Ich gebe dir also 100% Recht: Googles Verhalten ist VIEL asozialer!
 
@AhnungslosER: ähm ... die reine Behauptung, die eigene Software sei eine verlässliche Alternative, ist ja nun wirklich kein Hervorheben von Stärken. Ich weiß ja nicht, wie lange und intensiv du mit welchen Office-Produkten je gearbeitet hast, aber nervige Schwächen haben sie alle und fast alle auch handfeste Vorteile gegenüber dem Mitbewerb. Wenn sie jetzt noch alle dieselben lizenzfreien Dateiformate lesen und schreiben würden, dann wärs ein Fest für die Endanwender, wenn die weiterhin (!) alle voneinander abschauen und ihre Produkte verbessern würden.
 
@Drachen: Da ich keine Google-ID habe erübrigt sich für mich das Ausprobieren von Google Docs. Und zumindest der "LibreOffice"-Vorgänger "OpenOffice" hat mich nie wirklich überzeugt. Und das habe ich zu einer Zeit verwendet, als Microsoft Office noch nicht die Ribbon-Oberfläche hatte, die ich persönlich sehr aufgeräumt finde.
 
@AhnungslosER: LibreOffice (LO) ist kein Nachfolger von Openoffice.org (OOo), sondern ein Ableger. Der Nachfolger ist Apache Open Office (AOO), von dem übrigens demnächst m.W. endlich mal eine grundlegend modernisierte Variante erscheinen müsste, die ich mir dann auch ansehen werde. Und was IDs bzw. Accounts betrifft, so habe ich zwar einen Account bei Google-Drive, aber keine Micrsoft-ID. Im Gegensatz zu Dir werde ich mir aber eine zulegen, wenn ich zu dem Entschluss komme, mir MS Office 365 mal näher anzusehen. Warum auch sollte ich mich selber ausbremsen, indem ich rein aus ideologischen Gründen eine wichtige und interessante Option auslasse? Weder MS noch Google sind schließlich Sekten wie Scientology.
 
Die Werbung ist echt humorvoll
 
"Of course, its shiny" xD
 
Ja, die beiden verfolgen doch auch vollkommen andere ansätze. Google ist eine super online Dokumenten verwaltung und mit MS word schreibt man Aufsätze, Steuererklärungen und ect.

Was mich an MS word nervt ist diese Formatierung. .doc und .docx lässt sich nur von Office öffnen und nicht im Browser oder auf einem Rechner auf dem dies nicht installiert ist. Man muss es immer konvertieren. Und viele personen die sich nicht damit auskennen (ja davon gibt es ne menge) schicken immer doc dateien umher und ich sitze dann so vor meinem Mac oder an meinem iPad odere auch nem Android tablet und denke: Toll!
 
@Qvieo: Tja wenn du einen Mac hast - dann hast du einen Mac =)
 
@Qvieo: Was mich interessieren würde: Wie macht man denn seine Steuererklärung mit Office? Aufsätze etc. kann man natürlich auch mit GDocs schreiben und es öffnet auch zuverlässig .doc und die meisten docx-Dokumente. Und gerade für gemeinsames Arbeiten etwa in der Uni oder Schule ist GDocs/Drive genial, weil es das auf Dauer unübersichtliche und nervige Hin- und Herschicken von Dateien in verschiedenen Versionen komplett überflüssig macht.
 
@Qvieo: 1) Du weißt schon das es MSO auch fürn Mac gibt? // 2) Warum sagst du diesen Leuten nicht klip und klar das du nur noch PDF akzeptierst? // 3) Mein altes iPhone 4 war in der Lage MSO Dokumente nativ darzustellen - falls du mehr benötigst, es gibt die "App DocsToGo". // Ich sehe also dein Problem nicht wirklich - natürlich bis auf die immer noch verbreitete Unsitte die propritären MSO Dateiformate nicht als PDF oder ähnliches zu versenden. (ja das kann nervig sein - aber auch auf Windows). Ich verwende schon seit längeren kein MSO mehr; für einfache Texte ein einfacher Editor, ansonsten LibreOffice, für Präsentationen Keynote und für umfangreiche bzw. wichtige Arbeiten LaTeX.
 
@Qvieo: MSO im Browser? Grauenhaft! Google-Docs ist für gemeinsames Arbeiten an Dokumenten noch fast unübertroffen, hat aber dafür andere Macken.
 
Es war ja schon komisch wie OpenXML überhaubt ein ISO Standard werden konnte, zumal MS nicht mals sich selber an diesen hält.
 
@Thaodan: Da stimme ich dir grundsätzlich zu, aber will fairerweise anmerken, dass es bei ODF auch nicht so viel anders ist, wenn gleich aus gänzlich anderen Gründen. Bei ODF ist eine ältere Version standardisiert, als inzwischen tatsächlich verwendet wird, während bei OpenXML m.W. noch kein einziges Programm diesen Standard unterstützt.
 
@Drachen: Und hier ist das Problem, alle Welt schreit, dass MS gefälligst ODF unterstützen soll, aber dass diese Standard-ODF Unterstützung kompletter Schwachsinn ist wohl niemandem klar.
Das standardisierte ODF unterstützt nicht einmal annähernd alle Funktionen, die z.B. OpenOffice bietet weshalb dieses auch ein eigens angepasstes ODF hat.
 
@gutenmorgen1: Eben nicht, das Problem das das OO das ODT 1.1 nutzt was noch nicht lange standardisiert ist und erst nach Office 2010 unterstützt wird. ODT ist wenigstens herstellerunabhängig und baut nicht wie OpenXML auf herstellereigne Formate im inneren auf.
 
@Thaodan: Und was nützt MS die standardmässige Unterstützung von ODF, wenn dieses niemals den vollen Funktionsumfang von Office abbilden kann?
Das würde bedeuten, dass bestimmte Funktionen nicht gespeichert werden und bei jeder Sitzung neu aktiviert werden müssten. Ist nur des offenen Standards Willen wirklich wünschenswert?
 
@gutenmorgen1: Du verwechselst OpenXM mit ODF, welches bei der spezifikation von ISO nicht mals ganz gelesen wurde.
 
@Thaodan: Nein, ich wollte ursprünglich nur sagen, dass die Leute, die auch hier wieder die Unterstützung von ODF durch MS vordern, unmögliches verlangen.
 
@gutenmorgen1: Unmöglich ist das keinesfalls und Microsoft selber widerlegt dich ja auch prompt, indem die neueren MSO-Versionen durchaus ODF verstehen.
 
@gutenmorgen1: Tausche ODF mit OpenXM und ich stimme dir zu, nicht mals MS selber kriegt es richtig hin.
 
@gutenmorgen1: Sorry, da gehts nicht um ein "eigens angepasstes ODF", sondern um eine neuere Version, welche ebenfalls klar beschrieben und definiert ist - nur eben in dieser neueren Version noch nicht ISO-standardisiert. Ohne jetzt nachzusehen: standardisiert ist wohl ODF 1.1, aktuell verwendet wird ODF 1.4 (?).
 
Ich zahle kein Abo was pro Jahr viel kostet. Ich nutze lieber kostenlose Apache OpenOffice
 
@Deafmobil: Was spricht gegen LibreOffice? Die meisten früheren OpenOffice-Entwickler arbeiten mittlerweile daran mit weshalb es dort auch schneller voran geht als beim von Oracle zerstörten und dann aufgegebenen OpenOffice
 
@nicknicknick: Warten wir doch mal ab, was das neue AOO bringen wird, wo IBM sein KnowHow einbringt bzw. gebracht hat. So lange AOO und LO beim Dateiformat kompatibel bleiben, spricht doch nichts gegen zwei verschiedene Programme mit unterschiedlichen Schwerpunkten und ggf. auch Bedienung. Bei LO gehts dem Anschein nach schneller voran, aber zahlreiche Bugs bleiben unbeabeitet und das nervt mitunter.
 
Und das in den AGB´s von GoogleDocs steht, das die alles mitlesen dürfen interessiert wohl niemanden. Nicht umsonst bauen viele Unternehmen sogar Google-Dienst-Sperren in ihre Systeme.
 
@ghashange: Wo in den AGB (ohne 's btw) steht das denn bitteschön? Ich meine natürlich ist klar dass die NSA im Zweifel auf alles in der Google-Cloud zugreifen kann, aber das ist für die meisten doch relativ irrelevant. Deshalb sollten Unternehmen auch auf keinen Fall Daten auslagern, die für amerikanische Konkurrenten interessant sind. Das gleiche gilt aber genauso für alle Anbieter inklusive MS Office 365. Und was Windows so alles nach Redmond sendet bzw welche Hintertüren die NSA einbauen durfte weiß auch niemand so genau. Wer sich also Gedanken über Industriespionage machen muss kann eigentlich nur komplett vom Internet abgeschottete Systeme einsetzen, egal von welchem Hersteller.
 
@nicknicknick: Hier ist ein schöner Artikel über Google-Typische Praktiken: http://news.cnet.com/8301-1023_3-57420551-93/who-owns-your-files-on-google-drive/
Und Office 365 mit Dateien die auf eigenen Servern laufen sollten wohl für ein Unternehmen keine wirkliche Gefahr darstellen ; )
 
@ghashange: Die Gefahr einer Backdoor in Windows ist genauso real wie die Überwachung von GDrive/Skydrive durch die NSA. Um mich zu wiederholen: Wer wirklich was zu verbergen hat sollte weder das eine noch das andere nutzen, das trifft aber wohl auf die meisten Unternehmen nicht zu. EDIT:http://en.m.wikipedia.org/wiki/NSAKEY
 
@ghashange:
weil MS da ja soviel besser ist: https://netzpolitik.org/2012/skydrive-microsoft-durchsucht-nutzer-daten-in-der-cloud-nach-agb-verletzungen-und-sperrt-accounts/
 
Diese art von Werbung, verstehe ich eher als Angst vor der Konkurrenz.
 
@lesnex: In Amerika ist vergleichende Werbung gang und gebe im Gegensatz zu hiesiger Werbung. Da gehört es schon eher zum guten Ton den anderen zu verspotten, deutet teilweise sogar auf Respekt hin. In jedem Fall jedoch, hinter den Kulissen haben sich in wirklichkeit alle Konzerne dieser Art, Google, Microsoft, Apple und wer nicht alles, ganz doll lieb.
 
Hatte versucht, meine Bachelor-Arbeit mit GDocs zu schreiben. War jetzt nicht so der Burner. Musste da leider Word verwenden. Aber sonst eigentlich nur noch Docs. Microsoft wird sich warm anziehen müssen. Immerhin haben sie die Konkurrenz erkannt. Da fällt mir so ein Zitat von Gandhi ein ;)
 
@matterno: Was hat dir denn gefehlt? Ich fand es genial entspannt, meine Abschlussarbeit auf GDocs zu schreiben: Ob in der Uni im PC-Saal, bei meiner Freundin am Laptop, auf dem Tablet im Park oder zuhause am PC. Einfach einloggen und schreiben und nie wieder Gedanken über verschiedene Versionen und abspeichern machen müssen. Wenn ich das mal während des ganzen Studiums gehabt hätte dann wäre mir einiges an Stress erspart geblieben :-)
 
@nicknicknick: Es fehlten ein paar grundlegende Sachen: Inhaltsverzeichnis, das sich anhand der Überschriften zusammensetzt, zum Beispiel. Man konnte auch nicht die erste Seite aus der Seitennummerierung rausnehmen. Ich weiß es nciht mehr genau, aber da war auch eine wirkliche grundlegende Sache, die fehlte. Mir fällt's grade aber nicht mehr ein.
 
@matterno: Ah okay, ja das Problem mit der Nummerierung hatte ich auch. Inhaltsverzeichnis geht aber eigentlich.
 
@nicknicknick: Abbildungs- und Quellenverzeichnis. Bildunterschriften. Das war da auch noch
 
Billigstes Microsoft Office: "Home & Student" 140 Euro 1 Lizenz, kein Mailklient.

Bestes SoftMaker Office: "Professional" 99 Euro 3 Lizenzen, inkl. eM Client 5 Professional, Duden-Korrektor, Langenscheidt-Wörterbücher etc.

Noch Fragen?

Ach ja, die Kompatibilität mit doc/x, xls/x und ppt/x, die LibreOffice, OpenOffice & Co. nicht gebacken kriegen (deshalb sind sie für mich, obwohl gratis, auch nicht praktikabel, da ich nunmal tausende Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien habe und auch in der Lage sein will diese nahtlos zu tauschen):

1:1 (sieht aus wie Original in beide Richtungen).

Sonst noch Fragen?

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