Speichermarkt: SSDs werden schnell wichtiger Faktor

SSDs können Festplatten in vielen Bereichen zwar noch nicht vollständig ersetzen und haben aktuell einen relativ kleinen Anteil am Markt für Speichermedien, das wird sich aber in absehbarer Zeit ändern. mehr... Ssd, Western Digital, HGST Bildquelle: HGST Ssd, Western Digital, HGST Ssd, Western Digital, HGST HGST

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Solange der Preis pro GB noch über dem der Spindelplatten liegt, wird sich bei mir nicht viel ändern. Ich habe eine SSD als Systemplatte und eine 3TB Spindel für alles andere.
 
@L_M_A_O: Das wird sich noch lange nicht ändern. Nicht nur wegen des Preises sondern weil SSDs für das große Daten hin und her geschiebe einfach noch nicht gemacht sind. Deren Schreibrate ist begrenzt.
 
@kkp2321: Neulich hab ich mal den Fehler gemacht eine SSD auf ne Velociraptor zu clonen und dann davon zu booten. Jahre und einen boot später hab ich dann Defrag angeworfen und irgendwas um die 70% Fragmentierung festgestellt. Klar, der SSD war das vollkommen egal, aber selbst ne sauschnelle Platte wird so zur Schnecke. ;)
 
@Johnny Cache: Wobei immer gesagt wird, das bei NTFS die Defragmentierung sinnlos ist. Lediglich 10% sollte freier Speicher bleiben, damit sichs selbst gut organisiert. Ich habe, entgegen aller Marketingbehauptungen auch nie wirklich einen fühlbaren Performance Sprung feststellen können. Habt ihr das, mal generell gefragt?
 
@Angel3DWin: Früher (bis vor ca. fünf Jahren) habe ich immer die Systempartition nach einer Neuinstallation und nach einspielen aller Patches defragmentiert. Das was danach fragmentiert kann man sowieso nicht verhindern, weil das Dateien sind die vom Betriebssystem laufend neu geschrieben oder geändert werden.
 
@Angel3DWin: Ich würde mal sagen daß das booten mindestens vier mal so lange gedauert hat wie nach der Defragmentierung. Ist natürlich ein Extremfall, aber auch sonst merkt man einen Performanceverlust. So gesehen haben SSDs wirklich was für sich, wenn sie nur nicht so klein wären.
 
@kkp2321: Ein Standardanwender erreicht bei aktuellen Modellen nichtmal ansatzweise die empfohlenen Schreibzyklen der Hersteller. Vorher ist die SSD mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit schon veraltet und ersetzt.
 
@pvenohr: Ich ersetze meine Fetsplatten erst, wenn sie kaputt sind. Das kann durchaus 5-10 Jahre dauern.
 
@L_M_A_O: kann mich mit 2 partition/festplatten nicht anfreunden. ständig liegen die daten auf der falschen platte. ich warte bis die preise billiger werden - 256 gb sind mir zu wenig und 512gb noch zu teuer ...
 
@krusty: Das liegt aber an dir, das die Daten dann falsch auf der Partition liegen^^ Ich habe glaube mit meinen Externen Festplatten 12+Partitionen und da ist alles an seinen Platz(Spiele,Programme,Eigene Dateien,Sonstiges,..,). Wenn ich z.B. Windows(C) löschen würde, hätte ich z.B. Null Datenverlust :D
 
@L_M_A_O: kopier ich eben den benutzerordner vor der windows neuinstallation auf eine externen festplatte, außerdem nützen dir die programme und spiele nach einer windows neuinstallation auch nichts mehr, da sie in der regel nicht ohne registry einträge laufen. ich bin kein archivar, wenn ich filme geschaut habe lösche ich sie, und musik landet bei mir nicht auf den pc sondern am mobilen player.
 
@krusty: Ja, da sprichst du ein grundlegendes Problem von Windows an. Aber bei Unix Systemen ist es egal, auf wie vielen Partitionen die "Benutzerordner" bzw. "/home" liegen. Windows ist dahingehend nach wie vor sehr altmodisch und kann noch nicht wirklich mit größeren Festplatten die in mehrere Partitionen aufgeteilt sind umgehen. Aller spätestens bei einer Neuinstallation von Windows bekommt man das zu spüren.
 
@seaman: Aus welchem Jahrzehnt stammen den deine Quellen?
 
@L_M_A_O: Aus beruflichen Erfahrungen mit Win8 und Win7!!!!!
 
@seaman: Dann kann ich nicht verstehen, das du solche Probleme hast. Bei XP kenne ich noch ein Problem, welches sich auf die Laufwerksbuchstaben bezieht, aber seit Vista läuft Windows super mit vielen Partitionen sowie den Benutzerordner auf einem Netzlaufwerk oder auf einer anderen Partition im System.
 
@L_M_A_O: Tatsächlich müssten die Kosten für eine 1TB SSD bei etwa 1/8 der alten HDDs liegen...viel weniger Aufwand...viel einfacher zu automatisieren.
 
Solange es SLC sind OK aber kein TLC bitte.
 
@Menschenhasser: SLC wäre für Privatpersonen doch der absolute Overkill.
 
@Chris81: Hält aber dementsprechend.
 
@Menschenhasser: Lustig... Bei mir wars von 5 SSD's genau die mit SLC, die gestorben ist nach einem Jahr...
 
"SSDs können Festplatten in vielen Bereichen zwar noch nicht vollständig ersetzen..." Warum eigentlich (wenn man jetzt vom Preis mal absieht)? Mittlerweile halten die doch dank guten Controllern genauso gut wie Festplatten. Viele Mobilgeräte haben grundsätzlich nur SSDs verbaut und diese können auch problemlos als Datenspeicher genutzt werden. Ich denke doch mal, dass es auch bald auf dem Desktop-Markt soweit sein wird, dass die SSD die HDD komplett verdrängt.
 
@Gen-X: Weil man eine durchschnittliche SSD (noch) nicht annähernd so oft (wieder)beschreiben kann, wie eine herkömmliche HDD ohne dass die Zellen darunter leiden und das Teil kaputt geht. Der Controller der SSD versucht schon, die Schreibvorgänge möglichst gleichmäßig zu verteilen, aber irgendwann ist auch der Vorrat an "Ersatzzellen" der SSD ausgeschöpft und es wird Zeit für die Mülltonne.
 
@heidenf: Da habe ich aber gegenteilige Dinge gelesen...bei modernen SSDs soll das Wear Levelling und Defekt-Management mittlerweile so gut sein, dass die begrenzte Wiederbeschreibbarkeit von Flashzellen, im Vergleich zur Haltbarkeit einer HDD, gar nicht mehr ins Gewicht fällt. Bis man die Zellen totgeschrieben hat, dürfte eine konventionelle Festplatte auch hinüber sein. Zumindest ist es das, was ich so gelesen/gehört habe.
 
@heidenf: Dass die Schreibzugriffe begrenzt sind heißt aber nicht automatisch, dass SSDs in der Praxis eine kürzere Lebensdauer haben als Festplatten.
 
@Chris81: Das hängt ganz davon ab, wieviele Zellen sozusagen als "Spare Parts" reserviert sind und wie intelligent der Controller ist. Rein von der Technologie ertragen SSD's erheblich weniger schreibende Zugriffe als herkömmliche Festplatten. Wenn du das einmal vergleichen möchtest, dann empfehle ich dir zwei Platten, eine SSD und eine HDD in dein System einzubauen und beide fleissig zu defragmentieren. Rate mal, welche Platte zuerst den Geist aufgibt. Zugegebenermaßen kann man das mit der Lebensdauer nicht verallgemeinern. Es hängt immer von der Art der Verwendung ab. Was die Robustheit (bezogen auf Schreibzyklen) jedoch angeht, sind HDD's den SSD's immer noch überlegen. Gerade was den Einsatz in Fileservern wie einem NAS angeht, würde ich meine Daten aktuell keinen SSD's anvertrauen (selbst wenn es 3TB große zu einem erschwinglichen Preis gäbe). Allerdins bin ich ansonsten ein sehr großer Freund dieser Teilchen. In meinem Rechner werkeln neben einer 2TB HDD auch zwei SSD's vor sich hin.
 
@heidenf: Wenn man jeden Tag 1000 GB Daten schreibt, dann hält eine SSD sicher nicht so lang wie eine mechanische Festplatte. Aber wie oft kommt es in der Praxis vor, dass jemand jeden Tag so große Datenmengen schreibt? Bei normaler Nutzung z.B. als Windows-Systemlaufwerk, wird man mit der Lebensdauer der Flash-Zellen dagegen niemals ein Problem bekommen.
 
@Chris81: Bei meinem Qnap, welches als Web, File, Medien und Subversionserver agiert und wo täglich eine automatische Datensicherung mehrerer Rechner stattfindet, gehen so etliche GB übers Netzwerk.
 
@heidenf: Das Argument ist völliger Blödsinn. Der Heise Verlag hat probiert eine SSD "Kaputtzuschreiben" und es ist ihnen nicht gelungen. Eine SSD hält als Systemplatte und auch als Datengrab genauso lange wie eine HDD.
 
@GerdGyros: Mit "völliger Blödsinn" wäre ich vorsichtig, nur weil ein Heise Verlag mal etwas getestet hat. Mir ist es leider schon mit einer Intel SSD gelungen, wenn auch nicht beabsichtigt. Was nun?
 
@heidenf: Das heißt aber nichts. Eine Festplatte kann auch von heut auf morgen kaputt sein, da tun sich beide Technologien nichts. Es gibt halt bezüglich Alter, Marke und Preis doch schon Qualitätsunterschiede.
 
@Wind00f: In der Regel geht eine Festplatte am Anfang kaputt oder sie hält (meistens) ewig. Meine SSD war nach zwei Jahren hinüber, wobei ich noch 8 Jahre alte HDD's habe, die immer noch ihren Dienst tun. Btw., die SMART Werte meiner Corsair Force GT SSD sehen nach 1,5 Jahren auch nicht mehr berauschend aus. Das wäre dann die zweite SSD, die ihren Geist aufgibt.
 
@heidenf: Also ich nutze seit 3 Jahren eine SSD von SandForce und laut SSDLife befindet sich der Gesundheitszustand bei 96%. Und ich denke das SSDs von heute noch länger leben dürften als eine von vor 3 Jahren.
 
Ich verstehe den Hype nicht. Man kann doch auch relaxt einen Raid in seinem System laufen lassen. 2 oder 4 Platten miteinander. 3 Jahre sollte ein Raid 0 schon funktionieren. Bei so ganz billigen Platten vielleicht nicht.

Bei mir wird es noch 2-3 Jahre dauern bis ich mir so ein Teil kaufe.
In Laptops ist es für mechanische Schäden an HDDs sehr gut SSDs zu verwenden, ansonsten sehe ich für mich am PC kein wirklichen Vorteil.

Oder kann mir einer eine Rechnung präsentieren was ich in 3 Jahren an Zeit sparen würde ;)
 
@sChEsTeX: Wenn man ein schnelles System haben will, dann geht das mit mechanischen Platten eben nicht. Das Problem bei den Platten ist einfach die langsame Zugriffszeit und die wird durch ein Raid auch nicht besser.
 
@sChEsTeX: SSD's sind erheblich schneller. Das merke ich besonders, wenn ich irgendwelche Visual Studio Projekte öffne. Mit einer HDD hat es erstmal ewig gerödelt um die ganzen Sourcefiles zu laden und zu öffnen, bei einer SSD ist "flupp", quasi alles fast sofort da.
 
@sChEsTeX: Dann rechne mal die Kosten von 4 Platten im Vergleich mit einer SSD. Mal vom Geräuschpegel abgesehen (bin da sehr eigen was das angeht) wird da die SSD schon fast günstiger sein bei dennoch höherer Geschwindigkeit eben wegen der Zugriffszeiten. Außerdem ist die Ausfallgefahr umso größer je mehr Du im Raid 0 betreibst. Raid 5 oder andere wären aber in dieser hinsicht zu Kostenintensiv. Dann Doch eher ne schnelle SSD mit Backup auf Netzlaufwerk. So mache ich das zumindest. Mein ganzen Videos, Bilder und Audiodateien sind wie bei heidenf auf nem Qnap gebnauso wie die Backups.
 
@Sssnake: Mit 4 Platten kannst du auch ein Raid 10 betreiben. Aber Raid lohnt sich in meinen Augen sowieso nur in hochverfügbaren Servern. Da setzt man dann allerdings Hardware-Raid mit nicht gerade kostengünstigen Controllern ein.
Für den Privatanwender ist es am besten, eine SSD als Systemplatte und eine HHD als Datengrab zu verwenden (plus eine externe HDD für Backup, nicht jeder will 1,5K€ für ein NAS ausgeben :-))
 
Wenn ich meine 8TB in SSDs kaufen würde, wäre ich einige tausend Euro los... kein Wunder sind die noch nicht konkurrenzfähig..
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