Apples Reichtum bremst Musik-Streamingdienst

Die Größe und der Reichtum des Computerkonzerns Apple, stehen dessen Plänen im Weg, einen Streaming-Dienst für Musik zu starten. Die Lizenzverhandlungen kommen wegen unterschiedlicher Ansichten der Parteien nicht voran. mehr... Apple, Musik, Itunes Bildquelle: Apple Apple, Musik, Itunes Apple, Musik, Itunes Apple

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die frage ist a) was zahlen andere streaming dienste und b) wer ist nun "der schuldige" .. kann es nicht auch sein das z.b. sony zuviel geld verlangt? die überschrift ist mal wieder eine klasse für sich.. es ist eher so das laut gerüchten apple gern selbst auch einen streamingdienst bereitstellen möchte und hier mit den grossen labels verhandelt und sich anscheinend auch bereits mit einem grösseren label (universal) geeinigt hat. die überschrift suggeriert das die ganze branche betroffen ist..dem ist aber nicht so oder warum gibt es pandora, spotify usw??
 
@Balu2004: Spotify zB zahlt wohl 35Cent pro 100 Songs...
 
@wMAN: ok danke für die info.. wie gesagt jede firma die mit den labels verhandelt erzielt u.U. eigene preise... davon aber auf die ganze branche zu schliessen weil apple z.b. "nur" 15cent bezahlen möchte ist interessant :)
 
@Balu2004: Man muss ja fairerweise auch dazu sagen, dass spotify (nach dem was man so hört) umfangreicher ist als Apples Streaming Dienst werden soll.
Sprich man kann gezielt Musik suchen und sich anhören, das soll ja bei Apple dann nicht möglich sein. Dann ist auch klar, dass Apple weniger zahlen will/muss.
 
@wMAN: richtig .. wobei man derzeit eh nur auf gerüchte gehen kann und da sieht es auch so aus als ob apple evtl. über werbung nachdenkt.
 
Rücklagen und Kapitel hin oder her, am Ende muss es sich rechnen. Auch wenn ich beide Parteien nicht sonderlich mag aber man sollte dennoch im Auge behalten: Apple verdient sein Geld hauptsächlich woanders und nur deswegen mehr verlangen? Nur weil Apple halt Einnahmen aus anderen Bereichen hat, halte ich es für falsch nun Apple extra mehr anknöpfen zu wollen. Man sollte wissen, wann man ein Angebot akzeptieren sollte und wann man zu gierig wird ;)
 
@Fallen][Angel: Es gibt andere Streamingdienste die Bezahlen mehr als 12 cent oro 100 Songs und haben keine 100 Mrd. Liquide Mittel auf der seite.
 
@Edelasos: ja, und apple hat auf 12,5 erhöht. Mich interessiert zwar musikstreamen nicht, trotzdem finde ich die argumentation fragwürdig. Mal angenomen aple zahlt 50 und bekommt dadurch jeden kleinen song während andere aussen vor bleiben, da geht doch gleich wieder das applegebashe los. Wird dadurch das angebot von apple teurer als bei anderen anbietern heisst es gleich.... Apple wird es den leuten wohl nie recht machen.
 
@Yepyep: Nein, ich finde es einfach dreckig von den Musikfirmen, das sie Songs nicht überall gleichzeitig Releasen. Ich Zahle es Ihnen so heim, dass ich den Song dann Kostenlos Downloade und Ihn auch nicht mehr Kaufe wenn er Released wird. Apple soll einfach nicht "nichts" zahlen wenn andere Unternehmen mehr als das doppelte Zahlen können.
 
Die zahlen pro 100 Songs 6-12Cent? Aber wenn ich ne MP3 zur Muddi schicke soll ich tausende Zahlen?! Tolle Wlt :)
 
@ThreeM: So läuft das. :) Wer es kann der macht es.
 
@ThreeM: Das die Leute net begründen können wieso diese ein - verteilen.
 
@ThreeM: 1. Deine gekaufte MP3 (oder CD) darfst du an eine handvoll (hab die Zahl nicht mehr im Kopf) Familienangehörige/enge Freunde legal weitergeben. 2. Niemand zahlt 6-12 Cent für 100 gestreamte Songs, im Text stand lediglich dass Apple in die Verhandlung mit 6 Cent einstieg, jetzt bei 12,5 Cent liegen und damit jedoch nur bei einem Label durchkamen, d.h. der Rest wird teurer. Oder meinst du jemand ganz anderes der 6-12cent zahlt, der hier niemals erwähnt wurde? Edit: Typo.
 
@treyy: Ich meine die Preisspanne überhaupt. Die Contentindustrie lässt sich hier auf 6-12 Cent (meinetwegen auch 20cent) pro 100 Songs abkaufen unabhängig von der Zahl der Zuhörer. Betreibe ich aber Filesharing (gut das Muddi Beispiel war doof) und einen Song 100x Teile, bin ich ein vermögen los werde ich erwischt. Da fehlt mir etwas die Verhältnismäßigkeit.
 
Finde da ist sowieso schwierig einen Vergleich zu ziehen.

Das eine sind Streaming Daten (kein Kauf), bei denen es in dem Fall nur um Rechte geht, die ganze Umsetzung bleibt bei Apple hängen.

Beim anderen geht es um illegal erworbene Daten,die du wieder weiter verbreiten könntest und ohne Einschränkung immer verwenden kannst, da sie auf der privaten Festplatte liegen.
Natürlich am fairsten klingt es für jeden illegalen Download, als Strafe den Kaufpreis rückzuerstatten, aber natürlich laufen da wieder Gebühren mit ein. Ich mein für jeden illegalen Download z.B. den 1,29€ Kaufpreis. Auch darf man nicht vergessen, dass man hier die drei- bis vierstelligen Summen von Abmahnanwälten im Hinterkopf hat und eben nicht genau weiß wie eine Contentfirma in Einzelfällen von sich aus aggieren würde.

Hoffe meinen Gedanken eigenermaßen verständlich ausgedrückt zu haben. :P
 
@ThreeM: bei filesharing hast du a) keine Lizenzen erworben , b) können die anderen die Lieder runterladen. c) kannst du nicht steuern was mit den Liedern weiter geschieht ... bei Streaming sind die Lieder a)drm verschlüsselt , b)kannst du die Lieder nur hören wenn du eine Lizenz hast, c) du kannst entscheiden wie lange jemand die Lieder hören darf.. wenn du schon vergleichst vergleiche bitte mit anderen Streaming Diensten
 
Apples Reichtum...irgendwie denke ich gerade an Krone, Thron und Zepter... :D
 
@Smek: Und die Untertanen als Bauern in den Vorstädten vorm Apple HQ
 
@hARTcore: Vergiss nicht die Hexen außerhalb des Königsreiches, die verbannt wurden und auf Rache sinnen :)
 
Vermutlich wieder nur für den US Markt und wir kriegen es nicht weil sich z.B. die Gema quer stellt.

Liebe Rechteinhaber bitte nicht wundern das euer Zeugs manchmal nicht so ganz legal konsumiert wird :(
 
@Doso: Spotify und andere Streaming Anbieter gibt es bei uns ja auch von daher sollte es auch für Apple keine Probleme geben.
 
@LiBrE21: Ja Spotify gibt es auch in Deutschland, allerdings nicht mit allen Künstlern. Hier gab es sogar mal einen Artikel zu Metallica, die erst am 07.12.2012 (http://winfuture.de/news,73425.html) zugestimmt haben, dass ihr Songs auch bei Spotify erscheinen dürfen. Ähnlich könnte wohl auch die Gema dafür sagen, dass bestimmte Lieder nicht bei uns erscheinen :/
 
@Billkiller: wobei esoftmals eher an den Künstlern liegen dürfte..bei spotify gibt es weder die Toten Hosen noch die Ärzte
 
@LiBrE21: Hier gibt es kein Pandora und kein Netflix und nur eingeschränkt Musikvideos auf YouTube. An Hulu ist ja nicht mal zu denken. Selbst das von dir zitierte Spotify hatte (oder hat?) Probleme in Deutschland mit der Gema. Mache mir da keinen großen Hoffnungen.
 
@Doso: Das war bis jetzt bei Apple noch nie so, dass Content-Angebote regional beschränkt waren.
 
Die sollen ruhig mal ihr vieles Geld ausgeben anstatt es auf Konten gammeln zu lassen und es dem Wirtschaftskreislauf zu entziehen. Beide Seiten. Die andere Frage wäre, was läuft hier falsch das die überhaupt so (pervers) viel Geld haben?
 
@JSM: "was läuft hier falsch das die überhaupt so (pervers) viel Geld haben" -- zumindest nicht indem sie Dienste anbieten die ihnen unterm Strich mehr Geld kosten als dadurch Einnahmen generiert werden
 
muss sagen das is iwi assi von appel mehr zuverlangen nur weil sie mehr geld haben

aber klar appel wird sowas bis zu den möglichen grenzen übeall einbinden und bewerben etc aber sich dafür auch gut bezahlen lassen
 
ohne apple bzw steve jobs weitsicht wäre dieser "mp3" musicmarkt nicht da wo er heute ist...daher ist das vollkommend inordnung das die dies teils für sich ausnutzen
 
"Erst als Apple sein Angebot auf 12,5 Cent erhöht hatte - so viel zahlt auch der in den USA populäre Streaming-Dienst Pandora - gelang es, zumindest mit Universal Music einen Vertrag zu schließen. Die anderen Major Labels stellen sich allerdings noch quer und wollen mehr Geld haben. [...] Nach Ansicht einiger Manager in der Branche müsse dies möglich sein, denn während Pandora ein kleines Unternehmen ist, handelt es sich bei Apple um einen Weltkonzern mit Rücklagen, wie sie kaum ein anderes Unternehmen hat." --- Was ist denn dass für ein Blödsinn, den da einige Konzerne in letzter Zeit in die Birne bekommen? Erst argumentiert die Telekom derart weltfremd und jetzt kommen auch noch die Musikkonzerne mit dem gleichen Irrsinn daher? Richten sich etwa die Musikkonzerne bei Preisverhandlungen mit z.B. Musik-Produzenten danach, was sie selbst auf ihren prall gefüllten Konten haben und zahlen dementsprechend deutlich mehr? Nein? Warum erwarten sie es dann von anderen? Mann muss sich mal vorstellen, wie dieses Modell z.B. an der Wursttheke im Supermarkt funktionieren würde... Der Hartz4-Empfänger zahlt für 150g Wurst 0,95 €. Der Millionär hinter ihm, nur weil er über sehr viel mehr Geld verfügen kann, zahlt für die gleiche Ware dann beispielsweise mal eben 995€? Man könnte ja geradezu meinen, dass sich in den Köpfen einiger Manager mittlerweile so eine Art Verständnis für Sozialismus breit macht, nur eben noch extrem einseitig ausgeprägt. Oder geht letztendlich nur wieder mal so eine verheerende Virus-Epidemie um, von der wir nur noch nichts wissen? Dann kann man nur hoffen, dass es dafür bald ein wirksames Gegenmittel gibt, bevor sich diese Seuche noch weiter ausbreitet. :)
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