Deutsche Telekom: Tagesgeschäft bringt hohe Profite

Die Deutsche Telekom macht in ihrem operativen Geschäft trotz leicht sinkender Einnahmen weiterhin Milliardengewinne. Durch die Aktivitäten in den USA schrumpfen diese unter dem Strich allerdings deutlich zusammen. mehr... Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Isp Bildquelle: Deutsche Telekom Deutsche Telekom, Telekom, Isp Deutsche Telekom, Telekom, Isp Deutsche Telekom

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Man darf gespannt sein, ob das beim nächsten Bericht ähnlich ist. Ich bezweifel, dass in der Breitbandsparte weiterhin Wachstum verzeichnet wird....
Und um ehrlich zu sein, würde ich mir wünschen, dass die Telekom Konsequenzen für ihr Handeln spürt.
 
Aber "aus Kostengründen" ist die Drosselung notwendig.... schon klar
 
0,5 Milliarden €uro pro Quartal, ca. 2 Milliarden pro Jahr. Und da die Telekom in den nächsten Jahren 30 Milliarden in den Ausbau investieren will (alleine 2013 ca. 10 Milliarden), da kann man das schon irgendwie nachvollziehen. Alle wollen's haben, zahlen will aber keiner. Ich bin da ja selbst nicht anders, würde auch lieber bei meinem Tarif bleiben und dafür alles und noch mehr bekommen. Wie gesagt, aus Firmensicht kann ich's schon nachvollziehen ....
 
@Booster: DTAG erwartet allein für 2013 ein EBITDA von 18,4 Mrd. €. Also Gewinn vor Steuern. Im Gegenzug wollen sie im Verlauf von 3 Jahren aber nur 30 Mrd. in den Ausbau investieren
 
@Booster: Mir kommen gleich die Tränen... Arme Telekom.

Milliardengewinne, Zuschüsse vom Staat.

Da ist es schon Nachvollziehbar, wieso wir eine Drosselung brauchen, obwohl die Knotenpunkte überhaupt nicht voll ausgelastet sind.

Da zahlt man als Telekom Kunde doch gerne nochmal das doppelte, damit ja die Milliardengewinne nicht einbrechen.

Immerhin zahlt man bei der Telekom ja in einem normalen Vertrag auch schon fast das doppelte gegenüber anderen Anbietern.
 
@andi1983: "..... Zuschüsse vom Staat."
Welche Zuschüsse vom Staat? Der Staat ist genauso Aktionär wie viele andere auch. Er bekommt eher als das er etwas zahlt.
Und das die Anschlüsse der Telekom teurer sind, das liegt alleine am Regulierer. Er achtet darauf, daß die großen Anbieter die kleinen nicht kaputtmachen. Auf der einen Seite gut, auf der anderen Seite auch wieder nicht.
 
@Booster: Der Staat sind wir Bürger, der Staat sind die Gemeinden und Städte.

Und jedesmal wenn DSL ein DSL Ausbau stattfindet, zahlt jede Stadt und Gemeine kräftig mit.

Also es kommt bei keinem Ausbau die Telekom komplett auf !

Also sind es unsere Steuergelder.

Und dann weint die Telekom immer noch rum, und erhöht die Preise, damit die Bürger doppelt zahlen.

Vielleicht solltest du das ja dann mal nachlesen, falls du es noch nicht gewusst hast.
 
@andi1983: Bei kleinen, abseits gelegenen Gemeinden finden Gemeinschaftsprojekte zwischen Telekom und der örtlichen Gemeinde statt. In der Regel geht es darum, daß die Gemeinde für die Tiefbauarbeiten aufkommt, also das Verlegen der Kabel. Für die Kabel und die Technik kommt die Telekom selbst auf. Etwas, wozu viele andere Provider gar nicht erst bereit sind. In allen anderen Fällen kommt die Telekom zu 100% für die Kosten auf. Allen voran in den Städten. Da ist nix mit Steuergeldern. Also selber erst einmal nachlesen .....
 
@Booster: Wieso sollten auch andere Provider dafür aufkommen ? Die mieten sich wie jeder andere Mieter in die Leitungen ein.

Zuständig für die Leitungen ist die Telekom.

Und das ist auch gut so. Oder willst du jedesmal die Straße aufreißen, wenn ein neuer Anbieter auf den Markt kommt.
 
@Booster: Wieviel die Telekom investieren will, ist quasi irrelevant. Sobald die Leitungen nämlich im Boden liegen, kosten sie kaum noch was. Ganz zu schweigen von dem vorher vorhandenen, auf Staatskosten errichtete Netz. Und die von der Telekom zitierte Investitionsbedarf von 80 Mrd Euro, mit der sie die Drosselung rechtgertigen wollten, bezieht sich nicht darauf, was sie ausgeben wollen und werden, sondern nur darauf, was sie ausgeben müssten, um jedem Bürger in DE Breitband mit mindestens 200 MBit zur Verfügung zu stellen. Und jetzt frag dich mal, ob das passieren wird. Edit: Und im Prinzip traurig, dass sie selbst das innerhalb von 10 Jahren finanzieren könnten, aber nie machen werden...
 
@Jean-Paul Satre: Es ist genial wie sich hier die Zahlen immer mehr steigern. Die Telekom hat vor Jahren gesagt Sie Investieren 30 Milliarden bis 2014 oder 2016. Dieses Jahr 2013 wollen Sie 6 Milliarden Investieren. Von einer 80 Milliarden € Investition durch die Telekom war nie die Rede. Die 80 Milliarden stammen nichteinmal von der Telekom sondern sind Schätzungen von irgendeinem Institut oder einem Amt...:EDIT: Formulierung bezüglich 80Milliarden€ angepasst.
 
@Nero FX: Mal sehen, ob du es findest: http://www.telekom.com/medien/produkte-fuer-privatkunden/184370
 
@Jean-Paul Satre: Habe ich mich wohl unverständlich ausgedrückt. Die Telekom hat nie gesagt das Sie die 80 Milliarden Euro investieren will das steht auch dort nicht. Sie wollen bis 2016 30Milliarden investiert haben. Die 80 Milliarden in dem Text zu erwähnen ist natürlich dreist aber naja.
 
@Nero FX: Sie hat auch nie wortwörtlich behauptet, die 80 Mrd investieren zu wollen oder zu müssen. Aber alleine die Erwähnung der Zahl in diesem Text soll suggerieren, dass das nötig sein soll. Eine perfide Meinungsmache also.
 
@Jean-Paul Satre: Verdammt du hast mir den ganzen Wind aus den Segeln genommen. Deinem Post kann man eigentlich nur noch hinzufügen, dass die Telekom das Paradebeispiel dafür ist was passiert, wenn man Infrastruktur privatisiert. Infrastruktur gehört einfach nicht in private Hand. Sobald Profit eine Rolle spielt bleibt der Kunde auf der Strecke. Bei der Bahn hat man das gleiche Problem. Und Strom ... RWE, Vattenfall, Eon ... alle machen sie Milliardengewinne und der Kunde muss es jedes Jahr mit neuen Preiserhöhungen ausbaden. Die Energiewende ist schuld ... das ist genauso fadenscheinig wie die Drosselung der Telekom. Ich freu mich ja wenn unser Wasser privatisiert wird. In UK sieht man was passiert. Infrastruktur muss nicht rentabel sein ... sie soll funktionieren und bezahlbar sein. Dann wären die Leute auf dem Land auch nicht auf T-Offline mit DSL-Light oder tolle 30 GB LTE Tarife beschränkt.
 
@funny1988: Wohnungen, Einkaufszentren etc sind auch Infrastruktur mit gewinnabsicht, gehören die auch in staatliche Hände?
 
@iPeople: Sorry dann drücke ich mich deutlicher aus: Gas, Wasser, Scheisse, Strom, Telekommunikation und öffentlicher Nahverkehr sind für mich Infrastruktur, die in Staatshand gehören. Und du kannst mir nicht erklären, dass die Privatisierung der Bahn und der Telekom irgendwelche Vorteile für den Kunden gebracht hat. Ich seh halt hier in Berlin den direkten Vergleich ... die BVG (UBahn, Bus, Tram) wird subventioniert ... dafür funktioniert sie immer! Ich hatte noch nie irgendwo das Problem eines Totalausfalls. Bei der Deutschen Bahn (SBahn) hingegen, kann man sich freuen wenn man mal störungsfrei durch kommt. Und woran liegts? Geldgeile Anleger setzen den Mehdorn ein und das Ergebnis hatte ein Berliner Abgeordneter (Name vergessen) schön zutreffend beschrieben. Nach Hitler hat es außer Mehdorn niemand geschafft, die Berliner SBahn so zum absoluten stillstand zu bringen. Das gleiche Problem gibt es in anderen Bereichen. Freust du dich jedes Jahr auf deine Strompreiserhöhung, obwohl die Erzeugung nicht wirklich teurer geworden ist? Genauso die Telekom. Bekommt ein riesiges Netz von der Bundespost "geschenkt" und wird mit Subventionen vollgepumpt. Trotzdem leben wir hier immernoch im Breitbandhinterland. Es geht mir einfach um grundlegende Dinge und Shoppingmalls vertreiben zu 80% Luxusgüter. Wenn schon nicht durch Staatshand kontrolliert, sollten solche Unternehmen per Gesetz dazu gezwungen werden, ab einem gewissen Prozentsatz den restlichen Gewinn auf Kunden und Infrastrukturausbau umzulegen. Aber man nimmt lieber den Gewinn und bläht damit das Eigenkapital auf, um den Aktienkurs zu pushen.
 
@funny1988: Du weißt aber schon, dass die S-Bahn aufgrund der Anordnung des Senators Sarrazin und seinen "Experten" kaputtgespart wurde? Desweiteren kommen noch ganz andere Sachen dazu, wie z.B. nachträglich geänderte Zulassungsbedingungen des EBA für die Fahrzeuge und darauf folgend massive Investitionen. Das hat mit Privatisierung mal rein gar nichts zu tun. Die BVG ist senatseigener Betrieb, ganz anderes Verhältnis. Der Mehdorn wurde nicht von geldgeilen Anlegern eingesetzt, sondern vom Eigentümer der Bahn, nämlich der Staat. Sorry, aber auf dem Gebiet scheinst du leichte Wissenslücken zu haben.
Die Strompreiserhöhung ohne erhöhte Produktionskosten liegt nicht primär der privatisierung zu Grunde, sondern der Strombörse in Leipzig. Die Telekom hat nicht nur das Netz bekommen, auch Schulden und Verbindlichkeiten, teures und zahlreiches Personal und vor allem, die BNA im Nacken.
 
@iPeople: Tja von mir aus hab ich keine Ahnung. Was aber Fakt ist, dass ich jedes Jahr deutlich mehr für Strom zahle, während auf der Vollversammlung stolz berichtet wird, dass man wieder XX-Millionen Gewinnsteigerung verzeichnet. Aber weil das noch nicht genug Hohn ist, wird gleichzeitig dem Endabnehmer suggestiert, dass er auch noch daran Schuld ist weil er Ökostrom will. Ob das nun an der Privatisierung liegt sei dahin gestellt, aber sobald es um Profit und Gewinnmaximierung geht, bleibt der kleine Kunde auf der Strecke. Bei dem Thema Bahn muss ganz erlich sagen, ist es mir scheiss egal wer Schuld daran ist. Aber auch hier wurde durch die Teilprivatisierung einfach massenhaft Fachpersonal entlassen und Liegenschaften dicht gemacht. Ich höre auch immer von meinem Onkel (Techniker bei der Bahn), dass er nur noch abkotzt, weil sie durch den Personalmangel vorne und hinten nicht mit den Warungsarbeiten hinterher kommen. Und was die Telekom macht genau das Gleiche. Entlassungen und Rationalisierung sind zwar nicht zwingend ein Grund für schlechtere Qualität, aber den Kurs den die Telekom momentan fährt ist einfach nur Kundenverarsche. Stell dir vor morgen heißt es der Liter Milch kostet 10€, weil ja der Transport so teuer geworden ist. Glaubst das dann auch? Und die Ausrede man investiere so viel in den Netzausbau, ist mit der weile auch ausgelutscht. Würde die Tkom so viel in den Netzausbau investieren wie sie immer behauptet, müssten heute nicht massenhaft Kunden auf DSL light oder lolige LTE Tarife zurückgreifen.
 
@Jean-Paul Satre: es wird auch beim 100 Mal wiederholen nicht wahrer. Ja die Telekommunikation hat damals das Netz bekommen. Dieses war aber im wesentlichen weniger ausgebaut wie heute. Und was viele vergessen, der Telekom wurden mit der Privatisierung auch Schulden und Verbindlichkeiten übergeholfen, genau wie ein hoher Personalbestand mit hervorragendem Tarifvertrag . Desweiteren darfst du nicht vergessen, dass das Netz von der Telekom eher treuhänderisch verwaltet wird. Die preisend Bedingungen diktiert die bna. Außerdem wird immer vergessen, die Telekom investiert als AG nur da, wo sie auch Einnahmen generieren können. Denen ist aus unternehmersicht gar nicht daran gelegen, jedem schnelles Internet ins Haus zu legen, zumal nicht garantiert ist, dass diese Abnehmer auch Kunde bei der Telekom werden. Traurig aber wahr.
 
@iPeople: Dein drittletzter Satz ist der einzige wichtige. Deshalb gehören Infrastrukturen nicht in private Hände. Von der meist sinkenden Versorgungsqualität gar nicht zu reden.
 
@Jean-Paul Satre: Also gehört quasi alles in staatliche Hände?
 
@iPeople: Ich versuche mal nett zu sein und gehe davon aus, dass du meine Aussage absichtlich falsch verstehst.
 
@Jean-Paul Satre: Nein, ich frage deshalb überspitzt, weil offenbar immer wieder rosinen rausgepickt werden. telekomnetz soll staatlich sein, aber bei existenziellen Sachen wie Wohnraum schreit keiner danach. nach welchem Maß wird da gemessen? Seltsame Prioritäten.
 
@iPeople: Tja, ich bin ebenfalls dafür, dass der Wohnungs-/Mietmarkt weitaus stärker reguliert werden muss, als das bisher der Fall ist. Aber darum geht es in dieser News ja wohl nicht, oder?
 
@Jean-Paul Satre: "Wieviel die Telekom investieren will, ist quasi irrelevant. Sobald die Leitungen nämlich im Boden liegen, kosten sie kaum noch was."
Stimmt, es werden "nur" Kabel gebraucht. Die Technik an beiden Enden kommt quasi von alleine und kostet nichts. Unterhalt erst recht nicht ......
"Ganz zu schweigen von dem vorher vorhandenen, auf Staatskosten errichtete Netz."
Ins gesammte Netz sind keine Steuergelder geflossen. Das damalige Fernmeldenetz hat sich steht's selbst getragen. Von den Einnahmen wurde das Netz weiter ausgebaut, die "gelbe Post" unterstützt und mehrere Milliarden DM flossen in die Staatskasse (und nicht umgekehrt).
 
@Booster: Die Kabelanbieter schaffen ihre massive Expansion in den Internet-Markt auch, ohne dass sie solche Methoden anwenden müssen. Wer am Markt bestehen will, muss eben investieren - Punkt. Die T-Com bewirbt tolles schnelles Internet und beschwert sich dann, wenn man es nutzt. Das finde ich absurd.
 
@DRMfan^^: müssen kabelanbieter ihre Netze an Konkurrenten vermieten?
 
Allem voran sind die Kundenzahlen in den USA endlich wieder im Aufwind.
Wird da etwa nicht gedrosselt?
 
@Barney: NEIN
 
@Barney: Die Klagen würden schneller reinflattern als die Telekom zurückrudern könnte
 
@Barney: T-MOBILE... MOBILE... Nichts Festnetz
 
Habe mal Umgearbeitet:Ich denke ist kein so schlechter Tarif , 50$ im monat mit 500MB und wenn man mehr braucht + 10$ für 2GB oder 20§ unbegrenzt, so wie ich das gelesen habe gibt es nur einen Tarif mit den Zubuch-Optionen. http://www.t-mobile.com/shop/plans/individual-plans.aspx
 
"So sind es derzeit hierzulande noch 22,1 Millionen Kunden, die einen Festnetzanschluss von dem Konzern gebucht haben - 4,4 Prozent weniger als vor einem Jahr." => Die Telekom hat in einem Jahr fast 1 Million Festnetz Kunden verloren!!!! XD
 
@ThorIsHere: dieses jahr dürfte es das doppelte sein :D
 
@ThorIsHere: Habe gerade kein Taschentuch parat =) Arme Drosselkom ...
 
Herr Obermann, sie sind eine Armseelige Pfeife, Milliarden scheffeln, das ausbauen sausen lassen und dann den Nutzer bluten lassen, für nichts? Es gibt in der Netzbranche schwarze Schafe. Sie sind eins. Vom nutzer und Konzernen Doppeltkassieren, und wir dachten sie sind kein Mafiaboss. gut dann wechseln halt alle Kunden zu einem Anbieter der ihre Kack Kupfer Leitungen nicht mehr nutzt... und lassen wir mal 20 Jahre vergehen und sie baumeln mit einem strick um den hals unter der Brücke herum... und haben ein Schild um sich hängen, *ich habs verdient*... ;)
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