Gericht kassiert Datenschutz-Klauseln von Apple

Ein Teil der Vertragsklauseln beim Computer-Konzern Apple sind rechtswidrig. So lautet die Entscheidung des Landgerichts Berlin nach einer Prüfung der Datenschutzbestimmungen. mehr... Apple, Pressekonferenz, WWDC 2012 Bildquelle: Apple Apple, Pressekonferenz, WWDC 2012 Apple, Pressekonferenz, WWDC 2012 Apple

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Gut so.. :)
 
"...da sie wesentliche Grundgedanken des deutschen Datenschutzrechts verletzten..." - was ja leider nicht unbedingt etwas schlimmes ist.. der Gedanke an Privatsphäre verstößt ja auch gegen den Grundgedanken des deutschen Datenschutzes :(
 
Tja - zu blöd, dass Apple die ganzen Daten bereits hat.
 
@PranKe01: Meine nicht! Die hat höchtens Google .. :-P
 
@PranKe01: sie aber nicht verwenden darf!
 
@PranKe01: Es geht nicht um die Erhebung der Daten. Bitte Text nochmal lesen.
 
@PranKe01: meine auch nicht :-)
 
Schon krass! Wenn ich mich nicht irre, verwenden doch Google oder Facebook die Daten wenigstens für eigene Zwecke und geben es nicht an Dritte? Gut, dass die Gerichte das jetzt mal klären!
 
@algo: Google hat die gleiche (oder zumindest eine ähnliche) Klausel um die Daten "hin und her" zu schieben zwischen den einzelnen Diensten. Aber gut ist es deswegen trotzdem nicht... Facebook gibt die zwar nicht die Daten weiter, aber man darf sie ja benutzen über die Schnittstelle. Also wenn man da Werbung macht kann man ja schon sagen: Nur Singles, weiblich, bis 35 usw. Ob man die nun weiter gibt oder zur Benutzung frei gibt ist aber immernoch ein Unterschied, gebe ich dir Recht...
 
Egal ob Apple, Google, Facebook .. sie alle haben doch unsere Daten und verscheuern sie^^
 
@nh: Beweise das Google was verscheuert bitte. Ernstgemeint
 
@SebastianM: im Browser sammelt u.a. Google mittels Cookies Deine Suchanfragen. Das sind auch DATEN. Daraus berechnet erscheint die Werbung auf der von Dir aufgerufenen Google-Seite für Dich persönlich angepasst. Für die Werbung bekommt Google Geld.
 
@mgg2000: Richtig, aber FAIL- denn deine Antwort hat nichts mit meiner Frage zu tun, welche ich an nh schrieb. Wo bitte verschleudert Google an ANDERE sprich dritte deine Daten ? Garnicht !
 
@SebastianM: Soweit ich weiß wird doch nur nach bestimmten Schlüsselwörtern gesucht um uns das best mögliche Suchergebniss zu liefern...
 
@Stoik: Ja das ist im Endeffekt alles halb so wild,Google geht Verantwortungsvoll mit den Daten um, bzw gabs noch nie einen gegenteiligen bekannten Fall. Ich frag mich wie die Aluhut Fraktion überhaupt online kommt ;)
 
@SebastianM: Eben, und wenn man bestimmte Anwendungen von Google nutzt, bekommt man auch was ab vom Kuchen (Geld).
 
@SebastianM: Ich kanns nicht beweisen, aber es ist mit sicherheit so ;) Nicht umsonst hat Google ein eigenes Interface für das FBI eingebaut, damit die in Ruhe nachschauen können ;)
 
@nh: "Ich kanns nicht beweisen, aber es ist mit sicherheit so ;)" Das disqualifiziert dich total, arm
 
@SebastianM: Welches Unternehmen würde sowas zugeben? Keines! Daher gibt es nur dreckige Geheimnisse und keine Beweise.
 
Heißt das, Apple hat diese ganzen "Grunddaten" von mir gespeichert, nur weil es Leute gibt, die mich in ihrem Obst-O-Fon als Kontakt abgelegt haben? Wehe, die schicken mir irgendwelche Postwurfsendungen! :D
 
@DON666: Im Prinzip: JAAAAAAAAAAAAAAAA verdammt! -.- Ist ähnlich assi wie mit der WhatsApp-Seuche, nur dasses bei Apple noch mehr sensible Daten sind. Im Prinzip kannste sagen, dass jeder Obstfonnutzer mit Whatsapp schön deine ganzen Daten hinaus in die weite Welt verteilt hat und du kannst dagegen nichts machen.
 
@bLu3t0oth: Nett. Naja, nicht wirklich.
 
Datenschutz ist gut, und soll auch sein. Aber wie können damit manche Dienste funktionieren, die der Verbraucher jetzt bereits nutzt und ggf. schätzt? Bei standortbezogenen Diensten ist es ja gut machbar, der Anwender wird gefragt "dürfen wir Deinen Standort erfassen, um Dir standortbezogene Dienste X und Y anzubieten", sagt der Verbraucher nein dann heisst es eben "sorry, Dienst nicht verfügbar, wir wissen nicht wo Sie sich befinden". Aber wie ist das beispielsweise mit der oben genannten Adressbuchübermittlung? Angenommen Anwender A wolle sein Gerät wechseln und sein Adressbuch in "die Cloud" (also hier bei Apple) speichern, um es dann auf dem neuen Gerät wieder herunterzuladen. A gibt hierfür seine Einwilligung, aber wenn ich obigen Text richtig verstehe müssten die jeweilig im Adressbuch eingetragenen ebenfalls ihre Einwillung geben...? Was eine Cloudspeicherung des Adressbuches faktisch verbietet. Oder übersehe ich da etwas?
 
@FenFire: Nein, eine reine Zwischenspeicherung dieser Daten in der (Apple-) Cloud ist auch nach diesem Urteil sicher kein Problem; Apple könnte ja sogar selbst dafür sorgen, dass diese Speicherung in einer verschlüsselten Form erfolgt, so dass selbst der Betreiber (Apple) keine Einsicht in diese Daten bekommt. In den bemängelten Klauseln war aber laut Newstext von einer "Erhebung" der Daten die Rede, und das bedeutet halt im Klartext, dass Apple diese Daten direkt in weiterverarbeitbarer Form erfasst. Das sind zwei Paar Schuhe.
 
@DON666: Danke für die Erläuterung! Da hatte ich wohl eine Denklücke :)
 
Die Juristen Apples versuchen vorsätzlich, das Recht zu umgehen - und daher ist es eine Straftat (vorsätzliche Vortäuschung falscher Tatsachen, um sich zu bereichern).
 
man hätte da eine geldstrafe einbringen sollen. gesetzte wurden verletzt 1mrd. wäre fair kann man direkt auch als steuernachzahlung sehen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Apples Aktienkurs in Euro

Apple Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

iPad im Preisvergleich