Innenminister: Verhandlungen mit Facebook passé

Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sieht die Verhandlungen mit führenden sozialen Netzwerken wie Facebook und Google+ über eine Selbstregulierung als gescheitert. Nun werde in Sachen Datenschutz eine EU-Regelung angestrebt. mehr... Bundesinnenminister, Hans-Peter Friedrich, Inneniminister Bildquelle: Bundesministerium des Inneren Bundesinnenminister, Hans-Peter Friedrich, Inneniminister Bundesinnenminister, Hans-Peter Friedrich, Inneniminister Bundesministerium des Inneren

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Sollen sie doch personalisierte Werbung schalten. Die Industrie ist ja auch so schlau, für Dinge zu werben, die ich auf Grund meiner Daten schon längst besitze ... werde ich also nicht verführt, was neues zu kaufen.
 
Unser Innenminister faselt was von Datenschutz und bla. Aber selber sind bei uns viele Dinge nicht wirklich gut durchleuchtet und stehen so im Gesetz, dass man genau weiss, was es macht. (siehe die aktuelle Beschliessung fuer Daten an Polizei bei Verdacht)... herrlich, wie man die immer da oben auf der einen Seite wollen, dass Unternehmen mehr Transparenz zeigen, aber selber nicht besser sind...
 
@StefanB20: Einerseits wird versteckte VDS und effektive Überwachungsmechanismen für Alles und Jeden gefordert, andererseits was von Datenschutz erzählt. Passt alles nicht zusammen. Alles nur wahltaktisches Gesülze.
 
CSU-Politiker eben. Aber das nervt langsam. da macht sich ein Provinzparteipolitiker Gedanken um unseren datenschutz, den man beispielsweise bei Facebook here selbst "regeln" kann, und weil er sein willen nicht bekommt, ruft er schnell "Mami" EU an. Erst wird man von der Regierung fast schon entmündigt und nun noch auf EU-Ebene? Die Werbung ist mir doch Wurscht solange dafür kostenlose Dienste bereitgestellt werden können und dieser CSU-Fatzke sollte sich besser um wichtigere Dinge kümmern - beispielsweise um die Amigo-Affäre ;-)
 
@bemerkenswert: Geschwätz. Es geht nicht darum die Leute zu schützen, die sich um die recht komplizierten Datenschutzeinstellungen kümmern, sondern die ganz normalen Nutzer, die keine Ahnung von solchen Dingen haben. Und da hat der Friedrich ganz recht: Die Anbieter weigern sich das ordetnlich zu machen, dann haben sie auch mit den Konsequenzen zu leben. Allein die unverschämten opt-out-Regelungen, die Facebook permanent macht, sind eine Sache, die abgestellt gehört.
 
oha, ein "Datenschutz-PlugIn" der Sicherheitsbehörden xD
 
Liebes Winfuture! Wie ich schon neulich bei ähnlicher News schrieb nochmal was zum Nachdenken und Korrigieren der News: Der Newstext mit "...hierzulande aber einen juristischen Erfolg erzielt..." stimmt so nicht ganz bzw. ist unvollständig in der Sache! 1.)Es ging einzig und allein um die " aufschiebenden Wirkung der Klagen von Facebook gegen die entsprechenden Anordnungen des ULD vom Dezember 2012."! 2.)Das Verwaltungsgericht hatte den EILANTRÄGEN von Facebook hiergegen stattgegeben, weil deutsches Recht nach der Europäischen Datenschutzrichtlinie und dem Bundesdatenschutzgesetz auf die Verarbeitung der Facebook-Nutzerdaten nicht anwendbar sei, sondern ausschließlich irisches Datenschutzrecht.). ALSO wurde lediglich der EILANTRAG beurteilt und die aufschiebende Wirkung ausgesetzt. Es erging damit KEIN Urteil in der eigentlichen Sache!
 
Innenminister >>> Datenschutz >>> Erster April is vorbei
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