Apps: Rückgaberecht oder Demo sollen Pflicht werden

Digitale Güter wie Apps, Musik oder Filme sollen ebenso mit einem Rückgaberecht versehen werden, wie physische Produkte. Das forderte Hessens Verbraucherschutzministerin Lucia Puttrich (CDU) mehr... Apple, Apps, App Store, Appstore Apple, Apps, App Store, Appstore Apple

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Android hat ja ein Rückgabe Recht von 15minuten. Aber ich hätte gerne GTA3 zurückgegeben, da nach 5Monaten immer noch kein fix für mein Handy gekommen ist und ich das Spiel erst nach 5Monaten spielen konnte.
 
@BrakerB: Und das ist dir in den ersten 15min nicht aufgefallen, dass du es nicht spielen kannst?
 
@iPeople: lade mal 300mb zusätzliche Daten um es überhaupt starten zu können mit 200kb/s.
 
@BrakerB: Das steht aber in der Beschreibung des Spiels drin, genau wie es in diversen Kommentaren erwähnt wird.
 
@BrakerB: Viele wissen es ja nicht, aber es besteht immer die Möglichkeit die Entwickler direkt anzuschreiben und die Situation zu schildern. Auch wenn du keine Rückerstattung bekommen solltest kann man eigentlich fast immer mit einer Entschädigung rechnen, vor allem bei grösseren Entwickler wie Rockstar.
 
Oh wow... ich bin überrascht. Ein Vorschlag der CDU, der die digitale Welt betrifft und mal nicht völlig an den Haaren herbeigezogen oder völliger Quatsch ist. Respekt, respekt. Und ja, ich muss sagen, ich bin dafür. Ich bin zwar bisher noch nicht in die Verlegenheit geraten, umsonst Kohle für Apps aus dem Fenster zu werfen (da ich entweder eine Demo ausprobiert habe, oder - wenn keine Demo vorhanden war - die App einfach nicht gekauft habe), aber Grundsätzlich kann ich diesem Vorschlag nur zustimmen - machen ja ohnehin schon viele Anbieter mit InApp-Käufen und kostenloser Basisversion.
 
@RebelSoldier: Die CDU ist ja bestimmt immer noch der Meinung, dass dieses "Internet-dingens" nur eine Modeerscheinung ist ^^'
 
@RebelSoldier: Was überrascht dich...? ^^ Die CDU versucht doch immer alles stoisch aus der Offlinewelt auf's Internet zu übertragen, weil sie das Internet halt nicht versteht. In einem von 100 Fällen ist dass dann halt rein zufällig auch mal was positives/sinnvolles.
 
@lutschboy: Sinnvoll? Wie man's nimmt, vielleicht eher aus versehen^^ Das Rückgaberecht bei Onlinekäufen besteht gerade deshalb, damit man den Kaufgegenstand "genau wie bei einem Kauf im Laden" prüfen kann, Käufe im Netz also nicht riskanter sind, weshalb der Verkäufer auch eine geöffnete Verpackung, Gebrauchsspuren usw tolerieren muss. Habe ich aber noch nie gehört, dass man sich im Laden Software installieren darf.
 
@RebelSoldier: Du vergisst: Es ist Wahlkampf, da versprechen sie immer alles...
 
Das Problem ist doch, dass es sich ja nicht nur auf Apps sondern Software allgemein bezieht. Man müsste, damit ein Rückgaberecht möglich wäre, erst Systeme erschaffen, die dies ermöglichen. Darunter gehört dann auch eine permanente Online-Überprüfung, ob der Lizenzschlüssel noch gültig ist. Das will der Kunde aber nicht oder kann es gar nicht immer sicherstellen. Bei geschlossenen Systemen wie iOS, etc. können die Apps natürlich direkt vom OS gelöscht werden. Das einfachste ist eigentlich, dass es stets Testversionen gibt, so brauch man sich keine Gedanken darüber machen, ob der Kunde die Anwendung unerlaubt nach Rückgabe weiternutzt. Eigentlich sollte es sowieso im Interesse eines jeden Software-Herstellers sein, eine Testversion (idealerweise uneingeschränkt und nur zeitlich begrenzt) anzubieten. Das gehört zum guten Ton und maximiert den Gewinn, da viele Kunden ohne einen vorherigen Test eine kostenpflichtige Anwendung nicht einfach kaufen wollen.
 
@sushilange2: Wenn eine permanente Online-Verbindung nötig ist, steht das auf der Verpackung. Warum sollte hier dann jemand, der es gekauft hat, zurückgeben "wollen"? Weil er zu blöd ist, Systemvorraussetzungen zu lesen?
 
@iPeople: Lies noch mal richtig ;-) Wenn ich eine Software anbiete und dem Kunden zum Freischalten einen Lizenzschlüssel zukommen lasse, wie kann ich dann sicherstellen, dass der Kunde die Software nicht mehr nutzt, wenn er von seinem Rückgaberecht gebrauch machen würde? Das geht doch nur, wenn die Software regelmäßig den Lizenzschlüssel serverseitig überprüfen lässt und nicht nur einmalig bei der Installation. Viele Kunden wollen aber nicht, dass die Software ständig "nach Hause telefoniert". Da beschweren sich doch auch alle ständig drüber. Und es gibt auch viele Fälle, wo keine Internetverbindung (temporär) vorhanden ist und solch eine Abfrage dann gar nicht möglich wäre.
 
@sushilange2: Genau das muss dan auf der Verpackung stehen , oder im falle eines Download-kaufes, im Vorfeld in den Kaufbedingungen. Dann erübrigt sich jedes Rückgabegeraffel. Wer dann kauft, obwohl er es weiß, hat Pech gehabt. Ganz einfach.
 
@iPeople: Welches Rückgabegeraffel?! Liest du bitte NOCHMAL???!!! Kann doch nicht so schwer sein...
 
@sushilange2: Kontext nicht verstanden? Du merkst an, dass es "sinnvoll" ist, den Lizenzschlüssel online zu prüfen, um auszuschließen, dass der Kunde die Software kauft, wieder zurück gibt, und dann weiter nutzt. Dem kann man einfach entgegen wirken: Die online Abfrage des Schlüssels auf die Verpackung schreiben, als Hinweis. Wie Du richtig bemerkt hast, gibt es einige, die wollen nicht, dass ständig nach Hause telefoniert wird, oder können es nicht realisieren, weil die Software z.B. mobil genutzt werden soll, ohne Verbindung am Laptop. Mit dem Hinweis auf der Verpackung ist also hinreichend sicher gestellt, das der Kunde, der die Software kauft, davon Kenntnis erlangt, und die Rückgabe aufgrund dieser begründung einfach abzulehnen, da der Kunde trotz Wissen gekauft hat. jetzt verstanden?
 
@iPeople: Du kapierst das irgendwie nicht. Es geht nicht darum, dass der Kunde die Software zurückgeben will, weil die Software eine Online-Verbindung braucht! Hast du den Artikel gar nicht gelesen? Hier geht es darum, dass gefordert wird, dass der Verbraucher eine Software genauso wie andere Dinge zurückgeben kann (14 tägiges Rückgaberecht). So. Nun stellen wir uns vor, dass dieses Gesetz durch ist. Wie kann ich nun als Software-Hersteller sicherstellen, dass der Kunde, der die von mir gekaufte Software zurückgeben will, diese nicht weiter nutzt? Denn digitale Ware kann man nicht "zurückgeben"! Er bekommt sein Geld wieder und verspricht mir, die Software nicht mehr zu nutzen? Haha! Also muss ich als Entwickler einen Mechanismus einbauen, der sicherstellt, dass der Kunde die Software dann auch wirklich nicht mehr nutzen kann. Bei iOS, etc. regelt das OS das. Bei freien Systemen wie Windows, Linux, etc. verwende ich einen Lizenzschlüssel zur Aktivierung der Software. Um die Software nun aber deaktivieren zu können, muss die Software regelmäßig nach Hause telefonieren! Das Problem dabei ist nur, dass die meisten Leute das nicht wollen! Die wollen keine Software, die ständig nach Hause telefoniert! Da wird doch ständig, auch hier bei wf, drüber gemeckert! Auch hat der Kunde nicht immer eine Internetverbindung. Verstehst du das jetzt?! Du sprichst von einem völlig anderen Thema, um das es hier in meinen Kommentaren überhaupt nicht geht. Es ist doch völlig irrelevant, ob auf der Verpackung ein Hinweis steht oder nicht, das ändert doch nichts an der Problematik!
 
@sushilange2: Ich habe das schon genau so verstanden, wie man in re5 nachlesen kann. Und doch, genau das ändert was, wenns genau das auf der Verpackung steht. Verstehst Du jetzt, worauf ICH hinaus will? Dann kann keiner meckern. Der Witz ist, das 14tägige Rückgaberecht gilt eigentlich nur im Versandhandel. MM und Saturn nehmen aus Kulanz zurück, müssen aber nicht (Software eh nicht, wenn geöffnet). Was die CDU hier wieder verlangt, ist völlig an der realität vorbei, aber das ist ja nix neues. Das einzige, wo ich mitgehe, ist, Hersteller zu verpflichten, eine DEMO.Version anzubieten.
 
@sushilange2: Gebs auf, den Arsch in der Hose mal zuzugeben, dass er einen Kommentar falsch verstanden hat, hat unser iPeople nicht ;)
 
@OttONormalUser: das ist jetzt nichts neues :) stattdessen reitet er sich selbst immer weiter rein. genau deswegen sagt auch niemand was. es ist viel lustiger zuzusehen wie er sich lächerlich macht :)
 
Im Google Play Store gibt es ein Rückgaberecht. Allerdings nur von 15 min.. Das reicht meiner Meinung nach aber nicht aus. Daher finde ich es gut, wenn der Gesetzgeber hier etwas auf den Weg bringt.
 
@Akkon31/41: Früher hatte man eine Rückgabemöglichkeit von 24h. Dieses wurde leider zu oft missbraucht, weshalb die Entwickler um eine Reduzierung gebeten haben.
 
Ob es dann noch 79 ct-Apps gibt? So eine Rückabwicklung kostet nämlich auch Geld.
 
@iPeople: Einfach kostenlose Testversion anbieten. Problem gelöst. Arbeitsaufwand von wenigen Minuten. Keine hohen Kosten.
 
@iPeople: Wird vielleicht davon ausgeglichen, dass Leute nun weniger zögerlich sind beim shoppen, dank des Rückgaberechts.
 
@lutschboy: Möglich. Aber gerade bei diesen 79ct-Apps bin ich wenig zögerlich, sind Peanuts.
 
@iPeople: Die Umsetzung wäre bei Prepaidkarten wie es sie für den Appstore gibt leicht. Das Geld wird erstmal eingezogen und wird die App innerhalb einer gewissen Frist zurückgegeben wird der Betrag dem Konto wieder gutgeschrieben. Ich weis zwar nicht wie die Auszahlungen bei Apple und co. sind, aber da wird sicherlich nicht täglich das Geld an die Entwickler überwiesen, sondern entweder bis zum Betrag X gesammelt oder eben einmal im Monat der Gesamterlös übertragen.
 
@Memfis: Du vergisst, dass dafür eine Struktur geschaffen werden muss.
 
@Memfis: Google hat beim alten Rückgabesystem, die Kreditkarte immer erst nach 24h belastet. Der Kauf war somit erst nach der Frist gültig.
 
Rückgaberecht auch für geöffnete Datenträger !!!!
In der BRD sind Programme zur umgehung von Kopierschutzmassnamen verboten also muss es endlich auch ein Rückgaberecht für Datenträger geben egal was da drauf ist !!!
Ob Software, Filme oder Musik, das Kopieren dieser Datenträger wird durch die Hersteller per Kopierschutz unterbunden dann müssen diese auch die Legalität ihrer Kunden anerkennen und nicht bei jedem Käufer einen potenziellen verbrecher vermuten !!!!
Auch hier sollte bitte mal die verbraucherzentrale die Hersteller per Unterlassungserklärung mit entsprechenden Anwaltskosten dazu nötigen !!!!!!!!!!!!!
 
@Eisman0190: Auf Software und Filme trifft deine Aussage vollstens zu, bei Musik aber schon längst nicht mehr. Wüsste nicht, wann ich das letzte Mal eine CD mit Kopierschutz in der Hand gehabt hätte.
 
Man merkt das Wahlkampf ist ...
 
Und schon wieder ist Microsoft allen ein Schritt Voraus. Testversion/Demos sind schon lange PFLICHT im Windows Store bei Windows Phone und Windows 8.
 
@Turkishflavor: also ich mag ja auch windows phone und windows 8. mag ich wirklich. aber das microsoft "allen schon wieder einen schritt voraus" ist das wäre dann wirklich mal was ganz neues. da passt "schon wieder" nun gar nicht :p
 
@Turkishflavor: Wollte ich auch gerade schreiben.
 
@Turkishflavor: WO ist das bitte Pflicht? Das ist optional, aber gut integriert!
 
@Turkishflavor: Pflicht ist es nicht, aber es wurde halt von Anfang an in Store und Runtime integriert, sodass ein und die selbe App Testversion und Vollversion ist. Auch ein Grund warum es weniger Apps gibt, die ganzen Freeeditions fallen größtenteils runter, auch wenn es Ausnahmen gibt.
 
@Turkishflavor: Ja nur leider halten sich nicht alle an die Technischen Möglichkeiten - man kann innerhalb von 2 minuten aus einer testversion eine vollversion machen wenn man sich 15 minuten lang durch MSDN liest, aber nein, viele entwickler laden lieber eine "free" und eine "vollversion" in den store...
 
Wenn man das generell auf Software ausdehnt, dürfte die durchschnittliche Qualität der Spiele in den nächsten Jahren drastisch zulegen. Das ist längst überfällig, es wird einfach zuviel Datenmüll auf den Markt gespült...
 
@starship: bin genau deiner meinung. wer soll unter dem ganzen müll die echten perlen finden? das ist mir selbst mit zeitungen oder seiten im netz schon bald zu anstrengend mitlerweile...
 
@Matico: Kaufen, antesten, zurückgeben oder behalten. So einfach ist das.
 
@Ludacris: es sind zuviele (schrott) und nicht jeder hat zeit 100 schrott apps zu testen. so einfach ist das. man kann sich ja schlau machen, dennoch ist es anstrengend bei soviel mist.
 
Ausser Apple haben das ja wohl alle Riesen. (Microsoft in Windows 8 Store, Google in Google Play..)
Ich finde es von Apple doch recht arm, dass man Apps nur mühsam zurück geben kann, teilweise gar nicht. Ich als iPhone User, fühle mich nicht besonders ernst genommen, wenn ich auf eine Reklamation dann nur ein "Sorry, geht nicht." vom Support erhalte.
 
*lol* als bekannt geworden ist - das real "Real Racing 3: Wer zahlt, gewinnt!" komplett nur durch in app Käufe finanziert werden soll, war das Geschrei groß.. Wie werden dann wohl zukünftige spiele aussehen, wenn so ein Gesetz erlassen wird ? Programmierer werden ihre spiele umsonst anbieten, und durch in app käufe werden sie dann zur Vollversion..
 
@Horstnotfound: Ich denke grob dass hier wohl allgemein (in)appkäufe gemeint sind ;)
 
ich glaub hier wird zielich auf den apfel angespielt ^^ 15 min sind nicht viel im play store aber gibt ja alternative markets wo man bis zu 24 h rückgaberecht hat =) habe schon vieles wieder zurück gegeben weil es mir nicht gefiel immer ohne probleme =)
 
Hmmm vertue ich mich oder ist eine Rückgabe von Kleidungsstücken nicht einfach nur Kulanz vom Händler? Ich hab sowas mal irgendwo gelesen, da ich im Laden ja ausgiebig Zeit habe zu probieren und zu begutachten. Eigentlich müsste es da keine Rückgabe geben. PS: Wenn jmd. etwas anderes weiß, bitte mit Quelle. Halbwissen hab ich selbst genug ;)
 
@Fallen][Angel: Das stimmt schon. Es geht aber um Online-Kaeufe. Da gibt es fuer materielle Gueter (sofern keine Sonderanfertigung) immer ein Rueckgaberecht.
 
@JanKrohn: Ah stimmt - total verstrahlt. Mein Fehler
 
Hm, und wenn mir ein Kinofilm nicht gefaellt (de ja meist das 10 bis 15-fache einer App kostet), soll ich das Ticket dann auch zurueckgeben koennen (moeglischt noch 14 Tage lang, falls ich es online gekauft habe)?
 
@JanKrohn: Oben schreibst du noch korrekt, dass es um materielle Güter geht, und dann so einen hinkenden Vergleich Oo.
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