IBM zeigt Rekord-Clip: "Ein Junge und sein Atom"

Es ist ein Filmchen aus den IBM-Labors, das von sich reden machen wird: 94 Sekunden entlang entführt "Ein Junge und sein Atom" mittels Stop-Motion-Technik in die Welt der Mini-Materie. mehr... Ibm, Atom, Nanotechnologie Bildquelle: IBM Ibm, Atom, Nanotechnologie Ibm, Atom, Nanotechnologie IBM

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einfach unglaublich...
 
Also wenn ihr mich fragt, hat der Film ein Oscar für "Bester Kurzfilm" verdient. Allein schon wegen dem Aufwand!
 
Kein full hd - ich kann ja pixel sehn
 
@-adrian-: Hab mal ausgeglichen, da hat wohl jemand die schreiende Ironie übersehen. ;-)
 
@tommy1977: ...du bist also dieser Ironie Man.
 
@-adrian-: der minusklicker hat's nicht verstanden ;-)
 
Sind das dann Atoxel? :P
 
Atome sind also.. Farblos?
 
@kkp2321: Und ich dachte die haben Geschmacksrichtungen.. Na so ein Quark
 
@-adrian-: Naja, wie erklärst du dir Farben? Die müssen doch auch durch Atome erzeugt werden...
 
@kkp2321: Wie erklaere ich mir farbe? hmm . durch reflexionen des Lichtes -
 
@-adrian-: Eine Reflexion von etwas, was schon da ist. Aber was ist da, was Farbe reflektiert?
 
@kkp2321: Um für uns wahrnehmbare Farben zu erzeugen braucht es deutlich größere Strukturen als einzelne Atome
 
@zwutz: Um es mal grob darzustellen haben mein Bettlaken, meine Augenfarbe und mein Stuhlgang eine Gemeinsamkeit weil sie in Teilen die selbe Farbe haben?
 
@kkp2321: junge junge bist du geil :D nur weil du was nicht verstehst ist das falsch... Herrlich... xD
 
@Magguz: Ich möchte eine verständliche Erklärung dafür haben, ich meine das durchaus ernst ^^
 
@kkp2321: http://de.wikipedia.org/wiki/Entstehung_von_Farben oder besser hier: http://web.de/magazine/wissen/nachgefragt/14338388-entstehen-farben.html
 
@kkp2321: Ihre Oberflächenstruktur absorbiert ähnliche Wellenlängen. Das ganze findet aber auf molekularer, nicht atomarer Ebene statt. Sichtbares Licht startet bei 380nm, die Atome hier sind aber vll im Bereich von 200pm, also weniger als ein tausendstel was nötig wäre um vom sichtbaren Licht erfasst werden zu können
 
@Magguz: Das Problem mit Wikipedia ist, das es meistens in Hochschulreife erklärt ist. Ich habe diese Reife nun mal nicht, ich brauche meist eine deutlich subtilere Erklärung. Von daher übergehe ich Wikipedia ganz gerne.
 
@kkp2321: ok dann ließ den anderen ;)
 
@zwutz: Hab dank. @Magguz: ich hab den Artikel gelesen, danke, er war sogar einiger Maßen verständlich. Damit ist die Antwort auf meine Frage aus re:7: Ja! xD
 
@kkp2321: Das Licht hat einen Frequenzbereich, der in Farben aufgeteilt ist. Beispiel: Blau hat eine Lichtfrequenz von sagen wir mal 2.5 Ghz, rot hat 3 Ghz, Grün hat 6 Ghz usw. Farben entstehen dadurch, dass eben eine Oberfläche verstärkt oder ausschliesslich einen Bereich oder zwei Bereiche gleichzeitig reflektiert. Es können auch mehrere Bereiche sein, wodurch dann Mischfarben wie Lila, Rosa dargestellt werden können. Eine Oberfläche die alle Lichtspektren gleichwertig reflektiert, strahlt weiss ab. Eine Oberfläche die Licht sehr effektiv absorbiert (abfängt und für sich behält) ist schwarz (jedenfalls wenn sie alle Farbspektren gleichwertig schluckt). Je effektiver die Absorbtion, desto dunkler das schwarz. Grautöne sind im Endeffekt helleres Schwarz. Jedenfalls was die Lichtspektren anbelangt. Chemiker und Farbtechniker, die Farben chemisch oder aus Naturprodukten herstellen sehen das natürlich auf chemischer Basis anders. Womit sie auch Recht haben. Aber im Endeffekt stellen auch Chemiker Farben nur her mit Stoffen die eben genau das Lichtspektrum der jeweilig gewünschten Farbe reflektieren, und die anderen unterdrücken oder fast garnicht reflektieren. Wenn ich jetzt Hellblau und Dunkelblau miteinander vergleiche, stelle ich fest dass Hellblau einfach nur effektiver reflektiert wird als Dunkelblau. Daher ist es dann auch heller. Letztendlich kann man sagen dass Alle Farben ihren Ursprung im Weiss haben und im Schwarz enden. Ich kann Rot solange aufhellen bis es über Rosa geht und zu Weiss wird. Ich kann es aber auch solange abdunkeln bis es Purpur-Rot wird und im Schwarz mündet, wenn ich es perfekt absorbieren lasse. Das gilt im übrigen für jede Farbe (Frequenzspektrum).
 
@kkp2321: In diesen Dimensionen existiert Farbe nicht
 
@kkp2321: Rastertunnel-Mikroskope "sehen" nichts in dem Sinne, sie tasten mit der im Artikel erwähnten Nadel die Elektronenwolke eines Moleküls bzw. i.d.R. einer Metalloberfläche ab. Zwischen der Nadel und der Metalloberfläche ist eine kleine Spannung angelegt und die Nadel fährt die Oberfläche in so einem Abstand ab (-> Raster), dass ein definierter Strom fließt, die Elektronnen "tunneln" durch diesen kleinen Abstand, ohne dass direkter Kontakt entsteht. Fließt ein höherer Strom als es sein soll, fährt der Rechner die Nadel etwas hoch, damit die nicht in die Probe knallt (dann ist sie kaputt), bei zu niedrigem Strom wird die Nadel abgesenkt. Und aus diesem hoch und runter wird dann das Bild berechnet, was du dem für Farben verpasst, ist deine Entscheidung.
 
Wikipedia in Hochschulreife geschrieben? Also die meisten Artikel sind da meilenweit entfernt von.
 
Ich frage mich gerade auf was für einem Untergrund diese Atome bewegt wurden, man erkennt diesbezüglich keine Strukturen...das kann natürlich an den eingesetzten Vergrößerungen und Brennweiten liegen. Weiß jmd mehr was darüber?
 
@kebab3000: Das Ganze wird kurz im zweiten "Making-Of" gezeigt. Der Untergrund ist aus Kupfer, die Moleküle sind aus Kohlenstoffmonoxid. Der "Film" sieht nur so sauber aus weil er noch nachbearbeitet wurde, im "Making-Of" sieht man auch kurz mal wie das ganze ohne Bearbeitung aussieht. Steht auch übrigens in der Quelle ;)
 
@kebab3000: keine Vergrößerungen/Brennweiten, das wurde mit einem Rastertunnel-Mikroskop gemacht, siehe o5 re16.
 
Wenn ich die Tastaturen in dem Making Of sehe habe ich das Gefühl als hätten die da seeehr lange keine neue bekommen.
 
@Suchiman: ibm baut ja schon ne weile keine neuen mehr und man kann sie ja auch zwischendrin mal in die spülmaschine stekcen.
 
"Minustemperatur von 268 Grad Celsius". Die "268 Grad" beziehen sich auf die Kelvin-Skala und die "Minustemperatur bezieht sich auf die Celsius-Skala. Durch die Vermischung ist der Satz falsch.
 
@Marathon: Ähm. Die -268°C beziehen sich auf die Celsius-Skala, welche Analog zur Kelvin-Skala steht (eine Differenz von 1K entsprechen einer Differenz von 1°C). Die Kelvin-Skala kennt aus verständlichen Gründen keine Minuswerte (übrigens auch keine 'Grad'). Dabei sind 273,15Kelvin = 0°C und 0K wären dann -273,15°C. Oder anders gesagt, -268°C entsprechen dann 5,15Kelvin. Der Satz ist okay und Du bist im Gedankengang irgendwo falsch abgebogen. ;) Edit: Last mal das Minusgeklicke da oben. Ihr habt Euch zu 99,9% auch alle schon mal irgendwo, irgendwie vertan und wart felsenfest der Meinung, richtig gelegen zu haben. Passiert, Schwam drüber und gut is. Noch oben drauf zu hauen ist unfein. ;)
 
Zwar absolut sinnlos aber beeindruckend wie man halt Atome hin und herschiebt.
 
@0711: Im Moment mags wirklich eine reine Spielerei sein, aber ich halte es nicht unbedingt für sinnlos. Das Video zeigt, was jetzt schon machbar ist. Man (IBM) ist in der Lage sehr genau Atome zu positionieren und anzuordnen. Das mag jetzt noch mit irgendwelchen riesigen Apparaturen gemacht werden, aber wenn auch hier die Miniaturisierung Einzug hält, wer weis denn jetzt schon, was mit Hilfe dieser Technik alles einmal machbar sein wird? Einfachstes und aktuellstes Beispiel (aus vielen) sei meinethalben das Kinect, welches auch in der Robotermedizin Anwendung finden kann. Zwar ist dies Form der Medizin nicht ganz neu, aber letztlich hat man hier ein Spielzeug(!) für einen viel sinnigeren Zweck hernehmen können.
 
@Diak: das Video halte ich für sinnlos, nicht die Möglichkeit Atome hin und herzuschieben.
 
@0711: Nennen wir das ganze doch einfach eine "Techdemo" oder "Proof of Concept". Hier ist es vielleicht noch ein Kurzfilm, aber wer weiß, vielleicht speichern wir so irgendwann in ferner Zukunft unsere Daten oder bauen Prozessoren aus einzelnen Atomen.
Mit den netten Feen von Nvidia kann ja auch kein Mensch was anfangen, oder? ;)
 
@0711: Du gehst sicher zum Lachen in den Keller, oder? Warum kann man nicht einfach mal so eine Leistung mit dem gebührenden Respekt bestaunen? Ich finde das jedenfalls klasse.
 
@DON666: ich habe darüber gestaunt als vermeldet wurde dass man raster aus einzelnen Atomen bilden kann - so wie ich auch schrieb dass es beeindruckend ist dass man einzelne Atome hin und her schieben kann...es ist für mich als laien schön zu sehen aber in summe einfach sinnlos...um respekt zu zollen brauch ich kein Video.
 
@0711: Ich kann auch Atome hin- und herschieben... sogar Millarden davon. Hier, Maus bewegt... wieder Atome verschoben ;)
 
@dodnet: Mit dem Unterschied, dass Du mang diesen Millionen nicht beeinflussen kannst, ob das Atom B linksseits oder rechtsseits von Atom C parken soll. :P ;)
 
@Diak: Naja, beeinflussen schon - mit nem Hammer auf der Maus rumdreschen und die Atome verteilen sich auch links und rechts. Zwar ein wenig zufälliger und großflächiger als da oben, aber es geht :P
 
krasse sache aber .... ^^ aber ich dachte immer alles besteht aus atomen ... also was ist dann da wo sozusagen nichts ist in dem video ? XD und wenn sie es mit einer nadel gemacht haben hat man dann da die spitze der nadel als "kugel" die die andern kugeln verschoben hat (also atome) haha das muss sicher viel kopfschmertzen gemacht haben ^^
 
@Tea-Shirt: Keine Ahnung, mit welchem Mikroskop man letzten Endes gearbeitet hat. In einem REM wird normalerweise zunächst alles fixiert und auchdünn mit Gold überzogen. Das REM 'scannt' anschliessend die Oberfläche des fixierten Materials und gibt das Ergebnis als Darstellung wieder. Der Punkt ist, in einem solchen wird ansonsten ein Vakuum hergestellt, das ja bekanntlich aus deinem gesuchten Nichts besteht. Mich würde daher interessieren, welches Fixiermedium und welches optische Erfassungsgerät man hier benutzt hat, um die Atome immernoch bewegen aber gleichzeitig darstellen zu können. Mögliche Erklärung wäre für mich, dass hier sehr große Atome (Atomkerne bestehen ja aus Protonen und Neutronen) aus dem PSE genutzt wurden für die Darstellung vom Jungen und vom Atom, und gleichsam sehr kleine Atome als Fixierung. Meinethalben kann man hier Pb zur Darstellung des Jungen schon gut nutzen. Wenn man nun die Temperatur ansieht, muss man als Fixierung ein Element nehmen, dass bei 5,15K amorph oder fluid wäre. Also Stickstoff oder noch kleiner. Dadurch wären die Atome des Fixiermediums im Gegensatz zu Atom+Junge bei entsprechender 'Brennweite' quasi wieder unsichtbar. Würde mich aber immernoch interessieren, welches Mikroskop das nun war. Und joah - das war sicher eine ziemlich anstrengende Arbeit. ;) Edit: Mich noch mal etwas belesen: Sie nutzten ein Rastertunnelmikroskop, die Atome waren noch ein wenig größer (CO-Moleküle) und das Fluidum war ebenfalls ein Stoff aus Atomen. Warum sieht man nun die einen Atome und nich die anderen? Das kannst Du selbst probieren, mit einem gewöhnlicen Mikroskop. Wenn Du in einem normalen Mikroskop einen Tropfen betrachtest und irgendwo ein Bakterium findest, siehst Du auf Grund der gewählten Brennweite nur alles, was ebenfalls auf der gleichen "Höhe" liegt, wie eben dieses Bakterium. Das ein paar nm weiter noch mehr Bakterien sind, siehst Du erst, wenn Du den Fokus etwas verschiebst. Auf die Weise funktioniert das hier wohl ebenfalls. Ein Erklärvideo (englisch) hats auch noch http://www.youtube.com/watch?v=xA4QWwaweWA :)
 
@Diak: Das hier ist ein Rastertunnelmikroskop. Das funktioniert völlig anders als ein Rasterelektronenmikroskop. Ein Rastertunnelmikroskop besteht im Wesentlichen aus einer möglichst feinen Wolframnadel, dass in sehr geringem Abstand über die Oberfläche tastet. Dabei berührt die Spitze natürlich niemals die Oberfläche, sondern bewegt sich in einem so geringem Abstand über die Oberfläche, dass sogenannte Tunnelstöme auftreten (das ist Quantenmechanik, Elektronen haben hier mit einer sehr kleinen Wahrscheinlichkeit die Möglichkeit außerhalb der klassisch möglichen Grenzen vorgefunden zu werden, das Elektron "tunnelt". Bei kleinen Abständen vergrößert sich die Wahrscheinlichkeit exponentiell). Dieser Tunnelstrom wird idR konstant gehalten, sprich die Spitze bewegt sich in gleichmäßigem Abstand über die Oberfläche. Diese Bewegung der Spitze kann dann zweidimensional geplottet werden und gibt die Lage von Atomen wieder. Es ist demnach recht einfach möglich die Atome des Trägers wegzublenden, indem man der Nadel einfach verbietet sich tiefer als die aufgetragenen Atome zu bewegen. Oder man kürzt das einfach später aus den Messdaten raus, was natürlich auch sehr einfach ist. Eine Brennweite hat ein solches Mikroskop nicht, und nein, das soll man sich bitte auch nicht so vorstellen oder so bezeichnen. Die Funktionsweise hat nichts, aber auch wirklich gar nichts mit der optischer Geräte zu tun.
 
@nablaquabla: ahja - danke für die Verklärung - als ich vor 100 Jahren noch die Schule besuchte, gabs das nette 'Spielzeug' RTM noch nicht. :D :)
 
kapier ich jetzt nich... also sie haben praktisch die Atome immer n wenig weitrer geschoben, so wie sie es früher mit puppen usw.. gemacht haben oder? Wie genau haben sie dann die Atome bewegt? Mit ner dünnen Nadel?
 
Ich wusste garnicht das Dr. Dr. Sheldon Lee Cooper, Dr. Leonard Leakey Hofstadter und Howard Joel Wolowitz aus der Fernsehserie The Big Bang Theory, bei IBM im Labor arbeiten :))
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