Neue Bildersuche: Fotografen verklagen Google

Fotografen aus Deutschland wollen die neue Bildersuche von Google nicht hinnehmen. Denn diese dient nicht mehr nur dem Finden von Fotos, sondern präsentiert diese selbst in großem Format. mehr... App, Foto, Remove, Scalado Bildquelle: Scalado App, Foto, Remove, Scalado App, Foto, Remove, Scalado Scalado

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
die armen fotografen... ich finds gut so
 
Wer ist Fotografen? Warum der Konjunktiv?
 
Wenn sie nicht wollen, dass ihre Bilder im Internet gefunden werden, sollen sie ihre Bilder nicht ins Internet stellen. Ist ja auch nicht so das man Google mit der robots.txt ausschließen kann.
 
@BrakerB: Natürlich wollen die Photografen gefunden werden und ihre Bilder im Web präsentieren. Sie tun dies aber meist über ihre eigenen Portfolio-Webseiten und nicht über die Bildersuche von Google. Es geht außerdem ja nur um die Darstellung ohne Hinweis auf den Ursprung der Bilder
 
@Cykes: die bilder sind direkt verlinkt...
 
@BrakerB: Ich möchte aber als Fotograf nicht nur meine Bilder, sondern auch mich als Person präsentieren, denn genau wie bei Malern gehört zu dem Bild eben nicht nur das Bild, sondern auch der Maler bzw. der Fotograf als Schaffer des Werkes. Das sind nun mal keine anonymen Dinge, die einfach mal keinem gehören und somit Allgemeingut sind.
 
@Knarzi81: Sind wir mal ganz ehrlich: Wer sich nur für das eine Bild interessiert, der wird sich für den Fotografen nicht interessieren. Wer sich für den Stil des Fotos interessiert, der wird auch den Fotografen und seine Seite finden. Ist ja nun nicht so, daß Google nicht auch gleich noch die Funktion anbietet, die Quelle von Bildern zu finden. Da nehmen sich einfach ein paar Fotografen wichtiger als sie sind, nur weil sie mal ein gutes Foto in ihrem Leben geschossen haben. Wenn ich Bilder suche, dann suche ich die Bilder und nicht das Gedöns drumherum. Wenn mich ein Bild besonders anspricht, dann recherchiere ich auch weiter. Hier wird wieder mal nur viel Lärm um nichts gemacht, meiner Meinung nach.
 
@Knarzi81: dann stellen sie es in der robots.txt ein, dass ihre Bilder von Google nicht indiziert werden.
 
@BrakerB: sie wollen aber nicht nur das jemand ihr bild anguckt ... sondern das dieser jemand den kontext sieht ... evt werbung angucken muss etc etc .... alles gerechtfertigt ist schließlich ihre arbeit ...
 
@dzdz: Bitte? Was fällt dir denn ein eine von Googles Hausmeinung abweichende Ansicht zu haben?! Im Internet hat Google das Hausrecht und damit geht alles im Netz in Googles Eigentum über und was Google sagt und tut ist Gesetz. Das dürften dir die Google-Fanboys wohl mittlerweile eingebläut haben. Also komm bloß nicht noch mal auf die Idee Rechte anderer als Google und seiner Vasallen einzufordern! Und wem das nicht passt, kann ja auswandern. Obwohl? Das www ist ja ein weltweites Netz. Hmm...
 
@AhnungslosER: Wer die Ironie gefunden hat darf sie gerne behalten.
 
@AhnungslosER: "Im Internet hat Google das Hausrecht"? Niemand zwingt sie irgend einen Dienst von Google zu nutzen (Stichwort: robots.txt) Google bietet hier ein Service an, das es ermöglicht Bilder zu finden. Man kann sich jetzt aussuchen, ob man dieses Service verwendet oder nicht, aber wie Google ihr Service gestaltet ist, ist ihnen überlassen. Wobei ich in diesem Fall hoffe dass Google sich kompromissbereit zeigt, weil ich hier schon Verständnis für die Fotografen habe.
 
@moribund: Ja, du hast richtig gelesen. Google als das "Internetunternehmen" vertritt offensichtlich die Auffassung, sich nach ihrem Geschmack alles herausnehmen zu können und dabei mit Nutzern und Inhalten so zu verfahren, wie es ihnen passt. Dabei werden immer wieder Grenzen überschritten, solange bis der Widerstand so gering wird, dass es ihnen wieder mal gelungen ist, eine Grenze nach ihrem Geschmack neu zu ziehen. Die Vergangenheit (Erfassung nicht bloß von Positionsdaten, sondern auch Inhalten aus privaten WLans; Tracking von Safari-Nutzern gegen deren Willen, durch mutwilliges Umgehen der Trackingeinstellungen) hat gezeigt, dass bei Google bloß Ingenieure und Programmierer aus ihrer Sicht bestimmen, was getan wird und rechtliche Überlegungen bei der Entscheidung ohne Bedeutung sind! "aber wie Google ihr Service gestaltet ist, ist ihnen überlassen." Das sehe ich definitiv anders. Da es nicht Googles Inhalte sind, sollten meiner Meinung nach die Inhalteanbieter das erste Recht haben zu entscheiden, WIE ihre Inhalte zu sehen sind.
 
Soll Google halt ne Möglichkeit einbauen, dass die robots.txt auch für Bilder gilt. Dann können die Fotoschnösel ihre Bilder behalten und werden nicht gefunden bzw. interessiert sich halt niemand für sie - und dann gibt es jene, die indiziert werden und bei denen man durch das Bild vielleicht auf deren Homepage gelangt usw. Wer nicht will, der hat schon.
 
Verdient man als Fotograf so wenig Geld?
 
@happy_dogshit: Es kommt immer auf das Können des jeweiligen Photografen an. Mit der heutigen Technik schaffen es auch "Amateure" gute Bilder zu machen und bieten dann ihre Dienste im Freundeskreis bei Hochzeiten umsonst an, während ein "professioneller" dafür Geld haben will.
 
@Cykes: Können des Fotografen? Es gibt Maler die berühmt sind für ein paar Klekse die hätte jedes 3 jährige Kind machen können. Dennoch werden solche Bilder zu sehr hohen Preisen gehandelt, sag mir nicht das hat was mit können zu tun^^
 
Mir ist der Sinn nich ganz klar. Ich bin Fotograf aber ich kann an der Googlesuche nix anstößiges finden. a) Wird hier explizit von Mobilgeräten gesprochen und da ist der begriff "bildschirmfüllend" schon etwas irreführend. Und selbst wenn man nur über die Suche die Bilder anschaut - sobald ein Kunde Interesse hat, muss er doch auf die Seite zu den Kontaktdaten. Sprich: für die Suchenden wird es deutlich komfortabler und es entscheidet sich doch dann letztendlich noch mehr nach Geschmack und Qualität, wer gebucht wird, da man den direkten Vergleich hat. Ist das ein Problem für die Kollegen?? Insgesamt auf jedenfall Kinderkram. Is ja nicht so, das Google damit Kalender druckt und verkauft.
 
@pinch: Sehe ich genauso: "bildschirmfüllend" auf dem iPhone ist zwar etwas größer als ein Thumbnail-Bild am PC, aber nicht soviel. Wenn immer nur die ganze Seite dargestellt werden müsste, wäre es jedes Mal viel Zoomarbeit. Außerdem bitte auch an Menschen ab 40 oder sonstige Brillenträger denken, die auch Mobiltelefone benutzen wollen, ohne jedes einzelne Pixel sehen zu können!
Theoretisch ist die Klage nachvollziehbar, aber praktisch ist sie zu kurz gedacht.
 
@pinch: Danke, endlich ein vernünftiger und sachlich korrekter Kommentar zu dem Unsinn. Auf dem PC habe ich noch NIE "bildschirmfüllende" Thumbnails gesehen, und auf einem Handy, besonders bei Iphone, dürfte das Problem wohl im Browser und nicht bei Google liegen. Da schauen wohl welche neidisch auf das LSR und wollen es auch mal wissen, ob da geldmäßig nicht was geht?
 
@pinch: Ganz genau. Manche Leute haben offenbar nichts besseres zu tun, wie sich den ganzen Tag zu überlegen, WO und WIE sie irgendwo rumnörgeln können. Sinnvolle Argumentation Fehlanzeige. Wenn die Fotoautoren gefunden werden wollen, sollen sie ein Wasserzeichen in die Bilder machen. Und für ne Fotoreportage mit Bildunterschriften anzuschauen gehe ich sicher nicht in die Google Bildersuche. Und selbst wenn, kann man sich jederzeit die Herkunftsseite anzeigen lassen.
 
Jap, kann die Klage durchaus nachvollziehen
 
@Slurp: Ich nicht wirklich. Ich kann doch per Browser auch auf jeder Seite ein Bild isoliert anzeigen lassen. Und wer mit Google ein Problem hat, hat die einfache Möglichkeit den Crawler abblitzen zu lassen.
 
Ich finde die neue Bildersuche ja langsamer und vor allem deutlich unkomfortabler als zuvor, und selbst die Anzeige im Großformat finde ich alles andere als hilfreich. Aber bei aller Kritik wüßte ich nun gar nichts was ausgerechnet die Künstler benachteiligen würde. Da wollen sie wie so oft mal wieder welche an Google bereichern, sonst nichts.
 
@Johnny Cache: "Da wollen sie wie so oft mal wieder welche an Google bereichern, sonst nichts." Wie bitte?! Wo nimmst du denn den grandiosen Käse her? Steht in der Meldung irgendetwas von einer Geldforderung? Offensichtlich wollen die Fotografen nur, dass Google nicht über ihre Köpfe hinweg nach eigenem Gutdünken mit ihrem Eigentum verfährt. Hätte Google wie Yahoo eine Unterlassungserklärung abgegeben (und natürlich auch gemäß dieser gehandelt), wäre die ganze Sache ohne einen Cent vom Tisch gewesen. Eigentlich wollen die Fotografen nur, dass Google nicht ihre legitime "Bereicherung" (durch Werbebanner auf ihren Seiten, die durch die Bildschirm füllende Vorschau nicht zu sehen ist oder durch an sie erteilte Aufträge), die ihnen als Ersteller der Werke aber legitim zusteht, verhindert.
 
@AhnungslosER: Wenn sie nicht wollten daß ihre Inhalte indiziert werden, hätten sie das ja einfach ausschließen können, was sie aber nicht tun. Sie wollen die Dienste der Suchmaschinen also offensichtlich nutzen, aber gestehen ihnen dafür aber nicht deren Geschäftsmodell zu.
 
@Johnny Cache: Es ist ja wohl logisch, dass sie die Indexierung nicht verhindert haben, weil sie und ihre Bilder nun mal "irgendwie" gefunden werden müssen und die Entwicklung der vergangenen Jahre ist nun mal dahin gegangen, dass Leute das Internet über eine Suchmaschine (Google, Bing, etc.) bedienen (oftmals sogar dann, wenn ihnen die Adresse ihres Ziels ohne bekannt ist). Von daher kann man ihnen nicht verübeln nicht völlig von Suchmaschinen abgeschnitten sein zu wollen. Ich verwende schon lange kein iPhone zum Surfen mehr, aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass es Google gelingt, neben Bildschirm füllenden Fotos noch Werbeanzeige zu positionieren. Also hat das schon mal klar nichts mit Googles Geschäftsmodell zu tun. Aber Google sabotiert das LEGITIME Geschäftsmodell der Fotografen, neben ihren eigenen Bildern auf ihrer Seite eigene Werbebanner anzuzeigen. Und das wollen sie nicht. Und mal ganz nebenbei: Auf einer Seite auf der nicht ein einzelnes Bild Bildschirm füllend, sondern eine Übersicht kleiner Vorschaubilder angezeigt wird, so wie die Fotografen es durchsetzen wollen, kann Google auch viel besser seine Werbebanner einbauen. Die Behauuptung die Fotografen wollten Google um sein Geschäftsmodell bringen ist also absoluter Blödsinn. Sie wollen einfach nur nicht, dass Google sie um ihr Geschäftsmodell bringt.
 
@AhnungslosER: Kapierst du eigentlich selbst was du da schreibst? Welche Werbung? Auf der Google-Seite gibt es keine. Werbung auf den Seiten der Bilder? Klickt man auf das Bild, landet man auf der entsprechenden Seite, und zwar MIT allen auf der Seite enthaltenen Werbebannern und Scripten. Nur leider nützt das den Seiten kaum noch was da fast alle mit NoScript und Werbeblocker unterwegs sind. Zum Glück.
 
@Zeus35: Ob Google auf den Seiten mit vielen kleinen Vorschaubildern Werbung platziert ist mir nicht bekannt, da ich Google schon lange nicht mehr verwende. Wenn Google noch immer, wie von den Fotografen gewünscht, ausschließlich diese Art der Vorschau verwendete, könnten sie aber Werbung dort platzieren, so dass Googles Geschäftsmodell genüge getan wäre. Oh, hast du deinen Harakiri-Stahl schon gewetzt?! Immer wieder beeindruckend zu sehen, wie gerne ihr Google-Fanboys euch für euren hochverehrten Lieblingskonzern, der das Internet ja so "schön" und "einfach" macht, egal wessen Rechte dabei mit Füßen getreten werden, ins eigene Schwert stürzt. Anders kann ich mir deine Argumentation, dass es nichts macht, wenn Google mit der Bildschirm füllenden Vorschau die Wahrnehmung von Werbebannern auf den eigenen Seiten der Fotografen verhindert, weil die Nutzer sie ja sowieso per Werbebanner-Blocker verhindert hätten, nicht erklären. Aus deiner Pauschalisierung schließe ich, dass du zu den Leuten gehörst, die Werbeblocker verwenden. Ich kann von deiner Behauptung nämlich nicht erfasst sein. Denn ich habe kein Problem damit, wenn ich mir etwas "gratis" anschauen darf (Nachrichtentexte, Bilder, Videos), mit der Wahrnehmung ein paar VERNÜNFTIG platzierter Werbebanner, statt mit Geld, zu "bezahlen". Schlüsselbegriff ist hierbei aber "vernünftig platziert", also oben, unten, links, rechts vom Inhalt, natürlich nicht dreist MITTIG auf den Inhalten platziert. Leider sind so viele Leute mittlerweile so an die "GOOGLE CONVENIENCE" (Bequemlichkeit durch Google) gewohnt, dass sie gar nicht mehr mitkriegen, wie der Konzern ihre Wahrnehmung des vermeintlich so "freien" Internets steuert. Aber wen stört's?! Schließlich wird durch Google ja alles bequem und gratis. Für den Fall, dass du's immer noch nicht kapiert hast: ohne die Millionen und Abermillionen Google-Werbeanzeigen wäre auch bei Google nichts gratis. Also lass' gefälligst auch anderen ihr rechtmäßiges Geschäftsmodell! Und für den Fall, dass bei dir noch nicht völlig Hopfen und Malz verloren ist, empfehle ich dir die Antwort [re:8] zu Beitrag [o9]. Da ist schön deutlich beschrieben, wie heikel es ist, das Internet nur durch Googles Brille zu betrachten.
 
@AhnungslosER: Ich dachte immer das Gerschäftsmodell von Fotografen ist es Fotos zu verkaufen, und nicht Werbung auf einer Seite zu schalten die von mind. 75% der Nutzer gar nicht gesehen wird. Mein Werbeblocker schaltet sich auf Seiten die ich wiederholt ansteure automatisch ab, sofern ich sie unterstützen will. Ich habe jetzt mehrmals Googles Bildersucher verwendet, und bei mehreren Hundert Bildern ist NICHT EINMAL ein Vorschaubild aufgepopt, dass auch nur doppelt so groß wie das Thumbnail war. Mit anderen Worten, die Behauptung, bei Goggles Bildersuche werden "bildschirmfüllende" Vorschauen gezeigt ist zumindest auf dem PC ....... EINE LÜGE. ;) Und auf Mobilgeräten von bösen, geschäftsschädigenden Vollbildvorschauen zu faseln, ist human ausgedrückt, geistig grenzwertig. Ich gehöre beileibe nicht zu den Stammkunden bei Google, ich nutze genauso Bing oder Yahoo, ich arbeite sogar am freien Suchmaschinenprojekt YaCy mit, aber das verlogene Geheule der Fotografen erinnert zwangläufig an die "armen" Verleger die von Google "ausgenutzt" werden, und auch nur heuchlerische, verlogene Geldeintreiber sind. Was der gute Tschramme da schreibt ist zum größten Teil blanker Unsinn, oder Äpfel+Birnen gemische. Wenn Leute ihren Browser nicht bedienen können, ist es also Google schuld? Wenn Contentanbieter selbst entscheiden wollen in welcher Form jemand ihre Werke sieht, warum platzieren sie sie dann auf Seiten auf die Google freien Zugriff HABEN SOLL? Genau wie für News gilt auch für Bilder die robot.txt! Und solange Webseitenbetreiber SELBER entscheiden können was von ihren Seiten indexiert wird und was nicht, genau so lange geht es ihnen nur um Abzocke.
 
@Zeus35: Im Artikel zur Klage war von Bildschirm füllenden Bildanzeigen unter anderem auf dem iPhone die Rede. Wo steht da was von PC? Als weitete Geräte kommen auch das iPad und Androidgeräte in Frage. Ich bin kein Fotogeaf und weiß von daher nicht, womit sie (hauptsächlich) ihr Geld verdienen. Wieso geht es hier eigentlich immer nur ums Geld? Als ein weiteres Argument wurde angeführt, dass ein Künstler seine Bilder in einen Gesamtkontext stellen möchte. Dieser geht auf jeden Fall verloren, wenn Google Bildschirm füllende Vorschauen anzeigt und dazu auch noch Navigationspfeile anbietet, um ohne Umweg zum nächsten Suchergebnis zu gelangen; denn so kriegt der Nutzer tatsächlich nie die Original-Internetseite zu sehen, weil das direkte Springen von Ergebnis zu Ergebnis soviel "bequemer" ist. Warum sie Suchmaschinen nicht völlig ausschließen? Na um wie in [re:4] geschrieben, überhaupt gefunden zu werden. Schließlich kann nicht jeder Mensch jeden Fotografen [ersetze durch beliebige andere Suchabfrage] kennen. Und na klar ist es Googles und genauso Facebooks Schuld, wie Leute heute ihre Browser- und damit Internetbedienung vornehmen. Als früher lediglich Suchergebnisse in Form von Textlinks angeboten wurden, musste man das Web noch selbst erkunden. Heute binden Goigle und Facebook soviel fremden Content ein wie sie nur können, damit die Nutzer ihre Seiten möglichst nicht mehr verlassen. Mich hat's echt ein bisschen erschrocken, als ich las, dass manche Leute sogar Nachrichten bei Facebook lesen. Und damit meine ich nicht die ach so wichtige Nabelschau irgendeines Facebook-"Freundes" vom anderen Ende der Welt ("Ey Alter, habe heute meinen eigenen Tequila-Rekord verbessert!"), sondern "echte" Nachrichten, da die Nachrichtenmedien sich auch Facebook- und Google+ -Konten zulegen. Und so kommen viele Leute gar nicht mehr aus Googles oder Facebooks goldenem Käfig heraus ins "freie" Internet. Und jetzt sag nicht nochmal, dass sei NICHT Googles oder Facebooks Schuld, nur weil du ein etwas mündigerer Intnetnutzer bist. Es gibt genug Nutzer da draußen, die es nicht sind.
 
Liebe Fotografen ihr habt selbst Schuld denn wenn man auf die Bilder frei zugreifen kann habt ihr euer Recht verwirkt.
 
@Menschenhasser: Vom Urheberrecht noch nie was gehört? Du gehörst anscheinend auch zu jenen Leuten, die von überall und alles einfach kopieren. Ist ja frei verfügbar... Wenn du ein Bild von mir auf deiner Seite ohne Verweis und Ursprungshinweis posten solltest, wirst du das mit dem Rechtsanwalt ausstreiten dürfen. Viel Spaß dabei.
 
@Krond: Urheberecht setzt aber auch ein gewissen Schutz voraus z.B. kann man Suchmaschinen blocken. Einfach etwas im Netz zu setzen und nichts weiter mehr machen ist nicht richtig.
 
@Menschenhasser: Wenn ein Fahrraddoeb am Bahnhof ein Rad klaut, stehst du dann auch daneben, applaudierst und schreist "Da capo!" wenn das Fahrrad nicht abgeschlossen war?!
 
@AhnungslosER: Danke! Wenigstens noch n paar vernünftige Leute hier, die nicht der Meinung sind, nur weil etwas digital ist und man die technische Macht dazu hat, könnte man sich alles erlauben. Für viele hier scheinen gesetzliche Regelungen leider gar nichts mehr zu bedeuten. Wenn ich n Skript schreiben kann, was etwas bestimmtes tut was ein anderer nicht will, dann muss dieser andere eben intelligenter sein als ich und n besseres Skript schreiben, was das verhindert - so scheint hier echt das Denken von vielen zu sein und das finde ich erschreckend. Gesetzliche Regelungen scheinen für solche Leute keinen Wert zu haben. Ich hab ja kein Problem über die Sinnhaftigkeit bestimmter Gesetze zu diskutieren - aber so lange sie nunmal bestehen, hat man sich dran zu halten.
 
@Tschramme86: Ja, sachliches Eigentum mit geistigem Eigentum zu vergleichen ist ja soooo vernünftig! Warum unterscheidet das Recht überhaupt darin? Ist doch das selbe!!11 ... Aber mal ernsthaft, ein Fahrrad ist kein digitales Foto. Das ganze Internet basiert darauf, dass Inhalte verlinkt, eingebettet, dupliziert, kurz: verbreitet werden. Das ist die Funktionsweise des www. Wenn ein Bild bei Google angezeigt wird, wird es niemandem geklaut wie ein Fahrrad. Google basiert wie jede Suchmaschine auf einer Indexierung. Jeder, der am Internet teilnimmt, hat die einfache Möglichkeit, diese Indexierung zu blockieren. Man kann nicht daherkommen und fordern, dass das Internet seine Struktur ändert, weil man selbst nicht von Möglichkeiten gebrauch macht. Dass viele Leute keine Ahnung haben merkt man auch daran, dass Google schon vor der Umstellung Thumbnails zb auf eigenen Servern gelagert hat, diese hätten nach dieser Argumentation auch bereits das Urheberrecht verletzt. Doch damals hat sich keiner dran gestört weil wer Bilder hochauflösend wollte, musste auf die Webseite, die diese anzeigte. Da sieht man dass sich die Leute nur so lange an Urheberrechtsverletzungen stören, wie sie selbst nicht unmittelbaren Profit daraus ziehen, und somit selbst auf das vermeintliche Recht pfeiffen, dass sie so hoch halten :D
 
@lutschboy: Richtig der einzige der das hier versteht.
 
@lutschboy: Technisch gesehen mag das ja alles richtig sein, was du sagst. Aber das Gesetz steht immer noch über der Technik. Klar, der Vergleich mit den früheren kleineren Bildern und dem Profit mag zwar in gewissen Grenzen richtig sein, aber so lange es keinen Kläger gibt, konnte sich Google hier munter weiterentwickeln. Jetzt gibt es aber einen Kläger der auf sein Recht besteht - und wenn ihm Recht gegeben wird, dann kann das arme Google halt mal nicht all die tollen, faszinierenden, technischen Möglichkeiten ausnutzen, sondern muss sich tatsächlich mal einschränken um die Rechte eines anderen nicht zu verletzen.
Und ich kann die Argumentation des Klägers hier durchaus nachvollziehen. Ein Fotograf erstellt ne Fotokomposition aus mehreren Fotos, schreibt vielleicht noch Texte dazu, packt ein Design dazu und das ist sein Gesamtwerk, was er auch so präsentieren möchte. Dem Fotografen ist es egal, ob das technisch aus verschiedenen Dateien/Bausteinen besteht. Ne kleine Vorschau aus Thumbnail geht hier vielleicht noch in Ordnung, aber nicht das große Bild, ohne den Rest der Seite auszublenden. Ich sehe hier außerdem auch noch das Problem, dass damit doch nur noch weiter gefördert wird, dass gerade technisch nicht so affine Personen das Internet nur noch durch die Google-Sicht sehen. Ich finde es erschreckend, wenn manche Leute ihre E-Mails abrufen wollen, dazu ihren Browser öffnen, natürlich mit Google als Startseite, und dann geben sie dort Gmx ins Suchfeld ein, klicken auf suchen, wählen den ersten Treffer und landen auf der Gmx-Homepage. Wenn Google mal down ist, ist für diese Leute das gesamte Internet kaputt. Google indiziert alle möglichen Informationen und stellt sie bequem für den Benutzer da. Suche ich n Namen von nem Star, stellt Google mir die wichtigsten Infos gleich übersichtlich dar. Keine Ahnung, woher Google diese Infos hat. Einmal oben steht Wikipedia als Quelle, aber gilt das für alles was da drunter erscheint? Was ist, wenn davon was falsch ist? Was ist, wenn Google intern entscheidet, bestimmte Informationen bewusst auszulassen, irgendwas anderes hervorzuheben? Wer kontrolliert das? Überleg dir mal, wozu das ganze führt... Die technisch unbegabten Leute gehen noch weniger auf andere Internetseiten und sehen das Internet noch mehr durch die Brille von Google. Ich möchte als Fotograf selber bestimmen, wie und in welchem Zusammenhang jemand meine Werke sieht - aber Google setzt sich einfach darüber hinweg. Ich gebe dir recht, wenn du sagst, dass es für uns technisch versierte Menschen dadurch einfacher wird, für uns ist Google nützlich, nimmt uns mit solchen Dingen Klick-Arbeit ab usw. Aber für die technisch unwissenden Leute besteht das Internet bald nur noch aus dem, was Google ihnen liefert und in der Form, wie Google es ihnen liefern. Und DAS ist es, was mich so massiv an Google stört. Und deshalb finde ich es auch gut, dass diese Fotografen da jetzt klagen wollen und dem ganzen Grenzen setzen wollen.
 
@Menschenhasser: wie gesagt, komm bloß nie auf die Idee, selber mal nach Hilfe zu rufen. Wenn du vielleicht mal in ner großen Stadt bist und ne vermeintlich sichere Straße entlang läufst, weil du nicht wusstest, dass das aktuell der Brennpunkt von zwei rivalisierenden Gangs ist. Hättest dich ja schließlich mal darüber informieren können vorher. Klar, steht nicht sofort in jedem Reiseführer und ist auch nicht dein Spezialgebiet also wäre es dir echt schwer gefallen, diese Info irgendwo zu finden. Aber ist doch egal, Fotografen sollen sich doch auch mit der ganzen Technik auseinandersetzen was normalerweise so gar nicht ihr Fachbereich ist, anstatt sich auf den Schutz durch das Gesetz und andere zu verlassen. Wenn du dann also in dieser Situation bist und plötzlich stehen so n paar finstere Typen vor dir, dann denk nicht mal dran Hilfe zu rufen oder auf die Polizei zu hoffen - das Recht hast du ja schließlich nach deiner eigenen Aussage verwirkt, hättest dich ja vorher mal besser informieren können. Dann lass die Typen mit dir machen was sie für richtig halten weil sie es eben können und hoff, dass nachher noch was von dir übrig ist. Unfassbar, so ne Einstellung. Schönen Abend noch!
 
@Tschramme86: Die Idee hinter dem Internet ist ja alle Informationen frei und ohne Grenzen verfügbar zu machen was die Leute dort reinstellen aber das Internet wird jetzt durch Urheberechten, Einschränkungen, Gesetzen etc. immer mehr davon gegängelt sowie die Idee des freie Netzes ausgehöhlt.
 
@Menschenhasser: Mag sein, dass das mal die Idee dahinter war, als das Internet noch ein reiner Ort für Forscher und Nerds war. Die Zeiten sind aber vorbei, spätestens seit dem das Internet von den kommerziellen Firmen auf der einen Seite und den reinen Konsumenten auf der anderen Seite eingenommen wurde. Die interessiert nämlich nicht, was da mal für ne noble Idee dahinter steckte, für die ist das bloß ein sehr praktisches Medium zur Verwirklichung ihrer Interessen. Und für dich sicherlich sehr bedauerlich ist, dass diese Gruppe der Internetnutzer mittlerweile deutlich deutlich deutlich in der Überzahl ist und deswegen durchgesetzt hat, dass das ursprünglich so freie Internet im Sinne der aus Sicht dieser Mehrheit schützenswerten Interessen jetzt so arg gegängelt wird und plötzlich auch so überflüssige Gesetze wie das Urheberrecht dafür gelten sollen. Du kannst der Sache jetzt zwar noch etwas nachweinen und auf die Vorteile dieser schönen Idee von damals verweisen, trotzdem ist es jetzt nunmal Vergangenheit und man muss sich an die aktuellen Gesetze halten. Viele Autofahrer fühlten sich ja auch gegängelt als plötzlich die Gurtpflicht eingeführt wurde, waren empört, dass da so in die persönliche Entscheidungsfreiheit eingegriffen wurde. Aber so funktioniert nunmal das Leben in ner Gesellschaft, das Wohl der Mehrheit hat entschieden. Und noch n zweiter Hinweis an dich: Auch die liebe Firma Google ist in Wirklichkeit ein ganz normales Unternehmen mit kommerziellen Interessen. Ich weiß, ich war am Anfang auch geschockt, als ich das hörte. Die wollen doch nicht nur das Beste für den freien Internetnutzer. Lies dir oben durch, was ich geschrieben habe. Würden sie wirklich so frei denken, wären sie nur ein Wegweiser und würden die Suchenden direkt auf die anderen Seiten leiten. Stattdessen zeigen sie immer mehr Informationen und Bilder direkt an, das Internetleben vieler Leute spielt sich oft nur noch zwischen Google und Facebook ab und diese Firmen tun alles dafür, dass das auch möglichst weiterhin so bleibt und noch verstärkt wird. Na ob das aber so im Sinne dieser ursprünglichen Idee des freien Netzes ohne Grenzen war... hm, was meinst du?
 
@Menschenhasser: Hmm. Ob das möglicherweise daran liegt, dass Konzerne wie ALLEN VORAN Google das Internet, und damit meine ich nicht nur die technische Leistung des Zugangs durch den Provider, sondern auch die Inhalte, kommerzialisiert haben? Aber wenn Google meint damit Geld verdienen zu können, warum sollen es diejenigen die die INHALTE ERSTELLT haben nicht auch dürfen?!
 
@AhnungslosER: Wie verdient Google denn an der Bildersuche Geld? Komm, ich will das jetzt endlich mal erklärt haben. Es konnte mir auch keiner der Diskussionsleiter erlären wie Google bei GoogleNews Geld verdient.
 
@Zeus35: Da ich Google nicht verwende, weiß ich nicht, wo sie überall Werbung einbauen. Aber selbst wenn sie bei der Bildersuche keine Werbung anzeigen, dann wäre dies nur früher, in der Zeit anderer Nutzungsverhalten, als man Suchmaschinen wirklich nur zur Auflistung von Suchergebnissen verwendete, von Bedeutung gewesen. "Tschramme86" und ich haben bereits darauf hingewiesen, dass Google und Facebook soviel Inhalt in ihre Seiten reinziehen, damit sie die Leute auf ihren Seiten festhalten und diese sie nicht mehr verlassen müssen (siehe unter anderem mein [re:4] zu Beitrag [o8]). Und da es nun mal so schön bequem ist, sich alles von Google und Facebook anzeigen zu lassen, werden einem Nutzer über kurz oder lang schon genug Werbeanzeigen begegnen.
 
@Menschenhasser: Lieber Menschenhasser, auch das Internet ist kein rechtsfreier Raum und gerade weil sich andere Personen mit dieser Technik nicht so gut auskennen wie du und andere her, gibt es eben gesetzliche Regelungen, um trotzdem auch die Interessen dieser Leute zu schützen. Aber naja, bei den ganzen Kommentaren, die ich hier immer von dir verfolge, scheint dein Name bei dir Programm zu sein, du hast es wohl nicht so mit dem wahren Leben - hoffe du kommst bloß nicht auf die Idee, nach Hilfe und Gesetz zu schreien, wenn dir im wahren Leben plötzlich mal jemand ans Leder will, weil er sich da besser auskennt...
 
"Das ist beispielsweise auf dem iPhone der Fall. " .... wäre auch etwas sinnlos auf so einem kleinen screen ein noch kleineres foto zu zeigen auf dem man nichts erkennt oder ?

und ja haben die paar leute pech die da fotos machen ich will doch nicht jedes mal auf die seite müssen um mir das foto anzusehn was ich nur evtl suche dauert ja sonst ewig bis man was findet
 
Wozu gibts wasserzeichen...
 
@Ludacris: Dann sieht man die Quelle - die man durch draufklicken doch auch erreicht?! (in diesem Fall)
 
Thumnails von Fotos sind erlaubt, aber für die Preview-Fotos bei Facebook, die auch nicht größer sind, gibts Abmahnungen ?! Kann mir das wer erklären?!
 
@DRMfan^^: Google würde sich über Abmahnungen schlapp lachen, der dumme FB-Nutzer hat keine Mittel um sich gegen Abzocke zu wehren.
 
Naja man kann die Bilder doch vielfältig schützen... Wasserzeichen sichtbar und unsichtbar und viele weitere Techniken. Allerdings ist man gegen eine Screenkopie nie geschützt, also die Bilder nicht in voller Auflösung ins Internet stellen, fotolia, istock etc. machen es doch vor.
 
@Navajo: Ich denke es geht ihnen auch nicht um "Bilderklau", bei dem nicht mehr herausgefunden kann wer denn nun eigentlich die Datei erstellt hat, sondern darum, wie Google das Suchergebnis aufbereitet - es wird nur noch das Bild groß präsentiert, ohne dass das Drumherum, also die Seite des Fotografen, angezeigt wird. Früher wurde ja in einem Frame die Originalseite in einem Bildersuchergebnis mit angezeigt - heute wird das Bild freigestellt wie auf einem Passepartout dargestellt, ohne sichtbaren Kontext, rechts daneben ist lediglich eine Schaltfläche "Webseite anzeigen". Für das konkrete Anliegen der Fotografenvereinigung, nämlich die aus dem Kontext gerissene Darstellung, dürften Wasserzeichen ohne Belang sein.
 
Wenn man sonst keine Probleme hat. Bis jtzt habe ich immer den Kuenstler gefunden, vom dem das Bild war, wenn ich es denn wissen wollte. :) daher verstehe ich die Aufregung nicht ganz.
 
na dann prost, bin mal gespannt wer hier gewinnt. ich bin mir ziemlich sicher das die quelle immer in der url-zeile angezeigt wird.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles