Flohmarkt Web: User machen online rege Geschäfte

Der leichte Zugang zu Handelsplattformen im Internet wird von den Nutzern rege genutzt, um kleinere Geschäfte abzuwickeln. Immer häufiger werden Dinge im Web verkauft oder versteigert. mehr... Markt, Handel, Asien Bildquelle: ThailandHappy Markt, Handel, Asien Markt, Handel, Asien ThailandHappy

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"Was früher verschenkt, weggeworfen oder auf Flohmärkten angeboten wurde, wird heute im Internet verkauft" Diese Aussage könnte auch von 2000 sein.
 
@noneofthem: So unattraktiv, wie eBay geworden ist, wundert es mich fast, dass das noch zutrifft. Hat jemand (ein Auktionshaus) den Platz eingenommen und ich weiß nicht davon?!
 
Wenn man bei Ebay so schaut, trifft das auch zu. Produkte die besser in die Mülltonne gehören, werden fleissig verkauft. Dachbodenfunde und "ich weiss nicht ob es funktionert" findet man immer häufiger. So wird ein defektes Notebook nochmal verkauft, egal ob es absolut hin ist oder nicht.
 
@Navajo: Bei eBay kauft man auch keine teuren Elektrogeräte! Aber Dinge wie Bücher, Kleinmöbel, CDs, DVDs und Co. kann man gut (ver)kaufen. Nicht immer bekommt man den fairen Preis, aber ab und zu zahlen Leute auch gute Preise. Ich habe mal Modellbausätze für 100,-€ das Stück verkauft (20 Jahre alt und extrem selten). Aber man muss auch Glück haben, dass der Kenner das Angebot zum richtigen Zeitpunkt ließt.
 
@Navajo: Ich habe bei eBay auch ein nicht wirklich defektes, aber als defekt angebotenes Laptop gekauft.
Jetzt läuft es wieder und ist besser (Akkuzellen wurden erneuert, System und HDD sind jetzt viel kühler, alle Schrauben festgezogen und mit Kleber fixiert) als im Auslieferungszustand.

Vorher habe ich eine Weile gesucht und gesehen wie viele ähnliche Laptops (der selben Sorte) die nur einen Kern hatten, deren CPUs keine 64Bit hatten und die nur bis unter 2GHz getaktet waren für einen sehr hohen Preis (teilweise über 150 Euro) weggingen.

Ich hatte letztendlich 64 Euro + 6 Euro Versand (+ 6 neue Zellen für 12 Euro) für einen modernen Laptop bezahlt, aber es gibt scheinbar viele Leute die defekte (+ recht schlechte) Laptops kaufen und sich dabei wie d**f überbieten.
 
Komisch, seit eBay den Bach runter geht wird eigentlich kaum noch was im Internet verscherbelt.
 
@Johnny Cache: Du bist, was eBay angeht, nicht mehr so ganz im Bilde ...
 
@JoePhi: Und du hast offensichtlich die frühen Jahre von eBay erlebt. Das was heute diesen Namen trägt ist nichts anderes als Amazon für arme.
 
@Johnny Cache: Die Funktionalität vom alten eBay ist noch immer vorhanden. Dass die sich neue Geschäftsfelder erschliessen, ist nur logisch. Und seitdem eBay auf 'Amazon für Arme' macht, steht der Konzern wieder auf sicheren Beinen. Von daher ist Dein Kommentar einfach nicht mehr passend.
 
@JoePhi: Nur versteigert kaum jemand noch etwas bei eBay.
 
@Johnny Cache: na jaaa ... so würde ich das nicht sagen. Man findet schon noch Versteigerungen ... aber der Anteil ist deutlich geringer geworden ... das ist absolut richtig. Hast Du denn einen Tipp für eine sinnvollere Plattform zum ver- und ersteigern?
 
@JoePhi: Nein, Alternativen zum immer uninteressanter werdenden eBay gibt es leider keine, oder zumindest sind mir keine bekannt.
 
"Mit 57 Prozent nutzen männliche User die Verkaufsmöglichkeiten etwas häufiger als Frauen (49 Prozent)." wie geht das denn?
 
@Lord Mettor: 57 % der Männer, die befragt wurden und 49 % der Frauen, die man befragte.
 
@Lord Mettor: Indem 57% von 100% Männern schonmal was verkauft haben und nur 49% von 100% Frauen...
 
@Lord Mettor: Angenommen Du hast 100 Maenner und 100 Frauen. Dann nutzen 57 Maenner und 49 Frauen die Verkaufsmoeglichkeiten.
 
Ist gut, habs kapiert. Der Satz alleine klingt etwas komisch.
 
Und ich dachte, Ebay wollte gerade das Flohmarktimage loswerden^^
 
Bin mir relativ sicher, dass der Staat da früher oder später seinen Teil vom Kuchen abhaben will. Und damit meine ich nicht die 19% Umsatzsteuer die Sie aktuell von der Verkaufsprovision bekommen, sondern da wird in irgendeiner Form eine neue Steuer kommen. Man wird auch mit dem Thema "Ewiges Wachstum" argumentieren, Ebay & Co. führen vermehrt dazu das Dinge die nicht mehr gebaucht werden, einen neuen Besitzer finden, das dämpft das ewige Neukaufen und damit den wahnsinnigen Konsum. Das ist sicher nicht im Sinne unserer Regierung und auch der Industrie ein Dorn im Auge.
 
@lox33: Machen die Finanzämter doch teilweise schon. Also immer schön die Verkäufe im Auge behalten.
 
@lox33: Da brauchst Du keine neue Steuer... Bei regelmäßig monatlich 20 - 30 Auktionen bei Ebay wird Dir, unabhängig vom Erlös, gewerbliche Tätigkeit unterstellt (ein Klassiker: die Mutti, die regelmäßig zu klein gewordene Kinderkleidung reinstellt). Ebay nötigt Dir ein gewerbliches Konto auf (mit allen rechtlichen Folgen wie Gewerbeanmeldung, Steuerkrams, Rückgaberecht...) und es stehen genug Rechtsverdreher bereit, die Dir gegen saftige Abmahnungsgebühren gerne die Rechtslage darlegen.
 
@rallef: Hab auch schon davon gehört. Wie kann man sich eigentlich gegen sowas schützen? Muss ich mir dann AGB's bei nem Rechtsanwalt kaufen der sie mir "wasserdicht" macht? Oder gibt es da sowas frei verfügbar im Netz?
 
@Traumklang: Schützen gegen die Abmahnung? Na ja, es gibt Vorlagen im Web, Ebay hat Standardvorlagen, oder Du guckst halt bei anderen Verkäufern rein. Das einfachste ist für Dich, dass der Kunde König ist, Du räumst umfassendes Rückgaberecht usw ein... Die AGBs werden ja oft zur Einschränkung der Verkäuferrechte benutzt, und Du bekommst nur Probleme, wenn Du was einschränkst, wozu Du aber gesetzlich verpflichtet bist. Schlimmer als die AGBs sind aber die gesetzlichen Informations- und Auskunftspflichten, das geht vom Impressum mit "ladungsfähiger" Anschrift über Rückgaberecht und Gewährleistung bis zu Hinweisen nach Batterieverordnung etc ("Battarien und Elektrogeräte zu Sammelstellen bringen, nicht wegwerfen"); in letzter Zeit habe ich auch öfters Hinweise nach dem "Grünen Punkt" gelesen, man habe sich dem Sammelsystem XY angeschlossen und der Verkäufer soll den Verpackungsmüll doch daunddahin schicken. Wirste bekloppt, ist aber so. Teilweise wirst Du von Ebay im gewerblichen Bereich durch entsprechende Formularfelder unterstützt, Hinweise gibt es im Hilfesystem. Viele Verkäufer schreiben ins Kleingedruckte, man sei neu und sei für Hinweise bei Fehlern Dankbar und würde sie unverzüglich umsetzen, so dass kostenpflichtige Abmahnungen nicht angemessen seien; keine Ahnung ob sich die Abmahner davon beeindrucken lassen.
 
@rallef: Vielen Dank für deine Info. Ich finde es schon krass wie diese Abmahnhaie nur darauf lauern dir eine klage anzuhängen wo es keinen geschädigten gibt. Sowas sollte verboten werden. Man traut sich ja kaum noch was zu verkaufen als gewerblicher wenn man solche Horrorstories liest.
 
"Der Online-Handel mit gebrauchten Produkten schont die Umwelt" - Na, ob das so stimmt? Wenn ich etwas an meinen Nachbarn verkaufe ist das weniger umweltfreundlich, als wenn ich das quer durchs Land verschicke?!
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