Facebooks größte Angst sind fehlende Experten

Auch ein Unternehmen wie Facebook, das bei fähigen Fachkräften mit ganz oben auf der Liste bei der Jobsuche stehen dürften, hat Angst davor, nicht ausreichend gutes Personal zu finden. mehr... Facebook, Management, Sheryl Sandberg Bildquelle: World Economic Forum (CC BY-SA 2.0) Facebook, Management, Sheryl Sandberg Facebook, Management, Sheryl Sandberg World Economic Forum (CC BY-SA 2.0)

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Ja klar, wenn wir zu wenig Putzfrauen haben muss die Männerquote gestärkt werden -.- Wenn ein Beruf jmd. nicht interessiert ist das nun mal so. Wieso wollen alle Frauen in IT/Technik-Berufe drängen?
 
@Knerd: Ne, sie wollen nicht, sie sollen. Auf Biegen und Brechen
 
@jigsaw: Manchmal geht mir dieses krampfhafte Pushen von Frauen hier und dahin ziemlich auf die Nerven. Ich mein, wenn sie sich nicht dafür interessieren, dann ist es einfach so, da bringt ein Gesetzesentwurf wie hier in Deutschland auch nichts. Bewirkt eher, dass manche Firmen schlechter geleitet werden oder einfach ins Ausland gehen. Dass hier Frauen in IT-Bereichen fehlen ist eifnach so. Man kann Frauen nur dazu ermutigen sich anderen Gebieten zu öffnen und Interesse wecken, aber nicht zwanghaft bis da oder hin bestimmten Anteil mit Frauen zu besetzen.
Wenn diese interessiert sind und wollen, dann schaffen es Frauen auch von alleine in bestimmte Positionen.
Bei Yahoo und HP haben es auch Frauen geschafft. Da wurde auch niemand gedrängt oder einer Quote hintergelaufen. Lasst Frauen doch einfach selbst entscheiden, ob sie in der IT Branche arbeiten wollne oder nicht.
 
@bmngoc: Genau so isses, besser kann mans nicht ausdrücken ;-)
 
@bmngoc: Dieses Thema hat doch einfach zwei Probleme: 1.) Ohne Frauen wird es irgendwann einfach nicht mehr genug Kräfte geben 2.) Gesellschaftliche Konventionen sind noch immer vorhanden, die von frühester Kindheit an dafür sorgen, dass das Interesse von Frauen für die IT nicht so groß ist, wie die von Männern. Wenn meine Töchter meiner Frau nacheifern, dann werden sie keinerlei Interesse an IT haben ... wenn sie sich auch an mir orientieren, werden sie immerhin wissen wovon alle Welt redet ;) Im Grunde ist das das Grundproblem. Und das sollte angegangen werden ... zusammen mit den Schulen ... und da kann man im Grunde gar nicht früh genug anfangen.
 
@JoePhi: Den 1. Punkte halte ich für BS, denn dann wird es woanders keine Kräfte geben ;) Beim zweiten Punkt hatte hier mal wer was gepostet, von wegen Jungen haben sich direkt ein Auto als Spielzeug genommen und Mädchen Puppen, finde nur den Link ned...
 
@Knerd: Die Gesellschaften werden kleiner, die - zumindest im Moment - die Innovationen und Entwicklungen erzeugen (siehe einfach nur mal Bevölkerungsentwicklung von Deutschland). Um die gleiche Arbeitsleistung erzeugen zu können, werden irgendwann nicht mehr genügend Leute verfügbar sein. Und diese können in Zukunft nur dann ausgeglichen werden, wenn alle arbeitsfähigen Personen auch arbeiten können. Und es ist heutzutage noch häufig so, dass mehr Frauen sich eher um die Familie kümmern. Dies wird sich ändern müssen und dann müssen gerade die Branchen, in denen Frauen weniger präsent sind mehr dafür tun diese zu werben.
Und zu 2.) Die Prägung von Kindern beginnt extrem früh. Wenn ich diesen Test mir 3 oder 4_jährigen mache, sind die bereits vorgeprägt. Meine beiden Töchter (3 und 0,75 Jahre) bekommen von Autos über Bücher und Puppen (und ggf. auch mal das Smartphone) alles vollkommen wertfrei zum spielen. Es gibt keinerlei Präferez. Würde man der Großen eine Auswahl erlauben, wäre dies Tagesformabhängig, aber mit Sicherheit würde Sie nicht immer die Puppe wählen.
 
@JoePhi: "Und es ist heutzutage noch häufig so, dass mehr Frauen sich eher um die Familie kümmern." Und wer kümmert sich dann um die Familie? Die Männer? Gleiches Problem. Beim Rest stimme ich dir weitestgehend zu.
 
@Knerd: Die Lösung gibt es durchaus in vielen anderen Ländern. Frankreich hat z.B. eine ganz hervorrangede Kinderbetreuung. Das ist dann zwar ein anderes System, als es dies hierzulande verbreitet gibt, aber es existiert. Ich denke da muss Dtl. über den Tellerrand schauen und sich System ansehen, die funktionieren.
 
@JoePhi: Nicht jeder will sein Kind weggeben. Und das verstehe ich auch. Und auch dann müssen wieder Leute Erzieher/innen werden, die in anderen Bereichen fehlen.
 
@Knerd: Absolut. Diese Entscheidung ist eine, die wichtig ist. Nur ... man kann sie in Dtl. ja teilweise gar nicht wirklich treffen, weil es nicht genügend gute Angebote gibt ... oder sie sind so teuer, dass sie sich im Grunde nicht lohnen. Ich habe einige Bekannte in den USA, wo man auch auf ein sinnvolles System zurückgreifen kann - dennoch gibt es dort viele Familien, die auf ein System Hilfe durch Großeltern + Teilzeit setzen. Aber ... man hat zumindest Alternativen. Und fehlnde Kräfte: Sind wir doch ehrlich: Eine gute Kinderbetreuung setzt mehr Kräfte für den Arbeitsmarkt frei, als es Kräfte vom Arbeitsmarkt bindet ... das ist ja keine 1:1 Betreuung.
 
@JoePhi: Es muss eben einfach langsam mal in die Köpfe der lustigen BWLer, dass der Traum vom unendlichen Wachstum eine beschissene Lüge ist und es einfach irgendwann Schluss ist. Und da muss ich dann nicht Frauen von ihren Familien wegholen damit sie weiterhin Wachstum generieren können. Dann ist halt einfach irgendwann mal Schluss und wenn dabei ALLE Menschen eine Arbeit haben umso besser. Ich verstehe wirklich nicht, wieso wir DANN noch weiter wachsen sollten, wenn jeder einen Job hat und davon leben könnte. Mal davon ab, dass wir davon wohl noch sehr weit entfernt sind.
 
@Draco2007: Du siehst das Problem nicht von der richtigen Seite: Wenn es keine sinnvolle Möglichkeit gibt die Bevölkerung von außen zu 'ersetzen' gibt es in einigen Jahren nicht genügend Leute, die die ersetzen können, die ob des Alters aus dem Arbeitsmarkt wegfallen. Hier wird nicht über Wachstum gesprochen, sondern über das Schrumpfen der Gesellschaft und damit der wirtschaftlichen Leistung. Ist halt die Frage wie ich ausgleichen will: Fachkräfte von außen zuführen oder das Potential zu nutzen, das es bereits gibt, aber ob einer gewissen Struktur nicht genutzt wird. Ist eben eine gesellschaftliche Frage ... andere Länder haben diese bereits beantwortet. Diese Antwort ist Dtl. im Moment noch schuldig. Ich glaube übrigens nicht, dass es ewiges Wachstum nicht gibt. Das gibt es durchaus - es gibt nur immer wieder Situationen in denen die Uhren auf Null gestellt werden ... in der Vergangeneheit waren das eigentlich immer Kriege ... wollen wir hoffen, dass die Menschheit auch andere Möglichkeiten finden kann ...
 
@Knerd: Trotz all dem Getrommel um die Frauenquote: Ich kenne nur sehr wenige Frauen, die auf lange Sicht ein Leben in Führungsetagen spielen wollen. Zumeist geht es nur darum das Gefühl zu haben, sich sicher sein zu können, per se nicht in eine Rolle gezwängt zu werden. Spätestens wenn die 30 näher rückt, tickt die weibliche Uhr und erinnert die Frau an ihren biologischen Auftrag: Fortpflanzung (ich meine das nicht im Geringsten abwertend oder spottend). Kenne da einige Beispiele direkt aus meinem Umfeld, top ausgebildete Frauen, sehr gute Uni-Abschlüsse, selbstbewusst, unabhängig.
 
Ich glaube die größere Angst von Facebook ist: datenschützer und mündige Bürger...
 
@sersay: Höchstens die Datenschützer. Mündige Bürger? Das ich nicht lache... :-D
 
Die größte Angst wäre wohl auch, wenn der Markt gesättigt ist und kein Bock mehr auf FB hat - so kommt es früher oder später sowieso.
 
@DARK-THREAT: oder sie sollten mal richtig aufräumen und den Müll entsorgen.
 
Für mich ist das reine Ablenkung. Wenn ein Konzern wie Facebook es nicht schafft, hoch qualifizierte Fachkräfte aus aller Welt anzulocken, dann machen sie etwas falsch.
 
@femmison2002: Das ist doch alles nur BLALBA. Es gibt mehr als genug da draußen. Allerdings gibt es nur wenige die 18 Jahre alt sind, ihr Studium mit summa cum laude abgeschlossen haben, 15 Jahre Erfahrung haben und sich mit 1500€ brutto bei einer 45h Woche zufrieden geben.
 
@hhgs: 1500 EU in 45h/Woche? Wo gibt es so viel? Ich hab meine 920 Netto im Monat... :(
 
@DARK-THREAT: o.O Ernsthaft jetzt?
 
@jigsaw: Leider ja. Mindestlohn 7,50 Euro. Und meine Fachkraft wird leider nicht so bezahlt, wie es in Sachsen-Anhalt normal wäre, sondern lediglich um 8,50 - 9 Euro (und dafür biete ich meine Fachkraft nicht an!)
 
@DARK-THREAT: Da bin ich ehrlich gesagt sprachlos und finde das einfach nur eine Sauerei.
 
@jigsaw: was ist daran sprachlos zu werden? ist normale realität in deutschland und wird von der regierung unterstützt.
 
@snoopi: Naja, auch wenn sich etwas als "normale Realität" eingebürgert hat muss man es ja nicht gut finden. Und Ja, wenn ich sehe dass manche Studenten, die in einer Kneipe jobben, den gleichen Stundenlohn haben (mit Trinkgeld sogar noch mehr) dann macht mich das schon sprachlos.
 
@hhgs: an den aussagen ist schon etwas drann. nicht jeder der programmieren kann und ein studium abgeschlossen hat ist gut und eignet sich für diesen beruf. ich glaub die betonung liegt hier auf GUTE bis SEHR GUTE fachkräfte. auf der anderen seite sind die gehälter auch rel. gering in manchen firmen und bereichen.
 
300 Millionen Amis, aber die Firmen müssen Angst haben, dass die wenigsten intelligent genug sind. Das sagt doch schon alles. :)
 
@Knarzi81: tippe her, keiner will zu facebook
 
@Knarzi81: als ob es bei uns sehr viel anders wäre. In ganz Europa gibt es einen Mangel an Leuten, die in den MINT-Fächern gut sind und anschließend noch etwas Technisches studieren.
 
Dann bildet halt aus - dann habt ihr Experten... rumheulen, aber die Arbeit anderen überlassen, halte ich für das dümmste. Und Frauen haben zu wollen, aber ARbeitsbedingungen anbieten, die Frauen so gar nich mögen, beißt sich eben. es gibt nen Grund warum Frauen eher Jobs mit sozialer Ader, zwischenmenschlicher Kommunikation usw. nachgehen anstatt sich stur vor nen Rechner zu hocken. Und diesen Grund hat man gefälligst zu akzeptieren und nicht mit der Brechstange zu verändern.
 
Ich als IT-Fachkraft würde aus moralischen Bedenken niemals für FB arbeiten! ..................................... Nebenbei: Gleiche Chancen heißt nicht, dass 50% der Mitarbeiter Frauen/Männer sein MÜSSEN - Gleiche Chancen sind gut, Quoten sind grundsätzlich Diskriminierung aller anderen. Dauernd wird mit "Frauenquote" hantiert. Dann fehlt aber auch noch eine Asiatenquote, eine Schwulenquote, eine Vegetarierquote, eine Solurimsgebräuntenquote, eine Fleischliebhaberquote, eine Glutenalergikerquote......
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