Bing-Malware: Microsoft kritisiert erneut AV-Test

Nein, eine große Freundschaft wird das wohl nicht mehr: AV-Test, das Magdeburger Institut für Internet-Sicherheit, und Microsoft sind, nicht zum ersten Mal, aneinandergeraten. Grund ist eine Untersuchung, wonach Bing deutlich anfälliger für Malware ... mehr... Microsoft, Bing, Suche Bildquelle: Microsoft Microsoft, Bing, Suche Microsoft, Bing, Suche Microsoft

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Finde die Lösung von Microsoft auch besser. Denn oft steht das, was man sucht schon in der "Kurzbeschreibung", oder man kann auf eine ältere, nicht infizierte Version der Webseite zugreifen.
 
Und das ist den Leuten von AV-Test nicht aufgefallen? Sorry aber das erste da sich machen würde ist, meine errechneten Ergebnisse stichprobenartig mit einer händischen Suche bei Bing/Google abzugleichen.... schwache Leistung von AV-Test und eine durchaus nachvollziehbare Erklärung von MS.
 
@paris: Wobei ich gerade bei solchen Tests immer misstrauisch bin, nach dem Motto: Wenn du willst dass deine Antivirenlösung auf dem 1. Platz steht musst du dir nur den richtigen Test dazu raussuchen ;-)
 
@paris: Bei solchen Tests lese ich seit einer Weile ganz ausführlich die Testmethodik, eher ich das Testergebnis auch nur angucke.
 
@paris: Selbst wenn du ein paar Stichproben vergleichst (soll ja nach deiner Aussage händisch geschehen) besteht immer noch eine recht große Chance, dass es nicht auffällt. Ich frage mich, was hier in der API-Dokumentation von MS steht
 
Gibts bei Google keine API? Für einen brauchbaren Vergleich sollten doch beide Plattformen auch auf die gleiche Weise getestet werden. So ist mir persönlich das ganze etwas zu einseitig, sowohl der Test, als auch die Beschwerde von M$, auch wenn sie vielleicht gerechtfertigt sein mag...
 
@starship: Google hat auch eine Api, aber die werfen halt die Malware Seiten direkt raus und sie werden nicht angezeigt. Egal ob Api oder Google Webseite direkt.
 
Mit anderen Worten, die Bing API ist unbrauchbar und die Oberfläche ein potentieller Virenherd, da nur eine kleine Warnmeldung auftaucht. Eine 5x höhere Gefahr auf Seiten mit Viren zu kommen als bei Google und jetzt meint Microsoft, wie bei so allen Virentests der Vergangenheit auf dem Testverfahren rumzureiten, das selbe wie sie schon beim IE6-9 gemacht haben. Wie wärs einfach mal die eigenen Produkte verbessern, statt mimimi zu rufen, dadurch wird schließlich nichts bei Bing besser.
 
@karlokarlono: Hast du den Text oben nicht verstanden? Es taucht nicht nur "eine kleine Warnmeldung" auf, sondern der Link wird geblockt.
 
@karlokarlono: Bing != Bing API. Eine API wird von Entwicklern für ihre eigene Software verwendet. Ich kann mit der Bing API eine eigene Suchmaschine bauen oder diese in irgendwelchen Anwendungen, Apps, etc. einbinden. Nun kann man gerne darüber diskutieren, ob die Bing API direkt solche Suchergebnisse rausfiltern sollte, oder ob es Aufgabe der Anwendung ist, die die API verwendet. Es kann auch sein, dass im Ergebnis der Bing API diese Suchergebnisse bereits speziell gekennzeichnet sind (also so wie bei der Bing-Website). Ich persönlich finde diese Variante besser, als einfach generell die Einträge zu löschen. Denn wie im Artikel gut erklärt, kann es auch mal zu Fehlalarmen kommen, oder nur zu temporären, da die Seite gehacked wurde. Auch ist es besser den Benutzer darüber zu informieren und es zu erklären, anstatt ihn zu bevormunden, was am Ende eh dazu führt, dass der User dann über eine andere Suchmaschine oder durch Direkteingabe auf die schadhafte Seite geht, da er nichts von der Infizierung weiß.
 
Solange MS und Google (und andere) in der Studie gleich behandelt wurden, ist ja alles ok.
Die suche über eine API zu nutzen ist ja auch recht häufig. Wenn MS da nachbessern muss, ist das ja ok.

Somit würde ich das hier nicht als Streit bezeichnen, sondern als Detaillierung der Informationen durch MS. Wäre nur schön gewesen von denen auch ein 'wir überdenken die Sicherheit unserer Suche über die API'. na ja.
 
@JoePhi: Nein das geht halt einfach nicht ohne weiteres. Wie willst du denn den Link eines über die API ausgegebenen Suchergebnisses deaktivieren? Da bliebe nur, das Ergebnis gar nicht erst auszuliefern, und das ist ja nicht gewollt.
 
@mh0001: Ist halt im Grunde die Frage was sicherer ist. Und ... im Grunde kommt es ja auch die Gestaltung der API an. Wenn ich eine Abfragemöglichkeit zwingend einbaue ... ist halt schwierig, wenn über die API der ganze Dreck ungefiltert übergeben wird. Da ist halt dann die Frage welches das größere Übel ist: Die 'Zensur' oder die Gefahr.
 
@JoePhi: Natürlich sollten Google und Microsoft gleich behandelt werden. Wichtiger ist aber noch, dass man keine Aussagen darüber trifft, was man gar nicht getestet hat. Wenn man das Bing API testet, dann darf man keine Aussage über Bing machen. Das wäre so, als ob man den IE testet und daran messen will, wie gut Windows ist.
 
@Nunk-Junge: Dem stimme ich zu. Dennoch muss man ehrlich sein: Sicher ist diese Abfrage nicht ... ich denke, dass die meisten Leute da dennoch auf 'weiter' klicken. Von daher ist die Vorgehensweise zwar löblich ... aber ist das auch sicher genug?
 
Man sollte eine verseuchte Website anzeigen oder garnicht...bing macht halbe sache,obwohl soviel potiential hätte...
 
*lol* dann sollte man vielleicht Windows 98 und Bing zusammen benutzen, das man auf der sicheren Seite ist ;-)
 
Wieso wird das negativ beurteilt? AV-Test hat nach Malware gesucht und bei Bing mehr und "relevantere" Ergebnisse gefunden... genau das erwarte ich doch von einer Suchmaschine, Test bestanden /Ironie
 
Die Preisfrage: Hat Microsoft da auch in der API-Dokumnetation erwähnt? Nur dann könne man mMn AV-Test einen Vorwurf machen.
 
Die pösen Buben, alle wollen M$ ans Bein pinkeln. Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.
 
Herrlich....bin gespannt die die Geschichte weitergeht. Eigentlich kennt man das Ende ja schon, MS ist und bleibt schlecht, statt was zu verändern, dementieren die nur.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!